Eine Samtpfote für Paul?

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Nicole_Groms avatar

Herzerwärmende Geschichte für Groß und Klein mit starken Illustrationen!

Yunikas avatar

Tolles, authentisches Kinderbuch

Alle 8 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Eine Samtpfote für Paul?"

Paul langweilt sich! Er hat keine Geschwister und wünscht sich deshalb zum Geburtstag einen kleinen tierischen Freund zum Liebhaben und Spielen. Leider finden Mama und Papa, dass so ein Haustier viel zu viel Arbeit macht und Verantwortung bedeutet. Als Paul unverhofft ein Kätzchen zuläuft, nimmt er es dennoch mit nach Hause und gibt ihm einen Namen: Peterle. Vielleicht darf er Peterle sogar behalten, wenn sich der Besitzer nicht meldet? Paul verspricht Mama und Papa, sich gut um Peterle zu kümmern. Das ist gar nicht so leicht, und schließlich vergisst er sogar, Peterle zu füttern. Oh nein! Bestimmt muss Paul Peterle nun wieder hergeben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946049166
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:42 Seiten
Verlag:Verlagshaus el Gato
Erscheinungsdatum:01.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Nicole_Groms avatar
    Nicole_Gromvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Herzerwärmende Geschichte für Groß und Klein mit starken Illustrationen!
    Lese- und Augenschmaus zugleich!

    Im Buch „Eine Samtpfote für Paul?“ kommt ein Wunsch zur Sprache, den viele von uns im Kindesalter hegten (und es vielleicht noch immer tun): die Sehnsucht nach einem Haustier. Nach einem Geschöpf, von dem man spürt, dass man es liebhaben kann ohne Wenn und Aber; ohne die Angst haben zu müssen, vielleicht verletzt zu werden wie durch menschliche Liebe. Nach einem Geschöpf, das einfach durch seine bloße Existenz wunderbar ist.

    Es ist eine schlichte, aber sehr gut beobachtete und kindgerecht erzählte Geschichte, die Autorin Kerstin Sonntag da verfasst hat: Dem kleinen Paul, der sich sehnlich ein Tier zum Liebhaben und spielen wünscht, läuft eines Tages ein kleiner Traum in Form des Kätzchens Peterle über den Weg. Doch wie soll er seine Eltern davon überzeugen, seinen neuen Freund behalten zu dürfen? Er muss sich unter den Augen der Erwachsenen nun als besonders verantwortungsbewusst beweisen, was er mit aller Kraft versucht. Er erschrickt zutiefst, als ihm dies einmal nicht gelingt, weil er vergisst, Peterle zu füttern.

    Das Buch handelt von kindlichen Wünschen und Ängsten ebenso wie vom Bedürfnis, Verantwortung zu übernehmen und sich gegenüber Erwachsenen zu behaupten. Besonders gut hat mir dabei die Person der Großmutter gefallen, die hilfreich, vermittelnd und ausgleichend zwischen der Welt des Kindes und der Welt der Erwachsenen steht. So ähnlich erinnere ich mich meiner eigenen Großmutter – und genau so sind die echten, die guten, die wahrhaftigen Großmütter.

    Doch das vorliegende Buch könnte seinen Zauber nur halb so gut entfalten, wenn da nicht die meisterhaften Illustrationen von Claudia Gabriele Meinicke wären, die es zu einem Augenschmaus par excellence werden lassen. Meinicke gelingt es hervorragend, allen Emotionen, die Protagonist Paul durchläuft, sensibel nachzuspüren und sie ins Bild zu setzen. Das geschieht in einer so luziden Malweise, dass alle Figuren zwar eine vorstellbare Gestalt annehmen, jedoch nie so überdeutlich und hart umrissen sind, dass der kindliche Leser nicht seine eigenen Vorstellungen hineinprojizieren könnte. Und das kleine Peterle ist so liebevoll, präsent und in seinem innersten Katzenwesen wohlgetroffen wiedergegeben, dass man beim Lesen meint, es müsse jeden Moment aus den Buchseiten herausspringen. Na ja, immerhin spürt man beim Betrachten, ganz zart und weich, die Wärme seines Felles. Sogar als Erwachsener.

    Fazit: Eine herzerwärmende Geschichte für Groß und Klein mit starken Illustrationen!

      

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    Yunikas avatar
    Yunikavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles, authentisches Kinderbuch
    Tolles, authentisches Kinderbuch

    Das Cover ist sehr liebevoll ausgewählt und passt sehr gut zur Geschichte. Auch im ganzen Buch sind immer wieder kleinere Illustrationen, die das Gesamtbild auflockern. Die Schrift ist groß, dass es auch Kinder lesen können und das Buch lässt sich sehr gut in de Hand halten.

    Inhaltlich war ich sehr gespannt. Ich hatte bisher nichts von der Autorin gelesen gehabt, jedoch nur gutes gehört. Dazu kam, dass man von ihr sonst eher erwachsenere Literatur zu lesen bekommt. Die Geschichte konnte mich inhaltlich überzeugen und man merkt, dass die Autorin sich sehr viele Gedanken darüber gemacht hat. Sie hat die Nachricht der Geschichte gut verpackt, dass auch kleinere Kinder sie verstehen werden. Dazu kommt, dass es etwas behandelt, dass tatsächlich so vorkommen könnte. Denn welches Kind wünscht sich kein Haustier?

    Sprachlich ist das Buch sehr einfach gehalten, damit es die Kleinen auch verstehen. Für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da ich seltener Kinderbücher lese, aber es hat mir trotzdem sehr gefallen. Kerstin wusste genau, wie sie Bilder erschafft, die von den Illustrationen noch unterstützt werden.

    Es ist immer schwierig, Charaktere auf so wenigen Seiten gut zu charakterisieren. Trotzdem hat die Autorin dies fabelhaft gemeistert. Man hat Paul und seine Familie sofort ins Herz geschlossen. Man hat mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten. Darüber hinaus haben sie eine Tiefe, die den Charakteren etwas reales geben.

    Alles in allem eine tolle Geschichte, die man einfach lieben muss. Sie hat eine tolle Aussage, die kindgerecht eingebaut wurde und so vermittelt wird, dass es alle verstehen. Das Setting ist authentisch und die Handlung realistisch. Dazu kommen liebevoll ausgearbeitete Charaktere. Ein gelungenes Kinderbuch, das ich nur empfehlen kann.

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    Die_Zeilenfluesterins avatar
    Die_Zeilenfluesterinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, dass sich sowohl zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen für Erstleser eignet.
    Süßes Kinderbuch mit Botschaft und tollen Illustrationen

    "Eine Samtpfote für Paul" ist das erste Kinderbuch von Kerstin Sonntag. Es handelt sich um ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, dass sich sowohl zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen für Erstleser eignet. 


    Die Thematik, um die es in der Geschichte geht, hat wohl jeder in irgendeiner Form schon mal erlebt - als Kind und / oder als Elternteil. Irgendwann kommt jedes Kind und möchte ein Haustier. Und dann gehen die Diskussionen los, wer sich darum kümmert, dass das viel Verantwortung bedeutet usw. 

    Die Autorin hat dieses Thema sehr realistisch in eine Geschichte verpackt, die in jedem Alter gut zu verstehen ist. Die Handlung ist absolut kindgerecht und lehrreich aufgebaut. Unterstützt und interessanter gestaltet wird das Ganze noch durch die tollen Aquarelle der Illustratorin Claudia Meinicke. 

    Da die Geschichte nur knapp 40 Seiten lang ist, können auch die Kleinen gut folgen, ohne dass es ihnen langweilig wird.

    Das Buch hat mich nicht nur mit seiner Geschichte und den Aquarellen überzeugt, sondern auch mit seinem kleinen, handlichen Hardcover-Format, das perfekt in kleine Kinderhände passt und dem Lesebändchen, mit dem man die zuletzt gelesene Seite leicht wieder findet. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

    Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor einem Jahr
    Ein tolles Kindbuch

    "Eine Samtpfote für Paul" ist das erste Kinderbuch aus der Feder von Kerstin Sonntag, die mich bisher mit ihren wunderschönen Erwachsenenromanen verwöhnt hat. Und es ist ihr zu 100 Prozent gegelungen. Eine liebevolle Geschichte, die sich sowohl zum Vorlesen, aber als auch zum Selberlesen für die Kids eignet. Besonders angetan haben es mir die traumhaften Illustrationen, von denen wirlich eine schöner ist als die andere und die Geschichte selbst gefällt mir auch sehr gut. Ist es doch eine Thematik, die vielleicht viele von uns schon einmal betroffen hat.

    Da ist der 8jährige Paul. Er fühlt sich einsam. Er hat keine Geschwister und wünscht sich zum Geburtstag einen kleinen tierischen Freund zum Liebhaben  und Spielen. Doch Mama und Papa lassen kein Haustier zu. Zu viel Arbeit. Und außerdem bedeutet so ein Mitbewohner auch jede Menge Arbeit. Doch eines Tages läuft Paul ein Kätzchen zu. Er nennt es Peterle. Vielleicht darf er es behalten, wenn sich kein Besitzer meldet? Er verspricht Mama und Papa, sich gut um Peterle zu kümmern. Doch diese Verantwortung ist für einen 8jährigen nicht leicht. Und als er schließlich vergisst Peterle zu füttern, befürchtet er das Schlimmste. Doch wie werden sich Mama und Papa entscheiden.

    Die Kinderaugen werden größer, wenn man ihnen die Geschichte vorliest und man merkt, dass sie der Text beschäftigt. Und alle hoffen beim Lesen auf ein Happyend.

    Ein wirklich gelungenes Debüt. Und das Cover ist ja wirklich auch zuckersüß. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.

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    Aretis avatar
    Aretivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch
    Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch


    Inhalt:
    Paul langweilt sich! Er hat keine Geschwister und wünscht sich deshalb zum Geburtstag einen kleinen tierischen Freund zum Liebhaben und Spielen. Leider finden Mama und Papa, dass so ein Haustier viel zu viel Arbeit macht und Verantwortung bedeutet. Als Paul unverhofft ein Kätzchen zuläuft, nimmt er es dennoch mit nach Hause und gibt ihm einen Namen: Peterle. Vielleicht darf er Peterle sogar behalten, wenn sich der Besitzer nicht meldet? Paul verspricht Mama und Papa, sich gut um Peterle zu kümmern. Das ist gar nicht so leicht, und schließlich vergisst er sogar, Peterle zu füttern. Oh nein! Bestimmt muss Paul Peterle nun wieder hergeben.

    Empfohlenes Alter: 5-10 Jahre 

    Meine Meinung:
    "Eine Samtpfote für Paul?" von Kerstin Sonntag ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das mit seiner schönen Geschichte überzeugt und mit wundervollen Aquarellen illustriert ist. 

    Dieses Buch eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch für Erstleser, denn die Schrift ist angenehm groß, sodass das Lesen auch Kindern leicht fällt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, auch die Sprache ist verständlich und kindgerecht. 
    Zudem befindet sich alle paar Seiten eine Initiale am Anfang der Seite, die eine passende Stelle für einen Einschnitt einleitet. Wer das Buch also nicht in einem Stück durchlesen möchtet, findet so auch hilfreich die passenden Einschnitte. 
    Diese kann man sich gut mit dem Lesebändchen markieren, das an dem Buch ist. 

    Die Geschichte lehrt die Kinder, dass man auch lernen muss Verantwortung zu übernehmen, wenn man ein Haustier haben möchte, und dass dies nicht immer so einfach ist, wie es scheint. 

    Auf fast jeder Seite befinden sich Aquarelle der Illustratorin Claudia Meinicke - mal größer, mal kleiner, mal über zwei Seiten. Das macht das Buch zu einem echten Hingucker. 

    Fazit:
    Dieses Kinderbuch ist eine perfekte Mischung aus einer schönen Geschichte, die einen lehrt Verantwortung zu tragen, und aus wundervollen Illustrationen. Perfekt zum Vorlesen und für Erstleser. Ich kann es absolut weiterempfehlen. 



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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor einem Jahr
    Eine Geschichte zum Verlieben

    Als Paul zu seinem 8. Geburtstag nicht die gewünschte Katze oder den Hund bekommt, ist er traurig und enttäuscht. Wie sehr hatte er sich einen kleinen Gefährten gewünscht, damit er nicht mehr so allein ist, wenn seine Eltern zur Arbeit sind. Niemand versteht ihn, seine Eltern nicht und seine Oma auch nicht.
    Sie zählen ihm auf, wie viel Verantwortung man für so ein Lebewesen hat und dass man für es sorgen und seine eigenen Belange das ein oder andere Mal hintenan stellen muss.
    Trotz dem ihm das alles klar ist und er auch dazu bereit ist, haben sie ihm seinen größten Wunsch nicht erfüllt. Man vertröstet ihn, vielleicht kommt ein Tier ins Haus, wenn er älter ist.
    Am nächsten Morgen wird er von einem lauten, aber energischen "Mau" geweckt. Was ist das denn, denkt Paul und entdeckt eine kleine rotbraune Katze. Sie ist mager und scheint zu niemandem zu gehören. Paul möchte sie so gern mitnehmen und für das Kätzchen sorgen. 
    Pauls Eltern erlauben ihm, für das Kätzchen so lange zu sorgen, bis sich die Besitzer melden. Paul ist überglücklich und will gut fürs Peterle, wie er den kleinen Kater genannt hat, sorgen.
    Aber dann passiert es, er vergisst das kleine Peterle zu füttern...

    Ein wunderschönes Kinderbuch hat hier die Autorin Kerstin Sonntag vorgelegt. 
    Das Buch für sich allein ist schon sehenswert. Es wurde mit wirklich bezaubernden Illustrationen versehen, bei dem es einfach nur Spaß macht, das Buch in die Hand zu nehmen und in ihm zu blättern. Aus jedem Bild spricht die Liebe zum Tier. Selbst wenn man nur die Bilder hätte, könnte man damit eine Geschichte erzählen. 
    Das Buch besitzt ein Lesebändchen, was das Gesamtbild noch ein wenig veredelt.
    Die Schrift ist kindgerecht ausgewählt. Von der Größe her so, dass sie auch ein Erstklässler mühelos lesen kann. Mit seinen ca. 50 Seiten ist es auch einem Kind möglich, das Buch selbständig lesen zu können, ohne dabei zu ermüden, zumal es auch mit vielen Aquarellen versehen ist.

    Das Buch erzählt die Geschichte von Paul, der sich nichts sehnlicher wünscht, als einen Hund oder eine kleine Katze, aber seine Eltern wollen ihm den Wunsch nicht erfüllen.
    Durch einen zugelaufenen Kater, der sich partout diese Familie als sein Zuhause ausgesucht hat, erhält Paul seine Chance zu zeigen, dass er in der Lage ist, für ein anderes Lebewesen zu sorgen, Verantwortung zu zeigen.
    Er merkt, dass es nicht reicht, wenn man nur mit der Katze spielt, man muss auch für alle ihre Belange sorgen, egal ob es das Fressen ist oder die Sauberkeit auf dem Katzenklo. 

    Mir persönlich gefällt an der Geschichte, dass ein Tier nicht auf dem Gabentisch gelandet ist. Dort haben sie absolut nichts zu suchen. Wie oft erlebt man, dass lebende Geschenke schneller entsorgt werden, als man das Wort Ferien aussprechen kann. Sehr gute Lösung der Autorin, den kleinen Kater herumstrolchen zu lassen und nach einem Zuhause Ausschau zu halten.

    Ich habe mir das Buch mit meiner 5-jährigen Enkelin angeschaut und ihr vorgelesen und konnte gemeinsam sehen, wie sie sich über die Geschichte gefreut hat. Angeschaut hat sie sich das Buch gefühlte 500x. 

    Mit dem Buch hat man nicht nur eine wunderschöne Geschichte zum vorlesen und selbst lesen in der Hand, sondern auch ein wunderschönes Bilderbuch.
    Wir lieben dieses Buch und empfehlen es sehr gern weiter.

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    Bibilottas avatar
    Bibilottavor einem Jahr
    ein total süßes Kinderbuch mit wichtiger Botschaft

    Was hab ich mich gefreut, dass Kerstin Sonntag ein Kinderbuch herausbringt. Bisher kannte ich nur ihre Romane unter dem Pseudonym Kate Sunday / Kate Lynn Mason – und damit konnte sie mich schon auf voller Linie überzeugen.
    Auf jeden Fall war ich mega gespannt – was es mit dem Kinderbuch auf sich hat.

    Nun hab ich es hier liegen: „Eine Samtpfote für Paul?“ – und ich war schockverliebt – schon als ich das erste mal dieses total süße Cover gesehen habe. Ich bin ja selber ein absoluter Katzenfreak (wir haben ja selber 2 solcher Racker) und von daher war ich mir fast klar darüber – dass dieses Kinderbuch perfekt zu uns passt. Und ja … meine Tochter und ihre Freundin haben es mir bestätigt … aber dazu gleich mehr.

    „Eine Samtpfote für Paul?“ von Kerstin Sonntag ist nun im Verlagshaus El Gato erschienen – wo auch sonst, gehört ein Katzenbuch hin *lach* – das passt doch perfekt zum Verlagslogo.
    Dieses Buch ist mit wunderbaren Aquarell-Illustrationen ausgeschmückt worden von der Illustratorin Claudia Meinicke. Die Bilder sind einfach nur klasse gewählt und haben uns sehr viel Freude bereitet. Einen ersten Blick hat man da ja schon auf dem Cover.
    Bei diesem Buch handelt es sich um ein kleines, handliches Hardcover-Format mit Lesebändchen. So liegt es auch in Kinderhänden richtig schön und lässt sich auch super handhaben. Die Schrift ist sehr kindgerecht – so dass auch Erstleser ihre ersten Leseversuche hier schön tätigen können. Aufgelockert und farbenfroh ausgeschmückt und gestaltet mit den tollen Illustrationen macht es richtig viel Spaß sich in diese Geschichte zu stürzen. Durch die geringe Seitenzahl von guten 40 Seiten lässt es sich auch in einem Zug wunderbar lesen für die Kleinen.

    Die Handlung ist absolut kindgerecht und lehrreich aufgebaut. Hier wird anhand der Geschichte von Paul, der sich unbedingt ein Haustier zum Geburtstag wünscht, aufgezeigt, dass mehr dazu gehört, als nur das Spielen mit einem Haustier. So stösst Paul erstmal nicht auf offene Ohren bei seinen Eltern, dass er sich zum Geburtstag einfach so einen Hund oder eine Katze wünscht. Seine Enttäuschung am Geburtstag ist groß, dass ihm dieser Wunsch nicht erfüllt wird. Aber dann läuft ihm ein Kätzchen zu – und er darf es erstmal behalten, bis sich der Besitzer meldet. Paul ist dann auch gleich sehr fürsorglich. Das Kätzchen bekommt den Namen Peterle und Paul beschäftigt sich sehr liebevoll mit ihm. Er muss schliesslich alle Aufgaben selbst erledigen – vom Katzenklo säubern, bis hin zum Füttern und Pflegen … doch sehr schnell merkt Paul, dass das nicht so einfach ist und es kommt was kommen muss – er vergisst Peterle zu füttern.Für Paul, als er es bemerkt und feststellt – eine ganz schlimme Sache, doch seine Oma steht im da stärkend zur Seite.

    Paul und die kleinen Leser merken hier sehr schnell, dass es mit kuscheln und spielen nicht getan ist – und dass ein Haustier nicht einfach so zum Geburtstag als Geschenk überbracht werden sollte. Man muss da schon einiges bedenken und sich gut überlegen, ob man der Verantwortung nachkommen kann.

    Kerstin Sonntag hat das hier sehr kindgerecht, anschaulich und vor allem sehr realistisch zusammengeführt. So haben wir einige Gewohnheiten auch gleich bemerkt, die auch unsere Kätzchen so an den Tag legen.

    Da ich das Buch gemeinsam mit meiner Tochter und ihrer Freundin gelesen hatte – konnte ich auch gleich feststellen, wie es bei den beiden ankam. Sie sind im Alter von 6 und 9 Jahren und haben beide Katzen als Haustiere. Sie plauderten gerne mal bei der ein oder anderen Szene dazwischen und erzählten von eigenen ähnlichen Erfahrungen – was mir besonders toll gefallen hat. Auch haben sie sich sehr fachmännisch darüber unterhalten, dass man Haustiere umsorgen und pflegen muss – und ebenfalls auch eingebracht, dass sie selber schon das Füttern mal vergessen haben – aber sie durch uns Eltern daran erinnert wurden. Das machte richtig viel Spaß denen beiden dabei zuzuhören.

    Ja – was soll ich sagen – ich fand es einfach nur klasse und meine Tochter und ihre Freundin meinten folgendes:

    „Peterle ist so süß – eine schöne Geschichte  – und wie schön, dass Paul ihn nun behalten darf.“ „Ich mag Peterle auch sehr gerne – die Bilder sind so schön – vielleicht gibts da ja noch ein Buch mit einem Hund?“ „Pauls Oma ist cool – sie hat Paul gar nicht verraten.“ „Schade dass Paul beim Geburtstag so traurig war – aber dann kam ja Peterle zu ihm“ „Meine Bonnie macht das auch immer, den Schreibtisch abräumen – sie klaut mir immer meinen Bleistift.“ I ch glaube alle Katzen maunzen immer so laut, wenn sie Fressen wollen – machen meine Katzen ja auch.“ Katzen sind doch immer hungrig und maunzen *kicher*“

    Also ich glaub ich habe dem allen hier jetzt fast nichts mehr hinzuzufügen – nachdem ich das Buch auch schon zweimal den beiden vorlesen durfte. Inzwischen liest es meine Tochter sogar noch abends im Bett alleine.

    Dieses Kinderbuch überzeugt also auf ganzer Ebene … <3

    Übrigens findet ihr HIER im Blogtourbeitag ein Interview mit Kerstin Sonntag (ab 31.08. um 17 Uhr)
    Doch nicht nur ich hatte Fragen – auch meine zwei fleissigen Mitleser haben Kerstin ein paar Fragen gestellt.
    Reinschauen lohnt sich !!!

     

    Fazit

    „Eine Samtpfote für Paul?“ von Kerstin Sonntag  ist ein sehr farbenfrohes, bildhaftes und lehrreiches Kinderbuch – das uns auf ganzer Linie überzeugen konnte.
    Die Botschaft, dass ein Haustier kein Spielzeug ist,und immer umsorgt gehört, ob man will oder nicht, wird hier sehr kindgerecht aufgegriffen und kommt auch beim Leser gut an. Meine zwei Mitleser (6 und 9 Jahre) haben den Sinn gleich erkannt und ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse hier mit eingebracht.
    Ein wirklich schöner und lehrreicher Lesespaß für jung und alt – mit wunderschönen Illustrationen.

    Absolute samtpfotige Leseempfehlung

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    Greeneyes avatar
    Greeneyevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wirklich zauberhaftes Buch!
    Eine Geschichte zum lieb haben....

    Die etwas andere Rezi:
    Meine Tochter hat gestern zu ihren Geburtstag diese Buch mit Widmung bekommen! Sie hat es nicht mehr aus der Hand legen können und durchgelesen! Es hat einen Ehrenplatz bekommen,dort nimmt sie es immer wieder runter und blättert darin und dann hört man : Oh wie süß und oh wie toll.😍

    Ich zitiere kurz:
    Die Widmung ist toll..vorallem der Spruch mit dem lesen. Das Buch ist sooo süß!! Peterle ist so hübsch und süß. Das ist jetzt schon mein liebstes Buch! Die Bilder sind sooo toooll. 
    (Der Spruch mit dem lesen lautet wie folgt : Peterle meint verliere nie die Lust am lesen.)

    Ich selber habe das Buch gestern auch zur Hand genommen und angeschaut und gelesen. Es ist wirklich liebevoll und super geschrieben und die Illustrationen sind wirklich zauberhaft!

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