Kerstin Groeper , Doris Arnemann Die Feder folgt dem Wind

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Inhaltsangabe zu „Die Feder folgt dem Wind“ von Kerstin Groeper

Die Familie Bruckner lebt ein bescheidenes, aber durchaus zufriedenes Leben in Deutschland. So folgt Theresa ihrem Mann mit eher gemischten Gefühlen, als dieser 1863 nach Amerika auswandert. Nach dem Massaker an einem friedlichen Cheyennedorf am Sand-Creek durch weiße Soldaten überfallen die nach Rache sinnenden Cheyenne und verbündeten Lakota die abgelegene Farm der deutschen Familie. Schrecklich bemalte Indianer zerren Theresa aus dem Haus und entführen sie in eine Welt, die ihr völlig unbekannt und bedrohlich erscheint. Gestrandet in einem fortwährenden Alptraum, lehnt sie jede Annäherung ab und weigert sich die andere Sprache zu lernen. Auch Wakinyan-gleschka, der Mann, der sie eher aus Mitleid vor der Rache der Cheyenne bewahrt hat, weiß nichts mit der Frau anzufangen. In seinen Augen ist sie dumm und ungebildet, kaum in der Lage ein Tipi zu führen oder ihn im Bett zu erfreuen. Doch dann erreicht der Krieg der weißen Soldaten das Dorf der Brulé-Lakota, mit einer Brutalität, die Theresas Leben für immer verändern wird…Basierend auf wahren Begebenheiten beschreibt das Buch diese Geschichte abwechselnd aus dem Blickwinkel von Theresa und Wakinyan-gleschka.

Eine historisch Korrekte Darstellung der Kultur der Indianerm, ein Blick auf das Schicksal vereinzelter weißer Siedlerinen! Toll gemacht!

— _Ravenna_

Großartiger Roman mit wahrem Kern: eine absolute Leseempfehlung und spannende Geschichtsstunde!

— KleinerVampir

Großer Manitou mache das alle dieses Buch lesen

— sissy_noll

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  • Leserunde zu "Die Geschichte des Sitting Bull." von Erik Lorenz

    Die Geschichte des Sitting Bull.

    Palisander_Verlag

    Liebe LovelyBooks-Freunde,wir, der Palisander Verlag und unser Autor Erik Lorenz, möchten euch zu einer Leserunde mit der illustrierten "Geschichte des Sitting Bull" einladen. Sitting Bull war ein Indianer vom Stamm der Lakota (Sioux), und er war der wahrscheinlich berühmteste aller Häuptlinge und Medizinmänner Nordamerikas. Er gilt als der Mann, unter dessen Führung vor 140 Jahren, im Juni 1876, General Custer und seine Reiterarmee in der Schlacht am Little Big Horn vernichtend geschlagen wurden. Sein Leben spiegelt die ganze Tragik der Ureinwohner des amerikanischen Kontinents wider. Über das Buch:Der zehnjährige David vom Stamm der Sicangu Lakota kennt Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, nur als eine mythische Gestalt seines Volkes. Als er seinen Großvater besucht, erfährt er von ihm die wahre Geschichte des berühmten Häuptlings und Medizinmanns der Lakota. Am Lagerfeuer des alten Mannes taucht er ein in eine längst vergangene Zeit, in die faszinierende Welt des amerikanischen Westens – die spannende Lebensgeschichte Sitting Bulls.In dieser großartig illustrierten, auf historischen Tatsachen beruhenden Erzählung für Jung und Alt wird die wechselvolle Geschichte des Jägers, Sonnentänzers, Kriegers, Geheimnismanns, Kriegshäuptlings und Showmanns Sitting Bull zu neuem Leben erweckt.

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    SiCollier

    02. July 2016 um 23:36
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    mabuerele schreibt "...Viele Weiße können nicht verstehen, weshalb ihr die Zivilisation ablehnt..." Wer bitte bestimmt, was Zivilisation ist? Das Recht des Stärkeren?

    In der Praxis - ja. Ich habe kürzlich von der gleichen Autorin, von der Du zitiert hast, "Die Feder folgt dem Wind" gelesen, da konnte man das auch sehr "schön" sehen.

  • Den Pakt gehalten - und doch verloren

    Die Feder folgt dem Wind

    SiCollier

    30. May 2016 um 09:54

    Theresa verstand mit einem Mal das Dilemma dieser Menschen. Gleichgültig, welchen Weg sie wählten: beide führten in die Katastrophe. (Seite 325)Meine Meinung(...) und am Ende wird nichts mehr sein, wie es einmal gewesen ist. Der Sturm hat alles mit fortgenommen. Doch bis dahin ist es ein langer, schmerzhafter Weg. Mit diesen Worten habe ich meine Inhaltsangabe zu Michail Scholochows „Der stille Don“ beendet. So viele Unterschiede auch zwischen beiden Büchern bestehen, diese Beschreibung trifft auf beide zu. Obwohl „Der stille Don“ in einer ganz anderen Gegend der Welt und einige Jahrzehnte später spielt, mußte ich immer wieder an ihn denken. Denn dort wie hier ist der Untergang einer Lebensform Thema der Erzählung.Zwar umfaßt der eigentliche Roman „nur“ rund fünfhundert Seiten und erstreckt sich über eine Spanne von gut vier Jahren, aber gefühlsmäßig erschien es mir am Ende, als ob ein ganzes Zeitalter verstrichen sei und der Schluß vom Beginn so weit entfernt ist wie etwa die Sonne von der Erde. Der Überfall auf Theresa Bruckners Farm - war der wirklich in diesem Buch oder nicht doch in einem anderen, zuvor gelesenen? Neben dem Untergang der bisherigen Lebensform der Lakota ist ein zweites Thema das des Zusammenlebens eines Indianers und einer weißen Frau, zumal diese nicht freiwillig zu den Lakota kam. Wakinyan-gleschka war der Mann, der sie vor der Ermordung durch die Cheyenne gerettet hat und der sie, da seine bisherige Familie an den Pocken gestorben ist, zur Frau haben will. Bar jeglicher Kitschromantik beschreibt die Autorin das Annähern der beiden, wie es sich in so einer Situation mit hoher Wahrscheinlichkeit abgespielt haben könnte. Dem Leser hilft beim Verständnis, daß die Kapitel des Buches abwechselnd aus Sicht von Theresa und Wakinyan-gleschka geschrieben sind, so daß man oft eine Situation aus beiden Blickwinkeln geschildert betrachten kann.Dabei (sowie im Verlauf des Buches) wird deutlich, daß der Kulturschock keineswegs einseitig ist. Nicht nur Theresa muß in einer völlig anderen Welt, von der sie bisher erzählt bekam, die sei von „unzivilisierten Wilden“ bewohnt, zurecht kommen. Auch Wakinyan-gleschka stellt muß zunehmend erkennen, wie sehr sich die Welt der Lakota von der der Weißen unterscheidet. Was in der einen Welt überlebenswichtig ist, wird in der anderen verachtet oder ist gar nicht bekannt - und umgekehrt. Der Autorin gelingt es auf bemerkenswerte Weise, diese Unterschiede quasi nebenbei herauszuarbeiten, die Figuren damit zu konfrontieren und zu zwingen, damit umzugehen, ohne je romantisierend oder verharmlosend darzustellen. Dadurch war ich während des Lesens tief in diese auch mir recht unbekannte Welt eingetaucht; nachdem die letzte Zeile gelesen war, dauerte es geraume Zeit, bis meine Sinne wieder in der Lage waren, sich in der realen Welt zurecht zu finden. Bis jetzt bin ich mir nicht sicher, ob nicht die Welt(anschauung) der Lakota, auch wenn sie der US-Army militärisch unterlegen ist, letztlich die bessere war bzw. ist.Kerstin Groeper erspart weder den Figuren noch dem Leser etwas von der Härte und Brutalität jener Zeit, ohne dabei jedoch zu genau ins Detail zu gehen. So weiß man zwar, was geschieht, jedoch dankenswertereise ohne sich voyeuristisch am Leid der Figuren zu weiden, wie das heute (leider) oft üblich geworden ist. Selten habe ich solche dezenten und zurückhaltenden „Bett“szenen gelesen wir hier; vor allem waren es solche, die wirklich für die Handlung und das Verständnis der Figuren notwendig waren. Alle Achtung! Sowohl die Indianer als auch die Weißen begehen schlimme Taten; die Autorin enthält sich jedoch einer Bewertung, sondern schildert selbige einfach. Aber das ist fast schlimmer, denn dadurch sprechen die Taten für sich. Und die lassen die „Weißen“ sowie die US-Army im denkbar schlechtesten Licht erscheinen und mich unwillkürlich an sehr düstere Zeiten des 20. Jahrhunderts denken. Wer sich ein bißchen mit der Geschichte des sog. Wilden Westens auskennt, weiß, daß die Autorin hier nicht übertrieben hat - leider. (Man lese etwa Augenzeugenberichte über das Sand Creek Massaker, das hier im Buch eine Nebenrolle spielt). Das Leid, welches dadurch den Indianern zugefügt wurde, wurde dadurch greifbar, nachvollziehbar und verständlich. Wie in ihrem späteren Buch „Der scharlachrote Pfad“ werden die Lakota hier als Menschen mit eigener Kultur, Rechtsbewußtsein und Sitte beschrieben. Theresa muß im Verlauf ihrer Zeit bei diesem Volk feststellen, daß sie mitnichten jene Wilden sind, als die man sie ansieht. Und manches sauberer und kultivierter ist als bei den „zivilisierten“ Weißen. Um so deutlicher und härter wird der Kontrast auf den letzten rund hundert Seiten, da die Welten endgültig hart aufeinanderprallen. Ich schätze, es waren diese Seiten, von denen die Autorin im Nachwort schrieb, daß ihr beim Schreiben Tränen in den Augen standen. So war ich wenigstens in guter Gesellschaft. Zwar sind die Hauptpersonen fiktiv, die Ereignisse entsprechen jedoch weitgehend der Historie. Selten ist der unvermeidliche Untergang der indianischen Kultur- und Lebensweise so deutlich geworden, wie hier im Buch. Die indianischen Völker waren unter sich uneins; anstatt sich alle zusammen zu schließen, führten sie immer wieder Kriege gegen ihre angestammten Feinde, und schwächten so zusätzlich ihre Position. Den Rest gaben ihnen die Veränderungen, die durch die Weißen bewirkt wurden. Zum Beispiel, indem die Büffel abgeschlachtet und den Indianern damit die Lebensgrundlage entzogen wurde. Im Nachwort geht die Autorin auf Fälle, in denen weiße Frauen mit Indianern zusammen lebten und bei diesen bleiben wollten, ein. Die Geschichte um Theresa und Wakinyan-gleschka mag fiktiv sein, aber solche Verbindungen kamen vermutlich öfters vor, als man gemeinhin annimmt. Kerstin Groeper wollte mit ihrem Buch, wie sie im Nachwort schreibt, jenen weißen Frauen, aber auch ihren indianischen Ehemännern ein kleines Denkmal setzen, die den Mut hatten (und ihn immer noch haben), zu ihrer Beziehung zu stehen und ihre Liebe auch über schwierige Zeiten hinweg zu retten. Das ist ihr in überaus lesenswerter und beeindruckender Weise gelungen.KurzfassungEin grandioses Buch, das basierend auf tatsächlichen Begebenheiten von der Beziehungen zwischen einer Weißen und einem Lakota sowie die letzten freien Jahre der Lakota, bevor ihre traditionelle Lebensweise zerstört wurde, erzählt. Absolut lesenswert.

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  • Eine weiße Siedlerin bei den Indianern? Ob das gut gehen kann...

    Die Feder folgt dem Wind

    _Ravenna_

    13. February 2015 um 22:50

    Inhalt: Die Familie Bruckner lebt ein bescheidenes, aber durchaus zufriedenes Leben in Deutschland. So folgt Theresa ihrem Mann mit eher gemischten Gefühlen, als dieser 1863 nach Amerika auswandert. Nach dem Massaker an einem friedlichen Cheyennedorf am Sand-Creek durch weiße Soldaten überfallen die nach Rache sinnenden Cheyenne und verbündeten Lakota die abgelegene Farm der deutschen Familie. Schrecklich bemalte Indianer zerren Theresa aus dem Haus und entführen sie in eine Welt, die ihr völlig unbekannt und bedrohlich erscheint. Gestrandet in einem fortwährenden Alptraum, lehnt sie jede Annäherung ab und weigert sich die andere Sprache zu lernen. Auch Wakinyan-gleschka, der Mann, der sie eher aus Mitleid vor der Rache der Cheyenne bewahrt hat, weiß nichts mit der Frau anzufangen. In seinen Augen ist sie dumm und ungebildet, kaum in der Lage ein Tipi zu führen oder ihn im Bett zu erfreuen. Doch dann erreicht der Krieg der weißen Soldaten das Dorf der Brulé-Lakota, mit einer Brutalität, die Theresas Leben für immer verändern wird… ~ Federn für die beiden aufeinander prallenden Kulturen ~   Eigene Meinung: Ein in vielen Kurzgeschichten, Büchern und Filmen thematisiertes Phänomen – eine weiße Siedlerin die sich unsterblich in den mürrischen großen Krieger verliebt. Halt! Würde sich eine stark christlich geprägte Siedlerin nicht eher unheimlich vor den bemalten,mit Federn geschmückten Kriegern fürchten?  Was ist mit der Barriere der Sprache die durchaus besteht? Diese Aspekte werden leider oftmals vollkommen außer Kraft gesetzt – ganz anders als in Kerstin Groepers Buch “die Feder folgt dem Wind” – in historischer und korrekter Erzählweise berichtet sie in diesem Buch davon wie es einer weißen Siedlerin wirklich unter einem unbekannten Volk ergehen würde. Immer wieder berichtet sie abwechselnd aus der Sicht des Indianers und der weißen Siedlerin, um beide Sichtweisen für den Leser zu verdeutlichen. So bleibt das Buch jede Seite lang nicht nur spannend und interessant – es ist auch rührend zu lesen wie sich Theresa versucht an ihr neues Leben zu gewöhnen und wie auch der Indianer versucht die weiße Frau zu verstehen. An dieser Stelle nicht nur an die Autorin ein Lob für ihren Schreibstil – auch der Illustrator des Covers hat perfekte Arbeit geleistet. Das Spiel der Worte mit dem Cover ließen mir ein deutliches Bild von Theresa und Wakinyan – gleschka vor Augen sehen. Hier prallen zwei so unterschiedliche Kulturen aufeinander, dass es gerade zum Anfang des Zusammenlebens große Missverständnisse gibt. Ein treffendes Beispiel hierfür ist dieses Zitat aus dem Buch ” Theresa kräuselte belustigt die Nase, als sie sich vor der schier unlösbaren Aufgabe sah, etwas über eine Welt zu erzählen, die er sich nicht einmal vorstellen konnte und für die es in seiner Sprache keine Worte gab.” Nur allzu gut beschreibt dieser eine Satz den gesamten Charme des Buches – ein Pagetuner in dem man auf allen Seiten etwas über die wahre Kultur der Indianer erfährt. Keine mürrischen Krieger sondern sanfte, einfühlsame Ehemänner die mit ihren Freunden stets zu Scherzen auferlegt sind – die dann zu den Waffen greifen wenn das Leben ihrer Lieben in Gefahr ist.

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  • Die Feder folgt dem Wind

    Die Feder folgt dem Wind

    KleinerVampir

    Buchinhalt: Nachdem am Sand-Creek weiße Soldaten ein Massaker an einem friedlichen Indianerdorf begehen, sinnen die Cheyenne nach Vergeltung und überfallen zusammen mit den Lakota die Ranch der Auswandererfamilie Bruckner. Theresa wird ins Indianerlager verschleppt und ihr Leben gleicht einem Alptraum, da sie sich weigert, sich zumindest minimal in den Stamm zu integrieren und sich gegen alles sperrt, was mit und um sie herum geschieht.  Wakinyan-gleschka, der Krieger, der Theresa vor der Rache der Cheyenne bewahrt hat, weiß auch nicht viel mit der vermeintlich dummen Weißen anzufangen. Erst, als der Krieg der Weißen auch das Dorf der Brulé erreicht, reift bei beiden die Erkenntnis, dass ihrer beider Leben sich für immer verändern wird…   Persönlicher Eindruck: Dramatisch und mit wie immer detaillierten Hintergrundwissen nahm mich Frau Groeper ein weiteres Mal mit auf eine Reise in die Vergangenheit, hin zu den Indianervölkern der amerikanischen Prärien. Das Schicksal vieler Frauen und Mädchen, die im Zuge der Kriege zwischen Weißen und Indianern damals entführt und in die Indianerstämme verschleppt wurden, wo dann zwei Kulturen aufeinander prallten, beschreibt der Roman eingängig und unverblümt. Hilfreich dabei ist die Art, wie die Autorin das Buch aufbaut: Die Kapitel werden wechselseitig aus der Sicht von Threresa und Wakinyan-gleschka erkählt, so dass man als Leser in beide Figuren eintaucht und deren Handlungsweisen nachvollziehen und verstehen kann. Wie bereits in den anderen Romanen der Autorin faszinierte mich auch hier beim Lesen die fundierte Art, historische Tatsachen in einen spannenden Roman einzubinden. Das schafft kaum einer so gut, wie Frau Groeper – die 500 Seiten umfassende Geschichte ist kein Buch für Zwischendurch, sondern eine detaillierte Reise in vergangene Zeiten. Dass sie auf wahren Begebenheiten beruht, macht sie umso spannender und wer einmal mit Lesen begonnen hat, wird das Buch nur schwerlich wieder beiseite legen können. Die beiden Hauptfiguren machen im Laufe der Handlung eine deutliche Entwicklung durch; sie haben Tiefgang und Identifikationspotential, auch wenn die Kultur von Lakota und Cheyenne auch erst mal fremd und oft eigentümlich wirkt. Durchweg ist „Die Feder folgt dem Wind“ eine facettenreiche und authentische Erzählung von geschichtlichen Fakten, die niemals trocken oder verstaubt sondern auf jeder Seite spannend und eindrucksvoll geschildert werden. Das alltägliche Leben von Frau und Mann in einem Indianerstamm, die fremde Sprache, die fremdartige Einstellung zu alltäglichen Dingen – all das vermittelt der Roman in eindrucksvoller Art und Weise. Ich kann das Buch bedenkenlos weiter empfehlen, denn man kann nur begeistert sein. Erzählweise, Inhalt und die Art der Sprache machen die Lektüre zu einem absoluten Vergnügen – ein perfektes Zusammenwirken von fiktiver Handlung mit geschichtlichen Fakten. Einfach großartig!

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  • Das Lovelybooks Halloween Wichteln 2014

    Daniliesing

    Zum Auspacken eurer Wichtelpakete geht es hier! Anmeldeschluss! Eine Anmeldung für dieses Wichteln ist nicht mehr möglich! Hallo liebe Wichtel und solche, die es noch werden wollen. Es ist zwar noch Sommer, auch wenn man das bei den Temperaturen gar nicht glauben möchte, aber wir bereiten uns schon auf das Halloween-Wichteln vor! Eine wunderbare Zeit, um sich tolle Geschenke zu packen, finden wir! Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, mindestens drei Beiträge zu schreiben, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an (Wie das geht? Bitte weiterlesen...) und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! Ihr seid schon angemeldet und möchtet euch mit den anderen Teilnehmern austauschen? Zum Plauderthema geht es hier! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte hier mit einem Beitrag an und beantwortet nachfolgende Fragen in seinem Wunschzettel. Außerdem schickt derjenige mir bitte seine Adresse per privater Nachricht hier über Lovelybooks und teilt bitte auch mit, ob er bereit wäre ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 5. September 2014 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 06. / 07. September 2014 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Oktober 2014 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. Bitte schreibt auf das Päckchen "LB-Halloweenwichteln" oder "Süßes oder Saures??" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 31. Oktober 2014 geöffnet werden darf. Wer am 23. Oktober 2014 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte hier bzw. auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt wurde. Daher hier jetzt ganz klar als neue Regel: Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächste Wichtelaktion gesperrt!!! Damit das nicht vorkommen muss, haben wir in den großen Wichtelaktionen ein Extrapäckchen verlost unter allen, die pünktlich verschickt haben. Unter allen, die uns rechtzeitig ihre richtige Sendungsnummer zusenden, verlosen wir ein kleines Päckchen als Überraschung. Der Gewinner wird kurz nach dem Auspacktermin fürs Halloween-Wichteln bekannt gegeben. ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 31. Oktober 2014 sein. Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 30. Oktober auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Auspackthread, den ich später noch erstellen werde. So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich hier zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist, wann man auspackt und ein kleiner Auspackbericht, am liebsten mit Foto!!! ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 5. September 2014 (Adresse an Daniliesing nicht vergessen!!!) ♦ Wichtelvergabe: 6. / 7. September  (PN von Dani oder Federchen) ♦ spätester Versand: 17. Oktober 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 31. Oktober 2014 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Entweder hier im Thread oder per PN. Ich werde am Ende eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 5. September 2014 melden. *** Teilnehmer: 28horseshoe 30li05 AefKaey Alathaya Anna91 Annesia Anu1990 Asmodeus Baasies BakaMonkey Benny1988 bigchaos booksnstories buchfeemelanie Buchrättin Buecherfreak321 CaryLila Cathy28 ChrischiD cole88 Dahlia Darkangel82 darklittledancer Denraprom DieBerta dieFlo DremCatcher EineBuchliebhaberin Elke Federchen Felan fireez FloareaSoareliu forever_books ginevere gorgeous grinselamm GrOtEsQuE Gwynny jackdeck Janosch79 Jarima Jessilein kalemannia kalligraphin Katinka17 kattii Kleines91 Klusi Krapfen Lainybelle LeJardinDuLivre LeseAlissaRatte lesebiene27 Lesefieber Leseprinzessin1991 Lilasan Lilawandel Lilly_McLeod Lisa457 Litfara liyah40 Loony_Lovegood Lucretia lunaclamor maggy17 Marjuvin MeLi94 Michaela11 Michelle13579 mieken Mika2003 Mikki minori MissKitty Momoko91 MoonlightCat01 N9erz Nachas Nalany nataliea Nenatie nicole_von_o NiliBine70 NinaniN Nynaeve04 Nyoko pamN PanRises Primrose PrinzessinAurora Queenelyza Raindrops Reika-chan rumble-bee samea sarah1395 Sayumi Scathach Schlehenfee Schneekatze Schnien87 SchwarzeRose Schwertlilie79 sjule Somaya sophiathetommo steffchen3010 Sterny88 Stjama Sunny Rose Susi93 The iron butterfly Tiana_Loreen thiefladyXmysteriousKatha thora01 Traeumeline Turtlestar vanillaxcupcake Viva_la_vida Wildpony Winterzauber WolfgangB Yuna216

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  • Rezension zu "Die Feder folgt dem Wind" von Kerstin Groeper

    Die Feder folgt dem Wind

    Federchen

    Theresa Bruckner folgt mit eher unwohlen Gefühlen ihrem Mann Jonathan 1863 nach Amerika. Gelockt von großen Versprechungen will der deutsche Schmied gemeinsam mit Frau und Kind das große Glück im Westen finden. Schon auf der langen Überfahrt wird Theresa vom Schicksal schwer gebeutelt. In Amerika angekommen, nehmen sie einen schweren Weg in einem Track auf sich. Eher bescheiden, um nicht zu sagen ärmlich bewohnen die Bruckners ein klitzekleines Häuschen und plagen sich mit der Landwirtschaft. Nichts ist vom goldenen Westen zu spüren. Erst recht nicht, als Cheyenne und Lakota ihre kleine Farm überfallen, nach dem Soldaten unter den Indianern ein Blutbad angerichtet hatten. Getrieben von ausgleichender Gerechtigkeit töten Cheyenne Jonathan und wollen Theresa schwer verstümmeln. Einzig der Lakota-Krieger Wakinyan-gleschka kann sie daran hindern und nimmt die weiße Frau als seine Gefangene ins Dorf mit. Sie soll seine von der Pockenkrankheit getötet Frau ersetzten. Doch Theresa, zwischen Trauer, Wut, Angst und Scham hin und her gerissen, scheint ihm zu nichts nutze. Erst als sie von Soldaten bei einem Überfall auf das Dorf für eine Indianerin gehalten wird, beginnt sie sich dem Leben der Lakota zu öffnen und erfährt, was es heißt für jemanden einzustehen, eine Familie zu haben und wahre Liebe zu erfahren. ♦ Die Feder folgt dem Wind ist erstmals als Broschierte Ausgabe erschienen. Der zweite Roman von Kerstin Groeper nimmt uns mit, in zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Theresa und Wakinyan-gleschka erzählt. Dabei werden diese zwei fremden Leben immer weiter zusammen geführt. Auf 500 Seiten leiden wir mit Theresa und fühlen mit dem Lakota-Krieger. Verständnis für beide vorausgesetzt. Dies ist der zweite Roman, den ich von Frau Groeper gelesen habe und wieder möchte ich am liebsten beide Hauptfiguren kennen lernen. Die Protagonisten sind so wunderbar menschlich, so voller Gefühl, haben Ecken und Kanten. Das ernste Thema hinter dem Roman wird gut deutlich, denn nicht nur damals hatten es Beziehungen zwischen Indianern und Weißen nicht einfach. Doch der Roman versucht auch aufzuräumen mit den Vorurteilen, dass Indianer brutal waren, Wilde und Heiden. Die Feder folgt dem Wind ist ein umfangreicher Roman, den man nicht einfach zwischendurch lesen sollte. Er braucht Zeit und Verständnis. Ist man einmal in die Welt von Wakinyan-gleschka eingetaucht, ist es allerdings auch schwer, daraus aufzuwachen. Dieser wundervolle und sehr gut recherchierte Roman hat eine Seele und ganz viel Herzblut von der Autorin.

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