Kerstin Lange Riesling und ein Mord

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Inhaltsangabe zu „Riesling und ein Mord“ von Kerstin Lange

Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, denn Webers Nachbarin wird überfallen und erstochen. Als wenig später eine zweite Frau ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse, und Weber gerät in einen Strudel aus Halbwahrheiten, Vertuschungen und Lügen.

Ruhiger Krimi mit viel Lokalkolorit und einem Einblick in die menschliche Psyche.

— Tanzmaus

Interessante Geschichte über die Pfälzer Elwedritsche, jedoch langatmiger Krimi.

— ChattysBuecherblog

Das Pfälzer Fabelwesen hinterlässt auf seiner Spur zwei Leichen, da ist Spürsinn gefragt!

— kassandra1010

Ein etwas anderer Krimi, der Wert auf die Hintergründe legt, weniger auf Ermittlungen!

— mabuerele

Beklemmung, Drama hinter verschlossenen Türen, in Speyer....

— danielamariaursula

Ein Erstlingswerk mit Potential - leider ein wenig verhaltene Spannung

— Schalkefan

Wieder ein Spitzen - Krimi! Meine Rezi kommt nach der Buchmesse ❤

— Wildpony

Mehr Thriller als Krimi und leider gar nicht meins. Aber der Fall an sich war sehr gut konstruiert.

— hasirasi2

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  • Der Fluch der Elwedritsche

    Riesling und ein Mord

    Tanzmaus

    23. December 2016 um 19:00

    Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. versucht, seinen Ruhestand in seiner Heimat Speyer zu genießen. So ganz will es ihm aber nicht gelingen, denn ihm fehlt schmerzlich seine Frau Louise, die viel zu früh verstorben ist. Kinder wären den beiden leider nicht vergönnt, daher freut er sich, dass er wenigstens in Jeannette, einer jungen Buchhändlerin, die vom Alter her durchaus seine Tochter sein könnte, eine Zuhörerin gefunden hat.   Aber Ferdinand will selbst etwas aktiver werden und, vor allem, sich etwas von seinem Schmerz ablenken. Daher nimmt er an einem Treffen der ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule teil. Neben vielen bekannten gesichert, trifft Ferdinand auch auf Hartmut, der damals ganz plötzlich und überraschend die Polizeischule verlassen und als Lehrer einen neuen Beruf gefunden hat.   Auch Hartmut ist zwischenzeitlich verwitwet, hat Sorgen um seine Tochter und seine Enkelin und ist daher wieder nach Speyer gezogen. Die beiden alten Kollegen wollen sich künftig häufiger treffen und mehr gemeinsam unternehmen. Wie schnell sie diese Idee in die Tat umsetzen müssen, ahnen sie jedoch bei der Elwedritsche-Jagd noch nicht.     Der erste Teil der Reihe mit Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. zeigte mir, dass auch „Zugezogene“ der Faszination der Pfalz verfallen können. Gerade auf den ersten Seiten geht die Autorin sehr begeistert auf eine Elwedritsche-Jagd ein. Aber auch ihre Beschreibungen von der Domstadt Speyer lassen eine gewisse Liebe zur Stadt erkennen.   Da mir das Cover einen eher ruhigen Krimi suggerierte, habe ich mich auf einige entspannte Lesestunden im schönen Speyer eingestellt gehabt und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil von Kerstin Lange ist angenehm, flüssig mit einem schönen Wortwitz. Wobei sie es aber auch versteht, die Stimmung des jeweiligen Protagonisten in die Wortwahl der Dialoge einfließen zu lassen.   Die Protagonisten hätte ich mir noch einen Tick plastischer gewünscht, aber dennoch waren mit Weber, Jeanette und Hartmut schnell vertraut. Die Geschichte entwickelte sich erwartungsgemäß ruhig, nimmt aber ab der Mitte an Fahrt auf. Das Ende ist in sich rund, abgeschlossen, jedoch ahnt man, dass es wohl ein Wiedersehen mit Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. geben wird.   Interessant fand ich den Einblick in die menschliche Psyche, die in diesem Buch ebenso gut verarbeitet war, wie dem Lokalkolorit.   Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war mein erster Roman von Kerstin Lange, die ich bisher nur von ihren Kurzgeschichten kannte, aber gewiss nicht mein letzter, denn der zweite Teil wartet bereits schon auf mich. Einem Wiedersehen mit Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. steht also nichts im Wege.

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  • Riesling und ein Mord

    Riesling und ein Mord

    abetterway

    Inhalt: "Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, denn Webers Nachbarin wird überfallen und erstochen. Als wenig später eine zweite Frau ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse, und Weber gerät in einen Strudel aus Halbwahrheiten, Vertuschungen und Lügen." Meinung: Das Cover ist sehr schön auch der Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut, allerdings hat sie einige Schwächen, sodass sich die Geschichte zwischendurch sehr zieht und fast langweilig wird. Die Charaktere sind sehr ausführlich geschildert und man kann sich diese sehr gut vorstellen. Somit ist dieser Krimi mit gemischten Gefühlen gelesen worden. Fazit: Ein Krimi mit schwächen aber gut konstruiert.

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  • Leserunde zu "Riesling und ein Mord" von Kerstin Lange

    Riesling und ein Mord

    Kerstin-Lange

    Ich möchte herzlich zu einer Leserunde zu meinem neuen Buch "Riesling und ein Mord" einladen!  -Menschliche Abgründe in der Domstadt Speyer -Ein Kriminaloberrat im mörderischen Unruhestand -Der Fluch der Elwedritsche (Für alle, die sich fragen, was das ist: Der Pfälzer Nationalvogel) »Riesling und ein Mord« von Kerstin Lange ist ein tiefgründiges Psychogramm eines Mörders, verpackt in einen mitreißenden Krimi mit subtilem Humor. Der Autorin gelingt es hervorragend, Einblicke in innere Konflikte und die menschliche Psyche zu geben. Vor allem die Einsicht in die Gedanken des Täters, der von unverarbeiteten Leid getrieben ist, ist stark. Die Charaktere sind überzeugend dargestellt, die Dialoge und die zwischenmenschlichen Beziehungen von großer Authentizität. Der hintergründige Witz, der den Text durchzieht, lockert den Plot auf. Das Lokalkolorit von Rheinland Pfalz, besonders Speyer, spiegelt sich wunderbar im Text wider und wird von Kerstin Lange perfekt eingefangen. Brutale Morde in der idyllischen Domstadt und ein psychologisch klug entwickelter Plot sorgen für einen spannenden Krimi bis zur letzten Seite.  Darum geht es: Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber einen ehemaligen Kolle- gen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, denn Webers Nachbarin wird überfallen und erstochen. Als wenig später eine zweite Frau ermordet wird, über- schlagen sich die Ereignisse, und Weber gerät in einen Strudel aus Halbwahrheiten, Vertuschungen und Lügen. Der Emons Verlag stellt 15 Exemplare zur Verfügung! Ich freue mich über jeden Bewerber, der Interesse an dem neuen Krimi hat. Zeitnahes Lesen während der Leserunde halte ich für wichtig, damit man sich gemeinsam austauschen kann - es ist nicht so prickelnd, wenn der erste bereits fertig ist und eine Rezension geschrieben hat und andere noch gar nicht begonnen haben. Eine Rezension zum Buch ist der "Preis" - möglichst auf vielen Plattformen. Nicht nur beim großen A - auch bei anderen Online-Buchhändlern, eventuell auf der eigenen oder auch auf meiner Webseite. Weitere Unterthemen stelle ich nach dem 30.9. ein.

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  • Mein Leseeindruck

    Riesling und ein Mord

    ChattysBuecherblog

    Das Buch trägt den Untertitel "der Flüche der Elwedritsche", dieser Titel hätte meiner Meinung nach auch deutlich besser gepasst. Riesling und Mord assoziiert für mich eher einen Genusskrimi. Und Genuss- nee, das war eher weniger genüsslich. Die kriminalistische Handlung erschien mir oft als Nebenschauplatz, da der Pfälzer Nationalvogel (= ein Fabelwesen) sehr viel Platz in der Geschichte einnimmt. Eine Handlung, die jedoch keinen Bezug zum Krimi hat und warum auch immer, eingebaut wurde. Die Geschichte bzw. Fabel mit den Elwedritsche ist sehr interessant geschrieben und zaubert auch das eine oder andere Mal ein Lächeln in das Gesicht des Lesers. Aber wo ist der Bezug zum Krimi? Für mich leider nicht erkennbar. Nichts desto trotz ist alles sehr flüssig zu lesen, interessant und witzig. Jedoch hat mich der Krimianteil nicht wirklich gepackt. Ich habe diesen Anteil sogar seitenweise vermisst. Auch mit den Protagonisten hatte ich so meine Probleme, da sie mir alle etwas farblos erschienen und ich keinerlei Beziehung aufbauen konnte. Ab und an waren auch gewisse Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Interessant fand ich, wie die Probleme von Selfpublishern in den Krimi eingebaut wurden. Obwohl dieses ebenfalls nichts mit der Krimihandlung zu tun hatte. Eben auch wieder ein Randgeschehen, das sehr viel Platz eingenommen hat. Fazit: Für mich haben die Randgeschehen oder Nebengeschichten viel zu viel Platz eingenommen, so dass der Krimi total auf der Strecke geblieben ist. Um es etwas näher zu beziffern: 1/3 Krimi, 2/3 Nebengeschichten. Ich blieb leider etwas enttäuscht zurück.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. December 2015 um 16:48
  • Mord in der Domstadt

    Riesling und ein Mord

    kassandra1010

    Ein Mörder geht im der beschaulichen Domstadt Speyer um und hinterlässt Andenken in Form vom pfälzer Nationalvogel. Ferdinand, verwitweter Ermittler in Rente ist ausgerechnet der Nachbar einer der Toten und als der Verdacht auf deren prügelnden Freund fällt, kann er nicht anders.   Zusammen mit seinem alten Freund Harmut wird sein Ermittlerinstinkt erneut geweckt und die Suche nach dem Fabelwesenmörder geht los. Doch der Mörder ist schlau und legt die ein oder andere falsche Spur, geprägt durch die Geschichten rum um den Elwetritsche.   Spannend, lokal und eine wirklich gute Story, bei dem die pfälzischen Eigenarten sowie Urgesteine nicht zu kurz kommen.

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    • 2
  • Leserunde zu "Federspiel" von Oliver Ménard

    Federspiel

    olivermenard

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde,   Meinungen, hitzige Diskussionen, Argumente -  und vor allem ganz viel Spaß mit euch: Auf all das freue ich mich in der Tat sehr. Der Verlag Droemer Knaur stellt 15 Rezensionsexemplare von "Federspiel" zur Verfügung, um die ihr euch bewerben könnt.  Auf meinem Tisch liegen drei Fragenkomplexe ... hmmm ... ich denke, ich wähle diesen einen hier: "Wie muss für euch ein Ermittler in einem Thriller beschaffen sein? Humorig? Schrullig? Supertough?Muss es immer ein Kriminalbeamter sein? Ist euch ein Mann oder eine Frau lieber? Und auf welche Thriller-Figuren habt ihr einfach keine Lust mehr?"  Formuliert einfach ein paar Gedanken zum Thema - dann kann ich die Bücher an die Auserwählten weiterleiten. An der Leserunde können alle teilnehmen. Und natürlich,  es würde mich sehr freuen, wenn die  Gewinner eine Lovelybooks- und Amazon-Kritik zum Buch verfassen.  Vielleicht habt ihr ja auch Spaß daran.   Ich freue mich auf euch - Oliver Ménard

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    • 1099
  • Mordendes Speyer

    Riesling und ein Mord

    Athene100776

    31. October 2015 um 23:10

    Ferdinand Weber ist ein pensionierter Kriminaloberrat, doch seit dem Tod seiner Frau vereinsamt er immer mehr, die ehemals gemeinsame Wohnung möchte er nicht mehr verlassen und lebt einfach so vor sich hin. Seine Nachbarin Pia hingegen lebt in einer Beziehung, wenn auch nicht in einer glücklichen, da sie geschlagen und dominiert wird. Weber und seine Frau wollten bereits eingreifen, um Pia zu helfen, doch sie lehnte Hilfe ab. Dann kommt der Tag, an dem Pia heimlich ihren Peiniger verlassen möchte und zu ihrer Freundin Sabrina geht. Am Abend gehen die zwei Frauen in eine Bar, um einfach die Gedanken an alles loszuwerden und sich des Lebens zu erfreuen. Sabrina geht früher als Pia in ihre Wohnung , in der Hoffnung, dass Pia ihr später folgen wird. Das ist allerdings ein Irrtum, denn Pia wird am nächsten Tag ermordet aufgefunden. Der Krimi hat mich schon im ersten Kapitel gefesselt. Die Charaktere sind lebensnah und sehr schön beschrieben. Pias Angst vor ihrem Freund konnte man als Leser fast greifen und Ferdinand Weber ist einem schnell vertraut und sehr sympathisch. Der Schreibstil hat mich ebenfalls sehr angesprochen, zum einen weil er sehr schön flüssig zu lesen war und zum anderen, weil er mich als Leser einfach mitgezogen hat. Als Leser habe ich natürlich von Anfang an überlegt, wer der Mörder sein könnte, allerdings hat sich dieses für mich erst sehr spät geklärt, da ich immer wieder, dank der Autorin, auf falsche Fährten gerutscht bin. Ein Krimi , der unter die Haut geht, sehr unterhaltsam ist und spannend bis zum Schluss.

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  • Guter Regionalkrimi aus Speyer

    Riesling und ein Mord

    zessi79

    30. October 2015 um 14:08

    Klappentext: Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, denn Webers Nachbarin wird überfallen und erstochen. Als wenig später eine zweite Frau ermordet wird, über- schlagen sich die Ereignisse, und Weber gerät in einen Strudel aus Halbwahrheiten, Vertuschungen und Lügen. Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen, Ferdinand Weber war mir gleich sympathisch. Die Charaktere wurden detailliert beschrieben, nicht alle Charaktere sind mir sympathisch, aber das sollen sie auch gar nicht. Ich muss aber sagen, dass es sich hierbei eher um einen Psychokrimi oder –thriller handelt, da es hier um das (verkorkste) Leben von drei Frauen und ihre Probleme mit den Männern geht. Es geht nicht vordergründig um die Morde und die Ermittlung des Mörders, sondern um das Denken und Fühlen der drei Frauen. Und um das Leben des pensionierten Kriminaloberrates Ferdinand Weber und das Zusammentreffen nach Jahren mit seinem ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Der Krimi war sehr spannend auch wenn man schon bei der Hälfte des Buches erahnen konnte, wer hier der Täter ist. Auch wenn ich vielleicht etwas anderes von dem Buch erwartet habe, hat mich der Fall voll und ganz gefesselt. Fazit: Regionalkrimi aus dem Herzen von Speyer. Mir hat er gut gefallen, lesenswert.

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  • Mord in Speyer

    Riesling und ein Mord

    mabuerele

    Pia will sich endlich von ihrem prügelnden Partner trennen. Ihre Freundin Sabrina soll ihr helfen. Bei ihr möchte sie übernachten. Nach der Flucht aus der Wohnung gehen beide am Abend in den Club 16. Dort kommt es zum Streit. Sabrina geht nach Hause, Pia will später folgen. Doch am nächsten Morgen wird ihre Leiche gefunden. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich gut lesen. Allerdings verfolgt das Buch nicht die übliche Strategie. Ermittlungen der Polizei finden nur marginal statt. Der Schwerpunkt liegt auf der tiefenpsychologischen Durchdringung fast aller Protagonisten. Hinzu kommt, dass Pias Nachbar der Kriminaloberrat Ferdinand Weber a. D. ist. Er hat wiederholt versucht, der jungen Frau zu helfen und ihr Kontaktadressen gegeben. Leider hat sie nicht darauf reagiert. Jetzt versucht Ferdinand geschickt, Einblick in die Ermittlungen zu bekommen. Bei einer Führung ehemaliger Polizeibeamter durch das Elwedritsche-Museum in Speyer trifft Ferdinand Hartmut wieder. Der hatte einst den Polizeidienst verlassen. Warum, darüber wurde nie gesprochen. Den Schriftstil des Buches würde ich als ruhig bezeichnen. Darunter verstehe ich, dass es keine schnellen Aktionen gibt. Die Geschichte wird behutsam, aber detailgenau erzählt. Die Personen werden umfassend charakterisiert. Ferdinand ist Witwer. Er hat aber trotzdem sein Leben im Griff. Gegen die Langeweile probiert er unterschiedliche Hobbys. Hartmut hat seine Enkeltochter großgezogen, nachdem seine Tochter das Kind nach der Geburt bei ihm und seiner Frau abgeliefert hat. Sie ist sein Ein und Alles. Wenn notwendig, erhalte ich einen umfassenden Einblick in die Vergangenheit der handelnden Personen. Andererseits ist das Verhalten der Protagonisten nicht auf immer und ewig festgelegt. Dass zeigt sich besonders bei der Entwicklung von Lukas, Pias Partner. Gut herausgearbeitet werden ebenfalls die stellenweise völlig unterschiedlichen Lebensansichten von Ferdinand und Hartmut. Alte Freundschaft lässt sich nicht ohne weiteres wieder aufwärmen. Das Buch durchzieht ein feiner Humor. Außerdem weiß ich nun eine Menge über Elwedritsche, den Nationalvogel der Pfalz. So ist das Trinken mindestens einer Weinschorle vor der Vogeljagd Pflicht. Zu den Höhepunkten des Buches gehört die geschickte Gesprächsführung zwischen Ferdinand und Christian, einen Kommissar. Die Balance zwischen Privatleben und dem aktuellen Fall führt zu entscheidenden Informationen. Ferdinand hat nichts verlernt. Das beweist er in dieser Situation. Die Spannung nimmt die Geschichte weniger aus aktionsreichen Szenen, sondern in erster Linie aus den subtilen Informationen über die handelnden Personen, die zu Vermutungen über die Täter einladen. Das Cover mit dem Dom zu Speyer passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi der etwas anderen Art hat mich überzeugt. Er war logisch exakt durchkonstruiert.

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    • 4

    KruemelGizmo

    26. October 2015 um 19:09
  • Menschliche Schwächen

    Riesling und ein Mord

    buecherwurm1310

    Der pensionierte Kriminaloberrat Weber bekommt schon lange mit, dass seine Nachbarin Pia von ihrem Partner Lukas misshandelt wird. Ausgerechnet in der Nacht, als Pia endlich den Entschluss gefasst hatte, sich von Lukas zu trennen, wird sie getötet. Lukas gerät in Verdacht und wird festgenommen. Doch dann geschieht ein zweiter Mord. Weber lebt nach dem Tod seiner Frau sehr zurückgezogen. Doch nun hat ein Treffen mit ehemaligen Kollegen zur Elwedritsche-Jagd im Domgarten von Speyer. Als er vom Mord an seiner Nachbarin hört, kann er es nicht lassen und ermittelt. Er glaubt nicht, dass Lukas der Täter ist. Sehr bald hat er seinen Freund Hartmut im Visier. Das Buch lässt sich flüssig lesen, dennoch hat mich die Geschichte nicht richtig packen können. Von den Personen war mir niemand richtig sympathisch, ihr Verhalten oft nicht verständlich. Pia findet für ihren prügelnden Freund Lukas immer Entschuldigungen. Sabrina, ihre Freundin, drängt immer wieder zur Trennung. Doch als Pia dann ihre Unterstützung gebraucht hätte, ist Sabrina genervt. Jeannette, die Buchhändlerin, mit der sich Weber zu Gesprächen trifft, ist schwanger und lehnt das Kind jetzt schon ab. Melanie träumt von einer heilen Familie, weil ihre Kindheit nicht so berauschend war. Ihr Großvater Hartmut versucht etwas gutzumachen. Lukas gibt sich nach der U-Haft geläutert. Auch Weber ist mir nicht sympathisch. Er erkennt Pias Situation und müsste als ehemaliger Polizist meiner Meinung nach eingreifen. Aber er tut nichts, um ihr zu helfen. Das alles konnte mich nicht überzeugen und gestaltete sich manchmal ein wenig langatmig, weil die Darstellung der Charaktere sehr viel Raum einnahm. Darüber kam die Klärung des Kriminalfalls für mich etwas zu kurz. Obwohl dieser Fall gut durchdacht war, kam für mich erst zum Schluss wirklich Spannung auf. Ein Krimi mit viel Lokalkolorit.

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    • 2
  • Riesling und ein Mord (Morde in Speyer)

    Riesling und ein Mord

    Schalkefan

    Riesling und ein Mord Als großer Krimifreund habe ich mich sehr auf das Buch und die Leserunde gefreut. Vom Anfang des Buches an gab es Machtspiele zwischen Männern und den ihnen hörigen Frauen und einer der Protagonisten schlug auch gleich mal im Alkoholrausch seine Frau. Des weiteren treffen sich zwei ehemalige Polizeikollegen nach langer Zeit wieder und tauschen alte Erinnerungen aus. Dabei erfahren wir auch einiges über den familiären Hintergrund dieser Ex-Polizisten und deren weiteren Lebensweg. Die Spannung im Buch kann sich jedoch nicht konstant halten und flacht an manchen Stellen ganz schön ab. Dadurch wirkt es mehr wie eine Erzählung als ein Krimi. Wer jedoch durchhält der findet die Spannung gegen Ende des Buches wieder und dann wird es nochmal ganz brisant und nervenaufreibend. Viele der Protagonisten sind für mich ein wenig blass und unausgereift. Vor allem lässt sich nicht immer die Handlungsweise dieser Figuren nachvollziehen. Vieles bleibt mehr im Dunklen und wird auch nur angedeutet. Zwei Morde heben dann die Spannung in der Story ein wenig und nach und nach kommt der Leser dann schon auf die Idee, wer der Mörder sein könnte. Deshalb vergebe ich 4 Sterne für den tollen Krimi. Einfach beim nächsten Mal ein wenig an den Figuren modellieren und einen konkreten Spannungsbogen über das ganze Buch ziehen. Ein wenig mehr Ausstrahlung könnte den Figuren nur tut tun: Entweder im "guten" wie im "bösen" Sinn. Für mich ein etwas anderer Emons-Krimi. Aber trotzdem ein Lob an die Autorin, die ziemlich tief in die Gefühlswelt der Protagonisten eingetaucht ist. Eine schlüssige Auflösung des Falls bringt dann alles zu einem passenden Ende.

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    • 3

    Schalkefan

    20. October 2015 um 20:46
    Kerstin-Lange schreibt Auch für diese Rezension sage ich herzlichen Dank - aber wie kommt ihr darauf, dass das mein Erstlingswerk ist? Das ist mein 8. Buch und mein 6. Krimi, der 2. bei Emons, aber mein 1. Speyer-Krimi! 😀

    Ganz große Entschuldigung! Irgendwo hab ich das wohl aufgeschnappt. Werde es natürlich gleich ändern.

  • Menschliche Miseren

    Riesling und ein Mord

    danielamariaursula

    Der vereinsamte Witwer und Kriminaloberat a.D. Ferdinand Weber hört mal wieder die lautstarke und nicht gewaltfreie Auseinandersetzung seiner jungen Nachbarn. Von Anfang an hatte er daß Gefühl, daß der alkoholgeneigte Nachbar seine junge Freundin Pia schlägt. Da sie ihm nicht sehr sympathisch ist, mischt er sich nicht groß ein.... Dennoch ist er erleichtert, als er beobachtet, wie sie mit einem Koffer einen Schlußstrich zu ziehen scheint und zu einer Freundin in den Wagen steigt. Er geht darauf zu einer Einladung seiner ehemaligen Kollegen von der Polizeischule um im Domgarten zu Speyer auf Elwedritsche Jagd zu gehen. Am nächsten Tag bekommt er hautnah mit, wie sein Nachbar verhaftet wird, weil seine Freundin erstochen aufgefunden wurde und seine Gewaltausschreitungen verborgen blieben. Doch durch den Suff hat er einen Filmriß. Als ein 2 Mord nach gleichem Muster verübt wird, kommt Nachbar Lukas wieder auf freien Fuß. Komischerweise glaubt Weber Lukas, daß er sich schuldig fühlt, da sie nicht ermordet worden wäre, hätte er sie nicht aus dem Haus getrieben und als der ihn auch noch bittet zu ermitteln, läßt sich Weber nicht lange bitten. Irgendwie scheinen alle Opfer mit dem Club 16 in Verbindung gestanden zu haben, in dem auch die Enkelin von Webers altem Ausbildungsfreund arbeitet. Doch nicht nur die Morde machen Weber zu schaffen. Seine Ersatzenkelin Jeannette ist plötzlich erkrankt und geht weder an die Tür, noch ans Telefon. Der Krimi fängt spannend und dramatisch an. Das Zwischenmenschliche und die darin enthaltenen Dramen, wie Menschen einander das Leben zur Hölle machen, ist eindringlich erzählt und durchaus lesenswert. Allerdings leidet die Spannungskurve darunter und nach spätestens 2/3 der Geschichte zeichnete sich die Identiät des Täters ab. Dennoch habe ich mich nicht gelangweilt, da es bei den menschlichen Abgründen wohl keinen Leser kalt läßt. Solide, interessant, mit ansprechendem Lokalkolorit, aber leider Schwächen in der Spannungskurve, daher 4 von 5 Sternen.

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    • 2
  • Riesling und ein Mord

    Riesling und ein Mord

    Wildpony

    Riesling und ein Mord - Kerstin Lange Kurzbeschreibung Amazon: Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. auf einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, als in der Nacht Webers Nachbarin überfallen und erstochen wird. Wenig später wird eine zweite Frau getötet, und Weber geht eigenen Spuren nach - denn er befürchtet, dass sein Freund tiefer in den Fall verstrickt ist, als für ihn gut sein kann... Mein Leseeindruck: Ein Krimi, der ganz besondere familiäre Hintergründe aufzeigt und gerade deswegen passieren zwei Morde, die man vielleicht hätte verhindern können, wenn man etwas tiefer in die Psyche eines Menschen eingetaucht wäre. Die Personen sind anfangs ein wenig blass und es gibt mehr "unsympathische" Figuren als wirkliche Sympathieträger. Männer die betrunken ihre Frauen misshandeln, Mütter die ihre Kinder ablehnen und junge Frauen die von ihrem Partner vereinnahmt werden - alle finden hier ihren Platz in der Geschichte. Manche Abschnitte sind super spannend, es gibt aber auch ein paar Durststrecken wo die Handlung nur so vor sich hin plätschert. Hier versucht man als Leser schon mit zu rätseln, wer der Täter ist um die Spannung ein wenig selbst hoch zu halten. Gegen Ende des Buches ist die Spannung dann jedoch wieder da und der Fall wird sogar noch sehr aufregend! Fazit: Ein Erstlingswerk mit viel Potential, jedoch auch mit kleinen Schwächen. Das Cover des Buches ist schön und zeigt den Speyrer Dom. Auch die Elwedritsche Geschichte ist einfach mit der Stadt verwoben. Für alle Krimi-Leser, die es nicht so blutig mögen, aber auch gern in die Psyche von Menschen eindringen ist es ein spannender Krimi mit einem schlüssigen Ende. Ich vergebe daher gern 4,5 Sterne, die ich auf 5 Sterne aufrunde. Ein klein wenig mehr konstante Spannung wäre super. Und wenn ich recht überlege gab es für mich keinen Protagonisten außer Jeanette, den ich wirklich mochte. Einfach das nächste Mal noch einen Sympathieträger dazu packen :-)

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    • 2
  • Psychogramm eines Mörders

    Riesling und ein Mord

    gaby2707

    Endlich, nach vielen Schlägen und Demütigungen, hat sich Pia Renner dazu aufgerafft, ihren prügelnden Freund Lukas Grimm zu verlassen. Ausgerechnet in dieser Nacht geht es ihrer Freundin Sabrina nicht gut und Pia bleibt allein in einer Bar zurück. Auf dem Weg zu ihrer Freundin in den frühen Morgenstunden begegnet sie ihrem Mörder. Die Polizei verhaftet Lukas, der in der Nähe des Tatortes gesehen wurde. Als ein paar Tage später eine weitere junge Frau den Angriffen des Messerstechers erliegt, muss Lukas wieder freigelassen werden. Kriminaloberrat a.D. Ferdinand Weber, ein Nachbar von Pia und Lukas, kann es nicht lassen und beginnt neben der Polizeiarbeit zu ermitteln. Ich finde, "Riesling und ein Mord" sollte nicht als Kriminalroman, sondern eher als Psychokrimi, bezeichnet werden. Es geht auch in weiten Strecken nicht um den Mord an Pia und einer weiteren jungen Frau, sondern eher um die Gesamtumstände, in denen die Protagonisten leben. Es geht um Männer, die ihre Frauen oder Freundinnen schlagen, misshandeln oder stalken. Um Frauen, die sich nicht wehren, sondern eher in Schockstarre verharren und trinken. Um zwei ältere Herren, die nach dem Tod ihrer Frauen versuchen, wieder ein eigenes Leben aufzubauen. Für mich war dieses Buch in weiten Strecken eher ein Einblick in die Seelen der Handelnden als ein Krimi. Der Fall an sich ist nachvollziehbar und hat mich ab ca. der Hälfte des Buches in seinen Bann geschlagen. Obwohl ich schon bald einen vagen Verdacht hatte, blieb der Täter für mich lange Zeit im Dunkeln. Die sehr verschiedenen Protagonisten mit ihren Stärken und Schwächen sind gut beschrieben. Ich hatte bald ein klares Bild von den meisten im Kopf. Besonders gefallen haben mir die Beschreibung von Speyer. Die Stadt ist gleich auf meine "will ich noch besuchen"-Liste gewandert. Bei einem Besuch von Weber in einem Redtaurant ist mir bei der Aufzählung der köstlichen regionalen Gerichte das Wasser im Mund zusammengelaufen. Insgesamt gesehen hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn ich die kriminalistische Arbeit etwas vermisst habe. Der Fall aus Speyer bekommt von mir gute 4 von 5 Sternen.

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