Kerstin Hamann Abgehakt

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Inhaltsangabe zu „Abgehakt“ von Kerstin Hamann

Die zerschmetterte Leiche einer jungen Frau trägt ein grausiges Wundmal. Der Täter hat sein Opfer einfach mit einem Schnitt in die Brust abgehakt. Damit wird die Befürchtung von Kommissar Martin Sandor zur Gewissheit: Ein Serientäter treibt sein Unwesen in der hessischen Landeshauptstadt. Wann wird er wieder zuschlagen? Was verbindet die Opfer? Wer ist in Gefahr? Eine Spur nach der anderen erweist sich als falsch. Bis sich eine junge Frau bei der Polizei meldet, weil sie merkwürdige Drohbriefe erhält. Können Sandor und seine Kollegen die Frau als Lockvogel einsetzen? Mit großer bildnerischer Kraft erzählt die Wiesbadenerin Kerstin Hamann die Geschichte eines Menschen, der aus einer tiefen Verletzung heraus zum Mörder wird und seine Taten theatralisch inszeniert. Die Kälte des Todes raubt nicht nur dem Kommissar den Atem, auch der Leser kommt kaum zum Luftholen.

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  • Rezension zu "Abgehakt" von Kerstin Hamann

    Abgehakt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. November 2012 um 09:36

    Mit der Beschreibung eines Mordes an einer jungen Frau beginnt dieser Krimi und fesselt einen sofort. Man weiß gleich, dass hier ein Serienmörder sein Unwesen treibt, der seine Opfer mit einem blutigen Haken auf der Brust zeichnet. In dem Buch werden zwei Geschichten parallel erzählt, die nach und nach gekonnt ineinandergreifen. Dieser Krimi ist super spannend! Es gibt tolle Charaktere zu entdecken sowie jede Menge Überraschungen. Unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Abgehakt" von Kerstin Hamann

    Abgehakt
    Frauke_Schuster

    Frauke_Schuster

    09. November 2012 um 11:44

    Wer dieses Buch in der Hand hat, legt es nicht mehr weg! So schnell habe ich noch kein Buch ausgelesen! Die Charaktere und Schauplätze sind gut beschrieben und die Spannung hält von Anfang bis zum überraschenden Ende. Zwei Parallelgeschichten werden gut miteinander verknüpft. Einerseits geht es um die Serienmorde, andererseits um das Leben von Anne, die im Verlauf der Buches ins Visier des Täters rückt. Für Kommissar Sandor ist es ein besonders schwieriger Fall, da zwischen den Opfern zunächst keine Verbindung besteht. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Täter mit der Polizei spielt. Das Buch beinhaltet alles was einen guten Krimi ausmacht: Sex and Crime! Also: Unbedingt empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Abgehakt" von Kerstin Hamann

    Abgehakt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. November 2012 um 08:24

    Dieser Krimi packt einen schon auf den ersten Seiten. Eine junge Frau wird zum Opfer eines Serienkillers. Alle Toten haben eines gemeinsam: Sie tragen eine grausige Schnittwunde am Oberkörper, einen Haken mit dem Messer eingeritzt. Sie werden im wahrsten Sinne des Wortes ABGEHAKT! Während der Ermittlungen von Kommissar Sandor wird der Leser immer wieder geschickt in die Irre geführt. Die beiden Erzählstränge, die sich immer mehr miteinander verweben, steigern die Spannung noch, die bis zum Schluss anhält. Der Plot und der Schreibstil überzeugen. Und deshalb mein Tipp: unbedingt lesen!!

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  • Rezension zu "Abgehakt" von Kerstin Hamann

    Abgehakt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2012 um 10:28

    Inhalt: Eine junge Frau wird gefesselt, mit einem Haken versehen und aus dem Fenster geworfen. Sie wurde abgehakt. Für Martin Sandor und sein Team ist klar, dass es sich hierbei um einen Serienmörder handelt. Doch die Ermittlungen führen immer wieder in die falsche Richtung und es scheint nicht möglich eine Verbindung zwischen den Opfern herzustellen um den nächsten Mord zu verhindern. Meinung: Bereits die ersten Seiten haben es in sich: Der Mord an der jungen Frau. Die Autorin versteht es den Leser in die einzelnen Personen zu versetzen und deren Emotionen spüren lassen. Die Panik und Todesangst der Opfer, der Wahn und den Hass des Mörders, die Frustration der Polizei. Die Ermittlungen enden immer wieder in einer Sackgasse. Ich hatte bestimmt 5-6 Personen in Verdacht, doch jedesmal musste man von vorn anfangen. Man hatte das Gefühl ständig gegen eine Wand zu rennen. Ich musste mich wirklich zwingen nicht nachzuschauen wer es am Ende ist. Aber ich habe widerstanden und bis zum Ende an den Ermittelungen “teilgenommen”. Mit diesem Täter hätte ich allerdings nicht gerechnet…ein fulminantes Ende. Zwischen all dem Hass, der Angst, der Frustration und dem Druck gab es jedoch einen Hoffnungsschimmer: Liebe. Fazit: Ein Krimi der im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Super!!!

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  • Rezension zu "Abgehakt" von Kerstin Hamann

    Abgehakt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2011 um 15:50

    Brigitte Kling lässt einen Hauch von Tatverdacht in ihre Richtung wehen, doch die Beweislage ist für den Moment mehr als dürftig. Die Nachbarin des Mordopfers Marita Janz hat nichts Gutes über die Ermordete zu berichten. Jeder Mensch würde bekommen, was er verdient. Kommissar Martin Sandor ist einigermaßen schockiert, versucht jedoch ganz im Sinne der Ermittlung einen kühlen Kopf zu bewahren. Dennoch fällt es ihm schwer, die Sachebene angesichts der dreisten Ausführungen von Frau Kling, nicht zu verlassen. Marita Janz wäre ein "unverschämtes, junges Ding" gewesen, die stets nur ihre eigenen Belange in den Vordergrund stellte. Absolut unsympathisch und ohne jedes Niveau. Gegrüßt hätte sie nur, wenn sie Lust dazu gehabt hätte, und überhaupt wäre ihre ganze Erscheinung eine einzige Provokation gewesen. Sandors Assistent Paul Fischer ist ebenfalls entsetzt und stimmt mit seinem Chef insofern überein, dass sie diese Dame bestimmt nicht zum letzten Mal besucht haben. Diese Vermutung soll sich als absolut richtig erweisen ... Zehn Parteien gibt es im Haus und jene Mieter, die zu Hause waren, haben längst geschlafen oder von den schrecklichen Vorfällen nichts mitbekommen. Ausnahme war Frau Kling, die sich gegen drei Uhr noch die Wiederholung einer Comedy-Show ansah. Gegen 3.30 Uhr öffnete sie ein Fenster und sah einen Körper im Hinterhof liegen. Sie eilte hinunter, erkannte ihre Nachbarin Marita, die ganz offenbar tot war, und verständigte umgehend die Polizei. Bereits auf der ersten Seite des Kriminalromans erfahren wir, dass es sich bei dem Mörder um eine Frau handelt. Dieses Wissen besitzt Kommissar Sandor natürlich nicht, was uns in eine interessante Beobachterposition versetzt. Schnell wird ihm allerdings klar, dass der "Mörder" offenbar nach einem bestimmten Schema vorgeht. Marita Janz ist nicht das erste Opfer. Die Umstände deuten auf einen Zusammenhang hin. Sie starb an einem Genickbruch, den der Sturz aus dem sechsten Stock verursachte. Zuvor wurde ihr der Mund mit Klebeband zugeklebt. Mit dem gleichen Band wurden ihr die Hände auf dem Rücken sowie die Füße zusammengebunden. Die Mörderin drehte die völlig Unbekleidete auf den Rücken und ritzte ihr mit einem Fleischermesser einen Haken unter die Brust. Ganz offenbar wollte sie ihre Tat damit in irgendeiner Weise "abhaken". An dieser Wunde starb ihr Opfer nicht, was durchaus so geplant war. Sie öffnete ein Fenster, atmete die wohltuende Nachtluft ein und setzte ihr Opfer auf die Fensterbank. "Ein bisschen frische Luft wird auch dir guttun, nach dem Schrecken, den ich dir eingejagt habe." Marita lässt sich tatsächlich von dem zynischen Monolog täuschen und reagiert erleichtert, da sie nun glaubt, alles überstanden zu haben. Dies waren aber ihre letzten Gedanken, denn von einem heftigen Schlag getroffen, fiel sie kurz darauf rückwärts in die Tiefe ... Sehr bald kann Sandor die aktuellen Ereignisse mit zwei zurückliegende Fälle kombinieren. Man hatte die Opfer in den Mordsachen Schnitzler und Benning ebenfalls mit diesem Zeichen auf der Brust gekennzeichnet. Beim ersten Mord genügte es dem Täter noch, das Zeichen mit dem Blut der Frau aufzumalen. Beim zweiten Mord benutzte "er" ein Messer. Was Sandor nicht weiß ist, dass die Mörderin inzwischen auch die Fotos von Marita "abgehakt" hat. Sie hängen bei der Täterin zu Hause an der Wand, versteckt hinter jenem Bild, das auch die Fotos der anderen Opfer verdeckt. Bald werden dort weitere Fotos hängen, bei welchen die roten Haken noch fehlen. Bis dahin wird aber noch etwas Zeit vergehen, denn erst muss der "Zufall" zwei völlig unabhängige Handlungsebenen zusammenführen ... Ein wenig atemlos wird man schon beim Lesen dieses Krimis um Kommissar Sandor und um Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden. Kerstin Hamann versteht es wunderbar, raffinierte Erzählstrukturen mit außerordentlich unterhaltsamen Elementen zu verbinden. So wie es sich gehört, legt sie auch eine ganze Reihe falsche Fährten aus, gegen die nicht einmal ihre ermittelnde Hauptfigur immun zu sein scheint. Hierbei versteht sie es, Leserinnen und Leser regelrecht - ähnlich wie das erste Opfer gleich zu Beginn, jedoch mit einer Art unsichtbarem Klebeband - an ihren Wiesbaden-Krimi "Abgehakt" zu fesseln. Die gut 300 Seiten vergehen wie im Flug und das völlig unerwartete Ende setzt dem Ganzen dann die Krone auf! Donnerwetter! Und nach diesem ebenso aufregenden wie überzeugenden Krimi-Debut bin ich sehr auf Kerstin Hamanns zweiten Roman gespannt ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Abgehakt" von Kerstin Hamann

    Abgehakt
    sternthaler75

    sternthaler75

    05. April 2011 um 17:13

    Schon auf den ersten Seiten geht es gleich ordentlich zur Sache: Eine junge Frau wird gequält, geschlagen, mit einem glatten Schnitt knapp unter der Brust gekennzeichnet und schließlich einfach aus dem Fenster gestossen. Tot . . . abgehakt . . . Scheinbar treibt hier in Wiesbaden ein Serienkiller sein Unwesen, denn die Tote ist nicht die erste, die "abgehakt" wurde. Kommissar Martin Sandor und sein Team kommen in dieser Sache nicht so recht vorwärts. Es gibt kaum Hinweise, warum das geschieht. Und die Opfer sind nicht untereinander bekannt gewesen. Also, wo ist der Dreh- und Angelpunkt, an dem sein Team ansetzen kann, um dem Graus ein Ende zu machen? Die Presse sitzt ihm im Nacken, und sein Chef erwartet endlich einen Erfolg. Die Indizien führen immer wieder in Sackgassen, und auch die Psychologin Hansen kann nicht sonderlich zu Aha-Ergebnissen beitragen. Und dann bekommt Anne, eine junge Frau, ihren ersten Drohbrief. Sie soll ihre Affaire aufgeben, sofort. Sonst würde es ihr schlecht ergehen. Ist das der entscheidende Hinweis? Und wenn ja, aber von wem? Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ein Krimi, der mich fast dazu gebracht hätte, zu schummeln, weil ich es einfach nicht mehr aushalten konnte, so lange so unwissend zu sein. Aber ich habe durchgehalten, ehrlich. Nein ich hab nicht auf den letzten Seiten heimlich gespitzelt, obwohl ich es sehr gern getan hätte. Kerstin Hamannn hat eine Art zu schreiben, die einen mal näher, mal wieder weiterweg führt. Mal gehts in die eine, dann wieder in die andere Richtung, nur um dann festzustellen, nein, hier gehts nicht weiter, hier ist eine Sackgasse. Also wieder zurück. Das hat mich ganz schön irre gemacht, weil ich immer wieder dachte, so nun aber wirklich. Nach und nach wird ein potentieller Täter nach dem anderen innerlich ebenfalls abgehakt, sowie klar ist, dass auch hier nichts zu kriegen ist. Vielleicht kommt es manchem Leser etwas in die Länge gezogen wor, aber es wird keinesfalls langweilig, wie ich zumindest finde. Ja, ich muß sagen, diesen Krimi kann ich weiter empfehlen, ohne Probleme.

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