Kevin Brockmeier Die Stadt der Toten

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt der Toten“ von Kevin Brockmeier

Eine kraftvolle, poetische Saga über die Liebe und das Erinnern. Eine unsagbar berührende Geschichte!
Die Stadt der Toten ist eine merkwürdige Zwischenstation. Hier halten sich alle gerade Verstorbenen auf, so lange man sich auf Erden noch an sie erinnert. Es gibt dort ein gesellschaftliches Leben, Liebende - durch den Tod getrennt - finden wieder zusammen. Aber plötzlich leert sich die Stadt. Ein furchtbares Unheil muss über die Menschheit gekommen sein. Und tatsächlich: Die letzten Überlebenden befinden sich fernab der Zivilisation auf einer Polarexpedition. Unter ihnen die junge Biologin Laura Bird. Sie nimmt den Kampf auf gegen die Zeit. Und in der Stadt der Toten versammeln sich die wenigen, an die sich Laura Bird erinnert …

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  • Rezension zu "Die Stadt der Toten" von Kevin Brockmeier

    Die Stadt der Toten

    Todesrose

    18. January 2011 um 06:24

    Wunderbare , ausdrucksstarke , bildgewaltige Sprache -
    Merkwürdig distanziert erzählt -
    Außergewöhnliche, interessante Grundidee -
    Phantasievakuum belassendes Ende -
    Fern ab der normalen , durchschnittlichen Erzählung !

  • Rezension zu "Die Stadt der Toten" von Kevin Brockmeier

    Die Stadt der Toten

    semikolon

    21. July 2008 um 21:41

    die idee bzw die vorstellung hinter dem buch ist sehr schön. leider harpert es an der umsetzung.

  • Rezension zu "Die Stadt der Toten" von Kevin Brockmeier

    Die Stadt der Toten

    Babscha

    11. July 2007 um 18:07

    Alle Menschen gelangen nach ihrem Ableben zunächst in die Stadt der Toten und bleiben dort so lange, wie sich noch irgendjemand unter den Lebenden an sie erinnert. Die Stadt ist unendlich groß und es herrscht ein stetiges Kommen und Gehen. Eines Tages leert sich die Stadt rasant schnell, was natürlich bei den Bewohnern die Befürchtung auslöst, dass sich in der „lebendigen Welt“ irgendetwas Grauenhaftes abspielen muss. Und so ist es auch… Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die „Wildlife-Expertin“ Laura Byrd, die es zusammen mit zwei Kollegen im Rahmen einer groß angelegten Marketingaktion eines Nahrungsmittelkonzerns für längere Zeit in die Antarktis verschlagen hat und die in ihrer Abgeschiedenheit erst nach und nach merkt, was in der belebten Welt um sie herum passiert, nämlich dass die Menschheit geradezu ausradiert wird. Völlig allein gelassen und isoliert bleibt ihr nur eine Chance, sich irgendwie mit unzureichender Ausrüstung durch den antarktischen Winter zu einer Außenstation durchzuschlagen. Ein dramatischer Wettlauf gegen Kälte, Einsamkeit und die Zeit beginnt. Aber auch in der Stadt der Toten geraten die Dinge logischerweise langsam aber sicher außer Kontrolle…. Das Buch ist eine gelungene und spannende Mischung aus Katastrophenroman, Familien- u. Beziehungsdrama, Naturbuch und Fantasy. Viele interessante Charaktere vor allem in der „Nachwelt“ werden behutsam und teils über Rückblenden vorgestellt und entwickelt und im Laufe der Geschichte miteinander logisch verschachtelt. Reizvoll fand ich vor allem die Idee des Autors von einer Stadt, in der sich nach dem Tod ganze Familien quasi als „Zusammenführung“ wieder treffen (wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt, so nach dem Motto „da wir uns ja schon im Leben nichts zu sagen hatten, können wir jetzt auch hier in unterschiedlichen Stadtvierteln wohnen“). Durch seine hier lockere u. trockene Erzählweise schafft es Brockmeier gut, diesem eigentlich recht heiklen Thema total die Spitze zu nehmen. Nach und nach verlagert sich die Geschichte zum Ende hin auf eine deutlich metaphysische Ebene, aber auch hier schafft es der noch junge Autor glaubhaft, diese dem Leser über eine tolle bildhafte Sprache, die dann völlig vom vorab Gelesenen abweicht, nahe zu bringen. Für Freunde solcher Themenwelten ein interessantes Buch, was mir viel Spaß gemacht hat.

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