Kerstin Gier

 4.4 Sterne bei 55.721 Bewertungen
Autorin von Rubinrot, Silber - Das erste Buch der Träume und weiteren Büchern.
Autorenbild von Kerstin Gier (©)

Lebenslauf von Kerstin Gier

Kerstin Gier wurde 1966 in der Nähe von Bergisch Gladbach geboren. Bereits als Kind wollte sie Schriftstellerin werden. Sie studierte Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, wechselte dann allerdings zu den Fächern Betriebspädagogik und Kommunikationspychologie, worin sie auch ihren Abschluss machte. Nach dem Studium arbeitete sie unter anderem als Sekretärin und gab Kurse am Familienbildungswerk. 1995 begann sie schließlich mit dem Schreiben und veröffentlichte 1996 ihren Debütroman "Männer und andere Katastrophen". Er wurde später mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. Es folgten zahlreiche weitere (Frauen-)Romane, aber auch Fantasy- und Jungendbücher. Besonders bekannt ist die Edelstein-Trilogie Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün. Auch die "Mütter-Mafia" war ein großer Erfolg bei den Leserinnen. Mit ihrem Roman "Das unmoralische Sonderangebot" gewann sie 2005 die "DeLiA" für den besten deutschsprachigen Liebesroman. Seit 2007 ist sie zudem Jurymitglied bei "DeLiA", der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autoren und -Autorinnen. Kerstin Gier veröffentlichte ebenfalls Werke unter den Pseudonymen Sophie Bérard und Jule Brand.

Alle Bücher von Kerstin Gier

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Buchformat:
Cover des Buches Rubinrot9783401506005

Rubinrot

 (13.742)
Erschienen am 03.01.2014
Cover des Buches Saphirblau9783401506012

Saphirblau

 (6.741)
Erschienen am 16.06.2015
Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume9783596522897

Silber - Das erste Buch der Träume

 (6.838)
Erschienen am 25.09.2019
Cover des Buches Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten9783401063485

Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten

 (6.307)
Erschienen am 08.12.2010
Cover des Buches Silber - Das zweite Buch der Träume9783596522903

Silber - Das zweite Buch der Träume

 (4.173)
Erschienen am 25.09.2019
Cover des Buches Silber - Das dritte Buch der Träume9783596522910

Silber - Das dritte Buch der Träume

 (2.639)
Erschienen am 25.09.2019
Cover des Buches Liebe geht durch alle Zeiten9783401603360

Liebe geht durch alle Zeiten

 (2.037)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Für jede Lösung ein Problem9783431039498

Für jede Lösung ein Problem

 (1.543)
Erschienen am 13.05.2016

Interview mit Kerstin Gier

Kerstin Gier im Interview mit LovelyBooks, August 2011

1. Seit wann schreibst du eigene Geschichten und wie kam es dazu, dass dein erstes Buch veröffentlicht wurde?

Geschichten schreibe ich, seit ich Buchstaben kenne. Und mein erstes Buch schrieb ich nebenbei (auf der Arbeit, da war einfach sehr wenig zu tun) und der Lübbe-Verlag lag praktisch nebenan, da lag es nahe, das Manuskript mal dort vorbeizubringen. Dass sie es sofort haben wollten, war natürlich erst recht praktisch.

2. Welche Figuren in “Rubinrot”, “Saphirblau” und “Smaragdgrün” magst du selbst am liebsten?

Oh, das ist eine gemeine Frage, weil die liebe ich ALLE. Aber ich glaube, James August Peregrin Pimplebottom mag ich von allen Figuren am liebsten, auch wenn der Leser nur wenig über ihn erfährt, weiß ich ALLES über ihn :-)

3. Wenn du für eine Woche in die Vergangenheit reisen könntest, in welche Zeit würdest du reisen und was würdest du dort tun wollen?

Ich denke, ich würde mir (aus lauter Angst vor anderen Zeiten) einen Ausflug in die Jugendzeiten meiner Eltern gönnen, in die Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts. Und mir genau anschauen, wie es damals zuging.

4. Wie fühlte es sich an, dein erstes Buch zum ersten Mal in den Händen zu halten?

Ziemlich gut, obwohl ich das Cover scheußlich fand ... Ehrlich gesagt wurde es mit jedem Buch ein bisschen besser, das tolle Gefühl ließ sich also noch unendlich steigern.

5. Schreibst du bereits an einem neuen Buch und verrätst du uns, worum es darin geht? Wird es noch weitere Jugendbücher von dir geben? Vielleicht eine neue Reihe oder einen Einzelroman?

Gerade arbeite ich an den letzten Kapiteln von "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner", eine Liebesgeschichte mit einem kleinen Gedankenexperiment a la "Was wäre wenn?" Und danach werde ich mich wieder einem Jugendbuchprojekt zuwenden. Aber darüber verrate ich noch nichts.

6. Was ist das Lustigste, das dir im Zusammenhang mit deiner Arbeit als Autorin bisher passiert ist?

Das lustigste ist, dass man alle doofen Sachen, die einem so passieren, in den Büchern irgendwie in einer komischen Szene verwursten kann - das hilft ungemein, dem Leben, auch wenn es gerade mal nicht so rosig ist, etwas Positives abzugewinnen.

7. Welche sind deine Lieblingsbücher und –autoren?

Zu viele, um sie alle aufzuzählen, Nick Hornby mag ich sehr und die herrlichen Kinderbücher von Astrid Lindgren kann man auch als Erwachsener immer wieder lesen. Außerdem mag ich die Bücher von Charlotte Thomas alias Eva Völler.

8. Was ist der größte Unterschied beim Schreiben von Büchern für Jugendliche und Erwachsene? Hast du als Jugendliche selbst viel gelesen?

Eigentlich gibt es da keinen Unterschied. Ich bemühe mich nur, sarkastische Untertöne in den Jugendbüchern wegzulassen. Und klar hab ich als Kind viel gelesen!!

9. Deine Bücher erscheinen zum Teil in verschiedenen Ländern. Hast du schon mal in die Übersetzungen reingelesen, sofern du die Sprache beherrschst? Wie gefallen sie dir? Gefällt dir bei „Rubinrot“ und den Übersetzungen hiervon ein Buchcover am besten?

Außer der wunderbaren englischen Übersetzung von Anthea Bell konnte ich mangels adäquater Sprachkenntnissse leider keine der Übersetzungen lesen, im Französischen und Italienischen verstehe ich immerhin ein paar Bruchstücke, Niederländisch sieht nur auf den ersten Blick vertraut aus, Spanisch ... okay, hier und da mal ein Wort - der Rest ... keine Chance. (Vor allem Polnisch ist mir ein absolutes Mysterium) Allerdings habe ich einen tollen Mailaustausch mit der französischen Übersetzerin, die sich sehr viele Gedanken während ihrer Arbeit gemacht und intensiv mit dem Stoff und den sprachlichen Feinheiten beschäftigt hat, und ich habe schon von mehreren Freunden gehört, dass die französische Übersetzung toll sein soll.

10. Wenn du die Wahl hättest, für dein nächstes Buch ein Vorwort von einem anderen Autor geschrieben zu bekommen. Für welchen Autor oder welche Autorin würdest du dich entscheiden?

Da wüsste ich viele ... vielleicht Steffi von Wolff, weil niemand witziger ist als sie.

11. Was ist am spannendsten, wenn ein neues Buch von dir erscheint? Worauf freust du dich schon am meisten, wenn der Erscheinungstermin von „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ im Oktober endlich gekommen ist?

Am spannendsten sind natürlich immer die ersten Reaktionen, man weiß ja nie, ob man auch dieses Mal wieder den Geschmack der Leser getroffen hat. Und am meisten freue ich mich im Oktober darauf, das Buch mit dem Esel drauf in den Händen zu halten - kann ich mir jetzt noch gar nicht vorstellen, denn es ist immer noch nicht fertig.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Kerstin Gier

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Rezension zu "Wolkenschloss" von Kerstin Gier

Um was geht es?
Butterflysoul2_0vor 3 Tagen

Ich liebte das "Buch der Träume" und hatte entsprechende Erwartungen an "Wolkenschloss" - leider wurden diese maßlos enttäuscht. Es hatte geradezu den Anschein, Frau Gier hätte unter dem Druck eines Abgabedatums gelegen und schnell alle ihre ersten, noch unausgereiften Gedanken/Ideen zu den Dingen, welche sie erzählen wollte, zu Charakteren, die für sie in Frage kämen, zu Handlungssträngen, die in ihrer Phantasie noch offene Enden hatten, etc. versucht hineinzustopfen... 


Es ist ganz & gar unklar, worum es denn nun eigentlich geht! Ich habe keine Ahnung, was ich da gelesen habe - geht es um eine neu geborene Agentin vs. Ganoven? Um Geister??!!  Das eigentliche Thema von "Wolkenschloss" ist leider nicht formuliert, auf eventuell  Übernatürliches wird auch nicht weiter eingegangen, sondern lediglich angedeutet... 

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Rezension zu "Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier

Wer würde nicht gern durch die Zeit reisen?
FreydisNeheleniaRainersdottirvor 4 Tagen

Zu Weihnachten letzten Jahres hat mir meine bessere Hälfte die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier im Schuber der ersten Auflage geschenkt. Ich bin jetzt wirklich nicht der Typ Frau, der auf pink und rosa steht, deshalb war ich froh, dass wir den schwarzen Schuber auf Ebay ergattert haben. Ich wollte die Trilogie schon länger lesen, hab es aber tatsächlich erst ein halbes Jahr nach Erhalt damit angefangen, weil mir die ganze Zeit andere großartige (und selten auch weniger großartige) Bücher in die Quere kamen, die unbedingt gelesen werden wollten und mir die letzten Monate nach Fantasy auch nicht großartig der Sinn stand. Umso schlimmer ist es, dass mich die Trilogie mit einem Lese Kater zurück lässt und ich derzeit Probleme habe, in andere Bücher hineinzufinden.


Um was geht es in den Romanen der Edelsteintrilogie, betitelt mit Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün?


Gwendolyn ist 16, auf der Highschool, ziemlich schusselig und steht, im Gegensatz zu ihrer Cousine Charlotte, um die sich in ihrer Familie alles dreht, nur ungern im Mittelpunkt. Die großartige Charlotte soll das Zeitreisengen besitzen und wird seit ihrer Kindheit darauf vorbereitet, in der Zeit zurück zureisen und Aufgaben für eine geheimnisvolle Loge und den Grafen von St. Germain zu erfüllen. Nunstellt sich aber dummerweise heraus, dass nicht Charlotte die mit dem Zeitreisegen ist, sondern Gwendolyn und das stellt alles auf den Kopf. Gwen stolpert völlig unvorbereitet in das Abenteuer ihres Lebens. Begleitet wird sie dabei von Gideon De Villiers, der aus einer zweiten Zeitreisefamilie stammt und wegen Gwen zunehmend an seiner "Mission" zweifelt und sie in ein Gefühlschaos stürzt, dass für einen pubertierenden Teenager nur schwer zu ertragen ist. 


Kerstin Gier schreibt ohne Kitsch und Chichi und muss zu der Zeit, als sie die Edelsteintrilogie verfasst hat, selbst mindestens ein Pubertier aufgezogen haben, jedenfalls lässt die Art, wie sie über  Gwendolyn schreibt, wie sie sich in sie hineinversetzt, genau das vermuten. Ich mochte auch Gwen's schlaue Freundin Leslie und Xemerius sehr gern, die ihr mit Rat und Tat zur Seite standen. Und Gideon hätte mich wahrscheinlich ebenso in den Wahnsinn getrieben, wie unsere liebe Gwen, wenn im Nachhinein auch seine Motive auch besser zu verstehen waren. 


Es wäre cool, wenn Zeitreisen in der Tat möglich wären, allein, um unsere Geschichte besser zu verstehen. Und ganz ehrlich, wer von uns würde nichtgerne in den Lauf der Geschichte eingreifen, dem ein oder anderen Diktator den Hals umdrehen oder sich selbst für gewisse Situationen oder Verhaltensweisen Ohrfeigen, die manin der Vergangenheit an den Tag gelegt hat. Wie zum Beispiel, die Verfilmungen der Edelsteintrilogie zu schauen. Nicht, daß Maria Ehrich und Hannes Niewöhner schlecht geschauspielert hätten, viel mehr ärgert mich die Tatsache, dass es möglich gewesen wäre, sich mit dem Drehbuch an die Trilogie zu halten und dann doch wieder alles verdreht und verändert wurde. Ich kann nicht nachvollziehen, was das jedes Mal soll. Man muss doch nicht das Rad neu erfinden. Naja, Buchverfilmungen halt. 🤷‍♀️ Lest lieber die Bücher. Mit der Trilogie hat Kerstin Gier ein Werk geschaffen, dass nicht nur Teens lesen können, sondern mit dem sie auch Erwachsene bezaubern kann.

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Rezension zu "Silber – Das erste Buch der Träume" von Kerstin Gier

Fantastische Traumwelten
Minijanevor 4 Tagen

Die 15jährige Liv lebt mit ihrer kleinen Schwester Mia, ihrer Mutter, ihrem Hund Butter und dem Kindermädchen Lottie zusammen und ist ein unstetes Leben gewohnt. Ihre Mutter hat auch schon wieder einen Umzug für sie geplant. Dieses Mal soll es nach London gehen, wo die Mutter eine neue Stelle gefunden hat und einen neuen Freund, der ebenfalls Kinder hat. Überraschenderweise plant die Mutter direkt eine Familienzusammenführung, was die Kinder in beiden Familien nicht gerade in Jubel ausbrechen lässt. Kaum haben sich alle ein bisschen eingelebt, träumt Liv seltsam real von ihrem Stiefbruder und von Klassenkameraden,die ein geheimnisvolles Ritual vollziehen. Das seltsame ist, dass diese Personen, die sie im Traum getroffen hat auch in der Realität noch über ihren Traum Bescheid wissen. Witzig und spannend erzählt die Autorin von einem geheimnisvollen Pakt mit einem Dämon mit dem sich ihre Mitschüler offenbar eingelassen haben. Liv und ihre Schwester lieben Rätsel und so kann Liv nicht widerstehen den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Sehr fantasievoll sind ihre Ausflüge in die Traumwelt. Jede Menge Türen eröffnen dem Besucher immer wieder eine andere fantastische Welt. Aber dass es Dämonen geben soll, davon ist Liv alles andere als überzeugt und lässt sich aus purer Neugier in die Geschichte hineinziehen. Außerdem geht es in dem Buch noch um Freundschaft, Familie und die erste Liebe.

Die Sprecherin Simona Pahl macht dieses Buch zu einem echten Hörvergnügen. Sie wechselt problemlos vom bayrischen Dialekt des Kindermädchens Lottie zu der schrillen Schulklatschtante "Secrecy", die im Tittel Tattel Blog immer den neuesten Schulklatsch zum Besten gibt und deren Identität natürlich geheim ist. Es hat richtig Spaß gemacht ihr zuzuhören. Die Zielgruppe sind natürlich Jugendliche, die sich im Alter von Liv befinden oder etwas jünger sind, aber auch als Erwachsene habe ich mich sehr amüsiert und der Sprecherin gerne zugehört.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücherundefined
War 2018 für euch ein tolles Lesejahr? Das LovelyBooks-Team hat so einige großartige Buchentdeckungen gemacht und deshalb möchten wir euch hier unsere Lesehighlights von insgesamt 18 Teammitgliedern vorstellen! Für uns gibt es nichts Schöneres als neue Bücher zu entdecken und lieben zu lernen - für euch auch?

Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 18 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.

Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

Marina_Nordbreze empfiehlt "Mein italienischer Vater" von Anika Landsteiner
Italien. Das Reiseland schlechthin für uns Deutschen. Meine Familie ist viele Jahre lang jeden Sommer an die Adria gefahren. Rimini, Ravenna, Bellaria – in 12 Stunden runter mit dem Auto, zwei Wochen am Strand gelegen und mit Sonnenbrand zurück. Doch Italien ist viel mehr als das. Und dieses „mehr“ packt Anika Landsteiner mit „Mein italienischer Vater“ in eine ganz wunderbare Geschichte, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und in einem das dringende Bedürfnis wächst, direkt nach Italien zu reisen.

kultfigur empfiehlt "Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi
"Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi war ganz klar mein Science Fiction Lesehighlight 2018. Ich habe nicht nur eine neue Reihe entdeckt, auf deren Fortsetzung ich mich schon sehr freue, sondern auch einen für mich neuen Autor mit einer spannenden Backlist (z.B. "Der wilde Planet"). In Kollaps beherrscht die menschliche Zivilisation mehrere weit entfernte Systeme, die über eine Art Wurmloch (genannt Ströme), verbunden sind, ohne wirklich zu begreifen, warum es diese Ströme gibt und wie sie funktionieren. Als plötzlich klar wird, dass die Ströme nicht so stabil und gottgegeben sind, wie jahrtausendelang angenommen, steht die gesamte Menschheit vor dem Ende.

hallolisa empfiehlt "Heute schon für morgen träumen" von Lori Nelson Spielman
Kein Buch vermochte es in diesem Jahr, mich so zu verzaubern und zugleich auch emotional zu ergreifen, wie "Heute schon für morgen träumen". Unvergleichlich erzählt Lori Nelson Spielman hier eine bezaubernde, berührende und vor allem lebensbejahende Geschichte über Schicksal, Hoffnung und die wahre Liebe. Taschentücher bereithalten!

Daniliesing empfiehlt "Stille" von Erling Kagge
Ich gebe es zu, ich tue mich sehr schwer damit, einfach mal einen Moment still dazusitzen und die Ruhe zu genießen. Ständig schwirrt mir irgendwas im Kopf herum, was ich noch tun oder erledigen könnte. Aber dann kam Erling Kagge mit seinem Buch "Stille: Ein Wegweiser" daher und die 33 Gedanken des Autors zum Thema Stille haben mir ein Stück weit die Augen geöffnet. Allein beim Lesen des Buches fühlt man sich bereits ruhiger und entspannter. Nachdem mich Erling Kagge mit diesem kleinen Buch so für sich eingenommen hat, versuche ich immer mehr die ruhigen Momente im oft stressigen Alltag zu finden und zu schaffen. Denn Stille und auch Langeweile müssen nichts Negatives sein: ganz im Gegenteil! Sie machen den Kopf frei für neue Ideen und bringen Entspannung sowie neue Kraft!

markusros empfielt "Als das Leben unsere Träume fand" von Luca Di Fulvio
Ein gelungener historischer Roman, in dem es zwei Sizilianer und eine polnische Jüdin in sehr jungen Jahren nach Buenos Aires verschlägt – und da ich sowohl Süditalien als auch Südamerika faszinierend finde, hatte der Roman schon mal gute Chancen bei mir. Einige detaillierte Beschreibungen von Gewaltverbrechen passen nicht so in die Adventszeit, aber geben ein klares und hartes Bild jener Zeit, wenn man nicht privilegiertes Mitglied der Oberschicht war. Für mich 5 Sterne!

Cari_f empfielt "Der Report der Magd" von Margaret Atwood
"Der Report der Magd" hat mich mit spielerischer Leichtigkeit aus einer schweren Leseflaute katapultiert. Die Geschichte von Desfred in einer Welt, in der Frauen jegliche Freiheit genommen wurde, habe ich innerhalb eines Tages verschlungen. Nicht nur die erschreckende Aktualität im Kontext der #metoo-Bewegung, sondern auch der Schreibstil von Margaret Atwood haben mich sehr gefesselt. Eine klare Lese-Empfehlung!

Malista empfiehlt "Frauen, die Blumen kaufen" von Vanessa Montfort
Ein Roman und zugleich ein herrlicher Reiseführer zu wunderbaren Plätzen in Madrid. Geistreiche, witzige und sehr unterschiedliche Protagonisten lassen den Leser lachen, hadern und weinen. Für mich ein Buch, das alles hat, um einfach 'abzutauchen'.


doceten empfiehlt "Regen" von W. Somerset Maugham
"Regen" war meine erste Begegnung mit W. Somerset Maugham und wird nicht meine letzte bleiben. Meisterlich beschreibt Maugham die menschlichen Abgründe und Eitelkeiten seiner britischen Mitbürger, die sich unter vermeintlich weniger kultivierten Zivilistationen eingerichtet haben, und wirft so einen kritschen Blick hinter die goldene Fassade des kolonialen Empires. Selten habe ich einen so intensiven Eindruck einer anderen Welt in einer anderen Zeit erhalten - und dafür gab es 5 Sterne!

SandraKath empfiehlt "Wolkenschloss" von Kerstin Gier
Kerstin Giers Bücher zeichnen sich stets durch viel Humor und eine tolle Geschichte aus, doch "Wolkenschloss" hat mich dieses Jahr ganz besonders begeistert. Als ich das Buch zugeklappt habe, wollte ich am liebsten sofort wieder von vorne beginnen. Es schadet der Geschichte nicht im Geringsten, dass sie ein wenig braucht, bis die Handlung Fahrt aufnimmt, denn das Lesen fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen und am liebsten möchte man selbst sofort ins Wolkenschloss einziehen. Neben den tollen Figuren und dem gemütlichen Setting zeichnet sich der Jugendroman aber auch durch ein spannendes Finale aus, das man garantiert nicht kommen sieht!

TanjaMaFi empfiehlt "Die Herzen der Männer" von Nickolas Butler
Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite so sehr begeistert hat. „Die Herzen der Männer“ erzählt davon, was Herzen bewegt, von unbändiger Wut über tiefe Trauer bis zur größten Hingabe. Und wir fühlen mit den Männern in diesem Buch - möchten mit ihnen lachen und weinen, lieben und hassen!

aba empfiehlt "Im Grab schaust du nach oben" von Jörg Maurer
Lange habe ich überlegen müssen, bis ich mich endgültig für ein Lieblingsbuch des Jahres 2018 entscheiden konnte. Am Ende kamen zwei Bücher in die ganz engere Wahl: "Löwen wecken" und "Im Grab schaust du nach oben". Zwei ganz unterschiedliche Genres. Mit seinem 2017 erschienenen "Im Grab schaust du nach oben" hat schließlich Maurer das Rennen gemacht. Letztendlich weil ich es vor ein paar Tagen zu Ende gelesen habe... Jörg Maurer ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren! Mit seinen Büchern um den Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein begeistert er mich - eigentlich keine echte Krimileserin - seit Jahren. In "Im Grab schaust du nach oben" zeigt Maurer noch einmal, dass er nicht nur ein guter Geschichtenschreiber ist, sondern auch, dass er weiß, wie er den Leser auf hohem Niveau unterhalten und mit originellen Einfällen und Wendungen überraschen kann. Maurer? Immer wieder!

sarah_elise empfiehlt "Nordwasser" von Ian McGuire
Wie viel Meer steckt im Menschen? Ian McGuire nimmt uns in seinem Buch "Nordwasser" mit auf die Seereise einer englischen Walflangflotte Mitte des 19. Jahrhunderts ins arktische Eismeer. Die See ist wie das Leben - bisweilen trügerisch schön, doch im tiefsten Inneren eiskalt, unberechenbar, barbarisch und zerstörerisch. Und so ist auch der Mensch, den hier am Ende der Welt bestialische, animalische Urinstinkte leiten, um ein Überleben zu sichern. Für jeden einzelnen Seefahrer geht das Leben auf dem alten brüchigen Kahn mit einem steten Kampf zwischen Moral und Profit einher. Aufgrund der schonungslos ehrlichen Erzählweise über das tiefste Wesen des Lebens, des Meeres und des Menschen, der vielschichtigen und spitzzüngig präzisen Erzählweise ist "Nordwasser" aus dem mare Verlag mein Buch des Jahres.

Lariluna empfiehlt "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski
Margarete Stokowskis neues Buch stand seit Bekanntgabe des Erscheinungstermins auf meiner Leseliste – die Autorin ist einfach eine der stärksten deutschsprachigen Stimmen insbesondere zum Thema Feminismus. "Die letzten Tage des Patriarchats" ist eine Auswahl ihrer Kolumnen für die taz und Spiegel Online aus den letzten Jahren und zeigt, dass Stokowski zu allen möglichen Themen des aktuellen Weltgeschehens etwas Lesenswertes (!) zu sagen hat.
Wer also nicht ohnehin schon seit Jahren jede Woche ihre Kolumnen liest, dem öffnet sich mit diesem Buch eine Fundgrube an Texten zu feministischen, gesellschaftlichen und politischen Themen aller Art. Der Effekt des Ganzen ist dann - neben hoffentlich viel Nachdenken - eine verrückte Mischung aus lautem Auflachen angesichts der zahlreichen Absurditäten, die die Autorin beschreibt, und leise vor sich hin Fluchen angesichts der Misere, in der unsere Gesellschaft noch immer steckt.


E-Tuna empfiehlt "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers
Selten begeisterte mich ein Fantasy-Buch so sehr. Eine Stadt voller Bücher, Antiquariate egal, wohin das Auge blickt, versteckte Buch-Katakomben, mit kilometerlangen Regalen. Dichter, Autoren, Wesen die alle Aphorismen eines bestimmten Autors auswendig können. Walter Moers erschafft hier eine wunderbare Welt der Literatur, so wunderbar, dass ich mir oft gewünscht habe einfach in das Buch eintauchen und die Welt besuchen zu können. Ich würde wohl nie wieder zurückkommen. Es geht um einen Dichter, der auf der Suche nach dem Autor der besten Geschichte der Welt ist. Nicht ahnend, in was für Gefahren er sich damit begibt. Die Reise, auf die Walter Moers den Leser einlädt, ist ein einmaliges Leseerlebnis und sollte von jedem gelesen werden, der behauptet Bücher zu lieben! Zamonien (Das fiktive Land, in dem die Geschichte spielt) ist mit seinen Wesen, seinen Orten und seinen Bräuchen wohl das faszinierenste Land, dass je von einem Autor kreiert wurde. Hier lernt der Leser, dass man tatsächlich kein Buch nach dem Umschlag beurteilen sollte.

MontyTitan empfiehlt "Geschichte der griechischen Philosophie" von Luciano De Crescenzo
Die Zeitreise ins alte Griechenland liefert mir auch auf die heutige Zeit anwendbare Lebensweisheiten und Perspektiven. Luciano De Crescenzo schafft es wieder perfekt, komplexe Gedanken in einfachen Worten spannend zu erzählen.


Desireep empfiehlt "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells
Benedict Wells erzählt mit einer so sanften und doch eindringlichen Art eine Geschichte – über Familie und das Erwachsenwerden, über Verlust und die große Liebe – die einen zutiefst berührt. Die vielschichtig gezeichneten Charaktere sind liebenswert menschlich und schon nach wenigen Seiten, glaubt man ihnen schon "oft" begegnet zu sein. Ein Buch über das man nachdenkt, über das man lachen und weinen kann. Ein ganz außergewöhnlicher Roman von einem großartigen Autor.

JohannaLuisa empfiehlt "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara
Es gibt nur wenige Bücher, die mich so berührt, aufgewühlt und beeindruckt haben wie "Ein wenig Leben". Eine Geschichte von so einer Intensität ist mir selten begegnet. Mit diesem besonderen Roman über Trauma, Gewalt, Freundschaft und Liebe hat Hanya Yanagihara ein Meisterwerk geschaffen, bei dem ich trotz stolzer 960 Seiten gehofft habe, dass es nie zu Ende geht. Mein absolutes Buchhighlight des Jahres!

VeraBaer empfiehlt "Der Klavierstimmer" von Pascal Mercier
Als der Vater von Patrice und Patricia einen Mord begeht, entschließen sich die beiden entfremdeten Zwillinge, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Hintergründe der Tat werden zwischen den beiden briefwechsel-artig aufgeschlüsselt, von den Ambitionen und Enttäuschungen des Vaters bis zu den Beziehungen der Kinder zu ihren Eltern und zueinander.
Ein Roman, der dem zugrundeliegenden Mord nur einen Randplatz zugesteht und mit den Empfindungen und Gedanken seiner Figuren ein detailliert schattiertes Bild zeichnet.


Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch eins oder gleich mehrere unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten. Vielleicht sind auch noch Ideen für die letzten Weihnachtsgeschenke dabei?

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827 BeiträgeVerlosung beendet

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