Kerstin Fielstedde

 4.1 Sterne bei 27 Bewertungen
Autorin von iCats KAMIKATZE, Kamikatze und weiteren Büchern.
Kerstin Fielstedde

Lebenslauf von Kerstin Fielstedde

Kerstin Fielstedde wurde in Wolfsburg geboren. Nach dem ­Abitur machte sie mit Auszeichnung ihr Diplom an der FH ­Münster als Designerin. Nach einer leitenden Funktion in drei Werbeagenturen als Art- und Kreativ-Direktorin wagte sie 1994 mit ­ihrer eigenen Agentur, profiel Werbemanagement, den Schritt in die Selbstständigkeit. Seit 2014 ist sie zudem ­geschäftsführende ­Gesellschafterin des profiel Instituts für identitätsbasierte ­Markenführung in Bremen.

Alle Bücher von Kerstin Fielstedde

iCats KAMIKATZE

iCats KAMIKATZE

 (14)
Erschienen am 15.10.2015
Kamikatze

Kamikatze

 (13)
Erschienen am 15.03.2018
Katerminator

Katerminator

 (0)
Erschienen am 21.03.2019

Neue Rezensionen zu Kerstin Fielstedde

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buchstabensammlerins avatar

Rezension zu "Kamikatze" von Kerstin Fielstedde

Sehr witzige Idee, schön umgesetzt
buchstabensammlerinvor 5 Monaten

Rund ums Buch:
Titel: Kamikatze
Autorin: Kerstin Fielstedde
Seiten: 255
Verlag: emons Verlag GmbH
Buch: Taschenbuch
Erscheinungstag: 15.03.2018
ISBN: 978-374-080265-3
Preis: 10,90 €

Cover/Titel:
Tolles schwarzes Cover mit Katzen, deren Augen neben dem Titel gelb herausleuchten. Und der Titel spricht einfach für sich. Sehr gut gewählt!

Inhalt:
Indy, ihreszeichens bunt gescheckte Maine-Coon-Katze, die plötzlich während geheimen KGB (Katzengeheimbund)–Ermittlungen in Berlin verschwindet, wird von ihrem Bruder Ian gesucht, der sich Hilfe durch das icats – Team, bestehend aus einer Norweger Waldkatze, einem Jungkater, der im Labor gezogen wurde, einem Papillon-Schoßhund, einem Spatz, einem Regenwurm und einer Ratte verschafft. Sie versuchen Indy, die wohl in einer Tierversuchsanstalt gelandet ist, geleitet vom Maulwurf Sumo, zu befreien und das Abenteuer mitten in Berlin beginnt.

Meine Meinung:
Wenn man sich auf diese Geschichte einlässt ist sie super gut umgesetzt. Man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass ein halber Regenwurm so schnell läuft, wie Katzen, dass eine Ratte den toten Bruder als Rucksack auf dem Rücken trägt und dass die Katzen sicherlich JamesBond-Fähigkeiten umsetzen, die in Wirklichkeit niemals möglich wären. Aber genau das macht diese Geschichte wirklich liebens- und lesenswert. Ich, überzeugte Hundemami, habe vor allem den Schisser Ian und den kleinen Schneuzi, die Katze aus dem Labor, total ins Herz geschlossen. Es gelingt der Autorin, die Tiere so gefühlvoll und charakterstark, jeden für sich, darzustellen, dass man bei der Suche nach verlorenen Schwester wirklich mitfiebert.
Was mir besonders imponiert hat, dass Kerstin Fielstedde es schafft, brisante und vor allem aktuelle Themen, wie die momentanen Bausünden und Tierversuche in die Geschichte einzubauen, ohne, dass es konstruiert wirkt. Ganz im Gegenteil, es ist Teil der Handlung und wichtig für den Verlauf. Und sprachlich hat sie sich wunderbar den Tieren angepasst. Es ist wirklich zum Schmunzeln, wie die Tiere miteinander kommunizieren und auch sich auch immer wieder ein wenig „anpöbeln“. Aber man weiß, dass sie unter Stress stehen und sich aber sehr im Team mögen. Nun ja, dass ein offenes Ende auf die Fortsetzung hinweist, finde ich persönlich nicht so schön, aber sei’s drum. Ich würde weiter lesen.

Fazit:
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, es ist halt einfach mal etwas ganz anderes! Ich bin gespannt wie es weiter geht und ein wenig zum Katzenfan geworden. 

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Kathleen1974s avatar

Rezension zu "Kamikatze" von Kerstin Fielstedde

Rezension zu "Kamikatze" von Kerstin Fielstedde
Kathleen1974vor 7 Monaten

Titel: „Kamikatze“
Autorin: Kerstin Fielstedde
Verlag: Emons Verlag 2018
Seitenzahl: 256 Seiten

Klappentext:
„Als Katzenagentin Indy mitten in Berlin entführt wird, muss ihr Bruder Ian, überzeugter Stubenkater mit Schlafstörung, notgedrungen die heimischen vier Wände verlassen. Er stellt ein iCats-Elite-Team auf die Pfoten, das sich auf die Suche nach ihr macht. Gemeinsam mit einem arroganten Schoßhund, einer sprengstoffverliebten Ratte und einem halben Regenwurm heften sie sich an die Fersen des schwergewichtigen Unterweltbosses Maulwurf Sumo. Um Indy aus dessen Klauen und der tödlichen Gefahr in einer Tierversuchsanstalt zu retten, zählt jede Sekunde…“

Zum Cover:
Ein tolles und perfekt zum Buchinhalt abgestimmtes Cover, wie ich finde. Der dunkle Hintergrund, die schwarzen Katzen und dazu die Gelb-leuchtenden Katzenaugen sowie Titelschrift wirken entsprechend gut. Die im Buch abgebildeten Illustrationen gefallen mir ebenso gut. Alles sehr stimmig und interessant gestaltet.

Schreibstil:
Ich empfand den Schreibstil als sehr dynamisch und extrem bildhaft, was für mich sehr zur Unterhaltung beigetragen hat. Die Schreibweise harmoniert bestens mit dem Buchinhalt und wirkte auf mich gut verständlich und frisch. Ich konnte mich prima von der Handlung, als auch vom Schreibstil fesseln lassen.

Lieblingszitat:
„Für Indy. Für die Freundschaft. Für das Gute.“ (Seite 52)
„Vielleicht sind wir ein wenig… sagen wir, individuell, jeder auf seine Weise. Aber zusammen sind wir die iCats und kämpfen für die gerechte Sache. Dafür gehen wir gemeinsam durch dick und dünn.“ (Seite 81)
„Wir alle nehmen das Geschenk des Lebens viel zu selbstverständlich. Dabei sollten wir jede Minute auskosten, die uns bleibt. Nur so spürt man, dass man am Leben ist.“ (Seite 131)

Meine Meinung zum Buch:
Mein erster tierischer Krimi, den ich gelesen habe, und ich bin begeistert. Dieses Buch hat mich bestens unterhalten. Von der ersten bis zur letzten Seite wurde ich an die aktionsreiche Handlung gefesselt.

Zu Beginn wird Indy, die Top-Agentin beim Katzen-Geheim-Bund, inmitten von Berlin von fiesen Ratten entführt. Ihr Bruder Ian, der sehr ruhebedürftig ist, bittet Maxim, einen Norwegerkater und IT-Spezialisten, um Hilfe, um mit ihm seine Schwester zu suchen. Ein weiteres Team, bestehend aus dem Spatzen Kilo Foxtrott und dem Papillon-Hund Honeyball (Undercoveragent), macht sich zeitgleich auf den Weg, um nach Indy zu suchen.

In der Unterwelt Berlins treffen alle aufeinander, hinzu kommen später noch der halbe Regenwurm Dreipunkteins und die Ratte Xplode (Sprengstoff-Experte). Gemeinsam bilden sie ein interessantes und sehr unterhaltsames Team, das sich zur Aufgabe macht, den Unterwelt-Boss Prof. Sumo (ein dicker und starker Maulwurf) das Handwerk zu legen.
Sumo ist machtgierig und steckt seine Pfoten überall da hinein, wo es was zu holen gibt. Dabei handelt es sich zum Beispiel um diverse Bauprojekte, die zum Scheitern verurteilt sind.

Ich fand sehr bemerkenswert, wie es der Autorin gelungen ist, jedem dieser Tiere einen ganz eigenen und außergewöhnlichen Charakter zu geben. Jeder dieser Buchfiguren kommt hervorragend zur Geltung. Dabei treten so einige Eigenarten zu Tage, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben.

Es wurden einige wichtige Themen, wie zum Beispiel Drogenmissbrauch, Tierversuche und Gewalt in diesen Tier-Krimi eingearbeitet. Im Gegensatz zu diesen bösen Mächten, stehen aber auch gute Eigenschaften, wie zum Beispiel Zusammenhalt, Wille und Empathie.

Die Mischung aus Spannung, Aktion und Humor hat mir sehr gut gefallen. An keiner Stelle wurde dieser Tierkrimi in die Länge gezogen. In diesem Buch trifft man auf viel Aktion, viele Jagdszenen und Kämpfe, bei denen man natürlich hofft, dass das Gute gewinnt! Ich habe bei so einigen Szenen die Luft angehalten und mit dem Team mitgefiebert.

Die teils schrägen, aber wirklich liebenswerten tierischen Buchfiguren sind mir dabei ans Herz gewachsen. An dieser Stelle möchte ich noch „Schneuzi“ erwähnen, der mein Herz am meisten berührt hat.

Die Kurzportraits der tierischen Protagonisten nebst den schönen Zeichnungen am Ende des Buches habe ich mir oft angeschaut. Diese sind meiner Meinung nach hervorragend gelungen und passen perfekt zu meinem Vorstellungsbild während des Lesens. Auch der Überblick über die Organisation war hilfreich und übersichtlich für mich. Das Nachwort ist auch klasse geschrieben. Und die Seite „Wie es weitergeht“ steigert die Neugier auf den nächsten Fall der iCats.

Einzig und allein, was ich mir hätte noch intensiver gewünscht, waren ein paar „stille“ Momente, in denen man mehr von den Gedankengängen der Tiere hätte erfahren können. Die Aktion und die Dynamik des Tierkrimis sind super, aber ein paar stillere Szenen (zum „Luft holen“) wären für mich persönlich noch besser gewesen.
Aber das ist natürlich eine Frage des (Lese-) Geschmacks.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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abuelitas avatar

Rezension zu "Kamikatze" von Kerstin Fielstedde

Originell und erfrischend „anders“
abuelitavor 7 Monaten

Was für ein Blödsinn – so dachte ich wirklich nach den ersten Seiten. Hatte ich doch einen „normalen“ Katzenkrimi erwartet und nicht so eine Geschichte, über die man nur den Kopf schütteln kann. Seltsam aber, dass ich am Tag darauf meinem Sohn von diesem Buch vorschwärmte….es hatte mich also doch gepackt!


Eine ganze Truppe Tiere, die man nie zusammen vermuten würde, schliesst sich zusammen, um Katzenagentin Indy, die entführt wurde, zu retten. Da gibt es Ian, den Bruder von Indy, den Strassenkater Maxim, ein Schoßhündchen und einen Spatz nebst einer verrückten Ratte und- meinem absoluten Liebling – „Dreipunkteins“- einem halben Regenwurm….

Indy wurde vom Chef der Unterwelt, dem Maulwurf Sumo, entführt. Dieser will die Weltherrschaft und Indy war ihm schon gehörig auf den intriganten Fersen….

Während die Top-Agentin versucht, in der Tierversuchsanstalt zu überleben, kämpfen sich das iCats Team durch brenzlige Situationen. Werden sie noch rechtzeitig kommen?

Wie kommt man nur auf solche Ideen….und kann dann noch reale und ernstere Dinge einarbeiten wie z.B. Bauskandale; ich sage nur: Stuttgart 21 oder Flughafen BER in Berlin…..  der Autorin ist das wirklich fast perfekt gelungen .

Auch die vertikalen Gärten, die hier vorkommen….. so etwas gibt es wirklich; die grösste Farm steht, soweit ich weiss, in Japan. 
 
Amüsant, unterhaltsam und spannend – ein Katzenbuch der ganz anderen Art.

Gewünscht hätte ich mir, dass die Vorstellung der Tiere und der Organisationen am Anfang des Buches steht und nicht erst am Ende.

Apropos Ende – das ist noch so ein Punkt, der mir nicht unbedingt gefällt. Es endet sozusagen ohne „Ergebnis“ und wer wissen will, ob die iCats den Verfolgern entkommen  können, muss das nächste Buch abwarten….

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Gespräche aus der Community

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iCatss avatar
Berlin. Katzen-Agentin Inghean verschwindet bei eigenen Ermittlungen zu Deutschlands größten Bauskandalen. Wider Willen macht sich ihr kranker Bruder Ian auf die Suche nach ihr und gewinnt mit Albino-Kater Maxim einen starken, aber glücklosen Verbündeten. Zusammen mit Hunde-Modezar Honeyball, Spatzen-Fliegerass Kilo Foxtrott, dem halben Regenwurm 3.1 sowie Xplode, der durchge­knallten Ratte mit zweifelhafter Begeisterung für Spreng­stoff, bilden sie eine Eliteeinheit. Die heiße Spur führt die ungewöhnlichen Gefährten in die Kanalisation – mitten in den High-Tech-Überwachungsstaat ihres alten Bekannten Professor Sumo. Um Inghean aus dessen Klauen und der tödlichen Gefahr in einer Tierversuchsanstalt zu retten, zählt jede Sekunde. Doch in den Katakomben von Berlin lauert das Unheil schon auf sie … In diesem rasanten, humorvollen Katzenkrimi sind Zwei­beiner Nebensache und Parallelen zu ihrer Welt natürlich rein zufällig!
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Zusätzliche Informationen

Kerstin Fielstedde im Netz:

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in 35 Bibliotheken

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