Kevin Brooks Black Rabbit Summer

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Inhaltsangabe zu „Black Rabbit Summer“ von Kevin Brooks

Nach dem Ende der Schulzeit trifft sich Petes alte Clique, um ein letztes Mal gemeinsam zu feiern, bevor alle getrennte Wege gehen. Von Anfang an ist klar, dass dieser heiße Sommerabend übel enden wird. Und tatsächlich gibt es am Ende zwei Vermisste: Raymond, Petes ängstlicher Freund, der nie so richtig dazugehörte, und Stella, eine frühere Klassenkameradin. Als wenig später Stellas Leiche nackt im Fluss gefunden wird, fällt der Verdacht auf den abwesenden Raymond. Und auch Pete selbst, der auf eigene Faust ermittelt, gerät ins Visier der Polizei §§Auf der Shortlist der Carnegie Medal 2009

Hat mir bis auf den Schluss gut gefallen. So ein Ende geht für mich leider gar nicht. Schade!

— BillBrysonFanSteffi

ein genialer thriller!! verstörend, beklemmend, grausam und schonungslos erzählt...sehr packend, fesselnd..lässt den leser nicht mehr los!

— SunnyCassiopeia

Habe es mit einem Mal durchgelesen, war alles in allem ganz schön :D

— Timeflies

Hat mich leider nicht überzeugt, ich fand es recht langatmig mit einem mehr schlechten als rechten Ende...

— KaiAline

Das Buch einfach nur genial!! Am Ende war nur *heulen* das Richtige!! =))

— Tina_5991

Ich bin zwar noch nicht ganz durch, bin aber jetzt schon begeistert!

— LOVELYXO

ich fands super!

— Violettali

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  • * Eine letzte gemeinsame Nacht, die alles verändert - für immer*

    Black Rabbit Summer

    SunnyCassiopeia

    06. October 2015 um 11:26

    Inhalt Pete hängt bereits den ganzen Sommer herum und weiß nicht recht, was er mit sich anfangen soll. Er liegt auf dem Bett und starrt an die Decke, denkt über alles nach und gleichzeitig über nichts... Doch ein einziger Telefonanruf ändert alles! Sie beschliessen sich noch einmal zu treffen, als Chlique....so wie früher immer...wo sie noch jung und naiv, unschuldig und glücklich waren, mit dem was sie einander hatten...Als Abschluss, denn danach gehen sie alle ihre eigenen Wege und das Leben des erwachsenwerdens beginnt... Alles könnte gut ausgehen..wenn nicht eine einzige Sache aus dem Ruder laufen würde, die widerum ander Rädchen zum drehen bringt und die Nacht in einer einzigen Katastrophe enden lässt...Am nächsten Tag ist die Polizei in Alarmbereitschaft und Peter muss feststellen, das nichts mehr so ist, wie es war........ Meine Meinung Auch nach Tagen lässt mich dieser Thriller nicht mehr los...Die Handlung arbeitet noch sehr lange in einem nach und bleibt im Kopf verankert...Ein Sommer der die Teenager für immer verändert... Unglaublich gut geschrieben, manchmal wirkt es beklemmend und man kann nicht nachvollziehen, wie einige Eltern ihre Kinder einfach sich selbst überlassen...Die einzelnen Schicksale der Jugendlichen ist einfach tragisch... Ein sehr gelungener und ausgeknobelter Thriller...Sehr starke Charaktere, voran die Eltern von Pete. Ich kann gar nicht zu viel schreiben, ohne wichtiges zu spoilern...Daher lasse ich es dabei und kann nur zum lesen raten, man bereut es nicht!!! Fazit Ein packender, verstörender Thriller, der nie verrät was als nächstes passiert...lässt keine eigenen Schlüsse ziehen..sehr undurchsichtig, man errät nichts..alles bleibt spannend bis zum Schluss.

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  • heißer Sommerthriller, kalte Story

    Black Rabbit Summer

    PsychoBro

    20. August 2015 um 12:23

    Ich war schon immer ein großer Kevin Brooks-Fan, und damit fange ich auch mal, mit einer Rezension von einen Buch von ihm.Black Rabbit Summer war nicht unbedingt mein Lieblingsbuch, aber es passt halt zu diesem Sommer, also dachte ich mir: Hey! Beginn doch dann mal dieses Buch zu bewerten! Klappentext: Wer weiß, ob du lebend zurückkommst, wenn du heute Abend ausgehst? An einem schwülwarmen Sommerabend trifft sich Petes alte Clique, um ein letztes Mal zu feiern, bevor alle getrennte Wege gehen. Doch die Luft knistert vor Anspannung und Geheimnissen und die Nacht endet mit einer Katastrophe... und dazu noch In dem langem heißen Sommer nach dem Schulabschluss dehnt sich für Pete die Zeit ins Unendliche. Doch dann ruft Nicole an und Pete lässt sich widerstrebend auf einen Abend mit einer alten Clique ein. Dass er auch seinen Raymond überredet mitzukommen, erweist sich als großer Fehler: Am Ende dieses fatalen Abends ist Raymond nämlich wie vom Erdboden verschluckt. Und nicht nur er allein ist verschwunden... Gut, ich gebe zu, dieser Klappentext (von der Taschenbuchausgabe), hat mich nicht so überzeugt. Und die 500 Seiten waren für mich am Anfang doch ein sehr langes Buch. Aber wenn man sich ein Buch holt, liest man es sich doch durch, oder? Story: In dem Buch geht es (wie im Klappentext es schon steht), um den sechszehnjährigen Peter "Pete" Boland, der die Sommerferien dazu nutzt, sich einfach hinzulegen und nix zu tun. Bis er einen Anruf von einer alten Freundin namens Nicole kriegt, die ihn einlädt zu einer Feier, bevor alle ihre getrennten Wege gehen. Mit alle meine ich damit, Petes alte Clique, die, wo Pete und die anderen noch klein waren, abgehangen und mit einander gespielt haben. Zwar hatten alle noch Kontakt in der Schule, aber sie trafen sich nicht mehr um zu "spielen". Unter ihnen gehört dazu Pete selber, Nicole, Eric (Nicoles Zwillingsbruder), Paul "Pauly Gilpin und Raymond Dagget. Raymond ist der einzige, mit dem Pete noch gutem Kontakt hat und sich immer trifft. Raymond ist ein kleiner Aussenseiter, der nie richtig zur Clique gehörte und auch seine Eltern haben ihn nie richtig gemocht. Zumindest kümmern sie sich nicht oft um ihn. Pete hat manchmal auch das Gefühl, dass er öfters auch auf Raymond aufpasst. Dazu hat Raymond ein schwarzes Kaninchen (davor hatte er schon zwei gehabt) namens Black Rabbit. (Der eine oder andere wird jetzt schon merken, dass es sich auch um den Titel handelt.) und öfters behauptet er, Black Rabbit würde sprechen. Schöner Himmel heute Abend. Diese gute hölzerne Haus. Stroh riecht blauen Himmel. Natürlich würde man Raymond noch für verrückter halten. Pete überredete Raymond auf die Feier zu gehen. Nach kurzem Zögern willigte Raymond ein und alle trafen sich am Abend in einer kleinen gebauten Hütte, die sie mal als Kinder gemacht hatten. Alle hatten was alkoholisches mit sich und tranken immer davon was. Danach teilten sich alle ein Joint. Mit Ausnahme Raymond. Und alle erzählten, was sie machen werden, nach den Sommerferien. Nicole und Eric ziehen um nach Paris, Pete geht auf ein Oberstufen-College usw. Aber der Abend verläuft nicht so super. Pete fühlt sich merkwürdig wegen den Wirkungen des Joints (zumindestens denkt er, dass es der Joint war) und Pauly provoziert Eric mit Stella Ross. Irgendwann mischt sich Nicole ein, und sagt, Eric, Raymond und Pauly sollten sofort auf die Kirmes gehen, der kurz in der Stadt ist. Eigentlich war geplant, dass alle dort hingehen. Als Pete und Nicole alleine waren gab es eine Auseinandersetzung und Pete geht betrunken und benommen zur Kirmes um Raymond zu suchen. Was in seinem Zustand sehr schwer war. Irgendwann findet er ihn mit dieser Stella Ross. Ein bekannter Tennie-Star und äußerst arrogant. Sie spielt mit Raymond rum und das noch vor einen Kamerateam. Pete wird es zu viel, und mit einen kleinen Streit mit Stella, will er nur nach Hause (und mal auch aufs Klo) mit Raymond. Der aber will noch zu einer Wahrsagerin und Pete geht ungeduldig mit ihn dorthin. Nach der Wahrsagerin, die zu Pete sagte, er soll sehr doll auf Raymond aufpassen, findet er die Dixiklos. Gleichzeitig sagt Raymond, ihm geht es schlecht und Pete schiebt ihn in einen, der Dixiklos und er selber geht in das andere. Nachdem er raus kam, ist auf einmal Raymond nicht mehr da. Er ist spurlos verschwunden. Enttäuscht und in Panik sucht Pete nach ihm auf der ganzen Kirmes, bis er irgendwann mitten im Regen vor Nicoles und Erics Haus einschläft. Und an den nächsten Tagen, als Stella nackt in einen Fluss gefunden wird, passiert die totale Katastrophe... Eine sehr gute, und einfallsreiche Story, mit vielen Plots. Mit den Ende werden einige zwar nicht zufrieden gewesen sein, aber ich habe das Ende akzeptiert und fand trotzdem, das es eine sehr gute Story war. Und ich finde, dass es eine Verbindung mit Bunker Diary (auch von Kevin Brooks) hat. Es gibt sogar eine Szene, wo Raymond genau das gleiche sagt, wie Linus. Und wer Brooks kennt, der weiß, seine Story enden mit den Prinzip das muss der Leser selber entscheiden. Cover: Ich finde zwar nicht, dass man ein Buch mit einen Cover vergleichen soll, aber ich mach es trotzdem. Das Cover von der Taschenbuchausgabe, ist mit den verschwommen Bildern gut gelungen. Der junge Mann, den man rechts verschwommen sieht, soll bestimmt Pete darstellen. Die Farben an der linken Seite, sollen bestimmt die Kirmes sein, wo man ausschließen kann, dass es vielleicht ein Ausschnitt von dem Video war, den Pete in der Polizei gesehen hat. Das Cover von der Premiumausgabe verrät nicht viel. Das muss der Leser selber entscheiden, ob man die Kirmes sieht in Petes Perspektive oder ob es Petes Perspektive ist, wie Pete alles sah, als er betrunken und bekifft war. Charaktere: Man liest zwar alles aus Petes Sicht, aber trotzdem hatte alle Charaktere ihren eigenen Charakter und man denkt wirklich, dass die Charaktere wirklich existieren. Was immer der Fall in Brooks Büchern ist. Aber leider auch ein Nachteil, dass ich bei Pete keinen richtigen Charakter gefunden habe und er immer nur neutral war. Fazit: Ein Buch, dass in den späteren Verlauf sehr spannend wird, mit einer guten Idee und guten Erzählungen. Damit meine ich, wie Brooks es doch immer schafft, dass ich seinen Schreibstil liebe. Zwar gibt es hier und da ein paar Stolpersteine am Anfang, aber trotzdem ist das Buch sehr empfehlenswert. Wer aber nicht so sehr der Fan mit den das muss der Leser selber entscheiden-Stil ist,sollte es sich zwei mal überlegen.

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. November 2013 um 13:45

    Ich muss gestehen, dass ich eigentlich alle Bücher von Kevin Brooks sehr wertschätze, doch mit "Black Rabbit Summer" übertrifft er sich selbst.In "Black Rabbit Summer" erzählt Kevin Brooks vom Ende der Schulzeit, dem Abschied von alten Freunden, dem Aufbruch zu Neuem. Am letzten Abend gehen die Schulfreunde ein letztes Mal gemeinsam aus, doch nicht alle kehren wieder zurück. Während der Protagonist Pete versucht, die Wahrheit herauszufinden, muss er selbst erst seinen Platz in einer neuen, erwachsenen Welt finden. Jeder der Freunde hütet seine eigenes Geheimnisse, jeder kämpft mit anderen Problemen des Erwachsenwerdens und versucht, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Nur langsam bekommt Pete eine Vorstellung davon, was all die Ereignisse, Wahrheiten und Lügen seiner Freunde bedeuten. Die Geschichte ist so unvorhersehbar, nimmt immer neue Wendungen an, sodass die Spannung nie abbricht. Das wird noch dadurch unterstützt, dass dem Leser viel Freiraum für eigene Interpretation gelassen wird, man fühlt sich genauso verunsichert wie der Protagonist. Jeder wird hier einen Charakter finden, in den er sich hineinfühlen kann. Diese werden so lebendig und vielschichtig dargestellt, dass der Leser die Situationen fast selbst erlebt.Ich liebe dieses Buch einfach...

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    LisasBuecherchaos

    26. April 2012 um 18:16

    Zum Buch: "Black Rabbit Summer" ist so ein Buch, dass mich zum Nachdenken anregt. Es bezieht so ziemlich alle Aspekte mit ein über die sich ein Jugendlicher in diesem Alter Gedanken macht. Es ist ziemlich bedrückend zu wissen zu welchen absurden und brutalen Handlungen derartige Gedanken führen können. Das Äußere des Buches gibt nicht wirklich viel her, passt aber mit seinem simplen Aussehen sehr gut zum Buch- der verschwommene Junge, der wahrscheinlich Protagonist Pete darstellen soll und die Farbexplosionen im Hintergrund. Gut, da haben wir schon wieder ein Menschengesicht, aber mittlerweile brauche ich das gar nicht mehr zu sagen, da auf fast jedem Cover eines zu sehen ist. :) Der Titel ist in meinen Augen erschreckend passend und ich bin froh dass sie ihn in der deutschen Version beibehalten haben. Der Schreibstil des Autors war ganz in Ordnung. Oftmals hat er versucht ein wenig Poesie unter die Story zu mischen, was ein wenig fehl am Platz wirkte, immerhin handelt es sich bei dem Buch um einen Jugendkrimi bzw. Thriller. Seine Beschreibungen von Schauplätzen waren mir oftmals ungenau und wenn Pete sich nach Links in Richtung Heimat gewandt hat, war in meinen Augen dort der Fluss. Auch die Charaktere waren kaum beschrieben, sodass ich keine Ahnung hatte wer nun eigentlich wie aussieht. Noch nicht einmal von Pete hatte ich ein ungefähres Bild, was mich ziemlich gestört hat. Auch sonst wusste ich kaum etwas über ihn, was seine Hobbys sind, allgemeine Hintergrundinfos, was für ein Typ er ist; nichts. Am Anfang schien die Geschichte in keine bestimmte Richtung zu gehen. Pete wird auf eine Party eingeladen, um der alte Zeiten willen. Auf der Feier wird ordentlich getrunken und gekifft, bis alle sich kaum noch auf den Beinen halten können. Später ging es noch auf die Kirmes, wo der Horror dann seinen Lauf nahm: Petes Freund Raymond verschwindet und auch von Popsternchen und Dramaqueen Stella fehlt plötzlich jede Spur. Zuerst versucht Pete Raymond auf der Kirmes zu finden, was ich durchaus verständlich fand. Raymond löst bei Pete einen totalen Beschützerinstinkt aus, was durch sein abwesendes Verhalten, seine Hilflosigkeit und die Tatsache dass er andauernd Anlaufziel von irgendwelchen Mobbingattacken ist auch bei mir etwas derartiges ausgelöst hätte. Er ist so jemand der kein behütetes Zuhause hat und zu seinem Kaninchen "Black Rabbit" eine stärkere Bindung hat als zu seinen Eltern. Doch Raymond bleibt wie Stella spurlos verschwunden und während Stellas Eltern die Polizei alarmiert und diese Fieberhaft nach dem Mädchen sucht, kümmert sich niemand um Raymond außer Pete. Er beginnt auf eigene Faust nach seinem Freund zu suchen und findet heraus was in jener Nacht wirklich auf der Kirmes geschah, während die Polizei im Dunkeln tappt. Die Wahrheit war schockierend und widerlich zugleich, obwohl alles mit einem ganz einfachen Streich begonnen hatte. Doch die Geheimnisse der einzelnen Charaktere haben diese grausame Dinge tun lassen, nur damit sie ihre eigene Haut retten konnten; nur dass sie in den Augen Anderer nicht an Glaubhaftigkeit verlieren. Das absurde daran war, dass es mittlerweile nicht mehr um Raymond oder Pete ging, der im Großen und Ganzen nichts mit den Geschehnissen zu tun hatte, sondern die Ereignisse ein viel größeres Ausmaß annahmen und die Situation den Jugendlichen über den Kopf stieg. Mich hat es teilweise wirklich irritiert, dass der eigentliche Teil verloren ging und Raymond vollkommen in den Hintergrund gewandert ist. Alles führte zu Stellas Verschwinden und jeder Charakter spielte irgendeine Rolle dabei, doch es gab keine Verbinungen zu Raymond. Nichts wurde in Bezug auf ihn aufgeklärt und ich wurde in dieser Hinsicht komplett im Dunkeln stehen gelassen. Im Grunde genommen, hätte man Raymond auch ganz aus dem Buch weglassen können, denn die Mutmaßungen der Polizei er könnte "angesichts seines geistigen Zustandes" etwas mit Stellas Verschwinden zu tun haben, gaben dem Buch nichts Ausschlaggebendes. Und doch war Raymond die einzige Person, über die ich gern mehr gelesen hätte. Fazit: Ein ganz gut gelungener Jugendthriller bei dem mir die Charaktere allerdings ein wenig zu nichtssagend waren. Die Story an sich kann sich sehen lassen und deshalb bekommt "Black Rabbit Summer" von mir 2,5/5 Eistörtchen. Ein wenig Abzug gibt es, da mir das Ende persönlich zu offen war und ich mir wenigstens eine ungefähre Richtung in Bezug auf Raymond gewünscht hätte. Doch nicht in jedem Buch gibt es ein Happy End.

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2012 um 13:55

    Dieses Buch ist einfach nur toll. Es ist zwar schon eine Weile her seitdem ich es gelesen habe, doch es ist immer noch einer meiner Favoriten. Was ich besonders gut finde finde ist dass das Cover und der Titel kaum etwas über den Inhalt sagen doch gerade die ziehen einen an das Buch; es wirkt schon fast mysteriös. Während ich ❝Black Rabbit Summer❞ gelesen habe, war ich ständig auf einer Achterbahn der Gefühle; man wird immer wieder mit neuem konfrontiert. Alles in einem fand ich es traurig und mir liefen immer wieder ein paar Tränen runter. Aber man muss es definitiv selber gelesen haben.

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. January 2012 um 14:45

    Den Inhalt haben meine Vorredner schon zur Genüge auseinander genommen und so komm ich gleich zu meiner Meinung. Ich bin BEGEISTERT! Wenn eine gute Freundin von mir,mir nicht dieses Buch enpfohlen hätte,hätte ich es wahrscheinlich nie gelesen und ich hätte wirklich was verpasst. Das Buch war so spannend das ich es an einem Tag durchgelesen habe. Ich hab vergessen zu essen,zu trinken,zu rauchen,auf die Toilette zu gehen,ich hab auch völlig vergessen wo ich bin!Ich war einfach nur total gefesselt! Kevoín Brooks ist ein Gott unter den Autoren und ich kann jetzt schon sagen das Black Rabbit Summer eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr sein wird!

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Tanja-WortWelten

    04. December 2011 um 14:54

    ...oder "Schwuler Junge aus gutbürgerlichen Kreisen liebt Schlägertyp aus Sozialsiedlung und begeht mit ihm indirekt einen Mord" Na, wie klingt das? Eindeutig nach Kevin Brooks! Mit nicht weniger als 527 Seiten ist das dieses Werk eines meiner absoluten Lieblingsautoren zweifelsohne auch das ausführlichste. Leider muss ich gestehen, dass ich schon seit Anfang des Jahres mehr oder weniger damit begonnen habe, Black Rabbit Summer zu lesen. Der Anfang ließ sich einfach ein wenig zu belanglos lesen, wie ich finde. Doch hat man den erst einmal hinter sich gebracht, entführt einen das Buch in eine Welt, die genauso gut die des Sohnes der Nachbarin zwei Türen weiter sein könnte. Pete Boland ist nämlich nichts anderes als gewöhnlich. Der Protagonist des Buches, aus dessen Sicht die Geschichte überdies auch erzählt wird, hängt mit Freunden rum, weiß noch nicht so recht, wie es nach den Sommermonaten in seinem Leben weiter gehen soll und hängt bei der bleiernen Sommerhitze am liebsten einfach nur zuhause in seinem Zimmer rum. Das ändert sich allerdings schlagartig, als Nicole, eine einstige gute Freundin bei Pete anruft und ihn dazu einlädt, sich mit ihr und dem Rest ihrer ehemaligen Clique ein letztes Mal in ihrer selbst zusammen gezimmerten Hütte an der Böschung des Flussufers zu treffen und dort ein letztes Mal zusammen zu feiern, bevor Nicole und ihr Zwillingsbruder Eric nach Frankreich auswandern. Bis zu diesem Zeitpunkt hält man die Geschichte für eine, die jedem passieren könnte. So unpersönlich, dass Pete genauso gut auch John Doe hätte heißen können. Doch kaum ist die Sache mit der Hüttenfete geklärte, zeigt sich, dass Pete doch nicht so ganz der Sohn einer jeden Nachbarin sein könnte. Denn Petes bester Freund Raymond ist fest davon überzeugt, mit seinem schwarzen Kaninchen mit Namen Black Rabbit zu sprechen. Und Pete stört das nicht. Er mag Raymond so wie er ist und gibt nichts darauf, dass so ziemlich jeder andere in der Umgebung behauptet, dass Raymond einfach nur verrückt ist. Da auch Raymond damals Teil der Clique um Eric, Nicole und Pete war, entscheidet er sich zögerlich dazu, Pete am Samstagabend zu begleiten, in der Hütte zu feiern und im Anschluss daran mit den anderen auf die Kirmes zu gehen. Nun gut, ein bester Freund, den man als einziger nicht für verrückt hält, ist auch noch zu verkraften. Ja und auch ein Freund, der mit seinem Kaninchen redet und das kleine schwarze Tier mehr liebt als alles andere, auch. Doch bei der eigentlichen Hüttenfete zeigt sich dann erstmals, dass absolut gar nichts so ist, wie es zunächst scheint. Pete wird nämlich alsbald klar, während Flaschen mit Rum, merkwürdig schmeckendem Tequila und Wein kreisen gelassen werden, klar, dass die Menschen, die eigentlich seine Freunde waren, das längst nicht mehr sind und viel mehr im Laufe der Jahre, immer fremder geworden sind. Pauly, der die Runde komplett macht, wird von Kevin Brooks als längst nicht so harmlos und ungefährlich beschrieben, wie er in Petes Erinnerungen zunächst erschien. Es ist nicht zu übersehen, dass Pauly mit gerade mal um die sechzehn ein wirklich ernsthaftes Alkohol- und Drogenproblem hat. Außerdem befindet er sich in denkbar falschen Kreisen, da er sich genau dem Typen angeschlossen hat, der sie alle fünf als Kinder schon auf jedwede Weise drangsalierte: Wes Campbell. Dennoch beginnt die Hüttenfete noch recht harmlos. So richtig brenzlig wird es dann erstmals, als Pauly eine eindeutig zweideutige Bemerkung Eric gegenüber macht. Indem er verlauten lässt, dass er sicher sei, dass zu der Kirmes am Abend auch Stella Ross kommen würde und Eric sich ihre Fotos sicher nicht angesehen habe, trifft er gleich zwei recht empfindliche Nerven bei Eric. Zum einen den, dass er damit auf Stella anspielt, eine durch spezielle im Internet veröffentliche, fast schon vulgäre Fotos bekannt gewordene, ehemalige Mitschülerin und zum anderen den, dass es Stella war, die man vor fast zwei Jahren für Erics Freundin hiert und die weinend weg rannte, bevor Eric sich auf der Bühne vor der gesamten Schule erklärte, dass er schwul ist. Dadurch herausgefordert, verlassen Eric und Pauly recht bald die Hütte in Richtung Kirmes und nehmen auch Raymond mit, da Nicole dringlichst darum bittet, mit Pete allein zu sein. Dass Pete, kaum dass sie die Hütte für sich haben, jedoch Nics betrunkenen und bekifften Verführungskünsten zu widerstehen weiß, spricht nun wirklich für ihn, wie ich finde. Jedenfalls folgen beide getrennt voneinander kurz darauf den anderen auf die Kirmes. Beide benebelt vom Alkohol und dem Joint, den Pauly mitgebracht hatte, erlebt Pete von da an fast alles nur noch wie im (Alb-)Traum. Mit Mühe findet er schließlich Raymond bei besagter Stella Ross wieder, bei der jedem Laien klar wird, dass sie jeden um sich herum als Spielzeug sieht. Die beiden ziehen vondannen, machen einen denkwürdigen Besuch bei einer Wahrsagerin, die Pete eindringlichst bittet, auf Raymond aufzupassen und ihn schnellstmöglich nachhause zu bringen. Trotz ihrer Warnung verliert Pete seinen besten Freund im Tummel der lauten, bunten Kirmeswelt. Obwohl er ihn sucht und sucht, findet er ihn nicht wieder. Als er früh Morgens nachhause zurückkehrt und dabei noch einmal bei Ray vorbei schaut, findet er den abgeschlagenen Kopf von Black Rabbit an das Gartentor genagelt und den verstümmelten Körper des Tiers nahe seines völlig zerstörten Stalles. Pete fühlt sich wie in einem Albtraum gefangen und kann nur dabei zusehen, wie sein Vater, der Polizist ist, dazu gezwungen ist, mit allen Mitteln nach Stella Ross sucht, die in der vergangenen Nacht auch verschwunden ist und Raymonds Verschwinden quasi übergehen muss. Von da an beschließt Pete, selbst nach seinem besten Freund zu suchen und entdeckt auf diesem Wege immer wieder Widersprüche in den Aussagen seiner Freunde Nicole, Pauly und vor allem Eric. Denn letzterer hat kein Alibi für die Nacht zuvor und behauptet steif und fest, gegen drei Uhr nachhause gekommen zu sein, obwohl Pete zu genau der Zeit völlig desorientiert vor seinem Haus saß. Als dann auch noch Stellas Blut an einem Wohnwagen der Kirmesleute neben der ebenfalls Blut verschmierten Kleidung gefunden wird und man kurz darauf auch ihre nackte Leiche im Fluss entdeckt, wird der verschwundene Raymond verdächtigt, ihr etwas angetan zu haben. Pete, den allein der Gedanke entrüstet, wird nun zu einem der Hauptzeugen, da er einer der letzten war, der sowohl Raymond, als auch Stella gesehen hat. Infolgedessen wird sein Vater von dem Fall suspendiert, da sein Sohn darin involviert ist und daher ein Interessenskonflikt vorliegt. Er wird jedoch dennoch - unerlaubterweise - auf dem Laufenden gehalten. Dadurch informiert, befragt er seine Freunde nacheinander, ob sie Raymond nach ihm noch einmal gesehen haben. Merwürdigerweise wird er dabei nach seinem Besuch bei Pauly ausgerechnet von Wes Campbell bedroht, aufzuhören, sich in diese Sache einzumischen und nachzuforschen, und im Zuge dessen von ihm fast erwürgt. So richtig verwirrend wird es allerdings für Pete, als er von seinem Vater erfährt, dass in der Tequilaflasche, die Pauly zur Hüttenfete mitgebracht hat, eine starke Droge namens Juice festgestellt wurde, die Petes albtraumhaftes Empfinden auf der Kirmes erklärt und auch die Flashbacks, die er seither immer mal wieder von jener Nacht hat. Aus Gründen, die ihm selbst schleierhaft sind, schleicht er sich ins Haus von Nicole und Eric, wo er verblüffenderweise von Wes überrascht wird. Doch kurz vor seiner Entdeckung kann er noch Erics Handy einstecken und wundert sich darüber, dass die Goldketten von Nicole dem Stück einer Kette so ähnlich sehen, das man in Stellas Kleidung fand. Gerade, als Wes Pete die Kehle aufschneiden will, kommen Nicole und Eric nachhause und retten somit sein Leben. Kurz bevor Pete das Haus verlässt, erzählt Nic Pete noch davon, dass sie Raymond in jener Nacht gesehen hat, während sie gekränkt von seiner Zurückweisung einem wildfremden Kerl in seinen Wohnwagen folgte. Da sie zu dem Zeitpunkt selbst nicht ganz zurechnungsfähig war, war es zweifelsohne Raymond, der schlimmeres verhinderte. Erics Handy gibt schließlich den Anstoß zum Auflösen aller Vorfälle. Wer hat Stella wirklich ermordet und ihren Körper im Fluss versenkt? Wo ist Raymond und wer hat Black Rabbit so bestialisch getötet? Steckt hinter all den Vorkommnissen Stella, die sich nach all der Zeit doch noch an Eric rächen wollte, weil es ihrer Meinung nach so aussah, als hätte Eric nur ihretwegen sein Ufer gewechselt? Und warum entdeckt Pete an Wes, den er schon seit seiner Kindheit hasst, immer mehr Züge, die absolut nicht mit dem Bild eines brutalen Schlägers vereinbart werden können? War alles nur Zufall oder steckt hinter all den Vorkommnissen ein Plan? Tja, ich muss sagen, dieses Buch hat es nach einiger Zeit mal wieder geschafft, mich dazu zu bringen, im Stehen und auch im Laufen zu lesen. Und nein, das ist keine Empfehlung meinerseits. Glaubt mir, man läuft dann zu 100% gegen Türen... Es hat dennoch so richtig Spaß gemacht, das Buch zu lesen, weil man mit Pete Boland gemeinsam die dunkelsten und unbekanntesten Seiten von Menschen entdeckt hat, die er eigentlich für seine Freunde hielt und dabei große Symathien für ihn entdeckt, da er weder oberflächlich noch voller Vorurteile beispielsweise gegen Erics Homosexualität ist. Wieder einmal ist das ein Buch von Kevin Brooks, bei dem man während des Lesens permanent seine Sichtweise ändert. Was allerdings gewisse Beziehungen in dem Buch betrifft, so war ich Pete wohl von Anfang an voraus - und zwar um fast 400 Seiten! Ich weiß auch nicht warum, aber seit einiger Zeit hab ich für solche Sachen einfach ein Näschen. Wieder einmal wurde mir von Brooks bewiesen, zu was wir Menschen fähig sind, wenn wir uns zum äußersten Getrieben sehen - oder einfach "nur" lieben. Dass dieses Äußerste manchmal eigentlich nicht einmal annähernd so furchtbar ist, wie es zunächst scheint, wird den indirekten Hauptverursachern des ganzen Chaos in dem Buch allerdings leider erst klar, als der eine von ihnen den anderen beinahe versehentlich tötet. Aus Mücken Elefanten machen, einfach aus Angst vor der Reaktion der Welt. Ich kann nicht oft genug betonen, wie sehr mich Kevin Brooks' Geschichten faszinieren. Er packt das Problem immer direkt beim Schopf und weist darauf hin, was hätte verhindert werden können, wenn es in dieser Welt nur einen Hauch mehr Toleranz geben würde. Und dieses Mal rede ich nicht von Außerirdischen, die weit menschlicher sein können, als so mancher ECHTER Mensch, wie in Being oder von heimatlosen Außenseitern wie Lucas. Dieses Mal ist die Rede von einem anderen Problem, dessen Existenz Stella Ross das Leben gekostet hat. Dieses Buch ist mitreißend, spannend und der Begriff "faszinierend" ist noch lange nicht ausreichend. Ich finde, dieses Buch gehört in jede Büchersammlung. Und wie man sieht, habe ich zu Black Rabbit Summer auch so einiges mehr zu sagen, als ein gewisser männlicher Blogger, der in sein Review zum Buch nur ein bisschen etwas über Brooks andere Werke hinein gepackt hat und das ganze damit zu Ende brachte, indem er erklärte, dass es in dem Buch eigentlich viel weniger um Raymond, als um Stella geht. Wie auch immer... Alkohol, Drogen, Vernachlässigung und mangelnde Toleranz, ich denke, das sind die Dinge, über die man zwangsläufig nachdenken muss, wenn man dieses Buch gelesen hat. Ein Meisterwerk wie ich finde und das kann ich aus vollem Herzen verkünden, obwohl es auch Szenen gab, bei denen mir übel wurde. Aber genau das rüttelt ja auch wach, nicht?

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. October 2011 um 20:25

    Black Rabbit Summer von Kevin Brooks ___ Inhalt: Die Geschichte beginnt recht harmlos mit der Verabredung. Pete, Raymond, Eric, Pauly und Nicole. Sie kennen sich seit Jahren, doch eigentlich kennen sie sich nicht wirklich, haben vielmehr Zeit miteinander verbracht, ohne über die wirklich wichtigen Themen des Lebens zu sprechen. Die ehemalige Clique trifft sich in der Hütte, den sie vor Jahren gemeinsam gebaut haben. Angetrunken und ein wenig bekifft brechen sie nach und nach zur Kirmes auf. Als eine Wahrsagerin Pete eindringlich warnt, auf Raymond aufzupassen und ihn sicher nach Hause zu bringen, ahnt man bereits, dass das Unheil seinen Lauf genommen hat. Pete lässt Raymond nur für einen Moment aus den Augen, und Raymond verschwindet. Für Pete beginnt eine furchtbare Nacht voller Sorge und Angst, denn er findet seinen Freund nicht wieder. Dafür trifft er immer wieder auf andere bekannte Personen, die er beobachtet und dabei Seiten entdeckt, von denen er vorher nichts gewusst hat. Als der nächste Morgen anbricht ist Raymond noch immer verschwunden, und mit ihm eine Mitschülerin, die es durch freizügige Fotos im Internet und durch ihre prominenten Eltern geschafft hat, eine Person des öffentlichen Lebens zu werden. Mit Unverständnis, Angst und Wut muss Pete beobachten, dass Raymonds Verschwinden niemanden interessiert, während alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, das Mädchen aufzuspüren. Als schließlich die Leiche des Mädchens gefunden wird, gerät Raymond sogar unter Mordverdacht. Pete macht sich auf, seinen Freund zu finden, und was er dabei erlebt und erfährt bringt ihn nicht nur an den Rand der Verzweiflung, ins Kreuzfeuer der Polizei und ihn große Gefahr, es bringt ihn an die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns. ___ Meinung: Was soll man sagen? “Black Rabbit Summer” ist ein typischer Kevin-Brooks-Roman. Die Dichte der Schreib- und Erzählweise verschlägt einem wie immer den Atem, man kann nur immer wieder staunen, wie intensiv der Autor Stimmungen und Gefühle beschreibt. Da gibt es natürlich ein paar Dinge, die man schon aus früheren Büchern zu kennen meint. Das liegt meiner Meinung nach an verschiedenen Dingen: Da wäre der wehmütige Ton, der das Buch durchzieht. Die Personen haben oft Sehnsucht nach früheren und vielleicht glücklicheren Zeiten. Da ist der Plot der Geschichte, der spannend ist. Und schließlich sind es die Figuren in dem Buch, die den Leser fesseln. Pete ist da vor allem zu nennen. Wie er sich immer wieder selbst an seine Grenzen bringt, um Raymond zu finden, wie er gleichzeitig dabei mehrmals in brenzlige Situationen gerät, wie er im Laufe des Buches langsam zu sich findet … – das ist bravourös erzählt. Ansonsten bevölkern “Black Rabbit Summer” sehr unterschiedliche Figuren: Sympathische (z. B. Petes Vater) und weniger sympathische Polizisten, Außenseiter wie Raymond, die publicity-süchtige Stella Ross oder gewalttätige Jungen aus einer Siedlung. Man spürt, wie hart es für Pete, aus dessen Sicht das meiste erzählt wird, sein muss, sich in diesem Umfeld zu bewegen. Das alles ist gut dargestellt, dass man sich der Geschichte spätestens ab Seite 150 nicht mehr entziehen kann. ___ Fazit: Kevin Brooks erzählt von einem Verbrechen, wie es immer und überall so oder ähnlich geschehen kann. Er zeigt die Abgründe menschlichen Verhaltens genauso authentisch wie sein Bestreben, das Richtige zu tun, und reißt den Leser mitten hinein in die erschütternden Ereignisse einer drückenden Sommernacht.

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    gina_mayer

    30. June 2011 um 11:38

    Was wurde mir dieser Autor in den letzten Jahren und Monaten empfohlen: Kevin Brooks. Seine Jugendthriller seien so spannend und so intelligent und so authentisch, hieß es immer. Letzteres hat mich wohl abgeschreckt, jedenfalls hat es lange gedauert, bis ich mich an einen der Romane des britischen Autors herangewagt habe. „Black Rabbit Summer“, das im Original schon 2008 erschienen ist, lag bei mir monatelang auf dem Schreibtisch, bevor ich mir das Buch nun endlich vorgenommen habe. Aber dann hat mich die Geschichte von Pete und seinem verschrobenen Freund Raymond, der mit seinem schwarzen Kaninchen spricht, gleich auf den ersten Seiten gepackt und fasziniert. Dei beiden Jungen waren früher Teil einer Clique, die sich aber aufgelöst hat. Weil zwei der ehemaligen Freunde nun nach Frankreich ziehen wollen, kommen die Jugendlichen ein letztes Mal an ihrem ehemaligen Treffpunkt zusammen. Sie trinken und rauchen ziemlich viel, und stellen schnell fest, dass sie im Grunde nichts mehr miteinander verbindet. Am Ende gehen sie alle getrennt auf den Jahrmarkt, den sie eigentlich gemeinsam besuchen wollten. Und am nächsten Morgen ist Raymond verschwunden, die verwöhnte, oberflächliche Stella ist ebenfalls weg - und Raymonds schwarzes Kaninchen hängt geköpft am Gartenzaun. Auf der Suche nach Raymond, Stella und der Wahrheit erfährt Pete viele unschöne Dinge über seine früheren Freunde – und lernt eine Menge über sich selbst. Der Sog, den das Buch auf den Leser ausübt, ist wirklich unglaublich, ich habe zum Schluss bis tief in die Nacht hinein gelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Und war dann doch ein bisschen enttäuscht. Denn letztendlich mogelt sich Brooks aus der Sache heraus, die eine Hälfte des Rätsels bleibt einfach ungelöst. Nichts gegen offene Enden, aber hier hatte ich das Gefühl, dass der Autor einfach nicht wusste, wie er die vielen losen Fäden seiner Geschichte zusammenbringen sollte. Oder dass ihn die Auflösung nicht wirklich interessiert hat. Sei´s drum. Die Charakterzeichnung der Jugendlichen ist grandios und der Spannungsbogen perfekt, und die Mischung aus Grusel und Tiefsinnigkeit ist einfach genial. "Black Rabbit Summer" ist ein tolles Buch. Und der nächste Brooks wartet schon auf mich.

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    --Maureen

    08. June 2011 um 14:35

    Nach dem Ende der Schulzeit trifft sich Petes alte Clique, um ein letztes Mal gemeinsam zu feiern, bevor alle getrennte Wege gehen. Von Anfang an ist klar, dass dieser heiße Sommerabend übel enden wird. Und tatsächlich gibt es am Ende zwei Vermisste: Raymond, Petes ängstlicher Freund, der nie so richtig dazugehörte, und Stella, eine frühere Klassenkameradin. Als wenig später Stellas Leiche nackt im Fluss gefunden wird, fällt der Verdacht auf den abwesenden Raymond. Und auch Pete selbst, der auf eigene Faust ermittelt, gerät ins Visier der Polizei… Sehr,sehr gut! Richtig gut geschieben und einfach nur spannend, das letzte Buch was ich von Kevin Brooks gelesen hab, wird nicht das Letzte bleiben, und meiner Meinung nach eins der Besten. Einfach empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Kathey

    16. May 2011 um 18:13

    Inhalt/Klappentext: Pete trifft sich mit seiner alten Clique um ein letzter mal zu feieren bevor sich die Wege trennen. Er überredet seinen Freund Raymond mit zu kommen. Dieser ist am Ende des Abends verschwunden. Pete fängt an ihn zu suchen und findet dabei heraus, dass Raymond nicht der Einzige ist der verschwunden ist. Meinung: Ich fand das Buch toll. Es war spannend und hat mich richtig gefesselt. Hätte ich viel Zeit gehabt, hätte ich es noch schneller durch gelesen wie an fünf Tagen. Das Buch ist ein Roman und aus der Sicht der Hauptperson (Pete) geschrieben. Ich würde auch sagen, dass es ein Krimi oder vielleicht sogar ein Thriller ist. Liebe kommt auch vor, aber nur sehr sehr sehr begrenzt. Es ist also kein Liebesroman. Alles in allem finde ich das Buch super lesenswert!

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  • Frage zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    gibt's eine Fortsetzung von blank rabbit summer

    • 3
  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Tina_5991

    11. February 2011 um 14:19

    Black rabbit summer von Kevin Brooks Inhalt: Es herrscht drückende Hitze. Pete liegt auf seinem Bett, lustlos und faul, als plötzlich das Telefon klingelt. Nicole ist am Apparat, eine alte Freundin, die er seit Jahren nicht gesehen hat. Sie und ihr Bruder werden umziehen, und davor möchte sie noch einmal die alte Clique zusammenrufen. Ihn, Pauly, ihren Bruder Eric und sie selbst. Erst ein Treffen in der Hütte, die sie damals gemeinsam gebaut haben, danach zur Kirmes. Pete lässt sich überreden, setzt aber durch, dass er seinen besten (und wie es scheint einzigen) Freund Raymond mitbringen kann. Raymond ist ein wenig merkwürdig, und dass er mit seinem schwarzen Kaninchen spricht, ist nur eines der Dinge, die ihn von anderen unterscheiden. Doch als plötzlich Raymond verschwindet in die Kirmes, ist Pete mehr als verzweifelt und gleich darauf verschwindet auch Stella. Der berühmte Popstar. Doch als nach wenigem Tage, die Leiche von Stella in einem Fluss gefunden wird, sind alle verzweifelt und schockiert. Und wo steckt Raymond, hat etwa er mit diesen Mord zu tun oder steckt jemand anderer dahinter??! Eigene Meinung: Ein tolles, realistisches Geschichte von der Autor "Kevin Brooks. Eine lebhafte Geschichte mit überhaupt keiner Fantasie. Es lässt sich gut darüber nachdenken. Mich persönlich hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. In diesem Buch spielen alle Personen eine eigene, kleine Hauptrolle. Man kann mit dem Gefühlen der einzelnen Mitglieder gut nachvollziehen, wodurch die Geschichte sehr lebhaft vorkam. Was mich noch mehr begeistert hat, das jeder der einzelnen Personen, ein eigenes Geheimnis bei sich getragen hat, wodurch man am Anfang kaum irgendeine Vorstellung hatte, wie die Geschichte weiter gehen würde bzw. enden würde. Was natürlich ein weiteres positives Argument für das Buch einwirken lässt. Also, mich hat es von der ersten Seite an bis zum letzten Seite richtig gefesselt. In jeder der einzelnen Seite konnte man immer wieder mehr aus dem einzelnen Personen erfahren bzw. was für einer Art Freundschaft die Freunde hatten. Wodurch es immer wieder spannender wurde. Ich würde, das Buch wahnsinnig empfehlen zu lesen. Egal, ob Erwachsene oder Jugendliche. Es spielt überhaupt keine Rolle. Es ist dem Autor wirklich gelungen, die Geschichte so aufzubauen, dass jeder ein Gefühl von jeden einzelnen Personen bekommen kann. Gut geschrieben, gut erklärt. Daher verdient das Buch alle 5 Sterne von mir!! Ich bin sehr begeistert!!

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  • Frage zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    Sabrina

    Hallo ihr lieben!!! Ich habe neulich das Buch "Black rabbit summer" von Kevin Brooks gelesen. Und ich war echt fasziniert von das Buch. Was ich euch fragen möchte ist, ob ihr mir ähnliche Bücher in dieser Richtung empfhelen könnt!?? LG =)

    • 3
  • Rezension zu "Black Rabbit Summer" von Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    LOVELYXO

    29. January 2011 um 16:50

    Ich bin von diesem Buch richtig begeistert! Schon der Anfang war sehr vielversprechend, und man wusste nicht genau, was alles passieren wird, was natürlich schon sehr gut ist. Als erstes war ich mir nicht ganz sicher, ob ich mir dieses Buch ausleihen und lesen sollte, da meiner Meinung nach der Klappentext nicht mal ansatzweise das verspricht, was es in diesem Buch wirklich geht. Auch der Titel ist nur ein kleiner Teil von der ganzen Geschichte. Spannend, und auch an vielen Stellen traurig.

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