Kerstin Fischer

 3.3 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Kerstin Fischer

Die Chiffren der Toten (Krimi 46)

Die Chiffren der Toten (Krimi 46)

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Erschienen am 08.02.2018
Die Fragen der mutlosen Seidenspinner

Die Fragen der mutlosen Seidenspinner

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Erschienen am 28.06.2018
Das Gewächshaus

Das Gewächshaus

 (0)
Erschienen am 15.03.2007

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Rezension zu "Die Chiffren der Toten (Krimi 46)" von Kerstin Fischer

Wirres Katz und Maus-Spiel
StMoonlightvor 6 Monaten

Kommissar Magnus Cassenbrock, ein Liebhaber knallharter Fakten und Schriftstellerin Laetitia Falck, in dessen Leben Esoterik eine bedeutende Rolle spielt. Zwei Charaktere, die fast unterschiedlicher nicht sein könnten. In einem Altenheim treffen sie aufeinander. Zusammen versuchen sie einen Mord aufzuklären. Der eine durch seine geliebten Takten, die andere durch Gespräche mit den Toten… Doch wo liegt die Grenze zwischen Wahn ung Wahrheit? Diese Frage stellen sich nicht nur die Ermittler…

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich es spannend fand, dass die Handlung in Bremen spielt und ich somit die Schauplätze kenne. Mein Gedanke war, dass ich mich so besser in die Geschichte hineinversetzen kann und sie dadurch echter, greifbarer wird. Leider war dieses nicht wirklich der Fall. Zwar kommt, ab und an, mal ein prägnanter Punkt der Stadt vor, aber dieser wird dann vielleicht mal mit einem Satz beschrieben und das war es. Besonders für Leser, welche Bremen nicht kennen, fehlt es dann an den „richtigen“ Eindrücken, was ich sehr schade finde.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, leider ab und an aber auch ein wenig zu ausschweifend und lahm. An vielen Stellen dachte ich mir: „Da hätte man das so und so viel spannender gestalten können.“ Genau das fehlt diesem Roman dadurch leider auch: Spannung. Tatsächlich ist es teilweise sogar eher etwas wirr, wenn z.B. Blut als roter Fischschwarm bezeichnet wird. Und auch das einer der Protagonisten eine Spinne zerquetscht und isst (zudem noch auf der Supermarkttoilette) oder die Stelle, an den er einen Hund erwürgen will, hat mein (Tierschützer)Herz eher bluten lassen, als meine bildliche Beschreibungen liebende Leseleidenschaft entfachen können. Natürlich ist es schwer ein Gleichgewicht zu finden, besonders dann, wenn es sich bei dem Hauptprotagonisten um eine psychisch gestörte Persönlichkeit handelt. Hier hat die Mischung aus Fiktion und Realität leider nicht wirklich geklappt. Schade, sich vorzustellen wie so ein „Irrer“ an einem vorbei geht, hätte schon seinen Reiz gehabt.

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