Kerstin Westerbeck Tagebuch der verlorenen Erinnerung

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Inhaltsangabe zu „Tagebuch der verlorenen Erinnerung“ von Kerstin Westerbeck

Benoîte Loupgoncier ist dreizehn, als sie ihr Elternhaus verlässt und den Koffer ihres Vaters an der Route National zurücklässt.
Zwanzig Jahre vergehen. Dann steht der Koffer eines Tages wieder vor ihrer Tür. Darin befindet sich ein Tagebuch, auf ihren Namen verfasst. Benoîte aber hat noch nie ein Tagebuch geführt.
Der Inhalt der Aufzeichnungen ist schier unglaublich: Ereignisse aus ihrem Leben werden verfälscht. Jemand klagt sie indirekt an, eine Mörderin zu sein. Wer steckt dahinter? Gibt es eine offene Rechnung, von der sie nichts weiß … oder an die sie sich nur nicht erinnert?
Zögerlich folgt sie den Spuren in die Vergangenheit. Erst der Fund einer Leiche bringt Bewegung in ihre Erinnerungen und sie sucht den Weg zu ihrem Elternhaus.
Zeitgleich begibt sich Commissaire Lemarque mit seiner Assistentin Christine auf die Suche nach dem Mörder.

Kuriose Familiengeschichte vor Lavendelduft-verhangener Kulisse!

— kingofmusic

Vom Anfang bis zum Ende ein spannender Krimi-Roman.

— Buchperlentaucher

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  • leider war die Schrift viel zu klein, um das Buch lesen zu können

    Tagebuch der verlorenen Erinnerung

    Petra54

    21. December 2016 um 13:50

    Die Geschichte beginnt so spannend wie auf dem Klappentext versprochen. Leider konnte ich das Buch nicht lesen, weil die Schrift derart klein ist und obendrein die Zeilen zu dicht aneinander gereiht. Schade. Allein darauf bezieht sich meine Bewertung, da ich den Inhalt und die Erzählkunst nicht beurteilen kann.

  • Familiendrama vor traumhafter Kulisse

    Tagebuch der verlorenen Erinnerung

    kingofmusic

    15. September 2016 um 10:39

    “Vieles kann man in Bildern festhalten und davon schwärmen; kaum aber den Geruch der Provence. Er ist einmalig. Man kann ihn nur erleben.“ (S. 126) Diesem Zitat kann (glaube ich) jeder, der die Provence kennt und evtl. schon das Glück hatte, diesen schönen Fleck Erde zu besuchen, wahrscheinlich zu 100% zustimmen. Wem die Reise jedoch zu lang/zu teuer ist, hat dank Kerstin Westerbeck nun zumindest die Möglichkeit, eine Vorstellung davon zu erhalten, wie die Provence riecht. In ihrem erstmalig 2015 erschienenen Roman „Tagebuch der verlorenen Erinnerung“ hat sie die Handlung nämlich genau dorthin verlegt und man spürt in jeder Zeile, jedem Abschnitt, der sich „nur“ mit der Provence und seinen Ortschaften, seinen Gerüchen und der Kultur beschäftigt, die Authentizität hinter den Worten. Und so hatte ich stets den Lavendelduft in der Nase, die Sonne im Gesicht und habe mich zusammen mit der Protagonistin auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, ihrer Familie, der Wahrheit und der Liebe (die wahrlich nicht zu kurz kommt in diesem Roman, jedoch immer sinnlich und anregend wirkt und genau an den richtigen Stellen platziert ist) gemacht. Ich möchte eigentlich wie immer nichts von der Handlung verraten – das würde einen Großteil der Spannung aus diesen wunderbaren 320 Seiten nehmen. Man ist aber von vornherein mitten drin statt nur dabei, reibt sich an manchen Stellen verwundert die Augen über die Handlung, stellt sich während der Lektüre Fragen, wie alles zusammenhängt und sich wohl alles aufklären wird und muss am Ende erkennen, dass vieles anders war und ist, als es einem während des Lesens noch erscheinen mag. Hier hat es Kerstin Westerbeck wunderbar geschafft, den geneigten Leser zu linken und das „Knallbonbon“ der Geschichte auf den letzten 20 Seiten zu platzieren. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, die Handlung flüssig und es macht Spaß, die Entwicklung der Protagonistin Benoité bis zum „Grande Finale“ zu verfolgen. Einige in Französisch gehaltene (kurze) Sätze mögen den Leser, der selbiges nicht spricht oder versteht, etwas in seinem Lesefluss einschränken, jedoch werden die meisten Sätze sinngemäß hinterher wiederholt, so dass Kerstin Westerbeck auch hier alles richtig gemacht hat. „Tagebuch der verlorenen Erinnerung“ ist trotz der in die Provence verlegten Handlung mitnichten eine sommerleichte Strandlektüre, die man mal eben so schnell weg liest. Nein, dafür ist die Handlung zu komplex. Man muss dem Buch die nötige Zeit schenken, um es ganz in sich aufzunehmen. Dann jedoch lässt es einen nicht mehr los und man muss einfach weiterlesen. Ich danke Kerstin Westerbeck für das zur Verfügung gestellte Exemplar der Neuauflage. „Das Leben ist wie ein Fluss, der sich immer weiter bewegt. An manchen Stellen geht es schneller, dann wieder fließt es langsam. Soll man sich dem Rhythmus anpassen oder gegen den Strom schwimmen?“ (S. 186)

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  • Das geheimnisvolle Tagebuch

    Tagebuch der verlorenen Erinnerung

    Buchperlentaucher

    17. August 2016 um 20:36

    Oft beginnt ein guter Krimi mit einem „Paukenschlag“. Es wird eine Leiche gefunden, eine Tat „live“ geschildertoder eine Gerichtsverhandlung befindet sich in derentscheidenden Phase. Es ist klar, man möchte die Leserin (oder den Leser), die im Buch „schnuppert“ zu einem guten Einstieg ins Buch verhelfen oder zu einem Kauf animieren. Die Jungautorin Kerstin Westerbeck verzichtet völlig auf einen solchen Auftakt und fesselt die Leser trotzdem. Bei Erstlingswerken „leben“ die Personen oft nicht richtig und die Handlungen wirken sehr konstruiert und nicht stimmig. Auch hier schafft es Kerstin Westerbeck wie eine Bestsellerautorin aufzutreten. Man lebt mit Benoite, der wichtigsten Figur im Buch, und auch allen anderen Personen mit. Der Spannungsbogen bleibt ständig auf gutem Niveau. Dies auch dann, wenn bei der Handlungeinmal keine Dramatik aufkommt.Stelle Dir vor, jemand würde dein angebliches Tagebuch führen und in wesentlichen Dingen verfälschen. Dies in einer Art und Weise, dass man Dir sogar einen Mord oder einen Mordversuch (bzw. die Verweigerung eine lebensrettenden Hilfeleistung) anhängen könnte.Dieses Horrorszenario muss die Hauptdarstellerin Benoite mehrmals durchleben. Daneben stehen für sie die Fragen im Raum: Gab es überhaupt einen Mord wie im angeblichen Tagebuch angedeutet oder war es nur ein Unfall? Wer könnte ein Motiv für einen Mord haben? Bin ich vielleicht doch die Mörderinund erinnere mich nicht mehr daran?  Falls ich wirklich unschuldig bin, wer könnte ein Interesse daranhaben, den Verdacht auf mich zu lenken? Was geschieht, wenn die Tagebuchseiten in „falsche“ Hände geraten?Gerade wenn man als Leser das Gefühl hat, jetzt würde man die Täterin/den Täter kennen oder wissen, was genau geschah, bringt einem die Autorin Kerstin Westerbeck gekonnt auf eine neue Fährte. Fein dosiert und wirklichkeitsnah sind auch die erotischen Anteile. Mich hat dieses Buch total begeistert. Es ist von Anfang bis zum Schluss spannend geschrieben. Viele Seiten überblättern, wie ich es so oft bei anderen Romanen erlebte, weil die Beschreibungen zu „langfädig“ wurden, musste ich nicht. Wer eine „softe“ , leichte Ferienlektüre möchte, dem wird der Roman zu anspruchsvoll sein. Die Handlungen und der Auftritt der diversen Personen fordern von der Leserin/vom Leser ein aktives Mitdenken, ohne zu überfordern. Ich freue mich schon jetzt auf ein neues Buch dieser Autorin. Für mich hat Kerstin Westerbeck im Buch „Tagebuch der verlorenen Erinnerung“, so viele verschiedene Facetten einer talentierten Schriftstellerin gezeigt, dass ich mir fast in jedem Genre ein Bestseller von ihr vorstellen kann.

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