Kerstin Hohlfeld Herbsttagebuch

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Inhaltsangabe zu „Herbsttagebuch“ von Kerstin Hohlfeld

Schneiderin Rosa findet ein uraltes Tagebuch. Es sind die Aufzeichnungen von Augusta von Liesen, einer lange verstorbenen Verwandten ihrer Freundin Vicki. Die Einträge enden rätselhaft und Rosa erfährt, dass Augusta urplötzlich gestorben ist. Sie will unbedingt herausfinden, was damals passiert ist. Zumal die alte Geschichte hochbrisante Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Wird es ihr gelingen, das alte Familiengeheimnis aufzuklären und dabei Ordnung in ihr eigenes turbulentes Leben zu bringen?

Ein Hin-und-Her der Gefühle - Rosa ist manchmal echt ein bisschen verpeilt...

— peedee
peedee

"Herz über Kopf. ...und ich begreife nicht, wie das einfach so geschehen konnte. " S.123 Super schönes Leseerlebnis!

— linax3
linax3

Rosa Redlich ist wieder da - hurra! Es macht einfach Spaß, sie zu begleiten :-)

— Lesemaus_im_Schafspelz
Lesemaus_im_Schafspelz

Vergnügliche Frauenunterhaltung

— Tina06
Tina06

Ein süßes Lesevergnügen mit interessanten Charkteren und vielen Turbulenzen.

— Wolly
Wolly

Klingt interessant, die Geschichten um Rosa, werde mir auch die anderen Bücher mal anschauen

— creativbook
creativbook

Rosa Redlich muss man einfach lieben :-)

— anke3006
anke3006

Rosa und ich... werden keine Freundinnen! Aber den Rest der Bande mag ich :)

— ClaudiaBerlin
ClaudiaBerlin

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    Herbsttagebuch
    peedee

    peedee

    26. July 2017 um 21:29

    Rosa Redlich, Band 2: Rosa Redlich findet in der umfangreichen Bibliothek ihrer Freundin Vicki ein altes Tagebuch – es ist das Tagebuch von Augusta von Liesen, einer lange verstorbenen Verwandten von Vicki. Nachdem sie es mühsam schafft, die Schrift lesen zu können, taucht sie in das Leben Augustas ein. Als die Einträge plötzlich enden, will Rosa unbedingt herausfinden, was aus der Tagebuchschreiberin geworden ist. Sie will ein altes Geheimnis eines unbekannten Menschen lösen, stolpert aber im eigenen Leben gerade von einem Fettnapf in den anderen. Sollte sie nicht besser ihr Privatleben aufräumen?Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover mit den knallroten Spangen-Lackpumps auf Herbstblättern. Gefällt mir gut.Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Ich empfehle jedoch trotzdem, mit Band 1 zu beginnen.Rosa wohnt nach wie vor bei Vicki, obwohl diese frisch verheiratet ist. Wird sie nun ausziehen müssen? Nein, denn Daniel wird in seiner eigenen Wohnung bleiben – moderne Beziehung eben. Das alte Tagebuch, das Rosa gefunden hat, führt sie über hundert Jahre zurück in ein anderes Leben. Sie findet trotz allem gewisse Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Vicki ist nicht davon angetan, mehr über ihre Ahnin Augusta zu erfahren. Vicki verhält sich eh etwas komisch – was ist mit ihr los?Für Rosa läuft es eigentlich ganz gut: Sie hat arbeitsmässig gut zu tun und sie hat einen lieben Freund, Basti. Sie fühlt sich jedoch ein wenig von ihm vernachlässigt, da er als Arzt nicht immer alle Dates einhalten kann. Und komischerweise hat er in letzter Zeit sehr viele Tagungen auswärts – sehr oft in Hamburg… Ob sie da misstrauisch sein müsste?Der berühmte Regisseur Leopold Weidenhain taucht plötzlich bei Rosa auf und will, dass sie für sein neustes Theaterstück die Chef-Kostümdesignerin wird. Ein übrigens sehr cooler Typ, dieser Regisseur, richtig schnieke… Aber stopp, Rosa hat ja ihren Basti. Genau.Ein Buch um Gefühle, Liebe, Freundschaft sowie um ein Geheimnis… Wie soll ich das Buch nun bewerten? Ich bin weit davon entfernt, Rosas Handeln gutheissen zu können – seeeehr weit! Ich hätte sie zeitweilig am liebsten geschüttelt… Aber hat mich das Buch gut unterhalten? Ja. Die Geschichte rund um Augusta von Liesen hat mich am meisten interessiert. Daher vergebe ich gerne 4 Sterne.

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  • Rosa zieht uns in ihren Bann!

    Herbsttagebuch
    linax3

    linax3

    12. October 2015 um 14:08

    Geschichten gehen uns Menschen erst sehr nah, wenn wir uns in diese Geschehen hineinfühlen können und auch die Probleme des Protagonisten verstehen. Die Autorin Kerstin Hohlfeld erzählt bereits die zweite Geschichte der bodenständigen Schneiderin Rosa Redlich. Die junge dynamische Rosa führt ein ganz normales Leben und muss wie wir auch das typische Lebenschaos durchleben. Höhe- und Tiefpunkte im Job, Privatleben aber auch in der Liebe! Dabei zeigt uns Rosa immer, dass egal was auch passiert, man immer wieder aufstehen und weiterkämpfen sollte.  Diesmal wird Rosas normales Leben aber von einem uralten spannenden Tagebuch, einer verstorbenen Verwandten ihrer bester Freundin Vicki, besonders geprägt. Rosa findet nämlich besondere Parallelen aus dem Leben von Augusta von Liesen und ihrem Eigenen. Dabei wird ihr frisch gewonnenes Liebesleben  besonders auf die Harte Probe gestellt! Die Geschichte von Rosa ist ein perfektes Herbstbuch um die beginnenden kalten Tage auch ohne strahlende Sonne zu überstehen. Die lebendigen Charaktere die Kerstin Hohlfeld schafft, reißen uns auch diesmal in ihren Bahn. Durch den super leichten Schreibstil ist das Buch super flüssig zu lesen und leider auch schnell wieder vorbei!

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  • Auch der zweite Teil der Rosa Redlich-Reihe macht richtig Spaß!

    Herbsttagebuch
    Lesemaus_im_Schafspelz

    Lesemaus_im_Schafspelz

    17. August 2015 um 14:51

    Rosa findet durch Zufall ein altes Tagebuch. Dieses gehörte niemand geringerem als Augusta von Liesen. Der Augusta, die Rosa schon seit ihrem Einzug bei Vicky immer so böse von ihrem Portrait anstiert. Doch Rosa mit ihrer romantischen Ader ist sofort gefangen von den Zeilen und lässt sich in die damalige Zeit entführen. Aber auch in ihrem eigenen Leben geht es turbulent zu: Sie bekommt ein Engagement am Musical-Theater – ein Traum wird wahr! … Oder doch nicht? Nach „Glückskekssommer“ ist „Herbsttagebuch“ der zweite Teil der Tetralogie um die junge, engagierte Schneiderin Rosa Redlich. Autorin Kerstin Hohlfeld gelingt mühelos der Spagat, auch neue Leser „abzuholen“, während die „alten Hasen“ sich nicht mit unnötigen Wiederholungen langweilen müssen. Alte Bekannte tauchen wieder auf, ebenso wie neue Gesichter, die diesem Band eine ganz neue Dynamik verleihen. Rosas Leben wird kräftig durcheinander gewirbelt. Ihre Entdeckung des Tagebuchs lässt Phantasien aufkommen und weckt ihre Neugier. Auch kann die junge Frau gewisse Parallelen entdecken zwischen sich selbst und der schon lange verstorbenen Verwandten ihrer besten Freundin Vicky. Es geht hier nicht nur beruflich richtig rund – nicht jede der neuen Kolleginnen ist ihr wohlgesonnen -, sondern auch privat gibt es immer wieder Neuigkeiten und Begegnungen, die ihr förmlich den Boden unter den Füßen wegziehen. Sicher muss man als Leser nicht jede Verhaltensweise nachvollziehen könne, doch wirkt Rosa gerade durch ihr Gefühlschaos, in dem sie sich hier befindet, so authentisch, dass vielleicht doch der eine oder andere Leser sich besser mit ihr identifizieren kann, als ihm lieb ist. Ich bin wirklich begeistert von dem Mix aus Privatem und Beruflichem, Gefühlschaos und Zielstrebigkeit, den Kerstin Hohlfeld hier auf die Seiten gezaubert hat. Zwar kommen hier einige meiner Lieblinge aus dem ersten Band etwas kurz, aber das liegt am Umfeld, in dem sich die Schneiderin nun bewegt, so dass ich die Hoffnung hegen darf, dass dies sich im kommenden Band wieder ändert. Eine absolute Leseempfehlung an alle Frauen, die gerne einmal abtauchen, sich mitreißen lassen und vielleicht sogar selbst das Gefühl kennen, nicht zu wissen, welcher Weg der richtige für sie ist!

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  • Herbsttagebuch von Kerstin Hohlfeld

    Herbsttagebuch
    Tina06

    Tina06

    19. February 2015 um 21:55

    Selten ein so kurzweiliges und vergnügliches Lesevergnügen genossen! Die perfekte Lektion für Frauen zum entspannen. Davon hätte ich gern sehr viel mehr. Herzlichen Dank!

  • Eine neue Episode aus dem turbulenten Leben von Rosa Redlich

    Herbsttagebuch
    Wolly

    Wolly

    Inhalt: Rosa Redlich, Schneiderin in einer kleinen Werkstatt in Berlin ist zufrieden mit ihrem Leben. Der Job macht Spaß, sie hat einen netten Freund und wohnt mit ihrer besten Freundin Vicky in einer tollen WG. Eines Tages findet sie in der alten Familienbibliothek von Vicky ein Tagebuch und ist sofort fasziniert von der alten Geschichte. Noch weiß sie nicht das alles in ihrem Leben in den nächsten Monaten ins Wanken geraten wird. Träume gehen in Erfüllung, Glück, Unglück aber auch Herzschmerz - kurz ein komplettes Durcheinander. Die Frage lautet nur noch: Was hat das alles mit dem alten Tagebuch zu tun? Meinung: Ein Buch das Spaß macht. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die beiden erzählten Handlungsstränge verknüpft die Autorin hier sehr gut zu einer Geschichte ohne das der Lesefluss leidet. Die Charakter sind sehr gut ausgearbeitet. Meistens sympatisch, ab und an möchte man sie in die richtige Richtung schubsen. Die Geschichte um Rosa bietet viele Turbulenzen, die Erfüllung von Träumen und das Erkennen von Heimat. Eine leichte Lektüre an einem dunklen Herbsttag. Fazit: Für mich eine wirklich liebenswürdige Geschichte und eine klare Leseempfehlung.

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  • Buchverlosung zu "Herbsttagebuch" von Kerstin Hohlfeld

    Herbsttagebuch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ihr lieben Leseratten, nun steht der Herbst vor der Tür und schon habe ich die passende Lektüre für euch. Und einen schönen Farbtupfer im Bücherregal. Wenn ihr den "Glückskekssommer" kennt und wissen wollt, wie es mit Schneiderin Rosa weitergeht ... Wenn euch meine Bücher noch nicht begegnet sind und ihr sie gern kennenlernen wollt ... Macht doch mit bei meiner Buchverlosung! Es gibt ein signiertes Exemplar von "Herbsttagebuch" zu gewinnen. Eine Frage: Wenn euch das Buch eines Autoren gefallen hat,  haltet ihr dann Ausschau, was er sonst noch geschrieben hat? Und schon seit ihr im Lostopf! :)

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  • Rosa Redlich, das Theater und die Liebe

    Herbsttagebuch
    anke3006

    anke3006

    12. June 2014 um 11:03

    Rosa Redlich, die kleine Schneiderin aus dem Berliner Wedding, ist wieder da. Es ist einfach mitreissend diese wundervolle Figur durch das Buch zu begleiten. Rosa wird diesmal vom Fleck weg engagiert für ein grosses Musical die Kostüme zu entwerfen und zu nähen. Gleichzeitig bringt sie Chaos in ihr Privatleben und entdeckt ein Tagebuch einer jungen Adligen aus dem Jahre 1912. Es geht sehr turbulent zu, wie beim Theater :-). Rosa baut auf und reisst gleichzeitig ein. Kerstin Hohlfeld hat auch in diesem Buch eine wundervolle Geschichte rund um die liebswerte und chaotische Rosa Redlich geschrieben. Ich habe viel gelacht und mitgelitten, wenn Rosa wieder richtig in Aktion war. Es ist einfach schön in Rosa's Welt abzutauchen.

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  • Rosa Redlich wird erwachsen

    Herbsttagebuch
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    14. December 2013 um 18:50

    Autorin: Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte nach dem Abitur sowie einer Berufsausbildung erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Als Mutter von 3 Kindern lebt sie mit diesen, ihrem Mann und 2 Katern heute in Berlin. “Herbsttagebuch” ist nach “Glückskekssommer” der 2. Band, in der 4 Teile umfassenden Reihe, um die liebenswerte, junge Schneiderin Rosa Redlich aus Berlin. Als Fortsetzung dazu ist im Juli 2013 noch “Winterwünsche” erschienen. Der 4. Band – mit dem Frühling als Thema – ist in Planung und soll im Februar 2015 erscheinen. Zunächst werden weitere Roman-Projekte von Kerstin Hohlfeld verwirklicht, u. a. der Roman “Wendezeit”, der im April 2014 veröffentlicht wird, ebenso wie ein Frauen-Roman, der im Herbst 2014 im Ullstein-Verlag erscheint. Handlung: Die junge Schneiderin Rosa Redlich hat nun eigentlich alles, was ihr Herz begehrt und womit sie glücklich ist: Den liebevollen jungen Arzt Basti als Freund an ihrer Seite, eine Familie, tolle Freunde, einen Job, den sie liebt und der sie ausfüllt mit wunderbaren Kolleginnen und ein schönes Zuhause in einer gemeinsamen Wohnung mit ihrer besten Freundin Vicki. Wie ein Tsunami rauscht eines Tages der attraktive Regisseur Leopold Weidenhain in Rosa’s Leben und spült sie nicht nur beruflich mit einem Engagement als Kostümbildnerin für sein neues Stück am Berliner Musical-Theater in eine verblendete Glamour-Welt, sondern auch gefühlsmäßig wird auf einmal alles andere unwichtig, was einmal Bedeutung für sie hatte. Schafft es vielleicht ausgerechnet Augusta von Liesen, eine jung verstorbene Ur-Großtante ihrer Freundin Vicki, deren Tagebuch Rosa zufällig in die Hände gefallen ist und deren Geschichte und die Nachforschungen über ihr Schicksal Rosa seither keine Ruhe lassen, Rosa wieder auf den Boden der Tatsachen und in die Welt der Menschen zu holen, die ihr wirklich etwas bedeuten?! Fazit: Die Cover-Gestaltung mit dem Herbstlaub und den roten Schuhen (Rosa Redlich liebt High Heels) ist themengerecht. Das Schriftbild ist genauso angenehm wie im 1. Band und der Inhalt in insgesamt 13 Kapitel unterteilt, die teilweise etwas kürzer hätten sein können. Auch in diesem Band wird man wieder ein wenig durch Berlin geführt und ich habe mich hier besonders gefreut, Locations darin zu finden, in denen ich selbst auch schon war. Das Buch ist fesselnd geschrieben und man befindet sich gleich mittendrin in dieser neuen Geschichte um Rosa Redlich und lebt deren Leben einfach eine Zeit lang mit, als wäre man Teil davon, z. B. als Freundin. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich Rosa gerne an manchen Stellen zur Seite genommen und mal ordentlich ins Gewissen geredet und mich schützend dazwischen gestellt, wenn sie auf dem Weg war, mal wieder eine neue Dummheit zu begehen. Die Haupt-Protagonisten waren – wie auch im Vorgänger-Band – wieder sehr sympathisch, bis auf Leopold Weidenhain, der aber ein besonderes Prickeln in die Geschichte gebracht hat. Ganz besonders hat mir die Nebenhandlung um Vicki’s jung verstorbene Großtante Augusta gefallen, die sich so wunderbar in die Hauptstory eingefügt hat und eine besondere Spannung verliehen hat. Schon als Kind habe ich solche geheimnisvollen Geschichten geliebt und fand vielleicht gerade deshalb damals von Enid Blyton die “Tina und Tini”-Reihe mit kindgerechten Detektiv-Geschichten besonders spannend. Somit enthält diese Geschichte eigentlich zwei (Love-)Stories – die von Rosa und die von Augusta. Als Essenz aus dieser Geschichte kann man sicherlich herausziehen, dass man sich nicht zu leicht blenden lassen sollte und sich nicht auf einmal um jeden Preis Wünsche erfüllt, die man eigentlich nie hatte. Man sollte nie für die Erfüllung eigener Bedürfnisse “über Leichen gehen”, sondern immer bedenken, welche lieben Menschen man bei zu impulsivem Handeln möglicherweise verletzt oder sogar für immer verliert durch puren Egoismus und manchmal doch besser auf dem Weg bleiben sollte, auf dem man sich eigentlich wohl gefühlt hat. Rosa Redlich ist ein ganzes Stück weit erwachsener geworden und ich freue mich schon, sie in dem 3. Band “Winterwünsche” dabei weiter begleiten zu dürfen. Eine uneingeschränkte 5 Punkte-Leseempfehlung gibt es hierfür *****

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Rosa Redlich und ein altes Tagebuch

    Herbsttagebuch
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    23. September 2013 um 07:47

    Eigentlich läuft im Moment alles super für Rosa. Sie hat einen Job, den sie liebt, Erfolg in der Arbeit, wunderbare Freunde und einen Mann, der sie liebt. Als ihr angeboten wird, bei einer Musicalproduktion als Kostümbildnerin mitzuarbeiten, nimmt sie das Angebot nach kurzer Überlegung an. Sie wohnt noch immer bei ihrer Freundin Vicki und findet dort ein uraltes Tagebuch von einer ihrer Vorfahrinnen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, die alte Schrift zu entziffern, taucht sie nach und nach in das Leben der Augusta von Liesen ein. In ihrem neuen Job beim Musical trifft sie auf den Regisseur Leopold Weidenhain, mit dem sie bald mehr verbindet als nur die Arbeit. Plötzlich gibt es zwei Männer in ihrem Leben, aber kann man zwei Männer gleichzeitig lieben? ... Und wieder ist die Autorin Kerstin Hohlfeld in das chaotische Leben von Rosa Redlich eingetaucht und der Leser hat seine Freude daran. Rosas Gefühlsleben wird in diesem Roman ziemlich strapaziert. Sie hat ihren Basti und liebt ihn, kann aber auch an dem Regisseur des Musicals, für das sie seit kurzem arbeitet, nicht vorbei. Er führt sie in eine Welt, die sie nicht kannte und die für sie sehr verführerisch ist. Es ist die Welt der Schönen und Reichen und ganz unberührt lässt sie das nicht. Und sie hat großen Erfolg mit ihren Kreationen, der sie berauscht. Aber auch dort ist sie nicht vor Neidern gefeit, die ihr das Leben schwer machen. Rosa, die ein sehr großes Herz hat und ein Faible dafür, wenn andere Hilfe brauchen, hilft ab und an in ihrer alten Werkstatt aus, als dort Not am Mann ist. Sie ist eine Frau geworden, auf die man sich verlassen kann. Mittels des gefundenen Tagebuchs der Augusta von Liesen ist es Kerstin Hohlfeld gelungen, eine Brücke zwischen dem Heute und der Vergangenheit zu schlagen. Augusta musste einen Mann heiraten, den sie nicht liebte und soll einer mündlich übertragenden Legende gemäß kurz nach der Hochzeit verstorben sein. Diese Geschichte birgt natürlich Potential zum Träumen für Rosa und sie beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Leben von Augusta und erfährt auch noch ein Familiengeheimnis, deren Folgen bis ins Heute reichen. "Herbsttagebuch", ein ausgesprochen unterhaltsames Buch zum träumen und schmunzeln. Jetzt zur Herbstzeit gelesen, in eine warme Decke eingemummelt und einen Tee neben sich, die ideale Lektüre. Natürlich ist es nicht nur ein Buch für den Herbst, in das Buch kann man zu jeder Jahreszeit eintauchen und die Welt um sich herum vergessen. Angenehme Lesezeit ist mit der leicht chaotischen Rosa Redlich garantiert. Mit ihr wird es nicht langweilig und man fragt sich als Leser ständig, was denn wohl als nächstes passieren wird.  Mich hat dieses Buch schon sehr neugierig auf den 3. Teil "Winterwünsche" gemacht, denn Rosa Redlich muss man einfach mögen. Ich empfehle dieses Buch gern weiter.

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  • "Musst Du sie lassen. Hast du vergessen, wie ist, junge Frau zu sein "?

    Herbsttagebuch
    abuelita

    abuelita

    19. July 2013 um 12:34

    ….und weiter geht es mit den Erlebnissen von Schneiderin Rosa. Sie findet in der Bibliothek von Vicki ein uraltes Tagebuch von Augusta von Liesen, einer Verwandte von Vicki. Und Rosa ist absolut fasziniert von dem Leben und den Geheimnissen dieser Augusta. Zugleich wird jemand – natürlich ein junger faszinierender Mann…*g* - vom Theater auf Rosas Entwürfe aufmerksam…. Und mehr verrate ich hier nicht....  Rosa ist blauäugig, super-romantisch, nah am Wasser gebaut und auch ziemlich chaotisch.  Mit leichter Feder skizziert die Autorin Ihre Protagonistin und auch die anderen Charaktere, die man sich alle sehr gut vorstellen kann. Selbst wenn sie dieses Mal auch etwas vom Weg abkommt, ist sie doch sehr sympathisch. Was mir weniger gut gefiel, war dass die Handlung von Augustas Tagebuch oft mit den Erlebnissen von Rosa in der jetzigen Zeit - fast – übereinstimmte. Das erschien mir etwas „zwanghaft.  Trotzdem – ein locker-leichter Liebesroman, den man gut in einem Rutsch weglesen kann.

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  • Rosa ist wieder da!

    Herbsttagebuch
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    08. April 2013 um 22:44

    Die Geschichte... Schneiderin Rosa, die noch immer in der Villa ihrer Freundin Vicky von Liesen wohnt, findet beim Stöbern in der Bibliothek ein angestaubtes Tagebuch und beginnt, die alte Schrift zu entschlüsseln. Die alten Lebenserinnerungen von Vickys Großtante Augusta faszinieren Rosa so sehr, dass sie darüber sogar ihre eigenen Probleme vergisst. Denn in ihrem turbulenten Privatleben steht nicht alles zum Besten - die Beziehung zu Basti entwickelt sich nicht nach Rosas Vorstellungen, außerdem taucht auch noch ein berühmter Regisseur auf und bietet ihr einen aufregenden Job als Kostümbildnerin an... Meine Meinung: "Herbsttagebuch" ist der 2. Band Rosa Redlich-Reihe und knüpft an seinen Vorgänger "Glückskekssommer" an. Den Schauplatz hat Kerstin Hohlfeld erneut nach Berlin verlegt und mit lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen versehen. Noch immer gefallen mir die Romanidee sowie die lebendigen Beschreibungen von Rosas Beruf und diesmal dürfen wir hinter die Kulissen einer Musicalproduktion blicken. Rosa Redlich hat sich inzwischen als Schneiderin einen Namen gemacht, arbeitet noch immer in der Weddinger Schneiderei und wird zufällig von dem erfolgreichen Regisseur Leo Weidenhain für sein neues Musical als Kostümbildnerin entdeckt. Außerdem findet die talentierte Schneiderin in Vickys Domizil ein uraltes Tagebuch, das der längst verstorbenen Augusta von Liesen gehörte und das rätselhaft endet. Als Rosa beginnt, in den Aufzeichnungen von Augusta zu lesen, ist sie davon so gefesselt, dass als ihre eigenen Probleme vergessen sind - und davon gibt es sehr viele... Rosa ist eine hoffnungslose Romantikerin, die zwar manchmal launenhaft und chaotisch erscheint, aber dennoch das Herz am rechten Fleck hat. Hauptperson Rosa und ihre verpeilte Art muss man einfach mögen, obwohl sie in "Herbsttagebuch" oft heult, was ein wenig nervt. Außerdem konnte ich nicht alle ihrer Handlungen nachvollziehen und hätte Rosa ein paar Mal gern geschüttelt... Auch die Nebencharaktere wie z.B. ihre Freundin und erfolgreiche Autorin Vicky, Rosas Freund Dr. Sebastian "Basti" Andrees und ihr neuer attraktiver Chef Leo Weidenhain sind reizvolle Figuren und fügen sich wunderbar in die Handlung ein. "Herbsttagebuch" erzählt die Fortsetzung von Rosas Geschichte mit all seinen Höhen und Tiefen. Wir erfahren abermals viel über die chaotische Hauptperson & über wahre Freundschaft, Liebe, Intrigen und Untreue. Man ahnt, welchen Ausgang die turbulente Story nimmt, doch der Weg dorthin ist mit allerlei Stolpersteinen und Irrwegen gepflastert. Manche Passagen wurden für meinen Geschmack zu übertrieben bzw. ein klein wenig klischeehaft gestaltet, doch im Großen & Ganzen hat mich "Herbsttagebuch" wunderbar unterhalten. Ich-Erzählerin Rosa plaudert abermals aus dem Nähkästchen, lässt uns an ihrem aufregenden Alltag teilhaben und tritt dabei gern mal ins Fettnäpfchen, was für Abwechslung und erheiternde Szenen sorgt. Die Tagebuchaufzeichnungen in kursiver Schrift entführen uns in das Jahr 1912 entführen und bringen einem das Leben von Augusta näher, das manchmal erstaunliche Parallelen zu Rosas eigenen Gefühlen & Gedanken aufweist. "Herbsttagebuch" verfügt über eine locker-leichte Schreibweise, unterhaltsame Dialoge und Kapitel in angenehmer Länge, wodurch sich die 344 Seiten schnell und flüssig lesen lassen. FAZIT: Mit "Herbsttagebuch" ist Kerstin Hohlfeld eine wunderbare Fortsetzung von "Glückskekssommer" gelungen. Trotz klitzekleiner Mankos ist auch der 2. Rosa Redlich-Band ein schönes Wohlfühlbuch, das dank der reizvollen Plots mit vielen Wirrungen, der liebenswerten Protagonistin und des mitreißenden Schreibstils hohen Unterhaltungswert bietet. Dafür vergebe ich bezaubernde 4 1/2 STERNE und wünsche mir noch mehr Rosa Redlich-Bücher.

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  • Rezension zu "Herbsttagebuch" von Kerstin Hohlfeld

    Herbsttagebuch
    NiCi

    NiCi

    27. February 2013 um 15:06

    Rosa Redlich, die junge Schneiderin, ist wieder da. Während Rosa in "Glückskekssommer" noch versucht hat ihr Leben auf die Reihe zu bekommen ist ihr das jetzt schon ziemlich geglückt. Sie ist glücklich mit Ben, arbeitet wahnsinnig gern in der Schneiderei, hat tolle Freunde, und kann sich vor Spezialaufträgen kaum retten. Aber erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Zuerst finden Rosa dieses wunderschöne alte Tagebuch. Sie fängt an es zu entziffern und sich mit Augusta der Schreiberin und einer von Vickys Verwandten auseinanderzusetzen, nichts ahnend das dieses Tagebuch noch eine große Bedeutung haben wird. In der Zwischenzeit brechen aber viele ihrer Seifenblasen auseinander. Ihre Freundin Vicky erlebt eine einschneidende Veränderung in ihrem Leben, und ihr Freund Basti war auch nicht immer ganz ehrlich, und dann taucht auch noch Leo auf und bietet ihr neben Traumjob auch noch Beziehung an. Damit ist das Chaos in Rosas Leben perfekt. Wie schon in „Glückskekssommer“ hat mich Rosa wieder beeindruckt. Natürlich hat sie immer noch den leichten Hang zur Naivität aber eigentlich versucht sie nur das Beste für sich raus zuholen. Dabei vergisst sie allerdings sich treu zu bleiben und stößt gern mal ihre Mitmenschen vor den Kopf. Wie es sich für Chick Lit gehört, geht das nicht ohne Klischees und es treten auch noch zusätzliche Personen hinzu. Aber ein bisschen erwachsener ist Rosa innerhalb der wenigen Monate geworden. Das Buch selbst ist flüssig und angenehm geschrieben, es fesselte mich, da Augustas Rolle erst im letzten Drittel richtig zum Tragen kam. Dadurch behielt das Buch auch eine gewisse Spannung bereit. Und wie es sich für ChickLit gehört kommt es auch zum Happy End. Natürlich ist es alles ein bisschen vorhersehbar, aber das entspricht dem Genre und macht die Geschichte umso sympathischer. Insgesamt eine wunderbare angenehme Geschichte, die hoffentlich mit „Herbsttagebuch“ noch nicht zu Ende ist.

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  • Leserunde zu "Herbsttagebuch" von Kerstin Hohlfeld

    Herbsttagebuch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    LIEBE UND LÜGEN Schneiderin Rosa findet ein uraltes Tagebuch. Es sind die Aufzeichnungen von Augusta von Liesen, einer lange verstorbenen Verwandten ihrer Freundin Vicki. Die Einträge enden rätselhaft und Rosa erfährt, dass Augusta urplötzlich gestorben ist. Sie will unbedingt herausfinden, was damals passiert ist. Zumal die alte Geschichte hochbrisanteAuswirkungen auf die Gegenwart hat. Wird es ihr gelingen, das alte Familiengeheimnis zu lüften und dabei Ordnung in ihr eigenes chaotisches Leben zu bringen? Eine turbulente Dreiecksgeschichte aus dem Herzen Berlins. Leidenschaftliche Liebe, riskante Geheimnisse und prickelnde Spannung inklusive. Nach dem "Glückskekssommer" geht Rosa-Redlich in die zweite Runde und ich möchte euch herzlich zu meiner Leserunde einladen, für die ihr euch ab sofort anmelden könnt. Der Gmeiner-Verlag stellt 15 Exemplare des Romans zur Verfügung, die ich am 23. 8. verlose. Bis zum 22. August könnt ihr euch anmelden. Am 1.9. werden wir dann zusammen loslegen. Ich freue mich auf eine spannende Lesezeit mit euch und hoffe auf rege Teilnahme.

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  • Rezension zu "Herbsttagebuch" von Kerstin Hohlfeld

    Herbsttagebuch
    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    28. January 2013 um 16:24

    "Auf Regen folgt immer Sonnenschein" Die verträumte Rosa Redlich ist zurück und landet umgehend in einer turbulenten Dreiecksgeschichte! Inhalt: Rosa Redlich kann ihr Glück kaum fassen. Nach dem verkorksten "Glückskeksommer" geht es steil bergauf. Sie hat in Basti einen tollen Freund gefunden, der nebenbei auch noch Arzt ist. Die Schneiderwerkstatt ist gerettet und floriert bestens und ihre Karriere als selbstständige Schneiderin läuft sehr gut an seit der Modenschau vor dem "Schraders". Die Schauspielerin Eva Andrees hat trotz der damaligen Panne wieder ein von Rosa geschneidertes Kleid präsentiert und ihre Freundin Vicki, die mittlerweile eine bekannte Bestsellerautorin geworden ist, heiratete sogar in einer ihrer Kreationen. Seither hält viel Prominenz vor der kleinen Weddinger Nähstube. Doch Rosa wäre nicht Rosa, wenn einfach alles so mir nichts, dir nichts nach Plan laufen würde. Rosa findet in der verstaubten Bibliothek in Vicky's Haus ein altes Tagebuch von Augusta von Liesen, einer Vorfahrin ihrer Freundin Vicki. Neugierig und romanisch wie sie nun mal ist, macht sie sich daran, die schwierige Kurrentschrift zu entziffern und taucht ab in eine Zeit vor genau 100 Jahren. Ihr wird bewusst, dass sie so einiges mit der ebenfalls sehr romantisch veranlagten Augusta gemeinsam hat und ehe sie sich versieht, sind derer beiden Leben plötzlich miteinander verbunden. Als dann noch unverhofft der bekannte Regisseur Leopold Weidenhain in der Schneiderei steht und Rosa mitteilt, dass er sie für ein neues Musical als Kostümdesignerin anheuern möchte, wird für sie aus künstlerischer Sicht ein Traum wahr. Doch sie ahnt noch nicht, in welche chaotische Dreiecksgeschichte sie da gerade hineinschlittert... "Ich koche aus zwei Töpfen, esse aus beiden und kann mich nicht entscheiden, welche Suppe mir besser schmeckt. Und ich habe die ganze Zeit Bauchschmerzen dabei!" Seite 203 Handlung & Charaktere: In "Herbsttagebuch" gehen die turbulenten Erlebnisse der verträumten Rosa Redlich weiter, die man zuvor in "Glückskekssommer" kennen- und liebengelernt hatte. Auch mit diesem zweiten Teil ist der Autorin Kerstin Hohlfeld wieder ein bezaubernder Roman gelungen, der für alle Liebhaber der leicht-lockeren Literatur etwas zu bieten hat. Gefühlvoll, romantisch, spritzig, frech und sehr humorvoll geht es zu und es ist wieder eine wahre Freude, an der Seite von Rosa durch die Geschichte zu reisen. Wieder erlebt man aus ihrer Sicht die Geschehnisse, ist wieder hautnah dabei und ihre verträumte Gedankenwelt - in der es wie gewohnt sehr durcheinander zugeht - sorgt wieder für viele amüsante Lesemomente. Rosa hat ein Talent dafür, von einem Chaos in das nächste zu schlittern, sie scheint diese Momente geradezu anzuziehen. Grade erst alles ins Lot gebracht, fangen schon die nächsten Turbulenzen an. Das Tagebuch der Augusta von Liesen passt genau in Rosas romantische Welt, sie fühlt sich davon natürlich sofort angezogen. Und selbst der Leser kann sich dieser Faszination nicht entziehen, denn diese von Rosa so mühsam übersetzen Tagebuch-Ausschnitte ziehen sich wunderschön durch das ganze Buch. Sie werden in einer handschriftähnlichen Schrift dargestellt und man versinkt ebenfalls in diese Welt von vor 100 Jahren. Ein gelungener Mix zwischen alt und neu, der wirklich Lesefreude bereitet. Aber auch in diesem Teil möchte man Rosa gerne immer wieder schütteln und rütteln und ihr sagen, dass sie die Augen aufmachen soll, dass die ihr Glück quasi selbst immer von sich schubst. Sie handelt oft recht impulsiv, redet schneller als sie denken kann und verletzt dadurch oft ihre Freunde, auch wenn sie dies beim besten Willen nicht beabsichtigte. Ihre Freundin Vicky bezeichnet sie gerne als einen Schmetterling, der gerade dorthin fliegt, wo es ihm am besten gefällt. Und immer wieder passt dies sehr gut, auch wenn Rosa dies gerne abstreitet. Der berühmte und auch ich gut aussehende Regisseur entführt Rosa in eine gefühlte Märchenwelt, er verdreht ihr den Kopf und verführt sie. "Oh Mann! So eine geniale Geschichte habe ich das letzte Mal gehört, als mir meine Mutter vor 20 Jahren Aschenputtel vorgelesen hat! Und jetzt passiert es mir!!! Ein Prinz kommt und führt mich hinweg." Seite 105 ... Hinweg in die schillernde Welt des Musicals. Das gefällt ihr sehr gut und der eher pragmatische Basti steht da plötzlich im Hintergrund. Doch auch wenn sie oft recht flatterhaft erscheint, hat Rosa doch das Herz am rechten Fleck, wenn es darauf ankommt. Dies beweist sie, als sie sich im richtigen Moment statt für ein pompöses Leben für ihre Freundin Vicky entscheidet, als diese ihre Hilfe braucht, und ihr tatkräftig zur Seite steht. Wie auch schon im ersten Band findet man hier eine durch die Autorin wunderbar gestaltete Charakteristik der Protagonisten. Niemand wird nur oberflächlich dargestellt, alle bekommen ihre Aufmerksamkeit und dies macht die Geschichte, die wieder in Berlin spielt, so authentisch. Eine Geschichte, die gerade den Nachbarn eine Strasse weiter passieren könnte... "Ich habe bestimmt nicht alles richtig gemacht in letzter Zeit. Nee, wahrscheinlich habe ich wieder traumwandlerisch jede Menge Mist gebaut. Aber diesen Erfolg, den habe ich mir hart erarbeitet, gegen Widerstände, gegen Neid und Missgunst. Und darauf bin ich stolz." Seite 297 Mein persönliches Fazit : Wieder hat mich die Autorin Kerstin Hohlfeld mit ihrem Fortsetzungsroman "Herbsttagebuch" völlig begeistert. Ein lockerer, wunderschöner Frauenroman, mit dem man sich gerne auf dem Sofa einkuschelt, der für tolle, entspannte Lesestunden sorgt. Ich hatte glücklicherweise beide Bände (Glückskekssommer und Herbsttagebuch) zur Hand und konnte so direkt ohne Unterbrechung weiterlesen. Ich habe beide Bücher zusammen in zwei Tagen verschlungen. Und dies spricht definitiv FÜR die schönen Bücher :-) Liebe Frau Hohlfeld, ich würde mich doch sehr über weitere Geschichten aus dem Berliner Wedding freuen und noch ein wenig im Kreise der liebevollen Clique verbringen. Ich warte sehnlichst auf die Fortsetzung! :-) © Rezension: Alexandra

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