Kerstin Jordan Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.

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Inhaltsangabe zu „Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.“ von Kerstin Jordan

"Kein Mensch WILL Sie treffen!" Ein wenig verletzt schaute der Tod auf den Boden, und Herr Fischer erkannte augenblicklich seinen Fehler. "Och, Herr Tod. Sie müssen zugeben, dass der Mensch grundsätzlich lieber lebt." "Ja, da gebe ich Ihnen recht." "Bekommen Sie denn schon mal so Angebote, Herr Tod? Dass Sie später wieder kommen. Viel, viiiiiel später." "Sie meinen Bestechungsversuche? Ja, sicher! Ständig!" Unschuldig zog Herr Fischer die Augenbrauen nach oben. "Und was bietet man Ihnen da so an?" "Durch die Bank weg alles! Gold, Juwelen, Königreiche, und einmal habe ich einen Fußballverein angeboten bekommen. Mit Champions-League-Teilnahme." Enttäuscht zückte Herr Fischer seine Geldbörse und kramte darin herum. "7,54 Euro und eine Brotkarte. Die ist voll. Das nächste Brot wäre umsonst." Er warf einen zweifelnden Blick auf den Tod, der milde lächelnd den Kopf schüttelte.

Toller Wortwitz, klasse für Zugfahrten und zwischendurch!

— jessikrimskrams
jessikrimskrams

Eine kurzweilige und lustige Lektüre - für Fans von Kurzgeschichten und schwarzem Humor auf jeden Fall zu empfehlen!

— Angelika123
Angelika123

Kurzgeschichten zum Totlachen mit Horst

— camilla1303
camilla1303

Für Fans von Kurzgeschichten, ein Muss.

— Anneja
Anneja

Kopfkino und Muskelkater inbegriffen

— Liebeliebe
Liebeliebe

Guten Tag, heiter und tödlich, erfrischend humorvolle Kurzgeschichten über ein ernstes Thema!

— riwin
riwin

Mit viel Witz und einem charmanten Tod in beigem Anzug, der Angst vor Horst hat (will ihm den Job wegnehmen), erzählt Jordan übers Sterben:)

— schnubbidubi
schnubbidubi

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  • Wenn der (Herr) Tod eintritt...

    Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.
    Angelika123

    Angelika123

    21. January 2017 um 20:45

    In 30 knackig-kurzen Geschichten begegnen die verschiedensten Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen plötzlich dem Tod und gehen jeweils auf ihre ganz eigene, aber immer humorvoll erzählte Weise mit diesem wahrlich einmaligen Erlebnis um. Der Tod selbst ist in diesen Erzählungen als sensible und teilweise auch etwas naive Person mit herrlich normal erscheinenden Problemen, Wünschen und Sehnsüchten dargestellt, was die Begegnungen zwischen dem Tod und seinen Kunden umso lustiger macht und den eigentlich traurigen Enden dadurch ihre „Härte“/Traurigkeit nimmt. Herrn Tod selbst könnte man sogar fast schon sympathisch finden – auf alle Fälle menschlicher als man sich dies vielleicht vorstellen mag und vor allem weit weg vom gängigen Sensenmann-Klischee.Die Autorin Kerstin Jordan schafft es mit ihrem kreativen Wortwitz, der mehrdeutigen Sprache und ihrem ganz eigenen Charme auf einzigartige Art und Weise selbst traurige Themen wie das Sterben in urkomische Situationen zu verwandeln. Durch den lockeren Schreibstil liest sich ihr Buch zudem ganz flüssig und schnell, weshalb ich es regelrecht verschlungen habe. Fazit: Eine kurzweilige und lustige Lektüre - für Fans von Kurzgeschichten und schwarzem Humor auf jeden Fall zu empfehlen!

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  • Leserunde zu "Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod." von Kerstin Jordan

    Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.
    Kerstin_Jo

    Kerstin_Jo

    Herzlich Willkommen zu meiner 1. Leserunde. Wer Schwarzen Humor mit Herz mag bewirbt sich bis zum 11. Dezember 2016. Drei Bücher freuen sich auf ein Plätzchen, in Eurem Bücherregal. Hier ist der Name Programm. Der Tod. In 30 Geschichten trifft der Tod auf Kunden und es kommt zu lustigen und skurrilen Dialogen, bis am Ende der Tod eintritt. Fast immer. Makaber aber lieb. "Kein Mensch WILL Sie treffen!" Ein wenig verletzt schaute der Tod auf den Boden, und Herr Fischer erkannte augenblicklich seinen Fehler. "Och, Herr Tod. Sie müssen zugeben, dass der Mensch grundsätzlich lieber lebt." "Ja, da gebe ich Ihnen recht." "Bekommen Sie denn schon mal so Angebote, Herr Tod? Dass Sie später wieder kommen. Viel, viiiiiel später." "Sie meinen Bestechungsversuche? Ja, sicher! Ständig!" Unschuldig zog Herr Fischer die Augenbrauen nach oben. "Und was bietet man Ihnen da so an?" "Durch die Bank weg alles! Gold, Juwelen, Königreiche, und einmal habe ich einen Fußballverein angeboten bekommen. Mit Champions-League-Teilnahme." Enttäuscht zückte Herr Fischer seine Geldbörse und kramte darin herum. "7,54 Euro und eine Brotkarte. Die ist voll. Das nächste Brot wäre umsonst." Er warf einen zweifelnden Blick auf den Tod, der milde lächelnd den Kopf schüttelte." Mein Buch war dieses Jahr für den LovelyBooks Leserpreis, in der Kategorie HUMOR nominiert und belegte am Ende Platz 32. Vielen Dank an Alle, die für mich abgestimmt haben <3. Viel Glück und viel Spaß beim Horstlachen.  Liebe Grüße Kerstin

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    • 54
  • Kurzgeschichten zum Totlachen mit Horst

    Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.
    camilla1303

    camilla1303

    04. January 2017 um 20:05

    Man stelle sich vor, dass der Tod ins Leben trifft. Kerstin Jordan malt sich solche Szenen in „Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.“ aus und das mit einem wahnsinnigen Wortwitz, der mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht hat. In vielen kleinen Kurzgeschichten erfährt man, welche Bestechungsversuche sich die einzelnen Menschen aus dem Ärmel schütteln, um den Tod doch gnädig zu stimmen. Man lernt, dass sich zu Halloween, auch Luzifer selbst, in die Dorfdisco traut. Und warum Herr Tod wohl beim Treffen auf einen Versicherungskaufmann Angst um seinen eigenen Job hat? Ich kann dieses ungewöhnliche Buch für Menschen mit dunklem Humor weiterempfehlen. Kopfkinogarantie!

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  • Guten Tag Herr Tod

    Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.
    Anneja

    Anneja

    22. December 2016 um 10:21

    Wie würde man reagieren wenn der Tod plötzlich vor einem steht? Die meisten würden wohl um ihr Leben flehen und dem Tod alles anbieten was sie haben. Vielleicht hilft es ja. Ich persönlich, würde ihn ausfragen, förmlich ausquetschen, denn der Mann hat viel zu erzählen und wer weiß, vielleicht hat man ja Glück und er lässt einen noch ein paar Jahre. Im Buch fängt jede Geschichte mit dem Satz: "Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod." an und erzählt anschließend etwas über den Kunden des Todes. Wir dürfen ca. 30 Besuche mit erleben, die durch alle Gesellschaftsschichten gehen. Egal ob Versicherungsvertreter, Pop-Diva oder Schweinezüchter, für jeden ist etwas dabei. Das schönste am Buch ist, das man den Tod nicht all zu ernst nehmen kann. Er klingt menschlich und hat genau wie wir Phobien und macht sich Gedanken über sein Auftreten. Denn er besucht seine Kundschaft nur in einem beigen Anzug,  Sense und seine schwarze Kutte hat er schon vor langer Zeit abgelegt. Sie sind ihm zu altmodisch geworden.Was sehr im Vordergrund steht ist, das der Tod an sich selbst zweifelt. Sein Job klingt zwar leicht, einfach Hand auf die Schulter legen und das wars, aber manchmal möchte er die Personen noch garnicht besuchen. Ich selbst stelle mir das gerade bei Kindern sehr gut vor. Wer möchte schon ein Kind in den Himmel schicken. Man sieht, auch der Tod macht sich Gedanken.Die Geschichten sind alle sehr unterhaltsam, und doch fehlte mir etwas die Abwechslung. Keiner der Besucher bekam die Möglichkeit den Tod umzustimmen, ihn zu bestechen oder flüchtete gar. Auch durfte keiner noch einen Abschiedsbrief schreiben. Auch wenn das Buch dem Tod etwas Humor gibt, so fand ich es doch etwas irritierend das nur gesunde Menschen den Tod fanden. Darüber lässt sich natürlich streiten.Mir gefiel die Vielfalt des Buches, den unter den normalen Besuchern befinden sich hin und wieder auch Überraschungsgäste. Der Humor sprach mich an und sorgte für ein stetiges Grinsen auf meinem Gesicht. Die Schreibweise war sehr leicht und ließ sich ohne Probleme lesen. Das Cover ist klassisch aber doch modern und gefällt mir sehr. Ich habe mich zwischendurch wirklich horstgelacht und werde die Geschichten zu gegebener Zeit nochmals lesen. Wer Kurzgeschichten mag, sollte hier einmal reinschnuppern.

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  • Toll geschrieben

    Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.
    Liebeliebe

    Liebeliebe

    03. November 2016 um 16:41

    Wenn man beim Lesen vor lauter Kopfkino so lachen muss,

    dass Muskelkater am nächsten Tag Programm ist.

     

  • "Tod" Geschichten zum "Horst"lachen!

    Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.
    riwin

    riwin

    24. January 2016 um 12:19

    30 Kurzgeschichten zum Schmunzeln und zum Lachen, dass einem nicht im Halse stecken bleibt. Auch der Herr Tod hat es nicht leicht im Leben. Er muss sich mit den unterschiedlichsten Alltagsproblemen auseinandersetzen, wodurch lustige und humorvolle Konversationen mit seinen "Kunden" entstehen. Sie konfrontieren Herrn Tod erst einmal mit (für ihn) außergewöhnlichen Situationen.  ... und dann auch noch Horst, der unbedingt seinen Job machen will.  Das Buch zu lesen macht Spaß, bringt gute Laune und macht Lust auf mehr. Echt empfehlenswert für Menschen mit Humor!

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  • Sehr humorvolle Art mit dem Tod umzugehen

    Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.
    schnubbidubi

    schnubbidubi

    11. January 2016 um 11:57

    Es sind viele kleine Kurzgeschichten, die erzählen, wie der Tod die einzelnen Menschen holt, sei es den Bademeister, der ihm erstmal Schwimmen beibringen möchte - oder den Friseur, der sofort bemerkt, dass Herr Tod ganz schreckliche Augenbrauen hat, die er auch sodann zurechtzupft. In jeder Geschichte erfährt man ein wenig über den nun bald Sterbenden - Herr Tod unterhält sich mit seinen "Klienten" und gerät dadurch in manch komische unterhaltsame Situation. Immer wieder taucht auch Herrn Tods heimliche Angst auf: Horst. Dieser möchte nämlich Herrn Tods Job übernehmen, aber das geht doch gar nicht. Wie klingt denn das? "Tante Lisbeth ist horst" oder "ich habe mich horstgelacht" oder "ich meine das horsternst"! Nene, damit ist Herr Tod nicht einverstanden und das gibt er auch mehrmals zum Ausdruck. In der drittletzten Geschichte springt Horst als Aushilfe ein, weil Herr Tod beim Zahnarzt ist - wie das wohl ausgeht? :)

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