Kerstin Ekman Geschehnisse am Wasser

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Inhaltsangabe zu „Geschehnisse am Wasser“ von Kerstin Ekman

Mittsommer 1974: Eigentlich wollte Dan seine Freundin Annie Raft vom Bus abholen. Doch er taucht nicht auf. Allein irrt die junge Lehrerin mit ihrer Tochter durch die Gegend auf der Suche nach dem Mann, mit dem sie ein neues Leben beginnen wollte. Auf dem Weg bemerkt sie einen fremdländisch aussehenden Mann, und wenig später macht sie in den nordschwedischen Wäldern einen grausigen Fund: ein Zelt mit den Leichen zweier junger Menschen. 18 Jahre später sieht Annie ihre mittlerweile erwachsene Tochter in den Armen eines dunkelhaarigen Mannes, der ihr merkwürdig bekannt vorkommt. Kurz darauf ist Annie verschwunden.

zäh und langweilig ...

— Unzertrennlich

Ein erschütternder Roman, der es zurecht auf die Bestsellerlisten geschafft hat!

— kassandra1010

Das erste Buch, das ich von ihr las - sprachlich packend, starke Bilder, hohe Spannung!

— Briggs

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  • Mutig, aber viel zu hochtrabend ...

    Geschehnisse am Wasser

    Unzertrennlich

    29. January 2018 um 09:46

    Schreibstil Wieder mal gab es für mich einen Zufallsfund in einem Bücherschrank, der sich unglaublich interessant angehört hat. "Geschehnisse am Wasser" von Kerstin Ekman ist einer der meistgelesensten Romane Schwedens und hat anscheinend zahlreiche Preise gewonnen. Dies liegt wohl in erster Linie an Kerstin Ekmans Schreibstil, der doch recht ungewöhnlich ist. Die Autorin beschreibt alles bis ins kleinste Detail. Und mit "alles" meine ich wirklich alles! Dabei ist sie sehr mutig und schlägt einen eigenen Weg ein, der mir allerdings so gar nicht gefallen hat. Alles wirkt furchtbar hochtrabend, so gewollt und doch irgendwie komplett leer. Ich weiß nicht ob ich im Geiste noch viel zu jung für das Buch bin, aber allein der Stil kam mir furchtbar altmodisch vor. Am Anfang fand ich die zahlreichen Landschaftsbeschreibungen noch schön, irgendwann haben mich auch diese genervt. Das Buch besitzt keinen roten Faden, es schweift dauernd ab und verliert sich in nichtssagenden Handlungssträngen. Meine Meinung An dieser Stelle muss ich auf eine Beschreibung der Charaktere verzichten, denn alle wirkten so kühl und distanziert, dass ich niemanden so richtig kennengelernt haben. Obwohl Annie und ihre Tochter Mia im Klappentext erwähnt werden, ist ihre Rolle in der Geschichte doch recht klein. Durch einen Zufall finden sie die beiden Leichen und das war es schon. Vielmehr steht Johann im Zentrum des Ganzen. Er flieht, natürlich auch ganz zufällig, am Tag des Mordes vor seinen Brüdern, die ihm im Brunnen eingesperrt haben. Irgendwie gelangt Johann dann, mit einem Aal, den er aus dem Brunnen rettet, zu einer Frau und einer sonderbaren Kommune/Sekte/Was-auch-immer. Warum ich den Aal erwähne? Er war hier tatsächlich noch der interessanteste "Charakter" und ich denke, wenn ich mich an das Buch zurückerinnere, wird mir in erster Linie der Aal in Erinnerung bleiben und das Mysterium, was es nun eigentlich mit ihm auf sich hat. Die restliche Story ist sehr fad und besitzt keinen roten Faden. Wir haben hier den Mord an einem Mann und einer Frau, beide bleiben für den Leser unbekannt, was recht problematisch ist. Wie soll ich bei einer Aufklärung mitfiebern, wenn ich keinerlei Verbindung zu dem Opfer habe? Ach richtig, in dem Buch soll es ja vorwiegend um die ganzen Menschen gehen, die unmittelbar daran beteiligt sind ... Da haben wir dann einen Ermittler, der nicht mehr ermitteln darf, einen Arzt, der von seiner Frau verlassen wird und einen pubertierenden Jungen, der zum ersten Mal aus seinem gewohnten Umfeld herausbricht. Ein roter Faden existiert hier aber nicht und die Charaktere sind allesamt furchtbar langweilig. An vielen Stellen war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, aber ich dachte, dass ja irgendwas dran sein muss, dass dieser Roman einer der meistgelesensten Schwedens ist. Leider hat mich auch das Ende nicht überzeugt. Hier hat die Autorin einen Plot-Twist erschaffen wollen, der für mich einfach nicht funktioniert hat. Schlimm genug, dass ich als Leser keine Verbindung zu den Opfern hatte, jetzt blieb auch der echte Mörder im Hintergrund verborgen. Das Buch hat sich für mich so gelesen, als wollte die Autorin eine Mischung aus sämtlichen Genres erzeugen, wir haben unpassende "Erotik", einen unwichtigen Kriminalfall, eine recht oberflächliche Charakterstudie und natürlich auch noch den Flair von unendlichen Landschaftsbeschreibungen. Für mich ein echter Flop! Fazit "Geschehnisse am Wasser" von Kerstin Ekman war ein Buch, das ich von Anfang an nicht verstehen konnte. Sie hat zahlreiche Preise für diese Geschichte bekommen, die für mich keinen roten Faden besaß. Ihr Schreibstil war mutig und anders, aber viel zu hochtrabend und an vielen Stellen einfach nur inhaltslos. Für mich leider ein großer Flop!

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  • Verdacht und Vermutung!

    Geschehnisse am Wasser

    kassandra1010

    16. July 2017 um 10:36

    Alles beginnt mit einer Suche nach Dan. Als Annie mit ihrer kleinen Tochter nach Nordschweden reist um dort ihren Liebhaber aufzutreiben, stolpert sie über einen indischen Guru und über ein Zelt mit übel zugerichteten Leichen.Für Annie beginnt ein Alptraum, der sich zwei jahrzehte lang versteckt hat und nun erneut ausbricht, als ausgerechnet Mia, ihre jetzt erwachsene Tochter mit dem Guru trifft.Wer auf schwedische Leichtsamkeit steht, ist für diesen Roman nicht geschaffen. Die Morde sind grausam, die Geschichte von Annie verwirrend und die ständige Suche nach einem Heim und der Ruhe im Leben treibt die kleine Familie um.Ein erschütternder Roman, der es zurecht auf die Bestsellerlisten geschafft hat, aber sich für den Leser nicht als klassischer Krimi oder Roman herausstellt.

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  • Rezension zu "Geschehnisse am Wasser" von Kerstin Ekman

    Geschehnisse am Wasser

    leserin

    05. May 2010 um 21:18

    Der Krimi war eigentlich ziemlich verwirrend für mich.Manche Personen waren sehr gut dargestellt und diese Kapitel dann interessant zu lesen. Aber teilweise sehr langatmig, sodaß ich gegen Ende des Buches sogar Kapitel groß überlesen habe.

  • Rezension zu "Geschehnisse am Wasser" von Kerstin Ekman

    Geschehnisse am Wasser

    evalitera

    09. September 2008 um 22:00

    Ein Krimi, eher ein Roman, unheimlich da er im Moor spielt, zwei Tote zum Anfang breitezogene Handlung auch sehr die Lesegeduld fordernd, lesenswert.

  • Rezension zu "Geschehnisse am Wasser" von Kerstin Ekman

    Geschehnisse am Wasser

    legolas

    12. June 2008 um 12:17

    Dieses Buch hat mir in keinster Weise gefallen,da die ersten 180 Seiten mir schon alle Geduld abverlangt haben.Man wartet sehnsüchtig darauf zu erkennen was die Autorin denn nun möchte.
    Das Wechseln zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart macht das Buch weder spannender noch leichter....für mich eine absolut unnötige Verschwendung meiner Zeit.

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