Für jede Lösung ein Problem

von Kerstin Gier 
4,1 Sterne bei1,476 Bewertungen
Für jede Lösung ein Problem
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (1147):
janakas avatar

witzig, gut zu lesen

Kritisch (77):
S

Leichte Strandlektüre mit kaum ausgeschöpftem Potenzial

Alle 1,476 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Für jede Lösung ein Problem"

Der Bestseller von Kerstin Gier: farbig illustriert,
mit Briefumschlägen und Briefen zum Herausnehmen

Was wäre, wenn Ihre Familie, Freunde und Bekannte wüssten, was Sie wirklich über sie denken. Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783431039498
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Ehrenwirth
Erscheinungsdatum:13.05.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.09.2007 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne567
  • 4 Sterne580
  • 3 Sterne252
  • 2 Sterne59
  • 1 Stern18
  • Sortieren:
    Julia_x3s avatar
    Julia_x3vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein besonderer Humor
    Super geschrieben

    Es grenzt einen besonderen Humor..Ein Buch über eine Frau die sich nichts sehnlicher wünscht als den Tod, diesen bis ins letzte Detail plant und durchführen möchte und genau kurz davor vom Zufall oder Schicksal aufgehalten wird. Alles, was ab dort passiert ist sowohl überraschend als unerwartet aber auf eine merkwürdige Art und Weise lustig. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ravens avatar
    Ravenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch bietet neben herausnehmbaren Abschiedsbriefen, jede Menge schwarzen Humor und eine Brise Liebe!
    Erfrischend anders!

    Das Buch "Für jede Lösung ein Problem" von Kerstin Gier hat einen Umfang von 320 Seiten und ist bei Lübbe erschienen.

    Das Hardcoverband hat eine sehr gute Qualität mit kleinen bunten Illustrationen und bunten kleinen Briefumschlägen mit herausnehmbaren Abschiedsbriefen.

    Gerri hat ihr Leben satt und beschließt sich umzubringen. Aber vorher schreibt sie noch alle Abschiedsbriefe und rechnet mit Jedem knallhart ab...

    Die herausnehmbaren Briefe sind ein total geniales Gimmick, welche das Werk zu etwas ganz Besonderem machen. Der Schreibstil ist schön flüssig und erfrischend anders. Das Thema Suizid wird nicht dramatisch, sondern sehr schwarzhumorig verpackt. Eine Brise Liebe kommt auch noch hinzu und schon ist der perfekte Lesegenuss garantiert. Ich hatte die Geschichte in Windeseile förmlich verschlungen.

    Fazit: Erfrischend anders mit viel Humor und einer Brise Liebe. Lesegenuss garantiert!

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    S
    ScriptumFelicisvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Leichte Strandlektüre mit kaum ausgeschöpftem Potenzial
    Potenzial wurde nicht ausgeschöpft

    Handlung:

    Die 32-jährige Gerri ist Schriftstellerin, Single, kinderlos und hat kaum Geld. Zu allem Übel wird der Verlag, für den Gerri schreibt, auch noch aufgekauft, was sie ihren geliebten Job kostet. Zuviel für Gerri, die in ihren Selbstmordgedanken bekräftigt wird.

    Während sie ihren Selbstmord plant, schreibt Gerri Abschiedsbriefe und geht dabei nicht zimperlich mit der Wahrheit um.

    Am Tag X, verschickt Gerri die Abschiedsbriefe und mietet sich ein Hotelzimmer, um dort die Schlaftabletten mit dem Wodka runterzuspülen. Doch ihr guter Freund Ole durchkreuzt nichtsahnend ihren Plan.

    Gerri bleibt am Leben und muss fortan mit den Menschen klarkommen, denen sie einen Abschiedsbrief hinterlassen hat und die somit wissen, was Gerri wirklich über sie denkt.

    Meinung:

    Das Innenleben des Buches gefällt mir sehr gut. Ein besonderes Highlight sind die farbigen Briefumschläge mit den Briefen, die man herausnehmen kann. Auch die Illustrationen, am Ende der Kapitel, sind richtig hübsch geworden.

    Der Schreibstil an sich ist leicht und flüssig, weswegen sich das Buch in einem Rutsch durchlesen lässt.

    Gerris Familie ist der Horror, zumindest ihre Mutter. Diese lässt keine Gelegenheit aus auf ihr herum zu trampeln und trotzdem wehrt sich Gerri kein einziges Mal. Im Allgemeinen finde ich, dass ihr Charakter eher zu einem Teenager passt, als zu einer 32-jährigen. Sie will zwar Erwachsen sein, verhält sich aber nicht wie eine. Dauernd lässt sie sich von ihrer Mutter unterbuttern und sagt Ja und Amen zu allem. Nichtsdestotrotz erfährt man etwas über Gerris Vergangenheit und das sie es wirklich nicht leicht hat mit ihrer Familie. Doch genau deswegen habe ich mir gewünscht, dass sie sich endlich mal wehrt. Nur ein einziges Mal, und das war am Ende des Buches, gab es einen stillen Protest ihrerseits, als sie sich geweigert hat eine Hosenanzug anzuziehen. Immerhin hat sie, was das Geschäftliche anbelangt, eine große Wandlung vollzogen, denn sie setzt sich nun dafür ein, was ihr zusteht.

    Ein weiterer Charakter der einen richtig aufregen kann ist Ole. Ein selbstgefälliger und von sich selbstüberzeugter, Gutaussehender, Zahnarzt. Er ist felsenfest der Meinung, das Gerri auf ihn steht, doch Gerri schiebt seinem Getue keinen Riegel vor. Stattdessen gibt es elendslange Diskussionen, die auf Dauer ermüdend wirken. Trotzdem macht dieser Charakter neugierig, schließlich will man immer wieder wissen, wie Gerri reagiert.

    Die Abschiedsbriefe waren zwar schön aufgemacht aber enttäuschend. Ich fand sie jetzt nicht so „schlimm“, wie ich es erwartet habe. Aber auch sonst ist die Autorin kaum näher auf die Abschiedsbriefe eingegangen und das obwohl der ein oder andere für mächtig Zündstoff hätte sorgen können. Da wurde das Potenzial leider überhaupt nicht ausgenutzt.

    Was das Thema Selbstmord angeht, bin ich gespaltener Meinung. Sie wollte sich umbringen, weil sie noch immer Single und kinderlos ist... Ansonsten ist sie gesund, hat gute Freunde und ein Dach über dem Kopf. Ihr Einkommen hat immer ausgereicht und sie konnte einen Job ausüben, den sie über alles liebt <- das ist nicht jedem vergönnt. Gerri musste keinen schweren Schicksalsschlag erdulden und es gibt nichts, das ihr Leben völlig aus den Fugen geworfen hat. Andererseits, denke ich mir, darf ich darüber kein Urteil bilden. Jeder Mensch interpretiert eine Situation anders, das ist abhängig von der eigenen Vergangenheit, Erfahrungen und Emotionen. Daher ist dieser Punkt subjektiv zu betrachten.

    Das Ende wurde lieblos dahingeklatscht. Außerdem geht es viel zu schnell, weshalb es wenig authentisch rüberkommt.

    Trotzdem bietet das Buch teilweise einige Schmunzler, die man sich nicht verkneifen kann.

    Fazit:

    „Für jede Lösung ein Problem“ ist ein kurzweiliger Roman, der jedoch das Thema Selbstmord auf die „zu leichte Schulter“ nimmt. Das soll aber nicht bedeuten, dass die Autorin das Thema lächerlich machen wollte.

    Die Idee an sich ist super aber leider schlecht umgesetzt. Das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft und es fehlte der Konflikt bezüglich den Abschiedsbriefen, was doch eigentlich der tragende Faktor der Geschichte sein sollte.

    Im Allgemeinen ist der Schreibstil leicht und fließend.

    Ich würde nicht sagen dass ich den Kauf total bereut habe, es war stellenweise auch unterhaltsam und die Grundidee war super, aber ich würde es definitiv nicht noch mal kaufen.

    Empfehlung:

    Ich empfehle das Buch als leichte Urlaubslektüre für den Strand oder an Jugendliche ab 16 Jahren.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    R
    Rain698vor 4 Monaten
    Für jede Lösung ein Problem

    Erstens muss ich natürlich erwähnen, dass diese kleine Überraschung am Ende jeden Kapitels echt niedlich gemacht ist und dafür schon jede Menge Pluspunkte bei mir gesammelt hat :D

    Ich persönlich habe mich bisher erst mit "Tote Mädchen lügen nicht" mit dem Thema Selbstmord befasst. Nachdem ich von diesem Buch so beigeistert war (kleine Schleichwerbung am Rande) habe ich mich nun dazu durchgewrungen mit "Für jede Lösung ein Problem" anzufangen. Ich bin sehr schwer in das Buch reingekommen und es wurde auch mit steigender Spannung nicht besser. Ich habe die Kapitel fast überflogen und fande keinen der Charaktere sonderlich tiefgründig oder ansprechend. Die Hauptcharakterin war mir zu seicht beschrieben und ich konnte keine richtige Bindung zu ihr aufbauen. Dann ihre schreckliche Familie und auch den Freundeskreis fand ich ganz furchtbar. Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen und kriegt dafür von mir nur zwei Sternchen :(

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Dunas avatar
    Dunavor 5 Monaten
    [REZENSION] Für jede Lösung ein Problem von Kerstin Gier

    Das Buchcover:
    Das Cover erinnert mich voll an Frühling bzw. Sommer und gefällt mir daher sehr gut.

    Meine Meinung:
    In dem Buch geht es um Gerda Thaler, genannt Gerri. Gerri ist Anfang 30, Single und schreibt liebend gern Romane mit denen sie auch ihr Geld verdient. Wegen ihrer Liebe zum schreiben hat sie auch ihr Studium nicht beendet. In ihrem Bekanntenkreis haben fast alle schon geheiratet und teilweise sogar schon Kinder. Das wäre für Gerri noch einigermaßen erträglich gewesen zwischen den ganzen glücklichen Pärchen zu leben aber als der Verlag ihre Heftromane einstellen will bricht für Gerri eine Welt zusammen und sie beschließt sich endgültig umzubringen. Als ihre Mutter Gerri dann noch bittet die nicht verwendeten Schlaftabletten in der Apotheke abzugeben ist für Gerri auch schon klar wie sie sich umbringen will. Sie schreibt Abschiedsbriefe an Familienmitglieder, Bekannte und Freunde und nimmt sich beim schreiben kein Blatt vor den Mund. Sie bucht eine Luxushotelzimmer und will dort die vielen Schlaftabletten mit Wodka nehmen. Leider geht der Selbstmordversuch schief und sie lebt noch als die Abschiedsbriefe ihre Empfänger erreichen. Die Geschichte ist teilweise sehr witzig bringt einen aber auch zum Nachdenken. Das bin ich aber auch von der Autorin so gewohnt. Einfach ein super Buch.

    Meine Wertung:
    4,5 von 5 Sternen

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Nina83s avatar
    Nina83vor 7 Monaten
    Lustige Komödie mit ernstem Hintergrund

    "Für jede Lösung ein Problem" von Kerstin Gier, erschienen beim Bastei Lübbe Verlag, 320 Seiten, gebundene Ausgabe.


    Bei der gebundenen Ausgabe handelt es sich um ein Buch mit einigen Illustrationen und Briefumschlägen, welche die Abschiedsbriefe von Gerri enthalten. Gerri, über 30 und immer noch Single, möchte sich umbringen, allerdings kommt etwas dazwischen. Dummerweise befinden sich die Abschiedsbriefe, in welchen sie kein Blatt vor den Mund nimmt, schon auf dem Weg zu den verschiedenen Empfängern. 
    Trotz einem eigentlich ernstem Thema handelt es sich hier um eine lustige Komödie von Kerstin Gier, sehr amüsant geschrieben und an vielen Stellen zum Lachen! 


    4/5 Sternen! 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    JeannasBuechertraums avatar
    JeannasBuechertraumvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte für zwischendurch
    Eine schöne Geschichte für zwischendurch


    Darum gehts:Gerri ist 30 und laut ihrer Google-Selbstdiagnose "neurotisch depressiv". Nachdem sie ihr Leben in den Unterteilungen "Liebesleben, Arbeitsleben und sonstiges Leben" geteilt und untersucht hat, sieht sie nur einen Ausweg: den Selbstmord. Als Sternzeichen Jungfrau wird das natürlich durchgeplant. Zur Einstimmung wird mit jeglichem Alkohol geübt und dabei etliche Abschiedsbriefe verfasst - nie hätte sie damit gerechnet zu erleben wie alle ihre Briefe lesen!..


    So hats mir gefallen:
    Alles in allem war es eine wortwörtliche Unterhaltungsliteratur. Ich kam in den Schreibstil allerdings eher schwer hinein. Er ist vor allem Anfangs so nörglerisch und jammerhaft - sollte wohl auch ironisch und sarkastisch rüberkommen, vielleicht sollte das depressive Gedankengut auch so dem Leser näher gebracht werden. Jedenfalls war es zwar immer wieder sehr lustig, aber oft brauchte ich davon auch einfach mal eine Lesepause. Zum Glück wurde es ab der hälfte interessanter und spannender. Vor allem die Wendung war klasse weil damit andere Charaktere mehr Platz bekamen. Charly und Ulli waren meine zwei Lieblinge am Ende!! Und ich fand eine Wendungen auch wirklich gut gemacht. Aber.. (ja ich weiß hier gibt es viele aber's) irgendwann wurde es mich so unrealistisch kitschig. Glücks und Pechsträhnen - Karma, Schicksal, Fügung - hin oder her. Zu viel des Guten oder Schlechten ist eben einfach zu viel. Und hier gab es zu oftmals zu viel von beidem. 
    Weiterhin lässt sich sagen das ich die limitierte Edition mit den herausnehmbaren Briefen gelesen hatte. Zunächst einmal fand ich es schade das zwei Stück nur abgedruckt wurden, statt in ebenso herausnehmbaren Briefen zu stecken. Zum anderen waren die Briefe nur durch kleine Kleber Klekse befestigt, kurzum: sie fielen dauernd raus! Ich hab am ende alle dreifach mit Tesafilm festgeklebt! Schön war die Idee dennoch, denn gerade Anfang waren sie meine einzige Motivation weiter zu lesen, denn ich wollte den jeweils nächsten Brief aufmachen und lesen :-)
    Noch ein Manko ist, dass diese Briefeschreiberei zunächst nicht erklärt und eingeführt wurde. Man weiß was geschieht durch den Klappentext aber es wird Anfangs nicht erläutert. Man bekommt ein einführend Kapitel und auf einmal einen Brief und schwups geht die Geschichte weiter. Hier hat mir eindeutig was gefehlt. Später wurde dann aber zum Glück auch mal im Text erzählt das die Briefe geschrieben wurde. 


    Lange Rede, kurzer Sinn: schöne Charaktere (wenn auch sehr viele) und es war durchaus unterhaltsam und erheiternd. Und das nicht nur wegen den grausamsten Namen, die je eine Autorin in ein Buch eingefädelt hat. Ich sagen nur: Habakuk. (Ja.. damit ist ein Mensch gemeint. Männlich übrigens.) Das Ende war mir etwas zu viel des Guten aber ich würde es durchaus auch an Freunde verschenken. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    sollhabens avatar
    sollhabenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Unterhaltung für Zwischendurch, am Ende hätte es ein wenig mehr Lösungen, mehr Gespräche einfach ein wenig mehr geben können.
    Nett für Zwischendurch, aber leider auch nicht mehr

    Gerda genannt Gerri sitzt ganz tief in der Patsche. Eigentlich sollte sie von oben auf die Erde hinabsehen und es genießen, dass sie allen wichtigen Menschen in ihrem Leben noch einmal so richtig die Meinung gegeigt hat. Stattdessen versteckt sie sich bei ihrer besten Freundin Charly. Ihr Selbstmordversuch war – Gott sei Dank – nicht erfolgreich, aber sie schämt sich unheimlich.
    Die Abschiedsbriefe schlagen hohe Wellen, denn nicht alle können mir diesen wahren Worten umgehen. War ihr Leben in letzter Zeit eher langweilig und sogar recht traurig, wird es nun aber richtig spannend und Nerven aufreibend.

    Wie hat es mir gefallen?
    Natürlich hatte ich schon früher, von diesem Buch gehört, aber lesen wollte ich es nicht. Erst als ich diese besondere Ausgabe entdeckt habe und es mir von einer Freundin empfohlen wurde, zog es endlich bei mir ein.
    In diesem Buch sind alle Abschiedsbriefe in kleine Umschläge verpackt und diese Seiten noch zusätzlich mit kleinen Zeichnungen verschönert.

    Gerda, genannt Gerri versiebt ihren geplanten Selbstmord völlig. Warum sie diesen finalen Schritt überhaupt in Erwähnung zieht, hat mir manchmal das Lachen im Hals stecken lassen.
    Natürlich hätte es andere Möglichkeiten gegeben, aber dieser Roman soll kein Selbsthilfebuch sein, sondern witzige Unterhaltungsliteratur.
    Und unterhalten konnte mich die Geschichte eindeutig. Gerri schafft es nämlich spielend, sie zu mögen. Sie ist witzig, loyal und freundlich. Sie lebt ihre Leidenschaft als Autorin, auch wenn niemand wirklich an ihr Talent glaubt. Ihr fehlt es vor allem an Unterstützung von ihrer Familie. Dabei möchte ich vor allem ihre Mutter erwähnen, die mir komplett unsympathisch war. Die ständige Bevormundung war kaum zu ertragen, auch wenn Gerri sich diese einfach gefallen lässt.
    Die ganze Familienkonstellation mit all den Schwestern, Tanten und Onkel war nicht einfach zu durchschauen, aber die Briefe haben dabei sehr geholfen.
    Ein paar der Nebenfiguren, allen voran die „schreckliche“ Charlotte (genannt Charly), Großtante Hulda und natürlich Georg, sind mir richtig ans Herz gewachsen.
    Auch wenn mir das Buch im Großen und Ganzen recht gut gefallen hat und das Ende sehr nett war, wurden gewisse Probleme zwar angesprochen, aber nicht gelöst. Da hätte ich mir noch ein paar klärende Gespräche gewünscht, mit fliegenden Tassen, Tränen und tröstenden Umarmungen.
    Mal sehen, ob ich weitere Bücher der Autorin lesen werde. „Die Müttermafia“ fällt mir spontan ein, welches mir auch ans Herz gelegt wurde. 

    www.mariessalondulivre.at

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Selma_liests avatar
    Selma_liestvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: unterhaltsame Lektüre, aber keine richtigen Konfliktlösungen...
    unterhaltsam, aber es fehlen Konfliktlösungen

    1. Inhalt:

    Klappentext: Was wäre, wenn Ihre Familie, Freunde und Bekannte wüssten, was Sie wirklich über sie denken ... Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!

     

    Gerri will sich umbringen, weil sie sehr unglücklich mit ihrem Leben ist. Ihr Selbstmordversuch funktioniert nicht, doch Gerri hat bereits Abschiedsbriefe geschrieben. Hinterher bricht ein riesiges Chaos aus, weil sie sich eigentlich nun mit ihren Mitmenschen auseinandersetzen muss, nachdem sie ihnen die Wahrheit geschrieben hat (warum nur „eigentlich“ lest ihr in der Kategorie Spannung).

     

    2. Charaktere:

    Als Protagonistin ist Gerri liebenswürdig, weil sie von ihrer Familie und ihren Mitmenschen nicht gerade freundlich behandelt wird. Ihre Mutter benachteiligt sie seit ihrer Kindheit, ihr Freund trennt sich, sie verliert ihren Job… es läuft nicht gut in Gerris Leben. Der Selbstmordplan wirkt teilweise gut durchdacht, dann leider oftmals wie eine trotzige Reaktion einer Jugendlichen.

    Ihr neuer Chef macht eine Entwicklung vom unfreundlichen Mann zu ihrem neuen Liebhaber durch. Seine Rolle wird immer sympathischer. Unsympathisch dagegen ist ihr Kumpel, der sie sozusagen versehentlich vom Selbstmord abhält und dann auf einmal der Meinung ist, er sei unsterblich in sie verliebt. Die Idee war zu Beginn amüsant, doch dann hat mich der Charakter einfach nur noch genervt…

    Gerris skurrile Familie ist schön beschrieben und man versteht, weshalb sie sich so unwohl fühlt.

     

    3. Cover:

    Auf dem Cover ist der Titel in großer Schrift abgebildet, in einer Art handschriftlichen Stil. Außerdem sind zum Beispiel ein Briefumschlag und ein Füller zu sehen, die inhaltlich zu den Abschiedsbriefen passen. Das Cover gefällt mir ganz gut, hätte aber schöner sein können. Vielleicht hätte man hier einen Bezug zu den Romanen, die die Protagonistin schreibt, o.ä. herstellen können. 

     

    4. Spannung: 

    Spannung kommt leider nicht sehr häufig auf. Die Liebesgeschichte zwischen Gerri und ihrem neuen Chef lässt sich bereits bei ihrer ersten Begegnung erahnen. Das ist häufig so, doch leider gibt es auch keine Momente, wo man überrascht wird. Auch dass ihr Selbstmordversuch verhindert wird (was man natürlich hofft, weil man ja nicht möchte, dass die Protagonistin umkommt), ist lange klar.

    Das Buch hat mich trotzdem gut unterhalten und ich habe oft schmunzeln müssen, insbesondere über Gerris Gedanken und Reaktionen. Was ich sehr schade finde, sind die fehlenden Konfliktlösungen. Schon der Titel „Für jede Lösung ein Problem“ beinhaltet, dass es natürlich um Konflikte gehen wird. Gerri schreibt sehr vielen Verwandten und Freunden einen Abschiedsbrief und ich verstehe, dass die Aussprache nicht mit jedem möglich ist. Oft reicht aber sozusagen ein Anruf, dass es ihr leid tut und sie nicht tot ist, damit der Abschiedsbrief und die „bittere Wahrheit“ wieder vergessen ist.

    Besonders der Konflikt mit ihrer Mutter wird so gut wie gar nicht aufgearbeitet. Am Ende habe ich mich gut unterhalten gefühlt, doch auch etwas unzufrieden. Konflikte, die übers Buch aufgebaut worden sind, z.B. die schlechte Behandlung durch ihre Mutter, werden auch am Ende nicht verändert. So bleibt man als Leser mit einem merkwürdigen Gefühl zurück.

     

    5. Gesamteindruck:

    Ein ernstes Thema wird hier sehr unterhaltsam behandelt, vor allem die Protagonistin ist liebenswert. Dennoch hätte dem Buch etwas Ernsthaftigkeit, vor allem bei der Konfliktlösung und der Darstellung der anderen Charaktere, nicht geschadet. Deshalb vergebe ich ♥♥♥♡♡ 3/5 Herzen.

    Die Rezension ist auch auf meinem Blog erschienen: www.selma-liest.blogspot.de

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Heitere Lektüre für zwischendurch
    Heitere Lektüre für zwischendurch

    Ich neige ja immer dazu, die Werke eines Autors miteinander zu vergleichen. Nachdem mir der erste Teil der "Mütter-Mafia-Reihe" aus diversen Gründen nicht gefallen hat, konnte mich "Für jede Lösung ein Problem" schon mehr überzeugen. Einzig einige Charaktere wie z. B. Gerris Mutter fand ich sehr unsympathisch, vielleicht war das so gewollt von der Autorin, aber das fand ich ein bisschen übertrieben. Ich habe es schnell lesen können, da der Schreibstil flüssig ist und ich die Abschiedsbriefe amüsant fand. Meines Erachtens haben die Briefe die Handlung nicht unterbrochen, sondern zu deren Untermalung beigetragen. Mit dem heiklen Hintergrundthema geht die Autorin behutsam um. Das heißt aber nicht, dass es sich um ein ernstes Buch handelt, ganz im Gegenteil. Oft gelacht habe ich nicht, aber es war trotzdem eine heitere Lektüre für zwischendurch, die ich auf jeden Fall empfehlen kann.

    Kommentieren0
    6
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Annelchens avatar
    Wanderbuch zu "Für jede Lösung ein Problem" von Kerstin Gier

    Hallo ihr Lieben,

    leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen. Betonung steht auf "noch" ;o)

    Aber es muss ja hier nicht jungfräulich im Regal stehen. Aus diesem Grund wird es nun hier zum Wanderbuch befördert. *täterätähh*
    Es wäre toll, wenn ihr anschließend eine Rezension dazu schreiben würdet, weil ich neugierig bin, wie es bei anderen Lesern ankommt.

    Inhalt des Buches:
    Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält! (Quelle: amazon.de)

    *** Wie das Wanderbuch funktioniert ***
    Wenn ihr interessiert seid, dann schreibt einfach hier in den Thread. Ich nehme euch dann in die Liste auf.
    Ich schicke es an den ersten los. Jeder hat dann zwei Wochen Zeit, um es zu lesen und weiterzuschicken.
    Erfragt bei eurem Nachfolger bitte die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist - das hat sich bewährt.
    Schreibt hier bitte kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen bzw. weitergeschickt worden ist. Und bitte, bitte behandelt es gut.
    Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

    PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen:
    http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/

    Annelchen verschickt am 03.02.2012 an:

    01.) Convallaria (gelesen vom 07.02.2012 bis 13.02.12)
    02.) Butterblume89 (gelesen bis 18.02.2012)
    03.) Nicecat (gelesen vom 22.02.12 bis 12.03.12)
    04.) 28horseshoe <-- (gelesen vom 19.03.12 bis )
    05.) LiesaB <--- (gelesen vom 13.04.12 bis 21.04.2012 )
    06.) Fruehlingsgewitter (liest seit 27.04.2012)
    07.) Bücherwurm (gelesen vom 09.05.2012 bis 28.05.2012)
    08.) AshleyVioletta <---- liest seit 28.05.2012

    ---> zurück zu Annelchen
    Annelchens avatar
    Letzter Beitrag von  Annelchenvor 6 Jahren
    Danke - das Buch ist wohlbehalten bei mir angekommen.
    Zum Thema

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks