Wie ein Funke im Feuer

von Kerstin Groeper und James Ayers
4,7 Sterne bei6 Bewertungen
Wie ein Funke im Feuer
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Interessante und fesselnde Geschichte aus einer Zeit, als der Weiße Mann in Amerika noch keine wesentliche Rolle spielte ...

Alle 6 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wie ein Funke im Feuer"

Black Hills um 1790. Tanzt-im-Feuer, ein junger Lakota-Krieger trifft bei einem Erkundungsritt auf ein feindliches Mädchen. Aus Sorge, sie könnte ihr Dorf warnen, schießt sein Bruder einen Pfeil auf die Flüchtende und nur im letzten Moment kann Tanzt-im-Feuer verhindern, dass sein Bruder das Mädchen mit seiner Keule erschlägt. Sie bleibt verletzt zurück und den ganzen Winter über wird Tanzt-im-Feuer in seinen Träumen von der Erinnerung an ihre entsetzten Augen verfolgt. Als sein ungestümer Bruder ihm ausgerechnet dieses Mädchen nach einem Raubzug zum Geschenk macht, ist Tanzt-im-Feuer verwirrt und beschließt, die Gefangene zu ihrem Volk zurückzubringen. Dies erweist sich als schwieriger und gefahrvoller als gedacht. Als er schwer verletzt wird, sucht er den Schutz der Geister, und fleht am Bear Butte um spirituellen Beistand. Fortan wird die Vision der Bärin sein Leben bestimmen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783941485600
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:526 Seiten
Verlag:TraumFänger Verlag GmbH & Co. Buchhandels KG
Erscheinungsdatum:15.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Saphir610s avatar
    Saphir610vor 5 Jahren
    Lakota

    Die Black Hills um 1790, wo die Indianerstämme der Plains noch unbehelligt von den Weißen leben. Hier trifft der junge Lakota-Krieger Tanzt-im-Feuer auf einem Erkundungsritt mit seinem Bruder auf die junge Cheyenne Taischee. Mit Mühe kann er verhindern, dass sein Bruder dieses Mädchen erschlägt, und sie lassen sie verletzt zurück. Den ganzen Winter über kann Tanzt-im-Feuer dieses fremde Mädchen nicht vergessen. Dann bringt sein Bruder ihm gerade das Mädchen nach einem Raubzug. Tanzt-im-Feuer bringt Taischee zurück zu ihrem Volk und der Weg dorthin ist voller Gefahren, Überraschungen und neuen Erfahrungen.
    Ein guter Roman über die Liebe zwischen zwei Mitgliedern verschiedener Stämme. Historisch, ich weiß nicht, denn im Buch kommt für mir da wenig historisches Hintergrundwissen rüber. Aus Sicht der Indianer vielleicht so richtig. Wobei ich die Behauptung gelesen habe, dass die Arikara und Palani ein und dasselbe Volk sind, das konnte im Buch jetzt so nicht erlesen. Und dass die Lakota bis vor kurzem in dem Roman keine Bisons kannten? Gut. Auf jeden Fall kommt die Liebe, das Engagement der Autorin für diese Völker sehr gut rüber und trägt den Roman. Eine schöne Geschichte, die dem Leser etwas vom damaligen Leben der sog. Prärieindiander zeigt, auch anhand von einzelnen Personen, wie den Freunden, Stammes- und Familienmitgliedern von Tanzt-im-Feuer. Auch die Landschaft, die Jahreszeiten und die Unbillen der Natur sind gut dargestellt.
    Wie ein Funke im Feuer ist ein gut lesbarer Roman. Das Ende, ich bin sicher, da scheiden sich die Geister. Für mich hätten es auch gut etwas weniger Seiten sein können. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass nichts aus der Geschichte weg gelassen werden könnte, zog sich das Ganze für mich an manchen Stellen schon. Für das Buch ist das Coverbild sehr ansprechend und passend.

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    Maggis avatar
    Maggivor 5 Jahren
    Perfekter Indianerroman

    Dieser Roman ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket!
     
    Er bietet einfach alles:
    Eine perfekt recherchierte Story vor historischem Hintergrund, glaubhafte und sehr vielfältige Charaktere, Spannung, Abenteuer, Romantik, wunderschöne Naturbeschreibungen...
    es ist einfach ein perfekter historischer Roman, historisch genau,  immer in Balance und driftet nie, wirklich nie ins Kitschige oder Unglaubwürdige ab. Wenn einfach alles stimmt beschleicht den Leser ein seltenes, aber unglaublich wundervolles Gefühl! Nämlich jenes, dass man ganz tief in sich spürt wenn man registriert: Ein perfekter Roman! Die gibt es so selten! Und mit Sicherheit gibt es aufgrund persönlicher Vorlieben für jeden andere Lieblingsbücher, andere Werke, bei dem sich solche tiefen Lesergefühle einstellen mögen. Mir ging es jedenfalls bei diesem Buch so!!!
     
    Die Geschichte spielt um 1790 im Westen der USA, zu einer Zeit, in der die meisten Native Americans noch nie einen Weißen zu Gesicht bekommen hatten und sich nur wenige Händler überhaupt in die Weiten der Prärie vorwagten.
    Die Stämme, die die Hauptcharaktere stellen sind die Lakota (vielen besser bekannt als Sioux) und Cheyenne.
    Die feinen Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten der beiden Nachbarvölker werden fein ausgearbeitet und auch für Nicht-Kenner gut verständlich rüber gebracht. Ein großes Lob an die Autorin, dass ihr dieses nicht leichte Unterfangen so großartig gelungen ist!
     
    Zur story:
    Der Lakota Tanzt-im-Feuer und die Cheyenne Taisché sind füreinander bestimmt und kommen zusammen, obwohl sie unterschiedlichen Stämmen angehören.
    Der Leser fiebert von Anfang an mit und bekommt Einblick in das komplette Leben, wie es damals in den Weiten des Westens war. Der Alltag, die Pflichten und Stellung von Mann und Frau, das Sozialgefüge in den Dorfgemeinschaften, Bündnisse und Feindschaften zwischen unterschiedlichen Stämmen, die religiösen und spirituellen Überzeugungen, die Gefahren, aber auch die Schönheiten des Alltagslebens; all das wird aufs Beste geschildert!
    Ich lese seit einiger Zeit auch Sachbücher, die sich mit der Geschichte und Kultur der Prärie-Indianer beschäftigen und das historische Wissen, das die Autorin hier dem Leser bietet, ist wirklich fabelhaft recherchiert und ich konnte nicht eine einzige kleine Unstimmigkeit entdecken.
     
    Ich habe dieses Buch sehr genossen und es hat sich so sehr in mein Herz geschlichen, dass ich es bestimmt noch mindestens einmal lesen werde und es in die Riege meiner Lieblingsbücher aufgenommen habe.
     
    Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Historische Romane liest, insbesondere aber denen, die sich für die Ureinwohner Nordamerikas interessieren oder noch einmal die Indianerbegeisterung der Kindheitstage nachempfinden wollen.

    Kommentare: 2
    21
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    KleinerVampirs avatar
    KleinerVampirvor 5 Jahren
    Wie ein Funke im Feuer

    Buchinhalt:

    Die beiden jungen Lakota-Krieger Tanzt-im-Feuer und Taschunka-ayuchtata stolpern auf einem Erkundungsritt über ein junges Cheyenne-Mädchen, Taischée, das im Wald Kräuter sammelt. Während Tanzt-im-Feuer besonnen reagiert, will sein ungestümer Bruder das Mädchen töten, damit es ihr Dorf nicht warnen kann. Tanzt-im-Feuer verhindert dies und verschont ihr Leben, das fortan mit seinem untrennbar verknüpft zu sein scheint. Tag und Nacht denkt er an das fremde Mädchen – sie geht ihm aus dem Kopf. Doch auch Taischée denkt immer wieder an den fremden Mann.

    Taschunka-ayuchtata führt im nächsten Frühjahr schließlich einen Raubzug gegen die Cheyenne und kidnappt Taischée, um sie seinem Bruder zu schenken, der nur noch grübelt. Tanzt-im-Feuer erkennt jedoch die Furcht in den Augen des Mädchens und verspricht, sie zu ihrem Volk zurück zu bringen.

    Es beginnt eine Odyssee durch die Great Plains, als er zusammen mit Taischée und seinem Bruder sein Vorhaben umsetzen will. Die Indianerstämme sind fortgezogen und für die kleine Gruppe wird die Reise bald zum Überlebenskampf. Doch Tanzt-im-Feuer und Taischée kommen sich auch näher und werden ein Paar. Ist das Glück der beiden auf Dauer? Denn schon bald geraten sie in einen Kampf mit feindlichen Stämmen und auch ihr eigenes Volk scheint vom Erdboden verschluckt….

     

     

    Persönlicher Eindruck:

    Detailreich und einfühlsam beschreibt die Autorin das Leben der Ureinwohner Amerikas in einer Zeit, in der der „weiße Mann“ noch eine Randerscheinung war und riesige Büffelherden durch die Weiten der Prärie zogen.

    Charaktere mit Tiefgang und nachvollziehbare und sympathische Protagonisten begleitet man als Leser durch die Jahreszeiten; mal lernt die Indianer kennen, als das, was sie wirklich sind: ein stolzes Volk, das im Einklang mit der Natur und den Geistern lebt, das Liebe und Geburt, das Leben und Tod als naturgegebenen Kreislauf betrachtet, was dem Roman eine einzigartige Authentizität verleiht.

    Schnell identifiziert man sich mit Tanzt-im-Feuer und Taischée und lernt Sitten und Bräuche der verschiedenen Stämme kennen, liebt und leidet mit ihnen und fühlt die Gastfreundschaft und Ehrlichkeit jenes Volkes, Charakterzüge, die dem „weißen Mann“ oft verloren gegangen sind.

    Riten und Alltag werden in ansprechender, einfühlsamer Art und Weise beschrieben und man darf Teil eines großen Ganzen sein. Besonders beeindruckt hat mich der Schluß, der einerseits tieftraurig, andererseits voller Hoffnung war; der Bogen des Lebens, der sich über das ganze Buch spannt, von Taischée als jungem Mädchen bis hin zur Frau eines Kriegers und Mutter mehrerer Kinder.

    Der Roman enthält neben beeindruckendem Detailwissen der indianischen Kultur auch zahlreiche erotische Szenen, die sich keinesfalls aufdringlich in die Geschichte einfügen. Man liebt und leidet, lacht und feiert mit den Protagonisten und leider verfliegen die gut 500 Seiten im Nu – ich hätte gerne noch viel weiter gelesen.

    Ein großartiger Roman, der seinesgleichen sucht: einfühlsam, bewegend, mitreißend. Volle Punktzahl!

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    Federchens avatar
    Federchenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Wie ein Funke im Feuer" von Kerstin Groeper

    Waschté!
    .
    Das Leben der Prärieindianer mit all seinen Fassetten. Leben in Gemeinschaft, Respekt vor der Natur, Vertrauen zu seinen Stammesangehörigen sogar zu Menschen eines anderen Stammes, Liebe, Ponyraubzüge, Rache, Kampf ums Überleben und schließlich die Reise zu den Sternen. All das bietet „Wie ein Funke im Feuer“ von Kerstin Groeper. Ein bewegender Roman über ein Bündnis zwischen den Lakota und den Cheyenne, über Freundschaft und Liebe bis weit über den Tod hinaus. Die detailierte Beschreibungen einzelner Personen, der Umgebung und Szenen des Stammeslebens, lassen das Kopfkino wieder einmal von ganz allein starten. Der Duft von Pinien liegt in der Luft. Das Dröhnen der rennenden Büffelherde ist zu hören. In diesem Roman spielt der weiße Mann nur eine sehr kleine Nebenrolle. Eine gelungene Geschichte zurück in die Jahre um 1790, die sich so zugetragen haben kann. Ein Roman der für all die jenen von Bedeutung sein sollte, die sich mit dem Leben der Native Americans beschäftigen.

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    Thunderdreamervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante und fesselnde Geschichte aus einer Zeit, als der Weiße Mann in Amerika noch keine wesentliche Rolle spielte ...
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    Fridagronovers avatar
    Fridagronovervor 4 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    "Wie ein Funke im Feuer" ist mein "indianischstes" Buch ...hier geht es um die Unberührtheit der Black Hills, um die ersten Begegnungen zwischen Lakota und Cheyenne um 1790 und als Nebenhandlung habe ich die Figur eines Heyokas (eines Mannes, der alles "anders" herum macht) entwickelt. Natürlich kommt auch eine Liebesgeschichte vor ...aber ich habe die Frauen in ihrer traditionellen indianischen Rolle gelassen.... so viele "Kriegerfrauen" gab es nun doch nicht ... 

    Um das Buch zu gewinnen, müsst ihr nur folgende Frage beantworten:

    Wie heißen die "Black Hills" in der Sprache der Lakota?

    Hüpft in den Lostopf!

     

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