Kerstin Lange

 4.3 Sterne bei 70 Bewertungen
Autorin von Stromschwimmer, Riesling und ein Mord und weiteren Büchern.
Kerstin Lange

Lebenslauf von Kerstin Lange

Mein Weg: Nach Stationen im Oberbergischen Land, Sauerland, Niederrhein und der Pfalz lebe und arbeitete ich heute in Düsseldorf. Nach meiner kaufmännische Ausbildung bildete ich mich zur Bilanzbuchhalterin weiter, widme mich nun aber ganz dem Schreiben — und dem Sprechen. 2013 absolvierte eine Ausbildung zur Mediensprecherin. Ehrenamtlich engagiere ich mich für den Blindenverein Düsseldorf und lese Nachrichten für eine Hörzeitung ein. Mittlerweile sind über 50 Kurzgeschichten veröffentlicht worden, von denen einige ausgezeichnet wurden. 2017 gehörte ich zu den Preisträgern der Wieslocher Kriminacht mit dem Kurzkrimi "Der Wolf und Lady Death" aus "Blutworschblues", Wellhöfer Verlag. Das aktuelle Buch »Speyerer Geheimnisse«, emons Verlag, ist mein 7. Kriminalroman. Ich bin Mitglied in der Autorenvereinigungen "Syndikat" und dem Bundesverband junger Autoren (BVjA). Homepage: www.kerstinlange.com

Alle Bücher von Kerstin Lange

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Stromschwimmer

Stromschwimmer

 (24)
Erschienen am 12.03.2014
Riesling und ein Mord

Riesling und ein Mord

 (19)
Erschienen am 17.09.2015
Speyerer Geheimnisse

Speyerer Geheimnisse

 (16)
Erschienen am 22.09.2016
Aufgetischt und abserviert

Aufgetischt und abserviert

 (3)
Erschienen am 11.09.2012
Grasträume

Grasträume

 (3)
Erschienen am 12.05.2014
Schattenspiel in Moll

Schattenspiel in Moll

 (3)
Erschienen am 18.04.2011
Stillleben Blutrot

Stillleben Blutrot

 (1)
Erschienen am 11.09.2013
Rebenfluch

Rebenfluch

 (1)
Erschienen am 16.03.2015

Neue Rezensionen zu Kerstin Lange

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OliverBaiers avatar

Rezension zu "Riesling und ein Mord" von Kerstin Lange

Wo ist der Riesling?
OliverBaiervor einem Jahr

Auf Kerstin Lange bin ich bei einer Autorenlesung in Gernsheim aufmerksam geworden.Dort stellte sie ihr zweites Buch Speyerer Geheimnisse vor.Da ich "Reihen" gerne von Anfang an lese, habe ich mir auch das Erstlingswerk direkt mit eingepackt.Auf der Lesung hat mir ihre Art und Weise gefallen, wie sie auf Ihre Ideen gekommen ist, die Stimme und Wortwahl haben mich neugierig gemacht.Der zweite Roman ist sicher besser.Die Story wirkte auf mich z.T etwas an den Haaren herbeigezogen,die Nebenhandlungen waren oft im Mittelpunkt, ungenau und für mich nicht ausreichend ausgearbeitet.Ich hätte nach der Lesung mehr erwartet...Ferdinand Weber muss für mich noch etwas an Profil gewinnen, Jeanette und die Idee der " Beziehung " zu Ferdinand gefällt mir und dies würde mich beim 2.Fall auch vornehmlich interessieren.Ich lese auf jeden Fall noch Teil 2 und würde dann gerne mehr Sterne vergeben.Ich verstehe nur nicht, wo ist der Riesling?

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Speyerer Geheimnisse" von Kerstin Lange

Düstere Abgründe im geschichtsträchtigen Speyer
Tanzmausvor 2 Jahren

Ein Ereignis beschäftigt in diesen Tagen ganz Speyer: Die geschichtsträchtige Reithalle soll abgerissen werden. Viel Bürger wehren sich gegen diesen Beschluss und unterstützen dabei Ingeborg Schindler, die die Gunst der Stunde nutzt, um ihre politische Karriere etwas voranzutreiben.

 

Auch Ferdinand Weber, Kriminaloberrat a.D., nimmt an der Demonstration mit seiner Freundin, der Buchhändlerin, Jeannette teil. Auch der ehemalige französische Soldat Clément Aust ist zugegen. Doch plötzlich wird Aust vor ein Auto gestoßen und Weber kann ihn nur in letzter Sekunde noch retten. War es ein Unfall oder doch eher ein Mordversuch? Als Aust wenig später tot ist, zweifelt Weber nicht daran, dass Aust ermordet wurde. Doch ihm sind die Hände gebunden.

 

Zeitgleich regelt die alte Wirtin Mechthild Krause ihren Nachlass und wirft dabei viele Fragen bei den Schindlers auf. Was geschah wirklich vor 29 Jahren und was hat das alles mit dem damaligen Papstbesuch zu tun?

 

Bei dem zweiten Band mit Kriminaloberrat a.D. Ferdinand Weber bilden sich gleich zu Beginn viele verschiedene Handlungsstränge. Die Autorin greift viele reale Gegebenheiten und Ereignisse auf, die sich geschickt in die Handlung einbaut und sie damit unterfüttert. So erfährt man nebenbei noch etwas über Speyer und seine Geschichte. Die Handlung dagegen ist sehr durcheinander. Man ist als Leser immer ein wenig am Sortieren, versucht Zusammenhänge zu erkennen und möchte Ferdinand Weber bei seinen Ermittlungen unterstützen. Denn dieser hat es nicht gerade leicht. Zwar hat er einen Freund bei den aktiven Polizisten, doch wird dieser von seinem Vorgesetzten ausgebremst und sogar der Kontakt zu Weber untersagt.

 

Die Protagonisten sind der Autorin wieder sehr gut gelungen. Jeder hat seinen eigenen, ihm typischen Charakter, und auch ihre Sorgen, Probleme und Nöte werden gut gezeichnet, so dass man sich zum einen die Personen bildhaft vorstellen und zeitgleich ihnen auch nachfühlen kann.

 

Bei dem Krimi handelt es sich zwar nicht um einen Hochspannungskrimi, doch ist es schwierig, ihn zur Seite zu legen, da man das Geflecht, welches die Autorin gleich auf den ersten Seiten aufgebaut hat, gerne durchdringen und vor allem lösen möchte. Man erstellt seine eigenen Theorien während des Lesens, verwirft diese wieder, baut neue auf und ist so die ganze Zeit mit dem Buch und seiner Geschichte beschäftigt.

 

Fazit:

Ein toller Regionalkrimi, der den Leser zum mitdenken auffordert, ihn bei einer Leseunterbrechung dennoch weiter beschäftigt und so nicht so schnell in Ruhe lassen wird, bis wirklich jede offene Frage geklärt ist. Ich hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit Ferdinand Weber.

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Riesling und ein Mord" von Kerstin Lange

Der Fluch der Elwedritsche
Tanzmausvor 2 Jahren

Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. versucht, seinen Ruhestand in seiner Heimat Speyer zu genießen. So ganz will es ihm aber nicht gelingen, denn ihm fehlt schmerzlich seine Frau Louise, die viel zu früh verstorben ist. Kinder wären den beiden leider nicht vergönnt, daher freut er sich, dass er wenigstens in Jeannette, einer jungen Buchhändlerin, die vom Alter her durchaus seine Tochter sein könnte, eine Zuhörerin gefunden hat.

 

Aber Ferdinand will selbst etwas aktiver werden und, vor allem, sich etwas von seinem Schmerz ablenken. Daher nimmt er an einem Treffen der ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule teil. Neben vielen bekannten gesichert, trifft Ferdinand auch auf Hartmut, der damals ganz plötzlich und überraschend die Polizeischule verlassen und als Lehrer einen neuen Beruf gefunden hat.

 

Auch Hartmut ist zwischenzeitlich verwitwet, hat Sorgen um seine Tochter und seine Enkelin und ist daher wieder nach Speyer gezogen. Die beiden alten Kollegen wollen sich künftig häufiger treffen und mehr gemeinsam unternehmen. Wie schnell sie diese Idee in die Tat umsetzen müssen, ahnen sie jedoch bei der Elwedritsche-Jagd noch nicht.  

 

Der erste Teil der Reihe mit Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. zeigte mir, dass auch „Zugezogene“ der Faszination der Pfalz verfallen können. Gerade auf den ersten Seiten geht die Autorin sehr begeistert auf eine Elwedritsche-Jagd ein. Aber auch ihre Beschreibungen von der Domstadt Speyer lassen eine gewisse Liebe zur Stadt erkennen.

 

Da mir das Cover einen eher ruhigen Krimi suggerierte, habe ich mich auf einige entspannte Lesestunden im schönen Speyer eingestellt gehabt und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil von Kerstin Lange ist angenehm, flüssig mit einem schönen Wortwitz. Wobei sie es aber auch versteht, die Stimmung des jeweiligen Protagonisten in die Wortwahl der Dialoge einfließen zu lassen.

 

Die Protagonisten hätte ich mir noch einen Tick plastischer gewünscht, aber dennoch waren mit Weber, Jeanette und Hartmut schnell vertraut. Die Geschichte entwickelte sich erwartungsgemäß ruhig, nimmt aber ab der Mitte an Fahrt auf. Das Ende ist in sich rund, abgeschlossen, jedoch ahnt man, dass es wohl ein Wiedersehen mit Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. geben wird.

 

Interessant fand ich den Einblick in die menschliche Psyche, die in diesem Buch ebenso gut verarbeitet war, wie dem Lokalkolorit.

 

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war mein erster Roman von Kerstin Lange, die ich bisher nur von ihren Kurzgeschichten kannte, aber gewiss nicht mein letzter, denn der zweite Teil wartet bereits schon auf mich. Einem Wiedersehen mit Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. steht also nichts im Wege.

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Gespräche aus der Community

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Ich lade herzlich zur Leserunde ein! Der Emons Verlag stellt 15 "Speyerer Geheimnisse" zur Verfügung. Der zweite Fall für den ehemaligen Kriminaloberrat Ferdinand Weber führt ihn in die jüngste Vergangenheit Speyers.
Die geschichtsträchtige Reithalle im Speyerer Quartier Normand soll abgerissen werden, doch einige Bürger wehren sich entschlossen dagegen. Als einer von ihnen Opfer eines Unfalls mit Fahrerflucht wird, übernimmt Kriminaloberrat a. D. Ferdinand Weber die Ermittlungen – und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Suizid vor neunundzwanzig Jahren. Je tiefer Weber gräbt, desto näher kommt er selbst dem Tod.
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Ich möchte herzlich zu einer Leserunde zu meinem neuen Buch "Riesling und ein Mord" einladen! 

  • -Menschliche Abgründe in der Domstadt Speyer
  • -Ein Kriminaloberrat im mörderischen Unruhestand
  • -Der Fluch der Elwedritsche (Für alle, die sich fragen, was das ist: Der Pfälzer Nationalvogel)

»Riesling und ein Mord« von Kerstin Lange ist ein tiefgründiges Psychogramm eines Mörders, verpackt in einen mitreißenden Krimi mit subtilem Humor. Der Autorin gelingt es hervorragend, Einblicke in innere Konflikte und die menschliche Psyche zu geben. Vor allem die Einsicht in die Gedanken des Täters, der von unverarbeiteten Leid getrieben ist, ist stark. Die Charaktere sind überzeugend dargestellt, die Dialoge und die zwischenmenschlichen Beziehungen von großer Authentizität. Der hintergründige Witz, der den Text durchzieht, lockert den Plot auf. Das Lokalkolorit von Rheinland Pfalz, besonders Speyer, spiegelt sich wunderbar im Text wider und wird von Kerstin Lange perfekt eingefangen. Brutale Morde in der idyllischen Domstadt und ein psychologisch klug entwickelter Plot sorgen für einen spannenden Krimi bis zur letzten Seite. 

Darum geht es: Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber einen ehemaligen Kolle- gen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, denn Webers Nachbarin wird überfallen und erstochen. Als wenig später eine zweite Frau ermordet wird, über- schlagen sich die Ereignisse, und Weber gerät in einen Strudel aus Halbwahrheiten, Vertuschungen und Lügen.

Der Emons Verlag stellt 15 Exemplare zur Verfügung!

Ich freue mich über jeden Bewerber, der Interesse an dem neuen Krimi hat. Zeitnahes Lesen während der Leserunde halte ich für wichtig, damit man sich gemeinsam austauschen kann - es ist nicht so prickelnd, wenn der erste bereits fertig ist und eine Rezension geschrieben hat und andere noch gar nicht begonnen haben. Eine Rezension zum Buch ist der "Preis" - möglichst auf vielen Plattformen. Nicht nur beim großen A - auch bei anderen Online-Buchhändlern, eventuell auf der eigenen oder auch auf meiner Webseite.

Weitere Unterthemen stelle ich nach dem 30.9. ein.


abetterways avatar
Letzter Beitrag von  abetterwayvor 3 Jahren
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Obwohl ich seit ein paar Jahren bereits bei Lovelybooks bin, habe ich noch nie eins meiner Bücher vorgestellt. Das möchte ich mit Stromschwimmer ändern. Der Emons Verlag stellt 15 Bücher zur Verfügung.
Und darum geht es: Eine junge Frau sucht ihre Wurzeln. Ein Kommissar sehnt seinen Ruhestand herbei. Der Suizid einer ehemaligen Leistungssportlerin am Leipziger Völkerschlachtdenkmal und der Tod eines stadtbekannten Arztes führen beide zusammen. Hat ein Todesengel seine Finger im Spiel? Oder hängt alles mit der mysteriösen Vergangenheit der Selbstmörderin zusammen? Kommissar Staufenberg stellt sich seinem letzten Fall und muss die wichtigste Entscheidung seines Lebens treffen.
Das große Thema in diesem Krimi ist die DDR-Sportgeschichte, der Fokus liegt auf Medikamentenmissbrauch und Doping zu Zeiten des Sozialismus und deren Spätfolgen.


Ich freue mich auf eure Bewerbungen und auf einen regen Austausch. Bis zum 31.5. könnt ihr euch melden. 
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Zusätzliche Informationen

Kerstin Lange wurde am 26. Mai 1966 in Bergneustadt (Deutschland) geboren.

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