Die Mütter-Mafia

von Kerstin Gier 
4,4 Sterne bei1,249 Bewertungen
Die Mütter-Mafia
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (1084):
A

ein Buch das amüsant ist und zum Nachdenken anregt

Kritisch (30):
R

Ich finde es schade, dass Mann hier sehr schlecht dargestellt wird. Wäre schöner gewesen, wenn es ernster geschrieben worden wäre.

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Inhaltsangabe zu "Die Mütter-Mafia"

Deutschland sucht die Super-Mami! Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierunterricht und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen
hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die MÜTTER-MAFIA! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404170319
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:13.03.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.11.2008 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Anna_Vo_Mirlevor einem Monat
    Kurzmeinung: ein Buch das amüsant ist und zum Nachdenken anregt
    Ein Buch das zum Nachdenken anregt

    Ein wirklich tolles Buch. Es regt zum Nachdenken an. Es geht um verlorene Liebe, Teenie-Probleme, Scheidungen, Freundschaften, usw. 

    Themen, mit denen man täglich konfrontiert ist. Es hat sich schön lesen lassen. Auch das Hörbuch dazu war angenehm zu hören.
    Super für Zwischendurch

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    Windroses avatar
    Windrosevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Klassiker von Kerstin Gier - humorvoll vom Anfang bis zum Ende
    Alle Klischees über Mütter in einem Topf und ein tolles Süppchen gekocht

    Ich bin ja ein großer Kerstin Gier Fan und ging mit entsprechend großen Erwartungen an dieses Buch. Wie immer wurde ich dabei nicht enttäuscht.

    Constanze wird von ihrem Mann mit den Kindern ausquartiert und mit ihren Problemen und Sorgen alleine gelassen. Aber Constanze versucht für ihre Kinder das beste daraus zu machen und trifft dabei auf allerlei wunderbare Charaktere (allen voran Mimi, Trudi und Anne), die sie unterstützen... und auf noch mehr Charaktere, die ziemlich gemeine Vollblut-Mamas sind.

    An dieser Stelle hat die Autorin alle Klischees von Müttern bedient. Aber keines davon übertrieben oder nervig, sondern in einem wunderbaren Mix, sodass es richtig viel Spaß gemacht hat, die Mütter-Mafia zu begleiten.

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    elafischs avatar
    elafischvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Humor, ich habe lange nicht mehr so gelacht. Dann noch viel Frauenpower und eine Prise Romantik - klasse!
    Die Mamis der Mütter-Mafia finden sich

    Kurzmeinung:
    Dieses Buch hatte ich vor ein paar Jahren schon einmal begonnen, aber damals war ich wohl noch nicht tief genug in der Materie drin. Damals habe ich es nach den ersten Seiten abgebrochen, diesmal habe ich es verschlungen!
    Zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht um mit der Protagonistin warm zu werden. Sie ist sehr von Selbstzweifeln geplagt und ziemlich naiv, aber mit der Zeit ist sie mir doch ans Herz gewachsen.
    Die einzelnen Kapitel beginnen immer mit Einträgen aus dem Mütter-Society-Forum, über welche ich mich jedesmal herzlich amüsiert habe. Alles so herrlich überzogen und doch so erschreckend nah an der Realität mancher Mütter. Insgesamt hat mir der Humor dieses Buches richtig gut gefallen und ich musste immer wieder lauthals Lachen.
    Angereichert wurde diese tolle Geschichte noch mit einem Hauch Romantik, wodurch sie für mich perfekt wurde.
    Das Ende schließlich lässt einen sehr zufrieden zurück und macht doch neugierig auf die Folgebände. Ich habe bereits mit dem nächsten begonnen…

    Fazit:
    Humorvoll, herrlich überzogen und doch erschreckend realistisch.
    Das ganze gepaart mit einem Hauch Romantik – für mich perfekt!
    Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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    Ladylike0s avatar
    Ladylike0vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Hiermit wurde eines der witzigsten, skurrilsten Bücher geschrieben, das ich je in Händen halten durfte.
    Vorsicht, hier haust die Mütter Mafia!

    **R** "Die Mütter-Mafia" - von Kerstin Gier

    Klappentext
    :

    „Deutschland sucht die Super-Mami! Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierlehrer und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die "Mütter-Mafia"! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen...“

    Meinung:

    Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr euch einen zweiten Band wünscht? Nicht weil es unvollendet wirkt, sondern weil ihr euch überhaupt nicht von den Charakteren und der Geschichte trennen wollt? So erging es mir bei der Mütter-Mafia. Mit viel Humor, einigen skurrilen Elementen und originellen Ideen, beschreibt Kerstin Gier total unterhaltsam die Geschichte von Constanze.

    Direkt auf den ersten Seiten, erleben wir mit der Protagonistin Constanze, wie sie einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Ihr Ehemann will die Scheidung. Nachdem er ihr das eröffnet hat, könnt ihr euch sicher vorstellen, dass sie erst Mal in eine Art Schockzustand gerät. Ein paar Zeilen und einen Schockzustand später, hat ihr Mann Lorenz sie, ihre beiden Kinder und all ihr Hab und Gut ins Haus seiner kürzlich verstorbenen Mutter gepackt. Das Haus gleicht einem unzumutbaren Zustand, besonders für die 14-jährige, pubertierende Tochter Nelly. Manche würden es antik bezeichnen, andere alt, verstaubt und verschimmelt. Und dann gibt es nicht mal Empfang! Constanzes 4-jähriger Sohn Julius, fühlt sich direkt wohl und setzt sich direkt das von der Oma selbst gehäkelte Klorollenhütchen auf.

    So schwer dieser Neustart für Constanze und ihre Kinder auch ist, so schnell lernen sie alle, neue Freunde kennen. So entdeckt Constanze eine neue Freundin in Mimi, ihre Nachbarin und eine Karrierefrau auf Pause mit Kinderwunsch. Julius freundet sich schnell mit Jasper aus seinem Kindergarten an, der ziemlich laut schreit und so landet schließlich Jaspers Mutter Anna noch in der Runde. Laut Anna ist sie von Beruf Hebamme und gleichzeitig Rabenmutter. Gitti von Nebenan ist die Tochter der Hempel, die jeden und alles, wegen jeder Kleinigkeit verklagen. Sie hat sich entschlossen, sich mit Mimi und Constanze anzufreunden, obwohl ihre Eltern eigentlich mit ihnen verfeindet sind.

    Abwechselnd zur Constanzes Lebensgeschichte, gibt es immer wieder kurze Einträge/Artikel der Homepage von der Mütter-Society. Darin geht es um den Austausch der Mütter einer Vorstadtsiedlung und dieser Austausch ist nicht ganz geheuer. Zwischen Kochrezepten und Urlaubsberichten, tauschen sie sich über die zweite Fremdsprache aus, die ihr 4-jähriges Kind gerade erlernt oder welches Instrument es als nächstes spielt. Ein 3-jähriger spielt bereits Oboe, die süße kleine Tochter möchte doch nun auch noch zusätzlich mit der Violine starten und warum sollte man nicht am Filzkurs für Mutter und Kind teilnehmen?
    In die Mütter-Society kommt man nur über Beziehungen rein, muss vorher ein Probetreffen überstehen und den anderen Müttern letztendlich etwas bieten können. Sicherlich auch sehr gut vergleichbar mit einer Sekte.

    Am Anfang des Buches, fand ich Constanze etwas naiv, gutgläubig und unselbstständig. Vom Anwalt ihres (bald Ex-)Ehemannes, unterschreibt sie blind irgendwelche Dokumente, da sie sich keine Blöße geben wollte, wenn sie mal etwas nicht versteht. Gerüchten schenkt sie schnell Glauben, um einen eigenen Beruf zu erlangen, gibt sie sich nicht viel Mühe und natürlich hat Lorenz eher Hirntumor, als eine Affäre mit einer Anderen. Doch hat mich das gar nicht so sehr gestört, wie man eigentlich vermuten mag. Viel eher, war ich total wütend auf diesen „Mann“ Lorenz. Wie kann man sich nur so kalt und wie ein Oberarschloch der eigenen Familie – besonders den Kindern gegenüber – verhalten. Wahnsinn, hatte ich eine Wut auf ihn. Umso mehr wünschte ich mir, dass Constanze ihr Leben ein wenig auf die Reihe bekommt und endlich zurückschlagen kann.

    Constanze macht während des Buches keine großartige Entwicklung durch. Viel eher wird gezeigt, dass ein Neuanfang, viel Gutes mit sich bringen kann. Die neuen Freundschaften tun ihr und ihren Kindern gut. Es wird in viele Fettnäpfchen getreten, es werden einige Gutenachtgeschichten erfunden, Bekanntschaften geschlossen und das Leben wird wieder in Angriff genommen (und natürlich auch das „antike“ Haus).
    Die Charaktere sind allesamt skurril, humorvoll und total originell. Mit dieser Einstellung heizen sie den „ach-so-perfekten“-Müttern der Mütter-Society, ordentlich ein und schon bald befinden sie sich in der direkten Gegenbewegung, der Mütter-Mafia.

    Fazit:

    Hiermit wurde eines der witzigsten, skurrilsten Bücher geschrieben, das ich je in Händen halten durfte. Und immer im Mittelpunkt, die liebe, verrückte Mutti. Jeder Typ von Mutter kommt mindestens einmal vor und kommt somit auch auf seine Kosten. Ein absolutes Wohlfühl- und Familienbuch, bei dem man aus vollem Halse lachen kann.

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    KristinWoellmer-Bergmanns avatar
    KristinWoellmer-Bergmannvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Was habe ich gelacht! Grandios, in die Nachbarschaft möchte man sofort ziehen!
    Ein Buch für Frauen mit Humor, und solche, die ihn durch dieses Buch bekommen könnten

    Natürlich ist Constanzes Ausgangssituation ziemlich bescheiden, ihr Mann verlässt sie mir nichts dir nichts und verfrachtet sie mit den beiden gemeinsamen Kindern ins Haus seiner verstorbenen Mutter. Und Constanze? Macht einfach das beste draus! Dieses Buch ist herzerwärmend und gleichzeitig herrlich böse durch den Blog der Mütter aus der Nachbarschaft. Man muss die Protagonistin einfach gern haben, auch, wenn man sich die Hälfte der Zeit für sie schämt. Ein super erster Band einer tollen Reihe.

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    Seitenglanzs avatar
    Seitenglanzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein humorvolles und mitreisendes Buch! Wir sind nicht alleine, von uns Normalo-Mamis gibt es mehrere!
    Humorvolles Buch!

    „Die Mütter-Mafia“ von Kerstin Gier ist der erste Band ihrer Trilogie.

    Ich habe selten, beim Lesen eines Buches, so gelacht. Dazu muss ich sagen, dass ich den ersten Teil als Hörbuch, zu Weihnachten, geschenkt bekommen und es nie gehört habe. Irgendwie hat es mich überhaupt nicht angesprochen. Und als ich den ersten Band dann auch noch als Taschenbuch, zum Namenstag, ausgepackt habe ich mich dann doch mal ans Lesen begeben. Wenn man von einer Geschichte so verfolgt wird, sollte man irgendwann nachgeben, oder wie seht ihr das? Es war auf jeden Fall mein Glück!

    Die Sprache und Wortwahl ist wahnsinnig witzig. Die Begriffe, welche einem im Alltag bei so Übermüttern durch den Kopf gehen, wurden von Kerstin Gier aufgefangen und mit eingebracht. Uns Normalo-Mamis spricht sie damit aus dem Herzen!

    Die Themen, welche dieses Buch anspricht, sind irgendwie immer aktuell. Und ich denke, genau das macht diese Trilogie so erfolgreich. In welchem Haushalt mit Kids gibt es Themen wie kochen, Klavierunterricht (oder andere Freizeitvereine), Kinderfrauen, Erziehung usw. nicht?! Hat man Kindern, dann kennt man auch diese Thematik. Mir als Mama hat dieses Buch sehr viel gegeben. Auch ich habe schon oft gedacht, bin ich nicht normal? Heute kenne ich die Antwort. Ich bin normal! Ich bin keine Übermami und da bin ich sehr stolz drauf. Mein Kind muss sich an gewisse Regeln halten und ist auch in einem Schwimmkurs angemeldet, aber dabei geht es mir nicht um besondere Leistung! Mein Kind soll frei von Druck und Vergleichen aufwachsen. Mein Kind ist mein Kind und meiner Meinung nach ist jedes Kind einzigartig. Aber nun schweife ich hier total ab …

    Den Schreibstil von Kerstin Gier mag ich unheimlich gerne. Dieser bringt so eine Vorstellungskraft mit sich, man ließt und meint aber gleichzeitig man wäre gerade mitten im Geschehen. Im ersten Buch gibt es zwischen den Kapiteln Homepageeinträge der Mütter-Society, welche die ganze Geschichte noch mal spritziger macht. Somit ist das Buch sehr abwechslungsreich und das Lesen fällt einem nicht schwer.

    Die Protagonistin Constanze muss man einfach lieb haben. Sie ist alleinerziehende Mami von einer pubertierenden Tochter und einem vierjährigen Sohn. Alleine das stelle ich mir schon nicht einfach vor und dann ist sie auch noch neu in der Siedlung. Und wir wissen ja alle, eine kleine Siedlung heißt meistens auch eine eingeschworene Gemeinschaft und dort kann man oft nur schwer Fuß fassen. Ihr merkt, es wird spannend und ich kann euch versprechen, es wird vor allem lustig.

    Fazit
    Ein humorvolles und mitreisendes Buch! Wir sind nicht alleine, von uns Normalo-Mamis gibt es mehrere! Zum Glück! *lach* Ich kann euch dieses Buch sehr empfehlen. Mal schauen, wie die anderen beiden Teile sind. Und ganz wichtig, nicht die Kinder sind anstrengend und schwierig, es sind die Eltern!

    Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Die Mütter-Mafia - Kerstin Gier

    Buchinfo

    ·         Seitenanzahl: 316

    ·         Cover: Taschenbuch

    ·         Verlag: Bastei Lübbe

    ·         Erschien am: 2007

    ·         Sprache: Deutsch

     

    Klappentext

    Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierunterricht und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die MÜTTER-MAFIA! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen ...

    Aufbau des Buches

    Das Buch ist nicht nur in typische Kapitel unterteilt, sondern auch in Forenbeiträge der Mütter-Society. Auf den ersten 5 Seiten darf man sich so einen gleich durchlesen und man bekommt schon ganz gut vermittelt um welche Charaktere es sich im Buch handeln wird

    Lesebeispiel

    … Ich hob Julius aus seinem Sitz und stellte mein Fahrrad ordentlich neben die anderen. Unsere Helme klemmte ich an den Lenker. Gerade wollte ich den Nutzen eines Fahrradständers loben, als mein Fahrrad sich ohne erkennbaren Grund seitwärts neigte und gegen das Nachbarfahrrad rutschte. Gelähmt vor Entsetzen sah ich zu, wie ein Fahrrad nach dem anderen zur Seite kippte wie bei Domino-Day, bis das fünfte und letzte Fahrrad mit unsanften Knirschen von der Kühlerhaube des Jaguars gestoppt wurde.

    >>Boah<<, sagte Julius.

    >>So was Blödes<<, sagte ich und war schon wieder den Tränen nahe.

    >>Ist das ihr Fahrrad?<<, fragte eine Stimme hinter uns. Sie gehörte einen Mann in schwarzen Anzug, in dem ich unschwer den Besitzer des schwarzen Jaguars erahnte. Bei seinem Anblick wurde mein Mund ganz trocken. Hatte ich eine Haftpflichtversicherung? Ich konnte mich nicht erinnern, jemals eine abgeschlossen zu haben.  …

    … Der Jaguarmann sah mich immer noch aufmerksam an. Mir war klar das er auf eine Antwort wartete.

    Ich versuchte es mit einem unbedarften Lächeln. >>Welches Fahrrad?<<, fragte ich.

    >>Das, das meinen Lack zerkratzt hat<<, sagte der Mann.

    >>Nein<<, sagte ich erleichtert, wenn auch immer noch schamrot im Gesicht. >>Das ist nicht meins.<< Es war ja nicht wirklich meins. Meins war das, dass die Kettenreaktion ausgelöst hatte.

    Eigene Meinung

    Kerstin Gier gehört nicht ohne Grund zu meinen Lieblingsautorinnen. Die Mütter-Mafia spiegelt perfekt den Alltag einer Mutter wieder die nur eins will, glückliche und zufriedene Kinder. Nur leider wird ihr die Erfüllung durch die Anforderungen der Gesellschaft erschwert. Der Roman ist witzig und hat biss. Einige Situationen finde ich ein wenig überspitzt. Oder ich habe bisher einfach nur großes Glück gehabt nicht auf eine „Übermutter“ getroffen zu haben, die sich an der Namensgebung meiner Tochter pikiert

    Das Buch ist aber nicht nur was für Mütter. Auch Nicht-Eltern kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten und bekommen einen kleinen Einblick mit welchen „Sorgen“ man sich mal rumackern darf, wenn man Kinder hat.

    Ist der Kindergarten der richtige für mein Kind? Findet es schnell Freunde? Wie sind die anderen Eltern?

    Die Mütter-Mafia ist der erste Teil einer Trilogie. Und der zweite Teil liegt schon bereit.

     

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    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dass ein sehr ernstes Thema derart ins Lächerliche gezogen wird, hat mir das Lesevernügen verdorben.
    Dass ein sehr ernstes Thema derart ins Lächerliche gezogen wird, hat mir das Lesevergnügen verdorben

    Nachdem ich die Verfilmung im ZDF mit Annette Frier gesehen hatte und mir der Film gut gefallen hat, war ich neugierig auf Kerstin Giers literarische Vorlage. Es ist für mich immer schwierig, ein Buch zu bewerten, wenn ich zuvor den Film dazu gesehen habe. Daran könnte es liegen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat.
    Zunächst einmal muss ich sagen, dass mich die Charaktere überzeugen konnten. Außerdem gibt es wirklich witzige Stellen, bei denen ich geschmunzelt habe. Allerdings fand ich nicht alles zum Lachen und konnte einige Handlungen der Protagonisten überhaupt nicht nachvollziehen.
    Ich möchte nicht spoilern, daher nur so viel: Mit einem sehr sensiblen Thema wird meiner Ansicht nach zu unsensibel umgegangen. Es wird meiner Ansicht nach fast sogar als Lappalie abgetan, da es nur oberflächlich angeschnitten wird. Hier hat mir die Idee für die Handlung/Wende sehr gut gefallen, aber mir fehlte zum Teil der Tiefgang und das Feingefühl an dieser Stelle. Wer das Buch liest oder schon gelesen hat, wird wahrscheinlich wissen, was ich meine. Deshalb erhält das Buch von mir zwei Herzen. Das heißt aber nicht, dass ich Kerstin Gier nicht weiter verfolgen werde. Ich habe auf jeden Fall vor, weitere Bücher von ihr zu lesen und ihr als Autorin für mich noch eine Chance zu geben.

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    Jaelles avatar
    Jaellevor einem Jahr
    Männer! Nehmt Euch in Acht!

    Constanze und Lorenz führen eine Vorzeige-Ehe: Sie hat ihr Studium aufgegeben, um für die Kinder und für ihren Mann da zu sein. Er macht Karriere als Staatsanwalt, sie ist das perfekte Frauchen, das ihre Familie repräsentiert mit der richtigen Kleidung, dem richtigen MakeUp, den richtigen Freunden.
    Völlig unerwartet kündigt Lorenz an, sich scheiden zu lassen. Constanze glaubt an einen Hirntumor, so unfassbar ist diese Entscheidung für sie. Ihre Teenagertochter bekommt einen Tobsuchtsanfall nach dem nächsten, ihr Sohn versteht das einfach noch nicht. Alle suchen die Schuld bei Constanze, sie selbst auch.
    Lorenz schiebt die drei in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ins leerstehende Haus seiner verstorbenen Mutter ab und verweigert jede vernünftige Kommunikation. Das Haus stellt sich als Alptraum in Mahagoni heraus, die Nachbarn sind in einer Rechtsschutzversicherung und begrüßen sie herzlich mit einem Regelkatalog, und Constanze stürzt in tiefe Verzweiflung.
    Doch irgendwo kommt - wie auf der Fußmatte angekündigt - ein Lichtlein her: Mimi steht vor der Tür und entpuppt sich als tatkräftig und hilfsbereit in allen Lebenslagen. Als Constanze mehr und mehr Unterstützung durch alte und vor allem neue Freunde erfährt, entsteht die Mütter-Mafia.
    Kerstin Gier hat so skurrile und überzeichnete Figuren geschaffen, dass es ein Vergnügen ist zu lesen. Ich schmunzelte hier und schüttelte da den Kopf. Ich litt mit Constanze und hätte Lorenz am liebsten den Hals umgedreht. Und es war wunderbar zu erleben, wie Constanze an ihren kleinen und großen Tücken des Alltags wächst, gedeiht und sogar erblüht.

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    Isy2611s avatar
    Isy2611vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erheiternder Schmöker - ich hab oft laut lachen müssen :D
    Mit Vorstadt-Muttis ist nicht gut Kirschen essen

    Constanze ist total überrumpelt. Ihr Mann will die Scheidung, einfach so aus dem Blauen raus. Sie flieht mit ihren zwei Kindern für einige Wochen zu ihren Eltern, währen ihr baldiger Ex-Mann Lorenz das Haus seiner verstorbenen Mutter herrichten möchte. Wieder angekommen in Köln, wird Constanze prompt in dieses Prachtheim in einer Vorstadtsiedlung abgeschoben. Lorenz hat sich viel Mühe gegeben, einfach Constanzes Sachen zu der Uralt-Einrichtung und antikem Krempel seiner Mutter dazuzustellen. Großartig. Und die Nachbarn drohen als Willkommensgruß gleich mit einer Klage. Dem gutaussehenden Vater aus der neuen Kita zerkratzt Constanze den Jaguar. Als sie denkt, es könne nur noch schlimmer werden, realisiert sie jedoch, wie viele neue Freunde sie in kurzer Zeit gewonnen hat. Ab diesem Moment an verändert sich ihr Leben drastisch - zum Besseren (naja, fast...).

    Ich war sehr skeptisch, ob mir dieses Buch gefallen könnte - so typische Frauenliteratur mag ich nämlich nicht. Der Anfang viel mir auch etwas schwer - viele Namen und Hintergrundinfos zu den einzelnen Personen aus der Vorstadtsiedlung. Um ehrlich zu sein, hab ich da dann einfach drüber gelesen - und konnte auch am Schluss nur mit Ach und Krach die Namen zuordnen. 
    Genug mit der Meckerei: Das Buch ist sonst wunderbar. Ich musste so oft herzlich lachen, weil sich ein herrlicher Humor durch die ganze Geschichte zieht. Turbulent, wenn auch manchmal absehbar, entwickelt sich die Geschichte. Die Protagonistin habe ich richtig lieb gewonnen.

    Humorvolles Buch für Zwischendurch!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    juceles avatar
    Hallo, ich habe letztens irgendwo gelesen das es von Kerstin Gier bald einen neuen Teil zu Müttermafia/Insektensidlung gibt...stimmt das und wenn ja wann erscheint der??? Vielen Dank :-)
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