Kerstin Dombrowski

 4.1 Sterne bei 34 Bewertungen

Alle Bücher von Kerstin Dombrowski

Mein Lollimädchen-Ich

Mein Lollimädchen-Ich

 (23)
Erschienen am 01.01.2010
Titten, Tiere, Tränen, Tote

Titten, Tiere, Tränen, Tote

 (4)
Erschienen am 02.01.2008
Mein Leben / Dann bin ich seelenruhig

Mein Leben / Dann bin ich seelenruhig

 (4)
Erschienen am 01.01.2013

Neue Rezensionen zu Kerstin Dombrowski

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Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Kerstin Dombrowski

Ein buch was junge Mädchen auf jeden Fall lesen sollten
NiJovor 5 Jahren

Der Schreibstil ist wieder klasse. Christina schreibt aus der Ich-Perspektive und man kann gut nachvollziehen warum sie war macht, wie sie sich fühlt und wie es ihr geht.

Christina ist ein Scheidungskind. Ihre eltern trennen sich, als sie 8 jahre alt ist. Chrisitne ist in der Schule gut, sie hat Freundinnen, ist beliebt, geht auf partys. Nur ihr Hamsterbäckchen stören sie und das sie Jeansgröße 29 trägt, während ihre Freundinnen 27 haben.

Die Konfirmation nimmt sie als Anlass abzunehmen, da ihr Rock ziemlich eng sitzt und hinsetzen gar nicht möglich ist. Lob für ihr tolles Aussehen bestätigt sie weiterzumachen und so endet ihr Weg in der Magersucht.. Sie kommt ist eine psychosomatische Klinik in bad bramstredt und nimmt den Kapf auf. Die krankehit scheint besiegt, doch ein lappidarer satz auf eine frage von chrisitna an ihren damaligen freund und das ganze Spiel beginnt von neuem.

Insgesamt ein tolles Buch, das aufzeigt, das der Weg zwischen normaler Diät und Magersucht sehr kurz ist. Unbedingt lesenwert und jeden Mädchen in dem Alter zu empfehlen.

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LenaBos avatar

Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Kerstin Dombrowski

Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis
LenaBovor 6 Jahren

Inhalt: Geplagt von Kommentaren in ihrer Umwelt beginnt Christina damit, ihre Ernährung umzustellen. Bis es schließlich soweit ist, dass sie das Essen vergisst oder aber ihr Magen stark rebelliert, wenn sie doch wieder Nahrung zu sich nimmt. Christina erkennt, dass ihre Essgewohnheiten krankhaft sind und begibt sich in eine Klinik. Denn sie möchte nicht sterben!

Meine Meinung: Ich bin immer wieder darüber erstaunt, wie es in den Mein-Leben Büchern gelingt, sehr tiefgründige und sensible Themen auf so wenigen Seiten einzufangen und dabei den Leser emotional zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Denn genau so ging es mir, als ich ‘Mein Leben mit der Magersucht’ gelesen habe.

Jeder Mensch weiß, dass es sich bei Magersucht um eine Krankheit handelt. Genauso wie bekannt ist, dass Magersüchtige im Bezug auf ihren eigenen Körper schlicht anders denken und eine Heilung nur gelingen kann, wenn sie im Kopf anfängt. Genau diese Aspekte werden auch in ‘Mein Leben mit der Magersucht’ angesprochen, doch darüber hinaus erhält man noch viel detaillierte Einblicke in das Krankheitsbild und beginnt zu verstehen, welches Leid Betroffene, sowohl Erkrankte als auch deren Familienmitglieder, durchleben müssen.
In diesen Momenten ist es besonders interessant zu erfahren, was Ärzte und Angehörige zu Christinas Erkrankung zu sagen haben. Dabei sprechen Fachkundige sehr informative Aspekte an, Christinas Mutter erzählt auf einer sehr gefühlvollen und emotionalen Ebene, wie sie selbst die Magersucht ihrer Tochter empfunden hat und stets darum bemüht war, ihre einzige Tochter zu unterstützen.

Besonders packend aber auch erschreckend sind aber die Stellen, in denen die Protagonistin selbst zu Wort kommt, was eigentlich durchgehend der Fall ist. Christina lässt den Leser von Beginn ihrer Erkrankung an ihrem Alltag teilhaben. Sie erzählt auf sehr fesselnde Weise, wie sich der Gedanke abzunehmen bis hin zur Nahrungsverweigerung immer weiter in ihrem Kopf eingenistet hat. Wir erfahren, welche Vorkommnisse ausschlaggebend für ihre Ernährungsumstellung war, Christina teilt dem Leser mit, wie sie selbst ihren Körper und ihr eigenes Aussehen empfindet und welche ‘Tricks’ sie auf Lager hat, um ihrer Mutter weiß zu machen, sie hätte ihr Abendbrot gegessen. Besonders intensiv sind aber zum einen die Momente, in denen der Zwiespalt der Protagonistin zwischen dem Wunsch nach einem perfekten, dünnen Äußeren und dem Überlebenswillen zu Tage kommen. Auf der anderen Seite waren es bei mir persönlich Christinas Klinikaufenthalte, die mich bisweilen dazu gezwungen haben das dünne Büchlein zur Seite zu legen und das Gelesene erst einmal sacken zu lassen. Hat man von Beginn an sofort den Eindruck, dass es sich bei Christinas Magersucht um eine stark ausgeprägte handelt, so wird man schnell eines Besseren belehrt, wenn man die anderen erkrankten Mädchen, denen Christina während ihrer Klinikaufenthalte begegnet, kennenlernt. Teils fassungslos, immer aber zutiefst emotional aufgewühlt habe ich vor dem Buch gesessen.

Fazit: ‘Mein Lollimädchen-Ich: Mein Leben mit der Magersucht’ ist schonungslos ehrlich und gerade deshalb für manche Leser eventuell nur schwer zu verdauen. Christina bietet mit ihrem Buch nicht nur einen detaillierten Einblick in das Krankheitsbild der Magersucht, sondern nimmt den Leser darüber hinaus auf eine sehr emotionale Reise mit. Die Geschichte von Christina klärt auf und regt zum Nachdenken an.

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Katleahs avatar

Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Kerstin Dombrowski

Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis
Katleahvor 8 Jahren

Obwohl Christina weder zu dick noch zu dünn ist, sondern eher fraulicher, wie ihre beste Freundin Lena es beschreibt, findet Christina sich zu dick. Vor allem, als sie sich mit zwei Mädchen aus ihrer Klasse anfreunden, die beide Jeansgröße 34 tragen und lieber Obst knabbern, als Schokobrötchen. Um besser in ihre Konfirmationskleidung zu passen, beschließt Christina abzunehmen, nur, damit die Sachen nicht kneifen, das Gesicht weniger runder wirkt und der Bauch straffer wird. Zusammen mit ihrer Mutter lässt sie Süßigkeiten und andere Fettmacher weg, doch im Gegensatz zu ihrer Mutter hält sie weitaus länger durch und am Ende sitzen die Konfirmationsklamotten super.
Doch das Gesicht ist immer noch rund ...
Christina hungert weiter und wird immer dünner, bis sie mit fünfzehn das erstmal in einer Klinik landet, nachdem sie selber festgestellt hat, dass sie an Magersucht nicht sterben will und wieder essen will. Sie hält durch und wird wieder aus der Klinik entlassen.
Doch mit 17 hungert sie wieder ... und begibt sich wieder in Behandlung. Mit 33 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,73m. Der Schreck sitzt tief, als man ihr mitteilt, dass sie hätte sterben können ...

Mein Lollimädchen-Ich erzählt authentisch die Geschichte von Christina Helmis, die mit vierzehn magersüchtig wurde. Ihr Weg von ganz unten bis nach oben wird in diesem Buch dokumentiert und von ihr erzählt; ihr Kampf ums Essen und ums Überleben.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen; ich habe schon viele Bücher gelesen, in denen es um Magersucht geht, auch von Jana Frey, doch Christinas Geschichte scheint lebensechter zu sein, realistischer. Vielleicht auch, weil es ihre Geschichte ist, weil sie sie erzählt und man immer im Hinterkopf hat: das ist wahr, dass hat sie so erlebt.
Christinas Geschichte ihrer Magersucht ist eine Geschichte, in der die Betroffene selber die Bremse zieht und sagt, sie will wieder Essen, sie will nicht sterben, sondern weiterleben. In anderen Geschichten liest man immer, wie die Betroffenen nicht realisieren, dass sie magersüchtig sind und sich um Gott und die Welt weigern, zu essen.
Es ist eine andere Sicht der Dinge und sehr zu empfehlen.

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