Ketil Bjoernstad Villa Europa

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 40 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 5 Rezensionen
(8)
(8)
(2)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Villa Europa“ von Ketil Bjoernstad

Erik Ulven gehören zur wohlhabenden Osloer Gesellschaft. Doch das Leben der Reichen beginnt Erik zu langweilen. So verschwindet er eines Tages, ohne Abschied, um anderswo sein Glück zu machen. In sieben Jahren durchquert er Europa, erleidet einen finanziellen Verlust nach dem anderen und lebt von dem Geld, das seine Frau ihm schickt. In der Zwischenzeit richtet diese die Zimmer des Hauses in der Art der Länder ein, die ihr Mann bereist.

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

Sehr komplexer und spannender Fall für Commissario Grauner, in dem es ihm gelingt, seine Dämonen zu besiegen.

takabayashi

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift auf dem Cover ist

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 11 austauschen!

    • 52
  • Die Wirren des 20. Jahrhunderts

    Villa Europa
    lille12

    lille12

    27. July 2014 um 16:01

    Viele sehnen sich danach, die ganze Welt bereisen zu können. Erik Ulven träumt nicht länger, sondern verlässt seine Frau Nina und sein Zuhause in Norwegen, um durch Europa zu reisen. Nina Ulven verfolgt die Route ihres Mannes und richtet so die „Villa Europa“ ein. In ihr spiegelt die dramatische Familiengeschichte der Ulvens die Wirren des 20. Jahrhunderts wider. Ketil Bjørnstad vereint in seinem 1992 erschienenen Roman „Villa Europa“ europäische Länder unter dem Dach einer Villa in Norwegen. Alles beginnt mit Erik und Nina Ulven. Sie ahnt nichts, als Erik plötzlich das große Anwesen und seine Frau verlässt. Mit schlechtem Gewissen schreibt er seiner Frau immer wieder Briefe mit seinem Aufenthaltsort und kehrt schließlich reumütig zurück. Doch Nina ist bereits verstorben. Als Nachlass hat sie in dem gemeinsamen Haus seine Reiseroute nachgestellt. So gibt es jetzt Zimmer, die nach ungarischen, transsilvanischen und schweizerischen Vorstellungen eingerichtet sind.   Immer wieder die „Villa Europa“ Erik beschäftigt Ovidia, eine Frau aus dem Nachbarort, als Haushälterin. Nach einer Vergewaltigung bringt sie ein Kind von ihm zur Welt, während er unter mysteriösen Umständen stirbt. Sie erbt die gesamte „Villa Europa“, wie das Haus nun genannt wird. Über vier Generationen und das gesamte 20. Jahrhundert wird die Familiensaga Ulven und die Geschichte Europas erzählt. Wie Erik verlassen auch die Kinder und Kindeskinder in den folgen Jahrzehnten die Villa. Manche freiwillig, manche unfreiwillig – und doch kehren fast alle in das Haus in Norwegen zurück, das in den Kriegs- und Nachkriegszeiten auch Anlaufstelle für Flüchtlinge aus aller Welt ist. Tolle Grundidee „Villa Europa“ ist eines der anspruchsvollsten aber auch erfolgreichsten Bücher des norwegischen Autors Ketil Bjørnstad. Ein Buch, das sich über ein gesamtes Jahrhundert erstreckt, hatte ich persönlich noch nie gelesen und so wusste ich nicht, was ich erwarten sollte. Die Grundidee gefiel mir sehr gut, war es doch mal etwas anderes als immer nur Krimis zu lesen. Ich reise sehr gern und liebe es, mehr über die Kulturen und Traditionen anderer Länder zu lernen - dazu könnte mir dieses Buch verhelfen, so dachte ich. Was sich Bjørnstad inhaltlich wirklich spannend überlegt hat, fand ich jedoch in der Umsetzung nicht so gut. Der Schreibstil ist an einigen Stellen ziemlich monoton und lässt sich dadurch nicht flüssig lesen. Teilweise verfiel ich auch dem Drang, Seiten nur zu überfliegen, statt sie wirklich zu lesen. Typische Geschlechterrollen Dennoch wird vor allem der revolutionären Frauenrolle Tribut gezollt. Einziges Problem hierbei: die typischen Geschlechterrollen. So sind die Frauen eigentlich schwach und unterwürfig, tragen aber dennoch den Revolutionsgedanken in sich. Männer hingegen trinken nur Bier, rauchen und vergnügen sich entweder in gewissen Etablissements oder, wenn sie nicht warten können oder wollen, nehmen sie sich die Frauen auch einfach auf der Straße und vergewaltigen sie. Was mich dabei wundert – gut  wir haben jetzt natürlich schon wieder eine ganz andere Zeit – ist , dass die Frauen das einfach so hinnehmen.  Mittendrin Die wundervolle Natur Norwegens, aber auch die ruhige Landschaft in Transsylvanien sind sehr detailliert beschrieben. Auch die Städte in Rumänien, Italien und Griechenland werden so ausgemalt, dass man das Gefühl bekommt, man sei wirklich dort. Alles in allem finde ich den Roman im Grunde nicht schlecht. Wer also über monotonen Satzbau hinweg sehen kann und sich für Reisen, Familiengeschichten und die Rolle der modernen Frau interessiert, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Villa Europa" von Ketil Bjoernstad

    Villa Europa
    Brentini

    Brentini

    10. November 2012 um 04:42

    Große europäische Literatur, betrachtet aus ihrer nördlichen Perspektive, mit einigen Abstechern nach Süden. Ketil Björnstad schreibt wunderbar, seine Figuren sind gut und detaillert beschrieben, und der Leser erfährt nicht nur was sie machen, sondern auch was sie in bestimmten Situationen machen würden.

  • Rezension zu "Villa Europa" von Ketil Bjoernstad

    Villa Europa
    lollebolle

    lollebolle

    12. April 2010 um 22:46

    Ein Buch voller Geschichten. Breit erzählte Familiensaga so richtig zum Wegschmökern. Die Villa Europa ist ein Haus voller Zimmer, von denen jedes im Stil eines anderen Landes eingerichtet ist. Dies tat eine Frau, die von ihrem Mann verlassen wurde, der ihr trotzdem über viele Jahre hinweg aus den unterschiedlichsten Ländern Briefe geschrieben hat. Um ihm zumindest ein bißchen nahe zu sein, hat sie die Räume ihres Hauses nach dieser Weltkarte gestaltet. Dies ist aber nur eine der vielen Geschichten, die dieses wunderbare Buch erzählt.

    Mehr
  • Rezension zu "Villa Europa" von Ketil Bjoernstad

    Villa Europa
    Ritja

    Ritja

    29. August 2008 um 14:57

    Ich hatte mich auf eine spannende Familiengeschichte über mehrere Jahre gefreut, aber leider ist die Geschichte sehr zäh und langatmig. Die Akteure wirken recht blaß und die Handlung flach.

  • Rezension zu "Villa Europa" von Ketil Bjoernstad

    Villa Europa
    sequencia

    sequencia

    30. April 2008 um 16:15

    Wundervoller Roman/Erzählung verschiedenener Generationen weiblicher Familienmitglieder. Schicksale, Lebensläufe