Kerstin Hohlfeld Bevor die Stadt erwacht

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Inhaltsangabe zu „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld

Der Wunsch eines kleinen Jungen kann Berge versetzen

Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Doch der Brief des kleinen Jungen weckt in ihm den plötzlich Wunsch zu helfen ...

Eine stimmungsvolle und anrührende Geschichte zur schönsten Zeit des Jahres!

Bevor die Stadt erwacht...

— Tynes

Ein wunderschöne, warmherzige Weihnachtsgeschichte irgendwo zwischen Charles Dickens und "Der Grinch" mit viel Berliner Herz und Schnauze

— VeraHoehne

wunderbares Weihnachtsbuch!

— vronika22

eine schöne Geschichte in der (Vor-)Weihnachtszeit

— Kaffeetasse

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte!

— Monika58097

Sehr schöne Weihnachtsgeschichte

— SteffiDe

Weihnachten und Liebe- die perfekte Kombination für ein Herzensbuch

— katikatharinenhof

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  • Bevor die Stadt erwacht...

    Bevor die Stadt erwacht

    Tynes

    08. December 2017 um 21:04

    Kerstin Hohlfeld - Bevor die Stadt erwacht eBook - 256 Seiten   Hach, ich dachte mir, wir haben jetzt bald den 2. Advent - lass doch mal die erste Weihnachtsgeschichte des Jahres lesen. Gesagt, getan - die Wahl fiel auf dieses Buch hier, nicht zuletzt wegen dem schönen, winterlichen Cover (nein, ich lass mich von sowas nicht beeinflussen ;) Man lernt hier recht schnell die verschiedenen Charaktere mit ihrem jeweiligen Eigenarten kennen. Ebenso schnell stellt sich allerdings eine Art Deja-Vu ein - immer wieder musste ich an DIE Weihnachtsgeschichte denken. Das zog sich dann auch durch das gesamte Buch bis hin zum Ende. Anfangs war ich von diesen Parallelen nicht so begeistert, wirkte es doch erst mal nur wie ein "billiger" Abklatsch. Im Laufe der Geschichte zeigt sich aber, dass die Autorin wohl (wissentlich?) auf dieses altbekannte Thema zurück gegriffen hat. Aber die deutlich modernere und zeitnahe Umsetzung ist nach meinem Empfinden ziemlich gut gelungen. Bei mir ist sogar ein klein wenig Weihnachtsstimmung aufgekommen :)   * digitales Rezensionsexemplar von NetGalley & Ullstein

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  • Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte

    Bevor die Stadt erwacht

    zauberblume

    03. December 2017 um 20:33

    "Bevor die Stadt erwacht" aus der Feder der Autorin Kerstin Hohlfeld ist mehr als eine Weihnachtsgeschichte. Sie bringt uns mit ihrer Lektüre die ganze Magie der Weihnachtszeit nahe. Eine Geschichte, die wirklich zu Herzen geht.Der Inhalt: Die alleinerziehende 23jährige Amelie Rothermund ist mit ihrem Sohn Elias ganz auf sich allein gestellt. Um ihrem Kind ein einigermaßen sorgenfreies Leben zu ermöglichen, hat Amelie zwei Job. Jede Nacht ab 22 Uhr fängt ihre Arbeit bei einer Putzkolonne an und am Morgen übernimmt sie dann die Frühschicht in einem Feinkostladen. Sie will unter tags möglichst viel Zeit mit ihrem kleinen Sohn verbringen. Und dann schreibt Elias einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann mit einem etwas außergewöhnlichen Wunsch. Und dieser Wunschzettel fällt augerechnet dem Komponisten Ephraim Sasse in die Hände. Durch Zufall lernt Sasse Amelie kennen und beschließt Elias zu helfen. Aber für Sasse nicht einfach, denn er hat sich ja jahrelang in seiner Villa verkrochen.Eine wunderschöne Geschichte zum Träumen. Die Autorin lässt die Protagonisten lebendig werden. Und es liegt soviel Herzenswärme in dieser Geschichte. Wir lernen die junge Amelie kennen, die gerne in dem Feinkostgeschäft arbeitet,  und der es aber nicht leicht gemacht wird. Aber Amelie ist ein zurückhaltender Mensch und freut sich an den kleinen Dingen des Lebens. Die Harmonie zwischen Amelie und ihrem Sohn Elisas ist direkt greifbar.  Dann lernen wir Ephraim Sasse kennen, zu anfangs ein rechter Griesgram. Aber im Laufe der Geschichte hat sich gezeigt, dass auch er das Herz an der rechten Stelle hat. Bei dem Konzert in der Kirche - ich habe jetzt noch dieses herrliche Musik in den Ohren - wäre ich gerne ein Mäuschen gewesen. Diese sensationelle Stimmung ist ja förmlich zu spüren und der Funke springt auf den Leser über. Und dann liegt ja ständig dieser Zauber der Weihnachtszeit in der Luft. Und Weihnachtswunder gibt es doch immer wieder!Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame und berührende Lesestunden. Ich habe mich beim Lesen einfach pudelwohl gefühlt. Eine absolute Traumgeschichte. Es war schön zu sehen, was ein  kleiner Junge mit seinem Weihnachtswunsch bewirkt hat. Das Cover ist auch ein echter Hingucker, da ist ein Glückgefühl zu spüren. Gerne vergebe ich für diese tolle Weihnachtsgeschichte 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

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  • Hat leider nicht meinen Geschmack getroffen

    Bevor die Stadt erwacht

    misspider

    30. November 2017 um 11:28

    Eigentlich hat diese Geschichte alles, was eine kitschige (im positiven Sinne!) und warmherzige Weihnachtsgeschichte ausmacht. Trotzdem kam für mich keine echte Weihnachtsstimmung auf.Die Personen wirkten sehr stereotyp und einfarbig, von den warmherzigen Weihnachtsfans bis zum Scrooge-artigen Weihnachtshasser. Die Story wirkte oft konstruiert und auch stark zusammengewürfelt. Mir waren das einfach zu viele Erzählstränge, die da parallel abliefen. Das kann durchaus gut funktionieren, aber hier tat es das zumindest für mich nicht. Mich persönlich hat zudem der manchmal verwendete Berliner Dialekt gestört - nicht weil es Berlinerisch war, sondern weil ich generell geschriebenen Dialekt meist etwas sperrig zu lesen finde.Leider konnte diese Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllen, aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

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  • Eine wundervolle Weihnachtsgeschichte :-)

    Bevor die Stadt erwacht

    VeraHoehne

    22. November 2017 um 17:43

    Autorin:Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern, einem Sohn und zwei Katern in Berlin. Neben der „Rosa Redlich“-Reihe im Gmeiner-Verlag, um die junge Berliner Schneiderin, mit “Glückskekssommer” (erschienen: 07.02.2011), “Herbsttagebuch” (09.07.2012), “Winterwünsche” (01.07.2013) und „Kirschblütenfrühling“ (04.03.2015) sind noch folgende Bücher von ihr erschienen: „Ein Weg zurück“ (bookshouse, 20.06.2014) und “Ich heirate einen Arsch” (03.11.2014 bei Knaur – gemeinsam mit dem Co-Autor Leif Lasse Andersson), „Wenn das Glück anklopft“ (05.12.2014) und „Morgen ist ein neues Leben“ (11.09.2015) – letztere bei Ullstein. Handlung:Ephraim Sasse, Misanthrop, Choleriker und seit nunmehr 24 Jahren Komponist der Berliner Weihnachtsphantasie, ist ein absoluter Weihnachtshasser. Schuld daran ist unter anderem der Weihnachtsmarkt, der sich in unmittelbarer Nähe zu seinem Haus befindet und ihn mit seinem Gedudel am Komponieren hindert. Zu allem Überfluss fällt auch noch seine langjährige Haushaltshilfe verletzt aus und mit der Vertretung, einer Ur-Berlinerin, rasselt auch immer aneinander. Und dann jubelt ihm Amelie, eine Mitarbeiterin seines Feinkostlieferanten, ihm offenbar auch noch klammheimlich den Wunschzettel ihres Sohnes Elias unter, der nur den Wunsch hat, dass seine Mama, die mit zwei Jobs nachts und in der Frühe den Lebensunterhalt finanziert, nicht immer so müde ist. Auf der Suche nach der Geschichte der kleinen Familie begegnet er vielen Menschen, die – bevor die Stadt erwacht – schon als Dienstleister für ihre Mitmenschen tätig sind. Aber vor Allem begegnet er sich selbst. Er lernt, dass die Welt außerhalb seiner Villa doch gar nicht so schlecht ist, ebenso wie die Menschen, und auch, dass sogar er – gerade in der Weihnachtszeit – eigentlich seinen Teil dazu beitragen könnte, die Welt noch ein Stück weit besser zu machen … Fazit:Bei diesem Cover, das zwar eine wunderschöne Winter-Atmosphäre ausstrahlt, ist es ein wenig schade, dass hier „nur irgendeine Stadt“ abgebildet wurde und nicht Berlin, weil in dem Buch soviel Berliner Lokalkolorit vertreten ist und es sicherlich auch ein paar schöne Berliner Winter-Motive gibt.Die 250 Seiten haben insgesamt 16 Kapitel von perfekter Leselänge in einem angenehm, etwas großzügigerem angenehmes Schriftbild.Tja, was soll ich sagen?! Das hier ist auf jeden Fall einer der Weihnachtsromane, die mich mit einem verzückten Seufzer zurückgelassen haben. Der Schreibstil ist toll und der Plot ein wenig ungewöhnlich. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und weitestgehend liebenswürdig – na ja, vielleicht bis auf Ephraim Sasse. Sehr schön fand ich an dieser Geschichte, dass Kerstin Hohlfeld in diesem Roman ganz einfachen Personen in alltäglichen Berufen (wie dem Straßenkehrer, dem Boten des Anzeigenblattes, der Kiosk-Besitzerin, der Putzfrau, den Verkäuferinnen im Feinkost-Laden usw.) ein Forum gegeben hat. Diese Menschen sind so wichtig in unserem Alltag und sie gehen so leicht unter, weil ihre Anwesenheit und ihre Arbeit als so selbstverständlich hingenommen werden und man sich dadurch vielleicht mal bewusster macht, was diese Leute für uns leisten und wann. Ganz bezaubernd fand ich auch die Idee, das aktuelle Flüchtlingsthema mit in die Geschichte aufzunehmen. Natürlich habe ich mich auch sehr gefreut, dass diese Geschichte in meiner Heimat Berlin spielt und soviel Berliner Lokalkolorit und Herz und Schnauze enthält. Jede der sehr authentischen Charaktere hat sein eigenes Schicksal: Alltagsstress, Geldsorgen, Einsamkeit im Alter, Analphabetismus, ein krankes Haustier, Integration in einem fremden Land. Ein wenig verwirrend fand ich lediglich, dass immer wieder neue Personen Teil der Geschichte wurden – da habe ich mir manchmal ein Personenverzeichnis gewünscht. Dieses Buch ist so gefühlvoll und warmherzig mit so viel Liebe geschrieben und eine perfekte Lektüre für kalte Wintertage, von der man sich wünscht, sie wäre noch ein wenig länger gewesen.  Das Buch hat mich glücklich gemacht und sehr gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt.Ich gebe eine 5*-Leseempfehlung für diesen außergewöhnlich schönen Weihnachtsroman, der ein bisschen was von Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte und "Der Grinch" hat.

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  • Sehr warmherziges und gefühlvolles modernes Weihnachtsmärchen!

    Bevor die Stadt erwacht

    vronika22

    16. November 2017 um 21:50

    Seitdem ich 2011 „Glückskekssommer“ gelesen habe, bin ich ein absoluter Fan der Bücher von Kerstin Hohlfeld. So waren meine Erwartungen bei ihrem neusten Buch „Bevor die Stadt erwacht“ auch dementsprechend hoch. Und ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Auch der neuste Roman von Kerstin Hohlfeld konnte mich wieder total in seinen Bann ziehen und vollkommen überzeugen. Zum Inhalt: Amelie Rothermund ist alleinerziehende Mutter des sechsjährigen Elias. Sie selbst kann weder lesen noch schreiben. Sie hat zwei Jobs und arbeitet auch nachts bzw. sehr früh morgens, damit sie tagsüber Zeit für Elias hat. Ihr kleiner Junge schreibt in seinem Wunschzettel an den Weihnachtsmann, dass er sich wünscht, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Versehentlich landet dieser Brief bei dem reichen Komponisten Ephraim Sasse, der vom Leben verbittert, seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa lebt. Der ungewöhnliche Wunschzettel macht Sasse neugierig…. Es handelt sich hierbei um einen weihnachtlichen Roman, der einfach wieder wunderschön ist. Die Protagonisten habe ich allesamt direkt in mein Herz geschlossen und sie beim Lesen regelrecht vor Augen gehabt. Und ich finde man muss Amelie und Elias einfach lieben! Der Roman ist so gefühlvoll und warmherzig geschrieben, dass einem beim Lesen das Herz aufgeht. Es ist also wirklich der ideale Weihnachtsroman, und das obwohl die Autorin durchaus auch ernstere Töne anstimmt. So geht es beispielsweise um die Themen Armut, Migranten oder auch Analphabetismus. Diese ernsten Themen werden wunderbar in den Roman eingebettet, so dass dadurch zusätzliche Tiefe entsteht. Es handelt sich hier wirklich um ein modernes, wunderschönes und sehr gefühlvolles Weihnachtsmärchen, welches einem beim Lesen richtig in vorweihnachtliche Stimmung versetzt. Für mich wieder eine absolute Glanzleistung von Kerstin Hohlfeld und ich kann den Roman unbedingt weiterempfehlen.

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    • 2
  • Gefühlvolle Geschichte

    Bevor die Stadt erwacht

    Lesemone

    04. November 2017 um 17:10

    Mir hat sehr gut die sympathische Amelie gefallen, die alles für ihren Sohn tun will, damit es ihm gut geht und dadurch sogar nachts arbeiten muss. Es ist nicht einfach als alleinerziehende Mutter, allem gerecht zu werden. Elias, Amelies Sohn, ist sehr bescheiden und hat nur einen einzigen Wunsch, der auch noch in falsche Hände gerät. Die Darstellung des Feinkostladens hat mir sehr gut gefallen und auch der Eifer der Mutter dort, trotz ihres Handicaps. Die Entwicklung von Herrn Sasse, der als echter Griesgram seinen Mitmenschen das Leben schwer macht, war herausragend. Die Geschichte ist voller Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Bereitschaft neue Freundschaften zu schließen. In einem wunderschönen Schreibstil verpackt die Autorin eine gefühlvolle Geschichte mit sympathischen Charakteren, bei der die Verkettung unglücklicher Umstände eine Reaktion in Gang setzt, die den Leser des Buches am Ende zufrieden zurück lässt.

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  • eine schöne Geschichte in der (Vor-)Weihnachtszeit

    Bevor die Stadt erwacht

    Kaffeetasse

    26. October 2017 um 19:42

    Weihnachten naht, die Läden machen dies ganz deutlich mit ihrem Sortiment. Doch zu Weihnachten gehören nicht nur Kekse, Sterne und Lichter, sondern für mich auch immer ganz besondere Geschichten, die die Magie dieser Zeit einfangen. Dazu gehört für mich dieser Roman, denn ich bin nach dem Lesen schon jetzt in voller Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Der kleine Elias ist so liebenswürdig, dass er sofort mit einem großen Satz in mein Herz gehüpft ist und auch seine Mutter Amelie hat dort ihren Platz gefunden. Die beiden muss man einfach lieb haben und vor allem vor Amelie habe ich sehr großen Respekt. Die Figuren wurden so schön gezeichnet, dass ich als Leser ein sehr klares Bild der beiden vor Augen hatte und sie als sehr authentisch erlebte. Doch auch Ephraim konnte mich überzeugen, denn er macht im Laufe der Geschichte eine ganz tolle Wandlung und auch ihn mochte ich zum Schluss sehr. Diese Geschichte mit ihren lebendigen und tollen Charakteren hat mich zufrieden zurückgelassen und ein Stück Weihnachten schon jetzt ins Leben gerufen.

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  • Das perfekte Weihnachtsbuch

    Bevor die Stadt erwacht

    Sonjalein1985

    22. October 2017 um 16:08

    Inhalt: Der berühmte Komponist Ephraim Sasse lebt nur für seine Kunst und hat mit Menschen eigentlich nicht viel am Hut. Schon schlimm genug, dass der lärmende Weihnachtsmarkt vor seiner Tür ihn bei seiner Arbeit stört, da verletzt sich seine langjährige Haushälterin auch noch und er muss mit der nervig lebensfrohen Agnes vorlieb nehmen. Dann landet auch noch der Wunschzettel des kleinen Elias durch ein Versehen bei ihm und erstmal im Müll. Doch sowohl der Brief, als auch Agnes, berühren etwas in dem weltfremden Stinkstiefel, das er schon lange nicht mehr gespürt hat. Meinung: Für mich ist "Bevor die Stadt erwacht" das perfekte Weinachtsbuch. Es geht um Mitgefühl, Liebe, Freundschaft, Hoffnung und natürlich um Musik und Weihnachten. Im Mittelpunkt stehen vorallem Musiker Ephraim Sasse, als auch der kleine Elias und seine Mutter. Nebenbei geht es noch um Haushälterin Agnes, Zeitungsausträger Kalle und einige weitere Gestalten, die arbeiten, wenn andere noch schlafen. Alle Charaktere sind sympathisch und liebenswert. Der Komponist zwar erst auf den zweiten Blick, dafür macht er allerdings dann die größte Verwandlung durch und steht bald sogar im Mittelpunkt der Geschichte. Nicht nur, dass er mehrmals über seinen Schatten springen muss, die zarten Gefühle zu Agnes sind einfach nur süß. Dieses Buch besticht durch die hervorragenden Charaktere und der Weihnachtsstimmung, die bei dem Leser von Seite zu Seite zunimmt. Für mich ist dieses Buch ab jetzt ein fester Bestandteil meiner alljährlichen Weihnachtslektüre und ich lege es jedem ans Herz, der mal wieder richtig schön in Weihnachtsstimmung kommen will. Fazit: Das perfekte Weihnachtsbuch. Sehr zu empfehlen.

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  • Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte!

    Bevor die Stadt erwacht

    Monika58097

    16. October 2017 um 10:43

    Amelie Rothemund, alleinerziehende Mutter des kleinen Elias, hat es nicht leicht. Um nicht von Ämtern abhängig zu sein, hat sie zwei Jobs angenommen. Sie arbeitet nachts, damit sie tagsüber für ihren Sohn genügend Zeit haben kann. Elias größter Wunsch ist es, dass seine Mama nicht immer so müde ist und so kommt es, dass er einen Brief an den Weihnachtsmann schreibt. Der Brief landet allerdings nicht beim Weihnachtsmann, sondern durch ein Missgeschick bei dem granteligen Komponisten Ephraim Sasse. Dieser hat mit Weihnachten so gar nichts am Hut und doch muss er sich sputen, damit seine Weihnachtsphantasie fertig wird und aufgeführt werden kann. Ihm will in diesem Jahr aber so gar nichts einfallen. Der laute Weihnachtsmarkt direkt vor seiner Villa ist ihm da auch keine Hilfe. Und dann fällt auch noch seine Haushaltshilfe Marga aus. Sie hat sich ein Bein gebrochen und schickt ihre Freundin Agnes als Ersatz und die wirbelt das Leben des immer grummeligen Komponisten ganz schön durcheinander, doch auch für Amelie hält das Leben noch einiges bereit.  "Bis die Stadt erwacht" - eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte voller Hoffnung, Weisheit und Zauber. Ein bisschen erinnert mich der Roman an "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens mit dem Geizkragen Ebenezer Scrooge, nur, dass diese Geschichte hier im modernen Berlin spielt.  Amelie und den kleinen Elias muss man einfach sofort mögen. Sie dekoriert die Schaufenster in einer Filiale des Feinkosthändlers Walthers und ist bei Kunden und Mitarbeitern sehr beliebt, doch Amelie hat ein Geheimnis, mit dem sie plötzlich konfrontiert wird, das sie aber auch als Chance sieht.  Ephraim Sasse macht einen eher missgelaunten Eindruck, doch wenn man ihn näher kennengelernt, kommt ein ganz anderer Mensch zu Tage, woran die muntere und stets gut gelaunte Agnes schon für sorgen wird. Und auf einmal fragt sich der Komponist, der sich immer selbst genug war, was eigentlich die Menschen machen, bevor die Stadt erwacht... Wer Weihnachtsromane so sehr liebt wie ich, der MUSS diese Geschichte einfach lesen. Eine Geschichte, die den Leser verzaubert und vielleicht auch mal nachdenken lässt über die Menschen, die mitten in der Nacht die Straßen säubern oder die Zeitungen austragen. Ein liebevolles und warmherziges Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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  • Bevor die Stadt erwacht

    Bevor die Stadt erwacht

    SteffiDe

    14. October 2017 um 19:21

    Cover:Das passt echt total gut zum Buch / zur Geschichte und natürlich zur winterlichen Jahreszeit.Klappentext:Der Wunsch eines kleinen Jungen kann Berge versetzen Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Doch der Brief des kleinen Jungen weckt in ihm den plötzlich Wunsch zu helfen  ... Eine stimmungsvolle und anrührende Geschichte zur schönsten Zeit des Jahres!Meinung:Der Schreibstil ist echt sehr schön angenehm und locker zu lesen, man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist echt rührend und einfach nur toll, sie passt perfekt zur winterlichen Jahreszeit. Alle Charaktere sind echt gut beschrieben und sehr sympathisch. Ich kann diese sehr schöne Geschichte echt empfehlen zu lesen.

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  • Weihnachtswunder

    Bevor die Stadt erwacht

    Dreamworx

    14. October 2017 um 16:39

    Das alteingesessene „Walthers“ ist der Inbegriff von Köstlichkeiten in Berlin– Leckereien, die schon liebevoll im Schaufenster platziert werden, verführen zu einem Besuch des Geschäftes ein. Hier arbeitet die alleinerziehende Mutter Amelie als Zweitjob für einige Stunden, nachdem sie in der Nacht schon eine Stelle als Reinigungskraft erledigt hat und bevor sie ihren Sohn Elias zur Schule bringen kann. Und Elias‘ Brief an den Weihnachtsmann muss noch dringend versandt werden. Doch Amelie kann ihn nicht wiederfinden. - Der Musiker und Komponist Sasse lebt allein in einer riesigen Villa, in der er sich verschanzt, um für das Weihnachtskonzert ein Werk zu komponieren. Doch er hasst Weihnachten und vor allem den Weihnachtsmarkt vor seiner Haustür, bei dem Krach kann er nicht denken, geschweige denn Noten zu Papier bringen. Dabei wird es höchste Zeit, denn Weihnachten naht und Sasse hat noch keine Idee. Da helfen auch die Leckereien von Walthers nicht weiter, die er sich gönnt. - Agnes ist verwitwete Rentnerin, die nicht genügend Geld hat, um den Umzug in eine kleinere Wohnung zu finanzieren. Als sich ihre Freundin Marga das Bein bricht und ihre Stelle als Haushälterin bei Herrn Sasse für einige Zeit nicht ausführen kann, bekommt Agnes die Chance, Marga zu vertreten und sich so etwas dazu zu verdienen. Ob Weihnachten dieses Jahr ausfällt oder geschieht noch ein Wunder?Kerstin Hohlfeldt hat mit ihrem Buch „Bevor die Stadt erwacht“ einen wunderschönen und gefühlvollen Roman vorgelegt, der den Leser genau in die richtige Weihnachtsstimmung versetzt. Der Schreibstil ist flüssig, dabei warmherzig und leise, so dass er direkt mitten ins Herz trifft. Die Örtlichkeiten sind sehr bildhaft beschrieben, allein das Schaufenster von „Walthers“ beschwört Bilder von schokoladigen Köstlichkeiten herauf, bei dem einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Die Autorin bedient sich zudem verschiedener Themen wie Migranten, Rentnerdasein, Alleinerziehende sowie Armut, die sie geschickt in ihrer Handlung unterbringt und miteinander verbindet. Die Charaktere sind wunderschön ausgearbeitet und in Szene gesetzt worden. Sie wirken alle wie aus dem realen Leben aufgrund ihrer verschiedenen Lebenssituationen und gerade das macht sie so authentisch. Amelie ist eine sympathische Frau mit positiver Ausstrahlung. Sie vermittelt Wärme und Zuversicht, obwohl sie vor allen etwas verbirgt, sogar vor ihrem Sohn. Elias ist ein aufgeweckter Junge, der für sein Alter schon recht selbständig ist und sich auch an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen kann. Agnes ist eine echte Berliner Pflanze mit dem Herz am rechten Fleck und einer frechen Schnauze, die jedoch nie verletzt, sondern die Wahrheit offen ausspricht ohne jegliche Schnörkel. Sasse ist ein gesetzter Herr, der von Kindheit an Luxus gewöhnt ist. Er ist sehr eigen und hat nur wenig Verständnis für die Menschen in seinem Umfeld, wähnt er sich doch in anderen Sphären. Doch gerade bei ihm erlebt der Leser eine große Entwicklung innerhalb der Geschichte. Manchmal braucht es einfach Menschen, die einen daran erinnern, was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind. Auch die anderen Protagonisten wie Agnes‘ Freundinnen, Amelies Arbeitskolleginnen oder die jungen Migranten Moses und Kofi geben der Handlung einen bunten Strauß voller schöner Nebengeschichten, die am Ende zu einem wunderschönen großen Ganzen führen.„Bevor die Stadt erwacht“ ist ein modernes und warmherzig erzähltes Weihnachtsmärchen, das keines bleiben muss, denn überall könnte es sich zu dieser Zeit so zutragen. Es wäre uns allen zu wünschen, dann wäre die Welt auf einen Schlag um vieles besser, denn: „man hört nur mit dem Herzen gut…“. Hier kann es nur eine absolute Leseempfehlung geben!

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    • 2
  • Weihnachten und Liebe - die perfekte Kombination für ein Herzensbuch

    Bevor die Stadt erwacht

    katikatharinenhof

    06. October 2017 um 08:17

    Amelie ist alleinerziehende Mutter eines süßen Knirpses. Damit Elias nicht vernachlässigt wird, arbeitet  Amelie nachts.nun steht Weihnachten vor der Tür und Elias hat nur einen einzigen Wunsch: Mama soll nicht mehr so müde sein.Dumm nur, dass sein Wunschzettel nicht beim Christkind, sondern beim vergrämten Komponisten Sasse landet. doch Weihnachten ist nicht umsonst die Zeit der Wunder...Kerstin Hohlfeldt hat mit "Bevor die Stadt erwacht" einen Weihnachtsroman geschrieben, der mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut begeistert hat. Schnell wird klar, dass nicht Amelie, sondern der süße Knirps Elias meine Hauptperson im Buch ist und ich kann nicht anders, als ihn in mein Leserherzchen zu schließen. Seine aufgeweckte Art macht es mir aber auch leicht, ihn  - zumindest in Gedanken - einfach zu knuddeln und gern zu haben.Amelies Zweispalt zwischen Mutterliebe und Beruf ist gut nachvollziehbar und gibt mir einen Einblick in die Welt einer alleinerziehenden Mutter.Auch der Komponist Sass ist hervorragend getroffen und seine Entwicklung nachvollziehbar. Ein wenig erinnert er mich an Ebenezer Scrooge aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte :-)Die Geschichte überzeugt durch ihre Warmherzigkeit, ihren kindlichen Charme und vor allen Dingen der ordentlichen Portion Weihnachtsgefühl und Liebe - ein echtes HerzensbuchEin dickes Dankeschön geht an den Verlag, der mir über Net-Galley dieses Rezi-Exemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt hat 

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