Kerstin Herrnkind

 4.7 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Tod eines Mathematikers, Mein Mann der Mörder und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kerstin Herrnkind

Tod eines Mathematikers

Tod eines Mathematikers

 (3)
Erschienen am 27.09.2013
Mein Mann der Mörder

Mein Mann der Mörder

 (3)
Erschienen am 05.04.2011
Vögeln fürs Vaterland? Nein danke!

Vögeln fürs Vaterland? Nein danke!

 (0)
Erschienen am 01.03.2017
Der Sturm entfacht von Herwarth Walden

Der Sturm entfacht von Herwarth Walden

 (0)
Erschienen am 02.03.2015
Maries Mörder

Maries Mörder

 (0)
Erschienen am 26.11.2012

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Rezension zu "Tod eines Mathematikers" von Kerstin Herrnkind

Eine Mathehasserin ermittelt
Gospelsingervor 5 Jahren

Es ist schon bitter, wenn die Tochter eines Mathematikprofessors mathematisch so gänzlich unbegabt ist, wie die Polizeireporterin Alexandra Katzenstein. Dementsprechend schlecht war ihr Verhältnis zu ihrem Vater. Sie hatte sogar den Gedanken, ihn zu töten.

Dazu kommt sie nicht mehr, denn ihr Vater wird mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung aufgefunden. Selbstmord, heißt es. Aber hätte er wirklich die langjährige Hausangestellte gefährdet? Als Wissenschaftler war ihm bewusst, dass sie das Zimmer betreten und dabei sterben wird.

Als sich herausstellt, dass ihr Vater sein Vermögen ausgerechnet an eine Stiftung zur Förderung der Mathematik vermacht hat, beginnt Alexandra, unterstützt von ihrem Kollegen Matze, nachzuforschen.

Zeitgleich legt der Polizist Harry Tenge auf etwas peinliche Art und Weise einen vergrabenen Frauenkopf frei. Es handelt sich um die Leiche einer der Frauen, die in den letzten 25 Jahren in regelmäßigen Abständen verschwunden sind. Und jede dieser verschwundenen Frauen hatte Kontakt zu Professor Katzenstein.

Schließlich wird der Mörder gefasst. Aber das ist noch nicht das Ende…

Ich war schon von dem vorherigen Krimi dieser Autorin, „Mein Mann, der Mörder“, begeistert, und ich bin es auch von diesem Buch. Und das, obwohl die Protagonistin Mathematik hasst, während ich dieses Schulfach immer geliebt habe.

Deshalb waren mir die Stiftungsmitglieder auch nicht so unsympathisch wie beabsichtigt. Die Begründung, warum sie Frauen mit „Dame“ anreden, fand ich jedenfalls sehr einleuchtend. Man sollte das ruhig einführen.

Auch dieser Krimi ist wieder gut und spannend geschrieben, wartet mit authentischen Charakteren auf, die sich auch weiterentwickeln, und hält einige überraschende Wendungen bereit. Ich habe das Buch jedenfalls nicht eher aus der Hand legen können, bis ich die letzte Seite gelesen hatte.
Das Ende deutet auf eine Fortsetzung hin, und die werde ich auf jeden Fall auch lesen. Weiter so!
Für diesen spannenden Krimi verzeihe ich der Autorin auch den dezenten Hinweis in der Danksagung, dem ich nicht zustimme.

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abuelitas avatar

Rezension zu "Mein Mann der Mörder" von Kerstin Herrnkind

Rezension zu "Mein Mann der Mörder" von Kerstin Herrnkind
abuelitavor 6 Jahren

Xenia Rabe erfährt, dass ihr Mann ein Vergewaltiger und Mörder ist. Sie ist fassungslos auch über sich selbst, weil sie die Zeichen nicht erkannt, sondern nur das Gute an Tobias hatte sehen wollen. Während der auf der Flucht ist, muss Xenia lernen, mit der Situation umzugehen, was durch die Penetranz der Sensationspresse nicht einfacher wird… Xenia geht auf Spurensuche. Wer ist eigentlich der Mann, den sie so überstürzt geheiratet hat?

Das Thema an sich ist gut gewählt. Denn wer denkt schon an die Angehörigen eines Mörders, Vergewaltigers oder sonstigen Straftäters? Wie muss es sein, als Frau, Mutter, Schwester oder Bruder mit so etwas klarzukommen? Und natürlich …die „Aasgeier“, die allgegenwärtige Presse, die immer schon auf der Matte steht…

Zuerst liess sich das auch ganz gut an, aber….. all die Szenen um und mit den Zeitungsreportern waren mir einfach zu viel. Ich hatte das Gefühl, parallel eine zweite Geschichte zu lesen. Durchaus spannend empfand ich das Buch streckenweise und dann…. das doch mehr als überraschende Ende…

Ja, es hat mich überrascht…..und war mal etwas ganz anderes. Und, wenn man zurückblätterte und nun manches „mit anderen Augen“ las, durchaus sinnvoll. Mehr kann ich dazu leider nicht verraten; das würde anderen Lesern die Spannung nehmen. Mag sein, dass es manchen deshalb nicht gefiel – ich fand es, wie gesagt, nicht schlecht.

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Ein LovelyBooks-Nutzers avatar

Rezension zu "Mein Mann der Mörder" von Kerstin Herrnkind

Rezension zu "Mein Mann der Mörder" von Kerstin Herrnkind
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Normalerweise rezensiere ich ja kurz und knapp und in diesem Fall würde ein Wort reichen: Grottenschlecht!

Aber ich begründe es gerne:

Zunächst einmal: Ich kann in absolut keinster Weise nachvollziehen, warum man diesen Roman als "Psychothriller" ausgewiesen hat. Er ist weder spannend noch gut geschrieben. Ich hatte den Eindruck, die Autorin wollte einen stylischen, modernen Frauenroman über ein Yuppiefrauchen schreiben und, weil es zur Zeit "in" ist, einen Krimi drumherum stricken. Doch das ist gründlich in die Hose gegangen. Mit Sätzen wie: "Sein Blick war ein Frontalangriff auf die Standfestigkeit weiblicher Knie." hat sie mir das Lesen absolut verleidet. Ich hatte den Eindruck, die Autorin läßt ihre Protagonistin, eine unsympathische oberflächliche Person, hinter jedem Mann in dem Buch herhecheln. Auch wenn diese Männer teilweise hässlich und einfach sind: Hatten sie behaarte Unterarme, reichte das schon um sie sexy zu finden. Man kann überhaupt nicht von einer echten Story sprechen, der Klappentext ist total irreführend. Es fiel mir immer schwerer dieses Buch überhaupt weiter zu lesen aber als ich dann endlich zum Ende kam war ich erleichtert und musste laut lachen. Selten so ein unglaubwürdiges, um nicht zu sagen lächerliches Ende gelesen. Ich kann für nichts einen Stern vergeben.

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