Kerstin Ruhkieck

 4.3 Sterne bei 410 Bewertungen
Kerstin Ruhkieck

Lebenslauf von Kerstin Ruhkieck

Der Kindheitstraum: Kerstin Ruhkieck, geboren in 1979, schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Sie schreibt Psychothriller für Erwachsene und Jugendbücher, beides Genre, die sie selbst gerne liest. Mit dem Motto "Ich kreiere, also bin ich" feiert sie ihren erfüllten Kindheitstraum, indem sie ihre Leser an ihrer Fantasiewelt teilhaben lässt. Nachdem das Leben einige Stolpersteine für sie bereitgehalten hatte, holte die Autorin ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte einige Zeit Deutsche Sprache und Literatur in Hamburg. Kerstin Ruhkieck ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Alle Bücher von Kerstin Ruhkieck

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Forbidden Touch 1: Sieben Sekunden

Forbidden Touch 1: Sieben Sekunden

 (118)
Erschienen am 01.02.2017
Forbidden Touch - Acht Momente

Forbidden Touch - Acht Momente

 (66)
Erschienen am 07.07.2016
Forbidden Touch - Neun Seelen

Forbidden Touch - Neun Seelen

 (53)
Erschienen am 06.10.2016
Was geschah mit Femke Star

Was geschah mit Femke Star

 (54)
Erschienen am 03.12.2018
Without Worlds

Without Worlds

 (41)
Erschienen am 31.03.2017
Schmetterlinge im Dunkeln (BitterSweets)

Schmetterlinge im Dunkeln (BitterSweets)

 (29)
Erschienen am 17.06.2015
Hannahs Narben (The Infinite Pain Trilogy)

Hannahs Narben (The Infinite Pain Trilogy)

 (11)
Erschienen am 07.05.2014

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Neue Rezensionen zu Kerstin Ruhkieck

Neu

Rezension zu "Was geschah mit Femke Star" von Kerstin Ruhkieck

Heikles Thema schlecht verpackt
mareikeplvor einem Monat

Einem Buch mit solch einem heiklen Thema eine schlechte Bewertung zu geben, fällt mir nicht leicht. Leider war der Anfang viel zu unrealistisch, weshalb ich nach den ersten 50 Seiten schon keine Lust mehr darauf hatte. Dennoch war ich neugierig und wollte dem Buch und der Autorin eine Chance geben. Einige Passagen zogen sich allerdings wie Kaugummi in die Länge und als Leser war ich danach nicht viel schlauer. Ich habe das Buch schlussendlich nach knapp 350 Seiten abgebrochen. Für mich war es einfach nicht das richtige. 

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Rezension zu "Was geschah mit Femke Star" von Kerstin Ruhkieck

verstörend, aufrüttelnd und regt zum nachdenken an
Jessica_Dianavor einem Monat

Achtung Triggerwarnung:

Jedes Mädchen hat ein schmutziges Geheimnis. Jedes. Auch du.
Doch was würdest du tun, wenn dein Geheimnis eigentlich meins wäre, und nur ich, nicht du, die Wahrheit kenne?

Einst waren Femke und Anouk beste Freundinnen, bis ein Verrat die beiden entzweite. Was blieb, war die Hassliebe zweier Mädchen, die sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hatten. Doch als Femke eines Tages Anouk um Hilfe bittet, kommt es zu einem schrecklichen Unfall, der Anouks Leben für immer verändert.
Von hässlichen Erinnerungsfetzen geplagt, versucht Anouk herauszufinden, was Femke widerfahren ist, und stößt dabei auf eine Mauer des Schweigens. Und auch die Zeit arbeitet gegen sie, als Anouk die Hauptverdächtige eines Verbrechens wird, das sie nicht begangen hat …

***
Triggerwarnung: Dieses Buch enthält mögliche Auslösereize, die bei Personen mit posttraumatischer Belastungsstörung zu einer Verschlechterung ihrer Symptome führen können.

Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, insbesondere weil ich in einigen Rezensionen das Wort "verstörend" gelesen habe.

Die Geschichte an sich war verwirrend und es dauerte eine Weile bis ich mich damit abgefunden hatte, dass ich nicht komplett dahinter komme, was genau die Autorin mit bestimmten Absätzen ausdrücken wollte. Trotzdem empfand ich das Buch als "Pranger". Es geht um eine ernste Thematik und es wird deutlich, wie schnell man sich doch verlieren kann. 

Es ist ein Buch, dass einem im Gedächtnis bleibt und mit dem typischen Opfer/Täterbild aufräumt, da es in diesem Roman ein steter Wechsel ist und man schnell nicht mehr erkennt, wer hier was ist,

Themenschwerpunkt nicht auf die Vergewaltigung bezogen ist Sexualität, ein Thema das uns sicher alle beschäftigt und vor allem eines, bei dem man gerade als Jugendlicher unsicher ist. Hier fand ich eine Szene schockierend, bei der ein Junge nicht mit seiner "großen Liebe" seine erste sexuelle Begegnung haben wollte sondern stattdessen mit einer anderen Frau, die zum Sex mit ihm "gezwungen" wird. Da bleibt doch die Frage hängen? Spukt etwas in dieser Art wirklich in den Köpfen junger Leute. Wenn ja, was geht schief - wo ist das Bild, welches ich mir früher gemacht habe von wegen die erste Erfahrung mit dem Partner, aber auch nicht gleich sofort sondern erst wenn man länger zusammen ist usw. Ist Sexualität mittlerweile wirklich eine Art "Statussymbol"??

Fazit:
Mit "Was geschah mit Femke Star" hat die Autorin einen aufrüttelnden Roman erschaffen, bei dem man sich im Nachgang so manche Gedanken macht. Es ist ein Roman, den ich so schnell sicher nicht vergessen werde. Auch wenn die Story anfangs verwirrend war, verlief für mich in diesem Buch dennoch ein roter Faden. Ich vergebe 4 von 5 Sternen - und das Buch hat den Titel "Jugendthriller" durchaus verdient.

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Rezension zu "Was geschah mit Femke Star" von Kerstin Ruhkieck

Erwartungen nicht erfüllt
HighlandHeart1982vor einem Monat

Dieses Buch wollte ich schon länger lesen, da es auf vielen Social Media Plattformen und Bücherseiten hochgelobt wird. Nur leider kann ich jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, diesen enormen Hype nicht nachvollziehen.

Als allererstes möchte ich einmal bemängeln, dass die Seitenzahl auf sämtlichen Onlineplattformen mit 430 angegeben wird, tatsächlich aber über 502 Seiten verfügt, und da ist das lange Nachwort noch nicht eingerechnet. Sowas finde ich immer sehr bedauerlich, da gerade auch wir Buchblogger immer bemüht sind, die Rahmendaten korrekt zu überbringen.
Inhaltlich:

Die Thematik ist hochbrisant und auch ich finde es sehr wichtig, dass das eine Plattform bekommt. Sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, emotionale Erpressung, dass alles sind Fakten, vor denen man sich nicht verschließen sollte, und es ist gut, dass dies in einem Jugendbuchthriller thematisiert wird.

Leider harkt es hier teilweise arg an der Umsetzung. Es dauert oft sehr lange, bis die Autorin mal klar auf den Punkt kommt, und ich fand es teilweise sehr anstrengend, der Geschichte zu folgen. Dieses ganze Gedankenspiel der Protagonistin ist zum Teil so verworren, dass ich es für die Geschichte eher als störend empfand.

Natürlich ist mir klar, dass Opfer von sexueller Gewalt psychisch mit Sicherheit ziemlich angeschlagen sind, aber ich denke, das hätte man auch weniger verworren in die Handlung einarbeiten können. Desweiteren bin ich der Meinung, dass dem Ganzen sehr an Tempo fehlte und 150 - 200 Seiten weniger dem sicher nicht geschadet hätte.

Außerdem zog sich die Geschichte teilweise wie Kaugummi und ich musste nach spätestens 50 Seiten eine Pause einlegen, was mir bei Büchern, die ich wirklich fesselnd finde, nicht passiert. Das kann aber natürlich auch an der wirklich sehr verstörenden Handlung liegen, dass man da mal öfters durchatmen muss.

Trotz meiner Kritikpunkte hat mich das Buch sehr betroffen gemacht; ich bin entsetzt wie leichtfertig offenbar bei vielen Jugendlichen mit dem Thema Sex und sexuelle Selbstbestimmung umgegangen wird. Klar, es ist nichts neues, dass Frauen, die sich sexuell frei ausleben oft immer noch als Schlampen betitelt werden, wohingegen Männern eher anerkennend auf die Schulter geklopft wird, aber trotzdem war ich wirklich schockiert, was sich da teilweise in der Geschichte draus entwickelt hat. Und das nicht im positiven Sinn.

Fazit:

Die Thematik finde ich nach wie vor wichtig, und es ist auch mutig, alles so ungeschönt und knallhart zu präsentieren, aber nichts desto trotz bin ich der Meinung, dass bei der Umsetzung einiges nicht gelungen ist.

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