Kerstin Michelsen Nora Morgenroth: Die Gabe

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Inhaltsangabe zu „Nora Morgenroth: Die Gabe“ von Kerstin Michelsen

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  • Krimi mit übersinnlichen Elementen!

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    Malibu

    Malibu

    12. January 2015 um 13:16

    Was würdest du tun, wenn du aufwachst und eine Gabe hättest? Eine Gabe, die dich die Toten hören lässt? Jeder normale Mensch würde wahrscheinlich denken, er sei verrückt und an sich zweifeln. In Kerstin Michelsens Roman „Nora Morgenroth: Die Gabe“ denkt die Protagonistin dies auch erst, ändert jedoch dann ihre Meinung hier gegenüber... Nora Morgenroth hat mit ihrer Schwester und deren Mann einen Unfall auf einer Autobahn. Es war verschneit und ihre Schwester sah nicht gut deswegen. Im Krankenhaus wacht sie auf und kann sich so gut wie an nichts erinnern. Nur wird sie bald von komischen Träumen und auch von Stimmen von Toten heimgesucht, wie z.B. ihre Oma oder ihren Vater. In ihrer Wohnung erhält sie verstärkt Visionen und erfährt kurz darauf, dass hier eine junge Frau unter komischen Umständen ums Leben kam... Eine wirklich gute Idee hat die Autorin hier mit dem Roman. Eine Gabe, welche die Toten hören lässt? Wie viele von uns haben sich hierüber schon einmal Gedanken gemacht. Nora ist dem Leser eigentlich sofort sympathisch. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben und hat einen geregelten Lebensablauf. Die Gabe bringt diesen jedoch etwas aus der Bahn und sie sieht sich neuen Herausforderungen gegenüber. So überkommt sie diese dann wenn sie nicht damit rechnet und lässt sie kraftlos zurück. Erst dachte sie, sie wäre noch geschwächt vom Unfall und es wären psychische Folgen, was der Arzt jedoch zurückweist. Nach und nach findet sie sich damit ab, dass sie die Toten hören kann. Auch als sie verstärkt Visionen von Yasmine erhält, die vor ihr in der Wohnung gelebt hat. Diese kam unter komischen Umständen ums Leben, stürzte vom Balkon. Nora setzt alles daran, herauszufinden, was wirklich geschehen ist und Yasmine somit Ruhe zu geben. Hier setzt sie sich aber in ein Wespennest, da hier auch nicht gerade unbedeutende Persönlichkeiten mit im Spiel sind. Etwas komisch war es, dass Franka ihr sofort alles geglaubt hat, als sie ihr davon erzählt hat. Normal zweifelt man doch erst einmal an so einer ausgefeilten Geschichte und denkt, dass derjenige vielleicht zuviel Fantasie hat. Ein bisschen mehr Skepsis würde hier schon nicht fehl am Platze sein. Der leichte Einstieg sowie der lockere Schreibstil lassen einen durchweg lesen, jedoch fehlt meines Erachtens hier eine leichte Spannung. Nicht, dass hier gar keine wäre, sie wird aber auf einem Level gehalten und steigert sich nicht merklich viel. Das Ende ist auch etwas abrupt, aber dass es eine Fortsetzung hiervon gibt, vertröstet den Leser ungemein! Was die Autorin hier liefert, ist ein Krimi mit übersinnlichen Elementen, welcher lesenswert ist und einen auch gut unterhält – wer diesen gelesen hat darf sich auf die Fortsetzung freuen!

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  • Die Gabe

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    29. October 2013 um 19:58

    Inhalt: Seit einem Autounfall kann Nora die Stimmen der Toten hören. Nachdem der erste Schock hierüber überwunden ist und sie noch einmal mit ihren verstorbenen Angehörigen reden kann, merkt sie, dass sie in ihrer Wohnung seltsame Visionen bekommt. Als sie dann erfährt, dass ihre Vormieterin Yasmine dort gestorben ist, ist klar, dass diese seltsamen Bilder von ihr stammen und Nora ihr helfen muss, ihren Frieden zu finden. Dabei legt sie sich mit einem mächtigen Gegner an und begibt sie sich selbst in Gefahr. Meinung: „Nora Morgenroth- Die Gabe“ ist eine gelungene Mischung aus Fantasygeschichte und Krimi. Durch die Ich-Erzählung der Autorin kann man sich sehr gut in die Protagonistin Nora hineinversetzen und erlebt die Geschichte mit ihr zusammen. Das Buch beginnt mit dem Unfall, den Nora zusammen mit ihrer Schwester Hedda und ihrem Schwager Marc hat. Hier wird die Zeit im Krankenhaus sehr gut beschrieben. Auch das schwierige Verhältnis zwischen den Schwestern und ihrer Mutter wird erwähnt, und im Laufe des Buches immer wieder aufgegriffen. Auf die Veränderungen im Leben der Schwestern, die der Unfall mit sich gebracht hat wird ebenfalls immer wieder eingegangen. Und damit meine ich nicht nur Noras neue „Gabe“, sondern z. B. auch die Reha für Hedda. Es kommt einen eben an keiner Stelle des Buches so vor, als wäre etwas ausgelassen worden oder aus der Luft ergriffen. Die Autorin schildert Noras ganz normalen Alltag, ebenso wie ihre neue Gabe, mit der sie sich natürlich erst abfinden muss. Selbst ihr anfänglicher Gedanke, dass sie verrückt würde ist ja sehr nachvollziehbar. Die Geschichte um Yasmines Tod ist sehr spannend umgesetzt. Anders als ihre Angehörigen kann die junge Frau nicht wirklich mit Nora reden. Sie schickt ihr nur Visionen und Gefühle. Auf diese Weise muss Nora, zusammen mit dem Leser, die Umstände von Yasmines Tod selber herausfinden, was sehr aufregend ist. Der flüssige Schreibstil tut sein übriges, dass man dieses Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Fazit: Ein gelungener Fantasykrimi mit einer herrlich normalen Protagonistin, die eben „nur“ eine bestimmte Gabe hat. Sehr zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Nora Morgenroth: Die Gabe" von Kerstin Michelsen

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    KerstinMichelsen

    KerstinMichelsen

    Wer Lust hat auf eine von der Autorin begleitete ebook-Leserunde, der melde sich jetzt bitte an! Ich nehme die Teilnehmer in der Reihenfolge an, wie ihr euch eintragt. Es sind 10 Plätze zu vergeben. Es geht um meinen neuen Roman Nora Morgenroth: Die Gabe. Als Leseexemplare kann ich eine PDF-Datei oder einen Amazon-Gutschein zur Verfügung stellen, so dass ihr euch das Buch selbst herunter laden könnt. Wer mitmachen möchte, aber ein anderes ebook-Format benötigt, lasse es mich bitte per PN wissen, vielleicht finden wir gemeinsam einen Weg. Und das ist Noras Geschichte: Nora Morgenroth ist eine frisch geschiedene Enddreißigerin. Eines Nachts übersteht sie nahezu unversehrt den Autounfall, bei dem ihre Schwester schwer verletzt und der Schwager ums Leben kommt. Sie hat also großes Glück gehabt. Doch dann wird Nora immer häufiger von einem seltsamen Rauschen heimgesucht und sie meint, Stimmen zu hören. In ihrer neuen Wohnung verstärken sich die ungewohnten Empfindungen. Dann erfährt Nora, dass die Vormieterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Bald kann sie sich den Visionen nicht mehr entziehen...

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    KerstinMichelsen

    KerstinMichelsen

    26. October 2013 um 08:07
  • *+*+* Nora und die Toten *+*+*

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    Irve

    Irve

    25. October 2013 um 19:37

    *+ Nora und die Toten +* Noras Geschichte: Nora Morgenroth ist eine frisch geschiedene Enddreißigerin. Eines Nachts übersteht sie nahezu unversehrt den Autounfall, bei dem ihre Schwester schwer verletzt und der Schwager ums Leben kommt. Sie hat also großes Glück gehabt. Doch dann wird Nora immer häufiger von einem seltsamen Rauschen heimgesucht und sie meint, Stimmen zu hören. In ihrer neuen Wohnung verstärken sich die ungewohnten Empfindungen. Dann erfährt Nora, dass die Vormieterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Bald kann sie sich den Visionen nicht mehr entziehen...(Quelle: Lovelybooks) Das Cover: Es wirkt sehr mysteriös auf mich. Das Coverbild ist gezeichnet und zeigt eine Frau in einem Gewand. Sie hebt einen Fuß und es sieht so aus, als ob sie auf etwas steigen möchte. Soll es etwa Noras Vormieterin Yasmine sein? Meine Zusammenfassung uns Meinung: „Nora Morgenroth- Die Gabe“ liest sich locker-leicht. Es ist ein sehr entspannendes Buch, denn man muss sich nicht mit unzähligen Protagonisten herumschlagen. Die gesamte Story ist rund um Nora aufgebaut, vor allem wie sie mit dieser Gabe zurecht kommt, die sie von heute auf morgen erhalten hat. An dem Abend, an dem sie den Unfall erleidet, erfährt man etwas über ihre Schwester. Im Krankenhaus wird ihre Mutter eingeführt, später die weiteren Charaktere, einer nach dem anderen. So habe ich es gerne. Ich konnte der Geschichte gut folgen, war nicht überfordert, aber immer gut unterhalten. Zunächst plätschert die Story ein bisschen vor sich hin. Zum Ende hin mutiert diese Paranormal-Erzählung dann aber zum Krimi. Es wird nicht wahnsinnig spannend, aber die Wendung, die der mysteriöse Todesfall der Vormieterin nimmt, ist schon ganz interessant. Wie gut, dass Nora ihre Visionen ernst nimmt und zur Polizei geht, um den Fall neu aufzuwirbeln. Mit dem Kriminalkommissar, an den sie gelangt, hat sie Glück. Er nimmt sie ernst und mottet den Fall tatsächlich nochmal aus. Die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben. Nora, ihre Schwester, die Mutter, ihre Arbeitskolleginnen, Freundinnen etc, ich hatte sie alle beim Lesen vor meinem inneren Auge und konnte sie mir so richtig gut vorstellen, weshalb sich auch einige Sympathien meinerseits entwickelten. Die Art und Weise wie der mysteriöse Todesfall gelöst wird, ist ganz originell, allerdings war mir das Ende etwas zu durcheinander und so ganz habe ich leider nicht durchgeblickt. Was mir sehr gut gefiel, war, dass Nora und der Kommissar sich auch über die Auflösung des Falles hinaus gut verstanden haben.....wie das wohl weitergeht ;-) Mein Fazit: Dieses Buch ist leichte Kost, was aber keinesfalls abwertend gemeint ist. Das Buch hat mich durchweg gut unterhalten. Nur mit dem Schluss stehe ich etwas auf dem Kriegsfuß, weshalb ich 4 von 5 Sternen vergebe. Infos zum Buch: „Nora Morgenroth: Die Gabe“ von Kerstin Michelsen ist am 10. Mai 2013 unter der ISBN-Nr. 978-1483954196 bei Create Space erschienen und auch als eBooks erhältlich.

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  • Übersinnlich

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    fredhel

    fredhel

    17. October 2013 um 17:05

    Nach einem schweren Autounfall kommt Nora Morgenroth nur langsam wieder in ihr normales Leben zurück. Das liegt weniger an den gut verheilenden Verletzungen als an den neuerdings auftretenden Bewußtseinstrübungen, die sie unvermittelt umfangen, und die sie Stimmen hören lassen. Nur schwer kann sie akzeptieren, daß nicht irgendwelche Nervenbahnen geschädigt wurden, sondern dass die geliebte Oma und der Vater, beide schon lange verstorben, mit ihr in Kontakt treten können, weil sie über eine besondere Gabe verfügt. Nach und nach tritt eine Unbekannte in ihr Unterbewußtsein, immer wieder erlebt Nora deren schrecklichen Tod. Nachforschungen ergeben, dass in ihrem erst kürzlich bezogenen Loft eine junge Frau, Yasmine, tödlich durch einen Sturz vom Balkon verunglückte. Nora lernt die Seele dieser jungen Armenierin immer besser kennen und sie ist sich sicher, es waren weder Selbstmord noch Unfall, die zu deren Tod führten. Um jeden Preis will sie den Verantwortlichen finden, um das Unrecht zu sühnen und Yasmine ihren Frieden finden zu lassen. Dabei gerät Nora selbst in grosse Gefahr. "Die Gabe" ist das zweite Buch von Kerstin Michelsen, das ich lese. Begonnen habe ich mit dem Folgeband "Die Hüterin", der mehr ein Psychothriller ist, dabei esoterisch angehaucht. Dieser erste Band dagegen ist stärker esoterisch ausgerichtet, der Mord steht weniger im Vordergrund. Trotzdem läßt sich auch diese Geschichte flüssig lesen, die Spannung entwickelt sich allein um Nora herum, wie sie sich ihrer Gabe bewußt wird, wie sie damit umgeht und immer mehr als Teil ihres Lebens akzeptiert. Auch als Nicht-Esoteriker habe ich mich weder gelangweilt noch überfordert gefühlt, denn die "Zustände", in die Nora gerät, werden genau richtig dosiert geschildert, um Spannung zu erzeugen. Mir gefällt die flüssige Schreibweise, nichts wird künstlich aufgebauscht oder in epischer Breite zertreten.

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  • Ein wunderbar übersinnlicher Roman!

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    Bookilicious

    Bookilicious

    20. August 2013 um 18:37

    Inhalt Nora Morgenroth ist gerade mit ihrer Schwester Hedda und ihrem Schwager Marc auf der Autobahn unterwegs, mitten in der Nacht und in völligem Schneechaos, als der schreckliche Autounfall passiert. Hedda erleidet schwere Verletzungen und ihr Ehemann Marc stirbt sogar, während Nora den Unfall nahezu unbeschadet übersteht. Schon als Nora im Krankenhaus aufwacht, plagen sie seltsame "Visionen", die sie zuerst für eine Ausgeburt ihrer Fantasie hält - immerhin steht sie unter Schock und erlitt einen schweren Autounfall! Nach und nach stellt sich heraus, dass sie sich die Visionen nicht nur einbildet und sie in ihrer neuen Wohnung sogar stärker werden. Als Nora dann herausfindet, dass die Vormieterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, wird sie hellhörig und beginnt mit ihren Nachforschungen...   Erster Satz des Buches "Ich höre die Stimmen der Verstorbenen. Das ist eine Tatsache." Zitate "Es war wie ein Hauch, wie das Rauschen von Buchenlaub in leichtem Wind, der langsam verebbte. Es waren keine Worte im eigentlichen Sinne, mehr ein Flattern, Surren und Vibrieren, und dennoch war es genau das, was ich verstand." Fazit "Nora Morgenroth: Die Gabe 01" ist ein Roman der Autorin Kerstin Michelsen, von der ich euch bereits einiges an Romanen vorgestellt habe: Einfach so, Sushi oder Labskaus, Mia & Serafina, Hermines Tür Als mich die Autorin vor längerer Zeit ansprach und fragte, ob ich ihren (damals) neuesten Roman rezensieren möchte, sagte ich natürlich sofort zu! Nora ist gerade mit ihrer Schwester und ihrem Schwager auf der Autobahn unterwegs, als der schreckliche Unfall passiert, der ihren Schwager das Leben kostet und ihre Schwester schwer verletzt. Sie selbst übersteht den Unfall relativ unbeschadet, lediglich ein paar kleinere Verletzungen und ein riesen Schock machen ihr zu schaffen. Als sie im Krankenhaus aufwacht, plagen sie von Anfang an seltsame Visionen: Nora glaubt, die Stimmen von nahestehenden Verstorbenen zu hören, nämlich die von ihrem Vater, Oma, Opa und ihrem Schwager Marc. Zuerst glaubt sie, dass dies auf ihren Schock nach dem Unfall zurückzuführen ist, doch als sie sich nicht nur fortsetzen, sondern sogar verstärken, als sie ihre eigene Wohnung aufsucht, wird ihr schnell klar, dass es sich hierbei nicht nur um Einbildung handelt - denn die Frau, die in ihrer Vision auftaucht, ist ihr gänzlich unbekannt! Auf die ein oder andere Nachforschung hin erfährt sie dann, dass die Vormieterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam... und wird hellhörig - denn die Beschreibungen der jungen Verstorbenen passen exakt auf die Frau aus ihrer Vision... Nora ist gerade frisch von ihrem Mann geschieden und ist gerade erst in ihre neue Wohnung eingezogen, als der Unfall passiert. Sie scheint sehr durch den Wind zu sein, was in anbetracht der Situation natürlich durchaus verständlich ist. Die Stimmen, die sie hört machen ihr Angst und zu Anfang versucht sie natürlich, dem ganzen irgendwie auszuweichen... als sie dann jedoch anfängt genauer hinzuhören und sich ganz diesen Stimmen hingibt, bemerkt sie, dass es manchmal vielleicht ganz gut tut, nahestehenden Verstorbenen noch einmal zuzuhören... Mir persönlich war Nora von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihre Lage versetzen, denn ihre Gefühle und Gedanken waren absolut nachvollziehbar. Von der geschockten, schwachen Frau, entwickelt sie sich (wieder) zu einer willensstarken, gefestigten Persönlichkeit, die versucht der Sache auf den Grund zu gehen und herauszufinden, wieso sie solch eine starke Verbindung zu einer Verstorbenen zu haben scheint - ob es nur daran liegt, dass sie zufällig in derselben Wohnung wohnt? Die Nebencharaktere, die man im Laufe des Romanes kennenlernt (Noras Schwester Hedda, ihre beste Freundin Sibylle, ihre Arbeitskollegin Franka...) sind durch die Bank weg sehr gut durchdacht und tiefsinnig kreiert, jeder nimmt seine eigene Position ein und jeder spielt seine eigene Rolle. Besonders gut gefiel mir auch die Hausbewohnerin Frau Elisabeth Müller, die jedoch nur kurzfristig auftritt. Noras Schwester Hedda war mir, mal mehr mal weniger, sympathisch, im Grunde scheint sie unserer Hauptprotagonistin aber sehr gut zu tun und für den Roman ist ihre Anwesenheit auf jedenfall wichtig. Über Noras beste Freundin Sibylle erfährt man nur wenig, eigentlich schade, wenn man bedenkt, dass es sich um ihre beste Freundin handelt! Ihre Kollegin Franka stellt sich als sehr nette und schräge Person raus, die mir in meinem eigenen Privatleben wohl auch durchaus willkommen wäre - denn sie scheint einfach immer Leben in die Bude zu bringen! Insgesamt kann ich euch diesen Roman uneingeschränkt empfehlen: er ist interessant, etwas mysteriös, spannend, tiefgreifend und zumindest für mich auch absolut unvorhersehbar. Das Eintauchen in die Gefühlswelt der Hauptprotagonistin gefiehl mir ausnehmend gut und auch die Story war mal etwas ganz anderes, als man es bisher von der Autorin gewohnt war. Dies soll dem Lesespaß jedoch keinen Abbruch tun, denn auch in diesem Genre kann sich die Autorin wunderbar behaupten! Wertung: 5 von 5 Sternen!

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  • Ein übersinnlicher Thriller, der mir Spaß gemacht hat

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    simsa

    simsa

    12. August 2013 um 14:20

    Alles beginnt mit einem Autounfall... Als Nora Morgenroth erwacht, weiß sie zunächst nicht genau, wo sie sich befindet. Saß sie doch gerade noch mit ihrer Schwester und ihrem Schwager im Auto und war auf dem Weg nach Hause. Doch nun ist ist der Mann ihrer Schwester verstorben und die beiden Frauen liegen im Krankenhaus. Nora scheint Glück gehabt zu haben und kann schon wenige Tage später wieder nach Hause. Trotzdem hört die junge Frau Stimmen. Und nicht irgendwelche, sondern die ihres Schwagers, ihres Vaters und ihrer Oma... alle drei sind bereits verstorben! Zuerst weiß sie dies alles nicht zu deuten, aber als sie auch noch erfährt, dass ihre Vormieterin unter ungeklärten Umständen ums Leben kam, nutzt sie ihre neue Gabe... denn sie scheint nicht allein in ihrer Wohnung zu sein... Die Autorin des Buches, Kerstin Michelsen, lernte ich über Facebook kennen und so habe ich dort auch von dieser Buchreihe gehört, die mich sofort neugierig machte. Rund um die Person Nora Morgenroth sind bisher folgende Bücher erschienen: Die Gabe , Der Hüter Nun mag ich Krimis und Thriller recht gerne, in denen die Hauptpersonen eine bestimmte Fähigkeit haben, sprich etwas außergewöhnliches können oder besitzen. In diesem Fall wurde Nora Morgenroth bewusst, dass sie die Gabe besitzt mit Verstorbenen zu kommunizieren. Und eben diese Gabe machte dieses Buch zu etwas besonderem. Alles beginnt recht leise. Wir Leser/-innen lernen Nora kennen, geraten in ihre Situation des Unfalls und des Verlustes. Und wir erleben ihre ersten Visionen, die sie selber noch als Hirngespinste abtut, mit. Dies alles beschreibt Kerstin Michelsen so echt, als würden wir mit Nora im Krankenhaus liegen. Sie selber steht noch unter Schock und das Unwohlsein, sowohl körperlich, als auch seelisch, ist gut spürbar. Doch langsam tauchen die Leser und auch Nora immer mehr in das Übersinnliche ein. Das Buch nimmt immer weiter an Fahrt auf und ich war regelrecht gefesselt von der Geschichte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch wenn es für mich zu Beginn noch nicht nach einem Thriller klang, schnell wird klar, in welche Richtung das Buch gehen wird. Gut fand ich auch beschrieben, dass sich Nora auch körperlich immer mehr auf die Verstorbenen einstellt. Damit meine ich vor allem ihre Vormieterin, die für sie regelrecht greifbar scheint und die auch ihre Emotionen an Nora überträgt. Eine sehr gute Lösung, die auch sehr gut umgesetzt wurde. Einen kleinen Abzug gebe ich allerdings für das Ende. Es ist gut gelungen und ich freue mich schon jetzt auf den 2. Teil, „Der Hüter“, allerdings hätte es für mich noch ein wenig ausführlicher sein dürfen. Es ging mir persönlich doch alles zu schnell. Mein Fazit: „Die Gabe“ ist ein Buch, welches ich unheimlich gerne gelesen bzw. verschlungen habe. Nora Morgenroth, als Hauptperson des Buches, hat mich so gut unterhalten, dass ich mich nun schon auf den 2. Teil freue. Und für jeden Leser, der gerne übersinnliche Krimis und Thriller liest, ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Ich hatte schöne Lesestunden!

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  • Nora Morgenroth - Die Gabe

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    MATOLE

    MATOLE

    16. May 2013 um 09:44

    Zum Inhalt des Buches: Nach einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem ihr Schwager getötet wurde,  hört Nora plötzlich Stimmen von Verstorbenen. Zuerst macht es ihr natürlich Angst doch im Laufe des Buches lässt sie sich mehr und mehr darauf ein. Sie erzählt  jedoch niemandem davon, sondern versucht durch  ihre Gabe ersteinmal ihrer Schwester  zu helfen mit dem Verlust des Mannes zurecht zu kommen.  Nachdem Nora aus dem Krankenhaus wieder zurück in ihre Wohnung gekehrt ist, vernimmt sie auch dort Stimmen. Zuerst kann sie nicht zuordnen was es damit auf sich hat, denn auch starke Gefühle und schreckliche Träume begleiten sie von nun an in ihrer Wohnung. Zu diesem Zeitpunkt nimmt das Buch für mich eine noch spannendere Wendung an. Es wird  immer mehr zum Krimi. Denn die Stimme die sie hört, ist die ihrer Vormieterin , die durch einen mysteriösen Unfall ums Leben gekommen ist. Kersin Michelsen hat mit diesem Buch eine tolle Geschichte geschrieben, die seinen Leser nicht so leicht los lässt.  Der Schreibstil war total angenehm zu lesen.  Auf Grund dieser Kombination von ein wenig Mysterie und  Kriminalgeschichte hat das Buch mich sehr überrascht und gefesselt.   Ein wenig hat mich die Geschichte an die Serie "Medium" erinnert. Daher habe ich auch die Hoffnung auf eine evtl. Fortsetzung.  

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  • Nora Morgenroth: Die Gabe - Kerstin Michelsen

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    Herbstrose

    Herbstrose

    08. May 2013 um 11:29

    Nora erwacht nach einem Autounfall im Krankenhaus. Sie hört plötzlich unerklärliche Stimmen und hat seltsame Empfindungen. Dieser Zustand verstärkt sich noch, als sie zurück in ihre erst vor kurzem bezogene Wohnung kommt. Immer öfters hat sie die Vision eines Sturzes. Bald erfährt sie, dass ihre Vormieterin durch einen Sturz vom Balkon ums Leben kam. Ist es Yasmine, die ihr etwas sagen will? Nora will herausfinden was tatsächlich geschehen ist und beginnt mit Nachforschungen … Eine flüssig geschriebene Story mit gut durchdachter, schlüssiger Handlung und Tendenz zum Übersinnlichen. Die Protagonistin ist sehr sympathisch, wenn auch ihre Verhaltensweise manchmal nur schwer nachvollziehbar ist. Fazit: Ein leichter Krimi für Zwischendurch, ohne Gruseln und Gänsehaut.

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  • Die Gabe

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    carmelinchen

    carmelinchen

    05. May 2013 um 13:29

    REZENSION Die Gabe von KerstinMichelsen Genre : Krimi Schreibstil: Angenehm flüssig, leicht zu Lesen. Nora ist mit ihrer Schwester und deren Mann unterwegs, es herrscht starker Schneefall und die Straßen sind spiegelglatt. Im Auto ist die Stimmung fröhlich. Als Nora etwas schläfrig wird dämmert sie leicht weg bekommt aber den Streit zwischen ihrer Schwester und deren Mann noch mit. Nora erwacht durch Stimmen die in ihr Unterbewusstsein drängen und weiß erst gar nicht wo sie ist, alles ist ihr fremd. Sie befindet sich im Krankenhaus was ist geschehen ? Sie hört Stimmen und kann keine Menschenseele sehen. Wird sie Verrückt? Nein sie hatte einen Autounfall und dadurch kann sie die Stimmen der Verstorbenen hören. Sie hat die Gabe bekommt sie von ihrer Verstorbenen Oma gesagt. Als sie aus dem Krankenhaus entlassen wird und in ihre Wohnung zurückkehrt erlebt sie immer wiederkehrende Visionen. Eine Frau stürzt vom Balkon. Was ist geschehen. Ich finde das Buch von KerstinMichelsen sehr gut geschrieben, es ist flüssig zu lesen da sie es vermag ihre Leser zu fesseln. ***** Bekommt der Krimi von mir

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  • Die Gabe

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    Amy-Maus87

    Amy-Maus87

    Inhalt: Nora ist Ende dreißig, als sie plötzlich nach einem Autounfall diese außergewöhnliche Fähigkeit an sich feststellt. Denn Nora hört Stimmen ihrer Lieben, die schon längst verstorben sind. Doch dabei bleibt es alleine nicht und sie entdeckt, dass diese Gabe weitaus nützlicher ist, als gedacht… Meine Meinung: Kerstin Michelsen neuestes Werk vereint einen Krimi mit übernatürlichen Elementen, die ich ansprechend umgesetzt fand. Die Geschichte ist flüssig beschrieben und besonders gut gefiel mir, dass es keinen langen „Vorlauf“ in der Erzählung gibt, die sie unnatürlich in die Länge gezogen hätte. Nora ist mir von Anfang an als Hauptprotagonisten sehr sympathisch gewesen. Auch die Dialoge zwischen ihr und der Schwester waren authentisch umgesetzt und klangen nicht gestelzt. Noras Übernatürliche Gabe, die sich im Laufe des Buches immer weiter heraus kristallisiert, gefiel mir von der Beschreibung sehr gut. So gut, dass ich manches Mal selber eine Gänsehaut hatte. Der Schluss ist leider für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt worden. Ich hätte Nora gerne noch ein Stück weiter begleitet. Aber da eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen ist, gedulde ich mich nun solange. :-) Ein Krimi, der Übernatürlichen Art, der lesenswert ist. :-)

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    • 2
  • Nora Morgenroth: Die Gabe von Kerstin Michelsen

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    Helli

    Helli

    04. May 2013 um 12:30

    Nora Morgenroth: Die Gabe von Kerstin Michelsen Buch:     Nora Morgenroth ist eine frisch geschiedene Enddreißigerin. Eines Nachts übersteht sie nahezu unversehrt den Autounfall, bei dem ihre Schwester schwer verletzt und der Schwager ums Leben kommt. Sie hat also großes Glück gehabt. Doch dann wird Nora immer häufiger von einem seltsamen Rauschen heimgesucht und sie meint, Stimmen zu hören. In ihrer neuen Wohnung verstärken sich die ungewohnten Empfindungen. Dann erfährt Nora, dass die Vormieterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Bald kann sie sich den Visionen nicht mehr entziehen...   Autor:     Kerstin Michelsen, Jahrgang 1963, wuchs in Hamburg und in der Lüneburger Heide auf. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in einem kleinen Dorf südlich von Hamburg. Bisher veröffentlicht: einfach so (Roman, Oktober 2012) Sushi oder Labskaus (Roman, Dezember 2012) Hermines Tür (Roman, Januar 2013) Mia & Serafina (Kinderbuch, Januar 2013) Zur Zeit arbeitet die Autorin an einem neuen Buchprojekt. Homepage: http://kerstin-michelsen.jimdo.com   Meinung:     Das Buch liest sich sehr gut, nicht alleine durch den Schreibstill der Autorin, Kerstin Michelsen, sondern auch durch die Geschichte an sich, die das Buch beinhaltet. Ein Krimi gespickt mit Übernatürlichem. Von der ersten Seite bis zur letzten ist soviel Spannung da, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Noras Geschichte verursacht dem Leser Gänsehaut. Das Buch bekommt von mir 5 Sternchen!

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  • Krimi mit mystischem Hauch

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    janaka

    janaka

    01. May 2013 um 14:08

    Nora und ihre Schwester Hedda haben in einer verschneiten Winternacht einen Unfall, bei dem Heddas Mann Marc stirbt. Seitdem hört Nora immer wieder Stimmen von Verstorbenen auch die von Marc.  Was ist bloß los mit ihr? Zurück in ihrem Loft erfährt Nora, dass die Vormieterin von der Dachterrasse gestürzt ist. War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord?  Nora spürt ungewöhnliche Schwingungen bei sich in der Wohnung und versucht dem allen auf die Spur zu kommen. Dieser Krimi mit mystischem Hauch hat mich von erstem Wort an gefesselt und ich habe jede Minute, die ich Zeit hatte, gelesen.  Der Schreibstil der Autorin gefällt mich sehr gut, er ist flüssig und lebensnah. Sie haucht ihren Protagonisten Leben ein und gibt jedem andere Charaktereigenschaften. Die Orte sind ausführlich beschrieben, das Wohnhaus mit dem meist kaputten Fahrstuhl kann ich mir gut vorstellen und auch das spärlich eingerichtete Loft mit der Dachterrasse. Ein Manko hat dieses Buch aber, das Ende kam mir einfach zu rasch, auch wenn alles schlüssig war. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Krimis mag, die auch etwas Übersinnliches beinhalten.

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  • Krimi mit Touch

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    Kitty411

    Kitty411

    30. April 2013 um 20:10

    Zum Buch: „Nora Morgenroth: Die Gabe“ von Kerstin Michelsen ist ein Krimi, der am 23.04.2013 erschienen ist. Zu beziehen zum Beispiel hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00CI3U2DW/lovebook-21 Klappentext: Nora Morgenroth ist eine frisch geschiedene Enddreißigerin. Eines Nachts übersteht sie nahezu unversehrt den Autounfall, bei dem ihre Schwester schwer verletzt und der Schwager ums Leben kommt. Sie hat also großes Glück gehabt. Doch dann wird Nora immer häufiger von einem seltsamen Rauschen heimgesucht und sie meint, Stimmen zu hören. In ihrer neuen Wohnung verstärken sich die ungewohnten Empfindungen. Dann erfährt Nora, dass die Vormieterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Bald kann sie sich den Visionen nicht mehr entziehen... Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form aus Noras Sicht geschrieben. Covergestaltung: Das Cover ist in Blautönen gehalten und zeigt eine Person oder Statue in einer langen Robe. Der Titel ist in rot im unteren Bereich des Covers angesiedelt und der Name der Autorin steht oben, in schwarz gehalten.   Zum Autor: Kerstin Michelsen, Jahrgang 1963, wuchs in Hamburg und in der Lüneburger Heide auf. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in einem kleinen Dorf südlich von Hamburg. Homepage: http://kerstin-michelsen.jimdo.com Meine Meinung: Es handelt sich bei diese Buch um einen spannenden Krimi mit einigen unerklärlichen Phänomenen, durch den flüssigen Schreibstil und die Ich-Form fällt es dem Leserleicht, sich in die Story hineinzuversetzen. Kaum, dass ich das Buch begonnen hatte, war ich auch schon in die Geschichte um Nora vertieft, und durch die stetig ansteigende Spannung, die in einem überraschenden Ende gipfelt, kam während der Lektüre keine Langeweile auf. Ich kann das Buch für Krimifans empfehlen. Für dieses Buch vergebe ich 4 Sterne.  

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  • Kontakt mit Toten

    Nora Morgenroth: Die Gabe
    uli123

    uli123

    29. April 2013 um 16:10

    Hinter der 38jährigen Nora Morgenroth liegt ein schwarzes Jahr mit Scheidung und einem Autounfall, bei dem ihr Schwager getötet wird und ihre Schwester und sie selbst Verletzungen erleiden. In der Folgezeit hat Nora ein seltsames Erleben. Sie wird von Rauschen, Schauern und Schwindel heimgesucht und hört die Stimmen ihrer verstorbenen Angehörigen und vor allem die ihrer Vormieterin Yasmine. Diese kam in der Wohnung unter mysteriösen, nie aufgeklärten Umständen ums Leben. Nora und die tote Yasmine treten in Kontakt, und Nora macht sich versessen daran, Yasmines Tod aufzuklären, damit diese endlich Frieden findet. Stimmen geben ihr wichtige Hinweise. So stößt sie auf einen angesehenen sexbesessenen Lokalpolitiker. Wird Nora mit ihrer Detektivarbeit Licht in das Dunkel bringen?   Der in der Ich-Perspektive der Protagonistin Nora geschriebene Roman ist eine Mischung zwischen Psychothriller und Krimi. Esoterikbegeisterte Leser wird diese so unglaublich anmutende Geschichte ohnehin in ihren Bann ziehen. Aber auch der realistisch denkende Leser wird sich am Ende fragen: Gibt es sie doch, die Kontaktaufnahme zu Toten? Dazu trägt vor allem die in ihrem Charakter gut herausgearbeitete Figur Nora bei, mit den Beinen an sich fest im Leben stehend, von sich selbst sagend, ihr "ganzes Leben lang … immer realistisch gewesen" zu sein, "esoterischen Phänomenen wie Pendeln oder Karten legen mit Skepsis oder Belustigung gegenüber gestanden" zu haben. "Alles Hokuspokus, … tot ist tot und fort ist fort" (S.49-50).   Es fehlt in der gesamten Geschichte weder an Spannungsmomenten (z.B. der Vergewaltigungsversuch zum Nachteil Noras) noch an humorigen Textstellen (z.B. Noras Gespräch mit ihrer betagten Nachbarin "Ich hoffe, ich kann mich irgendwann mal revanchieren!" - "Ich habe eigentlich nicht vor, bei Ihnen zu läuten und dann zusammenzubrechen."/S.37). Das eigentliche Thema um Nora und ihre Gabe wird eingerahmt von Vorkommnissen aus ihrem Alltagsleben wie ein schwieriges Mutter-Tochter-Verhältnis, Zwistigkeiten mit der Schwester oder das Nichtloslassenkönnen vom Ex-Mann. Das bietet dem Leser Raum, sich in der einen oder anderen Romanfigur wiederzufinden.   Ein gelungener Roman, der viel Interessantes auf nur 133 Seiten bereithält.

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