Kevin Brooks

 3.9 Sterne bei 1.381 Bewertungen
Autor von Lucas, Bunker Diary und weiteren Büchern.
Kevin Brooks

Lebenslauf von Kevin Brooks

Renommierter Schriftsteller aus England: Kevin Brooks wurde geboren 1959 in Pinhoe in der Nähe von Exeter. Er studierte in Birmingham und London Kulturwissenschaften, schlug sich danach mit Gelegenheitsjobs rum und spielte Gitarre in einer Punkrockband. Für seine Band schrieb er auch Songtexte. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans "Martyn Pig" lebt Brooks als freier Schriftsteller in Essex. Für seine Werke wurde Brooks mit vielen renommierten Preisen, wie den Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Carnegie Medal. Sein Jugendroman "iBoy" wurde 2017 verfilmt.

Neue Bücher

Deathland Dogs

 (44)
Neu erschienen am 22.03.2019 als Hardcover bei dtv Verlagsgesellschaft.

Lucas

 (1)
Neu erschienen am 28.02.2019 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

I see you Baby...

Erscheint am 21.06.2019 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Kevin Brooks

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Buchformat:
Lucas

Lucas

 (231)
Erschienen am 01.04.2005
Bunker Diary

Bunker Diary

 (203)
Erschienen am 18.03.2016
Candy

Candy

 (171)
Erschienen am 01.10.2006
iBoy

iBoy

 (157)
Erschienen am 01.09.2013
Travis Delaney - Was geschah um 16:08?

Travis Delaney - Was geschah um 16:08?

 (77)
Erschienen am 23.09.2016
Black Rabbit Summer

Black Rabbit Summer

 (68)
Erschienen am 01.11.2009
Live Fast, Play Dirty, Get Naked

Live Fast, Play Dirty, Get Naked

 (70)
Erschienen am 01.03.2013
Martyn Pig

Martyn Pig

 (53)
Erschienen am 01.08.2004

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Neue Rezensionen zu Kevin Brooks

Neu
G

Rezension zu "Deathland Dogs" von Kevin Brooks

KAMPF GEGEN DIE DAU
Gralvor 4 Tagen

Mad Max liegt hier ein wenig in der Luft. Das ist auch
kein Wunder, denn auch dieser fabelhafte Roman ist
ein atemberaubender Endzeitthriller.
Jeet ist eigentlich noch ein Junge, doch er ist bei den
sogenannten Deathlanddogs aufgewachsen. Und er hat
überdimensional ausgeprägte Sinne und Fähigkeiten.
Seine ganze Liebe gehört seinem Ziehvater Starry, der
ihm dazu verholfen hat, endlich auch wieder ein richtiger
Mensch zu werden. Und dann ist da Chola Se, eine junge
Dame, die ebenfalls bei den Wolfshunden aufgewachsen
ist. Doch die Menschen des Clans sind nicht alle gut,
besonders Deputy Pilgrim spielt ein vollkommen
falsches Spiel. Ein spannendes Abenteuer von Anfang
bis zum Ende. Dieses Buch legt man nicht so schnell
aus der Hand. Doch werden Jeet und Chola Se ihren
Kampf wirklich noch gewinnen?

Der Autor erzählt meisterhaft einen Endzeitthriller
der Spitzenklasse. Der flüssige Stil und die eindringlichen
Beschreibungen runden dieses Leseabenteuer ab.

Für alle Fans von Abenteuer - und Spannungsromanen
ist dies eine wirklich willkommene Lektüre.

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Rezension zu "Deathland Dogs" von Kevin Brooks

Zum Start skeptisch, am Ende begeistert
denise7xyvor 4 Tagen

Erster Satz

Ich weiß nicht wie ich das machen soll.

Meinung

Jeet soll die Geschichte seines Volkes zu Papier bringen und für die Nachwelt festhalten - dabei hat er doch gar keine Ahnung, wie so etwas geht und worüber genau er schreiben soll. Schnell wird ihm klar, dass nicht nur die Schreiberei zur Herausforderung wird, denn der Stadt geht das Wasser aus und dann scheint auch noch ein Verräter unter ihnen zu sein.

Während Jeet seine Geschichte niederschreibt, erzählt er gleichzeitig die Geschehnisse rund um die Stadt, den verfeindeten Gruppen und den aussichtslosen Kampf ums Überleben. Der Schreibstil ist brutal, manchmal kurz und knapp, wie die Gedanken des Protagonisten, und doch immer passend zum Setting. Warum in der deutschen Ausgabe die Kommata weggelassen wurden, kann ich nicht nachvollziehen. Denn entgegen der Erklärung, im Original sei die Sprache vereinfacht, ist durch fehlende Kommata nichts einfacher.
Die Welt ging den Bach runter, warum kann heutzutage keiner mehr sagen, auch so gerät die Vergangenheit immer mehr in Vergessenheit. Die Lebensmittel sind rar, Trinkwasser nur wenig vorhanden und zwischen den zwei letzten Menschenansammlungen herrscht ein erbitterter Krieg. Dazwischen gibt es nichts außer dem weiten Deathland in dem wilde Hunderudel ihr Unwesen treiben. Protagonist Jeet wuchs als Kind in einem dieser Rudel auf und lernte sich wie ein Hund zu verhalten, ehe bei einem Hinterhalt sein Rudel getötet wurde und die Menschen ihn aufnahmen und „rehumanisierten“. Seitdem sind sechs Jahre vergangen und Jeet ist Teil der Gesellschaft geworden, doch ein Stück von ihm wünscht sich nichts sehnlicher als wieder bei seiner Hundsmutter zu sein und in das Deathland zurückzukehren.

Charaktere

Jeet sieht aus wie ein Mensch, verhält sich wie ein Mensch und denkt manchmal auch wie einer. Doch in Ernstlagen betrachtet er die Dinge aus der Sicht eines Vierbeiners, geht einfache Gedankengänge und handelt instinktiv. Doch auch das aggressive und unüberlegte Wesen kommt gelegentlich zum Vorschein und zeigt seine wilde Seite, die ihm in freier Laufbahn das Leben rettete. Seine Gedankengänge waren anders, aber interessant.

Bei Chola Se verspürt Jeet das erste Mal im Leben so etwas wie Zusammengehörigkeit mit einem anderen Menschen. Trotz ihrer Eingliederung in die menschliche Gesellschaft hat sie mehr von ihrer animalischen Seite behalten und sehnt sich noch mehr nach ihrem alten Leben zurück als Jeet.

Beide waren aufregende und tolle Charaktere, wenn auch nicht unbedingt auf Anhieb sympathisch, was wohl zum Teil auch an der Geschichte selbst lag, aber nichts Negatives war.

Fazit

Brutales Endzeitszenario, welches definitiv kein Buch für jüngere Leser ist, aber welches mit interessanten Gedankengängen und Verhaltensmuster zu einem außergewöhnlichen Abenteuer wurde. 5 Sterne

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Rezension zu "Deathland Dogs" von Kevin Brooks

Krasser Überlebenskampf!
StrassenPrinzessinvor 8 Tagen

Ich hasse sie nicht dafür – nicht mehr. Menschen dafür zu hassen dass sie sind was sie sind ist so sinnlos wie Hunde dafür zu hassen was sie sind. Ihre Verkehrtheit unsere Verkehrtheit – es lässt sich nicht verurteilen.

Es gibt sie einfach. (Seite 459)


Oh ja, dieses Buch von K. Brooks gefällt mir um Längen besser als Bunker Diary.

Klar, die Themen sind völlig unterschiedlich und nicht mal Ansatzweise zu vergleichen ABER wieder ist es ein Junge, der dem Leser die Geschichte aus seinem Blickwinkel erzählt und hierbei hat mir die Geschichte -Deathland Dogs- viel besser gefallen. Angefangen mit Jeet, dem Dogchild, welches mir von Seite eins an super sympathisch war, bis hin zu den Nebencharakteren, die eine für Brooks ungewohnte tiefe besitzen. Allgemein fand ich die Personen, die Umgebungen, den Verlauf viel Detailreicher und Bildlicher beschrieben, auch wenn für mich immer noch ein bisschen Luft nach oben ist. Über die Vergangenheit hätte ich gerne noch mehr erfahren, vor allem, wie es zu diesem Weltumstand gekommen ist und auch die Schicksale einiger Nebenfiguren interessieren mich noch im Nachhinein, aber ich kann hier viel besser die Unwissenheit nachvollziehen und akzeptieren.

Der Schreibstil ist oft Knallhart, hält aber auch leise und Gefühlvolle Elemente parat, die manchmal durch zu häufige Wiederholungen für kleine zähe Momente gesorgt haben, aber immer verzeihbar waren. Den Umstand auf Kommas zu verzichten, um die ganze Geschichte noch authentischer zu machen, finde ich ganz nett, aber nicht besonders auffällig. Liegt vielleicht aber auch einfach nur an mir, da ich leider viel zu oft eh keine richtige Ahnung habe. *schäm* Mein Lesefluss wurde auf jeden Fall deswegen nicht unterbrochen und ich habe und konnte jede Seite in einem Rutsch verschlingen.

Es war interessant, zu sehen wie Jeet sich (weiter) entwickelt und sich für sich selbst definiert wer oder was er sein will und was für ihn wichtig ist. Etwas unpassend und wenig authentisch allerdings fand ich hierfür das Alter. Oft hatte ich das Bild eines Jungen vor Augen, der viel zu oft schon ein Mann war. Wenn er ja wenigstens schon ein Teenager gewesen wäre, aber 12 (+ -) ist meiner Meinung nach für sein Verhalten doch zu niedrig angesetzt. Es hat sich ziemlich unstimmig angefühlt, weswegen ich es einfach für mich ausgeblendet bzw. neu definiert habe.

Alles in allem sind es aber wirklich nur kleine und unwichtige Kritikpünktchen, die einem nicht den Spannenden und Actionreichen Lesespaß nehmen.

…. und zum Cover muss ja wohl nicht viel gesagt werden, es ist einfach MEGA!

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Gespräche aus der Community

Neu
Zusammen mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag möchten wir euch zu einer Leserunde zu einem ganz besonderen Buch einladen. "Bunker Diary" heißt der neue Roman von Kevin Brooks, in dem er uns wieder einmal mit einem spannenden Thema fesselt und nachdenklich macht!

Mehr zum Inhalt:
Auf offener Straße wird der sechzehnjährige Linus eines Morgens von einem Fremden überwältigt und in einen Bunker gesperrt. Fünf weitere Personen folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie gegeneinander aufzuhetzen, eskaliert die Lage …
--> Leseprobe

Aus Sicht eines 16-Jährigen nimmt uns der Autor in diesem Buch mit in eine düstere und angsteinflößende Vision. Ihr habt starke Nerven, ihr lest gerne zwischen den Zeilen und setzt euch mit existenziellen Fragen auseinander? Dann könnt ihr euch ab sofort als Testleser bewerben.* Wir vergeben 25 Leseexemplare von "Bunker Diary" unter allen, die uns bis zum 26. Februar 2014 die folgende Frage beantworten:

Was wäre für euch an der Vorstellung, ohne zeitliche Begrenzung in einem Bunker gefangen zu sein, wohl am schlimmsten?

###YOUTUBE-ID=oG3mIOSazaA###

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.
Letzter Beitrag von  fabaliavor 5 Jahren
Danke an den Verlag und an Lovelybooks, dass ich mitlesen durfte!! :) Hier findet ihr meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Kevin-Brooks/Bunker-Diary-1078795017-w/rezension/1089166757/ Ich möchte mich außerdem entschuldigen, dass ich so lange zum Kommentieren und Lesen gebraucht habe. Werde das nächste Mal darauf achten zeitnah mitzumachen. LG, fabalia
Zur Leserunde
Apple ist momentan in aller Munde - besonders das iPhone, das trotz seines kleinen Formats so viel kann, begeistert Menschen weltweit. Und genau dieses kleine, elektronische Wunderwerk spielt in Kevin Brooks neuem tiefgründigen Jugendthriller "iBoy" aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag eine ganz besondere Rolle: "Was tust du, wenn du alle Macht der Welt hast? Wenn du alles weißt und alles kannst? Versuchst du, die Welt vor dem Bösen zu bewahren? Oder willst du einfach nur die retten, die du liebst? Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy - ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen - mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …" Stellt euch mal vor - aus dem dreißigsten Stock fällt jemandem ein iPhone auf den Kopf und plötzlich hat er ganz spezielle Fähigkeiten - die Geschichte ist so außergewöhnlich, die muss einfach in einer Testleserunde besprochen werden. Und genau deshalb suchen wir 30 Testleser, die Lust auf den Austausch zum Buch hier in der Leserunde haben und hinterher eine Rezension schreiben. Da möchtet ihr auf jeden Fall dabei sein? Dann stellt euch bis Sonntag, 04. September, mal hier ganz öffentlich vor, wie es wohl wäre, wenn ihr plötzlich ein iPhone 'im Kopf hättet'. Welche Fähigkeit hättet ihr dann gern & wovor hättet ihr eher Angst? Mit etwas Glück haltet ihr schon bald eins von 30 Exemplaren von "iBoy" in den Händen. Die Leserunde selbst beginnt am 12. September. Damit ihr schon mal reinlesen könnt, gibt es hier eine Leseprobe: http://www.dtv.de/_pdf/blickinsbuch/24845.pdf?download=true ****************************************************************** Die 30 offiziellen Testleser sind: MeraDiaries, katrin_rieck, brigitta, Die_Buecherfresser, Dubhe, Clarissa_Lightwood, Rekymanto, Kathey, _Francis_, kateRose, Phantasai, LeseMaus000, KingLouie, bib_keks, Steffi88, nina_szymanski, dorli, CamCam, pudelmuetze, Anendien, Moosbeere, ForeverAngel, DarkRose, Bibliophile4149, Vroe88, RitaLeseviel, glitzerfee22, anika_henke, Lady_Sue, butterblume74
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Kevin Brooks wurde am 30. März 1959 in Pinhoe (Großbritannien) geboren.

Community-Statistik

in 1.476 Bibliotheken

auf 215 Wunschlisten

von 37 Lesern aktuell gelesen

von 33 Lesern gefolgt

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