Kerstin Herrnkind Mein Mann der Mörder

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Inhaltsangabe zu „Mein Mann der Mörder“ von Kerstin Herrnkind

Nichts ist mehr, wie es einmal war: Xenia Rabe erfährt, dass ihr Mann ein Vergewaltiger und Mörder ist. Sie ist fassungslos – auch über sich selbst, weil sie die Zeichen nicht erkannt, sondern nur das Gute an Tobias hatte sehen wollen. Während der auf der Flucht ist, muss Xenia lernen, mit der Situation umzugehen, was durch die Penetranz der Sensationspresse nicht einfacher wird. Und es kommt noch schlimmer: Die PR-Agentur, bei der sie seit Jahren angestellt ist, entledigt sich ihrer durch einen miesen Trick - die Frau eines Mörders ist schlecht fürs Image. Verzweifelt versucht Xenia, ihr Leben neu zu ordnen. Doch bei der Wohnungssuche wird sie als ›Frau des Mörders‹ erkannt und merkwürdige Dinge geschehen. Jemand durchwühlt ihre Schränke und nimmt ausgerechnet den Schmuck mit, den Tobias ihr geschenkt hat. Dann wird sie nachts überfallen. Xenia geht auf Spurensuche. Wer ist eigentlich der Mann, den sie so überstürzt geheiratet hat? In einem kleinen, niedersächsischen Dorf stößt sie auf sein furchtbares Familiengeheimnis. Ist dies der Schlüssel zu seiner Tat? Oder ist in Wirklichkeit alles ganz, ganz anders? Xenia fasst einen verhängnisvollen Entschluss.

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  • Rezension zu "Mein Mann der Mörder" von Kerstin Herrnkind

    Mein Mann der Mörder
    abuelita

    abuelita

    29. December 2012 um 14:36

    Xenia Rabe erfährt, dass ihr Mann ein Vergewaltiger und Mörder ist. Sie ist fassungslos auch über sich selbst, weil sie die Zeichen nicht erkannt, sondern nur das Gute an Tobias hatte sehen wollen. Während der auf der Flucht ist, muss Xenia lernen, mit der Situation umzugehen, was durch die Penetranz der Sensationspresse nicht einfacher wird… Xenia geht auf Spurensuche. Wer ist eigentlich der Mann, den sie so überstürzt geheiratet hat? Das Thema an sich ist gut gewählt. Denn wer denkt schon an die Angehörigen eines Mörders, Vergewaltigers oder sonstigen Straftäters? Wie muss es sein, als Frau, Mutter, Schwester oder Bruder mit so etwas klarzukommen? Und natürlich …die „Aasgeier“, die allgegenwärtige Presse, die immer schon auf der Matte steht… Zuerst liess sich das auch ganz gut an, aber….. all die Szenen um und mit den Zeitungsreportern waren mir einfach zu viel. Ich hatte das Gefühl, parallel eine zweite Geschichte zu lesen. Durchaus spannend empfand ich das Buch streckenweise und dann…. das doch mehr als überraschende Ende… Ja, es hat mich überrascht…..und war mal etwas ganz anderes. Und, wenn man zurückblätterte und nun manches „mit anderen Augen“ las, durchaus sinnvoll. Mehr kann ich dazu leider nicht verraten; das würde anderen Lesern die Spannung nehmen. Mag sein, dass es manchen deshalb nicht gefiel – ich fand es, wie gesagt, nicht schlecht.

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  • Rezension zu "Mein Mann der Mörder" von Kerstin Herrnkind

    Mein Mann der Mörder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. December 2011 um 17:40

    Normalerweise rezensiere ich ja kurz und knapp und in diesem Fall würde ein Wort reichen: Grottenschlecht! Aber ich begründe es gerne: Zunächst einmal: Ich kann in absolut keinster Weise nachvollziehen, warum man diesen Roman als "Psychothriller" ausgewiesen hat. Er ist weder spannend noch gut geschrieben. Ich hatte den Eindruck, die Autorin wollte einen stylischen, modernen Frauenroman über ein Yuppiefrauchen schreiben und, weil es zur Zeit "in" ist, einen Krimi drumherum stricken. Doch das ist gründlich in die Hose gegangen. Mit Sätzen wie: "Sein Blick war ein Frontalangriff auf die Standfestigkeit weiblicher Knie." hat sie mir das Lesen absolut verleidet. Ich hatte den Eindruck, die Autorin läßt ihre Protagonistin, eine unsympathische oberflächliche Person, hinter jedem Mann in dem Buch herhecheln. Auch wenn diese Männer teilweise hässlich und einfach sind: Hatten sie behaarte Unterarme, reichte das schon um sie sexy zu finden. Man kann überhaupt nicht von einer echten Story sprechen, der Klappentext ist total irreführend. Es fiel mir immer schwerer dieses Buch überhaupt weiter zu lesen aber als ich dann endlich zum Ende kam war ich erleichtert und musste laut lachen. Selten so ein unglaubwürdiges, um nicht zu sagen lächerliches Ende gelesen. Ich kann für nichts einen Stern vergeben.

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  • Rezension zu "Mein Mann der Mörder" von Kerstin Herrnkind

    Mein Mann der Mörder
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    12. May 2011 um 18:24

    In Krimis geht es normalerweise um die Opfer, die Täter und die Ermittler. Dieser Krimi ist anders. Im Blickpunkt steht die Ehefrau des Täters. Ihr Mann hat ein 14jähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet; jetzt ist er auf der Flucht. Xenia Rabes bleibt mit den Scherben ihrer Ehe und ihres ganzen Lebens zurück. Sie wird von den Medien gehetzt, verliert ihren Job und ihre sozialen Bindungen. Dabei weiß sie gar nicht, wie ihr geschieht. Sie hatte keine Ahnung, dass ihr Mann ein Doppelleben führte, obwohl sie im Rückblick durchaus Anzeichen ausmachen kann. Um nicht ganz durchzudrehen, fängt Xenia an, zu ermitteln. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat, eigentlich wirklich? Und warum ist er zum Mörder geworden? Xenia kommt einem furchtbaren Familiengeheimnis auf die Spur. Ein zweiter Erzählstrang begleitet zwei Boulevardjournalisten bei ihrer ethisch nicht immer sauberen Arbeit. Lange Zeit ist nicht klar, was die beiden Erzählstränge miteinander zu tun haben, das löst sich erst am Schluss auf. Kerstin Herrkind hat mit viel Einfühlungsvermögen einen spannenden und sehr flüssig lesbaren Krimi über die Auswirkungen eines Verbrechens auf die Familie des Täters geschrieben. Ich habe diesen ungewöhnlichen Krimi in einem Rutsch verschlungen. Und das Ende ist wirklich sehr überraschend.

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