Kerstin Signe Danielsson , Roman Voosen Aus eisiger Tiefe

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Inhaltsangabe zu „Aus eisiger Tiefe“ von Kerstin Signe Danielsson

Schweden 1994: An einem kalten Herbstmorgen findet eine Frau in ihrem Garten ein verstörtes, sprachloses Kind in seinem Schlafanzug. Es ist der zehnjährige Nachbarjunge. Seine Eltern sind über Nacht spurlos verschwunden. 20 Jahre später wird im småländischen Växjö bei Bauarbeiten eine Leiche entdeckt. Es scheint sich um einen seit Langem vermissten Osteuropäer zu handeln. Kommissarin Ingrid Nyström und ihre junge Kollegin, die Deutsch-Schwedin Stina Forss, nehmen die Ermittlungen auf. Die Spuren führen zunächst zu baltischen Schmugglerbanden, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in Südschweden operierten. Als die Leiche plötzlich aus der Rechtsmedizin verschwindet, erkennen die Ermittlerinnen, dass der Fall noch längst nicht abgeschlossen ist. Während Nyström mit den Folgen einer Operation kämpft und Forss sich um ihren schwer kranken Vater kümmern muss, wird ein zweiter Toter gefunden. Auch hier führen die Ermittlungen in die Vergangenheit – zum Untergang der Estonia im Jahre 1994, dem schwersten Schiffsunglück der europäischen Nachkriegsgeschichte. Die beiden ungleichen Frauen stehen vor einer Mauer aus Lügen, politischer Intrige und wilden Verschwörungstheorien.

Verworren und sehr gut geschrieben, mir aber leider zu viele "Baustellen" und es hätte in meinen Augen ruhig noch spannender sein können.

— Janine2610
Janine2610

super spannender Schwedenkrimi

— harlekin1109
harlekin1109

Spannend und super recherchiert!!

— daneegold
daneegold

spannendes Buch im Umfeld einer großen Schiffskatastrophe

— Gruenente
Gruenente

Ein guter Krimi mit zwei sehr gegensätzlichen Ermittlerinnen,interessant vor allem durch die Einbeziehung des realen Untergangs der Estobnia

— EmilyE
EmilyE

Ein Krimi mit relativ viel Spannung. Leider sind die Charaktere alle austauschbar - da hätte ich deutlich mehr erwartet.

— MrsAmy
MrsAmy

Spannende Mischung aus privater Tragödie und Verschwörungstheorien

— Matzbach
Matzbach

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Ein spannender Thriller, der mit einem wahnsinnigen Mörder und interessanten Motiven glänzt. Zum Ende leider etwas lahm.

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Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

Durst

NEsbo knüpft mit diesem Thriller wieder an alte Stärke an. Mehr oder weniger die Fortsetzung von "Koma"

hundertwasser

In ewiger Schuld

Ich bin mega begeistert. Habe das Buch innerhalb von einer Nacht durchgelesen, weil es so spannend war.

elohweih

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  • Gut recherchierter Krimi um den Untergang der Ostseefähre »Estonia«

    Aus eisiger Tiefe
    Janine2610

    Janine2610

    28. March 2017 um 19:18

    Die Buchrückseite:EIN TOTER IN EINEM WASSERLOCH, EINE ERMORDETE ANWÄLTIN UND SPUREN, DIE IN EISIGE TIEFE FÜHRENAn einem verregneten Herbsttag stößt ein Golfballtaucher in einem Wasserhindernis auf die Überreste einer männlichen Leiche. Der Tote entpuppt sich bald als baltischer Schmuggler, der bereits seit 20 Jahren tot ist. Wenig später wird die erfolgreiche Anwältin Anna-Lena Hammarskjöld ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen führen Kommissarin Ingrid Nyström und ihre junge Kollegin Stina Forss zum schwersten Schiffsunglück der europäischen Nachkriegsgeschichte: dem Untergang der Ostseefähre Estonia, um den sich bis heute zahlreiche Mythen und Verschwörungstheorien ranken.Meine Meinung:Eine tote Anwältin in der Gegenwart. Ein verlassener Junge und eine Wasserleiche von vor 20 Jahren. Mittendrin ist immer wieder die Rede vom Untergang der Ostseefähre »Estonia«, die im Jahre 1994 auf ihrer Fahrt von Tallinn nach Stockholm gesunken ist und mindestens 850 Menschen das Leben gekostet hat. Als Leser fragt man sich: Wie passen die beiden oben genannten Toten und der verwaiste Junge mit diesem schrecklichen historischen Unglück zusammen? Die Antwort nach und nach herauszulesen - davon habe ich mir viel (Spannung und Lehrreiches) versprochen ... Von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson habe ich bereits Band eins (Später Frost) und zwei (Rotwild) um die beiden Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss gelesen, allerdings ist das schon ein kleines Weilchen her. Nichtsdestotrotz konnte ich mich schnell wieder an die beiden ungleichen Frauen erinnern und habe mich sodann auf einen spannenden Kriminalroman gefreut, zumal ich in letzter Zeit ja eher selten einen gelesen habe und mal wieder richtig Lust auf Nervenaufreibendes hatte.~ »Estonia«, sagte Edman. »Das ist ein großes Fass. Das ist das größte anzunehmende Fass überhaupt. Sollen wir das öffnen? Können wir das öffnen? Wollen wir das öffnen? Haben wir überhaupt die Mittel dazu?« ~(S. 226)Historische Ereignisse in Büchern miteinzubetten, finde ich immer besonders aufregend, schließlich kann man beim Lesen dann ja auch noch was lernen. Ich selbst habe mich nach der Lektüre noch ein wenig in die Thematik rund um die gesunkene Estonia eingelesen und habe festgestellt, dass »Aus eisiger Tiefe« ziemlich gut recherchiert sein dürfte. Zumindest wären mir jetzt keine Ungereimtheiten aufgefallen. Dass sich um dieses Fährunglück viele Mythen ranken, ist mir schnell klar geworden, und genau das ist ja auch Thema in diesem Krimi: Verschwörungstheorien. - Die mitunter sehr verworren daherkommen und bei mir von Zeit zu Zeit für Verwirrung gesorgt haben.Dennoch fand ich die Idee der Autoren, sich ein solches Ereignis herauszupicken und darum herum eine abwechslungsreiche Geschichte aufzubauen, alles andere als schlecht. Die Geschichte war zum Teil zwar ganz spannend, mir persönlich aber bei weitem nicht spannend genug, vor allem, weil es für mich, gefühlt, zu viele "Baustellen" gab, um von den Geschehnissen dauerhaft wirklich gefesselt zu sein. Aber, ich denke, das ist wahrlich Geschmackssache.Eine der beiden Hauptfiguren ist die junge Deutsch-Schwedin Stina Forss. Sie ist auf der einen Seite eine recht unnahbare, emotionslose Person, die zur Abgebrühtheit neigt und ganz gerne mal den einen oder anderen (riskanten und vor Blut nur so triefenden) Alleingang wagt. Auf der anderen Seite haben Voosen und Danielsson der guten Stina aber auch weiblich geltende Attribute zugeschrieben, schließlich stöckelt sie ziemlich häufig auf ihren Pumps durch die Ermittlungen ...Die Hauptkommissarin Ingrid Nyström war mir, im Gegensatz zu Stina, wesentlich sympathischer, aber auch sie hatte etwas an sich, das mich eher abgeschreckt hat: So wirkte sie für mich immer wieder wie ein Opfer der Umstände (Krankheit). Generell würde ich sie als eher negativen, aber dennoch bemühten Menschen beschreiben. Im Grunde sind die beiden Frauen sehr unterschiedlich in ihrem Charakter und ihren Leben. Beide haben ihre persönlichen und privaten Schwierigkeiten, die ebenfalls einen signifikanten Raum in der Story eingenommen haben und ganz bestimmt nicht uninteressant zu verfolgen waren. Ich habe die Geschichten von beiden Damen also sehr gerne gelesen.~ Forss war effektiv. Aber sie war ebenso unberechenbar. ~(S. 226)Allgemein gesehen konnte mich der Krimi leider nicht so sehr fesseln, wie ich mir das gewünscht hätte. Teilweise war er mir zu kompliziert/verworren und weiste zu viele Baustellen auf, um mich auf Dauer überhaupt mitreißen zu können. Die vielen Beschreibungen über den Fährenbau, die Technik, die dahinter steckt und das Geschreibsel über die Werften hätte man sich in meinen Augen sparen oder wenigstens stark kürzen können. Hinzu kommt, dass die Protagonisten-Sicht, aus der erzählt wurde, meiner Meinung nach, zu oft gewechselt hat. In den Ermittlungen ging erst nicht sonderlich viel voran und dann - ganz plötzlich - wird den Kommissaren Schlag auf Schlag alles klar, plötzlich passt alles zusammen und sie kommen zur Auflösung. - Inwiefern das authentisch ist, sei dahingestellt. Ohne Abzüge punkten konnte alles rund um die Privatangelegenheiten der Buchfiguren. Diese Geschehnisse waren ausnahmslos echt spannend mitzuverfolgen.

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  • Herbst in Schweden …

    Aus eisiger Tiefe
    Herbstrose

    Herbstrose

    08. February 2017 um 16:15

    Auf dem Golfplatz von Växjö wird bei Baggerarbeiten an einem Wasserhindernis ein menschliches Skelett entdeckt. Das Team der örtlichen Polizei unter Leitung von Kommissarin Ingrid Nyström und ihrer jungen Kollegin Stina Forss nimmt die Ermittlungen auf. Erste Spuren lassen auf eine baltische Schmugglerbande schließen, die von 20 Jahren, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in Schweden ihr Unwesen trieb. Doch dann werden die Gebeine aus der Rechtsmedizin gestohlen und wenig später eine bekannte Anwältin brutal erschlagen. Auch hier führen die Spuren in die Vergangenheit, und zwar zum Untergang der Estonia vor 20 Jahren … Roman Voosen, Jahrgang 1973, aufgewachsen in Papenburg, lebte in Bremen, Växjö und Göteborg – Signe Danielsson, Jahrgang 1983, geboren und aufgewachsen in Växjö, studierte in Deutschland und Schweden. Seit 2013 sind die beiden verheiratet und leben jetzt in Hamburg, wo sie als Lehrer und Autoren arbeiten. „Aus eisiger Tiefe“ ist bereits der dritte Krimi aus der Feder des begabten Autorenduos. Wieder ist es ihnen gelungen, interessante geschichtliche Hintergründe in einen spannenden Mordfall einzubinden. Liebevoll und einfühlsam ausgearbeitet sind auch wieder die Protagonisten, von denen man neben ihrer Polizeiarbeit auch viel von ihrem Privatleben erfährt. Die Chefin Ingrid Nyström ist nach ihrer Brustkrebsoperation von Ängsten geplagt und mit Eheproblemen belastet. Die junge Stina Forss, die es mit den Dienstvorschriften nicht immer so genau nimmt und oftmals durch ihre Alleingänge in gefährliche Situationen gerät, versucht vorsichtig, sich ihrem todkranken Vater anzunähern. Auch die anderen Charaktere wirken sehr authentisch, sowohl im Privatleben als auch bei der Polizeiarbeit. Kurze, einprägsame Kapitel und ein klarer, flüssiger Schreibstil machen das Lesen zum Vergnügen. Interessante Naturschilderung und beeindruckende Beschreibung der Tristesse des schwedischen Herbstes lockern das Geschehen auf. Genaue, gründliche Recherche über den Untergang der Estonia und der politischen Fakten, sowie eine gut durchdachte, schlüssige Handlung halten die Spannung hoch bis zum letztendlich überraschenden und nicht vorhersehbaren Schluss. Fazit: Ein gut zu lesender, eher softer Krimi, der großteils auch vom Privatleben seiner Protagonisten lebt.

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    • 2
  • Ein Metronom zu sein, ein Pendel

    Aus eisiger Tiefe
    Taluzi

    Taluzi

    04. December 2016 um 09:23

    Bei Reinigungsarbeiten wird auf einem Golfplatz ein Toter gefunden, der vor ca. 20 Jahren dort versteckt wurde. Kurz danach wird eine erfolgreiche Geschäftsfrau ermordet. Ingrid Nyström und ihr Team haben alle Hände voll zu tun, denn die 20 Jahre alten Gebeine verschwinden aus der Pathologie. Schnell gibt es eine dünne Spur, die beide Todesfälle verbinden. Noch tappen Ingrid Nyström und Stina Forss im Dunkeln. Da drängt sich immer mehr der Verdacht auf, dass der Untergang der Estonia im Jahre 1994 Grund für die beiden Todesfälle sein könnte. Aber was hat das Fährunglück um das sich viele Verschwörungstheorien ranken, 20 Jahe später mit dem Tod von Anna-Lena Hammarskjöld zu tun? Die Idee ein historisches Ereignis und seine Verschwörungstheorien in einen Krimi einzubinden ist eine tolle Idee. Allerdings waren die vielen Theorien auch sehr verwirrend. Dazu kamen noch mehrere Perspektivenwechsel und viele Alleingänge der Charaktere, die es schwer machten den Überblick zu behalten. Am interessantesten war der Perspektivenwechsel aus der Sicht von Pontus Palmgren. Als 10 Jähriger waren plötzlich seine Eltern spurlos verschwunden. Pontus ist Autist und wurde adoptiert. Heute ist er Kapitän einer Fähre. Erst am Schluss erfährt der Leser was seine Familiengeschichte mit dem anderen Fall zu tun hat. Die Spannung zog sich lange nur so dahin, es gab ein spannendes und brutales Kapitel, aber das war es leider schon. Die Auflösung am Ende war von der Idee sehr gut, aber so ganz stimmig wirkte es nicht. Ich fragte, mich, z. B., warum wurde nicht ermittelt als vor 20 Jahren die Eltern von Pontus Palmgren einfach über Nacht verschwanden? Abschließend lässt sich sagen, dass „aus eisiger Tiefe“ eine interessantes, historisches Ereignis als Grundlage hat, der Geschichte leider an Spannung an einigen Stellen fehlte.

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  • Spannend, vielfältig

    Aus eisiger Tiefe
    Gruenente

    Gruenente

    25. July 2015 um 11:40

    Ingrid Nyström und ihr Team bekommen es in dieser Story gleich mit zwei Toten zu tun: Der erste Tote lag schon 20 Jahre unter einer Betonverschalung, der zweite war nur wenige Stunden tot bei der Entdeckung der Leiche. Nur wie stehen diese beiden Taten in Verbindung? Nebenher wird das Schicksal eines Autisten erzählt, der in jungen Jahren verlassen im Garten seines Zuhauses aufgefunden wird. Es gibt viele Erzählstränge, doch der verliert nicht die Übersicht. Es gibt einfühlsame und auch brutale Szenen. Virtuos werden die verschiedenen Handlungsstränge zusammengeführt.

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  • Ein wirklich guter Krimi, allerdings etwas schwächer als die Vorgängerbände

    Aus eisiger Tiefe
    EmilyE

    EmilyE

    26. June 2015 um 14:36

    Aufteilung/Aufbau Taschenbuch, 464 Seiten Unterteilung in Prolog, Kapitel eingeteilt in Tage vom Montag, 13. Oktober bis Montag, 18. November, Epilog Erzählung in der dritten Person aus unterschiedlichen Perspektiven Erster Satz Der Junge wachte auf. Meine Meinung Nachdem mir bereits die ersten beiden Bände der Reihe um Stina Forss und Ingrid Nyström sehr gut gefallen haben, musste nun natürlich auch Band 3 her. Das Team um die beiden Ermittlerinnen muss sich dieses mal um 2 Mordfälle kümmern – eine Jahrzehnte alte Leiche, die auf einem Golfplatz begraben liegt, und eine erfolgreiche Anwältin, die erschlagen aufgefunden wird. Erst nach und nach offenbart sich, ob und wie die Fälle zusammen hängen. Erneut haben die Autoren historische Ereignisse als Hintergrund für ihren Krimi gewählt, dieses mal den Untergang des Schiffes Estonia 1994 - von dem ich zugegebenermaßen zuvor noch nie gehört hatte. Während und nach dem Lesen habe ich dann umso häufiger im Internet zum Untergang recherchiert. Bis heute ist dieser nicht hundertprozentig geklärt und es ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien um das Unglück. Die Auflösung des Falls ist am Ende schlüssig und gekonnt in das Geschehen um die Estonia eingebettet – deren Untergang hier natürlich nicht aufgeklärt wird ;) Die Charaktere im Ermittlerteam sind wieder gut beschrieben und für mich meistens glaubwürdig dargestellt. Insbesondere die gegensätzlichen Hauptcharaktere Ingrid Nyström als Chefin (ein Familienmensch, verheiratet mit einem Pfarrer und großer Familie, handelt eher vorsichtig und vorschriftsmäßig und hadert mit sich selbst und ihren Entscheidungen) und ihr Teammitglied Stina Forss (Single mit kompliziertem Verhältnis zu ihrem Vater, impulsiv, draufgängerisch, hält sich selten an die Vorschriften) machen den Reiz bei diesem Team aus. Beide haben auch im Privatleben einiges zu schultern, was in diesem Band der Reihe auch recht oft thematisiert wird. Dies finde ich an sich nicht schlecht, aber die Schilderungen der Probleme und Nöte der Charaktere kam mir dieses Mal irgendwie sehr nüchtern und sachlich vor und mir fehlte ein wenig der Zugang und das Mitempfinden. Auch der übliche Alleingang von Stina Forss war für mich dieses mal schwerer nachvollziehbar. In diesem Zusammenhang kommt es auch zu einer relativ brutalen Szene im Buch, die für mich völlig von der üblichen, eher ruhigeren Erzählweise des Krimis abweicht und dadurch für mich etwas unglaubwürdig wirkt. Hier habe ich mich einfach nur gefragt: musste das sein? War das für die Handlung des Buches und die Entwicklung der Charaktere wirklich notwendig? Insgesamt empfand ich daher trotz des durch und durch interessanten Hintergrunds und des nachvollziehbaren Kriminalfalls diesen Band als den schwächsten der bisherigen Reihe, trotzdem aber noch ein wirklich guter Krimi. Und bevor ich es vergesse: das Ende macht ziemlich neugierig auf den nächsten Band, den ich definitiv wieder lesen werde. Fazit Ein guter Krimi mit zwei sehr gegensätzlichen Ermittlerinnen, interessant insbesondere durch die Einbeziehung des realen Untergangs der Estonia.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Würdige Fortsetzung der Reihe

    Aus eisiger Tiefe
    Matzbach

    Matzbach

    16. September 2014 um 20:09

    Auch der dritte Band der Reihe um die Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss vermag zu überzeugen. Bei einem Tauchgang in einem Wasserhindernis auf einem Golfplatz (sowas gibt es) werden die Überreste eines Mannes gefunden, der seit mehr als 20 Jahren dort gelegen haben muss. Zunächst zeichnet sich eine einfache Lösung ab, doch warum werden die sterblichen Überreste aus der Pathologie geklaut? Kurze Zeit später wird eine angesehene Anwältin ermordet, schnell ergeben sich Bezüge zum ersten Fall. Doch was verbindet die beiden Fälle miteinander. Die Identifizierung des ersten Opfers verweist auf den Untergang der "Estonia", um den sich viele, zum Teil wilde Verschwörungstheorien ranken, denen das Team um die beiden Ermittlerinnen nachgehen muss. Bis zur Lösung des Falles wird der Leser mit zahlreichen Ungereimtheiten zu dem Schiffsunglück konfrontiert, der offensichtlich bis heute noch Fragen aufwirft. Die Aufklärung des Falles erweist sich dagegen als eine private Tragödie. Erneut gelingt es dem deutsch/schwedischen Autorenpaar, den Leser zu fesseln und ihm ein paar spannende Lesestunden zu schenken. "Gemein" finde ich, dass das Stina Forss umgebende Geheimnis unklar bleibt, der Epilog lässt erwarten, dass da noch eine große Überraschung bevorsteht.

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