Kerstin Gier Die Mütter-Mafia

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Inhaltsangabe zu „Die Mütter-Mafia“ von Kerstin Gier

Deutschland sucht die Super-Mami! Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierunterricht und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen
hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die MÜTTER-MAFIA! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen ...

Stellenweise wirklich sehr lustig!

— Henny176

Ein humorvolles und mitreisendes Buch! Wir sind nicht alleine, von uns Normalo-Mamis gibt es mehrere!

— Seitenglanz

Einfach super, auch wenn ich eigentlich zu jung dafür bin und auch viel besser als ihre Jugendromane

— X-tine

ich lese das buch gerade zum zweiten mal und finde es auch jetzt wieder klasse!

— nic

Dass ein sehr ernstes Thema derart ins Lächerliche gezogen wird, hat mir das Lesevernügen verdorben.

— MellisBuchleben

Erheiternder Schmöker - ich hab oft laut lachen müssen :D

— Isy2611

Die Forenbeiträge der Mütter Society sind erstklassig, den Rest mochte ich leider gar nicht

— Amilyn

Wunderschöne Geschichte

— cat10367

Super lustig und fesselnd

— Larissa_Dumm

sehr lustig, sehr kurzweilig - und das beste aus der Reihe

— HUnI

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  • Humorvolles Buch!

    Die Mütter-Mafia

    Seitenglanz

    09. January 2018 um 11:45

    „Die Mütter-Mafia“ von Kerstin Gier ist der erste Band ihrer Trilogie. Ich habe selten, beim Lesen eines Buches, so gelacht. Dazu muss ich sagen, dass ich den ersten Teil als Hörbuch, zu Weihnachten, geschenkt bekommen und es nie gehört habe. Irgendwie hat es mich überhaupt nicht angesprochen. Und als ich den ersten Band dann auch noch als Taschenbuch, zum Namenstag, ausgepackt habe ich mich dann doch mal ans Lesen begeben. Wenn man von einer Geschichte so verfolgt wird, sollte man irgendwann nachgeben, oder wie seht ihr das? Es war auf jeden Fall mein Glück! Die Sprache und Wortwahl ist wahnsinnig witzig. Die Begriffe, welche einem im Alltag bei so Übermüttern durch den Kopf gehen, wurden von Kerstin Gier aufgefangen und mit eingebracht. Uns Normalo-Mamis spricht sie damit aus dem Herzen! Die Themen, welche dieses Buch anspricht, sind irgendwie immer aktuell. Und ich denke, genau das macht diese Trilogie so erfolgreich. In welchem Haushalt mit Kids gibt es Themen wie kochen, Klavierunterricht (oder andere Freizeitvereine), Kinderfrauen, Erziehung usw. nicht?! Hat man Kindern, dann kennt man auch diese Thematik. Mir als Mama hat dieses Buch sehr viel gegeben. Auch ich habe schon oft gedacht, bin ich nicht normal? Heute kenne ich die Antwort. Ich bin normal! Ich bin keine Übermami und da bin ich sehr stolz drauf. Mein Kind muss sich an gewisse Regeln halten und ist auch in einem Schwimmkurs angemeldet, aber dabei geht es mir nicht um besondere Leistung! Mein Kind soll frei von Druck und Vergleichen aufwachsen. Mein Kind ist mein Kind und meiner Meinung nach ist jedes Kind einzigartig. Aber nun schweife ich hier total ab … Den Schreibstil von Kerstin Gier mag ich unheimlich gerne. Dieser bringt so eine Vorstellungskraft mit sich, man ließt und meint aber gleichzeitig man wäre gerade mitten im Geschehen. Im ersten Buch gibt es zwischen den Kapiteln Homepageeinträge der Mütter-Society, welche die ganze Geschichte noch mal spritziger macht. Somit ist das Buch sehr abwechslungsreich und das Lesen fällt einem nicht schwer. Die Protagonistin Constanze muss man einfach lieb haben. Sie ist alleinerziehende Mami von einer pubertierenden Tochter und einem vierjährigen Sohn. Alleine das stelle ich mir schon nicht einfach vor und dann ist sie auch noch neu in der Siedlung. Und wir wissen ja alle, eine kleine Siedlung heißt meistens auch eine eingeschworene Gemeinschaft und dort kann man oft nur schwer Fuß fassen. Ihr merkt, es wird spannend und ich kann euch versprechen, es wird vor allem lustig. Fazit Ein humorvolles und mitreisendes Buch! Wir sind nicht alleine, von uns Normalo-Mamis gibt es mehrere! Zum Glück! *lach* Ich kann euch dieses Buch sehr empfehlen. Mal schauen, wie die anderen beiden Teile sind. Und ganz wichtig, nicht die Kinder sind anstrengend und schwierig, es sind die Eltern! Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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  • Die Mütter-Mafia - Kerstin Gier

    Die Mütter-Mafia

    ooo_claudi_buchzauberwelt_ooo

    28. October 2017 um 12:58

    Buchinfo ·         Seitenanzahl: 316 ·         Cover: Taschenbuch ·         Verlag: Bastei Lübbe ·         Erschien am: 2007 ·         Sprache: Deutsch   Klappentext Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierunterricht und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die MÜTTER-MAFIA! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen ... Aufbau des Buches Das Buch ist nicht nur in typische Kapitel unterteilt, sondern auch in Forenbeiträge der Mütter-Society. Auf den ersten 5 Seiten darf man sich so einen gleich durchlesen und man bekommt schon ganz gut vermittelt um welche Charaktere es sich im Buch handeln wird Lesebeispiel … Ich hob Julius aus seinem Sitz und stellte mein Fahrrad ordentlich neben die anderen. Unsere Helme klemmte ich an den Lenker. Gerade wollte ich den Nutzen eines Fahrradständers loben, als mein Fahrrad sich ohne erkennbaren Grund seitwärts neigte und gegen das Nachbarfahrrad rutschte. Gelähmt vor Entsetzen sah ich zu, wie ein Fahrrad nach dem anderen zur Seite kippte wie bei Domino-Day, bis das fünfte und letzte Fahrrad mit unsanften Knirschen von der Kühlerhaube des Jaguars gestoppt wurde. >>Boah<<, sagte Julius. >>So was Blödes<<, sagte ich und war schon wieder den Tränen nahe. >>Ist das ihr Fahrrad?<<, fragte eine Stimme hinter uns. Sie gehörte einen Mann in schwarzen Anzug, in dem ich unschwer den Besitzer des schwarzen Jaguars erahnte. Bei seinem Anblick wurde mein Mund ganz trocken. Hatte ich eine Haftpflichtversicherung? Ich konnte mich nicht erinnern, jemals eine abgeschlossen zu haben.  … … Der Jaguarmann sah mich immer noch aufmerksam an. Mir war klar das er auf eine Antwort wartete. Ich versuchte es mit einem unbedarften Lächeln. >>Welches Fahrrad?<<, fragte ich. >>Das, das meinen Lack zerkratzt hat<<, sagte der Mann. >>Nein<<, sagte ich erleichtert, wenn auch immer noch schamrot im Gesicht. >>Das ist nicht meins.<< Es war ja nicht wirklich meins. Meins war das, dass die Kettenreaktion ausgelöst hatte. Eigene Meinung Kerstin Gier gehört nicht ohne Grund zu meinen Lieblingsautorinnen. Die Mütter-Mafia spiegelt perfekt den Alltag einer Mutter wieder die nur eins will, glückliche und zufriedene Kinder. Nur leider wird ihr die Erfüllung durch die Anforderungen der Gesellschaft erschwert. Der Roman ist witzig und hat biss. Einige Situationen finde ich ein wenig überspitzt. Oder ich habe bisher einfach nur großes Glück gehabt nicht auf eine „Übermutter“ getroffen zu haben, die sich an der Namensgebung meiner Tochter pikiert Das Buch ist aber nicht nur was für Mütter. Auch Nicht-Eltern kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten und bekommen einen kleinen Einblick mit welchen „Sorgen“ man sich mal rumackern darf, wenn man Kinder hat. Ist der Kindergarten der richtige für mein Kind? Findet es schnell Freunde? Wie sind die anderen Eltern? Die Mütter-Mafia ist der erste Teil einer Trilogie. Und der zweite Teil liegt schon bereit.  

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  • Dass ein sehr ernstes Thema derart ins Lächerliche gezogen wird, hat mir das Lesevergnügen verdorben

    Die Mütter-Mafia

    MellisBuchleben

    13. August 2017 um 16:42

    Nachdem ich die Verfilmung im ZDF mit Annette Frier gesehen hatte und mir der Film gut gefallen hat, war ich neugierig auf Kerstin Giers literarische Vorlage. Es ist für mich immer schwierig, ein Buch zu bewerten, wenn ich zuvor den Film dazu gesehen habe. Daran könnte es liegen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat. Zunächst einmal muss ich sagen, dass mich die Charaktere überzeugen konnten. Außerdem gibt es wirklich witzige Stellen, bei denen ich geschmunzelt habe. Allerdings fand ich nicht alles zum Lachen und konnte einige Handlungen der Protagonisten überhaupt nicht nachvollziehen. Ich möchte nicht spoilern, daher nur so viel: Mit einem sehr sensiblen Thema wird meiner Ansicht nach zu unsensibel umgegangen. Es wird meiner Ansicht nach fast sogar als Lappalie abgetan, da es nur oberflächlich angeschnitten wird. Hier hat mir die Idee für die Handlung/Wende sehr gut gefallen, aber mir fehlte zum Teil der Tiefgang und das Feingefühl an dieser Stelle. Wer das Buch liest oder schon gelesen hat, wird wahrscheinlich wissen, was ich meine. Deshalb erhält das Buch von mir zwei Herzen. Das heißt aber nicht, dass ich Kerstin Gier nicht weiter verfolgen werde. Ich habe auf jeden Fall vor, weitere Bücher von ihr zu lesen und ihr als Autorin für mich noch eine Chance zu geben.

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  • Männer! Nehmt Euch in Acht!

    Die Mütter-Mafia

    Jaelle

    12. August 2017 um 10:22

    Constanze und Lorenz führen eine Vorzeige-Ehe: Sie hat ihr Studium aufgegeben, um für die Kinder und für ihren Mann da zu sein. Er macht Karriere als Staatsanwalt, sie ist das perfekte Frauchen, das ihre Familie repräsentiert mit der richtigen Kleidung, dem richtigen MakeUp, den richtigen Freunden.Völlig unerwartet kündigt Lorenz an, sich scheiden zu lassen. Constanze glaubt an einen Hirntumor, so unfassbar ist diese Entscheidung für sie. Ihre Teenagertochter bekommt einen Tobsuchtsanfall nach dem nächsten, ihr Sohn versteht das einfach noch nicht. Alle suchen die Schuld bei Constanze, sie selbst auch.Lorenz schiebt die drei in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ins leerstehende Haus seiner verstorbenen Mutter ab und verweigert jede vernünftige Kommunikation. Das Haus stellt sich als Alptraum in Mahagoni heraus, die Nachbarn sind in einer Rechtsschutzversicherung und begrüßen sie herzlich mit einem Regelkatalog, und Constanze stürzt in tiefe Verzweiflung.Doch irgendwo kommt - wie auf der Fußmatte angekündigt - ein Lichtlein her: Mimi steht vor der Tür und entpuppt sich als tatkräftig und hilfsbereit in allen Lebenslagen. Als Constanze mehr und mehr Unterstützung durch alte und vor allem neue Freunde erfährt, entsteht die Mütter-Mafia.Kerstin Gier hat so skurrile und überzeichnete Figuren geschaffen, dass es ein Vergnügen ist zu lesen. Ich schmunzelte hier und schüttelte da den Kopf. Ich litt mit Constanze und hätte Lorenz am liebsten den Hals umgedreht. Und es war wunderbar zu erleben, wie Constanze an ihren kleinen und großen Tücken des Alltags wächst, gedeiht und sogar erblüht.

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  • Mit Vorstadt-Muttis ist nicht gut Kirschen essen

    Die Mütter-Mafia

    Isy2611

    01. July 2017 um 01:51

    Constanze ist total überrumpelt. Ihr Mann will die Scheidung, einfach so aus dem Blauen raus. Sie flieht mit ihren zwei Kindern für einige Wochen zu ihren Eltern, währen ihr baldiger Ex-Mann Lorenz das Haus seiner verstorbenen Mutter herrichten möchte. Wieder angekommen in Köln, wird Constanze prompt in dieses Prachtheim in einer Vorstadtsiedlung abgeschoben. Lorenz hat sich viel Mühe gegeben, einfach Constanzes Sachen zu der Uralt-Einrichtung und antikem Krempel seiner Mutter dazuzustellen. Großartig. Und die Nachbarn drohen als Willkommensgruß gleich mit einer Klage. Dem gutaussehenden Vater aus der neuen Kita zerkratzt Constanze den Jaguar. Als sie denkt, es könne nur noch schlimmer werden, realisiert sie jedoch, wie viele neue Freunde sie in kurzer Zeit gewonnen hat. Ab diesem Moment an verändert sich ihr Leben drastisch - zum Besseren (naja, fast...).Ich war sehr skeptisch, ob mir dieses Buch gefallen könnte - so typische Frauenliteratur mag ich nämlich nicht. Der Anfang viel mir auch etwas schwer - viele Namen und Hintergrundinfos zu den einzelnen Personen aus der Vorstadtsiedlung. Um ehrlich zu sein, hab ich da dann einfach drüber gelesen - und konnte auch am Schluss nur mit Ach und Krach die Namen zuordnen. Genug mit der Meckerei: Das Buch ist sonst wunderbar. Ich musste so oft herzlich lachen, weil sich ein herrlicher Humor durch die ganze Geschichte zieht. Turbulent, wenn auch manchmal absehbar, entwickelt sich die Geschichte. Die Protagonistin habe ich richtig lieb gewonnen.Humorvolles Buch für Zwischendurch!

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  • Diese Protagonistin kann gar nichts

    Die Mütter-Mafia

    Amilyn

    17. June 2017 um 11:29

    Nach 14 Ehejahre verlangt Constanzes Mann von heute auf morgen die Scheidung und schiebt sie und die beiden gemeinsamen Kinder in das Haus seiner verstorbenen Mutter ab. Plötzlich hat Constanze alle Hände voll zu tun: mit den Kindern, mit ihrem eigenen Leben und einer Gruppe Super-Muttis im neuen Kindergarten ihres Sohnes.“Mit ihrem eigenen Leben” - das ist das, worum es hier tatsächlich geht. Nicht etwa darum, dass eine “normale” Frau an eine Horde Pädagogen-Diktatorinnen gerät und man sich darüber zu Tode lacht, so wie ich das eigentlich erwartet hatte. Über die Hälfte des Buches vergeht, bis Constanze überhaupt dazu kommt, ernsthaft Zeit mit der sogenannten Mütter-Society zu verbringen. Bis dahin geht es ausschließlich darum, dass ihr mehr oder weniger ohne Angabe von Gründen die Ehe praktisch unter dem A*** weggeschieden wird. Und sie ist leider überhaupt nicht lebensfähig.Außer einem abgebrochenen Studium hat Constanze keinerlei Ausbildung vorzuweisen, dank Putzfrau auch im Haushalt leider nicht wirklich viel zu bieten (Frage: warum, statt sich 14 Jahre lang zu Hause totzulangweilen, nicht einfach mal in aller Ruhe mit aller finanziellen Rücklage das Studium beenden für den Fall der Fälle, der ja auch eingetreten ist?). Sie ist nicht einmal in der Lage, im neuen Eigenheim, das ihr Ex unverschämterweise nicht komplett ausgeräumt und futschneu eingerichtet hat, ein altes Abba-Poster abzuhängen, über das sich ihre Tochter tagelang beschwert. Nein, um Renovierung und Inneneinrichtung muss sich das Nachbarsehepaar kümmern, gerade erst kennengelernt, machen die doch gerne, und das auch noch vollkommen kostenfrei. Is’ klar.Außerdem ist Constanze nahezu unerträglich naiv, glaubt bedingungslos alles, was man ihr sagt und manövriert sich deshalb ständig in die dämlichsten Situationen, allerdings erstaunlich konsequenzfrei. Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, ist die übertrieben negative Darstellung der Mitglieder der Mütter-Society. Natürlich sind die in einem solchen Buch überspitzt dargestellt, das ist ja auch völlig in Ordnung in einer Komödie. Die Mütter haben ein eigenes Internetforum aufgebaut, und nach jedem Kapitel sind deren Beiträge zu lesen, was wirklich witzig und absolut großartig geschrieben war. Zunehmend wurden die Beiträge jedoch offen beleidigend, und ich weiß nicht, ob Kerstin Giers Intension war, dass die Mütter einfach zu doof waren, die Beleidigungen zu erkennen, mit denen sie bombardiert wurden oder ob sie zu arrogant waren, um diese an sich ran zu lassen und deshalb einfach schamlos zurückbeleidigt haben, ohne darauf einzugehen. Ich habe mich auf jeden Fall gefragt, warum nicht ein einziges Mal eine dieser Mütter etwas gesagt hat. Auch, als das erste und einzige Zusammentreffen von Constanze und dem Mutti-Club stattfindet, werfen alle gegenseitig mit nicht sehr subtilen Beleidigungen um sich, aber niemand sagt mal: “Hey, wie redest du denn mit mir?” Das schlimmste war jedoch, dass eine der Mütter (und im Grunde wurde suggeriert, dass wohl alle so reagiert hätten), auf eine Straftat, die an ihrer Tochter begangen wurde, in der negativst möglichen Weise reagiert hat, und Constanze als unsere heldenhafte, sympathische Protagonistin hat die Sache zwar herausgefunden aber, so, wie es eben ihre Art innerhalb des ganzen Buches war, überhaupt nichts getan hat, erst, als es schon fast zu spät ist. Leider hat eben auch die konsequente Schlechtmacherei der “Bösen” (sprich: die Mütter-Society-Mitglieder sowie der Ex-Mann, die grummeligen Nachbarn etc.) nicht etwa dazu geführt, dass mir Constanze automatisch sympathisch wurde, sondern nur dazu, dass mir einfach gar niemand in diesem Buch auch nur ansatzweise gefallen hat. Constanze war dabei auch noch die Schlimmste von allen.Ich hatte einfach auch nicht damit gerechnet, dass die Ausgangssituation die eines ganz typischen Frauenromans ist: Frau um die 30 bis 40 wird nach etlichen glücklichen Ehejahren überraschend von einem Mann verlassen, von dem man sich in keinster Weise erklären kann, wie es mit ihm überhaupt zu einer Beziehung kommen konnte, so ätzend, wie er sich verhält, und steht mit ein bis mehreren Kindern praktisch vor dem Nichts. Natürlich ist der Mann stinkend reich, weshalb die Frau keine Sekunde in ihrem Leben gearbeitet hat und vollkommen von vorne anfangen muss. In diesem speziellen Fall trifft Constanze ziemlich bald auf einen Mann mit teurem Sportwagen, man kann sich also schnell ausrechnen, wer am Ende dieser Mütter-Mafia-Trilogie wieder gewohnt luxuriös dem Arbeitsmarkt fernbleiben darf.Fazit: Ich bin wirklich, wirklich keine Super-Emanze und habe nichts gegen Klischees in Büchern, wenn sie gut gemacht sind. Hier aber hat mich die ganz typische Frauenroman-Ausgangssituation regelrecht angewidert (es tut mir echt leid, dass ich das so sagen muss). Die Protagonistin Constanze darf sich in die Ecke der unsympathischsten Buchcharaktere stellen, die mir jemals untergekommen sind und auch gleich alle anderen Romanfiguren aus der Mütter-Mafia mitnehmen. Einzig die Forenbeiträge zwischen den Kapiteln sind wirklich große Klasse, der Rest ist nicht mal besonders gut oder witzig geschrieben (ihre Edelstein-Trilogie hat einen wesentlich besseren Schreibstil und Witz als dieses Buch). Ich vergebe daher 2**.

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  • Wenn es die Helikopter-Eltern übertreiben...

    Die Mütter-Mafia

    VoiPerkele

    26. May 2017 um 09:15

    ...schreitet die Mütter-Mafia ein!Ein fantastischer Start einer Reihe!"Die Mütter Mafia" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert!Die Erziehungsmethoden der s.g. Helikopter-Eltern werden von Kerstin Gier so richtig aufs Korn genommen.Von der Klavierstunde zum Chinesisch-Unterricht, zum Fußballtraining uswusf. bei manchen Eltern hört die übertriebene Förderung der Kinder wohl nie auf. Constanze aber lässt sich das Getue der anderen Vorstadtmütter nicht gefallen und ergreift Gegenmaßnahmen!Mit ihrer Nachbarin Mimi gründet sie die "Mütter Mafia" und lernt den Helikopter-Eltern, dass ein Kind auch mal Kind sein muss.Ganz große Weiterempfehlung!

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  • Einfach grandios! Habe mich totgelacht

    Die Mütter-Mafia

    yana27

    02. December 2016 um 23:54

    Meiner Meinung trifft dieses Buch den Zeitgeist der modernen Mütter: Koryphäen der frühkindliche Förderung, berufstätig und alle Mamas von zukünftigen Einsteins, Models oder Akademiker. Wenn viele Nicht-Mamas die Geschichte für überspitzt hält,  sollen sie  sich mal spaßeshalber eine Baby Krabbelgruppe besuchen. Ich wage zu behaupten, daß in jedem Müttertreff eine Frauke Werner-Kröllmann aufzufinden ist. Ich habe an einigen Stellen lauthals gelacht, weil die Situation so absurd ist und gleichzeitig so realitätsnah. Ich empfehle dieses Buch verunsicherte Mütter, die von solchen Super Mamis umzingelt sind. Ich bereue es, dieses Buch nicht vor ein paar Jahren gelesen zu haben, dann hätte ich in Sachen frühkindliche Förderung alles viel gelassener gesehen. Für mich hat dieses Buch die 5 Sterne verdient!

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  • Für den Sommer sicherlich empfehlenswert

    Die Mütter-Mafia

    Phantom1

    18. July 2016 um 16:55

    Inhalt:Nach einer eigentlich glücklichen Ehe will Constanzes Mann von einem Tag auf den anderen die Scheidung. Da es ihm nicht schnell genug gehen kann, schiebt er sie und die beiden gemeinsamen Kinder in das Haus seiner verstorbenen Mutter ab. Dort muss Constanze nun erstmal lernen klarzukommen, das ihr neues Haus liegt in einer Wohnsiedlung, die von Elite-Müttern regiert wird, die sich zu der sogenannten Mütter Society zusammengeschlossen haben. Neben diesen Müttern muss Constanze auch noch mit ihren Kindern fertig werden, ihren Ex-Mann zu Unterhaltszahlungen animieren, das Haus renovieren, sich mit den Nachbarn streiten und dann gibt es da auch noch den Jaguarmann, der es ihr irgendwie angetan hat. Gott sei Dank hat Constanze Freundinnen, auf die sie sich verlassen kann.Meine Meinung:Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit Kerstin Gier gemacht, allerdings nur im Jugendbuch Bereich. Hier ist sie aber irgendwie hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben. Der Schreibstil ist zwar wie immer gut und die Handlung ist auch wirklich interessant. Außerdem liebe ich ihren Humor auch in diesem Buch. Allerdings hat das Buch meiner Meinung nach zwei riesige Schwachstellen:1. Die Protagonistin. Constanze ist an sich wirklich sympathisch und man kann sich mit ihren Werten etc. identifizieren, aber bekommt die Frau auch mal irgendwas auf die Reihe? Die ganze Ehe über hat sie ihren Mann bezahlen lassen, keinen Job gelernt, Studium abgebrochen und heult jetzt rum, weil sie nicht arbeiten will? Das ist meiner Meinung nach einfach kein richtiges Frauenbild. Ihre Tochter ist 14 und ihr Sohn 4. Zwischen den beiden Kindern hätte sie eindeutig einen Beruf lernen können, aber nein, wieso auch? Wohnung, Putzfrau etc. wird ja vom Mann bezahlt. Dass die gute Frau nichts alleine kann, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, ich sage nur: Das Haus renovieren. Ohne Hilfe wäre sie wirklich verloren und ich brauche einfach eine starke Protagonistin.2. Der "Zufall". Wer kennt das nicht? Eine Figur wird als Nebenfigur oder gar Statist eingeführt und entpuppt sich dann ganz zufällig als der neue Nachbar. An sich sind solche Zufälle ja kein Problem, aber ich habe nachgezählt, allein in diesem Buch komme ich auf vier und das ist eindeutig zu viel. Um Spoiler zu vermeiden, werde ich hier jetzt keine Beispiele nennen, aber mir war das irgendwann einfach zu viel des Guten. Scheinbar zufällige Begegnungen an den unmöglichsten Orten habe ich hier übrigens noch gar nicht mitgezählt.Fazit:Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil und es liest sich wirklich fast von selbst. Allerdings macht die Autorin es sich meiner Meinung nach etwas zu einfach. Mit nur wenigen Veränderungen könnte man aus dieser Geschichte, die im Grunde nämlich wirklich gut ist, noch viel mehr raus holen. Meiner Meinung nach ein bisschen verschwendetes Potential und nachdem irgendwie jeder dieses Buch so lobt, hatte ich irgendwie mehr erwartet. Jetzt für den Sommer ist es aber sicherlich eine gute, leichte Lektüre.

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  • Macht einfach Spaß

    Die Mütter-Mafia

    Kellenbay

    14. June 2016 um 09:51

    Ich habe Tränen gelacht beim Lesen, mein Mann  hat sich gewundert, was mich so amüsiert. Natürlich sind die Figuren teilweise überzeichnet dargestellt, aber sobald man selbst Kinder hat, findet man solche Frauen im tatsächlichen Leben viel zu oft wieder. Ich kann es nur empfehlen: Toller, kurzweiliger Lesespass!

  • Sehr lustig!

    Die Mütter-Mafia

    MamiAusLiebe

    13. June 2016 um 15:14

    Worum es geht : Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierunterricht und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die MÜTTER-MAFIA! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen ...Meine Meinung : Sehr lustiges Buch in dem überspitzt, aber dennoch wahr, die Welt der Muttis dargestellt wird. Es geht um eine Frau, die sympathisch ist, weil eben normal und mit Schwächen und Stärken.Bewertung : 5 Sterne - gelungenes Buch zum Lachen

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  • Klasse Autorin, tolle Geschichte. einfach lesenswert

    Die Mütter-Mafia

    Dada-Kiara

    12. June 2016 um 17:42

    Als ich die Mütter-Mafia gelesen habe fand ich diese Buch einfach nur die absolute Krönung und Lesespaß pur. Es sollten alle Bücher so herzerfrischend geschrieben werden. Ich Lese meistens in der Mittagspause und ich wurde für die Lacher die mir während des Lesen entwischt sind, meistens komisch angeschaut, aber man kann einfach nicht anders, schlapp lachen ist angesagt. Ich hab mir das zweite Buch Die Patin eigentlich für eine Freundin als Mitbringsel besorgt, leider kam die gute Freundin nicht in den Genuss dieses Buches, weil ich so gierig nach dem zweiten und Folgebuch war. Tolle Autorin mit Herz, Verstand, Witz und den "SUPI" (grins) Dialogen.

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  • Wieder einmal ein wundervolles Buch

    Die Mütter-Mafia

    harrysdesire

    18. April 2016 um 19:17

    Ich bin ein großer Fan von Kerstin Gier und auch dieses Werk hat mich begeistert. Unterhaltsam und wundervolle Charaktere:)

  • Hier prallen Erziehungsstile aufeinander

    Die Mütter-Mafia

    Cuentame

    10. April 2016 um 17:45

    Der Inhalt:Praktisch über Nacht wird Constanze mit der Tatsache konfrontiert, dass ihr Mann sich von ihr trennen will, ungeachtet der vielen gemeinsamen Jahre und der beiden Kinder. Constanze muss mit Nelly (14) und Julius (3) aus der gemeinsamen Wohnung. Großzügigerweise überlässt ihr Mann Lorenz ihr das Haus seiner verstorbenen Mutter. Gemeinsam ziehen die drei nun in die Vorstadt und haben mit der Renovierung des Mahagoni-gewordenen Albtraums von Haus eine Menge zu tun. Als ob der Umzug und die Trennung nicht schon schlimm genug wären, gibt es da noch das penetrante Rentnerehepaar gegenüber, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, die Nachbarn zu verklagen. Doch das ist leider noch nicht das einzige Problem. In der Nachbarschaft hat sich auch der scheinbar elitäre Mütter-Society Club gegründet, der nur ausgewählte Mütter aufnimmt und alles gibt, um die Kinder so viel wie möglich zu überfordern, äh..zu fördern, und die Mütter gegeneinander auszuspielen, in dem sie sich versuchen, immer weiter zu übertrumpfen. Zum Glück erhält Constanze Unterstützung von Mimi und Anne, die sich der Mütter-Society entgegensetzen und eine Gegenbewegung gründen, die sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmert und am Ende sogar ein Verbrechen aufdecken kann. Meine Meinung: Ich habe mich beim Lesen schlapp gelacht. Die Mütter, die hier dargestellt wurden, kann ich mir ganz genauso im echten Leben vorstellen: überhebliche Karrierefrauen, autoritäre Zicken oder rosa-rote Zuckerwattemütter, die ihre Kinder vor allem schützen wollen. Doch die eigenen Kinder ständig zu überfordern mit dem Anspruch immer besser, als alle anderen zu sein, tut am Ende keinem gut. Auf gefühlvolle und amüsante Weise wird hier gezeigt, was wirklich wichtig ist, nämlich die Kinder auch mal machen zu lassen und vor allen Dingen, ihnen zuzuhören. Meiner Meinung spricht das Buch eine aktuelle Problematik an, die sich wahrscheinlich zukünftig sogar noch weiter zuspitzen wird. Eltern meinen, dass sie über alles im Leben ihrer Kinde Kontrolle haben müssten. Ich bin froh, dass Kerstin Gier den Übermüttern den Spiegel vorgehalten und gezeigt hat, wohin ihr Verhalten führen kann. Ich würde sofort in die Mütter-Mafia eintreten. Ein ganz großes Lob von mir!   

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  • Schöne Geschichte

    Die Mütter-Mafia

    Knihomol

    22. March 2016 um 18:31

    Unterhaltsam und rührend zugleich. 

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