Kerstin Ruhkieck

 4,2 Sterne bei 538 Bewertungen
Autorenbild von Kerstin Ruhkieck (©)

Lebenslauf von Kerstin Ruhkieck

Der Kindheitstraum: Kerstin Ruhkieck, geboren in 1979, schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Sie schreibt Psychothriller für Erwachsene und Jugendbücher, beides Genre, die sie selbst gerne liest. Mit dem Motto "Ich kreiere, also bin ich" feiert sie ihren erfüllten Kindheitstraum, indem sie ihre Leser an ihrer Fantasiewelt teilhaben lässt. Nachdem das Leben einige Stolpersteine für sie bereitgehalten hatte, holte die Autorin ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte einige Zeit Deutsche Sprache und Literatur in Hamburg. Kerstin Ruhkieck ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Alle Bücher von Kerstin Ruhkieck

Cover des Buches Forbidden Touch 1: Sieben Sekunden (ISBN: 9783551300751)

Forbidden Touch 1: Sieben Sekunden

 (125)
Erschienen am 01.02.2017
Cover des Buches Was geschah mit Femke Star (ISBN: 9783959914413)

Was geschah mit Femke Star

 (114)
Erschienen am 03.12.2018
Cover des Buches Forbidden Touch - Acht Momente (ISBN: 9783646601176)

Forbidden Touch - Acht Momente

 (72)
Erschienen am 07.07.2016
Cover des Buches Forbidden Touch - Neun Seelen (ISBN: 9783646601183)

Forbidden Touch - Neun Seelen

 (59)
Erschienen am 06.10.2016
Cover des Buches Without Worlds (ISBN: 9783646300215)

Without Worlds

 (41)
Erschienen am 31.03.2017
Cover des Buches Schmetterlinge im Dunkeln (BitterSweets) (ISBN: 9783646601534)

Schmetterlinge im Dunkeln (BitterSweets)

 (30)
Erschienen am 17.06.2015
Cover des Buches In deinen Augen der Tod (ISBN: 9783740814304)

In deinen Augen der Tod

 (29)
Erschienen am 17.03.2022

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Kerstin Ruhkieck

Cover des Buches In deinen Augen der Tod (ISBN: 9783740814304)
qhanqibe2s avatar

Rezension zu "In deinen Augen der Tod" von Kerstin Ruhkieck

Flüssig geschrieben & voller guter Plottwists
qhanqibe2vor einem Monat

Ein überraschend guter Thriller über Olivia, die nach einer verheerenden Geiselnahme in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Doch nicht nur wird dort gemunkelt, dass sie eine Komplizin der Täter sein soll, jemand scheint sie zu verfolgen, während sie ihrer ganz eigenen Suche nachgeht. Der Schreibstil erzählt aus Olivias Sicht und liest sich sehr einfach und flüssig, was angenehm ist. Nur manchmal wird aus der Erzählerperspektive geschildert, wenn es um einige Nebencharaktere geht. Und auch wenn das erste Drittel der Geschichte relativ langsam verläuft - es gibt ein paar Rückblenden und Olivias Lebenssituation wird beleuchtet - wird es schnell danach jedoch wirklich spannend und einen erwarten überraschend tolle Wendungen. Der Plot ist echt gut gemacht und komplexer als man zuerst denkt, wenn sich langsam die Puzzleteile zusammenfügen - die Geiselnahme, das Verschwinden ihres besten Freundes, das Geheimnis ihres Vaters, ein neugieriger Journalist - alles hängt zusammen und auf vieles kommt man nicht so leicht. Besonders der finale Twist am Ende haut nochmal richtig rein. Die Protagonisten sind dabei verständlich und man fühlt sehr mit Olivia, die einem auch relativ sympathisch ist. Insgesamt also ein kurzweiliger Thriller, der mit seinen gut inszenierten Plottwists überzeugt und den man am Anfang nicht unterschätzen sollte. 

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Cover des Buches In deinen Augen der Tod (ISBN: 9783740814304)
aly53s avatar

Rezension zu "In deinen Augen der Tod" von Kerstin Ruhkieck

Mit diesem Thriller konnte mich Kerstin Ruhkieck wirklich beeindrucken und sprachlos machen.
aly53vor 2 Monaten

„In deinen Augen der Tod“ von Kerstin Ruhkieck hat mich inhaltlich sehr angesprochen. Dieses Buch hat mich wirklich lange beschäftigt, ich habe wohl 2 Wochen für diesen Thriller gebraucht. Aber nicht, weil er so schlecht ist. Sondern weil ich diese Pausen brauchte, weil es doch unglaublich drückend und schwer ist. Aber wenn ich pausiert habe, musste ich trotzdem immer an Olivia und ihre Geschichte denken.

Was wohl schon genug sagt.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und einnehmend. Die Atmosphäre sehr düster und beklemmend.

Hierbei erfahren wir überwiegend die Perspektive von Olivia und ich muss tatsächlich sagen, dass ich nie wusste, ob ich sie überhaupt mag. Sie hat eine sehr eigene Art an sich. Sie lässt keine Nähe zu, kapselt sich ab. Was angesichts ihres Hintergrundes absolut verständlich ist.

Man hat das Gefühl, sie lebt in der Vergangenheit, versucht sich völlig verzweifelt an etwas festzuhalten, was schon längst nicht mehr da ist.

Ihre Dämonen zwingen sie in die Knie und lassen sie unsägliche Qualen erleiden.

Daneben konnten mich auch die Nebencharaktere absolut begeistern und sind absolut greifbar.


Wir tauchen hierbei in Vergangenheit und Gegenwart ein. Des Weiteren unterteilt die Autorin das ganze Geschehen in vier Teile.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Besonders was das Geiseldrama angeht, erhält man so einen tieferen Einblick.

Man merkt aber auch ,wie sich Olivia auf ihrem weiteren Weg immer mehr verliert.

Sie zerbricht förmlich vor den eigenen Augen.

Lässt sich vollkommen von ihrem Schmerz und inneren Zerrissenheit leiten und wegtragen.

Daneben ist auch Malte unbedingt erwähnenswert, von dem ich nie wusste, was er eigentlich im Schilde führt.


Kerstin Ruhkieck hat sehr ernste Themen mit sehr viel Feingefühl behandelt und dadurch greifen sie auch so, wie sie sollen.

Menschlich gesehen, macht es einfach nur fertig, weil es so extrem ist, womit Olivia hier konfrontiert wird.

Das ist wirklich heftig. Zum einen geht es um Schuld und Verantwortung.

Aber zum anderen ist es so heftig, dass die Menschen immer noch nicht verstanden haben, wie sehr Worte und Handlungen verletzen können.

Schuldzuweisungen sind schnell erteilt.

Aber wer gibt Ihnen das Recht dazu?

Warum wird nicht hinterfragt?

Das schlimmste ist, es ist wie eine Kettenreaktion. Ist sie einmal ins Rollen gekommen, ist das große Ganze nicht mehr aufzuhalten.


Psychologisch gesehen, bin ich absolut begeistert, was Kerstin Ruhkieck hier abgeliefert hat.

Ich muss allerdings auch sagen, dass es eine enorm schwere Kost und sehr anspruchsvoll ist.

Weil sie sehr detailliert und mit psychologischer Feinarbeit an die Sache herangeht.

Sie baut Wendungen ein, die mich wirklich heftig erwischt haben und mit denen ich in dieser Form niemals gerechnet habe.

Wow, da fiel mir wirklich die Kinnlade runter.

Ich komme damit immer noch nicht klar.

Mit so einer Art ,die Dinge zu beschönigen und daraus den eigenen Vorteil zu ziehen.

Selbstverliebtheit, Arroganz und so manische Züge.

Es trägt Züge von Wahnsinn und Paranoia in sich. Und trägt definitiv zum nachdenken bei.


Fazit:

Mit “ In deinen Augen der Tod “ konnte mich Kerstin Ruhkieck wirklich beeindrucken und sprachlos machen.

Ein psychologisches Drama, das seine Wirkung erst nach und nach entfaltet und das immer wieder mit Tragik und ernsten Themen hervorsticht.

Es besticht mit Wendungen, bei denen mir glatt die Kinnlade runtergeklappt ist.

Unbedingt lesen.


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Cover des Buches Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes (ISBN: 9783959914154)
Buechervorhersages avatar

Rezension zu "Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes" von Kerstin Ruhkieck

Eine Gefühlsachterbahn, mit Vorsicht zu genießen
Buechervorhersagevor 3 Monaten

Mir fällt es gerade sehr schwer dieses Buch zu bewerten. Es hat mich emotional sehr durchgerüttelt und so extrem wütend gemacht, aber ich kann Kerstin keinen Vorwurf dafür machen. Es ist die Realität, das was manchen Menschen im Leben widerfährt, in der Schule, in der Familie, in einer Freundschaft, in einer Beziehung. Nora tat mir einerseits sehr leid, andererseits hat mich ihr Verhalten wütend gemacht. Warum lässt sie sich so behandeln von Lyssa, Jacob und Allia? Warum setzt sie dem nichts entgegen und beendet nichts davon? Sie ist das typische ruhige, schüchterne Mädchen, die Außenseiterin, die Gemobbte, die für alle auch noch Verständnis und Mitgefühl aufbringt. Selbst wenn sie es verdient haben muss sie auf sich achten und darf sich nicht aufopfern, um Andere zu "reparieren". Ich kann verstehen, was sie von Anfang an in Jacob gesehen hat, das gibt ihm aber kein Recht so mit ihr zu reden, sie so zu behandeln. Mit Jacob könnte ich erst gegen Schluss etwas mitfühlen, auch wenn er es vorher auch verdient hätte, aber sein Verhalten hat es mir einfach unmöglich gemacht ihn sympathisch zu finden. 

Da es für das Buch keine Triggerwarnung gibt möchte ich eine aussprechen : 

Dieses Buch ist nicht locker, lustig, unterhaltsam, wie es den Anschein macht. Man sollte dieses Buch erst ab 18 lesen und wenn man psychisch gefestigt ist und etwas von der Geschichte lernen kann und sie sich nicht zum Vorbild nimmt. Dieses Buch ist voller toxischer Beziehungen und die Lesenden sollen sich vor Augen halten, dass die verschiedenen Beziehungen in diesem Buch nicht gesund sind und man sich Hilfe suchen sollte, wenn man so etwas gerade selbst erlebt.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Geschichte trotz der schwierigen Thematik sehr packend war, ich habe mitgefühlt und mitgefiebert und bin erstaunt, wie viel auf 177 Seiten passieren kann. 

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