Kerstin Hohlfeld Kirschblütenfrühling

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 15 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(13)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kirschblütenfrühling“ von Kerstin Hohlfeld

Gar nicht so leicht für Rosa, die Schneiderei zu managen, während ihre Chefin Margret zur Kur fährt. Noch dazu, wenn gleichzeitig eine Punkerin namens Koma mit ihrer Truppe die Gegend unsicher macht. Rosa nähert sich der Frau an, die bei genauerem Hinsehen eher unglücklich als gefährlich wirkt, und verschafft ihr einen Job in ihrem Stammlokal. Wenig später wird dort Geld gestohlen. Hat Koma ihr Vertrauen ausgenutzt? Rosa glaubt nicht daran und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter.

Einfach nur schön und gut fürs Herz.

— Tina06
Tina06

Lebensfreude kann wirklich nur Rosa vermitteln!

— linax3
linax3

Rosa Redlich ist endlich wieder da !!!

— anke3006
anke3006

Die Rosa-Redlich-Reihe ist Nahrung für die Seele - so warmherzig erzählt. Eine Freundin wie Rosa wünscht man sich. Ein gelungener Abschluss.

— Cappuccino-Mama
Cappuccino-Mama

Allerbeste Unterhaltung, die alles vereint, was ein guter Frauen-Roman braucht :-)

— VeraHoehne
VeraHoehne

Ein Wohlfühlroman für wunderbare Stunden!

— Monika58097
Monika58097

Stöbern in Krimi & Thriller

Sag kein Wort

Unglaublich fesselnd!

Eori

Ich soll nicht lügen

Packend und bewegend. Allerdings ist ein Buch, in denen die Protagonisten an psychischen Erkrankungen leiden nicht gleich ein Psychothriller

LarryCoconarry

Redemption Road - Straße der Vergeltung

Großartig geschrieben und hochspannend, rasant. Ein Thriller-Highlight.

Nisnis

Kreuzschnitt

Verbrechen in Vergangenheit und Gegenwart

mareikealbracht

Wildfutter

Bayrische Krimikomödie um Wildsau und Tiger

vronika22

Fiona

Ein spannender Krimi mit einer interessanten Ermittlerin, die für viele Überraschungen sorgt.

twentytwo

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rosas letzte Geschichte

    Kirschblütenfrühling
    linax3

    linax3

    22. March 2016 um 17:45

    >>In diesen Augenblick klopft es an der Tür. Hastig springe ich auf. Wer mag das um diese Zeit sein? Und vor allem mit welcher Absicht? Mein Herz pocht wie wild, als ich an die Tür gehe. Wieder einmal wird mir klar, dass die Ereignisse der letzten Wochen nicht spurlos an mir vorübergegangen sind. << S. 211Leider schon die vierte und letzte Teil der wunderbaren Rosa Redlich. Für diejenigen die Rosa noch nicht kennen: Die junge dynamische Rosa führt ein ganz normales Leben und muss wie wir auch das typische Lebenschaos durchleben. Höhe- und Tiefpunkte im Job, Privatleben aber auch in der Liebe! Dabei zeigt uns Rosa immer, dass egal was auch passiert, man immer wieder aufstehen und weiterkämpfen sollte. Glückskekssommer, Herbsttagebuch und Winterwünsche sind die vorherigen Abenteuer von Rosa, klickt euch doch mal rein. Die Bücher sind sehr zu empfehlen!Eine typische Rosa Geschichte mit viel Scharm, Witz und Fröhlichkeit. Diesmal ist Rosa in der Schneiderei auf sich alleine gestellt, ob das wohl gut geht? Viele Geschehnisse überschlagen sich und Rosa ist mittendrin. Auweia! Die sonst immer tapfere Rosa kommt sogar an ihre persönlichen Grenzen als sie Koma kennen lernt, eine etwas andere junge Frau die leider nur Probleme macht. Doch was kommt nicht in Frage? Genau Aufgeben ist nicht drin!Diese Fortsetzung und auch das Ende der Rosa Reihe war ein sehr gutes Lesevergnügen. Absolut angenehm für den kommenden Frühling, da kommt auch bereits Frühlingsstimmung auf. Durch den lockeren und angenehmen Schreibstil der Autorin verfliegt die Geschichte wie im Flug und schon ist man leider am Ende angekommen. Danke an die Autorin für diese schöne Zeit mir Rosa Redlich und das wunderschönes Ende!Mein Herzlicher Dank geht an den Gmeier-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

    Mehr
  • Kirschblütenfrühling

    Kirschblütenfrühling
    Nik75

    Nik75

    Endlich ist er da, der vierte und letzte Band der Rosa Redlich Serie. Ich habe mich schon so darauf gefreut, wieder neues von Rosa lesen zu dürfen. Rosa habe ich ja bereits in den ersten drei Bänden in mein Herz geschlossen und irgendwie ist sie zu einer Freundin geworden. Für alle die Rosa noch nicht kennen. Sie ist eine wunderbare junge Frau, die als Schneiderin in einer Änderungsschneiderei arbeitet, aber auch selber Mode zeichnet und schneidert. Sie ist eine liebenswerte Person, die immer hilfsbereit ist. Wenn mal Not am Mann ist dann ist auf sie Verlass. Besonders ausgeprägt war ihr Helfersyndrom auch in diesem Roman. Rosa zeigt bei Conny wieder mal ihr großes hilfsbereites Herz auch wenn sie dabei vermutlich wieder verletzt wird. Ich finde es aber echt schön, dass Rosa andere Menschen nicht egal sind. Vielleicht ist dass der Grund warum ich die Rosa Bücher so liebe. Frau Hohlfeld hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil und sie schafft es, dass man von Rosa schon nach den ersten Seiten vollkommend fasziniert und gefesselt ist. Man lebt mit ihr einfach mit. Ich habe mit ihr mitgefiebert, mitgeträumt, mitgelacht und mitgeweint. Ich habe jede Sekunde genossen, die ich mit ihr im Buch verbringen durfte. Auch dieses Mal war wirklich nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Es gab viele Höhen und Tiefen, die Rosa mit Hilfe ihrer Freunde alle gemeistert hat. Ja ich muss zugeben, dass mir dieser vierte und letzte Band absolut gefallen hat. Ich kann gar nichts Negatives darüber schreiben. Die Serie wird sehr stimmig abgeschlossen und es bleiben keine Ungereimtheiten im Raum stehen. Das finde ich echt gut, denn ich will mich nicht immer nach dem Lesen fragen, wie es denn weitergeht. Es wäre natürlich schön, wenn es noch weitere Rosa Bücher geben würde, aber man kann auch nicht eine Endlosserie daraus machen. Das wäre vermutlich mit der Zeit auch nicht mehr so interessant. Danke Frau Hohlfeld für diesen tollen, emotionalen und gefühlvollen Roman. Ich bin begeistert. Von mir gibt es 5 Sterne für Rosa.

    Mehr
    • 2
  • Rosa Redlich ist unerschütterlich

    Kirschblütenfrühling
    anke3006

    anke3006

    02. August 2015 um 17:31

    Rosa Redlich, die chaotische Fettnäpfchentreterin ist wieder da !!! Ich liebe die kleine Schneiderin mit ihren tollen Kreationen und dem großen Herz. Der vierte Teil spielt wieder im Weddinger Kiez, in der kleinen Schneiderei und meinem Lieblingsrestaurant "Schraders". Kerstin Hohlfeld hat wieder den ursprünglichen Weddinger Flair eingefangen. Alteingesessenes verbindet sich mit Neuzugezogenem. Es geht um Vorurteile und Verständnis, Misstrauen und an den Glauben an das Gute im Menschen. Kerstin Hohlfeld hat das alles wunderbar mit viel Witz und Gefühl geschrieben. Ab und an musste ich beim Lesen vor Rührung schlucken ;-) das schafft nur Kerstin Hohlfeld.

    Mehr
  • Freundschaft, Liebe, Familie – das große Finale der Rosa-Redlich-Reihe...

    Kirschblütenfrühling
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    18. July 2015 um 17:36

    So schnell und so ereignisreich können nur wenige Jahre vergehen. In GLÜCKSKEKSSOMMER mag Rosa nicht so recht den Prophezeiungen aus den Keksen vertrauen, in HERBSTTAGEBUCH versucht sie ein altes Familiengeheimnis aufzuklären, in WINTERWÜNSCHE spielt Rosas „beste Feindin“ ein falsches Spiel mit ihr. Und nun, im Finale, dem KIRSCHBLÜTENFRÜHLING erwarten Rosa Redlich neue Abenteuer. Das Cover: 08/15-Buchcover sind bei dieser Serie Fehlanzeige. Nach einer Pusteblume, roten Lack-Pumps und bunten Fingernägeln gibt es hier eine wilde Hochsteckfrisur und Kirschblüten zu sehen. Wie immer ist das Motiv auch auf dem Buchrücken zu sehen, sowie auf den Buchinnenseiten als „Pixeldruck“. Die Textfelder auf dem Cover sind wieder in einem sonnigen Gelb, ebenso wie ein Teil des Buchrückens, sowie die Buchrückseite. Die gesamte Buchserie wirkt im Regal stehend einfach wunderschön. Wie schon erwähnt, sieht man auf dem Coverbild im Vordergrund den Oberkopf einer Frau, bei der die Haare zu einem lockeren Dutt frisiert sind, in dem Kirschblüten stecken. Im Hintergrund sieht man verschwommen die Zweige eines blühenden Kirschbaums. Der größte Teil des Covers ist matt gestaltet, lediglich die gelben Textfelder und die Blüten im Haar wurden glänzend hervorgehoben. Die Handlung: Nachdem ihre Chefin Margret endlich die längst fällige Kur antritt, muss Rosa die Schneiderei managen. Gar nicht so leicht, wenn zeitgleich dazu plötzlich eine Punkerin, die sich Koma nennt, mit ihren Freunden die Gegend unsicher macht. Doch Rosa gelingt es, das Vertrauen der jungen Frau zu gewinnen. Dabei lernt Rosa die liebenswerten Seiten von Koma kennen, und langsam aber sicher entsteht zwischen ihnen eine Freundschaft. Rosa überredet die befreundeten Inhaber des „Schraders“, Koma als Küchenhilfe einzustellen. Alles könnte so schön sein, würden nicht plötzlich ein paar tausend Euro fehlen, und Koma in Verdacht geraten, das Geld gestohlen zu haben. Doch die junge Frau ist weg – spurlos verschwunden. Hat die junge Frau das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wurde, schamlos ausgenutzt? Rosa kann das nicht glauben, und setzt alles daran, den wahren Täter zu überführen... Meine Meinung: In KIRSCHBLÜTENFRÜHLING durfte ich Rosa bei einer Lamawanderung begleiten, lernte eine Punkerin namens Koma kennen und bestaunte die Schauplätze, welchen die Autorin Leben einhauchte. Zwar kann man jeden Band der Rosa-Redlich-Serie auch einzeln lesen, aber schöner ist es natürlich, wenn man die Protagonistin Rosa von Anfang an begleitet, und ihre Entwicklung, die sie durchläuft, mitverfolgt. Seit WINTERWÜNSCHE, dem vorherigen Band, ist im Buch etwa ein Jahr vergangen. Viel ist geschehen. So lebt Vicki, Rosas beste Freundin und einstige Mitbewohnerin, inzwischen mit ihrem Mann Daniel und der kleinen Tochter Lulu in Kletzin. Das Zuhause der jungen Familie ist ein Schloss, das das Paar liebevoll renoviert hat. Rosa Redlich, die Schneiderin aus Berlin, muss man einfach gerne haben. Und wie Kerstin Hohlfeld es in ihrer Danksagung erwähnt hat: Für viele Leserinnen dieser Serie wurde Rosa zu einer Freundin, so auch für mich. Rosa ist einfach ein „Seelchen“ - sie besitzt die Gabe, verzeihen zu können, nicht nachtragend zu sein und stets an das Gute im Menschen zu glauben – zumindest fast immer. Doch manchmal erlebt sie dadurch auch so manche Enttäuschung, und man möchte die zarte, elfengleiche Rosa am liebsten in den Arm nehmen und trösten. Manche würden Rosa vielleicht naiv nennen – oder leichtgläubig. Doch Rosas Naturell ist es nun mal, jedem eine zweite Chance zu geben. Und fast immer wird sie dafür auch belohnt – sei es mit ewiger Freundschaft, oder was auch immer. Irgendwie ist Rosa wie ein guter Hirte, der sein entlaufenes Schäfchen sucht, bis er es findet (um es mal mit einem biblischen Gleichnis zu sagen). Und selbst wenn Rosa einfach aufgeben will, so kann sie dies einfach nicht. Zu sehr würde es sie belasten, würde sie nicht alles Menschenmögliche versuchen, das verirrte Schäfchen wieder auf den rechten Weg zurückzuführen. Dennoch, um eines klarzustellen: Auch wenn es so zu sein scheint – Rosa ist keine Heilige, sondern eine ganz normale Frau, die auch ihre Macken und Fehler hat, die sich nicht immer perfekt verhält, was man bereits in der Vergangenheit feststellen musste - da hätte man Rosa mitunter gerne mal wachgerüttelt und so manche Aktion konnte man ihr als Leser nur schwer verzeihen. Zum Glück ist Rosa nicht perfekt, denn sonst wäre sie eine Frau ohne Ecken und Kanten - und damit auch langweilig! Apropos Schaf. Rosas Meisterin Margret Sonnemann, die gesundheitlich schon längere Zeit angeschlagen ist, muss in diesem vierten Teil eine Zwangspause einlegen. Nach einem Unfall entschließt sie sich schweren Herzens eine Kur anzutreten. Und das im fernen Bayern, zwischen Kühen und Schafen im beschaulichen Kurstädtchen Bad Aibling. Plötzlich merkt Margret, dass ihre Änderungsschneiderei in Wedding, für die sie sich über 30 Jahre lang regelrecht aufgerieben hat, sehr gut auch ohne sie bestehen kann. Und zu ihrer eigenen Verwunderung bemerkt sie, dass sie die Lust verspürt, neue Wege zu gehen. Denn Rosa und ihre polnische Kollegin Jola sind sehr wohl in der Lage, den Laden zu zweit zu „schmeißen“. Schließlich waren die drei Schneiderinnen mehr als nur Kolleginnen – sie waren Freundinnen und somit machte ihnen die Zusammenarbeit auch Spaß. Es gibt auch einen Mann in Rosas Leben, doch den gibt es nur im Zweierpack – Basti und seine süße Tochter Julia, genannt Juli, sind die wohl wichtigsten Menschen in Rosas Leben. Der junge Arzt Basti passt einfach perfekt zu seiner Freundin. Er hat da Verständnis, wo dies bei so manchem Mann aufhören würde, statt Rosa zu bremsen, unterstützt er sie. Und Juli hat in Rosa eine Freundin gefunden – eine Mutter könnte ihr Kind nicht mehr lieben, als Rosa die Tochter ihres Freundes liebt. Juli lebt zwar bei ihrer Mutter, verbringt aber auch Zeit bei ihrem Vater. Aber Juli ist auch ein sehr liebenswertes Kind, das vom Charakter her sehr gut zu Rosa passt. Schön zu sehen, wie vorbehaltslos und tolerant sich Juli der neuen Mitbewohnerin Koma annähert. Diesmal stellt eine junge Frau Rosas Leben auf den Kopf. Rosa lernt eines Tages eine Punkerin kennen, die sich Koma nennt. „Rosa Redlich zwischen Vertrauen und Vorurteil“ – verkündet der Text auf der Buchrückseite. Rosa ist hin- und her gerissen: Soll sie der jungen Frau vertrauen und ihr dabei helfen, den Zuständen, in denen sie derzeit lebt, zu entkommen? Offensichtlich ist Koma in falsche Kreise geraten, hat Freunde die keine sind, sondern sie nur ausnutzen. Doch wie lebte Koma vorher, was ist mit ihren Eltern? Und Rosa wäre nicht Rosa, würde sie nicht Nachforschungen anstellen. Dabei kommt Erstaunliches zutage. Schnell stellt Rosa fest, dass Koma nicht gefährlich, dafür aber sehr unglücklich ist. Kurzerhand nimmt sie Koma bei sich auf, lernt sie schätzen und hilft ihr, wieder auf die Beine zu kommen. Dadurch dass Rosa sich für ihren Schützling einsetzt, bekommt Koma einen Job im „Schraders“, dem Stammlokal von Rosa und ihren Freundinnen. Ich konnte Rosa sehr gut verstehen, dass sie Koma helfen wollte, ihren Weg zurück in die Gesellschaft zu finden, denn mir war die junge Punkerin sehr sympathisch. Manchmal jedoch zweifelte man an Koma – verschwundenes Geld, die verwüstete Schneiderwerkstatt – sollte Koma zu solchen Taten fähig sein, konnte es sein, dass Rosa sich so sehr in der jungen Frau getäuscht haben? Man konnte (oder vielmehr wollte) das einfach nicht glauben, nachdem Koma so sehr in Rosas und Bastis Gesellschaft aufgeblüht war. Und hier kommt wieder Rosa als die gute Hirtin ins Spiel. Selbst als vieles gegen ihren Schützling sprach – Rosa konnte Koma nicht so einfach fallenlassen. Sehr gut dargestellt fand ich Komas Wandlung – begegnete sie Rosa zuerst unnahbar und unfreundlich, so taut sie in Rosas Gegenwart immer mehr auf, und es findet eine Annäherung zwischen den beiden so unterschiedlichen Frauen statt. Erst einmal erscheint Koma auch über sehr gute Eigenschaften zu verfügen, sei es das Verhalten der kleinen Juli gegenüber, oder auch ihre Zuverlässigkeit. Lokalkolorit ist auch in diesem Buch selbstverständlich wieder vorhanden - sei es in Form der Beschreibungen von Rosas Kiez im Berliner Stadtteil Wedding, beim Besuch des „Schraders“ oder dem Dörfchen Kletzin, in dem Vicki nun mit ihrer kleinen Familie lebt. Auch wenn Margret sich gerade am anderen Ende Deutschlands, in Bad Aibling befindet, so wird man dennoch über Margrets Kur auf dem Laufenden gehalten. Dank der modernen Errungenschaft eines Smartphones kann man zu Beginn (fast) jeden Kapitels lesen, was in den Mails steht, die Rosa und Margret sich gegenseitig schicken. Nach 15 Kapiteln, die bei einer Seitenanzahl von ca. 245 Seiten Romantext, eine sehr angenehme Länge hatten, nahm ich mit Wehmut Abschied von „meiner“ Rosa, die ich ins Herz geschlossen habe. Von nun an muss diese liebenswerte Protagonistin ihren Weg ohne die Leser bewältigen, aber ich bin überzeugt: Rosa Redlich, du schaffst das. Schön, dass im Anhang des Buches die drei anderen Teile der Serie vorgestellt werden, sowie weitere Bücher anderer Autoren. Happy End? Tja, eigentlich verdient diese Buchserie ein solches – dies wäre zumindest ein würdiger Abschluss. Mit dem Schluss bin ich sehr zufrieden, auch wenn einige Kleinigkeiten anders waren, als ich es erwartet hatte. Doch so sehr unterscheidet sich „mein Ende“ doch nicht vom tatsächlichen (übrigens wieder sehr stimmungsvollem) Ende. Kritikpunkte: Es gibt hier keine! Dennoch hätte ich eine Anregung für die nächste Auflage: Auf der Buchrückseite wäre da eine freie Stelle, an der die Cover eines oder vielleicht auch aller Rosa-Redlich-Bücher ein schönes Plätzchen gefunden hätten. Und natürlich hätte ich mich auch über einige Seiten Handlung mehr gefreut – aber das haben tolle Bücher nun mal so an sich, dass sie immer zu kurz sind. Ich weiß es noch genau, wie ich Rosa kennenlernen durfte. Ich begann damals mit dem zweiten Band HERBSTTAGEBUCH, das ich in einer Leserunde mit der Autorin Kerstin Hohlfeld lesen durfte. Natürlich las ich danach auch den ersten Band, sowie die beiden letzten Bände. Über die Jahre lernte ich die Autorin sehr zu schätzen, dank der neuen Medien blieben wir stets in Kontakt. Liebe Kerstin, beim Lesen deiner Danksagung spürte ich einen Kloß im Hals, in der Nase kribbelte es, und ich musste mir das ein oder andere Tränchen verdrücken. Fünf Jahre in denen du dich deiner Rosa gewidmet hast, sind eine lange Zeit. Du hast uns zum Lachen, vielleicht auch zum Weinen, aber auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht. Deine Herzlichkeit, das Herzblut, das du in deine Bücher gesteckt hast, all das spürt man beim Lesen. Und manchmal erinnert Rosa auch ein wenig an dich. Natürlich hoffe ich, dass wir, deine Fans, noch viele tolle Romane von dir lesen dürfen. Auch wenn mit dem vierten Band der Serie nun dieser Jahreszeitenkreis geschlossen wurde, freue ich mich wie gesagt, nun darauf, weitere Bücher der Autorin zu lesen. Und sollte ich mal nach Berlin kommen, so werde ich sicherlich den ein oder anderen Schauplatz der Serie aufsuchen, so wie z.B. das „Schraders“, Rosas Lieblingsrestaurant, das es ja nicht nur im Buch gibt. Jedenfalls zählt die Buchserie zu meinen absoluten Lieblingen. Fazit: Mit einem lachenden und einem weinenden Auge muss ich mich nun von Rosa Redlich verabschieden, deren Erlebnisse mich jahrelang begleiteten. Dieser Roman ist ein gelungener Abschluss einer wunderbaren Buchserie. Auch diesmal konnte der warmherzige Erzählstil von Kerstin Hohlfeld wieder überzeugen, ebenso die Mischung aus Liebe, Spannung und Geheimnissen. Dies ist insofern eine richtige Herzensbücher-Serie, an die man immer wieder einmal gerne zurückdenkt. Von mir erhält dieses gefühlvolle Buch eine absolute Leseempfehlung und damit 5 Sterne.

    Mehr
  • Abschied von Rosa

    Kirschblütenfrühling
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    13. June 2015 um 08:39

    Rosa ist mit ihrer Arbeit in der Schneiderei von Margret glücklich und auch privat mit Basti läuft alles super. Ihre Zwillingsschwester Lila will demnächst heiraten, wofür sie das Brautkleid entworfen hat und es auch nähen wird. Alles scheint perfekt zu sein bis zu dem Tag, an dem Margret stürzt, ins Krankenhaus muss und anschließend zur Reha geht. Die Verantwortung derweil liegt in den Armen von Rosa. Rosa hat ein großes Herz und so kommt es, dass sie sich nicht nur um die Schneiderei kümmert, sondern recht bald auch um ein junges Mädchen, das sich "Koma" nennt. Das Gesicht voller Piercings sieht sie eher wie ein Punker aus, die sich mit ein paar Typen vor Rosas Lieblingsrestaurant, dem Schraders, rumtreibt. Als Koma dann eines Tages zusammengeschlagen in ihrer Werkstatt landet, sorgt sie gemeinsam mit ihrem Freund Basti dafür, dass diese ins Krankenhaus kommt und nimmt sie im Anschluss auch mit zu sich nach Hause. Rosa besorgt ihr eine Arbeit, als Aushilfskraft im Schraders, worüber Koma sehr froh ist. Aber von einem auf den anderen Tag verschwindet Koma und mit ihr die Tageseinnahmen des Restaurants. Die Suche nach Koma beginnt und Rosa fragt sich immer wieder, ob sie mit ihrer Menschenkenntnis nicht doch völlig falsch gelegen hat...  Der 4. und letzte Teil der Rosa Redlich-Reihe. Es heißt Abschied nehmen von einer sympathischen Rosa, einer Frau, die mir eine Freundin geworden ist und deren Leben ich eine Weile begleiten durfte. Rosa, die ein großes Herz hat, anderen hilft, ohne groß nachzudenken und die auch Fehler verzeihen kann. Mit diesem Band kann sie ein letztes Mal zeigen und beweisen, dass man mit ihr eine Freundin fürs Leben hat. Ohne zu zögern nimmt sie ein junges Mädchen, das sich offensichtlich in schlechter Gesellschaft befindet, zu sich nach Hause und betuddelt sie. Sie und Basti sind auch die Einzigen, die nicht glauben, dass sich Koma mit den Tageseinnahmen des Schraders aus dem Staub gemacht hat. Die Frage ist nur, wo ist sie geblieben und genau das versucht Rosa rauszufinden. Ihre Chefin Margret hat nach der Kur beschlossen, noch ein wenig länger in Bayern zu bleiben, da sie dort einen Mann kennenlernte, der ihr nicht gleichgültig ist. Rosa und Jola, ihre Mitarbeiterin, freuten sich schon auf die Wiederkehr ihrer Chefin, managen den Laden aber auch ohne sie ohne Probleme. Bis sie eines Morgens feststellen müssen, dass jemand nachts ihre Werkstatt heimgesucht hatte. Wieder einmal hat die Autorin Kerstin Hohlfeld ihre Protagonistin Rosa Redlich agieren lassen. Rosa muss man einfach ins Herz schließen, man kann gar nicht anders, ob man will oder nicht. Sie ist loyal mit einem Mutter Theresa Komplex, aber so lieben wir sie auch. Sie ist hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. Aber sie wird merken, dass das Sprichwort "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus", sich auch bewahrheitet. Denn auch sie wird merken, was Nachbarschaftshilfe ist und froh darüber sein. Mit dem Abschied von Rosa heißt es auch Abschied nehmen von all den anderen Protagonisten, die man im Laufe der Zeit lieb gewonnen hat. Margret, Jola, Lila, Basti, die beiden Eigentümer vom Schraders und viele andere, man hat sie alle eine Weile begleiten dürfen und muss sie nun ziehen lassen. Schön fände ich, wenn mal die ein oder andere Person kurz in eines der folgenden Bücher der Autorin vorbeischauen würde. Sehr gut gefallen haben mir auch die Ausflüge ins Berliner Umland. So erhielt ich gemeinsam mit den Protagonisten Einblick auf künftige Ausflugsziele, die mir bis dato nicht bekannt waren, so zum Beispiel die Lamafarm. Ein persönliches Highlight hatte ich auch noch beim Lesen der Danksagung, denn dort wurde mir persönlich gedankt. Da kommen Erinnerungen an einen Besuch bei Schraders hoch :-) Auch der Abschlussband der Rosa Redlich-Reihe war absolut lesenswert. Ich habe mit Rosa gelebt, geliebt, mit ihr geweint und sie bei allen Hochs und Tiefs begleitet. Rosa, du wirst mir fehlen. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte sie nach Möglichkeit komplett lesen, denn ansonsten fehlen doch die ein oder andere Information oder der Hintergrund.

    Mehr
  • Wohlfühl-Roman-Reihe bis zum Ende :-)

    Kirschblütenfrühling
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    29. April 2015 um 14:36

    Autorin: Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte nach dem Abitur sowie einer Berufsausbildung erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern, einem Sohn und zwei Katern in Berlin und veranstaltet dort regelmäßig ihre schon legendären Literatur-Salons, auf denen sie anderen Autorinnen und Autoren unterschiedlichen Genres die Gelegenheit gibt, ihre Bücher in harmonischer, kultivierter Atmosphäre vorzustellen und persönlichen Kontakt zu ihren Leserinnen und Lesern herzustellen. In der beliebten “Rosa Redlich”-Reihe im Gmeiner-Verlag sind vor diesem vierten und letzten Band “Kirschblütenfrühling” um die junge Berliner Schneiderin, bereits Band 1: “Glückskekssommer” (erschienen: 07.02.2011), Band 2: “Herbsttagebuch” (09.07.2012) und Band 3: “Winterwünsche” (01.07.2013) erschienen. Außerdem veröffentlichte Kerstin Hohlfeld weitere tolle Romane: “Ein Weg zurück” (bookshouse, 20.06.2014), “Ich heirate einen Arsch” (03.11.2014 bei Knaur), den sie gemeinsam mit dem Co-Autor Leif Lasse Andersson geschrieben hat, und “Wenn das Glück anklopft” (Ullstein, erschienen: 05.12.2014). Am 11.09.2015 erscheint zudem ihr 2. Roman bei Ullstein mit dem Titel “Morgen ist ein neues Leben”, der in Malaysia spielen wird. Handlung: Nachdem ihre Chefin Margret nach einem Unfall eine Kur in Bayern antritt, führt Rosa Redlich gemeinsam mit ihrer Kollegin Jola währenddessen die kleine Schneider-Werkstatt in Berlin-Wedding weiter. Zunächst geht alles seinen normalen Gang und auch die Hochzeitsvorbereitungen ihrer Schwester Lila halten Rosa mit auf Trab, Doch in der Malplaquetstraße hält sich neuerdings auch immer wieder eine Truppe Punker mit ihrem Anführer Kippe auf, zu der auch ein junges Mädchen gehört, das sich “Koma” nennt. Mit wachem Blick und Menschenkenntnis nimmt Rosa wahr, dass hinter der ruppigen Art von Koma eher ein wenig Verzweiflung steckt und fängt fortan mit ihrem guten Herzen an, sich um Koma zu sorgen, ihr einen Job im “Schrades” zu besorgen und sie sogar bei sich und ihrer kleinen Familie aufzunehmen. Doch als Koma plötzlich wieder verschwindet und damit auch noch kriminelle Umstände verknüpft werden, wird nicht nur Rosa’s Vertrauen zu ihr auf eine ganz harte Probe gestellt … Fazit: Die Cover-Gestaltung dieses, leider 4. und damit letzten Bandes dieser wundervollen Roman-Reihe, ist analog der zuvor in der dieser Reihe veröffentlichten Bänden. Dies setzt sich im Innenleben des Buches mit Schriftbild, Kapitel-Länge und sonstiger Aufteilung fort, so dass alle vier Bände in dieser Reihe eine Corporate Identity haben. Das Cover-Bild finde ich  wieder sehr gelungen und passend zum Titel. Die leider nur 247 Seiten sind in Prolog sowie 15 Kapitel von allerbester Lese-Länge und einer Danksagung unterteilt. Und ich war total überrascht und riesig erfreut und gerührt, meinen Namen in dieser Danksagung wiederzufinden <3 Ebenfalls sehr erfreut war ich, dass ein Namens-Vorschlag, den ich im Rahmen eine Facebook-Aktion der Autorin hatte, tatsächlich in dem Buch vorkommt :-) Ich muss zugeben, dass ich diese Buch-Reihe – wie so viele Frauen – wirklich unheimlich gern, wie kaum eine andere Reihe, gelesen habe und schon immer sehnsüchtig auf die nächste Fortsetzung gewartet habe. Eigentlich war “Glückskekssommer” als Einzel-Roman geplant und aufgrund des Erfolgs und der großen Nachfrage bei den Leserinnen, was wirklich ein großer Glücksfall nicht nur für die Autorin war, ist hieraus eine vierteilige Reihe entstanden. Und nun heißt es nach vier gemeinsamen Jahren mit Rosa Redlich Abschied nehmen und Rosa ihr eigenes Leben leben zu lassen. Mir persönlich wird somit ein bisher jährlich garantiertes Wohlfühl-Buch fehlen :-( Auf der einen Seite wollte ich unbedingt wissen, wie es in dem Buch weitergeht, auf der anderen Seite war da immer die Gewissheit, wenn ich es ausgelesen habe, ist das wirklich das Ende dieser tollen Serie – eine echte Zwickmühle und ich habe das Ende immer weiter rausgezögert ;-) Wie auch in den vorausgegangenen drei Büchern um Rosa Redlich ist Kerstin Hohlfeld auch hier wieder ein kleines “Überraschungs-Ei” gelungen: Mit ihrem besonderen persönlichen Schreibstil verbindet sie auch hier wieder Freundschaft, Familie, Gefühle, Geheimnisvolles und Humor auf ganz spezielle berührende Weise miteinander und hat eine Story geschaffen, in der nicht nur “Koma”, sondern auch Rosa’s Chefin Margret noch für eine handfeste Überraschung sorgen und doch führt alles zu einem positiven Ende <3 Ich bin einmal mehr begeistert von dieser tollen Roman-Reihe, die ich allen, die sie bis jetzt noch nicht kennen vom ersten bis zum letzten Band wirklich nur ans Herz legen kann, weil diese Reihe einfach was für’s Herz ist, ohne kitschig zu sein und dabei trotzdem sehr real zu wirken! Eine uneingeschränkte 5*****-Sterne Plus-Leseempfehlung nicht nur für diesen letzten Band, sondern für die ganze Reihe gibt es von mir!

    Mehr
  • Endlich wieder Neues von Rosa Redlich

    Kirschblütenfrühling
    zauberblume

    zauberblume

    04. April 2015 um 07:30

    Endlich gibt es wieder Neues von Rosa Redlich. "Kirschblütenfrühling" von Kerstin Hohlfeld ist mittlerweile das vierte Buch, in dem die sympatische Rosa Redlich die Hauptrolle spielt. Wir befinden uns wieder in Berlin. Hier arbeitet die junge, quirllige Rosa Redlich in einer Schneiderei. Die Besitzerin Margret, Rosa und Jola sind ein Spitzenteam. Doch als Margret zur Kur nach Bayern muß, trägt Rosa plötzlich die Verantwortung für die Schneiderei. Sie versinkt in Arbeit. Zur gleichen Zeit fällt ihr vor der Schneiderei eine junge Frau auf, die wie eine Punkerin aussieht. Sie treibt sich vor Rosas Lieblingslokal dem Schraders herum. Während eines Unwetters lädt Rosa, die ein großes Herz besitzt, die junge Frau ein, sich im Laden unterzustellen. Die beiden kommen ins Gespräch. Koma, wie die junge Frau heißt, ist nicht besonders freundlich. Doch Rosa beschließt Koma zu helfen und vermittelt ihr einen Job im Schraders. Koma ist zunächst recht zuverlässig, doch plötzlich verschwindet sie. Doch das ist noch nicht alles, im Schraders werden die Tageseinnahmen geklaut und dann wird auch noch die Schneiderei verwüstet. Rosa beginnt zu zweifeln, hat sie sich wirklich so in Koma getäuscht? Sie kann es nicht glauben und versucht den Fall zu lösen. Wieder einmal hat es die Autorin mit ihrem herausragenden Schreibstil geschafft, mit von Anfang an zu fesseln. Ich habe meinen Ausflug nach Berlin, Kletzin und auf die Lamafarm sehr genossen. Und bin wieder eingetaucht in die Welt der sypatischen Protagonistin Rosa, ihrem Lebensgefährten Basti und Juli. Ich habe mich wieder pudelwohl gefühlt. Der Besuch in Rosas Schneiderei war einfach toll. Man kann spüren mit welch einer Begeisterung Rosa ihrem Traumberuf nachgeht. Würde sie ja gerne mal dort besuchen. Und auch ein Kaffee im Schraders wäre nicht schlecht. Und auch bei Rosa zuhause ist einfach eine harmonische Stimmung, die sich überträgt. Ein wunderbares Buch über die Freundschaft, die Liebe, über Verständnis und Vertrauen. Mit einem weinenden Auge habe ich dieses Buch beendet. Zu einem, weil wirklich beim Lesen die Augen nicht trocken blieben, zum anderen, weil jetzt Schluss mit Rosa ist. Dies war leider die letzte Folge. Freue mich schon riesig auf das nächste Buch der Autorin. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Passt zur Geschichte. Selbstverständlich vergebe ich für dieses absolute Traumbuch 5 Sterne. Es hat mir wunderbare unterhaltsame Lesestunden beschert.

    Mehr
  • Ein Wohlfühlroman für wunderbare Stunden!

    Kirschblütenfrühling
    Monika58097

    Monika58097

    24. March 2015 um 19:19

    Rosas Chefin Margret fährt zur Kur nach Bayern. Rosa und Jola haben viel zu tun in der Schneiderei. Die quirlige Rosa geht mittags immer rüber in ihr Stammlokal, dem Schraders. Ihr fällt eine junge Frau auf, irgendwie eine Punkerin. Als ein Unwetter hereinbricht, lädt Rosa das Mädchen ein, in der Schneiderei auf das Ende des schlechten Wetters zu warten. Koma, so nennt sie sich, ist mürrisch und scheint nicht reden zu wollen, doch Rosa wäre nicht Rosa, wenn sie nicht alles daran setzen würde, der jungen Frau näher zu kommen. Ganz langsam taut Koma auf. Koma hat keinen Job, keine Bleibe. Rosa fasst kurzerhand einen Plan, nimmt die junge Frau mit zu sich nach Hause und verschafft ihr auch noch einen Job im Schraders. Als in dem urigen Lokal plötzlich die Tageseinnahme gestohlen wird und Koma zudem spurlos verschwunden ist, fragen sich alle Beteiligten, ob Rosa wieder einmal zu gutmütig war. Rosa glaubt jedoch an Koma und sie versucht alles Mögliche, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Ich liebe diese Rosa-Redlich-Reihe! Wie habe ich mich auf diesen vierten und letzten Teil gefreut, ist Rosa doch längst zu meiner Freundin geworden! Und jetzt habe ich auch "Kirschblütenfrühling" schon ausgelesen und bin ganz traurig, meine Freundin nicht länger begleiten zu können. "Kirschblütenfrühling" entführt uns wieder in die urige Gegend des Berliner Wedding. Es ist eine Geschichte, wie ich sie mag. Bezaubernd, mitreißend, romantisch - einfach wunderbar! Rosa, Basti, Juli, Vicki, Margret - alle sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Einfach schön, wie Rosa sich um die junge Frau kümmert und wie diese ganz langsam Vertrauen zu Rosa aufbaut. Bewundernswert, wie Rosa zu ihr hält, als der Diebstahl entdeckt wird. So schenkt uns Kerstin Hohlfeld nicht nur eine wunderbare Geschichte, sie gibt uns auch mit auf den Weg, dass nicht immer alles so ist, wie es anfangs scheint. Diesmal hatte ich beim Lesen das Schraders direkt vor Augen, hatte ich doch letztes Jahr das unheimlich große Vergnügen, das Schraders samt Autorin Kerstin Hohlfeld persönlich kennenlernen zu dürfen. Eine wunderschöne Geschichte und eine unheimlich nette Autorin, der es wieder einmal gelungen ist, mich bestens zu unterhalten. "Kirschblütenfrühling" - ein Wohlfühlbuch für viele schöne Stunden.

    Mehr