Kerstin Decker

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Lebenslauf von Kerstin Decker

Kerstin Decker, 1962 in Leipzig geboren, entschied sich nach einer Ausbildung zur Verkäuferin, Journalistik und Philosophie zu studieren. Anschließend begann sie für den "Tagesspiegel" und die taz zu schreiben und widmete sich nebenbei der Schriftstellerei. So konnte sie in den letzten Jahren zahlreiche Bücher veröffentlichen, unter anderem "Nietzsche und Wagner. Geschichten einer Hassliebe" und "Richard Wagner. Mit den Augen seiner Hunde betrachtet". Kerstin Decker lebt heute in Berlin.

Bekannteste Bücher

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  • Einen eigenen Weg

    Franziska zu Reventlow

    TochterAlice

    02. September 2018 um 00:01 Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    ging Franziska zu Reventlow, Tochter verarmter Adliger aus Norddeutschland, schon früh und wollte sich in kein Schema pressen lassen, sich keinen Konventionen unterwerfen. Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert - Franziska starb bereits 1918 im Alter von 46 Jahren kam dies nicht vor und wurde von ihrem Umfeld, allen voran von ihren Eltern, als Zumutung empfunden. Von der Familie mehr oder weniger verstoßen, heiratete die intelligente Frau, der die Philosophie und die Literatur näher als herkömmliche weibliche ...

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  • Ungewöhnliche Biografie einer außergewöhnlichen Frau

    Franziska zu Reventlow

    Martinchen

    19. August 2018 um 21:40 Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    "Sie war der Stern der Münchner Boheme, Virtuosin der freien Liebe, Avantgardistin der Alleinerziehenden, Vorläuferin des modernen intellektuellen Prekariats und nicht zuletzt eine bis heute unterschätzte Schriftstellerin. Man hat in ihr die Urgroßmutter der sexuellen Revolution identifiziert, aber den Preis übersehen, den sie zahlte. Sie starb vor hundert Jahren, doch vielleicht war sie die erste Frau von heute: Fanny Liane Wilhelmine Sophie Auguste Adrienne Comtesse zu Reventlow aus Husum an der Nordsee, das schwarze Schaf ...

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    • 3
  • Ein Leben am Limit

    Franziska zu Reventlow

    Suszi

    12. August 2018 um 16:01 Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    Es fällt mir sehr schwer dieses Buch zu beurteilen. Für mich liest es sich schwierig und ich kann es auch nicht in einem „Guss“ lesen, da es nicht unbedingt „leichte Kost“ ist. Das Gelesene möchte ich immer erst noch überdenken und versuchen zu verstehen, bevor ich mich dem nächsten Kapitel zuwende. Hervorzuheben ist die Verwendung zahlreicher Zitate bzw. Notizen, die von einer enormen Recherche zeugt. Auf jeden Fall ist Franziska zu Reventlow eine sehr interessante Frau, die nicht in ihre Zeit passte und auch ständig dagegen ...

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  • Rilke hatte Recht...

    Franziska zu Reventlow

    Hexxe

    11. August 2018 um 14:14 Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    Rilke hatte Recht, als er sagte "ich finde, dass ihr Leben eins von denen ist, die erzählt werden müssen." Getroffen haben dürften sich die beiden, als sie beide sich in der Künstlerszene in Schwabing aufgehalten haben. Leider hat er nicht gesagt von wem er sich die Erzählung wünschte. Das spannende Leben der Franziska zu Reventlow, einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war, und der das aufgezwungene Korsett der Bürgerlichkeit viel zu eng war, sich in München in Künstlerkreisen herumtrieb, selbst Bücher verfasste und vor 100 ...

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    • 2
  • Franziska zu Reventlow

    Franziska zu Reventlow

    tardy

    10. August 2018 um 13:45 Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    Fanny zu Reventlow. Geboren als fünftes Kind einer nicht vermögenden Adelsfamilie, wollte immer nur eines. Frei sein. Das war zu dieser Zeit für ein junges Mädchen nicht möglich und um ihrer störrischen Art Einhalt zu gebieten, wird sie in ein strenges Mädchenpensionat geschickt. Als auch das nicht hilft, um ihren  unbändigen Freiheitswillen zu unterdrücken, droht man ihr gar mit Irrenhaus und sie zu entmündigen. Eine Anstellung in einem Pfarrerhaushalt bringt auch nicht das gewünschte Ergebnis und so sieht Fanny nur einen ...

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  • Lebenslanger Kampf einer Unangepassten

    Franziska zu Reventlow

    Aischa

    10. August 2018 um 10:47 Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    "Denn Liebesgenuss hat noch nie genutzt, man darf zufrieden sein, wenn er nicht schadete." Dieser Aphorismus des griechischen Philosophen Epikur kam mir bei der Lektüre der Biografie von Franziska zu Reventlow in den Sinn. Fanny (so ihr richtiger Vorname) ist von Kindesbeinen an unangepasst und extrem freiheitsliebend. So verwundert es auch nicht wirklich, dass die Tochter eines preußischen Landrats des Mädchenpensionats verwiesen wird. In einem Pfarrhaushalt soll sie nach Willen der Eltern wieder auf den rechten Pfad geführt ...

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  • Leserunde zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    Franziska zu Reventlow

    Berlin_Verlag

    zu Buchtitel "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    »Ich finde, daß ihr Leben eins von denen ist, die erzählt werden müssen.«Rainer Maria Rilke Herzlich laden wir Euch ein zu unserer Leserunde, in der es um eine der außergewöhnlichsten Frauen der deutschen Literatur geht: Franziska zu Reventlow, die vor genau 100 Jahren starb. Spannend und mit großer Sensibilität erzählt Kerstin Decker vom abenteuerlichen Leben der »gefallenen Gräfin« in nie endender Liebes- und Geldnot. Mehr über das Buch und dieses ungewöhnliche Leben, das uns heute so viel zu sagen hat, erzählen wir Euch unten, ...

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    • 277
  • Die gefallene Gräfin - eine Biografie

    Franziska zu Reventlow

    Durga108

    Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    Der Klappentext ist vielversprechend:  "Am 25. Juli 1918 stürzt Franziska zu Reventlow in Locarno vom Fahrrad. Nach einer Notoperation stirbt sie am frühen Morgen des 26. Juli 1918 an Herzversagen - 47 Jahre alt. Weil sie, obwohl ein Mädchen, kompromisslos ich sagte, wurde die junge Comtesse von ihrer Familie verstoßen und beinahe entmündigt. Die Vielliebende fand es verantwortungslos, an Männern, die ihr gefielen, vorüberzugehen. Sie streifte manchen intim, den man immer noch kennt, etwa Rainer Maria Rilke, Karl Wolfskehl oder ...

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    • 4
  • Die Schwabinger Gräfin

    Franziska zu Reventlow

    Bibliomarie

    30. July 2018 um 15:27 Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    Fanny zu Rewentlow ist eine Frau, die auch heute noch polarisiert. Geboren als 5. Kind einer norddeutschen Adelsfamilie war sie von Kind an eine Unangepasste. Die Erziehungsmethoden prallten an ihr ab, Auflehnung und Rebellion waren ihr schon als junges Mädchen eigen und sie sollte sich nie an Konventionen halten. Um der Entmündigung zu entgehen, lebt sie einige Zeit in einer Pastorenfamilie, bereitet sich auf ein Lehrerinnenexamen vor. Die Heirat mit Walter Lübke scheint ihr ein Ausweg. Walter finanziert ihren Aufenthalt in ...

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  • Sehr beeindruckend und einmalig gut

    Franziska zu Reventlow

    Annette126

    26. July 2018 um 21:24 Rezension zu "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker

    Das Buch "Franziska zu Reventlow"- eine Biografie wurde von der guten Autorin Kirsten Decker geschrieben und beruht auf einer wahren Begebenheit in den früheren Jahren. Franziska zu Reventlow kommt aus gutem Hause. Allerdings hatte sie kein einfaches Leben. Die Familie hat sie auch eine zeitlang nicht gewollt, weil sie ihre eigene, besondere Art hatte. In ihrem Leben lernte sie auch 3 besondere Literarurexperten kennen und freundete sich mit ihnen an. Dies ist eine sehr gute Biografie über die ganz lieben und herzlichen Menschen ...

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