Kevin Brooks

 3,9 Sterne bei 1.443 Bewertungen
Autor von Lucas, Bunker Diary und weiteren Büchern.
Autorenbild von Kevin Brooks (© privat)

Lebenslauf von Kevin Brooks

Renommierter Schriftsteller aus England: Kevin Brooks wurde geboren 1959 in Pinhoe in der Nähe von Exeter. Er studierte in Birmingham und London Kulturwissenschaften, schlug sich danach mit Gelegenheitsjobs rum und spielte Gitarre in einer Punkrockband. Für seine Band schrieb er auch Songtexte. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans "Martyn Pig" lebt Brooks als freier Schriftsteller in Essex. Für seine Werke wurde Brooks mit vielen renommierten Preisen, wie den Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Carnegie Medal. Sein Jugendroman "iBoy" wurde 2017 verfilmt.

Neue Bücher

Cover des Buches Bad Castro (ISBN: 9783423740746)

Bad Castro

Erscheint am 17.09.2021 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Kevin Brooks

Cover des Buches Bunker Diary (ISBN: 9783423716734)

Bunker Diary

 (222)
Erschienen am 18.03.2016
Cover des Buches iBoy (ISBN: 9783423715386)

iBoy

 (163)
Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Travis Delaney - Was geschah um 16:08? (ISBN: 9783423717014)

Travis Delaney - Was geschah um 16:08?

 (80)
Erschienen am 23.09.2016
Cover des Buches Black Rabbit Summer (ISBN: 9783423247757)

Black Rabbit Summer

 (66)
Erschienen am 01.11.2009
Cover des Buches Live Fast, Play Dirty, Get Naked (ISBN: 9783423249577)

Live Fast, Play Dirty, Get Naked

 (68)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches The Road of the Dead (ISBN: 9783423410557)

The Road of the Dead

 (57)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Martyn Pig (ISBN: 9783637016361)

Martyn Pig

 (54)
Erschienen am 01.01.2013
Cover des Buches Deathland Dogs (ISBN: 9783423762366)

Deathland Dogs

 (56)
Erschienen am 22.03.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Kevin Brooks

Cover des Buches Bunker Diary (ISBN: 9783423716734)june_londons avatar

Rezension zu "Bunker Diary" von Kevin Brooks

Happy Ends sind etwas für Märchen
june_londonvor 4 Monaten

Inhalt: Sechs Personen werden von einem Unbekannten in einen Bunker gesperrt. Keine Fenster, kein Kontakt zur Außenwelt, dafür überall Kameras. Der 16Jährige Linus entdeckt Stift und Papier und beginnt Tagebuch zu führen. 


Eindruck: Sind wir mal ehrlich: Die meisten Geschichten (im Kinder- und Jugendbereich) sind geschönt und bilden nicht die (harte) Realität ab. Happy Ends sind fast die Regel. Das Gute gewinnt. Die Bösen werden bestraft. Ich weiß nicht, mit welcher Intention der Autor dieses Buch geschrieben hat, aber ich denke, er wollte dieses Denkmuster aufbrechen. Das Leben ist leider für viele Menschen kein Ponyhof und Gerechtigkeit ist oftmals eher ein Wunsch statt Realität. 


Die Geschichte wird aus Linus Sicht in Tagebuchform erzählt. Der Leser ist dadurch mitten im Geschehen und sitzt quasi mit den Protagonisten im Bunker fest. Das war eine sehr intensive Leseerfahrung. Ich habe das Buch verschlungen, konnte leicht in die Geschichte eintaucheb und mit den Charakteren mitfühlen.


Warum mich dieses Buch fertig gemacht hat: 


- Der Leser ist auf dem selben Wissensstand, wie der eingesperrte Linus. Was außerhalb des Bunkers geschieht, bleibt genauso unklar wie der Täter und seine Beweggründe. Es bleibt viel Interpretationsspielraum, was mich mit der Zeit echt verrückt gemacht hat. Ich habe mich so unsicher gefühlt, wie die Protagonisten. 


- Die Willkür des Täters. Während er (oder sie?) zunächst nur beobachtet, greift er später immer skrupelloser in das Leben im Bunker ein. Er hat die Fäden in der Hand, demonstriert seine Macht und zeigt den Charakteren hemmungslos ihre Hilflosigkeit auf. 


- Der Autor bricht viele Regeln, auf deren Einhaltung man als Leser vertraut. Es gibt (im Jugendbuch) ungeschriebene Gesetze, zB. das bestimmte Personen/Personengruppen in der Geschichte nicht zu schaden kommen oder das eine gewisse Gerechtigkeit herrscht u.ä. 


- Das Ende... Als Happy End-verwöhnte Leserin habe ich bis zum Schluss die Hoffnung nicht aufgegeben. Deshalb hat mich das Ende sehr getroffen...


Fazit: Ich empfehle dieses Buch trotz allem weiter! Ich will mit meiner Rezension niemanden abschrecken, sondern nur vorwarnen. Es ist ein richtig geniales Buch, aber nicht für jeden geeignet! Leser sollten emotional stabil bzw. nicht zu empfindlich sein, denn dieses Buch lässt garantiert niemanden unberührt.

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Cover des Buches Deathland Dogs (ISBN: 9783423762366)Lilli33s avatar

Rezension zu "Deathland Dogs" von Kevin Brooks

Als Jugendbuch ziemlich daneben
Lilli33vor 7 Monaten

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (22. März 2019)

ISBN-13: 978-3423762366

empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

Originaltitel: Dogchild

Übersetzung: Michael Gutzschhahn

Preis: 18,95 €

auch als E-Book erhältlich


Als Jugendbuch ziemlich daneben


Inhalt:

Die Deathland Dogs leben in einer öden Wüste, an deren Rand es noch Reste von Menschen-Clans gibt, die um die spärlichen Ressourcen wie Wasser und Nahrungsmittel konkurrieren. Der junge Jeet ist bei den Deathland Dogs aufgewachsen, lebt aber seit ein paar Jahren wieder unter den Menschen, doch kann er seine Hundsmutter nicht vergessen und seine hündischen Instinkte nicht leugnen. Als die große Schlacht zwischen seinem Clan und dem der Dau ansteht, gerät Jeet plötzlich mitten in einen Konflikt, den er nie wollte. 


Meine Meinung:

Dieses Buch ist meiner Meinung nach als Jugendbuch denkbar ungeeignet. Es strotzt nur so vor eiskalter Brutalität und Gewalt. Hier wird fast jede Tötungsart erwähnt, die man sich nur vorstellen kann, brutale Vergewaltigungen werden verharmlost. Zum Ausgleich gibt es auch schöne, innige Momente zwischen zwei Hundskindern, die mir sehr gut gefallen haben. 


Abgesehen vom Inhalt hat mir auch der Schreibstil nicht zugesagt. Die Geschichte spielt in ferner Zukunft, vieles ist zerstört und nur noch wenige Menschen können lesen und schreiben. Um dies zum Leser zu transportieren, wurde in der deutschen Übersetzung gänzlich auf Kommata und auf Anführungszeichen bei der direkten Rede verzichtet. Da die Sätze einigermaßen kurz und einfach gehalten sind, ist der Text trotzdem gut verständlich, und doch sträubte sich alles in mir beim Lesen. Vieles wird auch ziemlich langatmig erzählt und nur selten kommt Spannung auf. Diese beruht dann oft auf der erwähnten Brutalität. 


Wenn ich mich nun frage, was dieses Buch mir beim Lesen gebracht hat, so muss ich leider sagen: Nichts außer ein wenig Lächeln bei manchen Szenen zwischen Jeet und seiner Freundin Chola Se. 


★★☆☆☆


Kommentare: 1
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Cover des Buches Born Scared (ISBN: 9783423740296)Fantasticfoxs avatar

Rezension zu "Born Scared" von Kevin Brooks

Selten so ein wirres Buch gelesen
Fantasticfoxvor 10 Monaten

Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach gestrickt und dennoch zunächst spannend gestaltet. Durch die kurzen Kapitel fliegen die Seiten nur so dahin. Jedoch kommt nicht viel vom Inhalt rüber.
Nach und nach wird das Buch jedoch immer abstruser und auch wirr, wodurch das Lesen eine einzige Qual wird.

Was zunächst spannend gewirkt hat, wurde nach und nach immer komischer und hat sich am Ende als absolute Zeit- und Geldverschwendung herausgestellt.

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Gespräche aus der Community

Zusammen mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag möchten wir euch zu einer Leserunde zu einem ganz besonderen Buch einladen. "Bunker Diary" heißt der neue Roman von Kevin Brooks, in dem er uns wieder einmal mit einem spannenden Thema fesselt und nachdenklich macht!

Mehr zum Inhalt:
Auf offener Straße wird der sechzehnjährige Linus eines Morgens von einem Fremden überwältigt und in einen Bunker gesperrt. Fünf weitere Personen folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie gegeneinander aufzuhetzen, eskaliert die Lage …
--> Leseprobe

Aus Sicht eines 16-Jährigen nimmt uns der Autor in diesem Buch mit in eine düstere und angsteinflößende Vision. Ihr habt starke Nerven, ihr lest gerne zwischen den Zeilen und setzt euch mit existenziellen Fragen auseinander? Dann könnt ihr euch ab sofort als Testleser bewerben.* Wir vergeben 25 Leseexemplare von "Bunker Diary" unter allen, die uns bis zum 26. Februar 2014 die folgende Frage beantworten:

Was wäre für euch an der Vorstellung, ohne zeitliche Begrenzung in einem Bunker gefangen zu sein, wohl am schlimmsten?

###YOUTUBE-ID=oG3mIOSazaA###

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.
385 BeiträgeVerlosung beendet
fabalias avatar
Letzter Beitrag von  fabaliavor 7 Jahren
Danke an den Verlag und an Lovelybooks, dass ich mitlesen durfte!! :) Hier findet ihr meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Kevin-Brooks/Bunker-Diary-1078795017-w/rezension/1089166757/ Ich möchte mich außerdem entschuldigen, dass ich so lange zum Kommentieren und Lesen gebraucht habe. Werde das nächste Mal darauf achten zeitnah mitzumachen. LG, fabalia
Apple ist momentan in aller Munde - besonders das iPhone, das trotz seines kleinen Formats so viel kann, begeistert Menschen weltweit. Und genau dieses kleine, elektronische Wunderwerk spielt in Kevin Brooks neuem tiefgründigen Jugendthriller "iBoy" aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag eine ganz besondere Rolle: "Was tust du, wenn du alle Macht der Welt hast? Wenn du alles weißt und alles kannst? Versuchst du, die Welt vor dem Bösen zu bewahren? Oder willst du einfach nur die retten, die du liebst? Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy - ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen - mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …" Stellt euch mal vor - aus dem dreißigsten Stock fällt jemandem ein iPhone auf den Kopf und plötzlich hat er ganz spezielle Fähigkeiten - die Geschichte ist so außergewöhnlich, die muss einfach in einer Testleserunde besprochen werden. Und genau deshalb suchen wir 30 Testleser, die Lust auf den Austausch zum Buch hier in der Leserunde haben und hinterher eine Rezension schreiben. Da möchtet ihr auf jeden Fall dabei sein? Dann stellt euch bis Sonntag, 04. September, mal hier ganz öffentlich vor, wie es wohl wäre, wenn ihr plötzlich ein iPhone 'im Kopf hättet'. Welche Fähigkeit hättet ihr dann gern & wovor hättet ihr eher Angst? Mit etwas Glück haltet ihr schon bald eins von 30 Exemplaren von "iBoy" in den Händen. Die Leserunde selbst beginnt am 12. September. Damit ihr schon mal reinlesen könnt, gibt es hier eine Leseprobe: http://www.dtv.de/_pdf/blickinsbuch/24845.pdf?download=true ****************************************************************** Die 30 offiziellen Testleser sind: MeraDiaries, katrin_rieck, brigitta, Die_Buecherfresser, Dubhe, Clarissa_Lightwood, Rekymanto, Kathey, _Francis_, kateRose, Phantasai, LeseMaus000, KingLouie, bib_keks, Steffi88, nina_szymanski, dorli, CamCam, pudelmuetze, Anendien, Moosbeere, ForeverAngel, DarkRose, Bibliophile4149, Vroe88, RitaLeseviel, glitzerfee22, anika_henke, Lady_Sue, butterblume74
272 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Kevin Brooks wurde am 30. März 1959 in Pinhoe (Großbritannien) geboren.

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