Kevin Brooks Bunker Diary

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Inhaltsangabe zu „Bunker Diary“ von Kevin Brooks

Erstmals im Taschenbuch Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinander loszuhetzen, eskaliert die Situation. Einer der meistdiskutierten Romane der letzten Jahre, ausgezeichnet mit der Carnegie Medal 2014.

Auf den ersten Seiten hat es mich total gepackt. Das Ende fand ich leider enttäuschend!

— vanessareads

Erfrischend gut geschrieben. Potential hätte in Form eines Psychothrillers besser ausgeschöpft werden können, trotzdem ein tolles Buch!

— Jewego

Ein Buch das sehr undurchsichtige Charakteren hatte und ein Ende das mir nicht gefallen hat :/

— Annabeth_Book

Spannend, fesselnd, schockierend. Dieses Buch zeigt die dunklen Facetten der Menschen und hat meine Erwartungen weit übertroffen.

— Bookosphaere

Verstörend. Hallt lange nach. Eines meiner Lieblingsbücher (aber definitv kein Jugendroman im herrkömmlichen Sinne...)

— Schmiesen

Ein packendes Buch, dass mich nach dem Ende noch lange nachdenklich gelassen hat.

— Manuela_Mirow

Das beste Buch das ich je gelesen habe

— JohannaBuecherwanderer

Ein sehr überraschendes Buch, dass mich zum Nachdenken angeregt hat

— ThrillerQueen

ich bin unentschlossen, wie gut es ist , daher 3 Sterne

— sjule

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  • Bunker Diary von Kevin Brooks

    Bunker Diary

    vanessareads

    18. October 2017 um 13:34

    Bunker Diary von Kevin Brooks ist 2014 im dtv Verlag erschienen und hat 300 Seiten.Klappentext:Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinanderzuhetzen und anbietet, einen von ihnen um den Preis des Lebens eines der anderen freizulassen, eskaliert die Situation . .Mein Fazit:Die Geschichte wird, wie der Name des Buches schon vermuten lässt, in Form von Tagebucheinträgen erzählt. Linus erzählt auf seine etwas spezielle Art und Weise wie er die Entführung und das Leben im Bunker erlebt. Der Entführer denkt sich verschiedenste Grausamkeiten aus und versucht die einzelnen Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gegeneinander auszuspielen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren toll ausgearbeitet und man hat doch mit dem ein oder anderen sofort mehr oder weniger sympathisiert. Gerade am Anfang hat mich das Buch unheimlich gefesselt und ich habe es innerhalb weniger Stunden verschlungen. Leider finde ich aber, dass gerade dieses gegeneinander Aufhetzen und die darauffolgende Eskalation deutlicher hätte dargestellt werden können und auch das Ende hat mich leider nicht überzeugt.Es ist aber auf jeden Fall eine lesenswerte und spannende Geschichte und bekommt daher von mir 3 von 5 Sternen.

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  • Ein interessant geschriebenes Werk, das ich gern gelesen habe!

    Bunker Diary

    Jewego

    15. June 2017 um 22:27

    Wir lesen die Geschichte aus der Sicht des sechszehnjährigen Linus in Form von Tagebucheinträgen. Er findet sich nach einer verdächtigen Begegnung zunächst allein in einem Bunker wieder, aus dem es, wie er feststellen muss, scheinbar keinen Ausgang gibt, bis auf den ominösen Aufzug. Sechs Zimmer lassen darauf schließen, dass schon bald andere hinzukommen werden, doch genauer möchte ich an dieser Stelle gar nicht auf den Inhalt eingehen. Eben diese Ungewissheit, was als nächstes geschieht, wie sich die Dinge entwickeln, wer der nächste ist, der zu ihm stößt und wer überhaupt "ER" ist, der das alles zu verantworten hat.Dieses Werk hat mich durch seinen knackigen Schreibstil, der geschickt gestalteten Handlung, die weder zu irgendeinem Zeitpunkt langatmig noch zu rasant war, und den unterschiedlichen Charakteren, die in die Geschichte mit eingebracht wurden, überzeugt.Bis auf wenige Kleinigkeiten habe ich keine Fehler im Lektorat gefunden. Ansonsten war es wirklich angenehm zu lesen.Ein wenig aus dem Lesefluss gebracht hat mich das immer in Großbuchstaben stehende "ER". Aber das geht hier als Stilmittel durch.Innerhalb weniger Stunden hatte ich den Roman beendet. Man macht sich, wenn man so Seite um Seite umschlägt, ja auch Gedanken, wie der Roman enden könnte (keine Sorge, es folgen keine Spoiler), hier fand ich die Lösung etwas langweilig. Ich hätte daraus lieber einen Psychothriller gemacht, wofür es einige Vorlagen gab, die aber nicht ausgeführt wurden. So wie der Roman endet ist es schon in Ordnung, allerdings hätte ich mehr erwartet, zumal einige in den Rezensionen schrieben, sie müssten das erst mal auf sich wirken lassen und es handle sich um ein Werk, dass einem noch Tagelang nachhängt. Das empfand ich nicht so, aber das ist auch nicht schlimm.Insgesamt würde ich das Werk absolut weiterempfehlen, es lohnt sich. Der Schreibstil ist angenehm, de Geschichte interessant aufgebaut und die Charaktere individuell gestaltet. 5 wohlverdiente Sterne!

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  • Packendes Buch

    Bunker Diary

    Manuela_Mirow

    16. November 2016 um 03:01

    Ich habe mit Bunker Diary zum ersten Mal ein Buch gelesen, dass mich nach Beendigung noch lange gefesselt hat in meinen Gedanken und Fragen. Der Autor schafft mit diesem Buch sehr eindrucksvoll ein Erzählen "zwischen den Zeilen". Ein Buch was ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann.

  • Um fair geht es nicht.

    Bunker Diary

    JohannaBuecherwanderer

    11. October 2016 um 19:31

    Buchrezension „Bunker Dairy“Der Roman „Bunker Diary“ von Kevin Brooks ist erstmals 2014 im Deutschem Taschenbuch Verlag erschienen.Stell dir vor du wirst in einen Bunker eingeschlossen und kannst nichts mehr kontrollieren was mit dir zu tun hat, was du bist und was du tust.Du bist eine Maschine, die von jemandem gesteigert wirst, von dem du kein Gesicht hast und auch sonst nicht kennst.Genau das wird zu Realität von Linus und 5 weiteren Menschen.Linus lebt auf der Straße hat aber kein allzu schlimmes Leben, doch eines Tages wird er seinem Schicksal zu Verhängnis. Er hilft einem Blinden und wird darauf betäubt und in einen Bunker eingeschlossen in dem er kontrolliert wird und sowas wie Privatsphäre nicht gibt.Nach und nach werden 5 weiter Menschen durch einen Aufzug in den Bunker gebracht. Alles was ihnen erlaubt ist zu Leben; sie dürfen essen, trinken, sich waschen und schlafen. Doch das was sie essen wird kontrolliert, welche Temperatur es ist und wann für sie der Tag endet und die Nacht beginnt wird kontrolliert. Linus und die anderen versuchen immer wieder aus dem Bunker zu fliehen, doch es gelingt ihnen nicht und werden wegen ihrer Tat bestraft. Anfangs mit Lärm oder Betäubungsgas, doch nach und nach wird es immer schlimmer.Man denkt es könnte nicht noch schlimmer werden als dann alle gegeneinander aufgehetzt werden.Für den Mann, der sie in seiner Gewalt hat, sind das jedoch alles anscheinend nur Spielchen.Linus ist natürlich total verwirrt und versucht es seinen Mitmenschen mehr oder weniger so bequem wie möglich zu machen. Er ist extrem schlau und weise, doch auch stur. Er nicht Dinge hin so wie sie sind, auch wenn er sich öfters mal darüber aufregt. Er ist ein Denker und das zeigt sich auch sehr stark in diesem Buch. Die Art wie das Buch geschrieben ist, in Tagebuchform, ist sehr schlau gewählt um alle Gedankenspiele eines Jugendlichen darzustellen. Linus denkt viel über seine Familie, besonders über seinen Vater. Wie es war als er noch daheim lebte oder Geschichte aus seiner Kindheit. Er versucht auf irgendeine Weise so viel wie möglich über sich zu schreiben und seine Geschichte, doch driftet oft in das philosophische ab. Dinge wie was ist Zeit und was Hoffnung und Wille mit einem in schlimmen Situationen macht. Die Situation in die er sich befindet, gibt ihm so viel Zeit um über Dinge zu denken, mit denen man sich normalerweise nicht befasst, dass es kurz und knapp einfach nicht nötig ist in unserer Gesellschaft.Wir wollen Dinge kontrollieren, unsere Meinung haben und unser Leben selbst bestimmen, doch wenn all das verbietet wird oder auch wenn mein seine eignen Meinung zu etwas hat man kann auch nicht ändern, was den menschlichen Verstand total verzweifeln lässt.Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was die Realität der Geschichte gut wiederspiegelt. Man kommt sich oft so vor als ob die Taschenbucheinträge genau in diesem Moment passieren. Man möchte irgendwas für diese Menschen tun. Es gibt viele Sätze, die sehr ausgeschmückt sind und andere sind oft nur ein Wort oder zwei lang. Dies stellt auch wieder die gedankenspiele in den Vordergrund.Man kann auch an der Länge des Eintrages erkennen, ob es Linus gerade gut geht, genervt, fröhlich, verzweifelt ist oder leidet.Fazit:Meiner Meinung nach, ist es das beste Buch das ich je gelesen, doch auch zu selben Zeit eins der Verstörensden. Ich habe es jetzt schon zum zweiten Mal gelesen und es sehr interessant zu sehen, dass ich jetzt immer noch neue Dinge sehe und über Dinge nachdenke über die ich sonst nie nachdenken würde. Das erste Mal als ich es gelesen habe, was ich etwa 14 und es war schon sehr krass als ich es fertiggelesen hatte. Ich wollte weinen, doch es ging nicht. Sogar meine Mitmenschen meinten, dass ich mich für ein paar Tage verschlossen habe. Ich musste mich mit dieser Reaktion und diesem ende befassen und es verstehen. Dieses Buch, diese Geschichte hat mich wirklich dazu gebracht nachzudenken. Über Dinge die grausam sind. Dinge die menschlich sein sollten. Dinge für die wir dankbar sein müssten. Ich habe mit Leuten über dieses Buch diskutiert und einmal meinte jemand, dass alles der Eingesperrten kontrolliert werden konnte außer dem Denken. Doch ich denke, dass genau mit dem wurden die Spielchen gespielt. Es wurde über das Leben und den Tod gespielt. Die Gedanken wurden genau da hingelenkt wo ER, der Mann, der sie eingesperrt hat, sie haben will.Ich empfehle jeden dieses Buch mindestens einmal in seinem Leben gelesen zu haben. Es verändert den Charakter des Lesers, es bringt ihn über Dinge nachzudenken, die wirklich wichtig sind und behandelt werden müssen. Heutzutage lernt man in der Schule allen möglichen Quatsch, den man höchstwahrscheinlich nie gebrauchen wird und dabei wird vergessen die Menschlichkeit zu lehren. In der heutigen Industrie und Wirtschaft geht es immer nur um schneller und besser an sein Ziel zu kommen und nicht mehr darum, Mensch zu sein und sich Dingen bewusst zu machen, wie viel Glück man hat und zufrieden sein sollte mit dem was man hat, so lange man glücklich ist. Hin oder her, ich bitte euch...LEST DAS BUCH!!!!

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  • Warum nur so unentdeckt?!

    Bunker Diary

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2016 um 22:29

    Das Buch zählt inzwischen zu einem meiner Lieblingsbücher, doch gleichzeitig hasse ich es. Das versteht nur jemand der es gelesen hat. ;) Denn das Buch ist so spannend, traurig und unklar, dass es einem weh tut, wenn es endet. Eine Empfehlung für alle, die auch mit ein wenig Gewalt zurecht kommen. Allerdings *Vorsicht Spoiler* ist das Buch bzw. Das Ende des Buches sooö fies. Es ostw tweder ein genialer Scahchzug des Autors oder er war zu faul. Denn ich war soo verheilt und ratlos am Ende. Ich wünsche, ich wüsste warum dies alles passierte und wer vor allem alles geplant hatte und zu welchem Zweck. Doch dazu äußert sie der Autor nicht :( Trotzdem eine absolute Empfehlung!!!

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  • Bunker Diary

    Bunker Diary

    Chimiko

    08. November 2015 um 00:02

    Puh... mitreißend, spannend, bewegend, beklemmend - das sind nur ein paar Worte, die das Buch zumindest teilweise umschreiben können. Bunker Diary hat mich atemlos zurückgelassen und ich hatte ein richtig bedrückendes Gefühl, nachdem ich die Lektüre beendet hatte. Das Buch beschreibt das Leben der sechs Gefangenen, es beschreibt ihren Umgang mit der Situation, während man die Hintergründe dieser Entführung nicht kennen lernt, genauso wenig wie den Täter. Das ist das wirklich Besondere an dem Buch und ich muss sagen, dass ich mich eigentlich kaum nach dem Tätermotiv oder dem Entführer an sich gefragt habe, weil mich Linus' Tagebucheinträge so fasziniert haben. Ich habe diesen Hintergrund eigentlich gar nicht gebraucht, weil mich das Leben dieser sechs Personen in dem Bunker so gebannt hat. Alles in allem sind für mich auch fesselnd, bannend, faszinierend einfach die passendsten Ausdrücke, um zu beschreiben, was Bunker Diary mit mir angestellt hat. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil mich diese psychologische Studie, so würde ich es zumindest nennen, so mitgerissen hat, dass ich einfach wissen musste, wie es nun weiter geht. Das Ende hat mich etwas fassungslos zurückgelassen, einfach weil es das Ende war. Das Buch ist zu Ende und man, in dem Fall ich, möchte eigentlich weiterlesen, weil man so im Bann dieser Geschichte ist, dass man nicht glauben kann, dass diese nun eben doch zu Ende ist. Ihr versteht, was ich mit diesem verwirrenden Satz ausdrücken will? Doch zugleich, auch wenn man eigentlich mehr will, muss man das alles erstmal sacken lassen. Immerhin habe ich mir auch oft die Frage gestellt, wie ich in so einer Situation reagieren würde und ich muss gestehen, dass die Antwort darauf wohl nicht immer die Positivste wäre. Linus ist, wie erwähnt, der Erzähler, aus seinem Tagebuch erfahren wir von der Situation. Dadurch lernt man auch die anderen Figuren durch ihn kennen - das ist auch der Grund, warum z.B. Anja und Bird recht farblos bleiben, was aber nun mal gut zu der allgemeinen Situation dort passt. Dafür sind einem die anderen Charaktere näher, auch wenn man vielleicht nicht allzu viel von ihrem Hintergrund erfährt, das Wesen an sich erfasst Linus immer ganz gut. Und wer würde schon fröhlich über seine Vergangenheit plaudern, wenn er um seine Zukunft kämpfen muss? Ein interessantes Detail für mich ist die Zeitgebung: Linus schreibt immer ein Datum über seine Einträge, doch man erfährt im Laufe der Geschichte, dass diese wohl nicht korrekt ist - warum? Das verrate ich natürlich nicht! Dadurch wird man als Leser aber in gewisser Weise genauso hilflos wie Linus und seine Mitgefangenen, denn man weiß einfach nicht, über welchen Zeitraum sich das abspielt, welches Datum wirklich ist usw. Das war etwas, das mich noch mehr fasziniert hat! Fazit Bunker Diary ist ein faszinierendes fesselndes Buch, ein Thriller, der hier mal vollkommen auf die andere Seite eingeht und weder Ermittlungen noch Tätermotiv preisgibt. Mich hat dieses Buch einfach nur atemlos zurückgelassen, denn es ist auch eine Geschichte, über die man einfach noch lange nachdenken kann, weil sie einen einfach so mitnimmt.

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  • Abgründe einer menschlichen Seele

    Bunker Diary

    SallysAngel

    14. August 2015 um 20:02

    Ein Bunker, sechs Zimmer, sechs Menschen. Linus, 16 Jahre ist der erste, die neun-jährige Jenny folgt und noch 4 weitere Menschen werden gefangen genommen und eingesperrt. Sie versuchen zu fliehen aber ER verhindert es. Und dann bietet er einem die Chance hinaus zu kommen. Für den Tod einer seiner Mitgefangenen. Meine Meinung: Ein sehr spannend geschriebener Psychothriller in Form eines Tagebuchs. Der Autor versteht es den Leser mitfühlen zu lassen, nur manchmal reiht er einfach wahllos Wörter aneinander, was anstrengend wird. Linus ist ein sehr interessanter Charakter. Ein obdachloser Junge, der aber seine Prinzipien hat und diese auch im Bunker nicht fallen lässt. Er probiert immer Hoffnung aufrecht zu erhalten, auch in scheinbar auswegslosen Situationen. Das Ende passt zum Buch, auch wenn ich mir ein Happy-End gewünscht habe. Fazit: Ein brillianter Psychothriller über die Abgründe der menschlichen Seele, sowohl der Menschen im Bunker als auch die von IHM. Nichts für schwache Nerven!

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  • Endzeit für sechs

    Bunker Diary

    Babscha

    09. June 2015 um 20:34

    Sechs Räume, eine Küche, ein Bad. Und ein Aufzug nach oben, der einzige Weg, dieses Ensemble zu verlassen. Alles hermetisch abgeriegelt, irgendwo in England und irgendwo unter der Erde. Nach und nach werden hierhin sechs Personen verschleppt, vier Männer und zwei Frauen, von einem männlichen namenlosen Typen mittleren Alters, dessen Identität bis zum Ende nicht gelüftet werden wird. Versorgt mit dem Nötigsten, richtet sich die Truppe verschiedenster Charaktere notgedrungen dort ein, permanent überwacht, aber ohne jeden Kontakt mit ihrem Entführer, der sich widerliche Spielchen mit seinen Gefangenen ausdenkt und anfängliche dilettantische Ausbruchsversuche mit Lärmterror und Gaseinleitung sofort ahndet. Seine eigentlichen Motive bleiben im Dunkeln. Die Tage und Wochen vergehen. Alles spitzt sich dramatisch zu, als eines Tages die Information eingeht, dass der, der einen anderen Mitbewohner umbringt, frei gelassen würde. Brooks steigt direkt voll ein und lässt die beklemmenden Geschehnisse von einem der Opfer, dem sechzehnjährigen Linus, in Form eines Tagebuches berichten. Die sich in allen Facetten entwickelnde Dynamik einer Handvoll Menschen, die sich unter extremsten Bedingungen sowohl miteinander wie mit einem unberechenbaren Psychopathen arrangieren müssen, ist hier bestens und extrem spannend eingefangen.  Und natürlich kann das Ganze sich bei diesen Rahmenbedingungen auch nur zum Schlechten entwickeln. Was genau passiert, das sollte man tatsächlich trotz des von Seite zu Seite mehr an die Nieren gehenden Fortgangs der Dinge am besten selbst lesen. Ein überzeugendes, düsteres, sofort packendes Buch über eine gar nicht mal so unvorstellbare Ausnahmesituation, in die Menschen geraten könnten. Als Jugendbuch deklariert, aber im Grunde auch für alle nachfolgenden Altersklassen unbedingt zu empfehlen.

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  • eingesperrt und zermürbt

    Bunker Diary

    peggy

    30. March 2015 um 15:58

    Sechs Menschen werden von einem unbekannten entführt und in einen Bunker gesperrt. Die Identität sowie das Motiv sind unklar. Die gefangenen  versuchen ein Miteinander zu finden, bis der Entführer beginnt mit ihnen zu spielen, ein Spiel ums Überleben. Spannend, Nerven aufreibend und berührend wird die Geschichte um die Gefangenen erzählt, über ihre Ängste, Dämonen, ein Buch das man nicht so leicht vergessen kann.

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  • Wirklich toller Psychothriller!

    Bunker Diary

    ben2512

    06. February 2015 um 18:08

    Von Kevin Brooks habe ich bereits iBoy gelesen und ich fand es nicht wirklich gut. Aber dieses Buch hat gleich mein Interesse geweckt. Das Cover passt perfekt zum Inhalt.  Eins vorab: Man sollte starke Nerven haben! Die Thematik ist sehr interessant. Es ist als Tagebuch eines 16-jährigen aufgebaut, der eines Tages entführt und in einen Bunker verschleppt wird. Später kommen noch 5 weitere Personen unterschiedlichen Alters dazu. Die Situation eskaliert, als der Entführer sie gegeneinander aufhetzt. Das Buch war wirklich sehr,sehr spannend! Es  war eines meiner Monatshighlights im Januar und deshalb gebe ich 4,5 von 5 Sternen.

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  • Nichts für schwache Nerven.

    Bunker Diary

    kloiYvi

    26. January 2015 um 15:20

    Inhalt: Ein Bunker, sechs Zimmer. Der 16-jährige Linus wurde gekidnapped. Nach und nach folgen weiter Opfer. Insgesamt sechs, völlig verschiedener Altersgruppen und Schichten. Sie versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen und wollen versuchen zu fliehen - vergebens. Die Situation scheint zu eskalieren als der Entführer beginnt, sie aufeinander aufzuhetzen. Er bietet demjenigen, der einen anderen tötet, die Freiheit an. Die Nerven sind gespannt, niemand vertraut dem Anderen. Meine Meinung: Ein grandioses Buch, welches mich aber zutiefst erschütterte. Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, musste ich das Ganze erst einmal sacken lassen und zur Ruhe kommen. Ich war verwirrt, schockiert und unglaublich wütend. Sehr schockierend fand ich, dass das jüngste Opfer die neunjährige Jenny ist. Ich hatte es in einem Rutsch gelesen. Brooks Schreibstil ist einfach und lässt sich schnell weglesen ohne, dass man es nur überfliegt. Ob das Buch wirklich als Jugendbuch zählt, darüber lässt sich streiten. Ich finde nicht, dass es in diese Kategorie hineingehört. Fazit: Empfehlenswert aber nichts für schwache Nerven!

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  • Was vom Menschen übrig bleibt

    Bunker Diary

    progue

    Die Grundidee ist schnell erzählt: Linus, ein sechzehnjähriger Obdachloser, wird von der Straße weg entführt und in einen Bunker gesperrt. Er weiß nicht warum, er weiß nicht, wo er ist, alles, was er weiß und sieht ist der Bunker, in dem sich sechs Zimmer, eine Küche, ein Bad befinden. Warum ausgerechnet sechs Zimmer, wird schnell klar. Mit Hilfe eines Aufzugs, der nur hoch und runter fährt, wenn sich niemand darin befindet, werden weitere Gefangene geliefert. Die neunjährige Jennifer und die Erwachsenen: Fred, der große, zottelige, starke Bauarbeiter mit Drogenerfahrung, Anja, Ende zwanzig, selbstsicher, selbstgerecht, egoistisch, gewohnt zu bekommen, was sie möchte, Bird, der fette, arrogante Anzugträger und Russel, der alte, schwarze, schwule Philosoph. Keiner von ihnen hat eine Ahnung, aus welchem Grund er gefangen wurde. Auch dem Leser wird nie ein Grund genannt, es reicht, dass wir aus Linus' Perspektive miterleben, wie die sechs da unten miteinander klarkommen. Und das ist bei so verschiedenen Leuten alles andere als einfach. Anja und Bird halten sich für etwas Besseres und kooperieren nur selten, Fred kämpft mit Entzug und seinem Temperament, Russel ist todsterbenskrank. Die kleine Jenny - so hat man den Eindruck -, erträgt alles noch am leichtesten. Auch Linus arrangiert sich irgendwie. Die anderen benehmen sich typisch erwachsen. Schimpfen, jammern, beklagen sich, gehen aufeinander los. Dass ihr Entführer sie auch noch auf Schritt und Tritt beobachten kann, macht alles schlimmer. Wenn sie Fluchtpläne schmieden, werden sie hart bestraft: mit Kälte, mit Wärme, Essensentzug, unerträglichen Lärm. Sie müssen um alles schriftlich betteln, ob sie es von dem Unbekannten bekommen, ist eine andere Sache. Schließlich treibt der Unbekannte sein Spiel auf die Spitze: Er behauptet, wer einen anderen umbringt, kommt frei ... Mein lieber Schwan! Eigentlich ist das Buch ein Kammerspiel - erst mit einer, dann mit zwei, drei, vier, fünf weiteren Personen. Man möchte meinen, dass es dort nicht viel gibt, das Spannung erzeugt, doch das Gegenteil ist der Fall. Dadurch, dass sich alles auf einem Fleck und auf eine Gruppe Menschen konzentriert, wird alles intensiver. Geradezu schmerzlich schält Brooks die Menschlichkeit von den Rippen der Eingesperrten, zelebriert den Verlust von Würde, Stolz und Anmut geradezu grausam in klinischer Betrachtung. Er nimmt uns mit auf einen Seelentrip, erschüttert unsere Grundwerte, rüttelt an unseren Gittern des menschlichen Verstandes. Und nicht einmal hatte ich das Gefühl, dass er übertreibt, dass so etwas nicht möglich wäre, dass sich Unlogik einschliche. Nicht einmal - und genau das ist das Gruselige daran. Dass es nicht viel braucht, um uns unsere Überzeugungen und Werte zu nehmen, uns auf bloße Instinkte zu reduzieren und dass unglaublich viel Kraft, Disziplin und Humanität dazugehören, um sich in den schlimmsten aller Verhältnisse nicht gänzlich allen Mitgefühls zu entblößen. Man kommt nicht umhin, an ähnliche menschenverachtende Experimente der Nazis zu denken oder auch an Sozialstudien in der Art des Milgram-Experimentes oder des Stanford-Prison-Experiments. Fazit: Erschütternd, zu Tränen rührend, ohne einmal ins Klischee abzurutschen und mit einem erschreckend authentischen Ende.

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    • 4
  • Sechs Menschen hoffnungslos im Bunker

    Bunker Diary

    Callso

    16. November 2014 um 11:03

    Wahrlich keine leichte Kost. Und wahrlich kein Jugendbuch. Sechs Personen sind abgeschottet und gefangen von der Menschheit. In irgend einem Bunker unter der Erde werden die sechs unterschiedlichen Personen festgehalten. Es beginnt eine Psychostudie. Und es beginnt der Überlebenskampf ums Essen, gegen die Kälte und um ein nicht mehr zu kontrollierendes Miteinander. Der Autor Kevin Brooks lässt viele Fragen offen, vielmehr verfolgen wir per Tagebuch eines 16-Jährigen das Psycho-Kammerspiel. Das liest sich alles ganz gut, nur hätte ich einen solchen Stoff eher von Cody MacFaden erwartet. Und wie erwähnt: Es bleiben in dieser sehr düsteren Story viele Fragen unbeantwortet

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  • Ende??

    Bunker Diary

    harakiri

    24. August 2014 um 08:47

    Das ist alles was ich weiß… Und das ist nicht viel. Linus wacht benommen in völliger Dunkelheit und erst nach und nach erinnert er sich: er wurde von einem „Blinden“ entführt. Langsam erkundet er sein neues Zuhause und stellt fest, dass es alles in sechsfacher Ausführung gibt. Er folgert daraus, dass wohl noch mehr Menschen kommen. Und tatsächlich: die erste ist die kleine Jenny. Erst 9 Jahre alt und völlig verängstigt. Bald ist das Sextett vollständig, aber keiner weiß den Zweck ihrer Entführung, noch den Sinn ihrer Gefangenschaft. Bald liegen die Nerven blank und das liegt nicht nur an der Unterschiedlichkeit der Charaktere, nein, auch ER, wie sie den Entführer nennen, hetzt die 6 Personen untereinander auf… Ein erschreckender Gedanke! Man wird entführt und mit 5 Personen in einen Bunker gesperrt und Tag und Nacht überwacht und manipuliert. Die Uhr geht falsch, Essen gibt es nur wenn man drum bittet und die Strafen für Fehlverhalten sind schrecklich. Sehr intensiv schreibt Kevin Brooks. In der ICH-Form und spricht den Leser direkt an. Linus schreibt Tagebuch seiner Tage im Bunker und ich als Leser bin mitten drin. Das gelingt dem Autor sehr gut, man hofft und bangt, betet und leidet mit Linus und seinen Mitgefangenen. Besonders in der zweiten Buchhälfte gewinnt die Handlung an Fahrt. Die Manipulationen seitens des Entführers beginnen. Die Protagonisten hungern, werden krank, versuchen die Flucht. Hier stellt sich der Leser dann auch – basierend auf den Einträgen im Tagebuch – die Frage: was würde ich tun? Resignieren, aufgeben oder kämpfen bis zum Schluss. Nachdem ich am Anfang das „Vorwort“ des Autors gelesen habe wusste ich leider schon, wie das Buch ausgeht, das hat die Lesefreude schon etwas getrübt. Ich hatte ein Leseexemplar und hoffe, dass diese Anmerkung des Autors im fertigen Werk dann nach hinten rutscht. Denn er verrät dort schon viel zu viel!

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  • Enttäuschung pur

    Bunker Diary

    HannahTizia

    21. August 2014 um 22:00

    Das Buch beginnt sehr spannend und fesselnd, als erst ein bis drei Personen im Bunker sind. Der Protagonist ist ein Sympathieträger, den man von Anfang an mag. Ich habe die erste Hälfte fast in einem durch gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Nachdem dann endlich alle sechs Leute eingesperrt sind, lässt die Spannung jedoch etwas nach und man wartet eher mehr auf die Auflösung, die, obwohl man sich immer mehr dem Ende hin zu bewegt, nicht zu kommen scheint. So ergibt es sich auch. Für alle, die das Buch lesen wollen und nicht wissen wollen, wie es endet: SPOILER ALARM AN DIESER STELLE: Es endet damit, dass zuerst jeder Einzelne vor dem Hauptcharakter stirbt, was schon enttäuschend genug ist, da (ich jedenfalls) man vor allem das kleine Mädchen ins Herz schließt, und danach er selber auf einmal mitten im Satz aufhört zu schreiben, was darauf schließen lässt, dass auch er nicht überlebt. Ich war maßlos enttäuscht, wütend und fassungslos über das Ende, weil man das ganze Buch lang nur auf die Auflösung wartet und wissen möchte, was für ein Mensch hinter dem Ganzen steht und vor allem warum er das tut. Ich frage mich, wofür lese ich das Buch dann?Für mich kommt es so rüber, als hätte Kevin Brooks (Autor) keine Idee und/oder keine Lust mehr gehabt, sich etwas einfallen zu lassen und hat sich deshalb für den bequemsten Weg entschieden und einfach alle "umgebracht". Das Ende ist eine Frechheit und das Schlechteste, das ich je gelesen habe!2 Sterne bekommt es dennoch aufgrund der Spannung am Anfang.Auf Schauderwien.

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