Kerstin Hölzer Die Essäerin

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Inhaltsangabe zu „Die Essäerin“ von Kerstin Hölzer

Judäa vor 2000 Jahren.
Im besetzten Jerusalem birgt die Liebe der 16-jährigen Esther zu dem Römer Nevius große Gefahr. Sie gehört zu den Essäern, einer Glaubensgruppe um Jeshua Ben Joseph, dem charismatischen Wanderprediger, der die Menschen wachrüttelt, doch damit den Zorn der Obrigkeit auf sich lenkt. Nevius kämpft um seine Liebe zu Esther, doch wird die Lage in Jerusalem, nicht nur für Andersdenkende, immer gefährlicher. Die Rebellen in den Bergen verüben Anschläge gegen die Besatzer. Der Hohepriester Kaiphas nutzt die Gunst der Stunde und macht Jeshua Ben Joseph dafür verantwortlich. Esther, Nevius und ihrer beider Familien werden in die Ereignisse hineingezogen. Sie müssen jedoch feststellen, dass sie den Lauf der Dinge nicht verhindern können. Auch ihre Liebe - so scheint es - hat keine Zukunft. Da trifft Esther eine Entscheidung...

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    Jerusalem, ca. 30 n.Chr. Dort lebt die 16jährige Esther, eine Essäerin. Die Essäer waren eine jüdische Splittergruppe mit ganz eigenen Regeln. Sie stellten viele Gelehrte und Heiler, die wohl sehr esotärische Heilpraktiken entwickelt haben. Judäa ist von Römern besetzt. Juden werden geduldet, aber die vorherrschende Religion ist römisch. Als Esther den Römer Nevius trifft, verlieben sich beide unsterblich. Allerdings ist eine Verbindung der beiden undenkbar, ihre kulturellen Hintergründe sind viel zu unterschiedlich. Zu dieser Zeit erregt ein essäischer Rabbi massives Aufsehen. Jeshua Ben Josef ist ein sehr charismatischer Mann, der die jüdische Glaubenslehre ganz neu definiert. Damit stößt er auf Ablehnung bei konservativen Juden und wird in römischen Kreisen als notorischer Unruhestifter abgelehnt. Große Teile der Bevölkerung vergöttern ihn und seine Lehren. Auch Esther und Nevius gehören zu seinen Anhängern. Eigentlich ist die Idee großartig, eine Geschichte zu erzählen, in der man Jesus als Menschen kennenlernt und seinen Tod aus Sicht seiner Anhänger miterlebt. Hier erfährt man sehr viele Hintergründe, die die Bibel nicht erzählt. Allerdings ist es nicht ganz gelungen, ihn auf die Erde zu holen. Er bleibt ein mysteriöses Wunderwesen, predigt die Predigten, die man aus der Bibel kennt und vollbringt ein paar Wunder. Schade, ich hätte gerne das Charisma gespürt, hier muss man es glauben. Außerdem kollidiert die Jesusgeschichte sehr oft mit der Liebesgeschichte. Es ist nicht wirklich gelungen, sie zu verknüpfen. Man fühlt sich oft aus dem Geschehen herausgerissen. Vielleicht ist hier ein bisschen zu viel gewollt worden. Vielleicht hätte man auch den Rotstift noch ansetzen sollen. Es ist schon sehr ausführlich. Sehr störend fand ich die vielen Fehler im Text, obwohl ich normalerweise an dieser Stelle nicht so kritisch bin. Aber wenn Nevius zwischenzeitlich mal Alessandro oder Livius heißt, dann kann das schon irritieren. In diesem Buch steckt ein wirklich guter Kern. Man sollte es aber noch drastisch überarbeiten.

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  • Eine verbotene Liebe zur Zeit Jesu

    Die Essäerin

    irismaria

    Ich habe "Die Essäerin" von Kerstin Hölzer als kostenloses Ebook entdeckt und damit einen echten Glücksgriff gemacht. Die Geschichte spielt zur Zeit Jesu in Palästina. Hauptperson ist die junge Jüdin Esther, deren Familie der Gruppe der Essäer angehört (die ich als Essener kenne). Man erlebt mit ihr die Freuden und Leiden eines Mädchens ihrer Zeit, aber auch viel über das damalige Leben, die römischen Besatzer und die unterschiedlichen religiösen Strömungen im Judentum. Mit ihr und dem Römer Nevius, in den sie sich verliebt, wird man Zeuge der Bergpredigt Jesu und seiner Verurteilung. Der Roman greift biblische Motive auf, interpretiert sie aber neu, so etwa die Ausbildung Jesu in Ägypten und seine Zugehörigkeit zu den Essäern. Die Geschichte um Nevius und Esther ist spannend zu lesen und die Autorin schreibt so bildhaft und lebendig, dass ich mich nach Israel versetzt fühlte. Ich kann diesen schönen historischen Roman sehr empfehlen!

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    siebenundsiebzig

    28. January 2014 um 13:53
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