Kerstin Groeper , Eugenie Pierschalla Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

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Inhaltsangabe zu „Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen“ von Kerstin Groeper

Mary liebt ihr Pony Tupfen, denn nach dem Tod ihrer Eltern ist es das Einzige, was ihr noch geblieben ist. Verzweifelt folgt sie den Wagenspuren des Trecks, der einfach ohne sie weitergezogen ist. Mary klammert sich an die trügerische Hoffnung, die anderen bald einzuholen. Doch sie verläuft sich und irrt ziellos durch die Weiten des amerikanischen Westens. Nur Tupfen spendet ihr Trost und gibt ihr das Gefühl, nicht ganz alleine zu sein. Schließlich werden die beiden von Indianern gefunden und Mary erlebt spannende Abenteuer … doch wird sie bei ihrer neuen Familie bleiben? Längst sind Soldaten unterwegs, die keine friedlichen Absichten haben!

Eine authentische und wunderschön erzählte Geschichte aus der Zeit der Besiedelung des "Wilden Westens"

Ein tolles Buch

— milchkaffee

Spannende und authentische Geschichte mit Einblicke in das Lakota Leben

— esposa1969

Ein tolles spannendes Kinderbuch mit realistischer, stimmungsvoller und spannender Geschichte! Toll zum Vorlesen und für die ganze Familie!

— Maggi

Sehr schönes Buch über die Lebensweise der Lakota

— karin66

Ein schönes Kinderbuch, dass uns in die Welt der Indianer entführt

— Sporttante

Großartig und genau richtig für Mädchen ab 9!! :-)

— mamamal3

Wäre mein Kindheits - Lieblingsbuch gewesen! So lese ich es vor..

— Scharlatan

Ein Buch, das mit seiner Atmosphäre Jung und Alt begeistert!

— buchfeemelanie

Ein spannendes und warmherziges Buch!

— Buchgespenst

Absolute Leseempfehlung für Jung und Alt, berührend und spannend zugleich!

— KleinerVampir

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    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    milchkaffee

    26. November 2014 um 22:17

    Dieses Buch fand ich wunderschön zu lesen. Das Cover finde ansprechend, allerdings gefällt mir der Titel des Buches nicht, da ich in zu lang finde. Diese Kinderbuch ist für Pferdeliebhaberinnen, Indianerfreunde und alle, egal ob großoder klein die gute Geschichten lieben geeignet. Auch wenn vieles in der Geshichte sehr traurig ist,ist das Buch absolut kindgerecht geschrieben und vermittelt großes Hintergrundwissen über die Lakota- Indianer. Sehr gut gefallen hat mir auch die Schriftgröße und die Aufteilung der Kapitel. Ein wunderschönes Buch, das mich beim Lesen sehr berührt hat.

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  • Ein weißes Kind bei den Lakota

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    esposa1969

    Hallo liebe Leser, gerade durfte ich wieder an einer lesenswerten Leserunde teilnehmen: == Taschunka-gleschka-win - Geflecktes-Pferdemädchen == Autorin: Kerstin Groeper == Buchrückentext: == Mary liebt ihr Pony Tupfen, denn nach dem Tod ihrer Eltern ist es das Einzige, was ihr noch geblieben ist. Verzweifelt folgt sie den Wagenspuren des Trecks, der einfach ohne sie weitergezogen ist. Mary klammert sich an die trügerische Hoffnung, die anderen bald einzuholen. Doch sie verläuft sich und irrt ziellos durch die Weiten des amerikanischen Westens. Nur Tupfen spendet ihr Trost und gibt ihr das Gefühl, nicht ganz alleine zu sein. Schließlich werden die beiden von Indianern gefunden und Mary erlebt spannende Abenteuer … doch wird sie bei ihrer neuen Familie bleiben? Längst sind Soldaten unterwegs, die keine friedlichen Absichten haben! Eine authentische und wunderschön erzählte Geschichte aus der Zeit der Besiedelung des "Wilden Westens" == Das Cover: == Das Cover ist herrlich kindgerecht, aber authentisch und nicht zu kitschig übertrieben gestaltet, sondern eben sehr real mit typischen Indianer-Malereien und -Symbolen. Das Konterfei von Mary mittig auf dem Cover macht diese direkt vor dem Lesen für uns vorstellbar. == Leseeindrücke: == In dieser spannende und authentische Geschichte mit Einblicken in das Lakota Leben lernen wir das weiße Mädchen Mary kennen. Nach dem Tod ihrer Eltern, die mit einem Treck unterwegs waren, ist ihr Pony Tupfen das Einzige, was ihr noch geblieben ist. Sie versucht verzweifelt die Wagenspuren des weiterziehenden Trecks zu folgen… vergeblich. So irrt sie mit ihrem Pony ziel- und kraftlos durch die Prärie. Lakota Indianer finden sie und nehmen sie fürsorglich auf. Mary lebt sich in ihrer neuen Familie gut ein. Doch Soldaten sind schon unterwegs, die alles andere als friedliche Absichten hegen…. In diesem Roman, der ideal auch für Kinder geeignet ist, lesen wir auf angenehme Weise vom Leben der Lakota Indianer. Da ich von der Autorin bereits den Lakota-Roman "Blitz im Winter" lesen durfte, war ich mit dem Leben der Lakota Indianer bereits gut vertraut und fühlte mich während des Lesens fast schon mitten in den Stamm hineinversetzt. Wir lernen die Protagonistin Mary kennen, die man sofort ins Herz schließen muss. Sämtliche Charaktere werden authentisch und detailliert gut vorstellbar beschrieben, zudem unterstützen die Illustrationen unsere Vorstellungskraft. Die Geschichte, die eben authentisch auf einer wahren Begebenheit basiert, ist sehr emphatisch und auch abenteuerlich verfasst. Im Anhang finden wir ein Glossar, das uns die Laketa Sprache ein wenig näher bringt, zu Beginn des Romans eine Karte, die uns zeigt wo Mary lebt. Als sehr augenfreundlich empfand ich die angenehm große Schrift und auch die Kapitellänge, die dann und wann mit liebevollen Zeichnungen bereichert werden. Insgesamt 22 angenehm handliche Kapitel verteilen sich auf insgesamt 218 Seiten. Dieser Roman las sich unterhaltsam, kurzweilig und eben auch sehr lehrreich. Sehr gerne vergebe ich hierfür 5 von 5 Sternen!! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! © esposa1969

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    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2014 um 08:34
  • Leserunde zu "Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen" von Kerstin Groeper

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gesucht werden Eltern mit Töchtern (Altersgruppe zwischen 9 und 12), die Lust haben, ein authentisches Indianerbuch zu lesen. Taschunka-gleschka-win entführt die Kinder in die Zeit um 1860, als Planwagentrecks über die Prärie rollten, Indianer auf ihren Ponys ritten und Kinder mit echten Gefahren zu kämpfen hatten. Erzählt wird die Geschichte von Mary, die ihre Eltern verliert und schließlich von Indianern adoptiert wird. Zwei Kulturen prallen aufeinander - realistisch erzählt für Kinder und mit Spannung pur. Die Autorin kennt sich wirklich mit der Kultur der Lakota aus und lässt ihre Kenntnisse gekonnt einfließen, sodass Kinder wirklich erleben, wie Indianer und auch weiße Siedler früher gelebt haben. Nachdem Mädchen gerne Pferdebücher lesen, kommt auch dieses Thema nicht zu kurz: denn Mary hat ein kleines Pony!

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    • 135

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2014 um 08:33
  • Ein weißes Mädchen unter Indianern

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    Buchgespenst

    23. November 2014 um 19:51

    Mary ist nichts mehr geblieben bis auf ihr geliebtes Pony Tupfen. Zusammen mit ihm versucht sie, in der weiten Prärie die anderen Auswanderer zu finden, doch Hunger und Durst bringen sie fast um. So wird sie von Indianern vom Stamme der Lakota gefunden, die sie liebevoll aufnehmen. Mary findet bei ihnen eine neue Familie, doch die weißen Soldaten rücken immer näher. Der Frieden ist trügerisch. Eine spannende und authentische Indianergeschichte. Sprachlich brillant, hervorragend recherchiert und dabei immer kindgerecht und spannend. Da aus der Sicht Marys erzählt wird und der Leser auf ihren Kenntnishorizont beschränkt bleibt, wächst er mit ihr in die fremde Kultur der Indianer hinein. Da die ersten Sätze der Lakota nicht übersetzt werden, bleibt der Leser genau wie Mary außerhalb der Gemeinschaft und findet erst nach und nach einen Zugang zu den Lakota. Dabei verliert die Geschichte nicht an Verständlichkeit oder Spannung. Im Gegenteil. Die Identifikation mit Mary wird dadurch nur noch verstärkt und die Neugier des Lesers immer mehr gereizt. Das Buch verbindet historische Fakten mit spannender Fiktion und überrascht mit humoristischen, tragischen und auch unangenehmen realistischen Wendungen. Die reale Geschichte der Eroberung des Westens und des Kampfes mit den Indianern ist immer unterschwellig dabei, doch die Geschichte bleibt kindgerecht. Diese Mischung spricht Jung und Alt gleichermaßen an. Da ein Mädchen die Hauptfigur ist, wird es weibliche Leser eher ansprechen (Jungs haben, meiner Buchhandelserfahrung nach, oft ein Problem mit Mädchen als Hauptfiguren), doch sollten Jungs durchaus mal einen Blick riskieren. Fazit: Ein spannender Indianerroman, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Mary wächst einem sofort ans Herz. Die Geschichte ist mit so viel Wärme, Liebe und Fachkenntnis geschrieben, dass sie einen augenblicklich gefangen nimmt und auf keiner Seite an Spannung und Glaubwürdigkeit verliert.

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  • Taschunka-gleschka-win

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    karin66

    21. November 2014 um 13:22

    Das Buch ist sehr liebevoll und schön geschrieben. Es hat richtig Spass gemacht, es zu lesen. Die Hauptfigur Mary habe ich gleich von Beginn an ins Herz geschlossen. Die Geschichte erzählt von einem Mädchen, dessen Familie getötet wird und nun ganz alleine mit ihrem Pony " Tupfen" in der Gegend herumirrt. Sie wird von Lakota Indianer gefunden und dann bald in deren Mitte aufgenommen. In dem Buch erfährt man viel über die Gelassenheit und Weisheit der Indianer, deren Leben im großen und ganzen sehr friedlich verläuft. Ich finde das Buch zeigt auch viele Aspekte für den achtsamen Umgang miteinander und auch mit der Erde und den Tieren. Ein sehr gleungenes Wert mit Tiefgang.

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  • Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    Manu2106

    21. November 2014 um 12:59

    Ein tolles Buch, nicht nur für Kinder! Mary und ihre Familie sind in einer Kolonne unterwegs, als diese sterben, wird Mary von den anderen Siedlern einfach zurück gelassen. Nun ist sie komplett auf sich gestellt, hat nur ihr kleines Pony Tupfen. Zusammen mit Tupfen macht sie auf dem Weg um den Wagenspuren der Kolonne zu folgen, doch leider den falschen und sie kommt Wege ab. Völlig entkräftet wird sie von Indianern gefunden und in den Stamm der Lakota aufgenommen... Ich habe dieses Buch zusammen mit meiner 10 Jährigen Tochter gelesen, beide waren wir von beginn an richtig begeistert von der Geschichte. Es gibt was zum schmunzeln, lachen, nachdenken und auch traurige Szenen. Spannend ist die Geschichte die ganze Zeit über, denn man weiß nie was als nächstes kommt, sehr gefallen haben uns die Einblicke in das Alltagsleben eines Indianerstammes. Zum Schluss wurde es noch einmal richtig spannend. Die Charaktere wurden alle sehr gut beschrieben und ausgearbeitet, vorallem Mary wächst einem direkt ans Herz, so bangt, weint, lacht ... man die ganze Zeit über mit ihr. Das Kopfkino bekommt hier ordentlich Futter, die Schauplätze wurden ganz toll beschrieben, ich hatte die Plätze und Charaktere direkt vor Augen. Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, und vorallem Kindgerecht. Bei meiner Tochter gab es keine Verständigungsprobleme. Die Schrift ist auch nicht zu klein, ganau richtig. Es sind auch ein paar schöne Illustrationen mit eingebunden wurden, die lockern das Buch ein wenig auf. Die 215 Seiten wurden in 22 Kapitel unterteilt, diese sind nicht zu lang gehalten, genau richtig, für Pausen zwischendurch. Ganz hinten im Buch gibt es noch ein Glossar wo man die Übersetzung vom Indianischen ins Deutsche, wobei es aber auch schon beim lesen selber ganz gut erklärt wird was die Wörter bedeuten, denn zusammen mit Mary lernen wir die Sprache auch ein wenig. Kindermeinung (10 Jahre): Mir hat die Geschichte von Mary bei den Lakota sehr gut gefallen. Mary ist sehr Mutig gewesen, so alleine nur mit Tupfen. Es war richtig spannend gewesen, vorallem am Ende, da hatte ich Angst um Mary und Charlotte. Tupfen ist ein tolles Pony, so eines hätte ich auch gerne.

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  • Ein Leben bei den Indianern

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    Sporttante

    20. November 2014 um 16:57

    Mary verliert ihre Eltern, als sie mit dem Treck unterwegs sind. Sie wird von den anderen Siedlern alleine zurück gelassen. Um zu überleben, beginnt sie mit ihrem Pony Tupfen loszuziehen. Ziehllos irrt sie durch den amerikanischen Westen, bis sie schließlich von zwei Indianer gefunden wird. Mary hat das Glück und wird von dem Stamm aufgenommen. Für sie beginnt nun eine erlebnisreiche Zeit. Dieses Buch beschreit in einer wundervollen Art das Leben eines kleinen Mädchens. Das Buch ist eigentlich für Kinder gedacht, aber auch Erwachsene werden ihren Spaß an dieser wirklich gut geschriebenen Geschichte finden. Das Leben der Indianer wird sehr ausführlich beschrieben, so wie es das kleine Mädchen erlebt und lieben lernt. Alle Figuren werden authentisch beschrieben, dass man sich so vorkommt, als würde man selber im Indianerdorf leben. Die Probleme der indianischen Bevölkerung werden zwar angeschnitten, aber nicht in aller Ausführlichkeit dargestellt. So bleibt der Kinderbuchcharakter erhalten. Ein schönes Buch mit einer spannenden und gut geschriebenen Geschichte.

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  • Sehr spannend und zum Miterleben genau richtig!!

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    mamamal3

    20. November 2014 um 13:06

    Das Mädchen Mary überlebt als Einzige ihrer Familie, die im "frühen" Amerika von der Ost- zur Westküste unterwegs war. Sie versucht sich zunächst alleine mit ihrem Pony durchzuschlagen und den anderen Siedlern hinterher zu reisen, doch sie gerät auf einen falschen Weg und droht zu verhungern. Gerade noch rechtzeitig wird sie von Lakota-Indianern gefunden und in deren Familie aufgenommen. Doch es ist noch längst nicht jede Gefahr überstanden- ihre blauen Augen könnten sie verraten... -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ohne zuviel von dieser spannenden, durchaus bestimmt auch realistischen Geschichte um das Mädchen Mary verraten zu wollen- es hat meine Tochter (8) und mich gleichzeitig (beim Vorlesen) sehr (!) gefesselt. Wir lachten gemeinsam, fieberten mit ihr mit, hatten Angst, freuten uns mit ihr und ihrem Pony und verdrückten tatsächlich auch das ein oder andere Tränchen (passiert mir nicht so oft). Aber genau dieses Mitfühlen mit dem Kind macht für mich als Mutter dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Wir konnten uns sehr gut hineinversetzen und gleichzeitig hinterfragt man (wie leider so oft) das Handeln der Weißen. Dieses Null-Toleranz-Gehabe nervt und auch in der heutigen Zeit ist ja eindeutig zu sehen, wie falsch das ist. Das Buch öffnet die Augen und hinterlässt deshalb ein ganz besonderes Gefühl! Danke dafür. :-)

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  • Ein Highlight

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    buchfeemelanie

    17. November 2014 um 08:33

    Das Buch gefällt uns sehr sehr gut! Der Schreibstil ist sehr gut und auch altersgerecht. Die Kapitel sind eher kurz und ideal auch für erste Selbstleser. Ergänzt wird das durch passende Illustration.   Sehr gut gelungen finden wir die Figuren - allen voran natürlich Mary. Aber auch leiser Wind, ihre neuen Eltern ... eigentlich sind alle tiefgründig und gut getroffen. Der Leser konnte wirklich die Warmherzigkeit der Atmosphäre spüren. Besonders die Kids haben Mary richtig lieb gewonnen. Aber auch die Angst und die Liebe zu ihrem Pony war für uns fast greifbar.   Der Erzählstil ist spannend, wir mussten oft schmunzeln, ein bisschen dramatisch - und vor allem auch für Erwachsene lehrreich. Wir lernen etwas Neues über die Indianer und das ist dann auch noch so toll verpackt. Besonders reizvoll waren auch die Beschreibung der Landschaft und vor allem der indianischen Rituale. Fazit: Eines meiner Highlights dieses Jahr, das  große Begeisterung bei Groß und Klein hervorruft!!!

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  • Mary - Taschunka-gleschka-win

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    buecherwurm1310

    16. November 2014 um 10:17

    Auf dem Treck nach Oregon stirbt die Familie von Mary. Die Menschen in der Wagenkolonne lassen das Mädchen einfach zurück. Mit ihrem Pony Tupfen versucht Mary den Anschluss an die Kolonne zu bekommen. Doch sie verirrt sich in der Prärie und wird von zwei Indianer völlig entkräftet gefunden. Sie nehmen das Mädchen mit zu ihrem Stamm und dort erhält Mary eine neue Familie. Dieses Kinderbuch kann auch Erwachsene begeistern. Man erfährt sehr viel über das Alltagsleben der Lakota, die im Einklang mit der Natur leben. Mary muss sehr viel lernen und nicht nur die Sprache. Das Leben der Lakota, die alles was sie umgibt als Verwandte betrachten, weicht schon sehr von Marys bisherigem Leben ab. Aber Mary ist lernbegierig und anpassungsfähig. Die Lakota nehmen sie sehr liebevoll auf und sehr schnell akzeptiert Mary ihre „Adoptivfamilie“ als ihre wirkliche Familie. Ihr fällt auf, dass die Erziehungsmethoden der Lakota völlig abweichen von dem, was bisher kennenlernte. Nicht Schelte und Strafe bringen die Kinder dazu, das zu tun, was sie sollen, sondern liebevolle Anleitung und Korrektur des Verhaltens. Die Erinnerungen an ihre wirkliche Familie verblasst recht schnell und wird erst wieder aufgefrischt, als Mary entführt und zu den Weißen zurückgebracht wird. Nun erinnert sie sich eher an die angenehmen Stunden mit ihren Eltern und vergisst die Prügel, die der Vater großzügig verteilte. Im Fort wird ihr sehr bewusst, dass sie inzwischen eine Lakota ist und keine Weiße mehr. Der Schreibstil ist eingängig und kindgerecht, dennoch anspruchsvoll. Die Illustrationen ergänzen die Geschichte sehr schön. Das Ende ist nochmals sehr aufregend für Mary und die Leser. Absolute Leseempfehlung.

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  • Geflecktes-Pferdemädchen

    Taschunka-gleschka-win, Geflecktes-Pferdemädchen

    KleinerVampir

    13. November 2014 um 16:12

    Buchinhalt: Mary hat alles verloren: die Eltern des 10jährigen Mädchens sind auf den Treck nach Oregon gestorben und die Wagenkolonne hat die Kleine bei den Toten zurückgelassen. Ihr Pony Tupfen ist das einzige, was ihr noch geblieben ist. Beim Versuch, den Treck doch noch wiederzufinden, verirrt sich das Mädchen in der weiten Prärie und wird schließlich mehr tot als lebendig von zwei Indianern gefunden und zu deren Stamm gebracht. Bei den Lakota findet sie eine neue Familie und lebt fortan als weiße Tochter bei Inyan-ska und seiner Familie. Mary wächst immer mehr hinein in ein Leben im Einklang mit der Natur. Doch dann wird sie entführt und zu den Weißen zurückgebracht….   Persönlicher Eindruck: Obwohl das Buch als Kinderbuch für eine Leserschaft ab 7 Jahren ausgewiesen ist, war ich als Erwachsener hin und weg von der abenteuerlichen und auch bewegenden Geschichte um ein weißes Mädchen bei den Lakota. Ich konnte das Buch nicht mehr beiseite legen und mußte es in einem Rutsch lesen. Mein Fazit: einfach klasse! Man begleitet Mary durch schwere und fröhliche Zeiten, lernt mit ihr den Alltag der indianischen Ureinwohner der weiten Prärie kennen und deren Einstellung ihren Mitgeschöpfen gegenüber. Erstaunt hat mich, wie fürsorglich und liebevoll das fremde Kind als Tochter angenommen und fortan in eine Familie mit Geschwistern, Großeltern, Tanten und Onkeln aufgenommen wurde. Mary als Hauptfigur fügt sich trotz ihrer jungen Jahre prima in die völlig neue Kultur ein und zeigt eine enorme Anpassungsfähigkeit. Trotz anfänglicher Sprachbarriere versuchen alle, aufeinander zuzugehen und man kann sich auch in der heutigen Zeit einiges abschneiden von der Weltanschauung und dem respektvollen Miteinander, von dem man beim Lesen Zeuge wird. Der Schreibstil ist eingehend und nicht zu kompliziert, der Satzbau ist trotz kindgerechter Sprache aber so anspruchsvoll, dass auch ein Erwachsener zu keiner Zeit gelangweilt wird. Die das Geschriebene begleitenden Zeichnungen passen wunderbar ins Gesamtbild und vom Cover her fühlt sich der Stammleser des Verlags gleich an „Blitz-in-Winter“ erinnert, obwohl „Geflecktes Pferdemädchen“ eine eigenständige Geschichte ist, keine etwaige Fortsetzung (was man vielleicht auf den ersten Blick meinen könnte). Der Umgang der Lakota miteinander und mit anderen Geschöpfen regt zum Nachdenken und zu Gesprächen an, durch die Geschichte erfährt man auf spannende Weise viel von der Lebensweise der amerikanischen Ureinwohner. Was mich etwas verdutzt hat, ist, dass Mary sich nach kurzer Zeit nicht mehr so richtig an ihre leiblichen Eltern (vor allem ihre Mutter) erinnert oder sich in ihr altes Leben zurück sehnt. Immerhin ist das Mädchen schon 10 Jahre alt und dürfte so schnell auch nicht vergessen. Dass sie ihre leiblichen Eltern also ruck-zuck mit den neuen, indianischen Eltern ersetzt, ist mir bisweilen etwas seltsam aufgestoßen. Die dramatische Wendung gegen Ende gibt dem Buch einen spannenden, ja gar nervenaufreibenden Schwung und man leidet beim Lesen auf jeder Seite mit. Alles in allem eine absolute Leseempfehlung für Jung und Alt, für Indianerfreunde sowieso!

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