Kerstin Dombrowski , Christina Helmis Mein Lollimädchen-Ich

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Inhaltsangabe zu „Mein Lollimädchen-Ich“ von Kerstin Dombrowski

Um nicht länger für alle das Moppelchen zu sein, hört Christina auf zu essen. Mit 17 Jahren landet sie zum zweiten Mal in der Psycho-somatischen Klinik; bei einer Größe von 1,73 m wiegt sie noch 37 Kilo. Zwei Wochen später wäre sie gestorben, sagen die Ärzte. Aber Christina will leben - und essen. In Briefen, E-Mails und Interviews dokumentiert sie ihren Kampf gegen die heimtückische Krankheit.

sehr realistisch geschrieben und mit packenden Einblicken in die Gedankenwelt einer Essgestörten

— annie_apple
annie_apple

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  • Ein buch was junge Mädchen auf jeden Fall lesen sollten

    Mein Lollimädchen-Ich
    NiJo

    NiJo

    09. May 2014 um 11:59

    Der Schreibstil ist wieder klasse. Christina schreibt aus der Ich-Perspektive und man kann gut nachvollziehen warum sie war macht, wie sie sich fühlt und wie es ihr geht. Christina ist ein Scheidungskind. Ihre eltern trennen sich, als sie 8 jahre alt ist. Chrisitne ist in der Schule gut, sie hat Freundinnen, ist beliebt, geht auf partys. Nur ihr Hamsterbäckchen stören sie und das sie Jeansgröße 29 trägt, während ihre Freundinnen 27 haben. Die Konfirmation nimmt sie als Anlass abzunehmen, da ihr Rock ziemlich eng sitzt und hinsetzen gar nicht möglich ist. Lob für ihr tolles Aussehen bestätigt sie weiterzumachen und so endet ihr Weg in der Magersucht.. Sie kommt ist eine psychosomatische Klinik in bad bramstredt und nimmt den Kapf auf. Die krankehit scheint besiegt, doch ein lappidarer satz auf eine frage von chrisitna an ihren damaligen freund und das ganze Spiel beginnt von neuem. Insgesamt ein tolles Buch, das aufzeigt, das der Weg zwischen normaler Diät und Magersucht sehr kurz ist. Unbedingt lesenwert und jeden Mädchen in dem Alter zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis

    Mein Lollimädchen-Ich
    LenaBo

    LenaBo

    12. June 2012 um 12:52

    Inhalt: Geplagt von Kommentaren in ihrer Umwelt beginnt Christina damit, ihre Ernährung umzustellen. Bis es schließlich soweit ist, dass sie das Essen vergisst oder aber ihr Magen stark rebelliert, wenn sie doch wieder Nahrung zu sich nimmt. Christina erkennt, dass ihre Essgewohnheiten krankhaft sind und begibt sich in eine Klinik. Denn sie möchte nicht sterben! Meine Meinung: Ich bin immer wieder darüber erstaunt, wie es in den Mein-Leben Büchern gelingt, sehr tiefgründige und sensible Themen auf so wenigen Seiten einzufangen und dabei den Leser emotional zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Denn genau so ging es mir, als ich ‘Mein Leben mit der Magersucht’ gelesen habe. Jeder Mensch weiß, dass es sich bei Magersucht um eine Krankheit handelt. Genauso wie bekannt ist, dass Magersüchtige im Bezug auf ihren eigenen Körper schlicht anders denken und eine Heilung nur gelingen kann, wenn sie im Kopf anfängt. Genau diese Aspekte werden auch in ‘Mein Leben mit der Magersucht’ angesprochen, doch darüber hinaus erhält man noch viel detaillierte Einblicke in das Krankheitsbild und beginnt zu verstehen, welches Leid Betroffene, sowohl Erkrankte als auch deren Familienmitglieder, durchleben müssen. In diesen Momenten ist es besonders interessant zu erfahren, was Ärzte und Angehörige zu Christinas Erkrankung zu sagen haben. Dabei sprechen Fachkundige sehr informative Aspekte an, Christinas Mutter erzählt auf einer sehr gefühlvollen und emotionalen Ebene, wie sie selbst die Magersucht ihrer Tochter empfunden hat und stets darum bemüht war, ihre einzige Tochter zu unterstützen. Besonders packend aber auch erschreckend sind aber die Stellen, in denen die Protagonistin selbst zu Wort kommt, was eigentlich durchgehend der Fall ist. Christina lässt den Leser von Beginn ihrer Erkrankung an ihrem Alltag teilhaben. Sie erzählt auf sehr fesselnde Weise, wie sich der Gedanke abzunehmen bis hin zur Nahrungsverweigerung immer weiter in ihrem Kopf eingenistet hat. Wir erfahren, welche Vorkommnisse ausschlaggebend für ihre Ernährungsumstellung war, Christina teilt dem Leser mit, wie sie selbst ihren Körper und ihr eigenes Aussehen empfindet und welche ‘Tricks’ sie auf Lager hat, um ihrer Mutter weiß zu machen, sie hätte ihr Abendbrot gegessen. Besonders intensiv sind aber zum einen die Momente, in denen der Zwiespalt der Protagonistin zwischen dem Wunsch nach einem perfekten, dünnen Äußeren und dem Überlebenswillen zu Tage kommen. Auf der anderen Seite waren es bei mir persönlich Christinas Klinikaufenthalte, die mich bisweilen dazu gezwungen haben das dünne Büchlein zur Seite zu legen und das Gelesene erst einmal sacken zu lassen. Hat man von Beginn an sofort den Eindruck, dass es sich bei Christinas Magersucht um eine stark ausgeprägte handelt, so wird man schnell eines Besseren belehrt, wenn man die anderen erkrankten Mädchen, denen Christina während ihrer Klinikaufenthalte begegnet, kennenlernt. Teils fassungslos, immer aber zutiefst emotional aufgewühlt habe ich vor dem Buch gesessen. Fazit: ‘Mein Lollimädchen-Ich: Mein Leben mit der Magersucht’ ist schonungslos ehrlich und gerade deshalb für manche Leser eventuell nur schwer zu verdauen. Christina bietet mit ihrem Buch nicht nur einen detaillierten Einblick in das Krankheitsbild der Magersucht, sondern nimmt den Leser darüber hinaus auf eine sehr emotionale Reise mit. Die Geschichte von Christina klärt auf und regt zum Nachdenken an.

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  • Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis

    Mein Lollimädchen-Ich
    Katleah

    Katleah

    24. August 2010 um 21:35

    Obwohl Christina weder zu dick noch zu dünn ist, sondern eher fraulicher, wie ihre beste Freundin Lena es beschreibt, findet Christina sich zu dick. Vor allem, als sie sich mit zwei Mädchen aus ihrer Klasse anfreunden, die beide Jeansgröße 34 tragen und lieber Obst knabbern, als Schokobrötchen. Um besser in ihre Konfirmationskleidung zu passen, beschließt Christina abzunehmen, nur, damit die Sachen nicht kneifen, das Gesicht weniger runder wirkt und der Bauch straffer wird. Zusammen mit ihrer Mutter lässt sie Süßigkeiten und andere Fettmacher weg, doch im Gegensatz zu ihrer Mutter hält sie weitaus länger durch und am Ende sitzen die Konfirmationsklamotten super. Doch das Gesicht ist immer noch rund ... Christina hungert weiter und wird immer dünner, bis sie mit fünfzehn das erstmal in einer Klinik landet, nachdem sie selber festgestellt hat, dass sie an Magersucht nicht sterben will und wieder essen will. Sie hält durch und wird wieder aus der Klinik entlassen. Doch mit 17 hungert sie wieder ... und begibt sich wieder in Behandlung. Mit 33 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,73m. Der Schreck sitzt tief, als man ihr mitteilt, dass sie hätte sterben können ... Mein Lollimädchen-Ich erzählt authentisch die Geschichte von Christina Helmis, die mit vierzehn magersüchtig wurde. Ihr Weg von ganz unten bis nach oben wird in diesem Buch dokumentiert und von ihr erzählt; ihr Kampf ums Essen und ums Überleben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen; ich habe schon viele Bücher gelesen, in denen es um Magersucht geht, auch von Jana Frey, doch Christinas Geschichte scheint lebensechter zu sein, realistischer. Vielleicht auch, weil es ihre Geschichte ist, weil sie sie erzählt und man immer im Hinterkopf hat: das ist wahr, dass hat sie so erlebt. Christinas Geschichte ihrer Magersucht ist eine Geschichte, in der die Betroffene selber die Bremse zieht und sagt, sie will wieder Essen, sie will nicht sterben, sondern weiterleben. In anderen Geschichten liest man immer, wie die Betroffenen nicht realisieren, dass sie magersüchtig sind und sich um Gott und die Welt weigern, zu essen. Es ist eine andere Sicht der Dinge und sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis

    Mein Lollimädchen-Ich
    Cara_Elea

    Cara_Elea

    28. July 2010 um 20:39

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es gibt einen sehr guten Einblick in die Krankheit ohne einerseits zu sachlich oder andererseits zu emotional zu werden. . Was ich zwiespältig beurteile ist die Beschreibung, wie Christina in die Krankheit hinein gerutscht ist. Dies wird sehr detailliert geschrieben und eben auch mit den positiven Auswirkungen - welches Glücksgefühl man plötzlich spüren kann, wenn man abgenommen hat. Bei jugendlichen Mädchen, die dieses Buch lesen, könnte dies vielleicht zur Motivation führen, auch mal abnehmen zu wollen. Das Buch eignet sich, wahrscheinlich auch deshalb, sehr gut um in der Gruppe oder Klasse gelesen zu werden. Es bietet viele Denk- und Diskussionsanstöße. [ mehr Infos auf meinem Blog http://the-lines-between.blogspot.com ] Fazit: Ein berührendes Buch welches einen sehr guten Einblick in die Krankheit Magersucht bietet. Authentisch und nachdenklich.

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  • Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis

    Mein Lollimädchen-Ich
    *cheyenne_girl*

    *cheyenne_girl*

    28. May 2010 um 08:45

    Mein Leben mit der Magersucht von Christina Helmis ist ein Buch, dass ganz klar und direkt über das Thema das so viele junge Menschen betrifft schreibt. Christina selbst spielt die Hauptrolle in diesem Buch und erzählt ganz konkret von ihrem Leben mit der Magersucht. Wie sie in die Krankheit abgerutscht ist und wie sie immer wieder kämpft und versucht mit einer Therapie ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Dies gelingt ihr dann leider auch nur kurzfristig und der ganze Müll sag ich jetzt mal fängt wieder von vorne an. Erst nach der zweiten Therapie, die sie beginnt mit einem Körpergewicht von 33 Kilo wird ihr bewusst, dass sie nun ihr Leben ändern muss sonst wird sie sterben. Sie ist erst 17 Jahre und will unbedingt leben, genau deswegen lässt sie sich erneut auf eine Therapie ein, die ihr wieder helfen soll ganz bewusst zu essen um zuzunehmen. Das komplette Buch schreibt über die Höhen und Tiefen die Christina in dieser ganzen Zeit erlebt. Direkt und manchmal auch mit sehr jugendlicher Sprache geschrieben. Ich finde, dass das Buch sehr gut geschrieben ist. Gerade junge Mädchen bekommen konkret geschildert was Magersucht ist und wie weit sie führen kann. Dadurch dass das Mädchen selbst noch so jung ist, können sich mit Sicherheit viele andere junge Leute darin wieder finden. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis

    Mein Lollimädchen-Ich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. May 2010 um 12:07

    Der Arena Verlag hat mit der Reihe „Mein Leben“ eine sehr interessante und beachtenswerte Bücher-Reihe geschaffen, die sich mit Einzelschicksalen junger Menschen beschäftigt. Und das sollte man sich vor Augen halten wenn man diese Bücher liest. Es sind Einzelschicksale und keine Lebensratgeber. Es wird einem vieles klarer, vieles macht betroffen und manches lässt sich übertragen, aber es sind immer die Lebensgeschichten einzelner junger Menschen, ihr Kampf und ihre Art der Bewältigung. So auch hier. Das „Lollimädchen“ Christina , lässt uns Einblick nehmen in ihre Geschichte. Ich bin dieser Geschichte mit Respekt begegnet. So durfte ich erfahren wie ein junges Mädchen plötzlich in eine, das ganze Leben verändernde, Situation gerät der sie und ihre Familie nicht mehr gewachsen zu sein scheint. Wie ein anfänglich kleines Problem zum Schneeball wird. Wie es eben Kliniken gibt die besser sind und Kliniken die weniger geeignet erscheinen. Ich konnte aber auch die Hilflosigkeit der Mutter spüren und die Blicke der Verwandten. Es lässt sich die Ablehnung der anderen Teenies erleben und die unterschiedliche pädagogische Ausprägung der Lehrer. Christina Helmis als Betroffene und Kerstin Dombrowski als Mitautorin haben sich der Lebensgeschichte behutsam angenommen. An keiner Stelle stellen sie Forderungen auf oder geben Lebenshilfe. Sie leben einfach noch einmal die Zeit der verlorenen Jahre. Denn auch davon bekommt man eine Ahnung. Eine verlorene Teenagerzeit. Dieses Buch macht sehr betroffen und dennoch mag man es nicht aus der Hand legen. Ehrlich gebe ich zu, dass ich entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten in der Mitte des Buches hinten nachgelesen habe, wie es ausgeht. Ich hatte Angst, Christina könnte den Kampf verlieren. Ich wünsche vielen jungen Mädchen dieses Buch und auch ihren Müttern. Als Mutter lernt man wie unbedeutend gemeinte Bemerkungen zur Katastrophe führen können. Lehrern wünsche ich dieses Buch für den Unterricht. Christina Helmis wünsche ich von ganzem Herzen, dass sie es schafft weiter diesen Weg zu gehen den sie eingeschlagen hat.

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