Kevin A. Milne Glückstreffer

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Inhaltsangabe zu „Glückstreffer“ von Kevin A. Milne

Eine Heldin wie Amélie, die von Tatsächlich Liebe träumt und Glückskekse mit Bitter-Chocolat herstellt in einer Konditorei, die in Notting Hill liegen könnte! »Manche Menschen haben Glück in der Liebe. Du ganz bestimmt nicht.« – In Bitterschokolade getunkt, sind die Unglückskekse der Verkaufshit in Sophies Chocolaterie. Doch auch der Erfolg lässt das Herz der jungen Frau nicht höher schlagen, seit sie kurz vor der Hochzeit von Garrett verlassen wurde. Als Garrett eines Tages ihren Laden betritt und sie um Verzeihung bitten möchte, schlägt sie ihm einen Handel vor: Per Anzeige soll er nach dem wahren Glück suchen. Und erst wenn 100 gute Gründe, glücklich zu sein, vor ihr liegen, will sie ihn wiedersehen.

Ein süßes und lustiges Buch. <3

— MsStorymaker
MsStorymaker

Schönes Buch für zwischendurch.

— radmoth
radmoth

leider ziemlich kitschig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Obwohl es eine typische Liebesgeschichte ist, ist sie ziemlich spannend und nimmt nochmal so einige Wendungen.

— Vinny03
Vinny03

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  • ....soooo schön.....

    Glückstreffer
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    17. June 2017 um 10:15

    Das Buch ist hervorragend! Eine Geschichte mit sehr viel Gefühl. Man liest und liest und auf einmal ist das Buch zu Ende. Glückstreffer wäre auch eine gute Filmvorlage. Würde sich ideal eignen! Unbedingt lesen!!

  • Warmherzige Geschichte

    Glückstreffer
    sophieste

    sophieste

    26. September 2014 um 21:39

    Glückstreffer ist auf jeden Fall eines meiner Lieblingsbücher. Zuerst habe ich die Zeitsprünge nicht ganz verstanden und war von dem Buch nicht sonderlich begeistert. Doch mit der Zeit (so ab Seite 30-40) habe ich das Buch verschlungen. Die Geschichte ist traurig, süß und lustig sprich Facettenreich  und ich würde es jeder Altersgruppe empfehlen. :)

  • "Gesucht: Glück... "

    Glückstreffer
    eskimo81

    eskimo81

    10. June 2014 um 08:31

    ... Bitte helfen sie mir zu finden, was ich verloren habe ..." Sophie, vom Pech verfolgt, lebt ihr einsames Leben. Mit 9 verliert sie ihre Eltern, ihr Verlobter Garett lässt sie kurz vor der Hochzeit sitzen... Als Garett ein Jahr später wieder auftaucht und sich erklären möchte, stellt sie ihm eine Bedingung. Per Anzeige soll er nach 100 guten Gründen für wahres Glück suchen... Eine herzerweichende Geschichte, die unter die Haut geht. Man weint, lacht und sucht das Glück mit Sophie.  Die speziellen, teilweise tiefsinnige, Sprüche bei jedem Kapitel versüssen das Gesamtbild noch.  Man hofft und wünscht, dass Sophie ihr mehr als zustehendes Glück finden wird. Fazit: für alle Romantiker. Einfach ein wundervoller Liebes-Schmöker, der einem hilft, dass Glück zu finden... 

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  • Glückstreffer - K. A. Milne

    Glückstreffer
    nef

    nef

    08. April 2014 um 07:47

    Inhalt: Sophie Jones ist 9 Jahre alt, als sie bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ihre gesamte Familie verliert. Schon als sie von der Polizistin aufgelesen und befragt wird ist klar, das Mädchen hat mehr als nur ein Trauma. Sophie gibt sich die Schuld an diesem Unfall, bei dem nicht nur ihre Familie, sondern auch noch ein anderer Mann ums Leben gekommen sind. Dabei war alles was sie wollte ein bisschen Schokolade ... 19 Jahre später lernt Sophie durch ein Blind Date einen Mann kennen: Garrett. Nur ganz langsam öffnet sie sich ihm, da sie davon überzeugt ist, niemals Glück haben zu können. Denn alles was glücklich macht, ist vergänglich und davor hat Sophie Angst. Auch ihre Pflegemutter und ihre Ziehschwester können sie nicht davon überzeugen, das Leben zu genießen und nicht hinter jeder Ecke Unglück zu erwarten. Garrett schleicht sich in Sophies Gedanken und als er ihr nur 6 Monate nach ihrem ersten Date einen Heiratsantrag macht, schwankt sie noch immer. Kann sie ihm wirklich glauben, dass er sie nicht verlassen wird? Kann dieses Glück von Dauer sein? Garrett ist wirklich bemüht seiner Herzensdame zu beteuern, dass er niemals eine andere lieben wird. Irgendwann schafft es Sophie tatsächlich ihm zu vertrauen und somit auch, ihre Vergangenheit mit ihm zu teilen. Denn außer Ellen, ihre Pflegemutter, und Evalynn, ihre Ziehschwester, weiß niemand dass sie da Mädchen von damals war und selbst Ev weiß nichts über Sophies wahre Gefühle zum Unfall. Wenige Tage vor der Hochzeit leitet Sophie Garrett zur Unfallstelle und erzählt ihm alles. Sie hat Angst vor seiner Reaktion, ist aber auch froh, endlich mit ihm darüber sprechen zu können. Garrett ist geschockt. Was hat die Liebe seines Lebens nur durchmachen müssen. Doch irgendwie lässt ihn der Unfall nicht los und so fährt er mitten in der Nacht zu Ellen um mit ihr darüber zu sprechen. Er sagt, er möchte Sophie helfen alles besser zu verarbeiten und Ellen glaubt ihm. Die nächsten Tage hat Sophie viel in ihrem Laden zu tun und auch Garrett ist auf Arbeit voll eingespannt. So sehen sich die beiden eine Woche lang nicht, telefonieren dafür täglich. Dann, eine Woche vor der Hochzeit ruft er Sophie nachts an. Sie müssen reden. Sophie ahnt nichts gutes. Als sie durch den Regen zu seinem Wagen eilt, der vor ihrer Haustür wartet, merkt sie, es passiert etwas Schlimmes. Und sie hat Recht. Garrett löst die Verlobung und auch seine Beziehung mit ihr. Aber nicht nur das, als Sophie mit Unterstützung ihrer Familie einige Tage später zu seinem Haus fährt, ist es leer. Garrett hat nicht nur Sophie verlassen, er hat die ganze Stadt verlassen. Und wieder bewahrheitet sich Sophies Angst - Glück ist nicht von Dauer. Beinahe genau ein Jahr später, es ist Sophies Geburtstag, steht Garrett in ihrem Laden und bittet um Verzeihung. Er hat versucht sie zu vergessen und sie ihr Leben leben zu lassen, doch etwas nagt an ihm und er möchte ihr gern erklären, warum er sie damals verlassen hat. Sophie kocht vor Wut. Was bildet sich dieser Kerl eigentlich ein? Erst lässt er sie sitzen, ohne ihr den Grund für sein Handeln zu verraten und jetzt soll sie ihm vor Freude um den Hals springen? Nicht mit Sophie Jones! Sie will auf keinen Fall mit Garrett reden, will ihn aber glauben lassen, er hätte eine Chance. Also schlägt sie ihm einen Deal vor. Er soll eine Anzeige in der Seattle Times schalten und das wahre Glück suchen. Die Post soll an ihr Geschäftspostfach gehen und sollten 100 Antworten zusammenkommen, die nach ihren Kriterien ernst zu nehmende Zuschriften sind, dann bekommt er die Chance ihr zu erklären, warum er damals verschwunden ist. Garrett erkennt die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens, ist aber nicht bereit aufzugeben. Er schaltet die Anzeige und beide können kaum fassen, welchen Stein sie damit ins Rollen gebracht haben.   Meinung: Ich bin über dieses Buch in einer Kramkiste gestolpert. Natürlich sprach mich als erstes da Cover an ^^ Was sonst. Als ich dann den Klappentext las, dachte ich mir 'Na das klingt doch ganz unterhaltsam'. Womit ich nicht gerechnet hatte war, ein sehr emotionales Buch. Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung des Unfalls, bei dem Sophie ihre Eltern verloren hat. Hier lernt man auch gleich eine der wichtigsten Personen in Sophies Leben kennen - Ellen. Danach gibt es einen Schnitt und man landet in der Gegenwart. Es wird berichtet wie Sophie sich schlägt, wie sie ihren Laden führt und natürlich von ihrer tollen Erfindung: den Unglückskeksen. Sophie betitelt sich gern als Realist, allerdings würde ich schon sagen, ist sie durch und durch Pessimist. Sie glaubt nirgends etwas Gutes zu finden und hinterfragt einfach alles. Solch eine Person würde mir im wahren Leben schon gewaltig auf die Nerven gehen. Zu der Romanfigur allerdings passt es. Denn so merkt man auch, wie sich Sophie im Laufe der Zeit entwickelt hat. Der erste Abschnitt endet mit dem Auftauchen von Garrett. Danach wird der Leser in die Vergangenheit geschickt und erfährt wie sich Garrett und Sophie kennen und lieben gelernt haben. Und natürlich auch, wie es zur Trennung kam. Daran folgend kommt es zum eigentlichen Kern der Geschichte. Das klingt jetzt, als würde die Handlung lange auf sich warten lassen, das ist aber nicht so. Die Informationen vorher sind wichtig für die folgenden Entscheidungen und auch so gut geschrieben, dass dieses Buch definitiv ein Pageturner ist. Ich konnte mich am Anfang nicht entscheiden ob ich Garrett mag oder nicht. Am Ende war mir natürlich alles klar, aber wenn es der Autor einem so einfach machen würde, hätten die Bücher ja auch keinen reiz mehr. Ich habe mit diesem Buch viele Emotionen durchlebt. Ich war wütend wie Sophie, niedergeschlagen wie Garrett, Glückseelig wie Jim und auch fröhlich wie Alex. Und zwischendrin auch verdammt traurig. Wer also mal eine kleine Achterbahn der Gefühle braucht, sollte sich an diesem Buch versuchen.

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  • Lovestory mit Biss

    Glückstreffer
    Vinny03

    Vinny03

    01. May 2013 um 14:58

    "Glückstreffer" hätte ich so sicherlich nicht gekauft, aber bei den Mängel - Exemplaren ist es mir dann in die Hände gefallen und man gut. Zunächst wird die Hauptprotagonistin Sophia vorgestellt mit einem Flashback zu ihrer Kindheit. Dieses Kapitel ist in meinen Augen a) das Schlüsselkapitel und b) recht spannend. Danach gibt es einiges hin und her, aber wie der Schluss ist...Tja, ich habe zwischendrin gedacht "Ach menno", aber das Happy End kommt ;-) Wie müsst ihr selber lesen!

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  • Glückstreffer von Kevin A. Milne.

    Glückstreffer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 03:13

    Glück, das ist für jeden Menschen etwas ganz individuelles. Für Sophie ist es Schokolade, für Garrett ist es Sophie und für Alex ist es “Wer die Nachtigall stört” von Harper Lee – für mich manchmal übrigens auch. In diesem locker leichten Frauenroman erzählt K.A. Milne von Sophie, auf deren Schultern die Schuld an einem tragischen Unfall schwer wiegt. Vor einem Jahr dann, glaubte Sophie das zu finden, was sie in ihrem Leben nie vermutet hatte – das Glück. Doch dann zerplatzt ihr Traum, wie eine Seifenblase, zurück bleibt nur noch ihre Überzeugung das wahre einzigartige Glück existiere nicht, da hilft auch nicht, dass ihr Ex-Verlobter Garrett zurück ist, um alte Wunden zu heilen. Zunächst einmal eine mittelschwere Enthüllung, denn das K. in K.A. Milne steht nicht etwa fürKatherine, sondern für Kevin. Eine weise Entscheidung des Verlages den Namen des Autors auf dem Cover abzukürzen. Einem Mann hätte ich nämlich nie zugetraut so einfühlsam über Liebe zu schreiben. Aber Kevin A. Milne vollbringt das unmögliche, er bringt mich zum Lachen, zum Weinen, zum Schwärmen. Sein Buch scheint mir wie eine meiner geliebten romantischen Komödien, nur findet das Kino eben im Kopf statt und nicht auf der Leinwand. Wer weiß, vielleicht wird der Stoff ja bald verfilmt. Ich sehe vor meinem geistigen Auge Katherine Heigl als neurotischen Chocolaterier Sophie. Was ich schade finde, ist dass der Klappentext dem Interessenten ein wichtiges Detail vorenthält. Und zwar den Verkehrsunfall, an dem Sophie als neun Jährige beteiligt war und der seitdem wie ein Schatten über ihrem Haupt schwebt. Diese Problematik führt das Buch weg von der eindimensionalen Liebesfarse, hin zu einer runden, glaubwürdigen Erzählung mit komplexen Charakteren. Wobei die Erörterung der Schuld am Unfall zum Ende hin fast in eine Verwechslungskomödie ausartet. Zugegeben, ich war nicht ausnahmslos begeistert von diesem Buch. Ich bin keine regelmäßige Leserin des Genres und die spritzigen, flirtigen Wortgefechte zwischen Sophie und Garrett wurden mir dann doch manchmal etwas zu viel. Dieses Buch schafft es aber mit den Themen Liebe und Glück, zwar an die Grenze des Kitschigen zu stoßen, aber sich nie vollends darin zu suhlen. Ich empfehle es Frauen, Männern, Verliebten, und Romantikern aller Art.   Was das wahre Glück ist, diese Antwort bleibt der Autor schuldig, wie könnte es auch anders sein. Schließlich ist das einzige, das wahre Glück, etwas ganz individuelles und jeder muss für sich selbst herausfinden, was es bedeutet. Wenn ein Frauenroman, dann dieser hier…

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2012 um 12:09

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Anfangs dachte ich ich wüsste schon wie die Geschichte ausgeht, hab mich dann doch aber sehr getäuscht. Als sich zu Ende dann herausstellte wer wirklich für den Unfall verantwortlich war wurde es für mich etwas kompliziert und ich musste mich beim Lesen ziemlich konzentrieren, aber die Suche nach dem Glück und den wahren Gefühlen haben mich davon überzeugt dass Buch sehr zu mögen. Eine schöne Liebesgeschichte, die zudem an das eigene Glück erinnern soll und gleichzeitig ein Familiendrama, das einem zeigt seine eigene Familie (und somit sein Glück) schätzen zu lernen.

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    YvchenGt

    YvchenGt

    09. May 2012 um 16:07

    Der Klappentext passt meiner Meinung nach nicht wirklich gut zu dem Buch, ich habe an Hand des Klappentextes auch etwas völlig anderes erwartet, zum Beispiel dass näher auf die 100 Gründe des Glücks eingegangen wird. Inhaltlich fand ich das Buch sehr schön aufgebaut, der Autor versteht es auch die Spannung zu halten und beim Lesen hatte ich immer wieder einige "AHA-Erlebnisse", was mir persönlich echt gut gefallen hat. Die Charaktere waren alle sehr schön beschrieben, insbesondere in die Gefühle von Sophia konnte ich mich prima hineinversetzen und habe mir doch das ein oder andere mal die Frage gestellt, wie ich mich wohl in Ihrer Situation verhalten hätte. Ich habe auch das ein oder andere mal nachgedacht, was Glück eigentlich für mich bedeutet... Das Buch war einfach nur herrlich geschrieben, auch an Romantik hat es nicht gefehlt.

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2012 um 11:40

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Anfangs dachte ich ich wüsste schon wie die Geschichte ausgeht, hab mich dann doch aber sehr getäuscht. Als sich zu Ende dann herausstellte wer wirklich für den Unfall verantwortlich war wurde es für mich etwas kompliziert und ich musste mich beim Lesen ziemlich konzentrieren, aber die Suche nach dem Glück und den wahren Gefühlen haben mich davon überzeugt dass Buch sehr zu mögen. Eine schöne Liebesgeschichte, die zudem an das eigene Glück erinnern soll und gleichzeitig ein Familiendrama, das einem zeigt seine eigene Familie (und somit sein Glück) schätzen zu lernen.

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    monika_schulze

    monika_schulze

    29. January 2012 um 09:16

    Glückstreffer Autorin: K.A. Milne Verlag: blanvalet Seitenzahl: 350 Preis: 8,99 Euro ISBN: 978-3442377060 Gestaltung: Das Cover ist sehr unspektakulär. Es ist blau und auf der linken Seite sieht man eine Schüssel mit Eiern auf einem Tisch stehen. Auf dem Tisch ist ein aufgeschlagenes Ei zu sehen. Ich finde, ein auffallenderes Cover wäre besser gewesen, damit noch mehr Leute zu diesem Buch greifen. Für mich war das Cover zu unauffällig und ich habe das Buch vor allem wegen dem Titel „Glückstreffer“ in die Hand genommen, weil ich einfach wissen wollte, was hinter diesem Glückstreffer steht. Story: Klappentext: „Gesucht: Glück! Unglückskekse sind der Verkaufshit in Sophie Jones‘ Chocolaterie. Sie selbst fühlt sich auch vom Unglück verfolgt, seit sie nur wenige Tage vor der Hochzeit von ihrem Verlobten Garrett sitzen gelassen wurde. Als Garrett eines Tages vollkommen unerwartet ihren Laden betritt und sie um Verzeihung bitten möchte, stellt sie ihm eine Bedingung: Per Anzeige soll er nach 100 guten Gründen für wahres Glück suchen. Erst dann will sie ihn wiedersehen.“ Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, denn wer sucht nicht nach dem wahren Glück?! Ich war total auf die Antworten der Zeitungsanzeige gespannt. Als ich dann begann das Buch zu lesen, merkte ich schnell, dass noch mehr hinter der ganzen Geschichte steckt und zwar eine echte Familientragödie und eine wirklich schöne Liebesgeschichte. Die Geschichte wird mal aus der Gegenwart, dann wieder aus der Vergangenheit erzählt. So erfährt man, was Sophie als Kind zugestoßen ist und wie sie sich schließlich als junge Frau in Garrett verliebt hat und es dann zur Trennung kam. Den Grund, warum Garrett sich getrennt hat, erfährt man natürlich nicht. Dafür müsste Sophie ihm erst die Gelegenheit für ein Gespräch geben, was sie jedoch erst tut, wenn sie die 100 guten Gründe vorliegen hat. Das steigerte für mich die Spannung enorm, da ich wirklich wissen wollte, was Garrett dazu bewogen hat, die Verlobung zu lösen und warum er dann doch plötzlich wieder vor der Tür steht. Doch es machte auch sehr viel Spaß, die Briefe, was denn das wahre Glück für die Menschen sei zu lesen. Besonders emotional wird es dann nochmal, als Evalynn’s (die beste Freundin von Sophie, die in der gleichen Pflegefamilie aufwuchs) Alex‘ Geschichten hinzukommen. Die ganzen einzelnen Geschichten bilden am Ende ein großes Ganzen, das passender nicht sein kann. Und als besonderen Bonus bekommt man die Geschichte der Unglückskekse dazu, die bei all diesen tragischen und emotionalen Geschichten eine humorvolle witzige Abwechslung bekommen. Charaktere: Die Hauptdarstellerin Sophie gefiel mir persönlich am besten, da ich selber ein Mensch bin, der sehr sarkastisch sein kann, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren und ihre Gefühle sind aufgrund ihrer Geschichte durchaus nachvollziehbar. Und obwohl sie ein richtiger Pessimist ist, kommt sie nicht unsympathisch rüber. Im Gegenteil, ich fand sie richtig liebenswert. Da ich sehr mit Sophie mitfühlte, war Garrett für mich natürlich erst einmal der Böse. Ich konnte mir, nachdem ich ihre Liebesgeschichte gelesen hatte, nicht vorstellen, was ihn dazu bewogen haben könnte, sich von Sophie zu trennen, da ich das Gefühl hatte, er wäre ebenfalls sehr ihn Sophie verliebt. Je weiter ich las, desto sympathischer wurde Garrett mir. Er tut alles, wirklich alles, um ein Gespräch mit der Hauptdarstellerin zu bekommen und dass er da nicht aufgab, brachte ihm große Pluspunkte bei mir. Als ich dann seine ganze Geschichte kannte, konnte ich ihn gut verstehen und hoffte wirklich auf ein Happy End. Aber auch die Nebendarsteller, wie z.B. Evalynn oder Alex bekommen ihre ganz eigene schöne Geschichte, was mir besonders gut gefallen hat. Alle Personen, die im Buch vorkommen sind genau beschrieben. Jeder hat seine eigene Geschichte zu erzählen und seine eigenen Charaktereigenschaften, was dieses Buch noch einmal besonders macht. Schreibstil: Am Beginn jedes einzelnen Kapitels steht ein kleiner Spruch, der aus den Unglückskeksen kommen könnte und mich entweder zum schmunzeln oder zum nachdenken angeregt hat. Da ich solche „Lebensweisheiten“ sehr gerne mag, hat mir das besonders gut gefallen. Doch auch so ist das Buch gut und flüssig geschrieben. Es wechselt von der Gegenwart in die Vergangenheit, so dass man sich besser in die einzelnen Personen einfühlen und ihre Beweggründe besser verstehen kann. Die Geschichte war für mich so spannend und emotional erzählt, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen, sondern immer wissen wollte, wie es weitergeht. Ich musste häufig schmunzeln, aber auch ein paar Tränen wegblinzeln und das beides in ein Buch zu packen, ist für mich eine wirkliche Leistung. Der Autor des Buches hat meiner Meinung nach wirklich ein großes Lob verdient. Fazit: Das Buch hat alles, was ein gutes Buch für mich braucht. Es gibt Liebe, Humor, Schmerz, Trauer und ganz viele glaubhafte Personen, die alle ihre eigenen Geschichten mitbringen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, bevor ich es nicht zu Ende gelesen hatte. Ein wirklich gelungenes und empfehlenswertes Buch. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne von 5.

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    steffchen3010

    steffchen3010

    26. November 2011 um 10:34

    ~°.."Gesucht: Glück. Bitte helfen Sie mir zu finden, was ich verloren habe. (Bin nur an dauerhaftem Glück interessiert. Alles Vergängliche unerwünscht.)"(Zitat, Buch)..°~ - Sophie Jones verliert an ihrem 9. Geburtstag bei einem Autounfall ihre gesamte Familie. Die Mutter, den Vater und die Großmutter. Ein einschneidendes Erlebnis, dass auf ihr restliches Leben großen Einfluss haben wird. Denn es prägt nicht nur ihre Persönlichkeit, sondern auch ihre Haltung zum Thema Glück. An das Gute, Glück oder vielmehr Vorhersehung kann sie von da an einfach nicht mehr glauben. Jahre später ist sie stolze Besitzerin einer Chocolaterie, der Sophie Jones´ Chocolaterie. Als sie dem charmanten Garrett begegnet, beginnt Sophie zum ersten Mal wieder an ein scheinbares Glück zu glauben. Das Glück der Liebe. Doch kurz vor der Hochzeit verlässt sie Garrett fluchtartig und hinterlässt eine verstörte und unglückliche Sophie. Erneut sieht sie das Glück durch ihre Finger rinnen. Von wegen schicksalshafte Begegnung! Dass es nun gerade Garrett ist, der ein Jahr später vor ihrer Tür steht und sie um Verzeihung bittet, kann sie nicht fassen. War ihm eine Demütigung nicht genug? Doch Garretts Entschlossenheit, ihr reinen Wein einzuschenken, zwingt sie zum Handeln. Die verletzte Sophie kann und will seine Gründe einfach nicht mehr wissen. Nicht mehr, nicht ein Jahr danach. Sie stellt ihm daher eine schier unmögliche Aufgabe: Er soll eine Anzeige schalten, in der er nach 100 überzeugenden Gründen für dauerhaftes und nicht vergängliches Glück sucht. Erst wenn ihm das gelingen sollte, will sie ihm ein Treffen gewähren. Ein Aufgabe, die zum Scheitern verurteilt ist? ~°.."Manche Menschen finden Ihr Glück in der Liebe. Du ganz bestimmt nicht"(Zitat, Kapitel 1)..°~ - Der Roman "Glückstreffer" war für mich eine unerwartete Mischung aus Liebesgeschichte und Familiendrama. K. A. Milne gelang es, dem Leser ein Gespür für Sophies entstandene Ängste zu vermitteln. Man wird Zeuge ihrer schlimmsten Minuten am Tag des Unfalls. Einem tragischen Ereignis, an dem sie ihre gesamte Familie verliert. Die kleine Sophie, gerade mal 9 Jahre alt geworden, bleibt verstört und totunglücklich zurück. Sie sucht die Schuld bei sich. War es doch sie, die den Vater während der Fahrt dazu überreden wollte, mit ihr in die Chocolaterie am Straßenrand zu fahren. Sie hat ihn abgelenkt und den Unfall verursacht. Schuldgefühle, die an ihr haften wie ein schwerer Klotz am Bein und die sie in ihrem Denken und Handeln enorm beeinflussen. Ihr Geburtstag wird jedes Jahr zur Qual. Ein Tag voller Trauer und unüberwindbarer Schuldgefühle. Die Beschreibung von Sophie ist dem Autor besonders gelungen. Denn obwohl sie ein so tragisches Schicksal als Kind erleben musste, wächst sie zu einer liebevollen Frau heran, wenn auch mit gewissen Zweifeln und Ängsten. Ihre Charakterzüge sind die einer starken Frau. Einer Frau mit einer tragischen Vergangenheit. Man will sie in den Arm nehmen, ihr vergewissern, dass alles gut wird und sie trösten. Es fällt einem nicht schwer, sie ins Herz zu schließen. Ihr Blick auf die Dinge ist manchmal erschreckend realistisch, doch er zeugt von einer gesunden Lebenseinstellung. Eine Einstellung, die nicht selten pessimistische Züge besitzt und für uns trotzdem nur allzu verständlich ist. Als Sophie dem charmanten Garrett begegnet, beginnt sie sich das erste Mal seit langem zu fragen, ob es nicht doch auch ein Glück für sie gibt. Zwischen Garrett und ihr entwickelt sich tiefe Zuneigung. Eine zarte Liebe beginnt zu sprießen, die bald schon stärker ist, als jede Angst. Sie beschließen zu heiraten und planen ihre Hochzeit. Alle Vorbereitungen sind bereits im Gange, als Sophies Glück erneut zu einem abrupten Ende kommt. Garrett verlässt sie. Er nennt ihr keine Gründe, verlässt fluchtartig die Stadt. Für Sophie wird dieser Tag zum zweitschlimmsten ihres Lebens. Man leidet mit ihr. Wer, wenn nicht sie, hätte ein kleines bisschen Glück verdient? Sie stürzt sich in die Arbeit, schenkt ihren Pralinés ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Aus Enttäuschung und Wut wächst eine Geschäftsidee: die Idee der Unglückskekse wird geboren. Kekse, die mit ihrem bitterschokoladigen und schier ungenießbarem Geschmack die Menschen in die Realität zurückholen. Sie wachrütteln und mit ihren realistischen und unglücklichen Prophezeiungen die Menschen begeistern. Ihre Idee schlägt ein wie eine Bombe. Auch ich bin begeistert. Vor jedem Kapitel findet man eine neue Unglücksbotschaft. Eine Idee, die mir sehr gefallen hat und die Geschichte, zumindest aus dieser Hinsicht, das bekannte Terrain verlassen lässt. Auch die Suchanzeige, in der Garrett nach 100 Gründen für wahres und beständiges Glück sucht, hat mich entzückt. Sie stimmte mich nachdenklich. Was ist schon das wahre Glück? Gibt es das überhaupt? Und wenn ja, kann es tatsächlich beständig sein? Was die Grundideen des Autors anbelangt, kann sich Milne getrost auf die Schulter klopfen. Mit seinem Roman "Glückstreffer" ist es ihm gelungen, mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und meine Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Er verlieh ihm das besondere Etwas! Seine Ideen sorgten für genügend Pfeffer. Sie sorgten dafür, dass sich die Geschichte vom Einheitsbrei unterscheidet und nicht langweilig wurde. Die Zeit verging wie im Flug, Seite um Seite flog an mir vorbei. Doch neben den Stärken des Romans, komme ich nicht umhin auch ein paar Schwächen zu nennen. Dinge, die sich durch das gesamte Buch ziehen und bei mir leider für Verwirrung sorgten. An manchen Stellen erschien mir die Geschichte unausgefeilt. Vorallem das Ende erschien mir, trotz eines schönen Abschlusses, fast schon belanglos. Es schien, als wäre Milne zum Ende hin kraftlos geworden. Seine Fantasie, welcher während der Geschichte fast schon Flügel verliehen wurden, tröpfelte im Schlussakt nur noch dahin. Die Erzählung von Garretts und Sophies Begegnung und ihrer gemeinsamen Zeit hingegen erschien mir stellenweise unendlich kitschig. Sie stand im totalen Kontrast zu Sophies Unglück und ihrer pessimistischen Lebenseinstellung. Wirkte fast schon fehl am Platz. Auch wenn eine neue Liebe die Menschen oft mit rosaroten Brillen herumlaufen lässt, konnte ich mich für die raschen Entwicklungen und Hochzeitspläne irgendwie nicht erwärmen. Das ging mir zu schnell und lehnte sich doch wieder eher an das Gerüst eines Rosamunde Pilcher Romans. Was den Autor dazu bewegt hat, Sophies Freundin Evalynn drei Namen zu schenken, etschloss sich mir ebenfalls nicht. Mal heißt sie Evalynn, mal Evi, mal Ev. Klar haben viele einen Spitznamen, aber kann man sich da nicht auf einen festlegen? Darüber hinaus findet man die ersten drei Wörter eines jeden Kapitels in Großbuchstaben geschrieben. Der Sinn dieses Vorgehens erschließt sich mir leider nicht mal ansatzweise. Es hat mich eher verwundert. Besser gesagt, ich fand es völlig unnötig. Aus diesen Gründen schenke ich K. A. Milnes "Glückstreffer" 4 von 5 bitteren Unglückskeksen, die mich mit ihren realistischen Prophezeiungen philosophieren lassen: Wenn sauer lustig machen soll, kann bitter dann auch glücklich machen?

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    JessyYy

    JessyYy

    21. September 2011 um 22:44

    Sophie wurde kurz vor der Hochzeit von ihrem Verlobten Garrett verlassen. Seitdem sucht sie nach dem wahren Glück. Als Garrett sie zurück will, stellt Sophie ihm eine Aufgabe von der sie denkt, dass er es sowieso nie hinbekommen würde: Er soll per Anzeige nach dem wahren Glück suchen. Doch erst wenn sie 100 gute Gründe bekommt/liest, will sie ihn wiedersehen. Prompt kommen auch schon stapelweise Antworten....

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    gina1973de

    gina1973de

    09. August 2011 um 14:00

    Kurzbeschreibung »Manche Menschen haben Glück in der Liebe. Du ganz bestimmt nicht.« – In Bitterschokolade getunkt, sind die Unglückskekse der Verkaufshit in Sophies Chocolaterie. Doch auch der Erfolg lässt das Herz der jungen Frau nicht höher schlagen, seit sie kurz vor der Hochzeit von Garrett verlassen wurde. Als Garrett eines Tages ihren Laden betritt und sie um Verzeihung bitten möchte, schlägt sie ihm einen Handel vor: Per Anzeige soll er nach dem wahren Glück suchen. Und erst wenn 100 gute Gründe, glücklich zu sein, vor ihr liegen, will sie ihn wiedersehen. Mit meinen Worten Sophie Jones verlor mit 9 Jahren, bei einem Autounfall, ihre Eltern und ihre Großmutter. Seitdem fühlt sie sich schuldig und verantwortlich für diesen Unfall. Sie wächst bei ihrer Pflegemutter, der Polizistin die auch am Unfallort da war, auf. Mittlerweile ist Sophie erwachsen und besitzt eine kleine Chocolaterie. Ihr Verkaufsschlager sind Unglückskekse… An ihrem Geburtstag steht Garrett plötzlich wieder in ihrem Laden. Der Mann, der ihr, eine Woche vor ihrer geplanten Hochzeit, den Laufpass gegeben hatte… und Garrett möchte gerne mit ihr reden… Doch so leicht macht Sophie es ihm nicht. Sie will erst dann einem Gespräch zustimmen, wenn Garrett es geschafft hat, durch eine Zeitungsannonce 100 intelligente Zuschriften zu ihrer „Suche nach Glück“ für sie zu bekommen… Garrett lässt sich auf den Deal ein. Wer nun glaubt, aha… okay… und das war es. Falsch! Das war noch lange nicht alles. Denn nun beginnt im Grunde nicht nur die Reise auf der Suche nach dem, was Glück ist, sondern auch ein wunderschöner Roman in dem das Schicksal eine große Rolle spielt… Meine Meinung Ein wundervoller Roman mit sehr viel Gefühl, viel Humor und vielen nachdenklichen Momenten. Sehr oft habe ich mich dabei ertappt mit meinen Gedanken abzuschweifen und auch über mein Leben nachzudenken. Es ist keine 0815 Sommersonnen-Hühnerlektüre sondern ein Roman der sehr viel zu bieten hat und dennoch leicht zu lesen ist. Ihr glaubt an Schicksal und Fügung??? Ich auch !!!! Dann wird euch dieser Roman sicher genau so gut gefallen wie mir! Soweit ich sehen konnte hat der Autor und fünffache Vater Kevin A. Milne bisher keinen weiteren Roman in Deutschland veröffentlicht… aber ich hoffe sehr auf sein nächstes Werk. Mein Lieblingszitat aus diesem Buch ist eine der Kapitel- Untertexte… „ Gestern war der Höhepunkt deines Lebens. Sorry. „

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2011 um 20:03

    Für Sophie Jones ist das Glas immer halb leer. Doch ihre pessimistische Lebenseinstellung kommt nicht von ungefähr: Hat sie doch als Mädchen erst ihre Familie verloren, und als junge Frau wurde sie von der Liebe ihres Lebens , Garrett Black , sitzengelassen. Als besagter Garrett Black ein Jahr nach dem zweitschlimmsten Tag ihres Lebens überraschend vor ihr steht und um ein klärendes Gespräch bittet, schlägt sie ihm einen Deal vor, den er nicht gewinnen kann. Er soll eine Kleinanzeige schalten mit dem Gesuch :Glück .Erst wenn er ihr hundert überzeugende Gründe davor vorlegen kann, glücklich zu sein, wird sie ihm Gehör schenken. K.A.Milne hat den Nerv des Lesers getroffen. Nicht auf der Thriller Ebene sondern auch auf der menschlich-psychologischen Ebene. Mit dem Bild von Sophie Jones gibt er dem Leser zu denken. Ist das Leben wirklich so wie es sich Sophie präsentiert ? Was kann man selbst im Leben mitbestimmen und wie viel ist wirklich Schicksal ? Diese und einige andere Fragen drängen sich dem Leser beinahe auf und werden dem Leser in den einzelnen Kapiteln vielleicht zur Zufriedenheit beantwortet. Jedes der einzelnen Kapitel beginnt mit einem besonderem Spruch, welcher ironisch, melancholisch oder auch sarkastisch sein kann. Der Spruch ist für den Leser zunächst noch belanglos findet aber seine Entsprechung nach Ende des Kapitels. Die vor Pessimismus strotzende Hauptfigur steht gänzlich im Fokus des Romans. Mit ihr steht und fällt die Geschichte , die Handlung und die weitere Entwicklung des Romans. Dabei ist sie herzerfrischend real und authentisch, der Sarkasmus der sie am Leben erhält lässt den Leser schmunzeln und macht es einem leicht mit ihr zu fühlen., sie richtig sympatisch zu finden. Die Beziehung zwischen ihr und der Schwester macht einen weiteren Hauptteil, eine menschliche Seite des Buches aus. Immer wieder lässt der Autor in ihrer Beziehung Seiten des menschlichen Zusammenseins aufleben, betrachtet Standpunkte, Meinungen und Thesen aus verschiedenen Blickwinkeln ohne zu dick aufzutragen. Die Liebesgeschichte die in einem bedeutungsschwangeren Geheimnis ihren Höhepunkt findet gibt dem Roman eine Eigendynamik und kitzelt an der Neugier des Lesers. Was will der verflossene Liebhaber unbedingt nach so langer Zeit aufdecken ? Man wird es erfahren.... Der Stil ist dabei trotz aller Schwermütigkeit , Melancholie, Ironie und Sarkasmus leicht und locker zu lesen. Große stilistische und literarische Feinheiten sind nicht zu erwarten, das macht den Roman aber dadurch nicht schlechter. Die Aussage die er transportieren soll ist nicht offensichtlich aber mit ein bisschen Grübeln durchaus verständlich. FAZIT: Auf menschlicher Ebene ein toller Roman, der zum Nachdenken anregt und trotz gut 300 Seiten dazu verführt an einem Abend gelesen zu werden. Mit sympatischen Figuren die dem täglichen Leben entsprungen sein könnten eine schöne Geschichte, die für kurzweilige Unterhalt sorgt.

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  • Rezension zu "Glückstreffer" von Kevin A. Milne

    Glückstreffer
    Agi

    Agi

    26. July 2011 um 08:21

    Ein sehr nettes Buch mit gewisser Spannung. Je weiter man liest, desto mehr klärt sich die Geschichte auf.

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