Kerstin Ruhkieck Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

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Inhaltsangabe zu „Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes“ von Kerstin Ruhkieck

Vielleicht hätte sie ihn einfach springen lassen sollen ... Niemand liebt Jakob Pol. Auch die „unsichtbare“ Nora Nord nicht. Warum sollte sie auch? Jakob ist ein überheblicher Einzelgänger, der immerzu Cowboystiefel trägt und irgendwie alles Scheiße findet. Doch als er sich vom Schuldach stürzen will, behauptet sie, in ihn verliebt zu sein, um sein Leben zu retten. Warum auch immer. Ganz blöde Idee. Denn Jakob entscheidet, dass sie von nun an zusammen sind, wie ein richtiges Paar. Und irgendwie kommt Nora aus der Nummer nicht wieder raus. In der Schule beginnen die „wir-glotzen-Nora-an“-Tage und Jakob lässt keine Gelegenheit aus, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Genau das, was Nora in ihrem verkorksten Leben gerade braucht. Doch dann, … ja dann kommt der Tag des hässlichen Hundes, der irgendwie alles verändert. Wer ist Jakob wirklich?
Ein Anti-Märchen.

Eine totale Überraschung!

— MonkeyMoon

Ein Buch, das man gelesen haben muss!!!

— die_tanja_

http://aliswerk.blogspot.de/2017/05/ein-cowboy-am-nord-pol-rezension.html

— Lubig2

Ein ganz besonderes Buch mit Tiefgang und Witz.

— Lila-Buecherwelten

Eine tiefsinnige Geschichte über Einsamkeit und Oberflächlichkeit, die mich sehr berührt hat

— Sandra251

Ich hätte nie so eine tiefsinnige Geschichte hinter diesem Titel erwartet. Eine wunderschöne Story einer tollen Botschaft.

— Buecherwurm22

Das beste Beispiel, wie Selbstmord dein Leben verändern kann.

— SASSIE_0707

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  • Erwartungen übertroffen!

    Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

    MonkeyMoon

    01. August 2017 um 13:49

    Die Geschichte um Nora und Jakob ist keine klassische Liebesgeschichte. Sie ist nicht romantisch und dennoch fand ich die Geschichte wunderschön. Bereits ab der ersten Seite werden ernste Themen angesprochen. Dazu zählen Selbstmord, Schönheitswahn, Oberflächlichkeit, Einsamkeit, Mobbing ...Man könnte sich jetzt fragen, wie ein Buch, welches solche Themen in so einer Masse behandelt, Spaß machen kann. Denn genau das sollte ein Buch schließlich: Spaß machen. Bei mir ist es der Autorin gelungen. Ich hatte von Anfang an Spaß an der Geschichte, denn an vielen Stellen werden die Themen mit einem Humor behandelt, der mich sehr angesprochen hat. Außerdem erlebt man im Laufe der Geschichte mit, wie Nora und auch Jakob mit diesen schweren Themen umgehen. Es gelingt nicht immer auf Anhieb und das entspricht schließlich der Realität. Eine Depression verliert man nicht dadurch, dass einem jemand sagt, man soll gefälligst wieder glücklich sein. Dieses Buch ist ein kurzweiliges und doch intensives Leseerlebnis.

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  • Sehr tiefsinnig und sehr traurig aber ich habe auch schallend gelacht.

    Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

    Lubig2

    18. May 2017 um 10:06

    Sehr tiefsinnig und sehr traurig aber ich habe auch schallend gelacht.Man sollte öfters zu Autorenlesungen gehen, ich habe Kerstin Ruhkieck im Drachennest gehört und war begeistert - ich hätte mir das Buch sonst nie gekauft - mir wäre etwas entgangen.Die Autorin hat einen sehr feinen tiefgründigen Humor, der immer wieder zwischen den traurigen Sequenzen durchblitzt.Nora hat ihr eigenes Päckchen zu tragen, aber das hindert sie nicht daran Zivilcourage zu beweißen und Verantwortung zu übernehmen. Dass es sich bei Jakob um einen Kotzbrocken handelt, gilt dabei nicht als Ausrede. Die Autorin beschreibt mit sehr feinem Humor die Nickeligkeiten einer "Schein-Beziehung" zwischen dem Mauerblümchen und dem Cowboy.Was Nora mit dieser Aktion erreichen will, ist von Anfang an klar, aber was Jakob für Beweggründe hat, bleibt bis ganz zum Schluss unklar.Immer wieder gelingt es der Autorin dem Leser glaubhaft zu machen, warum Nora Jack nicht endlich in den Wind schießt.Fazit: unbedingt lesen, es lohnt sich!

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  • Anders und besonders

    Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

    Lila-Buecherwelten

    07. April 2017 um 22:00

    Meine Meinung: Die Geschichte war irgendwie völlig absurd. Aber trotzdem ergab sie Sinn. Ja, schon an dieser Aussage merkt man, wie sehr das Buch bewegt. Die Geschichte von Nora und Jakob geht unter die Haut, regt zum Nachdenken an und hat einfach unglaublich viel Tiefgang. Sie bewegt, sie ist anders und gerade deshalb so toll. Diese Andersartigkeit, bei der man ständig denkt: „Kann sowas wirklich passieren?“, ist es, die „Ein Cowboy am Nord-Pol“ zu etwas ganz Besonderem macht. Ein Buch über eine Beziehung, die keine ist? Ein Buch über zwei Menschen, die sich hassen, sich aber nicht trauen, das zuzugeben und deshalb zusammenbleiben? Klingt nach toller Unterhaltung, nach Witz, nach Komplikationen – und genau das ist es auch. Aber darüber hinaus eben auch noch mehr. Es geht in die Tiefe und es überrascht. Ach, ich weiß auch nicht genau, was ich eigentlich noch sagen soll. Man kann das Ganze gar nicht so wirklich in Worte fassen, finde ich. Man muss es erleben. ;-) Lest das Buch einfach, es ist herrlich anders und wird euch überraschen und berühren. Garantiert.

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  • Eine tiefsinnige Geschichte über Einsamkeit und Oberflächlichkeit, die mich sehr berührt hat

    Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

    Sandra251

    19. March 2017 um 11:29

    Eine Geschichte wie aus den wahren Leben, die genau deswegen so berührt"Vielleicht hätte sie ihn einfach springen lassen sollen ... Niemand liebt Jakob Pol. Auch die „unsichtbare“ Nora Nord nicht. Warum sollte sie auch? Jakob ist ein überheblicher Einzelgänger, der immerzu Cowboystiefel trägt und irgendwie alles Scheiße findet. Doch als er sich vom Schuldach stürzen will, behauptet sie, in ihn verliebt zu sein, um sein Leben zu retten. Warum auch immer. Ganz blöde Idee. Denn Jakob entscheidet, dass sie von nun an zusammen sind, wie ein richtiges Paar. Und irgendwie kommt Nora aus der Nummer nicht wieder raus. In der Schule beginnen die „wir-glotzen-Nora-an“-Tage und Jakob lässt keine Gelegenheit aus, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Genau das, was Nora in ihrem verkorksten Leben gerade braucht. Doch dann, … ja dann kommt der Tag des hässlichen Hundes, der irgendwie alles verändert. Wer ist Jakob wirklich? Ein Anti-Märchen."In ihrem Buch, mit dem humorvollen Titel "Cowboys am Nordpol oder der Tag des hässlichen Hundes" erzählt Kerstin Ruhkieck die Geschichte von Nora Nord und Jakob Pol. Der Schreibstil ist direkt und unverhohlen und nachvollziehbar. Einige Szenen haben mich zum weinen gebracht, weil sie sehr genau zeigen, wie gemein und oberflächlich Menschen zueinander sein können und doch finde ich es einfach großartig, dass Kerstin eine Geschichte festgehalten hat, die vermutlich jedem dritten auf dieser Welt in seiner Schulzeit passieren könnte - eine Geschichte wie aus dem wahrem Leben eben :-)Jakob Pol ist ein Schönling der beliebt aber absolut unnahbar ist. Im Gegensatz zu ihm versucht Nora jeden Tag zu überstehen und mehr oder weniger unscheinbar zu bleiben. Eines Tages fordert das Schicksal die beiden heraus und deren Wege kreuzen sich. Obwohl Nora Jakob nicht leiden kann, fühlt sie sich verpflichtet Jakob das Leben zu retten und dieser sieht das, zu Noras bedauern, als Anfang ihrer Beziehung. Von da an beginnt Noras Leben auch bergab zu gehen. Jakob behandelt sie dermaßen schlecht, dass man sich wirklich denkt, warum er das ganze nicht einfach beendet. Nora finde ich sehr sympathisch, denn obwohl Jakob sie quasi wie Dreck behandelt, wächst sie an der Beziehung. Sie wird stärker, entwickelt mehr Selbstbewusstsein und beginnt zu erkennen was sie eigentlich vom Leben will. Mobbing ist nicht in Ordnung, das ist absolut keine Frage, aber ich bewundere Menschen, die nicht einknicken sondern daran wachsen. "Jakob war ein Opfer der Gesellschaft, die ihn umgeben hatte. Er war ein gequälter, verzweifelter und hilfloser Mensch, der nur etwas wärme brauchte, und Verständnis dafür, warum er so war. Und wenn es das einzige war, was Nora noch für ihn tun konnte, dann würde sie es auch machen - ihn verstehen." Ich finde, dieses Zitat sehr wichtig, denn es fasst sehr gut zusammen, was wahrscheinlich in den meisten Mobbern oder Menschen wie Jakob Pol vorgeht. Wenn man sich diese Zeilen zu Herzen nimmt, fällt doch einiges leichter ;-)Nach und nach klärt sich im Buch auf, warum Jakob an etwas festhält, das ihm selbst genau so wenig zu gefallen scheint wie Nora. Beide Protagonisten entwickeln sich weiter, verarbeiten vergangenes und finden ihre eigenen Lebenswege. Und Cowboys am Nordpol Oder Der Tag des hässlichen Hundes, lehrt, dass sich Geduld und ein Blick hinter die Fassade oft lohnen kann. Das Leben ist nicht leicht, doch aus allen noch so schlimmen Erlebnissen und Ereignissen können wir lernen und wachsen und am Ende wird auf die ein oder andere Weise immer alles irgendwie gut ;-)Vielen Dank für dieses Buch Kerstin Ruhkieck!

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  • Außergewöhnlich und tiefsinnig

    Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

    Schoki-Shake-Rita

    19. March 2017 um 10:32

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Ich bin einfach sprachlos, so unfassbar gut hat es mir gefallen. Es ist unglaublich emotional und hat mich sehr tief berührt. Meine Hochachtung an die Autorin für ihr Feingefühl, was derartige Storys angeht. Ich habe so sehr mitgelitten, als sei ich selbst an Stelle von Nora. Dies ist ab sofort eins meiner liebsten Bücher. Ich möchte es jedem ans Herz legen, der gern außergewöhnliche und tiefsinnige Geschichten liest.

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  • Eine sehr schöne und tiefgründige Geschichte

    Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

    NataschaSuennen

    25. November 2016 um 13:58

    Nora Nord ist sehr unscheinbar und macht alles, damit sie nicht auffällt. Doch dann hat sie die bahnbrechende Idee, Jakob Pol vor dem Selbstmord zu retten, indem sie ihm ihre nicht ganz echte Liebe gesteht. Der beschließt kurzerhand, dass sie ein Paar sind und von einem Tag auf den anderen kennt jeder Nora. Sie findet sich als Freundin des arrogantesten Jungen überhaupt wieder, aber da sich ihre soziale Ader meldet und sie ihn vor sich selbst retten möchte, bleibt ihr keine Wahl, als die rosarote Brille aufzusetzen. Je mehr die beiden Zeit miteinander verbringen, desto mehr fragt sich Nora, ob Jakob wirklich der Idiot ist, der er vorgibt zu sein...Als ich den Klappentext gelesen und das Cover gesehen habe, hatte ich um ehrlich zu sein, keine so tiefgründige, sonder eher eine lustigere Geschichte erwartet. Die Geschichte hat mich direkt mitgenommen und ich habe sie in einem Stück gelesen. Ich weiß nicht, ob ich so viele Nerven wie Nora gehabt hätte. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, es ließ sehr flüssig lesen. Ein tolles überraschendes Buch, sehr empfehlenswert.

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  • Mehr dahinter als es den Anschein hat

    Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

    Buecherwurm22

    17. September 2016 um 16:33

    Klappentext :Vielleicht hätte sie ihn einfach springen lassen sollen ... Niemand liebt Jakob Pol. Auch die unsichtbare Nora Nord nicht. Warum sollte sie auch? Jakob ist ein überheblicher Einzelgänger, der immerzu Cowboystiefel trägt und irgendwie alles Scheiße findet. Doch als er sich vom Schuldach stürzen will, behauptet sie, in ihn verliebt zu sein, um sein Leben zu retten. Warum auch immer. Ganz blöde Idee. Denn Jakob entscheidet, dass sie von nun an zusammen sind, wie ein richtiges Paar. Und irgendwie kommt Nora aus der Nummer nicht wieder raus. In der Schule beginnen die wir-glotzen-Nora-an -Tage und Jakob lässt keine Gelegenheit aus, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Genau das, was Nora in ihrem verkorksten Leben gerade braucht. Doch dann, ... ja dann kommt der Tag des hässlichen Hundes, der irgendwie alles verändert. Wer ist Jakob wirklich?Ein Anti-Märchen.Meine Meinung :Ich hatte das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen. Der seltsame Titel ließen mich ein lustige Geschichte vermuten, aber es ist so viel mehr. Die Autorin schrieb in ihrer Widmung, ich solle mich überraschen lassen. Das war ich dann beim lesen auch. Irgendwie mein freier Tag so schnell um, dabei wollte ich doch ein Buch unbedingt kesen. Spät abends stand ich vor meinem Bücherregal und nahm mir 3 Bücher raus und wollte bei allen mal kurz reinlesen, und dann entscheiden welches ich lese. Ich hab mit "Ein Cowboy am Nordpol" angefangen und bin da hängen geblieben. Nicht das es mich gleich in seinen Bann schlug, aber es schlich sich so leise und heimlich immer mehr in meiner Leserherz, dass ich es dann gleich komplett durchgelesen habe. Es hat so eine Tiefe,  die man gar nicht dahinter vermutet. Ich war schwer begeistert. Es liefen auch so einige Tränen. Die Botschaft dahinter ist genau DAS, was ich schon seit Jahren immer wieder sage. Die Welt ist so oberflächlich geworden. Niemand schaut wirklich nicht mehr hinter die Kulisse. Man wird nur nach dem äußeren Schein in irgendwelche Schubladen gesteckt. Leider muss ich gestehen, mach ich das auch so manches Mal. Ist doch irgendwie ärgerlich. Das Buch hat mich emotional so mitgenommen, dass ich erst gar nicht schlafen konnte und deswegen musste ich erstmal noch ein anderes Buch angefangen,  um mich abzulenken. Hat zwar nicht ganz geholfen, aber dennoch war es so besser.Ich kann es jeden nur ans Herz legen, lest diese Buch! Es lohnt sich den Blick hinter den Buchdeckel zu riskieren. Ich hab es nicht bereut! 

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  • Nordpol. Eisig kalt und unbewohnbar?

    Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

    SASSIE_0707

    19. August 2016 um 16:49

    Die Idee klang etwas abstrus. Ein Mädchen, dass einem Jungen sagt, dass sie ihn liebt nur um dann mit ihm zusammen zu kommen. Man denkt man weiß, was einen erwartet: Sie kommen sich mit der Zeit näher und irgendwann macht sie ihm nicht nur noch vor, dass sie ihn liebt, sondern tut es tatsächlich. Und er erwidert es. Nun ja... Ganz so ist es nicht. Es wird schlimm für Nora und von Annäherung ist erst einmal überhaupt nichts zu spüren. Das ist der erste große Pluspunkt, den ich hier vergeben kann. Nora und Jakob sind interessante Charaktere, die mit ihren ganz eigenen Sorgen und Problemen zu kämpfen haben. Nora hat nur eine beste Freundin, deren Freundschaft jedoch zu kriseln beginnt, und bis zu jenem Tag von niemandem beachtet wurde, findet sich plötzlich Menschen gegenüber mir denen sie nie etwas zu tun haben wollte. Und Jakob, der Ansichten hat, die man nur verstehen kann, oder versuchen zu verstehen kann, wenn man weiß unter welchen Umständen er aufgewachsen ist. Er macht sich viele Gedanken und meint schon alles zu wissen, was man über das Leben wissen muss. „Die Angst davor, allein zu sein, lässt dich nicht zu dem Menschen werden, der du sein willst.“Werdet aus dem Satz erst einmal schlau! Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich weiß, was er damit sagen will. Beide Charaktere machen eine Entwicklung durch, die sie ohne einander wahrscheinlich nie gemacht hätten. Und Klarheiten treten hervor, die vor allem Nora nie gesehen hätte, wenn keine Komplikationen entstanden wären. Noras Verlangen Jakob vom Selbstmord abzuhalten ist ihr anfangs zwar eine nervige Last, aber schon bald interessiert er sie. Sie möchte wissen, was er für ein Mensch ist und wie er zu dem werden konnte, der er heute ist. Was muss ein solcher Mensch durchmachen? Sie will er herausfinden. Warum sieht er in manchen Augenblicken so gebrochen aus? Und diese Traurigkeit in seinen Augen. Was hat es mit der auf sich? Doch das wird schwieriger, als geplant. Aber es gibt dennoch diese Momente. Momente, in denen er sich öffnet, wenn auch nur ein winziges Stück. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Einzig gestört hat mich irgendwie, wie jemand nur so verbissen daran festhalten kann das Leben eines anderen über sein eigenes zu Stellen. Er behandelt sie schlecht, sehr schlecht an manchen Stellen, aber dennoch bleibt sie bei ihm. Nur aus Pflichtgefühl? Sie erklärt ihr verhalten zwar ausführlich im Buch, aber so richtig kann ich es mir nicht vorstellen.Wer wissen möchte, ob es Nora gelingt oder Jakob ein Hoffnungsloser Fall ist (glaubt mir, es scheint öfters so, als man denkt) der sollte dieses Buch lesen. Es befasst sich mit so viel mehr, als der Klappentext vermuten lässt. Wie kommt man mit den Tücken des Lebens klar? Und die Oberflächlichkeit. Ein wichtiges Thema, dass sich durch das ganze Buch zieht. Ist es in unserer Gesellschaft so, dass nur noch das Oberflächliche zählt? Das Aussehen, die Zahl auf dem Gehaltsscheck? Ich kann es nicht glauben. Will es nicht glauben. Und Nora genauso wenig. Aber Jakob denkt genau das.  Das Buch bringt einen an einigen Stellen zum nachdenken. Ich kann es nur empfehlen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach; perfekt zu lesen.

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