Kerstin Westerbeck Oxossis Farben

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Inhaltsangabe zu „Oxossis Farben“ von Kerstin Westerbeck

Wie eine unberechenbare Woge überfallen Esmeralda die Gefühle am Tage ihrer Hochzeit. Und dann steht sie plötzlich auch noch da: Jolita, die bahianische Urgrossmutter, ausgestattet mit ein paar afrobrasilia-nischen, kultischen Gegenständen. Sie ist als einziges Familienmitglied der Braut aus Brasilien angereist, hat sich tatsächlich über den weiten Ozean bis nach Frankfurt gequält. Im Festsaal Günderrode stockt für eine Weile der Atem. Und während der Schwiegervater noch die Hochzeitsrede hält (oder ist es, als Esmeralda bereits tanzt?), bleibt auf einmal die Zeit stehen.

. An anderer Stelle aber läuft sie derweil weiter. Schneller. Überspringt ein ganzes Jahr. Emilio ist im wissenschaftlichen Auftrag auf der Suche nach Karinha. Sie verschwand vor einem Jahr in der Alten Oper. Eben an jenem Tag, als Esmeralda in Frankfurt ihre Hochzeit feierte. Dort aber steht die Zeit noch immer still.
Emilio weiß nichts von Esmeralda. Esmeralda nichts von Emilio, der irgendwann in den 80ern nach Brasilien auswanderte und den nun der Zufall nach Kuba steuert.

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  • Rezension zu "Oxossis Farben" von Kerstin Westerbeck

    Oxossis Farben

    BrittaRoeder

    07. March 2011 um 14:46

    Was wie fast wie eine Kriminalgeschichte mit dem spurlosen Verschwinden einer Frau aus dem Foyer der Frankfurter Oper beginnt wird schon bald zu einer sehr weiträumig angelegten Reise, die den Leser durch die unterschiedlichsten Kulturräume führt: von Europa über Cuba bis in den brasilianischen Regenwald. Das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen, insbesondere der europäischen mit der südamerikanischen, deren Ursprünge teilweise in einem afrikanischen Ursprung verwurzelt sind, ist das große Thema in diesem Roman. Dementsprechend unterschiedlich sind die agierenden Figuren und deren Biographien, die diesem Roman ihren Stoff geben. Da ist die junge Brasilianerin Esmeralda, die in die deutsche Familie ihres Verlobten Ben einheiratet. Da ist Emilio, der italienische Theologe, der mit seiner brasilianischen Frau in Manaus lebt und mit der Suche nach der verschwundenen Karinha beauftragt wird. Da ist der deutsche Weltenbummler Robert, der Emilio auf seiner Reise bis nach Cuba begleitet. Mit großer Besetzungsliste öffnet die Autorin eine ganze Reihe unterschiedlicher Handlungsstränge, die sie teilweise über sehr lange Strecken sogar unabhängig voneinander herlaufen lässt. Eine der großen Stärken von Westerbeck liegt eindeutig darin, wie sie die jeweilige Kulisse zum Leben erweckt, in der ihre Figuren gerade agieren. Unglaublich atmosphärisch dicht gestaltet sie die verschiedenen Kulturräume. Besonders viel Ausdruck legt sie dabei in die Darstellung der Natur, die bei ihr selbst zum Protagonisten wird. Das mythische Element, überlagert durch die Zivilisation der modernen europäisch geprägten Welt wird zum roten Faden, der durch den gesamten Roman hindurch zu verfolgen ist. Somit ist "Oxossis Farben" vor allem eine Reise zurück zu den Ursprüngen, zu der ursprünglichen Kraft, die jeder Kultur innewohnt und deren Erbe jeder einzelne in sich trägt. So weiträumig Westerbeck ihren Roman sowohl personell als auch geographisch angelegt hat, am Ende fügt sich bei ihr alles zu einem in sich stimmigen Ganzen. Für mein Dafürhalten ist Kerstin Westerbeck mit "Oxossis Farben " ein beachtliches Debüt gelungen, das darauf hoffen lässt, das man von ihr noch mehr zu lesen bekommen wird.

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