Ketil Bjoernstad

 4.2 Sterne bei 111 Bewertungen
Autor von Vindings Spiel, Villa Europa und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ketil Bjoernstad

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Ketil BjoernstadVindings Spiel
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Vindings Spiel
Vindings Spiel
 (51)
Erschienen am 27.08.2007
Ketil BjoernstadDer Fluß
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Der Fluß
Der Fluß
 (18)
Erschienen am 18.02.2009
Ketil BjoernstadVilla Europa
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Villa Europa
Villa Europa
 (20)
Erschienen am 19.05.2008
Ketil BjoernstadOda
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Oda
Oda
 (13)
Erschienen am 23.03.2009
Ketil BjoernstadLebenswege
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Lebenswege
Lebenswege
 (3)
Erschienen am 28.08.2006
Ketil BjoernstadErlings Fall
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Erlings Fall
Erlings Fall
 (2)
Erschienen am 11.12.2002
Ketil BjoernstadDer Tanz des Lebens
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Der Tanz des Lebens
Der Tanz des Lebens
 (2)
Erschienen am 26.01.2004
Ketil BjoernstadEmma oder Das Ende der Welt
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Emma oder Das Ende der Welt
Emma oder Das Ende der Welt
 (0)
Erschienen am 01.02.2017

Neue Rezensionen zu Ketil Bjoernstad

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KarinKoenickes avatar

Rezension zu "Vindings Spiel" von Ketil Bjoernstad

zum Abtauchen
KarinKoenickevor 3 Jahren

Auch für Nicht-Pianisten ein wunderbares Buch. Björnstads Schreibstil ist großartig, man taucht richtig ein in die Welt des jungen Musikers. Auch die CDs des Autors sind sehr zu empfehlen. Der Mann kann schreiben und spielen, beides sogar ganz herrvorragend.

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LikeALions avatar

Rezension zu "Vindings Spiel" von Ketil Bjoernstad

Ein gutes Werk mit kleinen Schwächen
LikeALionvor 3 Jahren

Die Geschichte um den zu anfangs 15-jährigen Aksel hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Bjoernstadt schafft eine wunderbare melancholisch-düstere Atmosphäre, die das ganze Buch lang anhält. Alle Charaktere sind gut durchdacht, genauso wie die zwischenmenschlichen Beziehungen, die alle glaubhaft und doch ein wenig geheimnisvoll sind, besonders die zu der jungen Anja.
Besonders gefallen haben mir die musikalischen Details, in denen Bjoernstad die Musik beschreibt - hier merkt man deutlich, dass der Autor etwas von Musik versteht. Ebenso beschreibt er sehr gelungen die Nervosität, aber auch die Gleichmütigkeit, die ein Musiker empfinden kann, wenn er auf die Bühne geht. Der Wille zu gefallen oder aber das tiefe Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wer schon einmal selber ein Instrument in der Hand hatte und vor Publikum spielen musste, wird sich in diesem Buch sehr schnell wiederfinden.
Über drei Jahre hinweg zieht sich die Handlung, sodass Aksel im Großteil des Buches 18 Jahre alt ist. Man kann deutlich seine Entwicklung, aber auch die der Gleichaltrigen mitverfolgen, genauso wie die Mühe und die viele harte Arbeit auf dem Weg zum erfolgreichen Konzertpianisten. Neben der Musik stehen noch andere Themen im Vordergrund: das Erwachsenwerden, die erste große Liebe und die ersten sexuellen Erfahrungen, aber auch das Thema Magersucht. 
Alles in allem hat mich das Buch sehr angesprochen. Ich habe es gern und auch sehr schnell gelesen, da ich unbedingt wissen wollte wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Jedoch hat mich das Ende nicht überzeugen können. Stand im Großteil des Buches noch die Musik im Vordergrund, so ist der Autor am Ende gar nicht mehr darauf zu sprechen gekommen. Ebenfalls war es mir einfach zu offen gehalten. Natürlich erwartet man von diesem Buch kein märchenhaftes Happy-End, dennoch hätte ich mir einen ausführlicheren Schluss gewünscht - zehn Seiten mehr hätte der Roman gut vertragen können.

Dennoch kann ich es zum Lesen nur weiterempfehlen. Die Handlung ist spannend, der Schreibstil Bjoernstads zieht den Leser in den Bann und gerade Musikinteressierte und Musiker werden große Stellen der Romans genießen.

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lille12s avatar

Rezension zu "Villa Europa" von Ketil Bjoernstad

Die Wirren des 20. Jahrhunderts
lille12vor 4 Jahren

Viele sehnen sich danach, die ganze Welt bereisen zu können. Erik Ulven träumt nicht länger, sondern verlässt seine Frau Nina und sein Zuhause in Norwegen, um durch Europa zu reisen. Nina Ulven verfolgt die Route ihres Mannes und richtet so die „Villa Europa“ ein. In ihr spiegelt die dramatische Familiengeschichte der Ulvens die Wirren des 20. Jahrhunderts wider.

Ketil Bjørnstad vereint in seinem 1992 erschienenen Roman „Villa Europa“ europäische Länder unter dem Dach einer Villa in Norwegen. Alles beginnt mit Erik und Nina Ulven. Sie ahnt nichts, als Erik plötzlich das große Anwesen und seine Frau verlässt. Mit schlechtem Gewissen schreibt er seiner Frau immer wieder Briefe mit seinem Aufenthaltsort und kehrt schließlich reumütig zurück. Doch Nina ist bereits verstorben. Als Nachlass hat sie in dem gemeinsamen Haus seine Reiseroute nachgestellt. So gibt es jetzt Zimmer, die nach ungarischen, transsilvanischen und schweizerischen Vorstellungen eingerichtet sind.

 

Immer wieder die „Villa Europa“

Erik beschäftigt Ovidia, eine Frau aus dem Nachbarort, als Haushälterin. Nach einer Vergewaltigung bringt sie ein Kind von ihm zur Welt, während er unter mysteriösen Umständen stirbt. Sie erbt die gesamte „Villa Europa“, wie das Haus nun genannt wird. Über vier Generationen und das gesamte 20. Jahrhundert wird die Familiensaga Ulven und die Geschichte Europas erzählt. Wie Erik verlassen auch die Kinder und Kindeskinder in den folgen Jahrzehnten die Villa. Manche freiwillig, manche unfreiwillig – und doch kehren fast alle in das Haus in Norwegen zurück, das in den Kriegs- und Nachkriegszeiten auch Anlaufstelle für Flüchtlinge aus aller Welt ist.

Tolle Grundidee

„Villa Europa“ ist eines der anspruchsvollsten aber auch erfolgreichsten Bücher des norwegischen Autors Ketil Bjørnstad. Ein Buch, das sich über ein gesamtes Jahrhundert erstreckt, hatte ich persönlich noch nie gelesen und so wusste ich nicht, was ich erwarten sollte. Die Grundidee gefiel mir sehr gut, war es doch mal etwas anderes als immer nur Krimis zu lesen. Ich reise sehr gern und liebe es, mehr über die Kulturen und Traditionen anderer Länder zu lernen - dazu könnte mir dieses Buch verhelfen, so dachte ich. Was sich Bjørnstad inhaltlich wirklich spannend überlegt hat, fand ich jedoch in der Umsetzung nicht so gut. Der Schreibstil ist an einigen Stellen ziemlich monoton und lässt sich dadurch nicht flüssig lesen. Teilweise verfiel ich auch dem Drang, Seiten nur zu überfliegen, statt sie wirklich zu lesen.

Typische Geschlechterrollen

Dennoch wird vor allem der revolutionären Frauenrolle Tribut gezollt. Einziges Problem hierbei: die typischen Geschlechterrollen. So sind die Frauen eigentlich schwach und unterwürfig, tragen aber dennoch den Revolutionsgedanken in sich. Männer hingegen trinken nur Bier, rauchen und vergnügen sich entweder in gewissen Etablissements oder, wenn sie nicht warten können oder wollen, nehmen sie sich die Frauen auch einfach auf der Straße und vergewaltigen sie. Was mich dabei wundert – gut  wir haben jetzt natürlich schon wieder eine ganz andere Zeit – ist , dass die Frauen das einfach so hinnehmen. 

Mittendrin

Die wundervolle Natur Norwegens, aber auch die ruhige Landschaft in Transsylvanien sind sehr detailliert beschrieben. Auch die Städte in Rumänien, Italien und Griechenland werden so ausgemalt, dass man das Gefühl bekommt, man sei wirklich dort. Alles in allem finde ich den Roman im Grunde nicht schlecht. Wer also über monotonen Satzbau hinweg sehen kann und sich für Reisen, Familiengeschichten und die Rolle der modernen Frau interessiert, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.


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Zusätzliche Informationen

Ketil Bjoernstad wurde am 25. April 1952 in Oslo (Norwegen) geboren.

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