Kerstin Pflieger Der Krähenturm

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Inhaltsangabe zu „Der Krähenturm“ von Kerstin Pflieger

Heidelberg 1771: Ein Hexenjäger, ein Halbvampir und eine mysteriöse Mordserie, die den Menschen das Blut in den Adern gefrieren lässt „Wenn du dieses Buch findest, bin ich vermutlich tot.“ Als Icherios Ceihn das Tagebuch seines ermordeten Freundes in den Händen hält, ist er entsetzt. Hatte Vallentin gewusst, dass man es auf ihn abgesehen hat? Warum hat er verheimlicht, dass er für den geheimen Orden der Rosenkreuzer arbeitete? Hat dieser etwas mit seinem Tod zu tun? Icherios entschließt sich, im Auftrag des Ordens nach Heidelberg zu gehen und nach Vallentins Mörder zu suchen. Was ihn dort allerdings erwartet, hätte er nie für möglich gehalten.

Ein gelungener zweiter Teil um Icherio, mit einem für mich traurigen Ende :-( aber sonst eine wirklich tolle Geschichte ;)

— KayvanTee

Fantastischer Plot mit einigen Längen.

— Elfenblume

Wieder wunderschöner, passender Schreibstil, aber nicht ganz so spannend wie der erste Band

— Aleshanee

Ein würdiger Nachfolger.

— missmistersland

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  • Eine tolle Fortsetzung um Icherio Ceihn

    Der Krähenturm

    KayvanTee

    27. April 2016 um 21:15

    Karlsruhe 1771, der junge Gelehrte Icherios Ceihn nimmt einen neuen Auftrag des Ordens der Rosenkreuzer an. Freyberg der Leiter dieses Ordens, schickt Icherio nach Heidelberg. Neben des Studiums der Medizin, das ihm dort zur Verfügung steht, soll er das dort ansässige Magistratum und dessen Oberhaupt im Auge behalten, in dem er auch kurzerhand einquartiert wird. Denn Freyberg vermutet dass dort nicht alles so normal verläuft. Als in Heidelberg Morde geschehen und Icherio das Tagebuch seines ermordeten Freundes Vallentin in die Hände fällt, ahnt er noch nicht dass er einer Verschwörung auf der Spur ist und Vallentin´s Mörder. Ein wirklich toller zweiter Band dieser Reihe. Wieder derselbe tolle, lebhafte und bildliche Schreibstil, wie auch schon im ersten Band. Auch die Cover Gestaltung mit dem Scherenschnitt ist wieder sehr schön. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist das wir auf alte Bekannte aus dem ersten Teil treffen. Es kommen auch tolle neue Charaktere und Wesen vor, die durch ihre eigene Art zur Geschichte beitragen. Leider hat mir zum Schluss hin eine Scene nicht so gefallen und ich war darüber echt wütend. Auch hat der zweite Band nicht an den ersten, im Allgemeinen betrachtet, ran gereicht. Und deswegen nur 4 von 5 Sternen bekommen. Trotzdem mag ich die Geschichte rund um Icherio Ceihn und seiner Ratte Maleficium, die natürlich auch in diesem Teil nicht fehlte, sehr gerne und hoffe sehr das ein dritter Band erscheint. Denn es sind noch sehr viele Fragen und Probleme offen.Fazit:Eine tolle Geschichte um Mörder zu finden einer Verschwörung auf der Spur sein, einer Hexenjagd zu folgen und mit tollen Charakteren neue Gefahren zu bestehen.

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  • Hexenjagd im düsteren 18. Jhd

    Der Krähenturm

    Aleshanee

    01. September 2014 um 05:36

    Zum Inhalt Der junge Gelehrte Icherios Ceihn ist nach seinem nervenaufreibenden Auftrag wieder nach Karsruhe zurückgekehrt. Von Ausruhen kann aber keine Rede sein, denn Freyberg, der Leiter des Ordo Occulto, einem geheimen Nebenzweig des Ordens der Rosenkreuzer, schickt ihn wieder auf die Reise: Icherios soll nach Heidelberg, um dort sein Medizinstudium zu beginnen. Damit erfüllt sich für ihn ein lang gehegter Traum, wären da nicht die seltsamen Vorkommnisse, die das geschäftige Heidelberg überschatten. Mysteriöse Vorfälle, die vielleicht sogar etwas mit dem Tod seines besten Freundes Vallentin zu tun haben, dessen Umstände immer noch ungeklärt sind. Die Warnung seines Mentors schlägt Icherios in den Wind und begibt sich in das Magistratum, ein weiterer Standort des Ordo Occulto, dessen Vorsitz der geheimnisvolle Auberlin führt. Dieser hat mit Freyberg einen alten Streit offen und Icherios gerät zusehends zwischen die Fronten. Seine Neugier treibt ihn jedoch an und er kommt dem Rätsel um den Tod seines Freundes immer näher ... Gleichzeitig macht sich der Hexenjäger Silas auf nach Heidelberg. Seine adlige Herkunft tarnt er gut, um sich vor den Spionen seiner Stiefmutter zu verbergen. Als ihn jedoch eine Nachricht von ihr erreicht, dass sein Halbbruder in Heidelberg verschwunden ist, ahnt er Schlimmes und er macht sich sofort auf die Suche - schließlich ist er der einzige Verwandte, dem er sich noch nahe fühlt ... Meine Meinung Die Handlung steigt kurz nach den Ereignissen des ersten Bandes ein, jedoch nicht mit dem jungen Gelehrten Icherios Ceihn, sondern mit dem Hexenjäger Silas, der noch eine große Rolle spielen wird ;) Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr ausladend und passt wunderbar in diese Zeit, die düster und von Aberglauben geprägt ist. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven. Hauptsächlich aus Sicht von Icherios, der wieder auf Mörderjagd ist, aber auch von anderen, deren Motive lange im Hintergrund bleiben. Für Icherios Ceihn geht ein Traum in Erfüllung, als er endlich an die Universität in Heidelberg darf, um Medizin zu studieren. Auch hier gibt es eine "Niederlassung" des Ordo Occulto - hier darf er in einem gemütlichen Zimmer wohnen und hat sogar einen Raum für seine Experimente zur Verfügung. Allerdings läuft nicht alles, wie er es geplant hat. Der Unterricht an der Universität gestaltet sich monoton und veraltet und der Auftrag aus Karlsruhe lässt sein Misstrauen aber auch seine Neugier wachsen. Natürlich ist auch wieder sein treuer Freund dabei, seine Ratte Maleficium. Diese hatte beim Aufenthalt in Dornfelde vom Unsterblichkeitstrank genascht und entwickelt merkwürdige Eigenarten. Aber auch Icherios ist davon nicht verschont, denn auch wenn er kein Vampir ist, geht doch eine grausige Veränderung mit ihm vor. Überraschend war auch ein Besuch, den er aus Dornfelde erhält - ob er sich darüber freuen darf, verrate ich mal nicht ;) Ich hab Icherios gerne auf seinen Nachforschungen begleitet, auch gefällt mir sein Markenzeichen: die gelbe Sonnenbrille und der Kastorhut. Im realen Leben würden wir wahrscheinlich keine Freunde sein, als Prota war er mir trotzdem sympathisch! :) Auberlin, der Leiter des Magistratums in Heidelberg, ist ein freundlicher, älterer Herr, der jedoch einen uralten Streit mit dem Vorstand des Ordens in Karlsruhe hegt. Raban, Icherios Mentor, befürchtet, dass dieser zwischen die Fronten gerät, aber Auberlin stellt sich als sehr umgänglich heraus. Ansonsten sind in dem Ordenshaus nur Franz anzutreffen, ein offenherziger junger Mann, der sich beständig um das leibliche Wohl kümmert und die wunderschöne, aber spöttische Gismalda, die Icherios von Anfang an misstrauisch begegnet. Der Hexenjäger Silas ist durch seine Vergangenheit verbittert und hart geworden. Auch die Jagd und das Töten von Hexen haben ihn verändert, doch als er vom Verschwinden seines Bruders hört, ist er sofort zur Stelle. Mit ihm hat er schöne Erinnerungen und ihm hat er auch immer vertrauen können. Auf seiner Suche nach Hinweisen muss er manches Opfer bringen, aber sein Sarkasmus und seine Hartnäckigkeit bringen ihn tatsächlich auf die Spur des Mörders. Ja, das Buch hat mich nicht ganz so umgehauen wie der erste Band. Die Handlung war eine kleine Berg und Talfahrt: mal ging es rasant voran, und dann ist man wieder einige Zeit auf der Stelle getreten. Es gab sehr viele Hinweise, die ich nicht zuordnen konnte und ich hab immer gewarter, dass des Rätsels Lösung nach und nach aufgedeckt wird. Das ganze wurde meiner Meinung nach etwas zu lange rausgezögert: bei einem Puzzle freue ich mich ja auch über jedes Teil, das passt, das Zusammensetzen macht ja den Spaß aus! Dafür kam die Aufklärung am Ende recht geballt, aber mit ganz viel Action und Spannung. Fazit Es hat Spaß gemacht, in die düstere, sagenumwobene Zeit im 18. Jhd einzutauchen, in der das Leben des Icherios Ceihn von der Begegnung mit Vampiren, Werwölfen und Hexen geprägt ist. Der passende Schreibstil hat mich wieder in diesen Schauplatz eintauchen lassen, an der Spannung hat es leider manchmal etwas gefehlt. © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Tolles Buch

    Der Krähenturm

    missmistersland

    31. January 2014 um 13:06

    Nachdem ich das erste Buch um Icherios verschlungen hatte ging ich direkt zum zweiten über. Auch hier kann ich fast nur ein sagen, kaum hatte ich 10 Seiten gelesen habe ich bereits darum gebetet das die Autorin einen dritten schreibt. Mehr als im ersten Teil laufen viele Geschichten parallel und es war für mich kaum vorstellbar wie alles zusammen hängen kann. Dennoch war das Buch nie verwirrend sondern schlichtweg einfach SPANNEND. Das Buch hat mich wieder von Anfang an gefesselt und mit einem schönen einfachen Schreibstil in einen Bann gezogen. Sehr geehrte Frau Pflieger, ich hoffe sehr auf ein drittes Buch und garantiere jetzt schon das ich es sofort kaufen werde!

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    FallenAngel11

    21. October 2012 um 19:02

    Der Krähenturm Silas von Orvelsbach, ein Söldner und Hexenjäger, der durch die Gegend zieht und gegen Bezahlung Hexen jagt und tötet. Das er eigentlich ein Adliger ist hält er geheim. Er bekommt eine Nachricht von seiner Mutter dass sein Bruder Zacharas plötzlich verschwunden ist. Zacharas hat bis zu seinem Verschwinden als Diakon in der katholischen Heiliggeistkirche in Heidelberg gedient. Silas lässt seine Verbindungen spielen und geht Inkognito als Diakon Alois zur Hohenweide, als angeblicher Nachfolger seines Bruders in diesen Orden. Silas beginnt mit seinen Ermittlungen wo sein Bruder abgeblieben ist…………. Nachdem Icherios Ceihn im Schwarzwald im Auftrag des Ordo Occulto, eine Mordserie aufgeklärt hat, und selber zu einem Halbvampir, einem Strigoi, geworden ist, ist er endlich wieder in Karlsruhe angekommen. Icherios hat eigentlich kaum Zeit sich zu erholen, denn er wird nach Heidelberg geschickt um Medizin zu studieren. Ein Traum wird für Icherios war, endlich kann er Medizin studieren und vielleicht auch eine Heilung für sich finden? Carissima die Vampirin hat Icherios angeboten ihn ganz zu einem Vampir zu machen, doch lehnt er dies aber vehement ab. Er möchte nicht zu einem gefühlosen blutsaugenden Monster werden. Icherios soll im Magistratum des Heidelberger Ordo Occulto wohnen. Freyberg bittet Icherios dort die Augen auf zu halten und sich vor den dortigen Bewohnern und Auberlin, dem Leiter dort in Acht zu nehmen. Icherios lässt aber auch nicht der Tod seines besten Freundes Vallentin los. Er war dabei, kann sich aber an nichts mehr erinnern und einzig grässliche Narben an seinen Armen sind zurück geblieben. Vor seiner Abfahrt sucht Icherios Vallentins altes Zimmer auf und findet in einem Versteck eine Truhe. In der Truhe findet Icherios einen Brief an sich und ein Tagebuch von Vallentin. Icherios findet heraus, das Vallentin auch für den Ordo Occulto tätig war und vor seinem Tod in Heidelberg tätig war. Aber wieso hat Vallentin damals seine Tätigkeit für den Ordo Occulto Icherios verschwiegen? Und was hat Vallentin rausgefunden das er sogar dafür ermordet worden ist? Icherios macht sich auf den Weg nach Heidelberg und was er dort erlebt und herausfindet ist unglaublich. Meinung: Ich habe bewusst Silas hier mit reingenommen, denn er hat einen eigenen Handlungsstrang neben Icherios. Die Schicksale der beiden Verbinden sich irgendwann. Silas Rolle in diesem Buch fand ich eigentlich zu groß als das man ihn unter den Teppich kehrt. Der Einstieg in dieses Buch war für mich erstmal schwer. Es fing mit Silas an, eine Person die ich nicht kannte, und das war für mich erstmal ungewohnt. Was den Ideenreichtum der Autorin angeht, Hut ab!! Ich habe schon bei dem ersten Buch erwähnt das es viele neue Wesen gibt und diesmal hat sie sich selber übertroffen. Das Bild der Nixe was ich sonst im Kopf hatte wurde da für mich auf den Kopf gestellt. Nixen Menschenfressende Wesen? Mit messerscharfen Zähnen? Die Hexen werden auch nicht alle über einen Kamm geschoren, es gibt dort auch viele verschiedene, die Stärken in bestimmten Bereichen haben. Eine sehr interessante Person war für mich auch Avrax der Glasfürst, und ich hoffe in dem folgenden Buch mehr über ihn zu erfahren. Leider war es am Ende des Buches für mich zuviel an sonderbaren Wesen. Gestaltwandler, Vampire und Werwölfe sind da nur ein kleiner Punkt. Schade fand ich auch dass einige Personen irgendwann einfach verschwunden sind und man über sie gar nichts mehr erfahren hat. Zum Beispiel Julie oder der Professor Crabbe. Nichts desto trotz warte ich voller Neugier auf den dritten Teil. Alleine schon wegen Maleficium.

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    Eulenmail

    Eine gelungene Mischung aus Mytik, Fantasy und Krimi. Das Ganze wird verbunden durch eine tolle, sehr spannende Handlung. Leider verliert sich die Autorin zwischenzeitlich in den vielen Erzählperspektiven. Aber alles in allem ist es ein sehr gelungener ROman mit einer neuen, kreativen Idee!

    • 3
  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    LadyMacbeth

    20. April 2012 um 12:24

    Nachdem Icherios Ceihn aus Dornfelde zum Ordo Occulto zurückgekehrt ist, erwartet ihn sogleich sein nächstes Abenteuer: Ein Medizinstudium in Heidelberg. Einer seiner grössten Wünsche geht damit in Erfüllung, so glaubt er. Nebenher soll er ein wenig für den Orden spionieren und ein “Heilmittel” gegen Vampirismus finden… Meine Meinung “Der Krähenturm” knüpft nahtlos an “Die Alchemie der Unsterblichkeit” an; man begegnet als Leser u.a. Carissima, der Vampirin aus Dornfelde, wieder und auch der Mord an Vallentin, Icherios’ bestem Freund, wird wieder aufgenommen.Icherios ist gewohnt ängstlich, zurückhaltend, misstrauisch und voller Selbstzweifel, doch ganz langsam klingt auch eine andere Seite in ihm durch: Die des Strigois, in den er verwandelt wurde. Die Sorge um seine Seele lässt macht ihn ruheloser als in “Die Alchemie der Unsterblichkeit” – doch ist sie auch Antriebskraft für ihn und lässt ihn stellenweise mutigere Entscheidungen treffen, als erwartet (z.B. in Bezug auf Maleficium). Die weiteren Figuren sind meist interessant angelegt, bleiben jedoch ohne Tiefe. Egal ob Werratte, Hexe oder Hexenjäger; sie alle haben ihren Auftritt, doch weiß man hinterher nicht viel mehr über sie, als zu Beginn der Lektüre. Dies ist insbesondere in Bezug auf den Glasfürsten sehr schade… In dieser Figur steckt so viel Potential und ich hoffe ehrlich, dass Kerstin Pflieger diese Episode noch einmal aufgreifen und vertiefen wird. Die Idee ist einfach zu schön, um übergangen zu werden. Anders als in “Die Alchemie der Unsterblichkeit” verfolgt die Autorin in “Der Krähenturm” mehrere Handlungsstränge, die jeweils unterschiedliche Figuren betreffen. Sie führt zwar am Ende alle Handlungsstränge wieder zusammen, doch ich habe das Gefühl, dass hier weniger mehr gewesen wäre. Einige Handlungsstränge beginnen, werden dann aber nicht mehr wirklich berührt (Es wäre doch interessant gewesen, wenn Professor Crabbé tiefer in die Ereignisse verstrickt gewesen wäre und welchen Grund gab es, den Handlungsstrang mit Julie nicht weiterzuverfolgen?); manche enden plötzlich in einer Art und Weise, die als wenig plausibel erscheint (Wieso sollte z.B. Hazecha Gismara ein so tiefgreifendes Versprechen abringen und dann doch einfach abwinken? Steckt bei den Zwistigkeiten zwischen Auberlin und Freyberg echt nicht mehr dahinter?); dies gilt sowohl für kleinere Handlungsstränge, als auch für den großen Rahmen des Romans. Dadurch, dass so viele Handlungsstränge und Personen eingeführt werden, bleibt auch die Atmosphäre, die in “Die Alchemie der Unsterblichkeit” so wunderbar gestaltet war, auf der Strecke. Insgesamt war die Handlung spannend (ich vermutete zwar schon früh richtig, wer der Verräter war, rechnete aber bis zum Ende noch mit etwas Unvorhergesehenem, das dann auch eintrat), wirkte aber stellenweise nicht “rund”, weil viele Handlungsstränge so endeten, dass sie nicht plausibel erschienen und weil die Auflösung durch die vielen Figuren und Ereignisse z.T. etwas schwer nachzuvollziehen waren. Sprachlich ist der Roman, wie auch schon sein Vorgänger, schön gestaltet und gut lesbar, an manch einer Stelle waren die Lektoren allerdings nicht gerade genau. Fazit Trotz den genannten Kritikpunkten ist “Der Krähenturm” noch immer ein gut gelungenes Fantasy-Buch und ein würdiger Nachfolger von “Die Alchemie der Unsterblichkeit”. Ich hoffe, dass Kerstin Pflieger sich auf ihren wundervollen ersten Roman besinnen wird, wenn sie an einer Fortsetzung arbeitet und ein dritter Teil um Icherios Creihn wieder atmosphärisch dichter und insgesamt “runder” wird. Ich möchte mich einer Amazon-Rezensentin anschließen, die schrieb, dass ihr das Buch zwar gut gefallen, aber die Zusammensetzung diesmal für sie nicht gestimmt habe.

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    Kendra

    06. March 2012 um 16:17

    "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger ist die Fortsetzung von "Die Alchemie der Unsterblichkeit" und somit eine Anknüpfung der Handlung des Hauptcharakters Icherios. Da ich das Erstlingswerk hierzu leider nicht gelesen habe, kann ich nicht sehr viel über dessen Vorgänger schreiben und mir auch kein Urteil darüber bilden, welches der Teile das Bessere ist. Doch der Krähenturm hat mich sehr überzeugen können, vorallem da man es auch gut ohne die Vorgeschichte zu kennen, bestens lesen kann. Das Buch ist sehr temporeich angelegt und man befindet sich während des Lesens in einer Achterbahn der Ereignisse, die einem fortwährend in Atem hält. Somit ist Konzentration gefragt um jedes Detail mitzubekommen, damit man am Ende den ganzen komplexen Handlungsstrang versteht. Was mir sehr gut an dem Aufbau der Geschichte gefällt sind die verschiedenen Erzählperspektiven, Ich finde dass eine solche Methode das Buch immer etwas auflockert und es noch interessanter macht, da man so viel mehr von den Personen erfährt und von dessen Handlungsmotiven. Soll heißen ich habe es gerne wenn ich in verschiedene Personen im Buch schlüpfen kann, um somit einen näheren Bezug zu ihnen aufzubauen. Ich finde der Story haftet eine besondere dunkle und düstere Atmosphäre an, die ich nicht unbedingt als gruselig benennen würde, aber ein Hauch von Dunkelheit ist definitiv vorhanden. Zum Cover kann ich nur sagen, dass ich persönlich nicht gerade ein Fan von dieser Zeichnung bin. Ich finde es hat etwas kindliches an sich und wäre ich nicht auf dieses Buch aufgrund einer Leserunde gestoßen, so hätte ich es niemals in die Hand genommen, da das Cover mich nicht wirklich anspricht. --------- Bereits der Anfang des Buches hat mich besonders glücklich gemacht^^ Da der Handlungsort mit Heidelberg quasi in meiner Ecke liegt und das Beginndatum der Story auch noch der 18.10. ist (mein Geburstag) hat es förmlich schon extra Punkte bei mir eingeheimst^^ Doch mal abgesehen von diesen echt netten und lustigen Zufällen fand ich das sehr ereignisreiche Abenteuer von dem jungen Gelehrten Icherios sehr gelungen. Dieser wird von seinem Auftraggeber dem Orden Occulto nach Heidelberg geschickt, um dort die ungewöhnlichen Vorfälle die dort zugegen sind und vor allem dessen Leiter zu beobachten, alles natürlich unter dem Mantel des Schweigens....daher wird er als Medizinstudent eingeschleust. Bald gerät er in einen Strudel aus merkwürdigen und tödlichen Vorgängen. Bei dessen Aufklärung er nicht nur beteiligt ist, sondern auch eine ganze Liga von außergewöhnlichen Charakteren und Wesen^^ Doch wer ist Feind und Freund? Nebenbei versucht er auch noch ein ganz besonderes Heilmittel herzustellen, dessen Wirkung er dringend benötigt. --------- Während einige Szenarien für mich etwas skuriel und bizarr waren, wie ein ganz spezieller Angriff auf ihn oder auch das Auftauchen von Meerjungfrauen, sind andere Wesen/Gestalten sehr nach meinem Geschmack. Dass sich jedoch kleine Fehler in die Geschichte eingeschlichen haben, konnte ich selber zwar nicht beim Lesen feststellen, aber aufgrund von anderen Rezensionen konnte ich die Irrtürmer tatsächlich im Nachhinein nachvollziehen, Um was es sich hierbei jedoch handelt, verrate ich jedoch nicht^^ Ich fand das Buch wirklich sehr gelungen und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung die sicherlich erscheinenen wird. :-)

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    Scorch

    26. February 2012 um 19:49

    In eine Welt voller Magie entführt uns Kerstin Pflieger in dem zweiten großen Abenteuer von Icherios Ceihn. Er soll nach Heidelberg reisen und neben dem anstrengenden Studium auch noch für den Ordo Occulti zum Spion werden. Doch die Sorgen des jungen Gelehrten begleiten ihn auf seinem neuen Lebensabschnitt, schließlich hat sein Vorgänger und bester Freund ein trauriges Schicksal ereilt und musste sterben, weil er zu viel wusste. Wird Icherios die gleichen Fehler machen? Wem kann er in einer Stadt vertrauen, die eine Hochburg der Alchemie ist? Obwohl mir das Wissen aus „Die Alchemie der Unsterblichkeit“ und damit die Anfänge unseres jungen Protagonisten fehlen, hatte ich keine Probleme einen guten Start in „Der Krähenturm“ zu finden, weil die Autorin für Neueinsteiger einen guten Überblick über die persönlichen Differenzen der Charaktere, sowie Ziele und Wünsche gab, so dass wir das nötige Hintergrundwissen innerhalb von wenigen Seiten gut gebündelt präsentiert bekamen. Vom Schreibstil bin ich ganz begeistert, denn Kerstin Pflieger hat eine tolle Ausdrucksweise und weiß genau, wie sie mit winzigen Andeutungen und immer neuen Fabelwesen die Spannung steigern kann und uns mit Icherios über die scheinbar unendliche Weite der Magie staunen lässt. Der Protagonist verändert sich zudem im Laufe der Geschichte schrittweise weiter, da er nach dem Biss eines Vampirs nun in jeder Andreasnacht die Verwandlung zu einem Strigoi überstehen muss, damit einher geht eine immense Lust auf Fleisch und das steht im starken Kontrast zu dem friedliebenden Medizin-Studenten. Dieser Zwiespalt wurde gut dargestellt, hat aber die anderen Handlungen nicht in den Hintergrund gedrängt. Deswegen habe ich beim Lesen hohe Erwartungen aufgebaut, die in dem eher unspektakulären Ende leider enttäuscht wurden. Nichtsdestotrotz wäre ich bei einer Fortsetzung jederzeit wieder dabei, denn viele Fragen sind noch offen und besonders das persönliche Schicksal des jungen Gelehrten sorgt bestimmt noch für einigen Trubel.

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    Katzenmagie

    09. February 2012 um 21:22

    Nachdem ich den 1. Teil der Triologie mit Vergnügen gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten bis der 2. Teil erschienen ist und kaum hatte ich ein paar Seiten gelesen, war ich wieder mitten in der schaurig schönen Geschichte von Anno 1771 drin. Diesmal erfüllt sich der sehnlichste Wunsch von dem jungen Gelehrten Icherios Ceihn in Heidelberg ein Medizin Studium antreten zu können. Im Gegenzug dafür, soll der junge Gelehrte für Anselm von Freyberg, Chronist der Kanzlei in Karlsruhe, die Augen im Heidelberg offen halten, weil dort seltsame Dinge vor sich gehen u.a. auch mysteriöse Morde.... Teilweise in Anknüpfung zu dem 1. Teil 'Die Alchemie der Unsterblichkeit' geht hier das Abenteuer mit Icherios und seiner zahmen Ratte Maleficium weiter. Diesmal gesellen sich auch ein Hexenjäger und eine Hexe u.a. interessante Gestalten dazu. Eine weitere schaurige & rätselhafte Geschichte, die mir Vorfreude auf den 3.Teil schenkt. Der Schreibstil von Kerstin Pflieger ist auch hier wieder toll und flüssig, der Zeit entsprechend geschrieben worden.

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    Scathach

    03. February 2012 um 06:16

    Vor einiger Zeit habe ich ja schon den ersten Teil "die Alchemie der Unsterblichkeit" rezensiert und fand diesen auch sehr gut. Aber dieser Teil gefällt mir ein kleine Spur besser, denn hier kommt man einfach noch tiefer in die Geschichte und die Geschehnisse rein. Nun bekommt Icherios ja die Gelegenheit sein Medizinstudium weiter zu führen und wird für die Zeit in das Haus Ordo Occulto einquartiert. Doch mit der Ruhe hielt es nicht lange an denn schon bald geschehen merkwürdeige Dinge... Mit den beiden Bänden begibt man sich auf eine phantastische Reise ins Deutschland des 18. Jahrhunderts und in eine Welt voller Magie und Mythen um Hexen, Vampire, Werwölfe. Ich finde Icherios Ceihn absolut sympathisch als tollpatschigen Wissenschaftler, der noch sooo viele Fragen hat und natürlich auf der Suche nach der Wahrheit ist. Man hat so das Gefühl das mehrere Handlungen nebeneinander laufen aber am Ende des Buches fügen sie sich alle zusammen, wo man dann natürlich sagt..."Aaaahhhh so ist das" Wie auch im ersten Band, wurden hier die Protagonisten sehr genau beschrieben, was ich immer sehr interessant finde weil man sich so ein gutes Bild der einzelnen Figuren machen kann. Ich liebe einfach solche Fantasy-Geschichten und kann euch diese Bücher nur Empfehlen.

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    nirak03

    09. January 2012 um 18:54

    Es ist das Jahr 1771 in Heidelberg. Icherios bekommt die Gelegenheit sein Medizinstudium und seine Forschungen hier fortzusetzen. Er wird in das Haus des Ordo Occulto einquartiert. Hatte er allerdings gedacht er könnte sich nun seinem Studium widmen sah er sich leider getäuscht schnell geschehen hier merkwürdige Dinge. Als ich mit „Der Krähenturm“ begann ist mir leider entgangen das es sich hier um einen zweiten Teil handelt und so wurden einige Protagonisten schon im ersten Band vorgestellt und hier nur weiter ausgearbeitet. Es gibt aber genügend Rückblenden durch die ich dann schnell im Bilde war was im ersteren Band „Die Alchemie der Unsterblichkeit“ in groben Zügen geschehen war. Auch gibt es einige neue Protagonisten die Fantasyvoll gestaltet wurden und mir gut gefallen haben. Der Erzählstil von Kerstin Pflieger ist einfach zu lesen und so flogen die Seiten nur dahin. Überhaupt finde ich die Protagonisten hier sehr ansprechend und interessant. Icherios, der erst am Anfang steht magische Fähigkeiten zu entwickeln. Er ist ein Strigoi was mir bis hierhin völlig unbekannt war. Ich fand es aber interessant auch solche Wesen einmal kennen zu lernen. Dann gibt es Gismara, eine Hexe die ebenfalls eine Agentin des Ordo Occulto ist, um nur zwei zu benennen. Es gibt noch einige Wesen mehr zu entdecken die interessant und spannend sind. Zu denen ich aber nicht mehr sagen möchte um nicht zuviel von der Spannung des Buches zu verraten. Mir hat es großen Spaß gemacht Icherios und seine Begleiter bei ihren Ermittlungen durch Heidelberg zu begleiten. Dabei zu zuschauen wie Icherios versucht den Tod seines Freundes Vallentin aufzuklären und dabei selber immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen wurde. Auch wenn ich ihn manchmal anschubsen wollte weil er die einfachsten Dinge übersehen hatte und drohte in seiner Trauer oder eigenen Angst zu versinken. Am Ende gibt es noch ein Personenregister welches es ermöglicht den Überblick zu behalten. Auch gibt es ein kleines Nachwort in dem die Autorin die Idee und ihre Gedanken zu diesem Roman erklärt. Ich mag ein Nachwort immer sehr gern lesen. Mein Fazit: „Der Krähenturm“ ist ein fantastisches Abenteuer mit einigen aufregenden Protagonisten und einer interessanten Darstellung der Magie als solche. Ich hatte einige spannende Lesestunden und würde auch gern einen dritten Teil lesen, vorher allerdings werde ich mit Sicherheit auch noch „Die Alchemie der Unsterblichkeit“ lesen. Ich bin sicher auch dieser wird mir gefallen.

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2012 um 15:18

    "Der Krähenturm" ist das zweite Buch der Autorin Kerstin Pflieger. Bereits von ihrem im Juni 2011 erschienenen Debütroman "Die Alchemie der Unsterblichkeit" in dem Icherios Ceihn seine ersten Abenteuer erlebte, war ich begeistert. Um es kurz zu machen: Das Buch ist absolut toll; meiner Meinung nach sogar noch etwas besser als der erste Teil, denn er geht mehr in die Tiefe. Fast 2 Tage und 2 Nächte habe ich praktisch durchgelesen, so spannend geschrieben ist es. Hinreißend beschriebene Wesen wie z.B. Incantatrixe, Nixen, Strigas, Ghouls und Strigois unterhalten ungemein. Ich kann dieses Buch auch jedem empfehlen, der bisher nicht so viele Erfahrungen im Fantasygenre gesammelt hat, denn außerdem ist es noch ein richtig guter Krimi und Mittelalterroman mit tollen Beschreibungen des alten Heidelberg. Kerstin Pflieger hat es drauf. Aber Vorsicht, es ist kein Kinderbuch und es kommt schon die eine oder andere eklige Szene in dem Buch vor. Ich bin ein totaler "Icherios Ceihn-Fan" und warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    lord-byron

    04. January 2012 um 13:05

    Icherios Ceihn wird vom Leiter des Ordo Occulto in Karlsruhe, Freyberg, gerufen und der erklärt ihm, dass Icherios nach Heidelberg gehen soll um dort Medizin zu studieren und ein Auge auf den Orden in Heidelberg zu werfen. Denn dort ist nicht alles so, wie es sein soll. Da es schon immer Icherios größter Wunsch war Medizin zu studieren und sein ermordeter Freund Vallentin kurz vor seinem Tod auch in Heidelberg war stimmt er erfreut zu. Er hofft etwas über den Mord an seinem Freund herauszufinden. In der Nacht schleicht er sich in das ehemalig Zimmer Vallentins und findet sein Tagebuch. Wird er darin einen Hinweis finden? Und gehen wirklich seltsame Dinge im Orden in Heidelberg vor sich, oder kommt Freybergs Misstrauen von dem jahrelangen Hass mit dem er den Leiter Auberlin verfolgt? Aber das ist nicht Icherios einziges Problem, denn der Strigoi in ihm, wird immer stärker. Maleficius begleitet den jungen Gelehrten natürlich zu seinem Studium. Die Ratte hat sich stark verändert. Ist sie wirklich unsterblich geworden? Der 2. Roman um den jungen Gelehrten Icherios Ceihn hat mir genauso gut gefallen wie der Erste. Er ist sogar noch etwas spannender. Die Figuren sind großartig und ich konnte viele alte Bekannte treffen, aber auch neue Personen und Wesen tauchen auf. Diesmal spielt die Handlung nicht in einer erfunden Stadt, sondern im alten Heidelberg. Frau Pflieger hat sich da wirklich etwas tolles einfallen lassen. Und meine kleine Lieblingsratte war auch wieder dabei. Ich finde "Der Krähenturm" großartig und kann es nur jedem empfehlen, der auf kuriose Geschichten steht. Lest das Buch!

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    MacBaylie

    03. January 2012 um 20:31

    Ein würdiger Nachfolger von „Die Alchemie der Unsterblichkeit“. 1771 Icherios Ceihn, der junge Gelehrte kann sein Glück kaum fassen, als er nach Heidelberg gehen und dort endlich sein Medizinstudium beginnen soll. Im Gegenzug soll er sich für Anselm von Freyberg, den Chronisten der Karlsruher Kanzelei des Ordo Occulto , ein bisschen im Magistratum umsehen und Bericht erstatten. Worum es geht und wonach Icherios wirklich Ausschau halten soll, weiß er allerdings nicht. Wichtig für ihn ist, dass er dort auch nach dem Mörder seines Freundes Vallentin suchen kann, an dessen Tod er sich immer noch für schuldig hält, denn kurz vor seiner Abreise nach Heidelberg findet er wichtige Dokumente, die sein Freund ihm hinterlassen hat. Auch will er dort nach einer Möglichkeit suchen, wie er seine Verwandlung in einen Strigoi, die durch einen Vampirbiss hervorgerufen wurde, wieder rückgängig machen kann. Was ihn jedoch alles in Heidelberg erwartet hätte er niemals für möglich gehalten. Icherios zieht auch in diesem Buch wieder alles Magische, an das er trotz seines Aufenthalt in Dornfelde, immer noch nicht so richtig glauben kann, an. Er wird konfrontiert mit Hexen, Nixen, Schattenwesen, Vampiren und Dozenten, die langweiligen, überholten Lernstoff vermitteln wollen. Er verbringt eine schreckliche Andreasnacht, gewinnt neue Freunde und verliert auch einige. Er weiß nicht, wem er noch trauen kann und was hinter all diesen verwirrenden Machenschaften steckt, denen er immer wieder ausgesetzt wird. Mit jedem Schritt, den er vorwärts kommt, wird er postwendend einen zurückgeworfen. Als Leser leidet man mit ihm, will ihn anschubsen oder auch stoppen, wenn er sich wiedermal zu tief in Dinge wagt, die nicht gut für ihn ausgehen können. Kerstin Pflieger schreibt wirklich spannend, beschreibt schön aber nicht zu ausschweifend, sodass dem Leser auch genügend Raum für eigene Fantasien bleibt. Das gefällt mir sehr gut. Neue Charaktere werden sachte aber ausreichend eingeführt. So ist es dann auch kein Problem sie zu verstehen, und man kann deren Belange gut folgen. Über den ein oder anderen würde ich in einem eventuellen Nachfolger gerne noch mehr erfahren, aber für diese Geschichte haben sie alle ihr Bestes gegeben :-) Eine spannende, temporeiche Geschichte, der man sicher auch gut folgen kann, ohne den Vorgänger zu kennen. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass man „Die Alchemie der Unsterblichkeit“ nicht lesen sollte. Man sollte :-)

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  • Rezension zu "Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger

    Der Krähenturm

    Lene1277

    22. December 2011 um 10:43

    Der Gelehrte Icherios Ceihn wird im Auftrag der "Kanzlei zur Inspektion unnatürlicher Begebenheiten" nach Heidelberg zum Medizinstudium geschickt. Aber schon bevor er in Heidelberg ankommt, findet er das Tagebuch seines verstorbenen Freundes und er beschliesst sich dort auf die Suche des Mörders zu machen. Doch dort angekommen wird Icherios mit rätselhaften Morden und jeder Menge unbeantworteter Fragen konfrontiert: was hat es mit den seltsamen Toten auf sich, dessen Körper keine Schatten mehr aufweisen? Was hatte Valentin in Heidelberg gesucht und was genau hat er dort entdeckt? Wem kann Icherios trauen und wer spielt ein falsches Spiel? Die Antworten, die er findet, hätte er allerdings nie für möglich gehalten... Die Autorin versteht es, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Man steht als Leser ständig vor neuen Rätseln und verfolgt gespannt die Versuche der Hauptfigur hier Licht ins Dunkel zu bringen. Man hat als Leser ständig neue Verdächtige und wird dann doch eines Besseren belehrt. Erst zum Schluß, wenn alle Ereignisse sich zu einem Bild fügen, wird man überrascht von der Aufklärung. So ging es mir. Sehr überraschend und kaum vorherzusehen. Aber genau das macht die Spannung in dem Buch aus. Natürlich begegnet man in dem Buch wieder allerlei magische Geschöpfe: angefangen von Hexen über Vampiren, Werratten, Nixen und vielem mehr. Icherios, der ja eigentlich überzeugt sein müsste von der Existenz solcher Wesen, hält aber immer noch an seiner Wissenschaft fest. Und muss doch immer wieder feststellen, dass er damit oft nicht weiterkommt. Nach dazu wird er ständig daran erinnert, dass er eigentlich auch kein Mensch mehr ist - seit seinem Vampirbiss in Dornfelde ist er ein Strigoi - eine Mischung zwischen Vampir und Mensch, was er allerdings immer versucht zu verdrängen. Auch seine Suche nach einem Gegenmittel stellt er eher hinten an. Seine Neugier treibt ihn immer wieder in brenzlige Situationen, denn Icherios will wissen, was vor sich geht. Beim Lesen hat man ja sein eigenes "Kino" vor Augen und manche Situationen fand ich persönlich gruselig - die Szene mit den Puppen möchte ich mir lieber nicht verfilmt vorstellen ;-) Ich war total versunken in die Geschichte und konnte einfach das Buch nicht weglegen (es war mal wieder fast 2.00 Uhr nachts) Diese Geschichten rund um Icherios sind genau mein Ding und ich hoffe wirklich auf weitere Bücher, denn vollends abgeschlossen endet das Buch nicht.

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