Saphirblau

von Kerstin Gier 
4,6 Sterne bei6,390 Bewertungen
Saphirblau
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (5933):
heidimaries avatar

Je mehr man liest desto interessanter wird es. Das Bild fügt sich langsam zusammen und die Charaktere wachsen mir sehr ans Herz.

Kritisch (49):
Cosimaaas avatar

Nicht so toll. Es blieben noch einige unbeantwortete Fragen die noch hätten beantwortet werden können, außerdem hat die Protagonistin mich z...

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Inhaltsangabe zu "Saphirblau"

Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist vielleicht keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme Zum Beispiel die Welt retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401506012
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:16.06.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.08.2014 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Neuneuneugierigs avatar
    Neuneuneugierigvor 22 Tagen
    Fortsetzung...

    ... endlich Teil II gelesen. Es ist manchmal einfach nur herrlich Jugendbücher zu lesen und wieder wie ein Teenie zu fühlen, und hier wird man noch gut unterhalten. Außerdem hat es alles, was ein gutes Buch ausmacht: Spannung, Verwirrungen, natürlich Gut und Böse so wie zwei Herzen die erst zueinander finden müssen.

    Gut, das ganze hätte bestimmt auch in ein Buch gepasst, doch für manchen Teen vielleicht geradezu ideal.

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    B
    Bastilkartonvor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr gelungene Fortsetzung, absolut lesenswert!
    Sehr gelungene Fortsetzung

    Nach dem fiesen Cliffhänger aus Teil eins geht es nahtlos in Teil 2 weiter. Fast so, als wäre es einfach nur ein neues Kapitel eines dicken Buches. Doch ich mochte den direkten Einstieg, denn direkt ist der Leser wieder mitten im Geschehen und Teil der Handlung. 

    Generell ist "Saphirblau" eine absolut gelungene Fortsetzung von "Rubinrot". Und wenn ich ehrlich bin, hat mir Saphirblau auch noch ein bisschen besser gefallen als der erste Teil. Man musste nicht mehr die ganzen neuen Eindrücke der Zeitreisen verdauen und verstehen, sondern war direkt mitten im Stress einer frischgebackenen und -verliebten Zeitreisenden. 

    Doch nur, weil die ganze Welt nicht mehr erklärt werden muss, ist das Buch nicht minder spannend. Ganz im Gegenteil, dieser Teil hat mich unheimlich gefesselt auf eine Art. Viele neue Enthüllungen sind erklärt worden und als Leser kam man langsam auf die Spur mancher Geheimnisse.

    Zudem gefielen mir die Charaktere weiterhin sehr gut. Auch die neuen locker die Situation auf. Xemerius, der Wasserspeier, sagt immer, was er denkt (ich als Leser meistens aus) und brachte mich daher oft zum Schmunzeln. Genau wie Giordano aka Plusterlippe, der mit seinem überkandidelten Verhalten echt sehr amüsant ist.

    Ich habe die Darstellung der Soiree total genossen, konnte es mir super vorstellen und finde einfach die Einblicke in die Vergangenheit sehr schön. Nur Gwens Verhalten auf der Soiree fand ich unangebracht, aber so ist sie nun manchmal, etwas unvernünftig.

    Alles in allem ein super und total lesenswertes Buch!

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    Steffi_vlks avatar
    Steffi_vlkvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Teilweise etwas zu viel Liebesdrama, ansonsten eine spannende Geschichte!
    Saphirblau - eine gelungene Fortsetzung

    Allgemeine Infos:
    Titel: "Saphirblau"
    Autor: Kerstin Gier
    Verlag: Arena
    Seitenzahl: 400

    Klappentext:
    Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

    Buch:
    Bei Saphirblau handelt es sich um den zweiten Teil der Zeitreise-Trilogie von Kerstin Gier. Dieses schließt mit der Handlung direkt an das Ende des ersten Teiles an. Insgesamt umfasst das Buch nur eine Zeitspanne von wenigen Tagen. Auch das Cover dieses Buches fügt sich gut in die Reihe ein, nun ist es natürlich in blau gestaltet. Im Zentrum steht wieder eine Silhouette von Gwendolyn und Gideon, auf dem zweiten Band wirkt die Pose bereits deutlich vertrauter als auf dem ersten. Dass sich diese Annäherung der beiden, die in der Geschichte beschrieben wird, auch auf dem Cover fortsetzt, hat mir persönlich sehr gut gefallen. Besonders gut hat mir wieder gefallen, dass das Buch rundum mit Verzierungen bedruckt ist. Die Kapitellänge habe wich wieder als angenehm zum Lesen empfunden, da man etwa alle 15 min das Lesen an einer geeigneten Stelle unterbrechen kann. Zudem beginnt jedes Kapitel mit einem Auszug aus den Annalen der Wächter. Hierdurch erfährt man vieles über die Wächter, den Grafen, die Zeitreisenden und die Prophezeiungen.

    Schreibstil:
    Kerstin Giers Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Die Geschichte ist einfach geschrieben und somit sehr flüssig zu lesen. Die Charaktere sind alle gut beschrieben (sowohl äußerlich, als auch die Persönlichkeit), so konnte man gut mit ihnen mitfühlen. Auch der zweite Teil der Trilogie ist wieder aus der Sicht der Protagonistin Gwendolyn verfasst. Diese war mir prinzipiell schon sympathisch, da sie erst einmal misstrauisch ist und nicht alles glaubt, was ihr gesagt wird, dennoch lässt sie sich zu viel gefallen. Ich fände es schöner, wenn sie sich etwas mehr behauptet, sie ist schließlich durchaus wichtig für die Geschichte und das Ziel der Wächter. Zudem hätte ich es schön gefunden, auch einmal einen Einblick in Gideons Gedanken zu erhalten. Die Beziehung der beiden durchläuft viele Hochs und Tiefs, durch Gideons Blick darauf hätte man vielleicht mehr über die Gründe erfahren. Man merkt recht schnell, welche Personen es gut mit Gwendolyn meinen und welche nicht. So fand ich Mr. George und Mr. Bernhard direkt sympathisch, auch Leslie und Madame Rossini mochte ich gerne.

    Handlung:
    Saphirblau beginnt zunächst mit einem Prolog über Lucy und Paul. Die eigentliche Handlung schließt direkt an den ersten Teil der Trilogie an. Gwendolyn hat immer mehr Zweifel an den Wächtern und deren Ziel den Blutkreislauf des Chronographens zu schließen. Diese Zweifel werden verstärkt dadurch, dass Gideon und Gwendolyn in der Vergangenheit auf Lucy und Paul treffen. Gwendolyn fühlt sich den beiden gegenüber verbunden und vertraut deshalb darauf, dass deren Diebstahl des Chronografen einen triftigen Grund hat. In der Vergangenheit trifft Gwendolyn auf einen Verbündeten, der sie bei der Suche nach Lucys und Pauls Beweggründen unterstützt. Doch zeitgleich darf sie keinen Zweifel bei den Wächtern wecken und muss daher auch deren Wünsche erfüllen und sich erneut mit dem Grafen treffen. Schafft es Gwendolyn zusammen mit ihrer besten Freundin Leslie das Geheimnis der Loge um den Grafen von St. Germain aufzudecken? Und steht Gideon auf ihrer Seite?

    Meinung:
    Auch der zweite Band der Edelstein-Trilogie hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist spannend. Man ist sich die ganze Zeit sicher, dass die Wächter Gwendolyn gegenüber Informationen verheimlichen. Zudem ist der Graf super unsympathisch. Gwendolyn hat jedoch keine große Wahl und muss mit den Wächtern zusammenarbeiten, gleichzeitig muss sie dem zugrundeliegenden Geheimnis um den Chronografen auf die Spur gehen. Was passiert wirklich sobald der Blutkreislauf geschlossen wird? Diese Fragen beschäftigen einen die ganze Zeit. Leider geht der Fortschritt der Geschichte manchmal zwischen dem ganzen Liebesdrama der Protagonistin unter. Teilweise war ich sogar etwas genervt davon, dass sie ständig alles mögliche in eine Handlung/Aussage hereininterpretiert, aber alles sobald was gutes passiert direkt wieder verdrängt. Man merkt eben doch, dass es ein Jugendbuch ist und eher für die weiblichen jungen Leserinnen ausgerichtet ist ;) Aus diesen Gründen gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen und bin gespannt auf das Ende der Trilogie.

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    Helena_Kawaiis avatar
    Helena_Kawaiivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wundervolle Fortsetzung von Rubinrot
    Genauso spannend und fantastisch wie der erste Teil

    Klappentext: 

    Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

    Meine Meinung: 

    Wie auch schon den ersten Teil: Rubinrot, habe ich den zweiten Teil Saphirblau geliebt. Das Cover ist mindestens genauso schön wie das von Rubinrot, mit den hübschen Blumen u.s.w. Einfach schön! Der zweite Teil knüpft sofort an, daher empfehle ich unbedingt Rubinrot vorher zu lesen. Da man ja durch Rubinrot alle Charaktere und so schon kennt, liest es sich noch leichter und angenehmer. Der Schreibstil ist auch wie in Rubinrot flüssig und spannend. Durch den sehr guten Schreibstil wird man regelrecht in die Welt mit reingezogen. Man fiebert immer bei Gwendolyns Abenteuern mit. Auch diesen Teil habe ich sehr schnell durchgelesen.  Auch mochte ich Giers Humor in Saphirblau sehr, oft musste ich laut lachen. Die Charaktere sind wundervoll und schön mysteriös. Vor allem Gideon finde ich sehr interessant, weil ich ihn noch nicht richtig einschätzen kann (Gwendolyn übrigens auch nicht).  Die Geschichte entwickelt sich zu meiner Zufriedenheit und ich bin sehr gespannt auf Smaragdgrün. Das gesamte Zeitreisen-Setting gefällt mir äußerst. 
    Der Epilog macht große Lust auf den zweiten Band. 

    Fazit: 

    Ein vielmals gelungener Fortsetzungsroman einer fantastischen Trilogie von Kerstin Gier. Die Spannung und der gute Humor kommen auf jeden Fall nicht zu kurz und man taucht dank des spannenden Schreibstil in die Welt ein und fiebert stark mit. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant. Wer schon Rubinrot so sehr geliebt hat wie ich, sollte definitiv Smaragdgrün lesen!

    Bewertung: 5/5


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    lenalovesbookss avatar
    lenalovesbooksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein auf und ab der Gefühle für Gwendolyn und für den Leser !
    Saphirblau

    Nachdem mir der erste Teil so gut gefallen hat musste ich den zweiten natürlich auch sofort lesen und es hat sich gelohnt! Man fiebert wieder mit Gwendolyn mit und das ist diesmal wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle, aber das macht dieses Buch irgendwie auch so gelungen! Wem der erste Teil gefallen hat, der kommt an diesem Buch nicht vorbei!

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    P
    pflanzlchenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Meiner Meinung nach der beste Teil
    Meiner Meinung nach der beste Teil

    Meiner Meinung nach ist "Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten" der beste Teil der Reihe.
    Man ist schon im Thema drin und kennt einen Großteil (bzw eigentlich nahezu alle) Charaktere. Und da mir das Ende von "Smaragdgrün" absolut nicht gefallen hat, habe ich diesen Teil hier zu meinem Lieblingsteil dieser Reihe erkoren. Auch wenn ich nicht ganz sagen kann, ob ich mich nicht ein klitzekleines Bisschen von den Filmen beeinflussen lasse (die finde ich nämlich auch gut, auch wenn das Ende anders ist, aber mir gefällt es trotzdem. Und ja, mir ist bewusst, dass dies weder in diese Rezension, noch eine wirklich populäre Meinung ist, aber es ist meine Meinung.).
    Aber es muss gesagt werden, dass ich "Rubinrot" als Reihe sehr gerne habe und sie definitiv auf meine "re-read"-Liste packen werde.

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    hexe2408s avatar
    hexe2408vor 3 Monaten
    spannende Fortsetzung quer durch die Jahrhunderte

    Da es sich um den zweiten Teil der Reihe handelt, kann meine Rezension Spoiler enthalten. Ich empfehle auf jeden Fall die Reihe von Beginn an zu lesen. Zum einen weil sie wirklich unglaublich toll ist und zum anderen, weil einem sonst bestimmt ein paar Zusammenhänge entgehen, auch wenn es kleine Rückblenden gibt.

     

    Gwendolyns Leben hat sich von einem Tag auf den anderen dramatisch geändert. Plötzlich ist sie nicht mehr die Cousine von der „Auserwählten“, sondern selbst betroffen. Zwischen all dem Chaos, das die Zeitreisen mit sich bringen, spielt auch noch ihr Herz verrückt. So muss Gwendolyn nicht nur die Herausforderungen meistern, die jedes Zeitalter, in das sie Reisen muss, für sie bereithält, sondern auch noch versuchen, ihre eigenen Gefühle in den Griff zu bekommen, die ihre Zeitreisen nur noch komplizierter machen.

     

    Ich habe Band eins und zwei direkt hintereinander gelesen, daher war es für mich auch kein Problem, mich an alle Ereignisse und Zusammenhänge zu erinnern. Es gibt besonders zu Beginn des Buches aber auch noch einige kleine Rückblenden, die dann im Verlauf der Geschichte weniger werden, insgesamt aber dafür sorgen, dass man sich an die Handlung wieder erinnern können sollte, wenn die Abstände zwischen den Werken doch größer waren.

     

    Wie bereits der erste Band, ist auch diese Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive der jungen Protagonistin erzählt. Gwendolyn hat es wirklich nicht leicht, trotzdem gibt sie sich große Mühe, sich nicht unter kriegen zu lassen und ihre Aufgaben mit ausreichend Würde und Mut anzugehen. Man kann jedoch auch beobachten, dass sie im Laufe der Handlung immer mehr ein Eigenleben entwickelt und ihre Entscheidungen verheimlicht – zumindest vor den Wächtern. All die Geheimnisse, von denen sie höchstens Andeutungen erfährt, machen sie neugierig und teilweise auch wütend. Sie soll zwar für die Gemeinschaft etwas erreichen und durch die Zeit springen, warum genau und wie alles zusammen hängt, das möchte ihr aber niemand erklären. Es ist nachvollziehbar dargestellt, wieso Gwen da irgendwann auf die Idee kommt, auf eigene Faust zu ermitteln.

    Die jungen Charaktere sind wirklich erfrischend. Ich mag ihre Art die Dinge in die Hand zu nehmen und sich auch gegen die Erwachsenen aufzulehnen, selbst wenn sie nicht immer an ihr Ziel kommen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Leslie bildet Gwen ein unschlagbares Team. Sie geraten in witzige Situationen, können gemeinsam Lachen aber sich auch gegenseitig aufbauen, wenn mal wieder alles schief läuft.

     

    Die gesamte Geschichte wird immer komplexer. Die Zeitsprünge werden häufiger und damit auch die Informationen, die man zu den unterschiedlichen Epochen, Aufgaben und Personen bekommt, vielfältiger. Obwohl Gwen noch nicht alles einordnen kann, was um sie herum passiert und besonders die Figuren aus der Vergangenheit ihr eher unheimlich sind, ist sie neugierig und versucht, so viel zu entdecken, wie irgendwie möglich. Um nicht zu sehr aufzufallen, muss sie dafür zum Beispiel auch tanzen lernen. So bekommt man einen immer intensiveren Einblick in das gesamte System, die Besonderheiten der Jahre, in die sie reisen und zu den Verknüpfungen zwischen den einzelnen Charakteren. Auch die magischen Momente werden häufiger. Nicht nur durch die Zunahme der Zeitsprünge, sondern auch durch die besondere Gabe, die Gwen hat. Nicht immer ist das erfreulich, manchmal kann macht es ihr eher Angst und wirkt auf die Umstehenden seltsam.

     

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Ich habe mich von Beginn an wieder gut mitgenommen gefühlt und bin nur so durch die Seiten gerauscht. An einigen Stellen könnten die Zusammenhänge zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vielleicht schwer zu verstehen sein, für die etwas jüngeren Leser, ich kam mit all den Zusammenhängen und Verbindungen jedoch gut klar. Man muss sich da einfach einmal durch denken und dann ist klar, wie es funktioniert und was zu beachten ist, damit man nicht etwas ändert, worauf man später noch angewiesen sein könnte.

    Am Ende des Buches steht Gwens Welt immer noch Kopf, allerdings auf eine andere Weise. Ich war sehr froh, dass ich direkt weiter lesen konnte und nicht lange auf eine Fortsetzung warten musste. schließlich möchte man wissen, wie nun alles ausgeht, ob ein paar der eigenen Vermutungen stimmen und was das gut gehütete Geheimnis ist und wie es genutzt werden kann, wenn es gelüftet ist.

     

    Eine tolle, spannende und abwechslungsreiche Fortsetzung, die einen noch tiefer in die Zeitreise-Welt von Gwendolyn eintauchen lässt. Offene Fragen, Andeutungen und geheimnisvolle Verbindungen lassen einen neugierig bleiben für den Abschluss der Trilogie.



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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 3 Monaten
    Gier hält meinen Kitschradar zum Narren

    Kerstin Gier widmete sich erst spät in ihrer Karriere der fantastischen Jugendliteratur. Sie war bereits seit mehr als einem Jahrzehnt als Autorin erfolgreich, bevor sie 2009 den Genrewechsel wagte. Sie wollte eine romantische Liebesgeschichte schreiben, die Humor und Fantasy vereint, Abenteuer, historische Kostüme und Degenkämpfe involviert und kein historischer Roman ist. Ambitioniert. Zusätzlich verlangte die damalige Programmchefin des Arena-Verlags, dass Giers neustes Projekt international vermarktbar sein sollte. Mit anderen Worten: es sollte nicht in Deutschland spielen. Die Lösung hieß Zeitreisen, das Ergebnis ist die „Edelstein-Trilogie“. „Saphirblau“ ist der zweite Band dieses Welterfolgs, den ich direkt im Anschluss an „Rubinrot“ las.


    Lange macht Gwendolyn den Zeitreise-Zirkus ja noch nicht mit, aber eines hat sie bereits begriffen: als Zeitreisende lebt man gefährlich. In den letzten Tagen ist sie nur knapp einem Attentat entgangen, ihre verschollene Cousine Lucy lauerte ihr auf und zu allem Überfluss scheint sie nun in eine Verschwörung mit ihrem gegenwärtig verstorbenen Großvater verstrickt zu sein. Von der sie keinen blassen Schimmer hat. Jedenfalls noch nicht. Offenbar hat ihr zukünftiges Ich ein Treffen mit Lord Lucas Montrose im Jahr 1948 arrangiert, um herauszufinden, warum Lucy und Paul den zweiten Chronografen stahlen. Es muss einen Grund haben, dass die beiden glaubten, der Kreis dürfe sich nicht schließen. In der Loge erklärt Gwen ja niemand jemals irgendetwas, also muss sie sich selbst helfen. Vielleicht kann die zukünftige Gwen ihr auch gleich einen Rat in Liebesdingen geben, denn aus Gideon wird sie einfach nicht schlau. Zwischen den Zeiten ist eben alles doppelt kompliziert.


    Am Ende von „Rubinrot“ hatte ich das Gefühl, dass der erste Band hauptsächlich der Orientierung dient. Die Protagonistin Gwen entpuppt sich als Trägerin der Zeitreise-Gens und erlebt ihre ersten Zeitsprünge, doch worum es in der Handlung der Trilogie eigentlich gehen sollte, konnte ich noch nicht determinieren. Folglich erwartete ich von der Fortsetzung „Saphirblau“ Aufklärung. Ich hoffte, den Kern der Geschichte freilegen zu können. Ich schätze, es ist mir gelungen, aber ich kann nicht behaupten, dass die Autorin Kerstin Gier dabei hilfreich gewesen wäre. Obwohl ich mit „Saphirblau“ ebenso viel Spaß hatte wie mit „Rubinrot“ und erneut ratzfatz durch war, weil es aufregend und fesselnd ist, erscheint es mir rückblickend äußerst unfokussiert. Szene für Szene musste ich Gwens romantische Eskapaden mit Gideon demontieren, sie bewusst ignorieren, um zum harten Gerüst der Handlung vorzudringen. Das anstrengende Hin und Her des Teenager-Dramas lenkt massiv vom tatsächlichen Geschehen ab. Ich musste das Buch für die Inhaltsangabe noch einmal querlesen. Interessant daran ist, dass mir erst im Nachhinein bewusstwurde, wie lückenhaft sich die Handlung in meinem Gedächtnis festsetzte. Während der Lektüre fiel mir gar nicht auf, dass das Liebesleben der Protagonistin deutlich dominanter ist als die Entwicklung der Ereignisse. Nun könnte man Kerstin Gier vorwerfen, dass „Saphirblau“ unausgewogen geriet und diese Kritik wäre berechtigt. Trotz dessen spricht es für Fortsetzung und Autorin, dass ich mich beim Lesen selbst nicht daran störte. Gier versetzt sich so überzeugend in die 16-jährige Gwen hinein, dass ich die Gesellschaft der Ich-Erzählerin genoss und mich nostalgisch lächelnd daran erinnerte, wie es war, in diesem Alter zum ersten Mal verliebt zu sein. Ich fand es nur ein bisschen schade, dass Gier Gideons Perspektive ausklammerte, da sein sprunghaftes Verhalten dadurch unerklärlich wirkte. Ich vermutete allerdings, dass sein rätselhaftes Benehmen irgendwie mit den Plänen der zukünftigen Gwen zusammenhing. Gemeinsam mit ihrem Großvater versucht sie herauszufinden, warum ihre Cousine Lucy und deren Freund Paul den zweiten Chronografen stahlen und arbeitet somit aktiv daran, die Geheimnisse der Loge und des Grafen von Saint Germain aufzudecken. Die blinde Loyalität und Ergebenheit der Wächter für den Grafen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wie ist es ihm gelungen, sich selbst in eine Position zu manövrieren, aus der er fähig ist, intelligente, erwachsene Männer aus der Vergangenheit heraus zu kontrollieren? Das stinkt doch. Nie im Leben ist er der Wohltäter, als der er sich präsentiert. Ich fand es bezeichnend, dass ein 16-jähriges Mädchen die einzige ist, die den Mut besitzt, ihm die Stirn zu bieten. Gwen ist die einzige, die sich nicht mit seinen kryptischen Antworten zufriedengibt und die Vergangenheit auf eigene Faust nach der Wahrheit durchforstet. Es beeindruckte mich abermals, wie simpel Kerstin Gier das Zeitreisethema gestaltet. Sie geht nur auf Zeitsprünge ein, wenn es absolut notwendig ist und erklärt alle daraus resultierenden Situationen transparent und einleuchtend. Sie beweist, dass ein kompliziertes Leben zwischen den Zeiten mitnichten kompliziert beschrieben sein muss.


    Die „Edelstein-Trilogie“ ist überwältigend feminin. Die weibliche Note ist auf jeder Seite spürbar, sei es in der detaillierten Beschreibung der historischen Kostüme oder in Gwens Herzschmerz-Drama mit Gideon. Normalerweise habe ich für Bücher, die das Liebesleben der Hauptfiguren dominanter thematisieren als die tatsächliche Handlung, wenig übrig. Ich leide unter einer ausgeprägten Kitsch-Allergie. Es ist ein kleines Wunder, dass mir weder „Rubinrot“ noch „Saphirblau“ Ausschlag verursachten. Der Grund dafür ist meiner Meinung nach die Mischung: „Gidolyns“ Eiertanz ist erträglich und sogar unterhaltsam, weil Kerstin Gier die romantische Ebene der Geschichte in einen rasanten, actiongeladenen Strom handfester Ereignisse integrierte. Von wegen seichte, flache Unterhaltungsliteratur. Meinen hypersensiblen Kitschradar hält sonst niemand so leicht zum Narren. Das muss ihr erst mal jemand nachmachen.

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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 3 Monaten
    Saphirblau

    Ich weiß gar nicht so recht, was ich in dieser Rezension schreiben soll. Das Buch ist, Stand heute, vor über 8 Jahren erschienen. Es ist auch schon verfilmt worden bzw. die ganze Trilogie. Und irgendwie hat jeder, der Fantasy und Jugendbücher mag, diese Bücher schon gelesen. Trotzdem werde ich mir nicht nehmen lassen, eine Lobeshymne zu diesem Buch zu verfassen.
    2. Bände sind immer so eine Sache, wenn der 1. Band schon großartig war. Mit dem 2. Band ein genauso geniales Buch hinzubekommen, ist unglaublich schwer. Aber es ist gelungen! Ich finde, der 2. Band steht dem 1. Band in nichts nach. In überhaupt nichts.

    Ich habe den Eindruck, dass die Geschichte einfach durchweg geschrieben wurde, um es dann in drei Bücher zu stecken. Weil es wahrscheinlich für ein Buch viel zu viel geworden wäre. Sie geht einfach da weiter, wo Band 1 aufgehört hat. Da bei mir zwischen Band 1 und Band 2 einige Monate (naja eher 1,5 Jahre) lagen, hatte ich die Angst, dass ich mich nicht mehr an die Einzelheiten erinnern könnte. Aber meine Angst war unberechtigt. Ich war in den ersten Seiten wieder voll drin in der Geschichte und habe sie regelrecht in mich hineingesaut.
    Ich mag die ganze Geschichte einfach. Das Setting, die “Bösen”, die “Guten”, die Familie… Alles!

    Und den Schreibstil der Autorin. Sie hat eine Art an sich, die ich mag. Sie schreibt leicht und locker. Sie hat es geschafft mich mit dem 2. Band wieder in diese Welt zu ziehen. Das rechne ich ihr ganz hoch an, denn sowas kann nicht jeder Autor. Sie schafft es auch den einzelnen Charakteren ihre Eigenarten zu geben.
    Gwendolyn ist frech und ist nicht auf den Mund gefallen. Gideon ist wohl erzogen und zeigt das auch. Ich finde es schön zu lesen, wie er in der Gegenwart von Gwen lockerer wird. Ich mag die Charaktere alle sehr gerne. Jede ist durchdacht und perfekt auf die Geschichte abgestimmt.

    Wer “Saphirblau” lesen möchte, sollte unbedingt “Rubinrot” vorher lesen. Auch wenn ich schreibe, dass ich schnell wieder drin war, fehlt einfach der Anfang. Wenn man ihn eben nicht gelesen hat.
    Ich bin ein absoluter Fan der Bücher und freue mich schon unheimlich darauf, den 3. und finalen Band “Smaragdgrün” zu lesen.

    Ganz klare Leseempfehlung von mir.

    Das Cover: Das Hardcover ist so schön! Der Schutzumschlag ist sehr verspielt, macht aber sehr viel her. Wobei es mir ohne Schutzumschlag noch viel besser gefällt.

    Fazit: Ein absolutes Highlight. Kann man gar nicht anders sagen. Ich mag die Geschichte, die Charaktere und den Schreibstil unheimlich gerne. Eine runde Sache!

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    JuleBebiehs avatar
    JuleBebiehvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: ..eine meiner absoluten Lieblingsreihen von einer wundervollen Autorin. Gelungene Fortsetzung.
    wundervolle Fortsetzung von Rubinrot

    Auch der zweite Band dieser Reihe hat mich wieder voll und ganz mitfiebern lassen. Ich finde Kerstin Gier ist einfach eine großartige Autorin, die mich mühelos mit in einer andere Welt nehmen kann. Alle Bücher dieser Autorin die ich bis jetzt gelesen habe fand ich wirklich wunderschön geschrieben.

    Der zweite Teil der Buchreihe knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Die Protagonistin ist Gwendolyn die eine Zeitreisende ist und sich dummerweise in Gideon verliebt hat. Was einen Haufen Probleme mich sich bringt, obwohl die beiden eigentlich andere Probleme hätten.

    Ich liebe die Geschichte rund um Gwen und Gideon, das Buch lässt sich wirklich flüssig lesen und die Hauptcharaktere sind einfach wirklich schön ausgearbeitet. Auch die Nebencharaktere sind wirklich authentisch und passen gut zum Buch. Gerade Leslie find ich wirklich gut. Die Spannung in diesem Buch ist wieder mal wirklich groß. Man ist einfach nicht dazu in der Lage dieses Buch aus der Hand zu legen und man muss immer wissen wie es weiter geht. Gerade so Elemente wie die Soirre usw. finde ich wirklich toll beschrieben. Besonders spannend finde ich natürlich die Beziehung zwischen Gwen und Gideon.

    Das Cover dieses Buches finde ich natürlich einfach wieder wunderschön. Dieses Blau mit den schwarzen schnörkeln sieht einfach genial aus. Der Buchrücken dieses Buches passt einfach wunderbar zu den anderen Teilen und macht sich besonders schön im Bücherregal.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hallo liebe Lesebegeisterte,
    zu gewinnen gibt es ein brandneues Exemplar von Kerstin Giers neuem Jugendbuch und die ebenfalls brandneuen Ausgaben "Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaragdgrün" der Edelstein-Trilogie.Hier nochmal der Inhalt von "Silber-das erste Buch der Träume" für alle, die es noch nicht kennen und der Inhalt von "Rubinrot":
    Silber:
    Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil. Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. Wirklich unheimlich noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen ...
    Rubinrot:
    Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert.

    Wer die 4 Bücher gewinnen möchte muss nur bis Montag, den 19.08.13, bis 15.00 Uhr folgende Frage beantworten:

    Was war der schönste Traum in eurem Leben?

    Zur Buchverlosung
    Ein LovelyBooks-Nutzer
    Auf Grund der Nachfrage nun auch der zweite Teil.
    Ich verschicke es wieder an 10-12 Leser.

    Einfach kurz hier schreiben und ich aktualisiere dann die Liste.
    Die Adressen erfragt ihr bitte bei eurem jeweiligen Listen-Nachfolger.
    Ich verschicke das Buch ohne Schutzumschlag. Bitte geht sorgsam damit um, denn wir lieben ja alle Bücher und möchten sie in gutem Zustand wissen :)
    Jeder hat zwei Wochen Zeit zum Lesen, dann geht es an den nächsten.
    Geht das Buch auf dem Postweg verloren, teilen sich Sender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

    So, hier die vorgemerkten und kommenden Leser:

    1. Jessi88: angekommen 29.03. ---> versendet
    2. Nicki81: angekommen 03.05. ---> versendet
    3. Dupsi: angekommen 24.05. ---> versendet 31.05.
    4. Rocio angekommen
    5. EmmaColonia angekommen 04.07. ---> versendet
    6. Bücherwurm angekommen --> versendet
    7. DieBerta angekommen --> versendet 31.10.

    8. Morgoth666
    9.

    ... Und zurück an mich

    Meldet euch einfach, wenn die Reihenfolge nicht passt oder jemand ausfällt.
    Zum Thema
    L
    Hallo Frau Gier. Bei Rubinrot oder Saphirblau gibts ja auch Zeitreise, eine Thema aus der science fiction. Haben sie sonst irgendwelche Berührungspumkte zu diesem Genre, Bücher, die sie da gern haben?
    Zum Thema

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