Kerstin Schweighöfer Auf Heineken könn wir uns eineken

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Inhaltsangabe zu „Auf Heineken könn wir uns eineken“ von Kerstin Schweighöfer

Nach ihrem Romanistikstudium träumt Kerstin Schweighöfer von Champagner und einem romantischen Tête-à-Tête mit einem Jean-Irgendwas. Doch wie immer hat das Leben einen anderen Plan, und Kerstin trifft Jan-Kees, bei dem einfach alles stimmt – außer der Nationalität. Jan-Kees kommt aus Holland. Kiffer, Kühe, Tulpen und Tomaten. Soll das ihr großes Los gewesen sein? Oder können Holländer doch mehr, als deutsche Autobahnen verstopfen? Ein Buch für alle, die bereit sind, unser oft belächeltes Nachbarland neu zu entdecken – und für eine Dose Heineken den Champagner schon mal stehen lassen.

Ein tolles Buch, was einen richtig in die Niederlande eintauchen lässt

— Ginger1986
Ginger1986

Ein schönes Buch. Ratgeber und Liebesgeschichte in einem!

— aba
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  • Das Lovelybooks Halloween Wichteln 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Zum Auspacken eurer Wichtelpakete geht es hier! Anmeldeschluss! Eine Anmeldung für dieses Wichteln ist nicht mehr möglich! Hallo liebe Wichtel und solche, die es noch werden wollen. Es ist zwar noch Sommer, auch wenn man das bei den Temperaturen gar nicht glauben möchte, aber wir bereiten uns schon auf das Halloween-Wichteln vor! Eine wunderbare Zeit, um sich tolle Geschenke zu packen, finden wir! Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, mindestens drei Beiträge zu schreiben, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an (Wie das geht? Bitte weiterlesen...) und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! Ihr seid schon angemeldet und möchtet euch mit den anderen Teilnehmern austauschen? Zum Plauderthema geht es hier! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte hier mit einem Beitrag an und beantwortet nachfolgende Fragen in seinem Wunschzettel. Außerdem schickt derjenige mir bitte seine Adresse per privater Nachricht hier über Lovelybooks und teilt bitte auch mit, ob er bereit wäre ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 5. September 2014 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 06. / 07. September 2014 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Oktober 2014 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. Bitte schreibt auf das Päckchen "LB-Halloweenwichteln" oder "Süßes oder Saures??" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 31. Oktober 2014 geöffnet werden darf. Wer am 23. Oktober 2014 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte hier bzw. auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt wurde. Daher hier jetzt ganz klar als neue Regel: Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächste Wichtelaktion gesperrt!!! Damit das nicht vorkommen muss, haben wir in den großen Wichtelaktionen ein Extrapäckchen verlost unter allen, die pünktlich verschickt haben. Unter allen, die uns rechtzeitig ihre richtige Sendungsnummer zusenden, verlosen wir ein kleines Päckchen als Überraschung. Der Gewinner wird kurz nach dem Auspacktermin fürs Halloween-Wichteln bekannt gegeben. ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 31. Oktober 2014 sein. Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 30. Oktober auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Auspackthread, den ich später noch erstellen werde. So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich hier zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist, wann man auspackt und ein kleiner Auspackbericht, am liebsten mit Foto!!! ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 5. September 2014 (Adresse an Daniliesing nicht vergessen!!!) ♦ Wichtelvergabe: 6. / 7. September  (PN von Dani oder Federchen) ♦ spätester Versand: 17. Oktober 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 31. Oktober 2014 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Entweder hier im Thread oder per PN. Ich werde am Ende eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 5. September 2014 melden. *** Teilnehmer: 28horseshoe 30li05 AefKaey Alathaya Anna91 Annesia Anu1990 Asmodeus Baasies BakaMonkey Benny1988 bigchaos booksnstories buchfeemelanie Buchrättin Buecherfreak321 CaryLila Cathy28 ChrischiD cole88 Dahlia Darkangel82 darklittledancer Denraprom DieBerta dieFlo DremCatcher EineBuchliebhaberin Elke Federchen Felan fireez FloareaSoareliu forever_books ginevere gorgeous grinselamm GrOtEsQuE Gwynny jackdeck Janosch79 Jarima Jessilein kalemannia kalligraphin Katinka17 kattii Kleines91 Klusi Krapfen Lainybelle LeJardinDuLivre LeseAlissaRatte lesebiene27 Lesefieber Leseprinzessin1991 Lilasan Lilawandel Lilly_McLeod Lisa457 Litfara liyah40 Loony_Lovegood Lucretia lunaclamor maggy17 Marjuvin MeLi94 Michaela11 Michelle13579 mieken Mika2003 Mikki minori MissKitty Momoko91 MoonlightCat01 N9erz Nachas Nalany nataliea Nenatie nicole_von_o NiliBine70 NinaniN Nynaeve04 Nyoko pamN PanRises Primrose PrinzessinAurora Queenelyza Raindrops Reika-chan rumble-bee samea sarah1395 Sayumi Scathach Schlehenfee Schneekatze Schnien87 SchwarzeRose Schwertlilie79 sjule Somaya sophiathetommo steffchen3010 Sterny88 Stjama Sunny Rose Susi93 The iron butterfly Tiana_Loreen thiefladyXmysteriousKatha thora01 Traeumeline Turtlestar vanillaxcupcake Viva_la_vida Wildpony Winterzauber WolfgangB Yuna216

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  • Lust auf Amsterdam

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    26. June 2014 um 14:29

    Meine Meinung: Beim  Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Buchcover so angesprochen hat. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es ebenfalls in meine Büchertasche. Ich war gespannt auf den Inhalt, denn mit unseren holländischen Verzeihung niederländischen Nachbarn habe ich doch ab und zu auch mal Kontakt. Vielleicht würde ich nach dem Lesen einiges besser verstehen. Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem Buch, wie sie 1990 Jan Kees kennen und lieben lernte. Sie wohnte damals in München und Jan Kees in Leiden. Das war nicht mal eben um die Ecke und deshalb beschloss sie, nach Leiden zu ziehen. Sehr kurzweilig schreibt sie über ihre Erlebnisse mit den neuen Nachbarn und das Erlernen der Sprache. Obwohl auch ich bisher der Meinung war, beim Zuhören einiges zu Verstehen, weil es sich auch in meinen Ohren wie eine Art Dialekt anhörte, wurde ich eines besseren belehrt. Spaßig waren die Ausdrücke, die in unseren Ländern verschiedene Bedeutungen haben und mit denen die Autorin manches Mal für Peinlichkeit sorgte. Mir hat gefallen, dass ich nicht nur lesen durfte, wie es Kerstin Schweighöfer ergangen ist, sondern auch viel neues und interessantes kennen lernen durfte. Wer wissen will, was es mit Nieuw Amsterdam und Yankee auf sich hat, sollte dieses Buch lesen. Es gibt inzwischen reichlich Bücher, in denen die Autoren beschreiben, wie sie sich in einem anderen Land zurecht finden. Nicht immer ist es interessant geschrieben und man hätte sich das Lesen sparen können. Aber ich fand dieses Buch sehr interessant und habe mehr über Land und Leute erfahren. Fazit: Mir hat das Lesen dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall!

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  • Leserunde zu "Das Leben ist eine Windmühle" von Ben Bergner

    Das Leben ist eine Windmühle
    Herbig_Verlag

    Herbig_Verlag

    Habt ihr Lust, in eine chaotische und amüsante deutsch-holländische Familiengeschichte einzutauchen? Dann ist diese Leserunde genau das Richtige! Misanthrop Gabriel ist in Anouks holländischer Großfamilie angekommen – und natürlich wahnsinnig enttäuscht. Die Holländer sind ganz anders, als man sich das immer vorstellt. Keine Camper, keine freie Liebe, und das mit den Drogen war auch schon mal wilder. Dafür Leben in einem typisch holländischen Schuhkartonstapelhaus, selbstverständlich ohne Gardinen, damit den Nachbarn auch nichts verborgen bleibt – die Geburt von Sohn Remco ebenso wenig wie Gabs verzweifelte Versuche, das Sexleben mit seiner Frau Antje wieder aufzupeppen. Auch der Alltag im Oranje-Land verläuft nicht immer nach Plan. Gabs Karriere als Tatortreiniger endet, bevor sie richtig beginnt, und beim Einstieg ins Frittenöl- Geschäft scheint die Katastrophe schon vorprogrammiert. Damit aus Gab endlich ein richtiger Holländer wird, schreibt Nuki ihrem schatje einen Masterplan fürs Leben. Karriere, Sex und Familie werden jetzt generalstabsmäßig angegangen. Liebe auf Holländisch kann ganz schön kompliziert sein … Die turbulente Fortsetzung von „Ich heirate Frau Antje ihre Familie“. Aber auch allein ein Lesespaß!  Ben Bergner hat an der Universität zu Köln seinen Magister in den Fächern Geschichte, Politik und Pädagogik abgelegt und sich in den Anfangswirren seines Studiums durch ein ganzes Semester Niederlandistik gequält. Zusammen mit seiner holländischen Frau lebt der dreifache Vater in München. Bergner ist Journalist und freier Autor u.a. für Süddeutsche Zeitung TV. Mehr zu Ben Bergner findet ihr auf facebook und seiner Webseite.   LangenMüller verlost an alle Holland-Fans, die teilnehmen wollen, 20 Exemplare von „Das Leben ist eine Windmühle“. Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum euch die Geschichte und Holland im Besonderen interessiert. Bewerben könnt ihr euch bis zum 21. Februar 2014. Ben Bergner wird sich ab dem 07.03. an der Leserunde beteiligen und fleißig mit euch diskutieren.   Viel Spaß beim Mitmachen!  

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    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    06. March 2014 um 08:04
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    Antek schreibt Ich bin wohl so ein Mittelding, was die Vorhänge betrifft, ganz zuhängen geht bei mir auch auf keinen Fall, trotz deutsch. Aber meine Mutter kann das auch überhaupt nicht verstehen. :o) An die ...

    Ich habe gar keine Vorhänge, sondern nur diese Blumenstores - ich will ja schließlich meine Pflanzen auf der Fensterbank auch bewundern können - die habe ich nicht für die Leute, die ...

  • Ein Hoch auf Holland

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    Ginger1986

    Ginger1986

    13. December 2013 um 20:04

    Als bekennender Holland Fan musste ich natürlich nach diesem Buch greifen und wurde nicht enttäuscht.  Kerstin Schweighöfer träumt nach ihrem Studium von einem Leben in Frankreich. Sie selber bezeichnet sich als frankophil. Doch dann verliebt sie sich in einen Holländer und tauscht ihre Träume von Wein und Baguette gegen Heinecken und Vla, Tulpen und Tomaten. Doch was macht dieses kleine Land im Norden Europas so besonders ? Sind die Holländer wirklich IMMER auf dem Fahrrad unterwegs ? Verrückt nach Käse, liberal und naturverbunden ? Mit Witz und Humor lädt Sie auf eine Reise in die Niederlande ein, deckt Klischees auf, und enteckt gute und vielleicht nicht so gute Eigenschaften ihrer neuen Wahlheimat. Sie beschreibt von der Wohnungssuche bis hin zum Sprachkurs der besonderen Art ihr neues Leben.  Ein echtes Highlight ist ihre Fahrt auf einem fiets durch Amsterdam =) Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise und erfahren Sie was Holland und seine Bewohner ausmacht.  Ein tolles Buch für alle die Holland aus einem neuen Blickwinkel erleben möchten.  2 kleine Kritikpunkte: Am Anfang vergleicht sie Holland und Frankreich (leider wirkt das sehr abwertend) und zweitens spielt es in den 90ern bis 2005. Puh manchmal anstrengend da mitzuhalten :) 

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  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    mabuerele

    mabuerele

    14. January 2013 um 17:03

    „…lekker ding…“ Bevor Kerstin Schweighöfer ihre erste Stelle als Redakteurin in München antritt, verbringt sie mit ihrer Freundin Christine einen Sprachurlaub in Spanien. Dort lernt sie den Holländer Jan Kees kennen. Nach einigen Besuchen in Leiden wechselt sie ihre Wohnung und zieht zu Jan. Sie arbeitet nun als freie Korrespondentin in den Niederlande. Auf humorvolle Art macht sie mich als Leser mit den Unterschieden zwischen Deutschland und den Niederlande vertraut. Es geht um den Alltag, das Gesundheitswesen, die Ernährung und vieles andere. Mehr und mehr wächst sie in ihre neue Wahlheimat hinein. Auf nette Art beschreibt sie das Zusammenleben mit den Nachbarn und die ungewohnte Offenheit der Niederländer. Dabei halten sich Lob und Tadel die Waage. Das Buch brachte mich nicht nur einmal zum Schmunzeln. Andererseits konnte ich eine ganze Menge lernen. Die Entstehung der niederländischen Sprache und ihren Einfluss auf das Amerikanische fand ich sehr interessant. Dabei ist die eine oder andere Erklärung sicher mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Doch mit der Zeit änderte sich das Bild des Landes. Der erste Einschnitt ins niederländische Selbstbewusstsein kam mit den Vorgängen in Srebrenica, der zweite mit der Ermordung des rechtspopulistischen Politikers. Trotzdem zeigt die Autorin, dass die Bevölkerung ihre Liebeswürdigkeit und Großzügigkeit behalten hat. Natürlich könnte man über einige Errungenschaften lange diskutieren, sei es die Freigabe der leichten Drogen oder die Sterbehilfe. Die Argumentation der Einheimischen ist dabei nicht von der Hand zu weisen. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin das Land und seine Menschen mag. Das Buch scheint mit leichter Hand geschrieben und birgt doch sehr viel Nachdenkliches. Es hat mir sehr gut gefallen. Mit dieser Art von Literatur kann man Vorurteile abbauen. Es ließ sich zügig lesen. Die kurze Zusammenfassung vor jedem Abschnitt stimmt gut auf das Kommende ein. Das humorvolle Cover passt. Die Tulpen Sträuße als Verzierung am Rande vieler Seiten fand ich schön. Ich wünsche dem Buch viele interessierte Leser.

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  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    libri

    libri

    01. January 2013 um 09:06

    Kerstin Schweighöfer zog "der Liebe wegen" nach Holland - ein Land mit seltsamen Sitten und einer schwierigen Sprache :) Sie beschreibt wirklich treffsicher und unheimlich lustig ihr Leben in den Niederlanden und mit den Niederländern. Ich selber habe 5 Jahre in Rotterdam gelebt und gearbeitet und hab bei der Lektüre viele Male "Jawohl" gerufen und mich köstlich amüsiert.

  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    01. December 2012 um 18:42

    Aus Liebe zieht es Kerstint in die Niederlande. Nicht Frankreich, wie sie immer geträumt hat, sondern Holland und der angebetete heißt nicht Jean oder Francois sondern Jan-Kees. Und schnell muss Kerstin lernen, dass dort einiges anders ist und sie noch viel zu lernen hat. Was das ist und in welche Fettnäppchen man treten kann, das beschreibt sie in Auf Heineken könn wir uns eineken Charmant und witzig, dazu noch informativ, eine schöne Lektüre.

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  • Leserunde zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    Kerstin_Schweighoefer

    Kerstin_Schweighoefer

    Wir vom Piper Verlag suchen zusammen mit Kerstin Schweighöfer 25 Testleser für »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern und Kalvinisten”, die das Buch gerne gemeinsam lesen, sich darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten. Beantwortet uns dafür unter „Verlosung“ bis einschließlich 27. Mai 2012 doch folgende Frage: Sagt uns, warum ihr an dieser Leserunde zum schönen Thema Holland, mit dem vielsagenden Titel »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern & Kalvinisten« teilnehmen wollt" Viel Lesevergnügen mit »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern und Kalvinisten” wünscht euch Euer Piper Verlag  

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  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    Haveny

    Haveny

    30. November 2012 um 23:57

    Inhalt: Kerstins Traummann hat schwarze lockige Haare, dunkle Augen und ist am ganzen Körper braun gebrannt. Außerdem ist er Franzose. Doch dann trifft sie Jan Kees: blonde Locken, graugrüne Augen, leicht gerötete helle Haut und noch dazu ein Niederländer. Sie verliebt sich sofort in ihn und schon bald darauf zieht sie mit Sack und Pack in die Niederlande um. Natürlich muss sie sich dort angekommen erst an ihre neue Heimat und vor allem an die Sitten dort gewöhnen und das bringt so einige Schwierigkeiten mit sich... Cover: Ich glaube, dass mich das Cover in einer Buchhandlung nicht unbedingt angesprochen hätte, allerdings ist es schon etwas besonderes und auch lustig gestaltet. Vor allem passt es aber zu diesem Buch, da wirklich viele der Klischees, die es über die Niederlande gibt, darauf bildlich dargestellt sind. Meine Meinung: Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem ersten Buch ihr Leben in ihrer "Wahlheimat", wie sie es nennt, mit all dessen Sitten, Nach- und Vorteilen. Viel Wert legt sie dabei auch auf die Geschichte der Niederlande und die Ereignisse, die sich zu der Zeit ereigneten über die sie berichtet. Man sollte also bei diesem Buch nicht erwarten, dass man nur eine vor sich hinplätschernde Liebesgeschichte vorgelegt bekommt, bei der nur Wert auf die Beziehung und alle sexuellen Aktivitäten gelegt wird. Nein, bei diesem Buch rutscht die Liebe wirklich des Öfteren in den Hintergrund und wird durch interessante Fakten und Informationen über dieses kleine Land und seine Bewohner ersetzt. Der Schreibstil lässt sich schön leicht und flüssig lesen, sodass es bei mir keinerlei Probleme beim Lesen gab. Allerdings gab es auch mittendrin ein paar Stellen, die mir persönlich dann doch etwas zu langatmig geschildert waren. Das Buch hat mich zwar nicht wirklich gefesselt, sodass ich nicht anders konnte als weiterzulesen, aber es hat mich dennoch gut unterhalten und mir auch wirklich viel neues und interessantes über die Niederlande erzählt. Am Anfang des Buches gibt es auch eine Übersicht über den Inhalt der verschiedenen Kapiteln, was einem schon vorher einen kleinen Einblick in den Inhalt des Buches gibt. Am Anfang jedes Kapitels kann man auch rechts oben einen kleinen Strauß Tulpen sehen, welche ja auch in gewisser Hinsicht für die Niederlande stehen. Mein Fazit: Ein Buch, das gut unterhält auch wenn es nicht wirklich spannend ist und einem viel über dieses kleine aber unglaublich interessante Land erzählt.

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  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    Eka

    Eka

    24. September 2012 um 13:33

    Nach ihrem Studium träumt Kerstin davon, in Frankreich zu leben, natürlich mit einem schwarzhaarigen romantischen Franzosen. Doch es kommt alles anders als geplant. Im Urlaub lernt sie zwar einen sehr netten Mann kennen und verliebt sich prompt in ihn, doch dieser Mann ist Holländer mit blondem Haar und heißt Jan Kees. Sie zieht zu ihm in die Niederlande. Kerstin berichtet in ihrem Buch nun über ihre Erfahrungen, denn für sie ist es eine ganz neue Welt. Sie kennt die Sprache nicht , die Mentalität der Niederländer ist ganz anders als die der Deutschen. Aber sie merkt, dass viele gegenseitigen Vorurteile gar nicht so wichtig sind. Schnell hat sie einen netten Freundeskreis gefunden. Die Autorin erzählt die Geschichte mit viel Herz und Humor. Der Leser wird nicht nur mit dem Liebesleben von Kerstin und Jan konfrontiert, sondern erfährt unter anderem die Geschichte der Niederlande und der Königshäuser. Aber auch ernste Themen wie Drogen, Sterbehilfe, Religion und Gesundheitswesen werden nicht ausgelassen. Es ist nicht nur ein Liebesroman, sondern man kann dieses Buch durchaus als sehr guten Ratgeber bezeichnen. Da ich im Sommer mit Mann und Hund mit unserem Schiff in Holland oft unterwegs bin, glaube ich, die Niederländer ein wenig zu kennen, um sagen zu können: Die Autorin hat es auf den Punkt getroffen. Es hat viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich kann eine unbedingte Leseempfehlung geben.

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  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    Blaustern

    Blaustern

    Die Autorin Kerstin Schweighöfer träumt von einem romantischen Franzosen und einem Leben im schönen Frankreich. Doch als sie mit ihrer Freundin den Urlaub in Spanien verbringt, lernt sie Jan-Kees aus den Niederlanden kennen und verliebt sich als über Kopf in ihn. Nach einigen Jahren Fernbeziehung zieht sie zu Jan-Kees in ihre neue Wahlheimat. Alles ist neu und anders, obwohl das Land so nahe an Deutschland liegt, und Kerstin muss erst lernen, sich dort zurechtzufinden, die Sprache erlernen und tappt anfangs von einem Fettnäpfchen ins andere. Die Autorin erzählt hier in humorvoller und herzlicher Art über das Leben und die Menschen in den Niederlanden, die positiven wie auch die negativen Seiten, über ihre eigenen Erfahrungen, das Leben mit Jan-Kees, seinen Freunden und seiner Tochter, aber auch über ernste Themen wie Politik, die Religion, Drogen, das Gesundheitswesen, die Sterbehilfe usw. werden wir hier gut informiert. Ich habe in diesem Buch sehr viele neue Dinge erfahren über die Gewohnheiten und die Lebensart der Holländer, was mich sehr überrascht hat und auch sehr interessant war. Nun sehe ich die Niederländer von einer ganz anderen Seite und hätte schon mal wieder Lust, dieses Land ein weiteres Mal zu besuchen.

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    aba

    aba

    13. September 2012 um 13:16
  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    glorana

    glorana

    Hollandverrückt... Nach ihrem Studium träumt Kerstin von einem medtiteranen Typ, einem Franzosen der romantisch ist und ihr die Sterne vom Himmel holt. Aber nein, die Liebe begegnet ihr als Jan Kees, einem Holländer, bei dem eigentlich alles stimmt, nur eben die Nationalität nicht. Ein Holländer - hier berichtet sie nun über ihre Erfahrungen mit ihm (Jan Kees) und den Niederlanden. Der Schreibstil von Kerstin Schweighöfer ist angenehm zu lesen und humorvoll, man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen und hat das Gefühl mitten unter den Niederländern zu leben. Der Leser erfährt sehr vieles über das Land. Es geht nicht nur um die Verständigungsprobleme oder erfährt einige typische Klischees, die wir Deutschen über die Holländer haben, sondern Kerstin erzählt uns hier auch viele Details zur Politik, der Religion und der Seefahrt, aber auch sehr ernste Themen, wie die Drogenpolitik und die Sterbehilfe schildert sie informativ und sehr verständlich. Kerstin Schweighöfer hat in ihrem autobiografischen Roman einen tollen Erzählstil, der den Leser mitnimmt auf eine Reise in die Niederlande und Seiten der Holländer kennenlernt, die uns leider oft verborgen geblieben sind. Mir waren die Niederländer schon immer sympathisch, aber nach diesem Buch wird der nächste Urlaub garantiert in den hohen Norden gehen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung des Romans, denn am Ende des Buches ist man noch nicht fertig...

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    aba

    aba

    17. August 2012 um 23:27
  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    Ich liebe die Niederlande, denn dort verbrachte ich vor einigen Jahren einen wunderschönen Urlaub mit meiner Familie. Wir fühlten uns in diesem Land so unglaublich wohl, die Leute waren freundlich, die Häuschen sahen gemütlich aus und wirkten irgendwie niedlich. Und auch wir stellten fest, dass die Uhren in den Niederlanden anders ticken, als bei uns in Deutschland. Auch die Autorin fand an diesem Land so einiges sehr gewöhnungsbedürftig. Was das war, beschreibt sie humorvoll in diesem Buch. Das Cover: Auf einem matten, pastellgrünen Hintergrund tummeln sich im Hochglanzdruck die verschiedensten Dinge, die man so im Allgemeinen mit den Niederlanden verbindet. So findet man hier ein Stück Käse (natürlich stilgerecht garniert mit einem entsprechenden Landesfähnchen), den obligatorischen Wohnwagen, einen kiffenden Gartenzwerg (dass es in den Niederlanden Joints gibt, ist mir schon klar, aber Gartenzwerge? Die passen doch eher nach Deutschland, oder etwa nicht?), eine schwarz-weiße Kuh, eine Bierflasche (passend zum Titel eine Flasche Heineken!) und ganz klar: die Tulpen dürfen nicht fehlen! Und so tauchen die Tulpen auch im Buch immer wieder dann auf, wenn ein neues Kapitel beginnt. Auf der Rückseite des Buches findet man dann noch einen Turnschuh mit Möhren darin (ich hatte eher Klompen erwartet und Tomaten), sowie einen Holland-Stempel mit einer Windmühle (erinnert mich an Delfter Keramik). Der Buchtitel: AUF HEINEKEN KÖNN WIR UNS EINEKEN, so der Titel des Buches, ist ein kleines Wortspiel. Für diejenigen, die es nicht wissen: Heineken ist ein Bier aus den Niederlanden. Und ich würde mich mal an die Übersetzung wagen und behaupten, dass der Titel bedeuten soll, dass man sich auf ein Heineken-Bier einigen kann. (Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, kann das auch eine vollkommen andere Bedeutung haben!) Der Untertitel MEIN FABELHAFTES LEBEN ZWISCHEN KIFFERN UND KALVINISTEN zeigt schon mal, wie unterschiedlich die Leute sind, die Kerstin in ihrer neuen Heimat kennenlernen durfte. Auf der einen Seite, provozierend als „die Kiffer“ zusammengefasst, diejenigen, die das Leben locker nehmen, so wie „Hockeymeisje Marieke“, auf der anderen Seite die Personen, die eher konservativ eingestellt sind, so z.B. der Vater von Jan Kees, der eher genügsam lebt. Der Inhalt: Eigentlich träumte Kerstin ja von einem Franzosen, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte. Doch im Urlaub mit Freundin Christine lief ihr dann unverhofft Jan Kees über den Weg. Sie verliebt sich in den Niederländer und zieht schließlich in das ihr so fremde Land. Und fremd sind Kerstin nicht nur die Sprache und die Menschen, sondern unter anderem auch die Bräuche, die in den Niederlanden gepflegt werden. Schon der erste Anblick beeindruckte die Autorin: im dicht besiedelten Land wird jeder verfügbare Platz genutzt und so erblickt man direkt neben der Autobahn weidende Schafe, die vom vorbeirasenden Verkehr völlig unbeeindruckt sind und vor modernen Bürohochhäusern trifft man auf schwarz-weiße Kühe. Und so macht Kerstin auch erste Erfahrungen mit riskanten Methoden um platzsparend zu parken, nämlich so nah am Fluss, dass der Fahrer das Auto nur noch auf der Beifahrerseite verlassen kann. Aber an so manche Gepflogenheit kann sich die deutsche Einwanderin gar nicht gewöhnen. So findet Kerstin das hin- und hergratulieren auf Geburtstagsfeiern sehr merkwürdig, denn jeder gratuliert hier jedem, so dass das Geburtstagskind selbst fast in Vergessenheit gerät. Ebenso schwer kann Kerstin sich mit manchen Essgewohnheiten der Niederländer abfinden. Statt einem „ordentlichen“ Brot findet man hier lediglich Brot in Form einer Art Toast, nur eben noch um einiges weicher! Und gerne wird in den Niederlanden alles schön zu einer Art Brei verarbeitet. So liebt Jan Kees andijviestamppot, einen Kartoffelbrei unter den man zerkochte Endivien rührt. Die Ankunft des Nikolaus findet schon unter großem Medienrummel im November statt und wird sogar im Fernsehen übertragen und die Eislaufveranstaltung über viele Kilometer hinweg, findet witterungsbedingt nur äußerst selten im Abstand von vielen Jahren statt. Auch das Besetzen der Häuser hat hier einen anderen Stellenwert als in Deutschland. So dürfen (bzw. durften) in den Niederlanden unbewohnte Häuser nach Ablauf eines Jahres legal bewohnt werden. Gardinen an den Fenstern sind eher unüblich und man gewöhnt sich schnell daran, beim Vorbeigehen in die Häuser zu sehen. Mit der Sprache hatte Kerstin auch so manches Problem. Und so führte ein falsch verwendetes Wort an der Kaffeetafel für betretenes Schweigen. Was für eine Erleichterung, als sich das Missverständnis aufklärte! So hatte Kerstin von ihren Rückenschmerzen berichten wollen und das niederländische Wort verwendet, das wie Kreuz klang, unwissend, dass man damit Körperregionen beschrieb, die unterhalb der Gürtelzone lagen und den Intimbereich beschrieben. Eines der wichtigsten Worte der Niederländer ist wohl das Wort „lekker“, denn man kann es sehr vielseitig verwenden. So können Speisen „lekker“ sein, aber auch junge Mädchen, gutaussehende Männer oder was auch immer. Eine weitere Eigenart der neuen Sprache war die Tatsache, dass man bei den Niederländern gerne mal verniedlicht, indem man die Verkleinerungsform eines Wortes benutzt. Durch das Anhängen der Endung -je wurde so alles gleich mal verkleinert, wobei dann doch vor manchen Personen Halt gemacht wurde, so z.B. vor der Königin, da siegte letztendlich doch der Respekt vor der Monarchie. Und da in den Niederlanden der Name Kerstin doch eher unüblich ist, wurde aus Kerstin ruckzuck Kersje, was soviel wie Kirschlein bedeutet. Ist das nicht süß!? Auch in der Arbeitswelt machen sich die Unterschiede zu Deutschland schnell bemerkbar. So ist der Niederländer an sich, was den Arbeitsplatz betrifft, sehr sprunghaft und wechselt öfters mal den Betrieb. Auch Teilzeit ist in den Niederlanden weit verbreitet und Zeitarbeitsfirmen genießen dort einen guten Ruf, da die Arbeitnehmer hier bessergestellt sind, als bei der deutschen Konkurrenz. Der Leser lernt Kerstins Nachbarn und Freunde kennen, als da wären Daphne (die Tochter von Jan Kees), Nina (begeisterte Fahrerin eines sogenannten Bakfiets, ein Fahrrad mit riesigem Transportbehälter), Rijn und Willem (ein dropssüchtiger Fotograf und Jan Kees bester Freund), Marieke, Mevrouw Mulder und Mevrouw Visser, Sexie-Hexie-Oma Janine und viele weitere mehr oder weniger liebenswürdige Leute. Und man erfährt auch einiges über die Eigenarten der Niederländer. So war es mir neu, dass die Niederländer ganz versessen aufs Sparen und damit auch auf Rabattmarken sind. Dass die Niederländer in mancher Hinsicht lockerer eingestellt sind, als die Deutschen, war mir jedoch schon bewusst. Und das liegt nicht am lockeren Umgang mit den sogenannten „weichen Drogen“, denn die sind wohl für die Touristen begehrenswerter als für die Einheimischen. Dass nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen in den Niederlanden herrschen, durfte im Buch (leider) nicht fehlen. So kommt auch die Sterbehilfe zur Sprache, Morde an Islamkritikern und Politikern, sowie weitere ernste Themen. Meine Meinung: Für viele Deutsche ist „der Holländer“ oder besser gesagt der Niederländer der Inbegriff des fahrradfahrenden oder auch wohnwagenfahrenden und kiffenden Menschen, der bevorzugt orangefarbene Kleidung trägt und begeistert von Fußball und Monarchie ist. Doch wer dieses Buch gelesen hat, wird seine Meinung in manchen Fällen sicherlich revidieren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich fand die Mischung aus den verschiedensten Themen sehr gelungen, wobei mir natürlich die lustigen Sachen mehr zugesagt haben, als die ernsten Themen, die doch recht bedrückend auf mich gewirkt haben. Noch immer beherrsche ich, auch nach dem Lesen dieses interessanten, witzigen, unterhaltsamen und kurzweiligen Buches, die Sprache unseres Nachbarlandes nicht. Aber auch Kerstin benötigte dafür ja auch einige Zeit, aber so einige Worte aus dem Buch habe ich mir dann doch gemerkt. Schatje, (Andijvie-) Stamppot, heerlijk und natürlich lekker (was sich ja gut merken lässt!). Sehr schön fand ich, dass die verwendeten, niederländischen Wörter kursiv geschrieben sind, wodurch man sie im Text leichter wiederfinden kann. Und spontan fällt mir ein, dass ein Anhang in Form eines Wörterbuches eigentlich schön gewesen wäre. Hier hätten alle im Buch verwendeten Begriffe stehen können, zum Auswendiglernen für die Leser, oder einfach nur mal zum Nachschlagen. Fasziniert haben mich immer die ausführlichen Kapitelüberschriften, die sehr lang, sehr ausführlich, sehr witzig und sehr aussagekräftig sind. Die Länge ist beinahe schon rekordverdächtig. Ich hoffe, dass das Buch bewirkt, dass sich Deutsche und Niederländer künftig unbekümmerter begegnen und so manches Missverständnis zwischen diesen beiden Nationen ausgeräumt wird. In mir hat das Buch jedenfalls die Lust geweckt, dieses tolle Land, samt seiner Ecken und Kanten, erneut zu besuchen.

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  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    Holden

    Holden

    Ganz nebenbei gehts auch noch um Holland (pardon, Niederlande), ansonsten steht die Liebe im Vordergrund, der Traummann, Jean-Luc usw. blablub. Langweilig!

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    Holden

    Holden

    20. July 2012 um 14:35
  • Rezension zu "Auf Heineken könn wir uns eineken" von Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken
    LeseJulia

    LeseJulia

    Tja, wie heißt es so schön: 1. Kommt es anders und 2. als man denkt!? Kerstin möchte ein lebe und die Liebe in Frankreich, trifft aber in Spanien auf Jan-Kees aus den Niederlanden. Nach einigen Jahren Fernbeziehung zieht sie in die neue Wahlheimat... Durch ihre heitere und spritzige Erzählweise, lernt der Leser neue, aber auch altbekannte, Seiten der Niederländer kennen. Dabei geht es um den Alltag, die Arbeit, die Politik - einfach das ganze Leben! Es werden Gewohnheiten angesprochen, die einen lachen, staunen oder auch mal schlucken lassen, ebenso scheinen die Niederländer über Kerstin zu staunen, zu lachen und über manche deutsche Eigenart erschrocken zu sein. Fazit: Absolut lesenswert, horizonterweiternd und extrem unterhaltsam. Das Buch ist super in kleine Episoden/Kapitel unterteilt und lässt einen an Kerstins Lebensgeschichte als Wahlholländerin teilhaben. Ich vergebe 5 Sterne, da ich mich gut unterhalten gefühlt habe, es aber auch Diskussionstoff liefert und ich ebenso eine Menge neue Dinge gelernt habe. Ich danke dem Verlag&der Autorin für die tolle Leserunde und freue mich, wenn es vielleicht irgendwann eine Fortsetzung gibt!

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