Kerstin Lessing Jana wurde nur sechzehn

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Inhaltsangabe zu „Jana wurde nur sechzehn“ von Kerstin Lessing

„Jana war kein einfaches Kind.“ – „Höchstens vielleicht ein bisschen zu dick.“ – „Sie war eine gute Schülerin.“ – „Sie wirkte oft teilnahmslos.“ – „Die fanden sie richtig cool.“ – „Sie war lebhaft, neugierig, wissbegierig.“ – „Sie war keine gute Schülerin.“ – „Sie war einfach tierisch dünn.“ – „Sie hat immer irgendwie traurig geguckt.“

"Bonn: Bei dem tödlichen Zugunfall vom vergangenen Freitag handelt es sich bisherigen Ermittlungen zufolge um einen Selbstmord."

Kerstin Lessing bricht mit diesem Jugendbuch wohl eines der letzten großen Tabus unserer Zeit: den Freitod bei Jugendlichen. Über persönliche Erlebnis- und Erfahrungsberichte von Verwandten, Bekannten, Freunden und Lehrern erzählt sie die Geschichte der 16-jährigen Schülerin Jana K., die nach langem Leidensweg ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt hat. Auf diese Weise entsteht das letzte Bild der jungen Hauptfigur, das sie vielleicht so zeigt, wie sie wirklich war, aber wie niemand sie sehen konnte – oder wollte?

Zum Nachdenken

— Katzyja

Kerstin Lessing bringt das Thema sehr gut auf den Punkt. Da dieses Thema eher verschwiegen wird, bringt es einen sehr guten Einblick darein.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Jana wurde nur sechzehn

    Jana wurde nur sechzehn

    Katzyja

    16. November 2016 um 17:30

    Meine Zusammenfassung Jana war ein Mädchen im Alter von sechzehn Jahren. Wir dürfen sie nicht mehr kennenlernen, denn sie hat ihrem Leben selbst ein Ende genommen und sich vor einen Zug geworfen. Keiner ihres Umfeldes weiß warum, aber jeder hat Spekulationen. Bewertung Dieses Buch hat einen Aufbau wie ein Interview. Es ist so als würde die Autorin das niedergeschrieben haben was das nähere Umfeld von Jana erzählt hat.Das Thema Selbstmord ist ja leider nicht selten anzutreffen. Oft ist es schwer zu verstehen warum die Menschen ihrem Leben selbst ein Ende setzten. Im nachhinein denkt man dann "Oh, ja da ist viel schiefgelaufen" aber dann ist es zu spät. Dieses Buch gibt einem die Gelegenheit selber besser auf seine Mitmenschen zu achten, auch wenn sie nach außen vielleicht "normal" wirken sollte man zuhören.Was mir an diesem Buch gefällt ist, das die "Befragten" nicht alles schönreden, was im wahren Leben ja immer so ist, denn über Tote lästert man schließlich nicht. Oft bleibt da die wahre Einschätzung auf der Strecke. Hier hat die Autorin es so geschrieben wie es wirklich hätte ablaufen können. Der Vater gibt der Mutter die Schuld und anders herum, niemand nimmt ein Blatt vor den Mund und sagt sehr offen seine Meinung.Es ist schon etwas schwierig hier bewerten zu müssen, da das Thema sehr sensibel ist, aber ich denke mit diesem Buch kann einem ein Stück weit die Augen geöffnet werden und manches Verhalten zu hinterfragen. Ob jemand sich mit Selbstmordgedanken beschäftigt bekommen außenstehende sowieso nie wirklich mit, gerade deshalb ist es wichtig hinzusehen und hinzuhören.

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  • Ein sehr gutes Buch, welches sich mit einem schwierigen Thema auseinandersetzt.

    Jana wurde nur sechzehn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2016 um 19:41

    "Jana wurde nur sechzehn" von Kerstin Lessing Fakten zum Buch: Das Buch erschien 2014 als flexible Ausgabe im MEDU Verlag. Auf den 133 Seiten gibt es mehrere Kapitel. Die ISBN lautet: 978-3-941-95513-4 Fakten zur Autorin: Kerstin Lessing wurde an der Eifel geboren, wo sie auch in ihrer Kindheit und Jugend lebte. Nach ihrem Studium der anglistischen und romanistischen Sprach- und Literaturwissenschaft in Trier und Birmingham absolvierte sie eine Ausbildung bei einer Fluggesellschaft. Nach vielen Jahren im Rhein-Main-Gebiet lebt die Autorin wieder mit ihrer Familie an der Eifel. Inhalt: In dem Buch geht es um das Thema Freitod von Jugendlichen oder umgangssprachlich "Selbstmord". Es wird erwähnt, wie Jana, die mit 16 in ihren Freitod sprang, die letzten Tage ihres Lebens lebte. Neben den Zeitungsartikeln, gibt es auch "Berichte", von Klassenkameraden, Familienmitgliedern, der Schule, Verwandten und Bekannten. Teils können sie nicht nachvollziehen, warum Jana das gemacht hat, aber es kommen unterschiedliche Meinungen zutage. Man erfährt, wie sich alles veränderte. Eigene Meinung: Das Thema Selbstmord ist ein schwieriges Thema, da es momentan in der Gesellschaft als Tabu gilt. Ich finde, dass Kerstin Lessing, sich gut mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Sie hat gut beschrieben, wie sich die Hinterbliebenen fühlen. Es ist traurig, dass sich durch die Erzählung erst herausstellt, wie Jana wirklich war. Ich selbst finde das Thema schwierig. Es gibt so viele Facetten und alleine, der Grund ist teilweise für Außenstehende unbegreiflich. Ich kann es nur empfehlen. Es ist ein guter Anfang, in das Thema hineinzuschauen.

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