Also ich fand das Buch fad. Martyn Pig hasst seinen Vater, aber er würde ihn nie töten. Eines Tages ist Herr Pig mal wieder so besoffen, dass er nach seinem Sohn schlägt, aber Martyn wehrt sich und haut ihm auf den Rücken. Der Vater stürzt und schlägt mit dem Kopf so blöd auf, dass er tot ist. Martyn will nicht zur Polizei und gemeinsam mit seiner besten Freundin sucht und findet der 14jährige einen Weg aus dem Dilema. Naja, sehr düster, unwirklich und nicht wirklich schlüssig. Die Sprache allerdings ist sehr gut, aber wenn man dann nichts zu erzählen hat, hilft auch diese nicht.
Kevin Brooks

Lebenslauf
Neue Bücher
Part of the Game
Alle Bücher von Kevin Brooks
Lucas
Bunker Diary
iBoy
Candy
Black Rabbit Summer
Travis Delaney - Was geschah um 16:08?
Live Fast, Play Dirty, Get Naked
The Road of the Dead
Neue Rezensionen zu Kevin Brooks
Der Titel „Long Road“ ist hier definitiv Programm, denn wir begleiten die Brüder Ruben und Cole, die in einem gestohlenen Auto unterwegs sind, sowie Trina, die sie mehr oder weniger aus einer brenzligen Situation in einer Kneipe gerettet haben. Mit an Bord ist auch ein kleines Kapuzineräffchen. Doch so "long" wie der Titel, so langatmig empfand ich leider auch die Geschichte – sie zog sich wie Kaugummi, weil einfach nichts passiert.
Das ist wirklich schade, denn der Klappentext klang vielversprechend und das wunderschöne Cover ließ mich auf eine spannende Handlung hoffen. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. In meinen Augen fehlte es sowohl an einem klaren Anfang als auch an einem befriedigenden Ende, und ich blieb am Ende ratlos zurück, was die Geschichte eigentlich aussagen wollte. Als Thriller würde ich „Long Road“ nicht bezeichnen – für mich war es eher ein Action-Roman, der vielleicht als Film besser funktioniert hätte, als über so viele Stunden gelesen zu werden.
Leider keine Empfehlung von meiner Seite.
Dieses Werk ist ein düsterer und emotional intensiver Roman, der nichts für schwache Nerven ist. Die Geschichte folgt dem 16-jährigen Linus, der entführt und in einem unterirdischen Bunker eingesperrt wird. Dort trifft er auf andere Gefangene, und gemeinsam müssen sie das Grauen und die Willkür ihres unsichtbaren Entführers überstehen. Der Roman erzählt in Form eines Tagebuchs von Linus’ verzweifeltem Versuch, einen Ausweg zu finden.
Brooks schafft es meisterhaft, die bedrückende Atmosphäre des Bunkers einzufangen. Die ständige Angst, die zunehmende Hoffnungslosigkeit und das Gefühl der Ohnmacht sind spürbar und machen das Buch zu einem emotionalen Kraftakt. Die Charaktere wirken glaubwürdig und ihr Umgang mit der grausamen Realität führt zu tiefen, oft schmerzhaften Einblicken in die menschliche Psyche. Was das Buch besonders auszeichnet, ist seine ungeschönte Brutalität. Es gibt keine einfachen Lösungen, kein Happy End, nur die raue Wirklichkeit, was das Leseerlebnis umso intensiver macht.
Allerdings bleibt der Roman im Vergleich zu anderen Werken etwas blass. Trotz der starken Handlung fehlt manchmal die Tiefe, die langfristig im Gedächtnis bleibt. Ich habe schon so viel gelesen, dass es mich nicht so stark berührt wie wahrscheinlich andere, weshalb das Buch besonders für Einsteiger gut geeignet ist. Nur ob es wirklich ein Jugendbuch ist, darüber lässt sich streiten.
Zusammenfassend ist es ein verstörendes und aufwühlendes Buch, das unter die Haut geht..
Gespräche aus der Community
Mehr zum Inhalt:
Auf offener Straße wird der sechzehnjährige Linus eines Morgens von einem Fremden überwältigt und in einen Bunker gesperrt. Fünf weitere Personen folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie gegeneinander aufzuhetzen, eskaliert die Lage …
--> Leseprobe
Aus Sicht eines 16-Jährigen nimmt uns der Autor in diesem Buch mit in eine düstere und angsteinflößende Vision. Ihr habt starke Nerven, ihr lest gerne zwischen den Zeilen und setzt euch mit existenziellen Fragen auseinander? Dann könnt ihr euch ab sofort als Testleser bewerben.* Wir vergeben 25 Leseexemplare von "Bunker Diary" unter allen, die uns bis zum 26. Februar 2014 die folgende Frage beantworten:
Was wäre für euch an der Vorstellung, ohne zeitliche Begrenzung in einem Bunker gefangen zu sein, wohl am schlimmsten?
* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.
Zusätzliche Informationen
Kevin Brooks wurde am 30. März 1959 in Pinhoe (Großbritannien) geboren.
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