Die Alchemie der Unsterblichkeit

von Kerstin Pflieger 
4,0 Sterne bei136 Bewertungen
Die Alchemie der Unsterblichkeit
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Odenwaldwurms avatar

Krimi und Fantasy in einem Buch. Sehr zu empfehlen.

Lothens avatar

Spannend, kurzweilig mit schön-schauriger Atmosphäre.

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Inhaltsangabe zu "Die Alchemie der Unsterblichkeit"

Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage.

Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442474837
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:349 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:21.06.2011

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    Odenwaldwurms avatar
    Odenwaldwurmvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Krimi und Fantasy in einem Buch. Sehr zu empfehlen.
    Fantasykrimi im Schwarzwald

    Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage.

    Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten. (Klappcovertext vom Buch)


    Ich bin sehr gut in die etwas andere Story gekommen. Fantasy, etwas Historisch und Krimi in einer Geschichte. Eine tolle Idee und auch sehr gut umgesetzt. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charakter sind sehr gut beschreiben und man kann sich sehr gut in die einzelnen Personen hinein versetzten. Die Autorin baut auch gleich eine gute Spannung von der Fahrt von Karlsruhe bis zum Endzielort im Schwarzwald auf. Aber dann beginnt das Gruseln und der Krimi erst recht. Warum gibt es so viele Tote? Was haben die Mordfälle alle gemeinsam?    Es sieht fast aus als ob es Vampire und Werwölfe gibt. Stimmt das?   Icherios beginnt zu ermitteln und gerät dabei selber in große Gefahr. Bis zum Schluss war für mich nicht klar, wer der Täter war. 

    Ich kann das Buch nur empfehlen, Besonders für Personen die Krimi und auch Fantasy Geschichten lieben. Sind hier sehr gut aufgehoben. Leider gibt es noch einen weiteren Band mit Icherios in Heidelberg. Der aber auch sehr interessant ist, besonders wenn man die Tag kennt. Findet mach viele bekannte Orte wieder.

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    KayvanTees avatar
    KayvanTeevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Fantasy Krimi mit Rätselraten bis kurz vor Schluß wer der Mörder ist und warum. Einfach klasse.
    Spannend, schaurig, fesselnd, Mystery!


    "Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie, was ich sage"
    Karlsruhe, 4. Septembris Anno Domini 1771. Der junge Gelehrte Icherios Ceihn bekommt einen Auftrag von einer Kanzlei die ihn in den tiefen Schwarzwald führt. Er soll die Morde in dem kleinen Dorf Dornfelde aufklären. Dort angekommen muss er fest stellen, dass er es nicht nur mit dem Mörder sondern auch Werwölfen, Vampiren, Irrlichtern und Worgen zu tun hat. Icherio muss schnell handeln den der Mörder mordet weiter und auch sein eigenes Leben ist bedroht.


    Ein wirklich toller Fantasy Krimi. Rätselraten um den Mörder bis kurz vor Schluss. Zumindest ging es mir so. Mir hat die Story richtig gut gefallen mit diesen Elementen, Fantasy und Krimi. Ich bin sofort in die Geschichte abgetaucht und mit dem flüssigen und bildlichen Schreibstil war sie auch sehr angenehm zu lesen. Jeder Charakter hat so seine Eigenheiten und keiner gleicht dem anderen, fand ich richtig gut. Auch die Atmosphäre die hier wirkt, ist sehr lebendig geworden. Und mit dem tollen Cover würde es mir schwerfallen an diesem Buch vorbeizugehen. Die Idee mit dem Scherenschnitt ist einfach klasse. Ich hab mir gleich mal Band zwei bestellt und freue mich schon darauf wie es mit Icherio Ceihn und einem neuen Fall weiter geht.



    Fazit:

    Ein toller Krimi im Reich der Fantasy, den man schön eingekuschelt in einer Decke mit Tee oder Wein genießen kann. 5 von 5 Sternen da ich mich während dem lesen so wohl gefühlt habe und die Geschichte für mich lebendig wurde und es einfach eine tolle Story ist.

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor 4 Jahren
    Düsterer Krimi

    Ich habe den zweiten Band "Der Krähenturm" bereits verschlungen und mich sehr auf "Die Alchemie der Unsterblichkeit" gefreut. Auch dieses mal geht es düster zu, denn im tiefsten Schwarzwald geschehen grausame Morde.

    Die Story:
    Der junge Gelehrte Icherios Creihn soll im Auftrag der Kanzlei für unnatürliche Begebenheiten in den nach Dornfelde reisen. In diesem "dunklen Territorium" kam es zu blutigen Morden, die Icherios aufklären soll. Doch als er im Schwarzwald ankommt, muss er es nicht nur mit geheimnisvollen Menschen aufnehmen, sondern auch mit Vampiren, Werwölfen und anderen Kreaturen. Wem kann er trauen und wer begeht die Morde?

    Meine Meinung:
    Ein Kriminalroman in einen außergewöhnlichen Setting und mit düsteren Kreaturen. Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für super Buch. Leider wird der Täter zu schnell enttarnt - das ist bei einem Krimi immer besonders Schade. Auch die Schreibweise ist im Debüt etwas gewöhnungsbedürftig, da teilweise sehr langatmig beschrieben wird. An anderen Stellen wirkt es allerdings etwas "abgehackt".
    Diese negativen Aspekte werden aber durch die tolle und düstere Atmosphäre wieder gut gemacht. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen - insbesondere Icherios, der eigentlich recht nüchtern und wissenschaftlich vorgeht. Im dunklen Territorium prallen tatsächlich zwei Welten aufeinander, was manchmal ganz schön komisch wird. Übrigens: Trotz des recht kindlich wirkenden Cover geht es in dem Buch ziemlich blutig und grausam zu.

    Fazit:
    Ein historischer Krimi, der mit schönen Ideen und einer düsteren Atmosphäre überzeugt. Ich vergebe 4 Sterne.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wow, die ersten Seiten und ich bin total fasziniert! Düsterer Charme des 18. Jhd + ein Vampirjäger wider Willen -bin jetzt schon begeistert
    Skurriler Fantasy-Krimi im düsteren 18. Jhd

    Der erste Teil der Reihe

    Zum Inhalt

    1771, Karlsruhe

    Der angehende Medizinstudent Icherios Ceihn muss sich in der von Hungersnöten gebeutelten Stadt irgendwie über Wasser halten. Als ihm sein Mentor Raban von Helmstatt eine scheinbar günstige Gelegenheit bietet, einen etwas heiklen Auftrag zu erfüllen, ergreift Icherios diese Chance. Er begibt sich in die Kanzelley zur Inspektion unnatürlicher Begebenheiten und wird dort von dem schrulligen, sonderbaren Anselm von Freyberg in Empfang genommen. Das ganze seltsame Gebaren des Rosenkreuzers wirkt einschüchternd auf den jungen Icherios Ceihn, doch er braucht dringend das Geld, um sich endlich von seinem tyrannischen Vater loszusagen.

    Er nimmt den Auftrag an, eine bestialische Mordserie außerhalb der Mauern von Karlsruhe aufzuklären, die ihn mitten in die beängstigende Abgeschiedenheit des Schwarzwalds führt. Niemals hätte er das Grauen in Erwägung gezogen, das ihn dort erwartet - diese Reise wird sein Leben für immer verändern ...

    Meine Meinung

    Das Cover, ein absoluter Hingucker. Das und der Titel hat mich vor längerer Zeit bewogen, das Buch zu ertauschen und viel zu lange hat es auf meinem SuB geschlummert.
    Schon als ich die ersten Seiten gelesen habe, dachte ich mir, wow, das wird ein richtig, richtig gutes Buch! Es erinnert tatsächlich ein bisschen an den Film Sleepy Hollow, gemischt mit Bram Stokers Dracula und noch einigen anderen phantastischen Elementen.

    Der Protagonist Icherios Ceihn ist ein Mann der Wissenschaft. Glaube und Aberglaube sind ihm suspekt. Er ist noch jung, unbedarft und ehrlich, denn das Lügen fällt ihm beharrlich schwer. Mitgefühl ist sein ständiger Begleiter, doch er ist stur und ein Verfechter der Grundlagen der Alchemie. Seit Jahren bewirbt er sich um ein Stipendium und hofft auf einen Studienplatz der Medizin, doch durch seine wohlhabende Familie bleibt ihm das verwehrt.
    Icherios will endlich seinem tyrannischen Vater entfliehen, der seinen Reichtum dadurch mehrt, dass er anderen Leuten das Geld aus der Tasche und sie über den Tisch zieht.
    Icherios Reise in den düsteren Schwarzwald ist endlich eine Möglichkeit, seiner Abhängigkeit zu entfliehen - sein einziger vertrauter Begleiter ist seine Ratte Maleficium. Was er in der abgeriegelten Stadt Dornfelde jedoch nach und nach aufdeckt, erschüttert das bisherige Weltbild des jungen Mannes und er macht eine gewaltige Entwicklung durch.

    Der wunderschön verschrobene und trotzdem flüssige Schreibstil von Kerstin Pflieger hat perfekt die mysteriöse und düstere Stimmung des Jahres 1771 eingefangen. Einerseits ausladend, aber auf den Punkt gebracht ist das Tempo von Anfang bis Ende gleich geblieben ohne überflüssige Schnörkel. Ich hatte ständig Bilder im Kopf und konnte wunderbar in diese grausame, faszinierende Welt eintauchen.

    Ich bin lange im Dunkeln getappt und habe gespannt die Aufklärungsversuche des jungen Inspektors verfolgt - es gab viele Hinweise, die aber noch ausreichend Raum für Spekulationen ließen. Erst auf den letzten Seiten wird die Identität des Mörders und seine Beweggründe enthüllt, die perfekt in das Bild gepasst haben.

    Die Wahl der Namen fand ich hier auch sehr gelungen - am Ende des Buches gibt es ein Glossar für einige Bezeichnungen, wie auch eine Liste der dramatis personae. Witzig fand ich auch den Namen des Kutschers "Renfin" (für alle, die sich nicht erinnern: Renfield war der Gehilfe bei Bram Stokers Dracula ;) )

    Fazit

    Die düstere Atmosphäre dieses mystischen Fantasykrimis wird eindringlich und mit schonungsloser Offenheit erzählt. Gekonnt führt die Autorin von der Realität in eine absonderliche Welt, in der das Grauen und die Existenz Furcht erregender Wesen Wirklichkeit werden. Spannend und überraschend mit ausgefallenen Charakteren. Macht Lust auf mehr :)

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Band 2: Der Krähenturm

    Kommentare: 3
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    ErinaSchnabus avatar
    ErinaSchnabuvor 4 Jahren
    Die Alchemie der Unsterblichkeit

    Zum Inhalt: Anno Domini 1771: Icherios Ceihn ist ein junger Gelehrter aus Karlsruhe und wird von einem Geheimbund in den Schwarzwald geschickt, um dort eine Mordserie aufzuklären. In dem Dorf, in dem diese Morde passieren, trifft er auf alle möglichen Wesen, die er mit seiner wissenschaftlichen Einstellung nicht erklären kann: Irrlichter, Worge, Vampire, Wehrwölfe... Icherios beginnt, die grausamen Morde aufzudecken und stellt fest, dass der Mörder irgendwo unter ihnen sein muss...
    Meine Meinung: "Die Alchemie der Unsterblichkeit" ist ein spannender Genre-Mix für zwischendurch. Historischer Roman, Fantasy, Horror und Krimi werden hier vereint. Die Theorien sind interessant und nachvollziehbar, die Mischung aus Tatsachen und fantastischen Elementen wirkt glaubhaft und die Erklärungen für diverse Wesen, die Icherios aus Karlsruhe so nicht kannte, sind nachvollziehbar. Wie in einem Krimi, werden viele Fragen aufgeworfen und nach und nach aufgeklärt. Pflieger versteht es, Spannung aufzubauen, sodass man gerne weiter liest. Offen bleiben allerdings einige Fragen zu Icherios und seiner Vergangenheit, doch ich bin mir sicher, dass diese in der Fortsetzung "Der Krähenturm" beantwortet werden. Das einzige, was ich bei dieser Ausgabe (1. Auflage) zu bemäkeln habe, sind die Komma- und Tippfehler. Ganz oft fehlten Kommata und ab und zu habe ich auch mal Tippfehler gesehen, was ich bei einem großen Verlag, dessen Romane doch durch zig Hände gehen, nicht wirklich nachvollziehen kann. Geschweige denn, warum Menschen, die keine perfekte Rechtschreibung beherrschen, im Lektorat oder Korrektorat arbeiten. Bezeichnet mich als kleinlich, aber bei sowas bin ich wirklich empfindlich. :/
    Fazit: Nichtsdestotrotz hat mir das Lesen sehr viel Spaß bereitet und ich freue mich schon auf die Fortsetzung "Der Krähenturm". :)
    4 Sterne! 

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    missmisterslands avatar
    missmisterslandvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein geniales und einzigartiges Buch!
    Tim Burton als Buch!

    Durch Zufall bin ich auf das Buch "Die Alchemie der Unsterblichkeit" gestossen - anfangs war ich mir nicht sicher. Sleepy Hollow ist einer meiner Lieblingsfilme und ich war skeptisch in wie weit ein Buch gut sein kann das an Sleepy Hollow angelehnt ist.
    Letztendlich hat mich das wirklich schöne Cover überzeugt (nicht sehr sinnig, aber so war es, vor allem weil ich es als ebook habe). Im Nachhinein muss ich sagen: zum Glück.
    Auch wenn der Held sehr an Tim Burtons Ichabod Crane erinnert, ist die Geschichte eine völlig andere. Gut finde ich auch das die Autorin offen sagt sich an Sleepy Hollow origentiert zu haben, da ist ja absoulut nichts schlimmes darn.
    Ich habe dieses Buch in einem Aufwasch gelesen und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist schön, düster und unglaublich bildlich geschrieben.
    Ein großes Kompliment an die Autorin - Sie haben mich zu 100% gefesselt.
    Bereits nach der Hälfte des Buches habe ich mir den zweiten Teil gekauft (auch super!!) um ja keine Sekunde zwischen den Büchern zu verschwenden.
    Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, es ist jeden Cent wert.
    Eine Frage habe ich aber noch: Ist Katrina van Tassel hier Loretta. Genau so habe ich sie mir von Anfang an vorgestellt :)

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 5 Jahren
    Rezension zu "Alchemie der Unsterblichkeit" von Kerstin Pflieger

    "Dunst und Nebelschwaden, die in langen Bändern vom Wald herüberwehten, versuchten das Schloss zu umhüllen. Hin und wieder lichtete sich der Nebel, und man sah eine schwache Sonne gegen das Zwielicht ankämpfen."

    Lange, lange Zeit befand sich "Alchemie der Unterblichkeit" auf meinem Wunschzettel, weshalb ich wahnsinnig froh war, als ich es endlich in meinen Händen hielt. Allerdings stellte sich schon bald heraus, dass die Vorfreude vergebens war, denn hinter dem schönen Cover befand sich ein miserables Buch.

    Alles begann mit dem Schreibstil, der zwar nicht schlecht war, aber dafür extrem agehackt wirkte. Kurze für kurze Sätze reihten sich aneinander und nicht selten wurden wichtige Ereignisse in einem kleinen Abschnitt abgehandelt. Auch die Erklärungen verliefen ähnlich kurz - wenn die Autorin sich überhaupt die Mühe machte. 

    Durch diesen Stil blieb alles auf der Strecke: Die Hauptpersonen blieben flach und undetailliert und handelten mehr als einmal nicht nachvollziehbar. Die Handlung plätschert nur so vor sich hin, um im entscheidenden Moment auch in einem kleinen Abschnitt abgehandelt zu werden. Der Plot hinter "Alchemie der Unsterblichkeit" war eher schwach und lag nach der Hälfte des Buches bereits deutlich vor meinen Augen.

    Dabei hatte dieses Buch so großes Potenzial! Denn die Geschichte verzaubert seine Leser mit seinem Einfallsreichtum - nur um sogleich glorreich unterzugehen, da die Umsetzung in keinster Weise mithalten konnte. Schade.

    Fazit: Das Potenzial war da, doch leider mangelte es gewaltig an der Umsetzung. Einen Stern gibt es von mir. 

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    Rennhennvor 5 Jahren
    Unterhaltsamer Vampir- und Werwolf-Krimi

    Wir befinden uns im Jahre des Herrn 1711. Der junge Karlsruher Inspektor Icherios Creihn wird überraschend zur Aufklärung einer brutalen Mordserie in das Städtchen Dornfelde im Schwarzwald abberufen. Die Anweisungen seiner Auftraggeber sind knapp und nicht allzu aufschlussreich und am Ziel angekommen stellt Creihn mit Schrecken fest, von Vampiren und Werwölfen umgeben zu sein, die hier Seite an Seite mit Menschen leben. Die Ermittlungen erweisen sich nicht nur wegen der ungewöhnlichen Gegebenheiten als sehr schwierig, auch das aufkeimende Misstrauen zwischen Menschen und Dunkelwesen sowie das kaltblütige Vorgehen des Mörders, setzen Creihn enorm unter Druck.

    Eigentlich bin ich keine große Leserin von klassischen Fantasy-Geschichten. Diese hier hat mich jedoch gleich gefesselt, vielleicht weil es sich im Grunde genommen um einen Krimi handelt. Außerdem steh ich auf Vampire und Werwölfe
    Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf und dank des schnörkellosen Schreibstils der Autorin kommt man gut voran. Die Charakterbeschreibungen sind meiner Meinung nach gelungen: die Unsympathischen kann man nicht leiden, die Netten schließt man schnell ins Herz und die Rätselhaften sind schwer zu durchschauen.

    Apropos Durchschauen. Ich hatte schon sehr bald eine konkrete Ahnung, wer der Täter ist und sollte mit meinem Tip auch Recht behalten. Meiner Meinung nach hat die Autorin ein paar zu offensichtliche Randbemerkungen ins Geschehen einfließen lassen. Dies hat meinem Lesevergnügen dennoch keinen Abbruch getan, denn es war spannend mitzuverfolgen wie der Mörder den Ermittlern bis zum Schluß immer einen Schritt voraus ist und wie sich Creihn nach und nach die Lösung des Falls erschließt.

    Die Geschichte selbst hat mich gefesselt. Allerdings sind mir gleich zu Beginn diverse Parallelen zu Tim Burton’s Film “Sleepy Hollow” aufgefallen. Die Hauptfigur Icherios Creihn ähnelt nicht nur namentlich der von Johnny Depp gespielten Filmfigur Ichabod Crane. Beide teilen streng wissenschaftliche Ansichten und haben Schwierigkeiten, das Übersinnliche zu akzeptieren. Beide verlieben sich in die zarte Tochter ihres Gastgebers und beide haben rätselhafte Narben, die auf ein dunkles Geheimnis schließen lassen. Man mag das als Hommage sehen, ich war allerdings ein wenig enttäuscht, hatte ich mir von dem Roman doch etwas mehr erwartet, als einen Aufguss einer mir altbekannten Geschichte. Glücklicherweise verlor sich dieser Eindruck beim Weiterlesen, denn die Geschichte rückt dann doch wieder von “Sleepy Hollow” ab.

    Sehr schade finde ich, dass das Lektorat offensichtlich nicht so funktioniert hat wie es hätte sollen: Im Text verstecken sich zahlreiche Tipp- und Zeichenfehler. Natürlich gibt es immer mal ein oder zwei Fehlerchen in Büchern, bei so langen Texten ist das einfach nicht komplett auszuschließen, zumal ja auch nur ganz normale Menschen am Werk sind. Hier tritt dieses Phänomen allerdings gehäuft und auffallend oft auf, was mich persönlich wirklich stört. Ich hoffe, dass vor einer eventuellen Neuauflage nochmals korrigiert bzw. in den Fortsetzungen der Reihe von Vorneherein mehr Sorgfalt beim Lektorat aufgewendet wird.

    Trotz der erwähnten Mängel habe ich mich beim Lesen von Kerstin Pfliegers Erstlingswerk ausgesprochen gut unterhalten gefühlt und werde mir daher gerne den Nachfolger “Der Krähenturm” zu Gemüte führen. Ich bin gespannt, wie sich der junge Inspektor weiterentwickelt und bin natürlich neugierig zu erfahren, was es mit seinen Narben auf sich hat.

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    Abraxandrias avatar
    Abraxandriavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Alchemie der Unsterblichkeit" von Kerstin Pflieger

    Der etwas scheue Inspektor Icherios Ceihn wird im Jahre 1771 von Karlsruhe aus in das düstere Dornfelde, einem mystischen Ort mitten im tiefen Schwarzwald, geschickt. Dort soll er eine brutale Mordserie aufklären. Keiner glaubt jedoch daran, dass der Inspektor die Fähigkeit besitzt. etwas gegen den Mörder zu unternehmen. Auch der Inspektor möchte am liebsten ganz schnell wieder weg. Eine schaurige Reise beginnt für ihn und er lernt Wesen kennen, von denen er nicht zu träumen gewagt hätte...
    *
    Meine Meinung:
    "Die Alchemie der Unsterblichkeit" ist der erste Roman der Autorin. "Der Krähenturm", die Fortsetzung, ist bereits erschienen. Im April 2013 wird mit "Sternenseelen, wenn die Nacht beginnt" ihr drittes Werk veröffentlicht.
    Der Schreibstil der Autorin reißt den Leser einfach mit. Man mag gar nicht glauben, dass dies ihr erstes Werk ist. Spannend und gruselig fegt die Handlung ohne Atempause über die Seiten. Einzigst den Anfang fand ich etwas schwerfällig, zumindest fiel mir der Einstieg nicht so leicht. Das Elend und die Hungersnot, die in Karlsruhe zu der Zeit herrschten, schreckten mich zunächst ab. Doch als es dann zur Fahrt durch den Schwarzwald und ins Dunkle Territorium übergeht, ist mein Interesse geweckt und ich verschlinge das Buch.
    Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Lange habe ich falsch gerätselt, wer wohl als Mörder in Frage kommt. Erst ganz zum Schluss kam mir ein Verdacht.
    Die Morde sind nichts für schwache Nerven und werden detailliert geschildert. Mir hätte es auch gereicht, wenn nur die Opferfunde erwähnt worden wären. Ich brauche keine Beschreibung der Vergehensweise des Täters. Das war mir etwas zu genau und zu schockierend.
    In Dornfelde begegnen dem Inspektor eine Vielzahl dunkler Wesen. Da gibt es Vampire, Werwölfe, Worge, Geister, Ghoule, Irrlichter und so manches mehr. Icherios macht in diesem düsteren Ort eine Wandlung durch und ist nicht mehr der selbe, als er nach Mordaufklärung den Ort wieder verläßt. Er entdeckt ungeahnte Stärken in sich und nimmt eine Menge Wissen mit nach Hause.
    In dem dunklen Ort trifft man auf jede Menge sympathische wie auch abschreckende und rätselhafte Gestalten. Von den Nebencharakteren mochte ich besonders Renfin (den Kutscher), Kolchin (den Flurhüter), Calan (den Vampirfürsten) und Rabensang (den Anführer der Werwölfe).
    Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch, sogar gleich zwei. Zuerst weckt die Tochter des Bürgermeisters Icherios Begehren, dann die Vampirschwester des Fürsten.
    Der Roman hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es eine Spur zu düster für mich war. Darum vergebe ich einen Punkt Abzug.
    *
    Fazit:
    Ein packender Mystery-Thriller, der nach mehr als nur einer Fortsetzung schreit.

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    Blackfairy71s avatar
    Blackfairy71vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Alchemie der Unsterblichkeit" von Kerstin Pflieger

    Gelungenes Roman-Debut. Eine Hommage an den Film "Sleepy Hollow", das gibt die Autorin auch offen zu.
    Was der Spannung aber auch keinen Abbruch tut. Das Buch bringt frischen Wind ins Genre.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    kerstin_pfliegers avatar
    Zehn deutsche Fantasy-Autorinnen und -autoren verschiedener Verlage, rufen auf zur Online-Schatzsuche! Wenn ihr einem magischen Pfad aus Links folgt, gelangt ihr nacheinander auf Blogs und Websites von deutschen Fantasyautoren. Auf jeder dieser Seiten ist ein Buchstabe versteckt. Zusammengesetzt ergeben diese Buchstaben das Lösungswort. Unter den richtigen Einsendungen** verlosen wir zehn signierte fantastische Romane, von jedem von uns Autoren, die an dieser Schatzsuche beteiligt sind, einen. Der Hauptpreis, der zusätzlich verlost wird, ist ein Paket, in dem sich zehn* signierte Romane befinden! Die Hinweise findet ihr ab 1. August 2011, die Suche startet auf der Website von Jeanine Krock (www.jeaninekrock.de). An der Verlosung teilnehmen kann jeder, der eine E-Mail mit dem richtigen Lösungswort und seiner vollständigen Anschrift an schatzsuche@kerstin-pflieger.net schickt. Zeit habt ihr bis zum 08.08.2011 um 8.08 Uhr. Das ist der Einsendeschluß. Ihr dürft drei der zur Wahl stehenden Bücher nennen – wir versuchen eure Wünsche zu berücksichtigen. Viel Glück! *Die Bücher zur Auswahl sind: (Nach Autoren alphabetisch geordnet) “Portal des Vergessens” von Stephan R. Bellem “Dein Blut für ewig” von Michaela F. Hammesfahr “Nachtglanz” oder “Schattenschwingen” von Tanja Heitmann “Flügelschlag” von Jeanine Krock “Staub zu Staub” oder “Hexenseelen” von Olga Krouk “Die Bruderschaft des Schwertes” von Christoph Lode “Schattenblüte – die Verborgenen” von Nora Melling “Die Alchemie der Unsterblichkeit” von Kerstin Pflieger “Grim- das Siegel des Feuers” oder “Grim – das Erbe des Lichts” von Gesa Schwartz “Hexendreimaldrei” oder “Jagdzeit” von Claudia Toman ** Eingesandte Post- und E-Mailadressen werden nur für dieses Gewinnspiel gespeichert und weder weitergegeben noch für andere Zwecke verwendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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