Kerstin Gerth Ernst Abbe 1840-1905.

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Inhaltsangabe zu „Ernst Abbe 1840-1905.“ von Kerstin Gerth

»Am 14. Januar 2005 jährt sich der Tod von Ernst Abbe zum 100. Mal. Dies ist Anlass, an die großen Leistungen zu erinnern, die er für die Unternehmen Carl Zeiss und Schott, für die Universität und Stadt Jena, für die Wissenschaft und für das ganze Land erbracht hat.« »In allem, was Abbe tat, war er leidenschaftlich. Er ging nie den einfachen Weg, immer durchdachte er die Dinge neu. Wenn er einmal zu einer Überzeugung kam, stand er zu ihr und versuchte sie durchzusetzen. Das gilt für ihn als Wissenschaftler, als Unternehmer und als Sozialreformer. Als Wissenschaftler hat Abbe der modernen Optik den Weg bereitet und damit der Firma Carl Zeiss einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verschafft. Er erkannte das Talent Otto Schotts für die Entwicklung neuer Glasarten und stand ihm als Partner und Freund mit Rat und Tat zur Seite. Beide Unternehmen führte er damit auf den Weg zur Wissenschafts- und Technologieorientierung.« »Ernst Abbe leistete Herausragendes. Dennoch war ihm immer bewusst, dass seine Leistungen nicht ohne die Menschen in seinem Umfeld zustande gekommen wären: Seine Familie, seine Mitarbeiter und seine Partner Carl Zeiss und Otto Schott. Für Abbe war ein Unternehmen ein organisiertes Miteinander. Dieses Miteinander konnte aus seiner Sicht nur funktionieren, wenn für jeden gesorgt wird. Betriebliche Sozialpolitik war für ihn kein Luxus, sondern bestand in Rechten, die jedem Mitarbeiter zukamen. Um die Zukunft der Unternehmen und ihr Umfeld dauerhaft zu sichern, gründete er die Carl-Zeiss-Stiftung. Das von Ernst Abbe 1896 herausgegebene Statut der Carl-Zeiss-Stiftung gehört zu den herausragenden Dokumenten der deutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte.« (Dr. Dieter Kurz, Dr. Udo Ungeheuer)

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  • Rezension zu "Ernst Abbe 1840-1905." von Kerstin Gerth

    Ernst Abbe 1840-1905.

    aichlinn

    02. July 2008 um 14:26

    „Es sei, als hätte Jena seinen Vater verloren.“ Mit diesen Worten verabschiedete Jenas Oberbürgermeister Heinrich Singer den Wissenschaftler und Unternehmer Ernst Abbe auf dessen Trauerfeier im Januar 1905. Einhundert Jahre später kann man sich kaum noch vorstellen, wie der Kopf eines weltweit operierenden Wirtschaftsunternehmens als Vater bezeichnet werden kann, denn schließlich steht das „Familienoberhaupt“ für Schutz, Vertrauen, ja auch Geborgenheit. Auf welch beeindruckende Weise Ernst Abbe sich zu Lebzeiten einen solchen Nachruf erarbeitet hat, dokumentierte Kerstin Gerth in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Zeiss-Archives, Wolfgang Wimmer, und veröffentlichte im Abbe-Jahr 2005 das Buch „Ernst Abbe – Wissenschaftler, Unternehmer, Sozialreformer. 1840-1905“, erschienen im Verlag Bussert & Stadeler. Die Dokumentation beginnt mit der Kindheit und der Jugend Abbes, beschreibt die Verhältnisse, in denen der begabte Schüler aufwuchs, die anschließende Studienzeit in Jena und Göttingen und seine wissenschaftliche Laufbahn. Im Jahre 1866 begann die Zusammenarbeit mit Carl Zeiss, die sich immer mehr vertiefte. In den folgenden Jahrzenten erlebte das Unternehmen einen immensen wirtschaftlichen Aufschwung, auch angetrieben durch die gute Zusammenarbeit mit dem Glaschemiker Otto Schott. Parallel zum wirtschaftlichen Aufschwung änderte sich aber auch die Situation innerhalb des Betriebes. Die von Abbe initiierten sozialpolitischen Maßnahmen brachten ihm letztendlich den Ruf des Sozialreformers ein, dem im Buch ein eigenes Kapitel gewidmet wurde. Nach dem Motto, kein Wohltäter zu sein, sondern den Arbeitern zu ihren Rechten zu verhelfen, wurde der Neustundentag, später der Achtstundentag eingeführt, ein Fonds für Alters- und Hinterbliebenenrente eingerichtet, ein Arbeiterausschuss ins Leben gerufen, Mindestlöhne, Urlaub und Krankengeld garantiert. In den heutigen Zeiten des kontinuierlichen Abbaus von Sozialleistungen liest sich das wie ein Märchen. Dieses Buch gibt nicht nur Einblicke in Abbes Leben, es zeichnet ein recht genaues Bild vom Wissenschaftler, Unternehmer aber auch vom Familienvater Ernst Abbe. Die zahlreichen Illustrationen und Abbildungen, die Zitate und Auszüge aus Briefwechseln machen ihn greifbar. Und nebenbei erfährt man viel über das Wachsen und Gedeihen der Stadt Jena, die in Abbes Studienjahren gerade mal 7000 Einwohner zählte. Alles in allem ein Buch, das informiert, unterhält, neugierig, aber auch nachdenklich macht.

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