Kerstin Signe Danielsson , Roman Voosen Später Frost

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Inhaltsangabe zu „Später Frost“ von Kerstin Signe Danielsson

Der erste Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss Die junge Deutsch-Schwedin Stina Forss verlässt Freund und Berlin und tritt eine Stelle in Växjö an, im schwedischen Småland. Kaum hat sie ihre neue Chefin, die gerade frisch beförderte Ingrid Nyström, kennengelernt, wird der greise Engländer Balthasar Frost grausam verätzt und verstümmelt in seinem Gewächshaus aufgefunden. Wer tötet einen hochbetagten Insektenforscher? Und warum? Als die besonnene und erfahrene Nyström und ihre impulsive junge Kollegin die Ermittlungen aufnehmen, ahnen sie nicht, wie weit diese sie führen werden: tief hinein in die bewegte schwedische Geschichte, in die höchsten Stockholmer Kreise und Forss sogar bis nach Jerusalem. Die beiden Frauen erkennen, dass in ihrer Heimat nichts so ist, wie es scheint – und dass der Fall mehr mit ihnen zu tun hat, als ihnen lieb ist.Zwei ungewöhnliche Kommissarinnen, eigenwillige Kollegen, eine vom langen Winter gezeichnete Provinzstadt und ein hochspannender, psychologisch komplexer und gesellschaftlich brisanter Fall: Der erste Kriminalroman des deutsch-schwedischen Autorenpaars ist ein großer Wurf.

Guter Krimi.

— Elfenblume

Klare Leseempfehlung

— grafilone

Spannender Krimi, mit interessanten Charakteren und einer Handlung, die einen immer wieder überrascht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Abwechslungsreicher Krimi, in dem nichts ist, wie es scheint. Durchdacht gestrickt und spannend erzählt - ein solides Debüt mit Potential.

— hexepanki

Zwei total unterschiedliche und interessante Ermittlerinnen - bin gespannt auf die nächsten Bücher!

— EvelynM

Interessantes neues Ermittlerduo

— Langeweile

irgendwie verwirrend, ergab für mich erst zum Ende einen Sinn - schade

— Nachtschwärmer

Top Fall, mittelmäßige Spannung und leider vollkommen unsympathische Charaktere.

— PascalTheChameleon

Potantiale sind vorhanden, aber reicht nicht an die schwedischen Meister heran.

— vanessabln

Alles sehr betulich, Erzählstil, Charaktere, schade um die eigentlich interessante Thematik.

— PMelittaM

Stöbern in Krimi & Thriller

Geheimnis in Rot

Etwas langatmiger und völlig spannungsfreier britischer Krimi

Rees

Stalker

Leider gibt es ungefähr in der Mitte des Buches eine Wendung, die ich sehr seltsam und unrealistisch fand.

Colorful_Leaf

Blutzeuge

Ein fesselnder Plot, Nervenkitzel und Adrenalin pur, perfekt umgesetzt.

Ladybella911

Das Original

Spannender Anfang, dann lange lähmend, hintenraus wieder spannend, das Ende enttäuschend.

Jana68

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Sternlein

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  • Spannend, Lust auf mehr

    Später Frost

    grafilone

    18. February 2017 um 14:33

    Vornweg: Furchtbarer Klappentext. Mir wäre dieser wirklich lesenswerte und spannende Krimi fast entgangen, weil der Klappentext in Richtung Politkrimi suggeriert und mich dieses Genre gar nicht interessiert. Darum handelt es sich eindeutig nicht, im Gegenteil, menschlich-persönlicher könnten Abgründe kaum sein. Einen halben Stern habe ich abgezogen, weil mich die beiden Familiennamen Forss und Frost für 2 Hauptfiguren im gleichen Buch furchtbar genervt haben, hallo Copy Editing? Das mag kleinlich sein, aber es ist ja meine Rezension. Ich habe den Krimi gehört und nicht gelesen, es hat mich wirklich gestört, nicht zuletzt auch, weil die Personen schwedentypisch fast ausschließlich mit ihren Familiennamen genannt werden. Im Übrigen wird das Audiobook ausgesprochen gut von Thomas Sarbacher interpretiert, eine tolle Stimme und ein echter Hörgenuss. Der Roman fokussiert auf die Protagonistin Stina Forss, und das ist auch erwartbar bei einer potenziell neuen Krimi-Reihe. Die Figur ist interessant und facettenreich gezeichnet, nicht nur als positive Heldin, sondern durchaus konfliktbeladen im Umgang mit sich selbst und ihrer Umgebung. Das macht sie menschlich, aber nicht durchweg sympathisch. Ich weiß nicht, ob ich mit Stina Forss privat oder beruflich gern intensiv zu tun hätte. Gelegentlich erschienen mir ihre Gedanken für eine Frau ihres Alters und ihrer beruflichen und persönlichen Erfahrung zu jung und flach. Jedenfalls bietet diese Personalie Perspektiven für weitere Bände. Den zweiten halben Stern Abzug, weil ich immer Probleme habe mit einsamen Wölfen bzw. hier einer Wölfin als Kriminalisten, mir erscheinen solche Konstellationen stets als unrealistisch, vor allem, wenn der einsame Wolf am Ende noch der Held ist. Der Fall selbst ist sehr spannend, wendungsreich, intelligent und komplex aufgebaut, wobei die im Verlagstext angesprochene Verflechtung der höchsten schwedischen Kreise und Israels glücklicherweise keine echte politische Dimension einführen. Hier und da mit Who-dunnit-Anklängen, immer wieder tauchen neue Fährten und Verdächtige auf: Folter, Spionage, Erpressung, Rache, Umweltaktivisten ... ??? Alles gut gepolstert mit weiteren, fast greifbar plastischen Figuren. Ich habe mir z.B. von Ingrid Nyström, dem faulen Polizeichef und anderen ziemlich genaue Bilder im Kopf entwerfen können, die an die Stelle bloßer Namen traten. Die Auflösung des Todes von Balthasar Frost ist nur folgerichtig aus der Handlung als tragisch hergeleitet, ich will hier gar nicht ins Detail gehen, um keine Spannung zu verderben, denn es bleibt wirklich bis zum Showdown sehr spannend. Zum Epilog des Buches: Ich habe genau das erwartet, und jeder andere Ausgangspunkt der eigentlichen Handlung wäre enttäuschend gewesen. Lesen Sie den Krimi, ich fand ihn toll.

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  • Ein gelungener Auftakt!

    Später Frost

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. November 2016 um 10:33

    Mit "Später Frost" startet man bereits mit einem spannenden und abwechslungsreichen Krimi in die Reihe von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson.Die Handlung dreht sich um einen grausam ermordeten, älteren Mann, der nach seinem Tod noch verstümmelt wurde, was für das Ermittlerteam um Ingrid Nyström ein weiteres Indiz dafür ist, dass es sich um einen Mord voller Hass handeln muss. Die Ermittlung selbst kommt allerdings nur langsam ins Rollen, man findet zwar Fuß- und Blutspuren im Garten des Opfers, kann diese allerdings nicht zuordnen. Auch alle möglichen Zeugen, die "Nachbarn", die allerdings mehr als einen Kilometer weit weg wohnen und ein Taxifahrer, der zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes gefahren ist, haben angeblich nichts gesehen und nichts gehört. So wirft die Ermittlung viele Fragen auf und bietet kaum Antworten, was allerdings keinesfalls langweilig ist, da man als Leser selbst immer mitfiebert und überlegt, was passiert sein könnte. Auch werden zwischendurch einzelne Sequenzen erzählt, die bei dem Mörder spielen, diese sind jedoch nur sehr knapp gehalten und anfangs mehr verwirrend als aufschlussreich, was von den Autoren aber sicherlich so gewollt war! Um nicht zu viel vorwegzunehmen, denn das geschieht bei einer solch verworrenen Handlung doch sehr schnell, komme ich nun lieber zu meiner Meinung zu dem Buch:Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es innerhalb weniger Tage gelesen und werde mir sicherlich auch die anderen Bücher der Krimireihe besorgen!Der allwissende Erzähler beleuchtet, wie bereits erwähnt, nicht nur eine Person, sondern springt in verschiedenen Kapiteln zwischen den verschiedenen Personen des Ermittlerteams und einem unbekannten Mann und einer unbekannten Frau hin und her. Das kann teilweise tatsächlich etwas verwirrend sein, allerdings erkennt man bei konzentriertem Lesen doch sehr schnell, von wem gerade die Rede ist. Gleichzeitig erhält man dadurch natürlich Informationen, die die Ermittler nicht haben und meint dadurch, schon zu wissen was passiert ist. Dass nicht nur am Ende, sondern auch zwischendrin immer wieder alles anders kommt, als gedacht, überrascht einen dann noch umso mehr.Der Erzählstil ist wirklich toll und ich war begeistert davon, wie die Autoren es geschafft haben, die Dialoge so zu schreiben, dass man wirklich denkt; Ja so redet man tatsächlich! Und keine komischen gestellten Sätze. So waren immer Emotionen dabei, auch weil die Charaktere in verschiedenen kurzen Sequenzen beleuchtet werden, auch außerhalb dessen, was mit der Ermittlung zu tun hat. Wirklich gut gemacht!Ein großes Lob auch an das Ende nach dem Ende der Geschichte, denn das lässt einen noch mal so richtig sprachlos, leicht "angepisst" und mit einem schiefen Lächeln zurück. 

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  • Ein neues Ermittlerduo, ein abwechslungsreicher Fall

    Später Frost

    hexepanki

    14. May 2016 um 22:49

    "'Alea iacta est', die Würfel sind gefallen. Das kannte Forss noch aus ihren Asterix-Heften. Für Frost waren die Würfel in der Tat gefallen." Aus dem wundervollen Lesecafe Jussi in Hamburg, habe ich mir nach persönlicher Beratung der Besitzerin, diesen deutsch-schwedischen Krimi mitgenommen und habe es nicht bereut. Nicht nur für den Leser ist dieser Krimi eine Premiere sondern auch für die beiden Ermittlerinnen Ingrid und Stina, die ihren ersten gemeinsamen Fall bearbeiten. Ingrid hat mir gut gefallen, sie ist gut und rund ausgearbeitet, mit Stina allerdings konnte ich nicht warm werden. Sie und viele andere Charaktere sind für meinen Geschmack zu einschichtig und plakativ geraten und so mancher Alleingang Stinas wirkt eher unglaubwürdig. Der Fall allerdings hat mir sehr gut gefallen und hatte eine herrliche Spannungskurve mit vielen Drehungen und Wendungen. Immer wieder werden jegliche Vermutungen die man als Leser angestellt hat widerlegt und es kommt ein neues, überraschendes Detail ans Tageslicht. Im Laufe der Geschichte bekommt der Leser zwar langsam eine Ahnung wie alles zusammenspielt, aber erst am Ende werden tatsächlich alle Fäden zusammen geführt. So bleibt es bis zum Schluss spannend. Gut gefallen hat mir auch das angedeutete politische Thema. Die Überlegungen der Ermittler dazu regen zum Nachdenken an und trotzdem ist das Buch nicht mit politischer Thematik überladen - der Fall bleibt immer im Vordergrund. Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein spannendes Lesevergnügen für Zwischendurch, das mit einem meisterhaft gestrickten Fall aufwartet. Ein Debüt mit Potential.

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  • Spannend und facettenreich

    Später Frost

    amena25

    03. May 2016 um 21:10

    Die Deutsch-Schwedin Stina Forss verlässt Berlin, um in Växjö, einer schwedischen Kleinstadt, in den Polizeidienst einzutreten. Grund dafür ist ihr Vater, der in der Nähe in einem Pflegeheim untergebracht ist. Doch schon bald vermutet man, dass dies nur die halbe Wahrheit ist, da Stina ihren ersten Besuch beim Vater sehr lange hinauszögert und das Verhältnis zu ihrem Vater offensichtlich belastet ist. Forss, die in Berlin schon bei der Kripo und der Mordkommission tätig war, muss in Schweden zunächst ein Anerkennungsjahr ableisten und mit kaum zwanzigjährigen Polizeianwärtern zweimal wöchentlich die Schulbank drücken. Doch bevor bei ihr zu große Langeweile aufkommten kann, wird das Team unter der neuen Chefin Ingrid Nyström zu einem für diesen  Landstrich ungewöhnlich grausamen Fall gerufen. Balthasar Frost, ein älterer, höflicher und gütiger Herr, der sich mit Schmetterlingen, Pflanzen und Kalligraphie beschäftigte, wird in seinem Gewächshaus tot aufgefunden. Ihm wurde der kleine Finger abgeschnitten und seine Augen mit Säure verätzt. Für Nyström selbst, die gerade erst ihren Posten angetreten hat, da der vorige Chef durch einen schweren Verkehrsunfall wohl frühpensioniert wird, wird der Fall zu einer ersten harten Probe. In diesem Krimi werden alle Ermittler auch in ihrem privaten Umfeld gezeigt, was in meinen Augen das Buch umso interessanter und auch menschlicher macht. So hat Ingrid Nyström mit ihrer neuen Rolle als Chefin zu kämpfen, mit ihrer Unsicherheit und ihren Zweifeln, ob sie dieser Rolle auch gerecht werden kann. Auch erhält man immer wieder Einblicke in ihr Familienleben, mit ihrem Mann, der Pastor ist und ihrer Tochter, die ganz eigene Wege geht. Aber auch Anette Hultin, die eher nationalistisch gesinnt ist, und Hugo Delgado, Computerspezialist und Immigrantenkind, geben ein spannungsgeladenes Paar ab. Lars Knutsson dagegen liebt vor allem gutes Essen und Gemütlichkeit, ihm steht Göran Lindholm als Küken gegenüber. Und mittendrin Stina Forss, als eigensinnige Ermittlerin, die sich in dem neuen Team einfinden und unterordnen soll, was ihr deutlich schwer fällt. Facettenreicher Schwedenkrimi, der sehr viel Spannung verspricht.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Neues Ermittlerduo in Schweden

    Später Frost

    Langeweile

    02. February 2016 um 12:16

    Die sehr bodenständige Kommissarin Ingrid Nyström wird wird mit der Leitung der Mordkommission beauftragt.Ihr Chef,den sie sehr schätzt,wurde nach einem Unfall in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.An ihrem ersten Tag als "Chefin"erhält sie Unterstützung durch Stina Forss,eine Kollegin aus Berlin.Stina hat Berlin, wegen einer gescheiterten Beziehung ,Hals über Kopf verlassen. Außerdem muß sie eine problematischen Vater-Tochter Konflikt aufarbeiten. Nach einer Woche wird das Ermittlerteam mit einer Mordermittlung konfrontiert .Der Schmetterlingsforscher Balthasar Frost wurde grausam zu Tode gefoltert.Im Laufe der Ermittlungen stoßen sie auf ständig neue Zusammenhänge,es ist nichts so,wie es am Anfang scheint. Es geht um Homosexualität Erpressung,Korruption und vieles mehr. Hier setzt meine Kritik an, ich fand es wurden zu viele Themen in diesem Roman behandelt.Der ständige Wechsel zwischen den einzelnen Personen ging meiner Meinung nach auf Kosten der Spannung.Zum Schluß wurde nicht alles aufgeklärt(korrupter Polizeichef etc.). Nichtsdestotrotz waren mir die Protagonisten sympathisch ,ich würde mich freuen,wenn es weitere Fälle gibt.Die Person der Stina Forss sollte sollte in Bezug auf ihr Privatleben überarbeitet werden. Buchtitel: Später Frost

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  • Der 1. Fall

    Später Frost

    Bokmask

    26. August 2015 um 02:12

    Nach den ich die Bände zwei und drei regelrecht verschlungen habe, wollte ich auch den ersten Teil dieser Serie lesen. Wollte wissen wie alles begann. Auf keiner Seite wurde ich enttäuscht. Es begann mit dem gleichen schön zu lesenden Schreibstil und auch die Spannung stellte sich schnell ein. Das Opfer in diesem Teil ist ein Insektenforscher im Rentenalter, grausam zugerichtet wird dieser von einem Freund in seinem Schmetterlingshaus vorgefunden. Das Opfer stammt aus England, und es will sich nicht einstellen warum dieser alte Mann sterben musste. Während der Leser Leser erfährt wie die Ermittlungsgruppe zusammengestellt wurde und warum Stina Deutschland verließ um in Schweden eine Stelle anzunehmen, wie Ingrid sich in ihre neue Aufgabe als Leiterin rein fuchst, kommt ein Puzzelteil zum nächsten. Sehr schön sind die Gründe und die Gedankengänge wiedergegeben, sodass ich als Leser eine gute Einsicht in die Hintergründe bekam. Der Fall selber hat Wendungen, die ich nie gedacht hätte. Das Ende war sehr befriedigend, so das es ein Muss war die nächsten Teile auch zu lesen. Da ich die nächsten beiden Teile schon gelesen habe, freue ich mich auf Teil vier. Dieser erscheint am 20.10.2015 und trägt den Titel In stürmischer Nacht.

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  • Warum musste Balthasar Frost sterben?

    Später Frost

    Isabell47

    02. June 2015 um 11:26

    Stina Forss, ihres Zeichens Deutschschwedin, die bisher in Berlin als Polizistin ermittelt hat, zieht es zurück nach Schweden, wo ihr Vater schwerkrank seine Tage in einem Pflegeheim verbringt. Bei der Kripo in Schweden soll sie quasi eingearbeitet werden und ganz unten anfangen, womit sie nicht zufrieden ist. Ihre Chefin dort ist Ingrid Nyström, die eben erst diesen Posten durch einen schweren Unfall des vorherigen Stelleninhabers erhalten hat. Dann passiert ein Mord, womit die agierenden Personen sehr wenig Erfahrung haben und Stina Forss darf an der Ermittlung teilhaben. Der Mann, der ermordet wird, ist alt und Schmetterlingsliebhaber. Nach der LP dachte ich eigentlich, daß ich Stina am Ende des Buches sowie ihren Vater kennengelernt hätte, doch dies trifft es nicht so ganz. Auch der Fall ist ganz anders geartet als es scheint und vor allen Dingen sehr viel tiefgründiger, was mir sehr gut gefallen hat. Der Fall wird zwar aufgeklärt und doch habe ich das große Bedürfnis möglichst schnell mehr von Stina Forss und Ingrid Nyström zu erfahren. Insbesondere Stina Forss scheint noch viele Überraschungen parat zu haben. Ich finde diesen Krimi richtig toll, weil die Geschichte, die erzählt wird, viele Geheimnisse offenbart und viele zurückläßt. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mich immer weiter und tiefer in eine Geschichte einzutauchen und es wird definitiv zu den Bücher gehören, die ich weiterempfehlen möchte und auch verschenken werde, wobei ich mein Exemplar aber auf jeden Fall behalten werde.

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  • Guter Fall, Rest eher nix

    Später Frost

    PascalTheChameleon

    10. March 2015 um 12:34

    Ich habe eine ganze Weile am Buch geknabbert. denn wirklich spannend wird es erst im letzten Drittel. Bis dahin plätschert die Geschichte so vor sich hin. Die Protagonisten finde ich alle unsympathisch, von der rechts anghauchten Anette über den ruhmgeilen Knutsson, der nichtssagenden Nyström und Stina Forss, die meiner Meinung absolut nicht in diesen Job gehört. In dem Buch geht es um eher altmodische Polizeiarbeit, und auf einmal kommt eine Berlinerin mit einer illegal besorgen Waffe daher,  die zudem ständig Alkohol trinkt und noch dazu Verdächtige verprügelt und sich einen spontanen Flug nach Israel leisten kann? Mal abgesehen davon, dass das Geständnis absolut nichtig ist, da sie den Verdächtigen mit Gewalt dazu gezwungen hat, würde es wirklich jedem Polizisten auffallen, wenn sie ein Alkoholproblem hat. Und so jemand wäre nicht im aktiven Dienst, zumindest nicht in Deutschland.Stina ist meiner Meinung nach das absolute Tief des Buches, da sie der einzig unrealistische Punkt ist.Das finde ich alles ziemlich schade, denn der Fall an sich ist ja nun verdammt gut erdacht und gut verworren und wird ja auch Stück für Stück gelöst, wenn auch der wichtigste Punkt eher durch Zufall gefunden wird.So leider nur drei Punkte. 

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  • Potentiale sind vorhanden

    Später Frost

    vanessabln

    19. February 2015 um 18:05

    Ich mag die etwas ungewöhnlichen Ermittlerinnen und bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. Gerade von Stina Forss (als Person, aber auch wie sie plötzlich nach Jerusalem kommt - Privatreise?) wird ja leider wenig erzählt, während von Ingrid Nyström und Familie ein ausführlicheres Bild entsteht. Der Schreibstil gefällt mir, manchmal etwas verschnörkelt, aber die Worte sind gut gewählt, und in manchen Kapiteln ist sogar Humor drin. Zum Glück waren mal keine Schreibfehler zu finden (was mir in letzter Zeit leider häufig bei Büchern passiert ist). Aber ich hätte von der Rückseiten-Ankündigung her trotzdem etwas mehr erwartet - deshalb nur 3 Sterne. Wie schon andere Rezensenten schrieben, erinnerte die Beschreibung doch etwas an Stieg Larsson. Dafür war mir "Später Frost" eindeutig zu ruhig und zu wenig spannend. In der ersten Hälfte dachte ich doch tatsächlich ans Aufgeben... Einige Personen sind auch etwas klischeehaft, insbesondere wenn es um Homosexualität geht. Aus dem Thema hätte man sicher mehr machen können, so bringt es nur "ein wenig" Politik und Gesellschaftskritik hinein. Die verschiedenen Perspektiven sind ziemlich verwirrend, erst am Ende wird alles klar - auch, dass die Konstruktion gar nicht schlecht ist. Bin gespannt auf den zweiten Teil, denn Potential gibt es auf jeden Fall!

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  • Einschläfernd

    Später Frost

    PMelittaM

    17. January 2015 um 20:56

     Ein alter Mann wird brutal ermordet in seinem Gewächshaus gefunden. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass er mehr als ein Geheimnis hatte und schließlich führen die Spuren nach Jersualem, 1948, in die Entstehungszeit des Staates Israel. Ich lese sehr gerne skandinavische Kriminalromane und auch gerne einmal neue Autoren. Der Debütroman des Autorenduos Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson konnte mich jedoch nicht wirklich überzeugen, vor allem hat mich der Roman gelangweilt, schlimmer noch, er wirkte richtiggehend einschläfernd auf mich. Dabei ist die Thematik sehr interessant und im Laufe der Handlung wird mehr als ein Geheimnis aufgedeckt, was das Ganze noch interessanter machen – könnte, denn so richtig ausgereizt wird nichts davon. Stattdessen verliert sich das Geschehen in den viel weniger interessanten persönlichen Nebenschauplätzen der Ermittler. Der Roman wird in mehreren Perspektiven erzählt, auch in denen zweier Personen, die man lange nicht einordnen kann, was Spannung hätte erzeugen können, es aber leider auch nicht tut. Insgesamt wird alles irgendwie betulich erzählt und konnte mich bis kurz vor Ende überhaupt nicht packen. Auch die Charaktere wirken betulich, z. B. Ingrid Nyström, gerade Chefin der Ermittlergruppe geworden, schon Großmutter, Ehefrau eines Pastors – und genau so kommt sie auch herüber; nur einmal konnte sie mich wirklich überzeugen,:As sie mit einem Vorgesetzten Tacheles redet. Ein anderer Ermittler isst gerne, alle anderen bleiben eher blass und wirken wie Staffage. Stina Forss, Halbschwedin, bisher Polizistin in Berlin, jetzt auf Probe in Växjö, dem Ort der Handlung, wirkt zunächst auch wenig interessant, sie hat zwar ein Problem mit ihrem Vater, hier gibt es aber nur ein paar Andeutungen, später werden weitere Probleme offenbar, so dass man sich am Ende fragt, wie sie überhaupt noch Polizistin sein kann. Da dieser Roman der erste Fall für Nyström und Forss ist, scheint sie es auch weiterhin zu bleiben, für mich ein Rätsel. Sie wirkt auf mich zudem sehr künstlich. Insgesamt kommen mir die Charaktere eher wie Stereotype als wie echte Menschen vor. Ein Lob möchte ich der Übersetzung aussprechen. Ich mag es, wenn in den Romanen das schwedische „Du“ erhalten bleibt, es mag zunächst etwas ungewohnt wirken, wenn alle sich duzen, macht es aber authentischer. Insgesamt leider ein Kriminalroman, der mich nicht packen konnte und der mich nicht dazu animiert, weitere Romane von Voosen und Danielsson lesen zu wollen. Empfehlen möchte ich den Roman nicht, ich vergebe aber wegen der Thematik, der logischen Auflösung und der Übersetzung gerade noch 3 Sterne.

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  • Tod eines Schmetterlingszüchters

    Später Frost

    Igelmanu66

    „Palmen, Farne, mannshohe Büsche – es sah aus wie in einem Urwald. Da waren Bananenstauden, ein Zitronenbaum und spanisches Moos. An der Decke liefen metallene Heizungsrohre entlang, zwei Wasserleitungen, und dort war ein Zerstäuber. Sie stand jetzt direkt vor einem Bassin mit Zierfischen. Ein Koikarpfen schwamm an der Wasseroberfläche und schnappte nach Luft. Er war orange und weiß, und wenn er schnappte, öffnete er das Maul zu einem großen »O«. Langsam ging Forss um das Becken herum. Sie wischte sich Schweißtropfen von der Stirn, vielleicht war es aber auch nur Kondenswasser. Dann sah sie den Toten. Der Leichnam lehnte sitzend, in aufrechter Position, an einem Stapel aus Säcken mit Blumenerde. Der Kopf war in den Nacken gerutscht, das Kinn stand vor wie eine Zinne. Der Mund war offen, als wolle der Tote das Wasser aus der Luft seines Tropenhauses saugen. Doch am auffälligsten waren die Augen. Der Mann hatte keine Augen mehr. Dort, wo sie einmal gewesen waren, befanden sich nur noch zwei milchig eingetrübte Kugeln. Keine Pupillen, keine Farben, kein Blick. Gar nichts. Wie eine fürchterliche Puppe saß er da. Einer der Augäpfel war so zerstört, dass er begonnen hatte auszulaufen. Das Gewebe in der Augenhöhle, rund um die Nase und rund um den Mund war rot wie gekochtes Krebsfleisch und angeschwollen, als hätte den Toten ein Wespenschwarm überfallen. Es war nur noch zu erahnen, wie er einmal ausgesehen hatte.“ Der grausame Tod des alten Mannes schockiert das gesamte Team um Hauptkommissarin Ingrid Nyström. Der Ort der Handlung, die südschwedische Stadt Växjö, ist eigentlich ein ausgesprochen ruhiges Pflaster. An einem Sonntag hat hier nicht einmal ein Restaurant geöffnet. Gerade hat Nyström noch der neuen, frisch aus Berlin kommenden Kollegin Stina Forss erklärt, dass sie hier so gut wie nie eine Waffe benötigen würde – und nun das! Ganz offensichtlich wurde der alte Mann auf furchtbare Art zu Tode gefoltert. Allen Befragten ist der passionierte Schmetterlingszüchter nur als gebildeter und „gütiger“ Mensch in Erinnerung, die Suche nach dem Täter wird folglich nicht einfach werden… Dieser Schwedenkrimi bescherte mir ein ausgesprochen kurzweiliges Lesevergnügen. Im Grunde stimmte alles: Es gibt einen aufsehenerregenden Fall, eingebettet in eine faszinierende Umgebung und aufzuklären von einem Team, das sich durch gleich mehrere interessante Charaktere auszeichnet. Die grausame Tat und das arme Opfer machten mich sofort neugierig auf den Täter und sein Motiv. Was den Täter angeht, bekommt der Leser frühzeitige Einblicke durch Abschnitte, die aus Tätersicht geschrieben sind. Angenehm verwirrend ist dabei aber, dass es sich um zwei grundverschiedene Personen handelt, die offenbar auch nichts miteinander zu tun haben. So kann man sehr lange rätseln, wer von den beiden nun wie an der Tat beteiligt ist. Und die Frage nach dem „Warum“ bleibt ebenfalls lange offen. Immer wieder gibt es mögliche Ansatzpunkte – und immer wieder scheinen die Nachforschungen in die Irre zu laufen. Das einleitende Kapitel im Buch spielt im Jerusalem des Jahres 1948. Es wird lange dauern, bis erste Verbindungen dazu geknüpft werden können. So bleibt es also spannend – das gefiel mir sehr. Was mir ebenfalls gut gefiel, waren die Charaktere der Ermittler. Es heißt, dass es sich hier um den ersten Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss handelt und tatsächlich stehen diese beiden sehr verschiedenen Frauen meist im Zentrum der Ermittlungen. Sie wären aber nichts ohne ihr Team, das wird sehr deutlich. Entsprechend verfolgen wir auch die Nachforschungen der Kolleginnen und Kollegen, alle sehr unterschiedlich in ihrer Art und jede/jeder von ihnen mit ganz eigenen Stärken und Schwächen. Ich fand sie im Grunde alle sehr sympathisch. Auch private Probleme der einzelnen Personen klingen an und ich bin gespannt, wie es da in dem einen oder anderen Fall weitergehen wird. Die Auflösung schließlich war schlüssig und führte den rätselhaften Fall noch mal zu einem überraschenden Ende. Jetzt freue ich mich, dass der Folgeband schon bei meinen ungelesenen Büchern wartet. Fazit: Spannender Schwedenkrimi mit interessanten Charakteren und viel Stoff zum Miträtseln.

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    • 11
  • skandinavisch-deutscher Krimi

    Später Frost

    Schaefche85

    Stina Forss ist gerade aus Berlin in ihre Heimat Schweden zurückgekehrt und fängt dort in ihrem Beruf als Kommissarin an. Ihre Chefin, Ingrid Nyström, ist gerade erst befördert worden, doch beiden Frauen bleibt nicht viel Zeit, um sich einzugewöhnen, denn schnell haben sie den ersten Fall: Der Schmetterlingsforscher Balthasar Frost wird übel gefoltert in seinem Gewächshaus gefunden. Dabei war er sehr beliebt, hatte mit niemandem Streit. Doch je länger sich die Ermittler mit ihm und seinem nun verlassenen Haus beschäftigen, desto mehr finden sie über ihn heraus - und darüber, wer er wirklich war. Eigentlich wollte ich ja keine neuen Reihen mehr anfangen, aber mit dieser habe ich schon länger geliebäugelt. Und es hat sich wirklich gelohnt: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, immer, wenn ich eine Pause machen wollte/musste, passierte etwas, was wieder alles auf den Kopf gestellt hat. Ich bin sehr lange mit den Ermittlerinnen im Dunkeln getappt, hatte zwar auch so einige Theorien, aber jede erwies sich mit der Zeit als lückenhaft. Was ich sehr angenehm fand, ist, dass die Kapitel meist recht kurz sind. Dies hat der Spannung keinen Abbruch getan, sondern eher dafür gesorgt, dass man nicht innerhalb eines Kapitels mit verschiedenen Leuten an verschiedenen Stellen ermittelt, sondern in einem Kapitel an einem Strang arbeitet. So war ich weniger verwirrt als bei anderen Büchern, mit wem ich nun unterwegs bin. Die Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss sind zwar ziemlich unterschiedlich (was beim Alter beginnt), ergänzen sich dadurch aber ziemlich gut. Ich finde es schön, mal ein reines Ermittlerinnenduo zu haben. Gerade bei Ingrid kommen zwar einige Unsicherheiten durch, die die Beförderung mit sich bringt, aber gleichzeitig wächst sie schnell in die Rolle der Chefin hinein. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die eigentliche Bewährungsprobe noch auf sie zukommt... Die Reihe hat ja erst begonnen. Fazit: Auch wenns wieder ein Serienauftakt ist, kann ich das Buch nur empfehlen!   Reihenfolge: 1. Später Frost 2. Rot Wild 3. Aus eisiger Tiefe

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    • 9

    Schaefche85

    11. November 2014 um 15:25

    =)

  • Kurzweilig

    Später Frost

    Wurmli

    29. October 2014 um 14:43

    An drei Abenden durchgelesen, das spricht für eine recht hohe Lesemotivation. Die Ermittlungen verlaufen durchaus spannend und nicht so langatmig, wie man das in manch anderen Schwedenkrimis serviert bekommt. Wenn auch die Tätermotive etwas fragwürdig erscheinen, wobei ich die Intensionen der Autoren keineswegs in Frage stellen möchte; vielleicht weiß ich darüber einfach zu wenig. Insgesamt ein kurzweiliger Krimi für gemütliche Kamin-Abende.

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  • Erstklassiger Krimi

    Später Frost

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. October 2014 um 22:30

    Ich habe dieses Buch schon vor einer Weile gelesen und ich muss sagen ich war wirklich begeistert . Der wirklich klug gemachte Spannungsaufbau , ein wirklich toller und etwas anderer Fall . Zwei neue und spritzige Ermittler, die fast gänzlich ohne das sonst so , für skandinavische Krimis bekannte depressive und nachdenkliche Etwas auskommen . Für mich ein wahrlich toller , spannender und gerade von der Ausarbeitung der Charaktere , überzeugender Spannungsroman. Wirklich ein Thriller den man gelesen haben sollte ! Ich freue mich schon auf weitere Bände/Bücher aus der Feder der beiden Autoren !

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