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Mosaik_Verlag

vor 1 Jahr

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Fack ju, Pflegeheim!

Kester Schlenz erzählt komisch und anrührend, was passiert, wenn Eltern alt werden


Den meisten von uns wird es einmal passieren, oder vielleicht steckt der eine oder andere von euch schon in dieser Situation: Die eigenen Eltern werden alt und plötzlich sind die Rollen vertauscht. Sich als Kind plötzlich um Mutter oder Vater kümmern zu müssen, ist eine Herausforderung, die viel abverlangt. Unser Autor Kester Schlenz hat das selbst erlebt, als sein Mutter Traute Schlenz – heute 88 – gesundheitlich stark abbaute. In seinem Buch "Mutti baut ab" nimmt er sich dem Thema auf humorvolle und gleichzeitig sehr einfühlsame Weise an. Es ist ein Mutmachbuch mit dem er jedem betroffenen Angehörigen aus der Seele spricht.

Über das Buch:
Manchmal genügt ein Anruf, um das Leben zu verändern: „Wie geht es Dir, Mutti?“ – „Beschissen. Ich bin zu Hause auf die Schnauze geflogen.“ Traute Schlenz, an ihrem 80. Geburtstag noch wohlauf und bester Stimmung, ist ein Häuflein Elend. Immer wieder hatte sich die resolute Dame nach kurzen Schwächephase schnell erholt, doch nun ließ es sich nicht mehr leugnen: Sie baute ab, brauchte medizinische Versorgung und Hilfe, um den Alltag zu bewältigen. Für ihren Sohn Kester Schlenz und seine Geschwister beginnt eine Odyssee durch Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegekassen und Altersheime.
In „Mutti baut ab“ beschreibt Kester Schlenz, was Kinder erleben, wenn Eltern alt werden. Während Kester Schlenz sich mit Pflegediensten auseinandersetzt, um einen Heimplatz für seine Mutter kämpft, medizinische Diagnosen zu begreifen versucht und seiner Mutter zum X-ten Mal den Gebrauch des Notfallknopfes erklärt, trotzt Mutti ihrer Hinfälligkeit mit Willensstärke, Eigensinn und unverblümten Kommentaren. „Die sehen alle aus, als ob sie gleich tot umfallen würden“, beschwert sie sich über ihre Herzsportgruppe.

„Mutti baut ab“ widmet sich humorvoll und zugleich schonungslos direkt dem Altwerden und all seinen Begleiterscheinungen. In komischen Szenen und anrührenden Rückblicken zeichnet Bestsellerautor Kester Schlenz ein liebevolles Porträt seiner Mutter und hält dabei die ideale Balance zwischen Heiterkeit und nachdenklichem Tiefgang.

Markus Lanz sagt: „Er beschreibt ganz unaufgeregt – und das macht‘s so gut – was uns blüht, wenn die eigenen Eltern alt werden. Großes Kompliment.“

Über den Autor:
Kester Schlenz, 58, ist Bestsellerautor und hat bereits zahlreiche Bücher verfasst, allen voran „Mensch, Papa! Vater werden - das letzte Abenteuer“ und „Alter Sack, was nun?“. Er studierte Sprachwissenschaften und Psychologie und arbeitet in der Redaktion des Magazins stern als Autor. Schlenz ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und will später nicht ins Altersheim. Außer, wenn alle mitkommen.

Wenn ihr bei der Leserunde dabei sein wollt, schreibt uns einfach warum das Buch für euch so interessant ist. Wir sind gespannt auf eure Antworten und freuen uns auf eure Leseeindrücke!

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden

Autor: Kester Schlenz
Buch: Mutti baut ab

MrsFraser

vor 1 Jahr

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Das Buch ist aus offensichtchen Gründen für mich interessant: Ich habe Eltern, Großeltern und eine Schwiegermutter, wovon drei sich inzwischen in Dunstkreis der 80 bewegen. Ich möchte vorgewarnt sein, was da alles noch auf mich zukommen kann. ;)

Igela

vor 1 Jahr

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Meine Eltern sind mit 74 und 76 Jahren zwar noch ganz rüstig , mich beschleicht jedoch ab und zu eine Ahnung was auf mich zukommt, wenn sie mal nicht mehr so können, wie sie wollen.
Mein Vater zum Beispiel hat Hummeln im Hintern, ständig ist er unterwegs, hilft hier und da. Stillsitzen ?Fehlanzeige! Meine Mutter ist nicht weniger aktiv, mit grossem Gemüsegarten und im gesellschaftlichen Leben.
Da denke ich manchmal schon was in 5, 10 oder 15 Jahren ist!

Sehr gerne möchte ich mitlesen,diskutieren und rezensieren!Würde mich freuen dabei sein zu dürfen.

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Engelmel

vor 1 Jahr

2. Leseabschnitt: S. 51-108 ("Mutti hat uns den Krebs verheimlicht" bis einschließlich "Wo sind Muttis Zähne")
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Der Abschnitt ist gut und durch schöne kurze Kapitel gut zu lesen ... das Verschweigen solcher Symptome ist gerade in der Generation durchaus "normal" - so soll doch niemand sich Sorgen machen oder gar einen Haufen Arbeit damit bekommen (wie Transporte klären, Arzt Begleitung etc), ich kenne das aus Erfahrung, dass (bei älteren Herrschaften) erst dann mal beiläufig klein bei gegeben wird, wenn ich als PflegeKraft sagen muss, dass ich den Hausarzt informiere, damit der zur Visite vorbeikommt.
Die Situation mit den Zähnen: ich konnte ein Lächeln nicht verkneifen, jedoch weiß ich aus Erfahrung zu berichten, dass es gar nicht schön ist, wenn man solche Situationen erlebt, zum einen durch das Suchen (wie oft habe ich schon SchmutzwäscheHaufen oder vollgestopfte Müllsäcke durchwühlen dürfen, weil die Zähne in eine Serviette eingewickelt einfach 'entsorgt' wurden *bääääähhhh*) zum anderen ist das Neuanschaffen auch so eine Sache für sich.

Tipp für alle, deren Eltern/Großeltern Zahnprothesen haben: lasst beim Zahnarzt den Namen eingravieren, kostet in der Regel nichts, und kann gerade bei tüddeligen Senioren wertvoll sein, v.a wenn sie im Krankenhaus/Pflegeheim verschütt gehen. (Die tauchen gerne bei anderen Patienten wieder auf)

Engelmel

vor 1 Jahr

4.Leseabschnitt: S. 163- Ende

Insgesamt ist das Buch gut, flüssig leicht zu lesen, das macht Spaß, da es nicht so 'schweratmig' idt. Aus Sicht der doch oft gestressten Angehörigen das Alter zu erleben, ist mal eine ganz andere Erfahrung -ich mache sie täglich aus Sicht der Pflegekräfte. Aber es lehrt auch, die Angehörigen noch besser wahr zu nehmen, die uns ja oft auch vieles abnehmen/erleichtern, was man sonst nicht wertzuschätzen weiß.
Insgesamt bin ich aber doch froh, dass ich (und auch meine Geschwister) nicht in solche Situationen kommen müssen, denn wir hatten schon zu Vatters 50. ein Zukunftsgespräch - unsere Eltern haben alles in Verfügungen beschrieben, solange sie können werden sie sich gegenseitig kümmern (sollte das dann mal der Fall sein) und wenn das nicht mehr geht, sind wir freigestellt und eine Betreuung wird einberufen - sie sehen dass so sehr locker, da sie aus eigener Erfahrung wissen, wie Schwer das als Kind ist, sich zu kümmern und das eigene Leben nicht aus den Augen zu verlieren, vor allem auch das geschwisterband dabei nicht zu zerstören,wenn es denn Streitigkeiten dann geben sollte, weil sich Bruder und Schwester nicht einig werden können.

Dion

vor 1 Jahr

Rezensionen

Ich danke sehr für die Gelegenheit, hier mitzumachen. Ich habe das Buch mit viel Freude gelesen. Liebevolle fünf Sterne und hier meine Rezension!
https://www.lovelybooks.de/autor/Kester-Schlenz/Mutti-baut-ab-1428527377-w/rezension/1446657014/
Die Rezension erscheint auch bei Amazon.

mysticcat

vor 1 Jahr

4.Leseabschnitt: S. 163- Ende

Engelmel schreibt:
Insgesamt bin ich aber doch froh, dass ich (und auch meine Geschwister) nicht in solche Situationen kommen müssen, denn wir hatten schon zu Vatters 50. ein Zukunftsgespräch - unsere Eltern haben alles in Verfügungen beschrieben, solange sie können werden sie sich gegenseitig kümmern (sollte das dann mal der Fall sein) und wenn das nicht mehr geht, sind wir freigestellt und eine Betreuung wird einberufen - sie sehen dass so sehr locker, da sie aus eigener Erfahrung wissen, wie Schwer das als Kind ist, sich zu kümmern und das eigene Leben nicht aus den Augen zu verlieren, vor allem auch das geschwisterband dabei nicht zu zerstören,wenn es denn Streitigkeiten dann geben sollte, weil sich Bruder und Schwester nicht einig werden können.

Meine Großmutter hat festgelegt, dass sie weder zu meiner Mutter noch zu mir möchte, falls sie pflegebedürftig werden wollte und sich bereits "sicherheitshalber" im Heim vormerken lassen. Falls sie es sich anders überlegen sollte, wäre auch eine Pflege bei uns zu Hause möglich (extra Zimmer, barrierefrei sind auch WC/Küche, Dusche, Wohnzimmer erreichbar).

Somaya

vor 1 Jahr

Rezensionen

Ich habe es nun endlich geschafft, meine Rezension zu tippen:
https://www.lovelybooks.de/autor/Kester-Schlenz/Mutti-baut-ab-1428527377-w/rezension/1446909780/

Zu finden ist diese auch auf meinem Blog (und wurde von dort aus auch auf Facebook verbreitet):
https://somayas-buecherwelt.blogspot.de/2017/04/leseeindruck-mutti-baut-ab.html

Außerdem habe ich sie noch auf der Verlagsseite eingesendet, wo sie aber noch freigeschaltet werden muss.

Ich bedanke mich, dass ich mitlesen durfte und auch bei all den tollen Mitlesern dafür, dass hier so ein reger Austausch herrschte :)

sriegler

vor 10 Monaten

Wie gefällt euch das Cover?
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Das Cover ist schlicht gehalten, aber mit dem Einkaufstrolley und dem Titel in der gelben Blase, die wie eine Sonne wirkt, sehr ansprechend. Die gelbe Blase symbolisiert für mich die Sonne, dass eben nicht alles so aussichtslos ist, wie es manchmal wirkt.

sriegler

vor 10 Monaten

Rezensionen
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Hier natürlich auch noch meine Rezension:

https://www.lovelybooks.de/autor/Kester-Schlenz/Mutti-baut-ab-1428527377-w/rezension/1468654132/

Vielen Dank, dass wir mitlesen durften. Leider hat es ein wenig gedauert, bis das Buch einmal im Kreis, in der Familie durchgegangen ist. Wir haben uns in vielen Momenten, der Geschichte wieder gefunden und können dem Autor nur ein großes Lob aussprechen, dass er das sensible Thema auf so einfühlsame und humorvolle Weise zugleich zu Papier gebracht hat.

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