Kerstin Lange Stromschwimmer

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 14 Rezensionen
(12)
(8)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Stromschwimmer“ von Kerstin Lange

Eine junge Frau sucht nach ihren Wurzeln. Ein Kommissar sehnt den Ruhestand herbei. Der Suizid einer ehemaligen Leistungssportlerin am Leipziger Völkerschlachtdenkmal und der Tod eines stadtbekannten Arztes führen beide zusammen. Hat ein Todesengel seine Finger im Spiel? Oder hängt alles mit der mysteriösen Vergangenheit der Selbstmörderin zusammen? Kommissar Staufenberg stellt sich seinem letzten Fall und muss die wichtigste Entscheidung seines Lebens treffen.

Spannendes Thema, gut geschrieben, hätte etwas ausführlicher sein können

— klueba
klueba

Morde und Identitätssuche in Leipzig

— Estrelas
Estrelas

Spannender Leipzig Krimi

— Stephanus
Stephanus

Doping, DDR, Familienbande - ruhiger Krimi aus Leipzig

— Leserin71
Leserin71

Psychologisch gut aufbereiteter Krimi über Doping und seine Folgen!

— mabuerele
mabuerele

Spannender Regionalkrimi rund um Leipzig

— esposa1969
esposa1969

Ein lesenswerter Krimi, der sich eindrucksvoll mit dem Medikamentenmissbrauch in der DDR in Verbindung mit einzelnen Schicksalen beschäftigt

— Buchfan276
Buchfan276

Toller Krimi! Voll Spannung, Verwicklung und Humor. Unbedingt lesen!

— BuchBarbie
BuchBarbie

Wow! Klasse Krimi! Spannend und unvorhersehbar bis zur letzten Seite.

— Sandra2208
Sandra2208

Stöbern in Krimi & Thriller

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Für alle, die spannende Lesestunden haben möchten, gebe ich eine klare Leseempfehlung. Wobei manche Passagen schon sehr extrem waren.

Ekcnew

Inspektor Takeda und der leise Tod

Japanischer Ermittler in Hamburg

Wuestentraum

In tiefen Schluchten

Das ist kein Krimi, eher Geschichtsstunde plus Naturbeschreibung

sabsisonne

Todesreigen

Der Autor versteht zu fesseln und sein Duo Nemez und Sneijer hat bereits Kultstatus erlangt. Nervenkitzel pur! Klare Leseempfehlung!

tinstamp

Die Verlassene

Spannend und langatmig zugleich

SillyT

Wildfutter

Zotig und komödienhaft - Geschmacksache

mareikealbracht

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Clever konstruierter Leipzig-Krimi, der Lust auf mehr macht!

    Stromschwimmer
    Feuerherz93

    Feuerherz93

    Das Buch "Stromschwimmer" hat mich als Leipzigerin mit dem Bild des Völkerschlachtdenkmals auf dem Cover regelrecht angezogen - und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, neben der Freude, Handlungsorte etc. wiederzuerkennen, bietet das Buch auch interessante und vielschichtige Charaktere, einen kritischen Blick auf die Vergangenheit genauso wie auf die Gegenwart, sowie überraschende Twists bis zum Ende. Inhalt In dem Buch gibt es vier verschiedene Handlungsstränge: Die ehemalige Leistungssportlerin Elke, die sich am Anfang des Buchs vom Völkerschlachtdenkmal stürzt, den scheidenden Kriminalkommissar Staufenberg, für den die Untersuchung ihrer Todesumstände seinen letzten Fall vor der Pensionierung bedeutet, den Krankenpfleger Claas, der glaubt, einem Todesengel in seinem Krankenhaus auf der Spur zu sein, sowie Jessica, eine junge Frau aus Neuss, die nach dem Tod ihrer Mutter nach Leipzig reist, um mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden. Anfangs scheint es, als ob kaum eine Verbindung zwischen diesen vier Personen besteht, doch der Verdacht eines erfahrenen Krimi-Lesers bestätigt sich nach und nach: Natürlich hängen all diese Menschen und ihre Geschichten irgendwie zusammen, auch wenn sie das selbst noch nicht wissen. Meine Meinung Der Sprachstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er ist präzise und treffend, mit genau richtigen Anteilen an Humor und Emotion, aber auch mit Spaß an der Sprache und schönen Beschreibungen - und sogar ein wenig sächsische Mundart findet ihren Weg in die Geschichte. Gemeinsam mit den kurzen Kapiteln sorgte der Sprachstil dafür, dass ich das Lesen als leicht und angenehm erlebte und ich geradezu durch das Buch flog. Positiv sind mir auch sofort die wechselnden Erzähler aufgefallen, die der Handlung Dynamik verleihen. Außerdem hat jede der Personen, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ihren ganz eigenen Stil, und auch die Wechsel zwischen den einzelnen Sichtweisen sind stets logisch und nachvollziehbar, sodass die Übergänge nie verwirrend wirken, sondern immer den Fortgang der Handlung unterstützen. Mir als Leipzigerin hat der regelmäßige Bezug auf den Handlungsort große Freude bereitet, wenn z.B. beschrieben wird, in welchem Teil der Stadt eine Figur einen Spaziergang macht oder auch die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Leipziger gewürdigt wird. Dabei wird meiner Meinung nach perfekt die Balance zwischen regionalem Bezug und der größeren historischen, gesellschaftlichen und politischen Ebene gehalten. Bei allen Verschwörungen und Verstrickungen hat mir die neutrale Darstellung anstelle einer Schwarz-Weiß-Zeichnung der Charaktere gut gefallen. Hier gibt es kein "gut oder böse", sondern Menschen mit ihren Beweggründen, die gute oder weniger gute Entscheidungen treffen, was zur Authentizität des Buchs beiträgt. Auch wenn an manchen Stellen der Zufall ziemlich stark bemüht wird, habe ich dennoch das Gefühl, diese Geschichte könne sich tatsächlich so abgespielt haben / so abspielen. Für mich war bis zur Auflösung nicht klar, worauf alles hinauslaufen würde, was ich dem Buch hoch anrechne, denn so hat es mich bis zum Schluss packen und überraschen können. Und wenn man dann die Lösung vor Augen hat, wird einem plötzlich klar, dass man ja eigentlich darauf hätte kommen können, wenn man den kleinen Hinweisen (noch) mehr Beachtung geschenkt hätte. So gefällt mir das bei Krimis am besten: wenn ich die reelle Chance hatte, selbst die Lösung herauszufinden, ich es aber nicht schaffe und am Ende überrascht bin. Sehr gelungen! Einzig nach der Auflösung des Falls ist einer der Handlungspunkte für mich strittig, das ist allerdings eine sehr individuelle Sache und trübt mein Urteil nicht wesentlich. Ich freue mich schon sehr zu erfahren, wie es mit den Figuren, die ich kennengelernt und liebgewonnen habe, wohl weitergehen wird und gebe dem Buch 4 Sterne - mit Tendenz zu 5 :)

    Mehr
    • 2
  • Verbrechen mit Wurzeln in der DDR

    Stromschwimmer
    Smberge

    Smberge

    Die ehemalige Leistungsschwimmerin Elke begeht am Völkerschlacht- denkmal Selbstmord, Kommissar Stauffenberg steht kurz vor der Pensionierung und bearbeitet seinen letzten Fall, Jessica ist auch der Suche nach ihrem Vater und ihrer Familiengeschichte, Krankenpfleger Claas meint einen Todesengel auf der Spur zu sein.  Das sind die vier Handlungsstränge, die sich durch dieses Buch ziehen. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden so unterschiedliche Schicksale in der ehemaligen DDR aufgegriffen und zu einem sehr spannenden Krimi verwoben. Die Themen Doping in Leistungssport, Stasimitarbeit und auch die Flucht in den Westen werden aufgegriffen.   Die Hauptpersonen werden mit ihrer Geschichte gut herausgearbeitet und so kann der Leser die einzelnen Beweggründe für die Handlungen gut nachvollziehen. Gleichzeitig bekommt der Leser einen Blick auf die Geschehnisse in der DDR, die doch grade für viele Leser aus dem Westen nur aus Zeitungsberichten bekannt sind. Hier sieht man auch mal die damit verknüpften persönlichen Schicksale.  Die Handlung ist spannend und schlüssig, auch das etwas überraschende Ende ändert an diesem Eindruck nichts. Ich habe diese Buch verschlingen.  Das ist das perfekte Buch für Leser, die sich für die Ereignisse in der DDR interessieren und trotzdem nicht auf einen spannenden Krimi verzichten möchten. 

    Mehr
    • 3
  • Leserunde zu "Stromschwimmer" von Kerstin Lange

    Stromschwimmer
    Kerstin-Lange

    Kerstin-Lange

    Obwohl ich seit ein paar Jahren bereits bei Lovelybooks bin, habe ich noch nie eins meiner Bücher vorgestellt. Das möchte ich mit Stromschwimmer ändern. Der Emons Verlag stellt 15 Bücher zur Verfügung. Und darum geht es: Eine junge Frau sucht ihre Wurzeln. Ein Kommissar sehnt seinen Ruhestand herbei. Der Suizid einer ehemaligen Leistungssportlerin am Leipziger Völkerschlachtdenkmal und der Tod eines stadtbekannten Arztes führen beide zusammen. Hat ein Todesengel seine Finger im Spiel? Oder hängt alles mit der mysteriösen Vergangenheit der Selbstmörderin zusammen? Kommissar Staufenberg stellt sich seinem letzten Fall und muss die wichtigste Entscheidung seines Lebens treffen. Das große Thema in diesem Krimi ist die DDR-Sportgeschichte, der Fokus liegt auf Medikamentenmissbrauch und Doping zu Zeiten des Sozialismus und deren Spätfolgen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen und auf einen regen Austausch. Bis zum 31.5. könnt ihr euch melden. 

    Mehr
    • 315
  • Leipziger Verstrickungen

    Stromschwimmer
    Estrelas

    Estrelas

    19. July 2014 um 18:32

    Stromschwimmer führt uns nach Leipzig. Jessica begibt sich dort auf die Suche nach Spuren ihrer Vergangenheit. Ihre Wege kreuzen sich mit den Hinterbliebenen einer jungen Frau, die Selbstmord begangen hat, mit einer Arztfamilie und mit der Polizei. Denn im Krankenhaus, wo sie nach Antworten sucht, sterben auf mysteriöse Weise ältere Herren. Der Perspektivenwechsel lässt den Leser leicht verschiedenen Handlungssträngen folgen und bis zum Schluss mit an den Fällen knobeln. Einige Indizien lassen sich schnell interpretieren, andere Umstände kommen dann doch überraschend. Das Sprache ist angenehm zu lesen und bietet eine gute Mischung aus Beschreibungen und Dialogen. Doch die Autorin kommt schnell auf den Punkt, über manche Details hätte ich gerne noch mehr erfahren. Leipziger werden anhand der Ortsbeschreibungen erkennen, wo die Protagonisten sich aufhalten. Nicht-Leipziger bekommen typisches Vokabular und Besonderheiten der Stadt an die Hand. Und auch ein Stück DDR-Geschichte trägt zur Authentizität des Romans bei. Ich habe einige Jahre in Leipzig verbracht und Freude beim Zurückkehren per Buch gehabt.

    Mehr
  • Ein Krimi, der überrascht

    Stromschwimmer
    Buchina

    Buchina

    04. July 2014 um 10:00

    Auf "Stromschwimmer" bin ich als erstes durch sein Cover aufgefallen, das Völkerschlachtdenkmal kennt man als Leipziger natürlich. Und das Völkerschlachtdenkmal ist auch der erste Schauplatz im Krimi. Sehr einfühlssam macht die Autorin den Leser mit Elke Schönherr vertraut, nur um sie kurze Zeit später in den Selbsmord stürzen zu lassen. Zurecht geht der hinzugezogene Kommissar Staufenberg von einem Suizid aus, auch wenn die Gründe dafür auch bei ihren Mitmenschen zu suchen sind. So wird schnell klar, dass Elke ein Opfer der Dopings im DDR-Regime war, dennoch kann Staufenberg nichts machen. Handlungswechsel: Jessica beerdigt ihre Mutter, zu der sie ein ambivalentes Verhältnis hat. In jungen Jahren ist ihre Mutter von Leipzig in den Westen geflohen. Ihr Vater ist im Gefängnis gestorben. Ein Anruf aus Leipzig, ein alter Freund ihres Vaters liegt im Krankenhaus und möchte mit ihr reden. Da sie endlich mehr über die Vergangenheit der Eltern erfahren möchte reist Jessica nach Leipzig. Diese und weitere Handlungsstränge verwebt die Autorin nach und nach gekonnt, ohne das zuviel veraten wird. Als Leser wird man immer wieder auf neue Fährten gelockt, um dann schließlich doch überrascht zu werden. Für mich ein großer Pluspunkt, dass ich bis zum Ende nicht wusste wie alles zusammenhängt. Und dennoch war das Ende logisch und nachvollziehbar. Die Autorin entwickelte in "Stromschwimmer" sehr unterschiedliche Charaktere. Alle mit Tiefgang und ihrem Päckchen zu tragen. Ich konnte mich in ihre Handlungsweisen gut hineinversetzen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Das Ende eines Handlungsstrangs und der Beginn des nächsten waren logisch aufeinander abgestimmt, sodass ich nicht durcheinander kam. Neben kleinen Alltäglichkeiten, die die Leipziger Bewohner in einem besonders guten Licht dastehen lassen, werde auch große Themen der Vergangeheit wie Doping und Stasi kurz angesprochen, ohne dominierend zu wirken. Insgesamt ein wirklich spannender und unterhaltsamer Krimi, der in einer großartigen Stadt spielt und mich positiv überrascht hat.

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
    kubine

    kubine

    01. July 2014 um 17:17
  • Spannender Leipzig Krimi

    Stromschwimmer
    Stephanus

    Stephanus

    24. June 2014 um 09:16

    Elke, eine ehemalige Leistungssportlerin in der DDR, stürzt sich vom Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Was zunächst wie ein alltäglicher Selbstmord ausschaut wird immer mehr zu einer Hintergrundgeschichte über Doping im Leistungssport in der DDR. Daneben ereignen sich noch ungeklärte Todesfälle in einem Krankenhaus, die den Verdacht des Pflegers Claas erregen, dass ein Todesengel im Krankenhaus umgeht. Schließlich ist da noch Jessica, die im Westen lebt, und einen mysteriösen Anruf von Fam. Sauer aus Leipzig erhält, dass sie unbedingt kommen müsse, da Dr. Sauer ihr etwas persönlich sagen müsse. Mit diesen drei Handlungssträngen und einer Reihe von Toten sieht sich der, kurz vor der Pensionierung stehende Kommissar Staufenberg konfrontiert, der letztlich den Fall löst und damit mit seinem Beruf abschließen kann. Die Autorin schafft es geschickt, die drei Handlungsstränge spannend zu erzählen und am Ende sinnvoll zu verbinden, so dass sich insgesamt ein interessanter und spannender Krimi präsentiert. Das Finale ist überraschend, aber schlüssig und passt gut zu den Handlungen. Besonders interessant sind die wechselnden Erzählperspektiven, da die Handlung von Jessica aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Durch die knappe aber wohl ausgewogene Sprache trägt dies zusätzlich zu einem guten Buch bei. Einzig störend fand ich, dass im Buch ein wenig sehr viel Zufälle passieren und durch diese die Handlung weitergebracht wird. Dies ist aber sicher Geschmackssache und manch anderer Leser wird sich daran nicht stören. Insgesamt für mich ein gelungener und spannender Krimi, mit minimalen Schwächen, den ich nur weiterempfehlen kann und dem ich eigentlich 4,5 Sterne gebe.

    Mehr
  • Spannender unterhaltsamer Krimi

    Stromschwimmer
    nodi

    nodi

    Elke Schönherr, eine frühere Leistungssportlerin in der DDR, begeht Selbstmord, sie springt vom Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Kommissar Staufenberg soll den Fall noch kurz vor seinem Antritt in den Ruhestand lösen. In einem weiteren Handlungsstrang erhält Jessica Laumann aus Neuss kurz nach dem Tod ihrer Mutter einen Anruf aus Leipzig. Eine ihr unbekannte Frau bittet sie nach Leipzig zu ihrem schwerkranken Mann zu kommen. Er möchte mir ihr über ihren Vater sprechen. Und wir lernen den Pfleger Claas kennen, der der Meinung ist, in seiner Klinik gäbe es einen Todesengel. In kurzen Kapiteln treffen im Laufe der Geschichte diese verschiedenen Handlungsstränge  zusammen. Vor allem Kommissar Staufenberg war mir sehr sympathisch. Kurz vor seinem Ruhestand hat er es hier noch einmal mit mehreren Todesfällen zu tun, er macht sich aber auch Sorgen um seine Gesundheit. Aber auch die anderen Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben und der Kriminalroman hat mir auch Leipzig ein wenig näher gebracht. Schöne Beschreibungen der Stadt umrahmen die spannende Handlung. Das Buch lässt sich flüssig lesen und hat mich schon auf den ersten Seiten gefesselt. Es blieb während der ganzen Geschichte sehr spannend, nur einige Zufälle waren wir dann doch etwas zu viel.  Nach einigen Wendungen hat mich das Ende sehr überrascht, aber auch ein klein wenig unzufrieden zurückgelassen. Trotzdem ist es ein sehr unterhaltsamer und spannender Krimi, den ich nur empfehlen kann.

    Mehr
    • 2
  • Solider Kriminalroman mit Zeitgeschichte

    Stromschwimmer
    Caillean79

    Caillean79

    19. June 2014 um 20:31

    Leistungssport in der DDR als Hintergrundgeschichte für einen Regionalkrimi – das ist mal eine außergewöhnliche Idee, die in „Stromschwimmer“ gut umgesetzt wird. Es laufen mehrere Handlungsstränge parallel, die sich im Laufe des Buches immer mehr zusammenfügen. Zunächst ist da der Selbstmord einer ehemaligen Schwimmerin, die sich mit nur 33 Jahren vom Völkerschlachtdenkmal in Leipzig stürzt. Dann gibt es Jessica, eine junge Frau aus Neuss, die sich in Leipzig auf Spurensuche nach ihrer Vergangenheit begibt. Und in einem Leipziger Krankenhaus sterben frisch operierte Patienten auf merkwürdige Weise. Am Ende fügen sich die drei Handlungsstränge zusammen und ergeben ein erschreckendes Zeugnis vergangener DDR-Machenschaften. Mehr kann man, glaube ich, nicht über den Inhalt sagen ohne zu viel über die Hintergründe zu verraten. Schön fand ich an diesem Roman, dass er einerseits viel Zeitgeschichte transportiert, insbesondere eben die Sportgeschichte der DDR, und andererseits die Region Leipzig und ihre liebenswürdigen Menschen porträtiert. Insbesondere der kurz vorm Ruhestand befindliche Kommissar Staufenberg ist hier gut gelungen – er ist gelassen, grundanständig (zumindest meistens) und auf eine hintergründige Art pfiffig. Ein sympathischer Zeitgenosse und ein wirklich gutes Beispiel für den Menschenschlag Sachsens. Sagt eine, die sich mit diesen Leuten auskennt ;-) Auch wenn es für meine Begriffe manchmal ein paar Zufälle zuviel waren, die die Handlung vorangetrieben haben, fand ich den Aufbau und die Entwicklung des Krimis gut gelungen und habe mich von der Autorin gut unterhalten gefühlt. Insgesamt würde ich das Buch als soliden Kriminalroman bezeichnen, der auch am Schluss noch überrascht und dazu anregt, sich mehr mit der (eigenen) Landesgeschichte auseinanderzusetzen.

    Mehr
  • Leipzig - Krimi mit vielen Wendungen

    Stromschwimmer
    Leserin71

    Leserin71

    17. June 2014 um 21:31

    Kriminalkommissar Staufenberg hat eigentlich nur noch wenige Tage bis zu seiner Pensionierung, als sich kurz hintereinander ein Selbstmord und später ein Mord ereignen. Zunächst gibt es noch keine Verbindung, aber Kommissar Zufall ist ein verlässlicher Partner. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt Kerstin Lange die Geschichten, die alle bei Staufenberg zusammenlaufen. Interessanterweise wird die Geschichte von Jessica in der ersten Person erzählt, wodurch mir ihre Gedanke plausibel wurden - bei all den Schwierigkeiten, mit denen sie kämpfen muss. Auch Staufenberg und sein Team habe ich lieb gewonnen und hoffe, dass sie nochmal ermitteln dürfen. Da der Krimi in Leipzig spielt, dürfen (wenige) regionale Wörter wie z. B. Mödschegiebsche für Marienkäfer nicht fehlen. Die Dialoge sind durchweg auf Hochdeutsch geschrieben. Die Themen Doping und DDR/Flucht werden auf eine Weise behandelt, die wenig moralin-sauer ist, sondern die gesundheitlichen Folgen aufzeigt. Insgesamt finde ich den Krimi angenehm ruhig, fast schon melancholisch, aber durchaus mit Überraschungen und zufälligen Begegnungen. Das Ende hat mich überzeugt, aber zufrieden bin ich damit nicht - deshalb "nur" vier Sterne.

    Mehr
  • Dopst du schon oder lebst du noch?

    Stromschwimmer
    progue

    progue

    Eine junge Frau im Osten, die sich umbringt. Eine junge Frau im Westen, die einen seltsamen Anruf bekommt. Ein Leipziger Kommissar mit seinem letzten Fall. DDR-Vergangenheit, gedopte Leistungssportler, Wendegewinnler. Es war unwiderstehlich für mich, zu diesem Buch zu greifen. Zu sehr hat es all die richtigen Schlagworte gehabt. Und eigentlich gefällt mir die Idee auch immer noch gut, nur die Umsetzung finde ich nicht wirklich gelungen. Jessica Laumann hat soeben ihre Mutter begraben, als sie einen seltsamen Anruf aus Leipzig bekommt: Eine ihr unbekannte Frau bittet sie, ihren schwer kranken Mann im Krankenhaus zu besuchen, weil eben dieser Mann ihr etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter erzählen könne. Die (begrabene) Mutter stammte aus der ehemaligen DDR und ist von da geflüchtet. Viel mehr weiß Jessica eigentlich nicht von ihr, denn ihr Verhältnis zueinander war ... nun, sagen wir mal so: nicht sonderlich herzlich. Jessica sieht eigentlich nicht viel Gründe, in den Osten zu fahren, entschließt sich jedoch trotzdem dazu. Zur selben Zeit begeht eine andere junge Frau Selbstmord, indem sie sich vom Völkerschlachtdenkmal stürzt. Eigentlich kein Fall für die Kripo und schon gar nicht für Staufenberg, den Kommissar, der die Tage bis zur Rente schon zählen kann. Trotzdem stellt er einige Ermittlungen an und erfährt, dass die Tote zu DDR-Zeiten eine Leistungssportlerin war, die offensichtlich gedopt wurde. Bei weiteren Ermittlungen stößt er nicht nur auf plötzlich auftretende Todesfälle in einem Leipziger Krankenhaus, sondern auch auf Jessica und einen Mann, der in alles verwickelt ist und der Auslöser für fast alle Ereignisse zu sein scheint. So weit, so gut. Der Krimi begann durchaus interessant, mit einer ein wenig autistisch anmutenden Ich-Erzählerin und einem sympathischen Kommissar. Leider ergaben sich immer mehr seltsame Zufälle, je weiter sich die Geschichte entwickelte, so viele, dass ich bald das Gefühl hatte, Leipzig bestehe aus höchstens 10 Häusern und 5 Spitzbuben. Über die Dopingsache werde ich nichts weiter sagen außer dass ich einiges als falsch empfunden habe in der Darstellung. Da ich jedoch als "DDR-Kind" möglicherweise zu subjektiv entscheide, lasse ich das in der Bewertung außen vor. Was mich jedoch wirklich, wirklich maßlos geärgert hat, war der Schluss. Nennt mich einen Moralapostel, aber ich finde es unmöglich, einen bekannten Mörder laufen zu lassen. Beziehungsweise der Grund, warum das geschehen ist - das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Unlogisch, sinnlos und absolut gegen mein Rechtsempfinden verstoßend. Fazit: Und die Moral von der Geschicht? Selbstjustiz ist ok, ist der Tote ein Bösewicht. 2,5/5 Punkten.

    Mehr
    • 5
  • Fast 20 Jahre später ...

    Stromschwimmer
    mabuerele

    mabuerele

    15. June 2014 um 20:29

    Elke Schönherr erklimmt unter Anstrengungen das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und stürzt sich von der Aussichtsplattform in die Tiefe. Für Kommissar Staufenberg soll das sein letzter Fall werden. Krankenpflegeschüler Claas Saale registriert in einer Leipziger Klinik ungewöhnliche Todesfälle. Er schreibt einen anonymen Brief an Kommissar Staufenberg. Jessica, eine junge Frau in Neuss, hat gerade ihre Mutter beerdigt. Da erhält sie einen Anruf aus Leipzig. Am Telefon ist eine Frau. Ihr Mann liege mit Herzinfarkt im Krankenhaus. Er habe für Jessica Informationen über ihren Vater. Die Autorin führt diese drei Ansätze zu einer in sich geschlossenen Geschichte zusammen. Ihre Wurzeln liegen fast 20 Jahre zurück. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Kommissar Staufenberg möchte seien letzten Fall erfolgreich lösen. Er ist einer der wenigen Polizisten, die nach der Wende in Leipzig übernommen wurden. Elke Schönherr ermöglicht mir während ihres Aufstiegs einen Einblick in ihr Leben, ihre Träume, ihre Niederlagen. Jessicas Mutter war aus der DDR geflüchtet. Ihr Freund wollte ihr folgen, kam aber nie an. Die Geschichte wurde psychologisch sehr gut aufgearbeitet. Die Handlung ist spannend. Es geht nicht nur um die Aufarbeitung eines Verbrechens und um die Ursachen eines Selbstmords, sondern um die Wirkung von Doping für diejenigen, die die Pillen geschluckt haben, aber auch für die nachfolgende Generation. Einige Passagen können durchaus unterschiedlich gesehen werden. Dazu gehört nicht nur der Umgang mit der DDR-Vergangenheit, sondern auch das überraschende Ende. Gut gefallen hat mir die ausführliche, ja teilweise liebevolle Beschreibung von Leipzig und seiner Bewohner. Geschickt wurden sächsische Begriffe in die Handlung integriert. Das Buch ließ sich zügig lesen. Der Sprachstil passt zum Genre. Auffallend ist, dass Jessica ihren Part als einzige selbst erzählt. Das Cover mit dem Völkerschlachtdenkmal passt zum Inhalt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben die abwechslungsreiche Handlung und manch überraschende Wendung.     

    Mehr
  • Der letzte Fall für Kommissar Staufenberg

    Stromschwimmer
    Buchfan276

    Buchfan276

    "Stromschwimmer" ist ein lesenswerter Krimi, der sich eindrucksvoll mit dem Medikamentenmissbrauch in der DDR in Verbindung mit einzelnen Schicksalen beschäftigt. Das Buch handelt von einer jungen Frau, die keine Perspektive mehr im Leben sieht und sich deshalb vom Leipziger Völkerschlachtdenkmal stürzt, einem Kriminalkommissar, der bald in Rente geht, dem sein letzter Fall aber nochmal ziemlich nahe geht, einer weiteren jungen Frau auf der Suche nach den Spuren ihres Vaters, der angeblich in der DDR in einem Gefängnis starb und einem Krankenpflegeschüler, der den Verdacht hat, in einem Leipziger Krankenhaus gehe ein Todesengel um. Wie diese Handlungsstränge miteinander in Verbindung stehen, wird in den knapp 175 Seiten dargestellt und man erlebt so manche Überraschung. In recht kurze Kapitel gegliedert, schafft es die Autorin Kerstin Lange, dem Leser einen gut überschaubaren Kriminalroman zu präsentieren, sodass man von Anfang bis Ende begeistert jede Zeile verschlingt. Zwar erschlägt einen die Anzahl der beteiligten Protagonisten zunächst, mit der Zeit werden die Zusammenhänge aber geordnet und man findet sich gut zurecht. An geeigneter Stelle sind interessante Fakten zur Stadt Leipzig und zur Geschichte der DDR untergebracht. Den einzigen kleinen Minuspunkt erhält das Buch dafür, dass Nebenhandlungen zuweilen einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Der sprachliche Stil der Autorin überzeugt sofort. Speziell zu Beginn arbeitet sie viel mit rein beschreibenden und charakterisierenden Passagen, was zum einen Klarheit in Bezug auf den Inhalt bringt und andererseits Spannung aufbaut. Ihre Protagonisten skizziert sie sehr detailreich und liebevoll, sodass sich der Leser ein gutes Bild machen kann. Zum Schluss kann ich das Buch nur weiterempfehlen und hoffe auf raschen Lesenachschub von der Autorin. Das Buch hat mich wirklich überzeugt und erhält deshalb fünf von fünf Sternen.

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    11. June 2014 um 23:54
  • Mit oder gegen den Strom schwimmen?

    Stromschwimmer
    Antek

    Antek

    10. June 2014 um 18:13

    Wieder einmal ein Emons Krimi, der mich hellauf begeistert und bestens unterhalten hat. Die Autorin spielt in kurzen Kapiteln mit unterschiedlichen Handlungssträngen, die sich nach und nach zu einem perfekten Ganzen vereinigen. Es gibt die ehemalige Leistungssportlerin Elke, die sich vom Leipziger Völkerschlachtdenkmal stürzt. Es handelt sich eindeutig um Selbstmord, aber ihre Organe waren kurz vor dem Versagen, eine Folge von übermäßigem Doping in der DDR Sportgeschichte? Daneben geht es um Jessica, deren Mutter eben an Krebs gestorben ist. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem Vater. Jessicas Mutter ist vor der Wende geflüchtet, der Vater wollte nachkommen wurde dann aber verhaftet und soll im Gefängnis gestorben sein. Ein Anruf wühlt die Geschichte auf und Jessica will unbedingt die Wahrheit wissen. Ja und dann haben wir noch Kommissar Staufenberg, der einen anonymen Brief erhält, dass im St. Barbara Krankenhaus ein Todesengel für ungewöhnliche Todesfälle sorgen soll. Wie diese drei Handlungsstränge zusammenhängen, möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten um von dem kurzen Krimi nichts vorweg zu nehmen, unbedingt selber lesen ist hier empfohlen. Kommissar Staufenberg, der kurz vor seiner Pensionierung steht, ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Mit seinen Sprüchen und einem Herz am rechten Fleck, hat er mich sofort davon überzeugt, dass er ein toller Ermittler und Chef ist. Die Geschichten um Elke und auch um Jessica haben mich tief betroffen gemacht und das hat mich besonders in der ersten Hälfte regelrecht ans Buch gefesselt. Als dann die Zusammenhänge klarer werden, kommt noch Höchstspannung dazu und mich brachte wirklich nichts mehr von Stromschwimmer weg. Das genial ausgedachte Ende hat mich dann völlig überrascht.  Sehr spannend empfand ich auch den Einblick ins DDR Regime, Doping, Stasi-Bespitzelung, Infos zur Wende, da war von allem etwas dabei. Dass der Krimi in Leipzig spielt, wurde immer wieder auf unterhaltsame und informative Weise deutlich. Insgesamt ein Regionalkrimi, den ich wirklich nur wärmstens empfehlen kann. Einziger Wehmutstropfen ist, dass dies Staufenbergs letzter Fall war und ich als Leser deshalb wohl nicht auf eine Fortsetzung hoffen darf.

    Mehr
  • Auf die Plätze, fertig, tot....

    Stromschwimmer
    esposa1969

    esposa1969

    09. June 2014 um 23:07

    Hallo liebe Leser, gerade durfte ich im Rahmen einer Leserunde diesen Regionalkrimi, der in Leipzig spielt, lesen: == Stromschwimmer == Autorin: Kerstin Lange == Buchbeschreibung: == Und darum geht es: Eine junge Frau sucht ihre Wurzeln. Ein Kommissar sehnt seinen Ruhestand herbei. Der Suizid einer ehemaligen Leistungssportlerin am Leipziger Völkerschlachtdenkmal und der Tod eines stadtbekannten Arztes führen beide zusammen. Hat ein Todesengel seine Finger im Spiel? Oder hängt alles mit der mysteriösen Vergangenheit der Selbstmörderin zusammen? Kommissar Staufenberg stellt sich seinem letzten Fall und muss die wichtigste Entscheidung seines Lebens treffen. Das große Thema in diesem Krimi ist die DDR-Sportgeschichte, der Fokus liegt auf Medikamentenmissbrauch und Doping zu Zeiten des Sozialismus und deren Spätfolgen. == Das Cover: == Das Cover zeigt ein Foto des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig, welches im Krimi gleich zu Beginn der Handlung von Bedeutung sein wird. Ich liebe alte Denkmäler und besehe sie mir sehr gerne vor Ort, so macht das Cover Lust auf Leipzig. Außderdem empfinde ich die erhabenen Buchstaben von STROMSCHWIMMER als ein haptisches Erlebnis. Ich finde das Cover absolut schön und es würde mich zum Kauf animieren. == Leseeindrücke: == In diesem Krimi gibt es etliche Protagonisten, von denen eine Elke ist, ehemalige Leistungsschwimmerin in der ehem. DDR, welche sich nach einem körperlichen Zusammenbruch etliche Kilos zuviel anfuttert und frustriert und demotiviert vom Völkerschlachtdenkmal in Leipzig stürzt. Eine weitere Protagonistin ist Jessica, welche auf der Suche nach ihrem Vater ist … Kommissar Stauffenberg ermittelt in seinem letzten Fall kurz vor seinem Ruhestand, welcher außerordentlich sympathisch wirkt. Doch statt gemächlich dem Ruhestand entgegen zu sehen, häufen sich die Todesfälle um den Kommissar. Hat da etwa ein Todesengel seine Flügel im Spiel? Die 41 Kapitel verteilt auf 175 Seiten sind angenehm kurz und werden dem Leser sowohl in unterschiedlicher Erzählform präsentiert - teilweise in der 3. Person verfasst, teilweise in der 1. Person - als auf zeigen sie unterschiedliche, aber immer wiederkehrende und zum Schluss zusammenlaufende Handlungsstränge auf. Zu Beginn der Handlung war ich schon ein wenig verwirrt: Viele Personen und ebensoviele Nebenhandlungen, die erst einmal sortiert werden müssen. Auch die wechselnde Erzählperspektive hat mich anfänglich etwas irritiert. Aber nach etwa einem Viertel des Krimis hat man sowohl Personen, als auch deren Rolle im Griff. Bis zuletzt habe ich im Dunkeln getappt, wer hier wen auf dem Gewissen hat. Das macht einen guten Krimi aus. Der Schreibstil und auch der Verlauf haben mich gepackt und gefesselt. Die Hintergrundinformationen über Leipzig und den Medikamentenmissbrauch bei Hochleistungssportlern in der ehem. DDR fand ich sehr tiefgründig und informativ. Dieser Regionalkrimi hat mich bestens unterhalten und sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! by esposa1969

    Mehr
  • weitere