Kerstin Groeper Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen

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Inhaltsangabe zu „Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen“ von Kerstin Groeper

Es ist das Jahr 1868. Die Indianer vom Stamm der Lakota lebten noch frei und ungebunden auf der Prärie. Blitz-im-Winter, ein neunjähriger Junge, darf das Kriegspony seines Onkels hüten. Aus Übermut veranstaltet er mit seinen Freunden ein Pferderennen, doch der kleine Ausflug endet dramatisch: Das Pferd geht durch, Blitz-im-Winter stürzt und bleibt auf sich allein gestellt zurück.Von Hunger und Durst geplagt versucht er den Weg in sein Dorf zurückzufinden. Er hat Angst und spürt plötzlich, dass er beobachtet wird. Was ist das für ein unheimliches Wesen, das einem Wolf ähnelt, aber in den Bäumen zu leben scheint? Selbst als das Dorf verlegt wird, verfolgt ihn diese geisterhafte Erscheinung. Aufregende und gefährliche Zeiten beginnen für den Indianer-Jungen und seine Freunde...

Ein außergewöhnliches, realistisches Jugendbuch über das Leben von Lakota-Kinder - in derselben Liga wie "Blauvogel" für die Iroquois.

— AliceDreamchild

Mein 10-jähriger Sohn hat dieses Indianerbuch sehr genossen und geradezu verschlungen.

— esposa1969

Sehr schönes Indianerbuch für Kinder, spannend und abwechslungsreich mit sympathischen Protagonisten!

— mabuerele

Ein großartiges und authentisches Indianerbuch nicht nur für Kinder!

— KleinerVampir

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  • Ein außergewöhnliches, lesenswertes Kinderbuch

    Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen

    AliceDreamchild

    14. September 2014 um 10:55

    ***** Inhalt Als ihm das Pony seines Onkels durchgeht, gerät der Lakota-Junge Blitz-im-Winter in eine brenzlige Situation. Dann entdeckt er auch noch ein unheimliches Omen: einen Geist. Was könnte das bedeuten? Alle sind unruhig, auch die Stammesältesten. Deutet das eventuell auf einen nahen Angriff der Feinde hin? Während Blitz-im-Winter und seine Freunde sich mit diesem Rätsel beschäftigen, vertreiben sie sich die Zeit mit Mutproben und anderen Abenteuern. ***** Kurzmeinung: Perfekte Verknüpfung von Spannung und Information Ein dickes Lob an den Traumfänger-Verlag. Selten begegnet einem ein Kinderbuch über Indianer, das so geschickt Spannung und Information verknüpft. ***** Tolle Charaktere als Identifikationsfiguren Die Indianerjungs sind wunderbare Identifikationsfiguren. Sie sind abenteuerlich, mutig und stehen füreinander ein. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen und bin mir sicher, dass es den kleinen Lesern ebenso gehen wird. ***** Realistische Lebenswelt der Lakota Viele Kinderbücher bedienen nur die allerplattesten Indianerklischees und verbreiten Halb- oder Unwahrheiten über deren Lebensart. Das ist hier anders. "Blitz-im-Winter" führt den jungen Lesern die Lebenswelt der Lakota spannend und realistisch vor Augen. Sie erfahren, wie sich Lakotakinder früher die Zeit vertrieben haben, was sie erlebten, was ihnen Spaß gemacht hat und wovor sie Angst hatten. Auch die Mystik und Kultur der Lakota wird anschaulich dargestellt. Wie nebenbei lernt man als Leser wahnsinnig viel, ohne dass es mit dem Holzhammer daherkommt. Selbst ich als Erwachsene, die sich schon viel mit dem Thema auseinandergesetzt hat, konnte sehr viel aus diesem Buch mitnehmen. ***** Fazit: Unbedingt lesen! Dieses Buch schafft für die Lakota das, was "Blauvogel" für die Iroquois geschaffen hat: Eine spannende Geschichte mit viel Hintergrundinfo. Prädikat: Besonders wertvoll!  

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  • Buchverlosung zu "Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen" von Kerstin Groeper

    Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Indianer! Kinder lieben dieses Thema .... Blitz im Winter erzählt von den Abenteuern eines Lakota-Jungen, und hält sich dabei an historische und kulturelle Tatsachen. Die Autorin spricht Lakota und vermittelt auf spannende Weise, wie Indianerkinder vor 150 Jahren gelebt haben. Über einige Dinge werden sich Kinder sicherlich wundern: Warum haben Bruder und Schwester nicht miteinander gesprochen?  Ist das Spielen mit Klapperschlangen nicht gefährlich? Die Autorin versteht es, mit Sachkenntnis von den alltäglichen Gefahren im wilden Westen zu erzählen und lässt Blitz-im-Winter das eine oder andere Abenteuer überstehen. Das Buch ist von Museen empfohlen ... und eignet sich wunderbar als Vorlesebuch für heiße Urlaubsabende. Nachdem auf lovelybooks hierzu noch keine Rezension erfolgt ist, würde sich die Autorin sicherlich über die eine oder andere Rezension freuen. Das Buch ist geeignet für Kinder ab 8 Jahren ( zum Vorlesen) oder ab Klasse 3 und 4 zum Selbstlesen.

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  • Spannendes informatives Kinderbuch ... mit Kindermeinung

    Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen

    Buchraettin

    „Blitz im Winter“ ist ein kleiner Lakota Indianer Junge, der das Pony seines Onkels verfolgt, das ihm weggelaufen ist. Er sollte eigentlich darauf aufpassen und nun hat er sich selbst verlaufen. Er hat Hunger, Durst, es ist kalt und er ist allein. Ganz allein in der Prärie. Ganz allein? Aber was macht dann diese Gestalt, die einem Wolf ähnelt in dem Baum?   Vorweg, ich würde das Buch schon eher so ab 10 Jahren empfehlen. Natürlich ist  die Leseempfehlung individuell abhängig von jedem Kind. Die Geschichte wird gerade anfangs sehr dicht erzählt. Mir waren die Jagdszenen ein wenig zu sehr ins Detail, gerade bei etwas sensibleren Kindern in diesem Alter ab wie empfohlen vom Verlag 7 Jahren. Gut gefallen hat mir, dass in die Geschichte auch immer wieder einige Wörter in der Lakota Sprache eingebunden wurden und auch gleich ins Deutsche übersetzt wurden, das bringt nach dem Lesen, beim anschließenden Indianer Spiel noch mehr Spannung. Meinem 8 jährigen habe ich das Buch vorgelesen, dabei konnte ich einige Szenen in Bezug auf die Jagd auch gut weglassen, also ein wenig gezielt lesen. Sehr gut gefallen hat mir auch die Detailliertheit in Bezug auf die Lebensweisen der Lakota. Das fand ich nicht nur für Kinder interessant, sondern auch als erwachsener Vorleser. Ein Highlight im Buch sind auch die tollen Zeichnungen, die im Text verteilt sind.   Es war insgesamt eine spannende Geschichte, die einem Leser auch einen guten Überblick über das Leben von Indianern geben. Auch die Karte und die Informationen am Beginn des Buches fand ich sehr informativ.   Volle Leseempfehlung Kindermeinung ( 8)    Das ist ein Buch über Indianer, die heißen Lakota. Das ist ein Junge, der heißt „ Blitz im Winter“. Das ist ein ganz schön langer Name. Die großen Jungen haben die einmal untergetaucht, das fand ich nicht gut, das darf man nicht. Der hat auch einen Geist gesehen, das war ein bisschen unheimlich. Den Jungen fand ich nett. Die Geschichte war auch spannend, das ist noch nichts für Kleine. Die Ponys, mit denen reiten finde ich gut und auch das die mit Pfeil und Bogen schießen. Die Zeichnungen finde ich auch gut, die sind ganz toll. Ich habe auch einen Traumfänger. Da bleiben die bösen Träume hängen, wusstet ihr das schon? Ich fand das Buch schön. 5 Sterne

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    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2014 um 16:03
  • Die Abenteuer eines Lakota-Jungen

    Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen

    esposa1969

    07. August 2014 um 14:59

    Hallo liebe Leser, bei einer Buchverlosung hatten wir Glück und so durften ich dieses wunderschön illustrierte Kinderbuch gemeinsam mit meinem 10-jährigen Sohn lesen: == Blitz-im-Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen == Autorin: Kerstin Groeper == Buchbeschreibung: == Es ist das Jahr 1868. Die Indianer vom Stamm der Lakota lebten noch frei und ungebunden auf der Prärie. Blitz-im-Winter, ein neunjähriger Junge, darf das Kriegspony seines Onkels hüten. Aus Übermut veranstaltet er mit seinen Freunden ein Pferderennen, doch der kleine Ausflug endet dramatisch: Das Pferd geht durch, Blitz-im-Winter stürzt und bleibt auf sich allein gestellt zurück.Von Hunger und Durst geplagt versucht er den Weg in sein Dorf zurückzufinden. Er hat Angst und spürt plötzlich, dass er beobachtet wird. Was ist das für ein unheimliches Wesen, das einem Wolf ähnelt, aber in den Bäumen zu leben scheint? Selbst als das Dorf verlegt wird, verfolgt ihn diese geisterhafte Erscheinung. Aufregende und gefährliche Zeiten beginnen für den Indianer-Jungen und seine Freunde... == Buchrückentext: == Blitz-im-Winters Blick blieb an einigen Haaren hängen, die an einem Ast des Baumes wehten. Sie waren silbergrau, etwas flauschig und kurz. Keine Haare, sondern Pelz! Der Pelz eines Wolfes! Blitz-im-Winter stockte der Atem, als er die feinen Haare in die Hand nahm. Sie hingen an einen der unteren Äste, als hätte hier jemand im Geäst gesessen und ihn beobachtet. Aber ein Wolf kletterte auf keinen Baum! Niemals! Ihm lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter, als er erkannte, dass hier tatsächlich dieser Geist im Wolfspelz auf ihn gelauert hatte. Vor Angst hatte er Mühe zu atmen und er fand keine Kraft nach den anderen zu rufen. Nur Otter bemerkte, dass etwas nicht stimmte und ritt näher heran … == Das Cover: == Das Cover ist herrlich kindgerecht, aber authentisch und nicht zu kitschig übertrieben gestaltet, sondern eben sehr real mit typischen Indianer-Malereien und- Symbolen. Das Konterfei von Blitz-im-Winter lässt uns direkt von Beginn der Handlung in dessen Rolle schlüpfen und sich mit dem Lakota-Jungen identifizieren. == Leseeindrücke: == Dieses Kinder- und Jugendbuch habe ich gemeinsam mit meinem 10-jährigen Sohn gelesen. Die Altersempfehlung des Verlages liegt hier bei 7 bis 12 Jahren, dem ich auch so zustimmen würde. Dieser Roman, der auch als historischer untertitelt ist, beschreibt das Leben und die Erlebnisse des neunjährigen Lakota-Jungen Blitz-im-Winter. Hier lernen die jugendlichen (oder erwachsenen Leser) auch über das Leben der Lakota, welches beschrieben wird. Untermalt wird die Handlung mit liebevoll skizzierten Zeichnungen, so kann man sich Blitz-im-Winter, seine Kleidung, die Tiere oder andere Figuren aus diesem Roman bildlich vorstellen. Die Schrift ist gut leserlich in recht großen Buchstaben verfasst. Gemeinsam mit meinem 10-jähriger Sohn habe ich dieses Indianerbuch sehr genossen und geradezu verschlungen. Wir lernen so viele Tiere darin kennen und auch ein wenig von der Lakota-Sprache: "Wakta yo!", was mein Sohn mit "Watch out!" frei übersetzte! Von Elchen lesen wir und Eidechsen und Präriemäusen- und hunden. Die Namen eben wie Blitz-im-Winter oder Kurmmes-Büffelhorn fanden wir treffend, weil mein Sohn meint, dass Indianer damals eben so hießen. Wir haben diese Lektüre sehr genossen, weil sie eben so spannend und fesselnd geschrieben ist und uns ganz in die Welt und Abenteuer von Blitz-im-Winter versinken ließ. Die 18 Kapitel verteilt auf 200 Seiten sind angenehm kurz und kurzweilig. Zudem verraten die Kapitelüberschriften dem Leser im Vorfeld, was ihm auf den folgenden Seiten erwarten wird. Sehr gerne vergeben wir hierfür 5 von 5 Sternen! Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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  • Blitz-im-Winter und seine Freunde

    Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen

    mabuerele

    30. July 2014 um 16:12

    Es geschah vor 140 Jahren. Blitz-im-Winter, ein neunjähriger Lakota-Junge, hatte sich mit seinem Freunden im Wettrennen messen wollen, obwohl er nur das Pony seines Onkels zur Herde bringen sollte. Doch dann hatte er das Pony nicht zum Anhalten gebracht und es hatte ihn abgeworfen. Der Weg zum Dorf ist weit und Wasser nicht in Sicht. Die Autorin hat ein spannendes Indianerbuch für Kinder geschrieben. Blitz-im-Winter und seine Freunde unterscheiden sich kaum von heutigen Gleichaltrigen. Sie lieben Spiel und Spaß, sind zu manchen Streichen aufgelegt und möchten gern in den Kreis der Älteren aufgenommen werden. Das Buch beschreibt in einer abwechslungsreichen Handlung den normalen Alltag der Indianer. Unterschwellig wird schon deutlich, dass es zu gravierenden Veränderungen kommen wird, weil der weiße Mann immer mehr Land beansprucht. Doch momentan sind die üblichen Wanderungen und die Verlegung des Dorfes von Zeit zu Zeit noch möglich. Das Leben in der Dorfgemeinschaft, die Beschwerlichkeit der Wanderung und die Gefahren der Natur werden zu einer interessanten und abwechslungsreichen Geschichte verwoben. Eingebettet darin sind Sagen und Mythen der Indianer sowie ihr Glaubensvorstellungen. Positiv fällt mir auf, dass die Kämpfe der Indianer untereinander in dem Kinderbuch ausgespart werden. Es wird nur erwähnt, dass Gefahren bestehen. Das Buch lässt sich gut lesen und ist schon für Leseanfänger geeignet. Die Sprache ist verständlich. Die drei Protagonisten wirken sympathisch und haben mich nicht nur einmal schmunzeln lassen. Schöne Schwarz-Weiß-Illustrationen veranschaulichen bildhaft die Handlung und zeigen, wie das Leben der Indianer zur damaligen Zeit war. Eine Karte zu Beginn ermöglicht die Einordnung des Lebensraumes. Viele Kleinigkeiten zeugen von der ausführlichen Recherche der Autorin. Das gibt dem Buch seine Authentizität. Auffallend ist das wunderschöne Cover. Die farbenfrohe Gestaltung mit dem Indianerjungen im Mittelpunkt ist ein Hingucker. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, das tägliche Leben der Indianer in seiner ganzen Vielfalt und vermittelt, dass Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt, Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft zeitlos und weltumspannend sind.

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  • Blitz im Winter

    Blitz im Winter - Die Abenteuer eines Lakota-Jungen

    KleinerVampir

    29. July 2014 um 13:39

    Buchinhalt: Blitz-im-Winter, ein Junge aus dem Stamm der Lakota, ist davon überzeugt, dass das Wolfshaar, das er an einem Baum in der Prärie findet, einem Geist gehören muß. Wölfe klettern nicht auf Bäume und auch sonst findet er keine anderen Spuren. Als der Stamm sein Lager wegen des Tiergeistes verlegt und den Büffeln über die Prärie folgt, will Blitz-im-Winter zusammen mit seinen beiden Freunden Otter und Krummes-Büffelhorn endlich beweisen, dass sie keine Kleinkinder mehr sind – sie wollen in den Bund der Jugendlichen, bei den „Präriehunden“, aufgenommen werden. Die Jungen denken sich einen ausgefuchsten Coup aus – doch dann finden sie wieder die Spuren des Wolfsgeistes….   Persönlicher Eindruck: Ich habe bislang noch kein vergleichbares Buch gelesen, das das Leben und den Alltag von Indianerkindern so anschaulich und wissensfundiert wiedergibt. „Blitz im Winter“ lässt den Leser am Leben des kleinen Indianerjungen teilhaben, an seiner Familie, seinen Abenteuern und seinen kleinen und großen Sorgen, die ein recht kärgliches, aber glückliches Leben im Einklang mit Mutter Natur so mit sich bringt. Besonders spannend fand ich, dass man sich sofort mit Blitz-im-Winter identifiziert und man hautnah bei allen großen und kleinen Streichen des Indianerjungen dabei sein kann. Das Leben des Stammes, das sich am Zug der Büffel durch das weite Grasland orientiert, vom Sommerlager bis zum Winterlager, wird plastisch deutlich. Ich mußte oftmals schmunzeln, da es bei vielem, was die Jungen so aushecken, gar keinen so großen Unterschied zwischen dem Indianerjungen von damals und einem Kind von heute gibt. Ein zentraler Punkt der Handlung ist der mysteriöse Tiergeist, den Blitz-im-Winter gesehen haben will. Erstaunlich (zumindest für unsere heutigen Begriffe) ist es, dass die Erwachsenen seine Erzählung nicht als Unfug und Fantasie abtun, sondern dem kleinen Jungen glauben und sogar den Medizinmann herbei rufen. Mit der Zeit klärt sich schließlich, wer sich unter dem Wolfspelz verbirgt. Das schafft Raum für eine etwaige Fortsetzung, denn als Leser wird man nie müde, den Abenteuern von Blitz-im-Winter und seinen Freunden zu folgen. Das Buch hat neben der Jugendbuchhandlung auch eine deutliche Botschaft, es zeigt, dass die Indianer, im Gegensatz zu den Weißen, im Einklang mit der Natur und ihren Mitgeschöpfen leben; so wird ein Büffel nur getötet, um das Überleben des Stammes zu sichern. Alles wird verwendet und der Natur nur das genommen, was wirklich nötig ist. Eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für die jugendliche Zielgruppe – ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und war traurig, als es nach 200 Seiten zu Ende war. Ein tolles, authentisches Buch mit Botschaft, ganz im Stil der anderen Romane des Traumfänger-Verlages, das ich jedem wärmstens empfehlen kann!

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