Eine faszinierende Reise durch die 80er-Jahre
Mit Die Welt, die meine war: die achtziger Jahre gelingt Ketil Bjørnstad ein eindrucksvolles Porträt eines bewegten Jahrzehnts – persönlich, politisch und künstlerisch.
Was das Buch ausmacht:
- Authentische Zeitreise: Bjørnstad beschreibt die 80er-Jahre mit all ihren Widersprüchen – zwischen Yuppie-Kultur und verblassenden Idealen, zwischen musikalischem Aufbruch und geopolitischen Spannungen.
- Persönliche Einblicke: Seine eigenen Erfolge, Zweifel und Herausforderungen als Künstler machen die Erzählung nahbar und lebendig.
- Prominente Begegnungen: Elton John, Paul Simon oder Manfred Eicher – die Passagen über seine Kontakte zur Musikszene sind faszinierend und bereichern das Werk.
- Historische Tiefe: Vom Kalten Krieg über politische Skandale bis hin zum Fall der Berliner Mauer – das Buch verwebt persönliche Erlebnisse mit weltpolitischen Ereignissen.
Fazit:
Eine kluge und atmosphärische Autobiografie, die Musik, Politik und persönliche Entwicklungen geschickt miteinander verbindet. Etwas mehr erzählerische Dynamik hätte dem Buch gutgetan, aber für alle, die sich für Musikgeschichte und Zeitgeschehen interessieren, ist es eine lohnende Lektüre.





















