Kevin Brooks Kissing the Rain

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Inhaltsangabe zu „Kissing the Rain“ von Kevin Brooks

Was tust du, wenn alles, was du tun kannst, verkehrt ist? Was wählst du, wenn du nur die Wahl hast zwischen schlecht und schlechter? Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt Beleidigungen und Prügel, die er in der Schule als verachteter Außenseiter oft einsteckt, an sich abprallen wie Regen. Sein Zufluchtsort ist eine Autobahnbrücke, von der aus er den Verkehr beobachtet, sich an Lichtern und Bewegungen berauscht. Dabei wird er Zeuge eines Vorfalls, den er nicht deuten kann: Ein Wagen drängt einen anderen ab, die Fahrer halten auf dem Standstreifen, geraten in Streit, ein Mann geht zu Boden. Später werden die Ermittlungsbehörden behaupten, der Fahrer des abgedrängten Wagens habe den anderen erstochen. Moo aber hat genau gesehen, dass das nicht stimmt. Da es sich bei dem Beschuldigten um den berüchtigten Kriminellen Keith Vine handelt, den die Staatsanwaltschaft schon lange dingfest machen will, ist die Sache äußerst brisant: Was Moo gesehen hat, macht ihn zum Entlastungszeugen für Vine doch will er das überhaupt sein? Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008.

Wie immer unglaublich, unfassbar und so realistisch, dass man Angst haben muss.

— MoWilliams
MoWilliams

Regt zum Nachdenken an, jedoch mag ich Brooks Schreibstil nicht so gerne.

— isybooks
isybooks

ich persönlich finde dieses buch nicht gerade toll... es ist wirklich sehr schwer zu lesen durch den "slang". und es hat ein offendes ende..

— Keksmonster
Keksmonster

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  • I've never kissed the rain before

    Kissing the Rain
    MoWilliams

    MoWilliams

    18. October 2015 um 20:37

    "Kissing the rain" ist ein Buch, das man gelesen haben sollte, wenn man immer noch versucht, die Welt zwischen Böse und Gut einzuteilen. Wenn man einen Beweis dafür braucht, dass die Menschheit nicht nur schwarze und weiße Seiten hat. Moo ist fett. Er wird gemobbt, geärgert und schikaniert. Probleme scheint er damit keine zu haben, denn er sieht die blöden Sprüche und die harten Schläge als Regen an. Es regnet nur auf ihn ein, nicht mehr. Das ändert sich jedoch, als er einen Unfall von seiner Autobahnbrücke aus beobachtet. Einer der Detectives, der seine Aussage aufnimmt, ist der Vater einer der Mobber. Somit wird Moo nicht mehr angefasst in der Schule. Jedoch will der Detective Callan, dass Moo seine Aussage ändert und Vine damit hinter Gittern bringt - dieser ist tatsächlich unschuldig, jedoch für viele andere Morde und illegale Geschäfte verantwortlich. Das Dilemma verläuft langsam und wie es Dilemmata so mit sich bringen, fällt Moo keine Lösung ein. Meiner Meinung nach hat Brooks hier wieder sehr viel Können bewiesen, auch, wenn es nicht das beste Werk von ihm ist. Dies könnte daran liegen, dass ich schon sehr viel von ihm gelesen habe und mir seine "Art" schon etwas bekannt ist. Das ändert nichts daran, dass das Ende fabelhaft war. Die letzten hundert Seiten sind unglaublich und mit der Entscheidung von Moo hätte ich niemals gerechnet.  Ich finde nicht, dass dieses Buch gefühlslos oder kalt ist. Da Brooks' Art oft als distanziert bezeichnet wird, auf gar keinen Fall. Die Gefühle kommen durch die Beschreibungen, die Eindrücke, die Gedanken. Auch, wenn Brooks sie nicht erwähnt, bei mir sind sie immer da. Und bei den Werken "Killing God" und "Lucas" habe ich mir die Augen ausgeweint. Ich finde ihn großartig, verstehe aber auch, wenn einige nichts oder nur zum Teil mit ihm anfangen können.  Wer eine genauere, detaillierte Rezension von mir lesen möchte: http://death-love-and-fearinmyveins.blogspot.co.at/2015/10/ive-never-kissed-rain-before.html (Ich hätte gerne diese hier gepostet, aber irgendwie hat es nicht funktioniert)

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  • Rezension zu "Kissing the Rain" von Kevin Brooks

    Kissing the Rain
    nothanks

    nothanks

    29. April 2011 um 16:28

    Der 15-jährige Mike Nelson (auch genannt „Moo“) hat es nicht nur durch sein Übergewicht nicht gerade „leicht“ im Leben. Als er Zeuge eines Mordes wird, und mit eigenen Augen gesehen hat, was wirklich passiert ist, ist Moo in der Lage einen schon mehrfach vorbestraften Täter zu entlasten. Jedoch steht er zwischen mehreren Fronten. Sagt er für den Angeklagten aus, droht ihm der Staatsanwalt damit, dass er weiß, wie er Moo's Vater in den Knast bringen kann. Der Angeklagte macht es ihm auch nicht gerade leichter, als er ihm mit dem allerschlimmsten droht, und laut seinen Drohungen nicht nur Moo sein eigenes Leben auf's Spiel setzt, sondern auch das von den einzigen Menschen, die ihm wichtig sind. Was tun, wenn alles was man tun kann falsch ist? Brooks schreibt aus Moo's Sicht und versucht durch Slang es dem Leser zu ermöglichen, sich in einen 15-Jährigen, übergewichtigen, nicht immer gerade hellsten, Jugendlichen hineinzuversetzen. Natürlich ist das Ganze nur ein „Stilmittel“, um gerade das zu ermöglichen, vorallem aber genau das, die Slang, hat mich am meisten genervt. Dazu kommt auch noch die Tatsache, dass alle paar Sätze mehrere großgeschriebene Wörter beeinhalten, welches mich desöfteren verwirrt hat, weshalb ich manche Textstellen mehrfach lesen musste. Ich habe „Kissing the Rain“ damals nach der Hälfte abgebrochen und habe es dann wieder, nach einer gefühlten Ewigkeit, zur Hand genommen, weil ich dem Buch noch eine Chance geben wollte. Ich dachte mir, vielleicht passiert ja noch was, was interessant sein könnte, aber leider wurde ich enttäuscht. Moo geht auf Dinge, die für den Leser eventuell interessant sein könnten, nicht näher ein, da er denkt, es seie doch so oder so „egal“. Vorallem am Ende, als die Zeit naht, wo er sich für eine Front entscheiden muss, entscheidet Moo sich für keine. Wie soll das gehen? Moo hat einen Plan, jedoch bleibt die Frage ob er diesen durchzieht offen, da Brooks einen Cliffhanger einsetzt. Das Problem was ich mit dem Buch hatte, war, dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, was will Brooks mir damit sagen? Die Message, wie sich ein etwas fülliger Jugendlicher fühlt, der einiges durchmachen muss, ist meines Erachtens nicht wirklich angekommen, da Moo bei den meisten Sachen, die er durchmachen muss, „kalt“ bleibt. Moo ist zwar den „Regen“ (so nennt er die Hänseleien) gewohnt, jedoch ist es für den Leser unverständlich, wie es einfach so an ihm „vorbeiregnet“. Trotz allen Kritikpunkten, muss ich sagen, dass die 2. Hälfte des Buches noch einiges rausgehauen hat, vorallem da Moo sich mit dem Gefühl der Freundschaft vertraut macht und realisiert, dass ihn einiges doch nicht so kalt lässt, welches er jedoch auch nicht großartig zum Ausdruck bringt. Ich war regelrecht begeistert von Brooks anderen Werken, bei Kissing the Rain aber war ich von dieser Begeisterung weit entfernt, weswegen ich auch die Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis nicht wirklich nachvollziehen kann. Lesenswert würde ich es nicht bezeichnen, aber wie gesagt, anderen, eventuell auch eher Lesern, die nicht auf „gefühlvolles“ aus sind, könnte es gefallen.

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  • Rezension zu "Kissing the Rain" von Kevin Brooks

    Kissing the Rain
    Bellchen

    Bellchen

    26. January 2011 um 18:51

    In 'Kissing the Rain' geht es um einen Jungen Namens Moo, der von seinen Mitschülern gemobbt wird und außerdem in einen Mordfall gerät und als Zeuge aussagen soll. Jedoch wird er von allen Seiten unter Druck gesetzt und er weiß dadurch nicht genau, was er tun soll. Ich muss sagen, ich fand das Buch total gut. Vielleicht liegt es auch daran, dass es bisher mein erstes und einziges Buch von Kevin Brooks war, aber mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Die Sprache - ich habe auch lange gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt hatte und ich konnte auch nicht 100 Seiten aufeinmal lesen, aber trotzdem fand ich die Sprache und die Formulierungen passend, lustig und einfach sehr gut. (: Ich muss sagen, ich finde den Charakter Moo sogar sehr sympathisch und außerdem finde ich das Buch durchaus lesens und kaufenswert. (: __ Mum hat mal gesagt: „Wenn du dich nicht aufregst hören sie von selber auf.“ Aber das war vor 3 Jahren und ich warte IMMER noch, dass sie aufhören. Ich mein, ich hab ja echt Geduld, aber 3 Jahre auf irgendwas warten, das nich passiert? Das ist nich GEDULD, dass is weltrekortmäßig BESCHEUERT. __ „Und, tot?“ „Keine Ahnung – wohl schon. Die ham von ´ner Leiche geredet.“ „´ner Leiche?“ „Ja.“ „´ner toten Leiche?“ __ Und dann krieg ich den verdammten Anzug nich an, weil er NICH GROSS GENUG IS. Die Hose passt nich, die Jacke is zu eng … das dämliche Ding muss geschrumpft sein. Hätt ihn wohl vorher mal anprobieren sollen … tja, vielleicht geht ´s ja mit so ´nem ECHT dünnen Hemd drunter und wenn ich dazu den Bauch einzieh …? Ja, klar und was machste mit der Hose? Ziehste die BEINE auch ein? -> Da musste ich soo lachen. ((':

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  • Rezension zu "Kissing the Rain" von Kevin Brooks

    Kissing the Rain
    leslie123

    leslie123

    11. November 2010 um 12:07

    Nach "road of the dead" habe ich mich so auf "kissing the rain" gefreut. Und dann das: ich komm' einfach nicht rein, schon bei der Schilderung des Unfalls, der keiner ist, und von dem ich denke, dass er noch ganz, ganz wichtig für den weiteren Verlauf der Handlung werden wird, steige ich aus. Ich bekomme einfach keine Bilder dazu in den Kopf... gebe dem Buch aber in den WEihnachtsferien noch mal eine Chance. Nachtrag: Auch in den Weihnachtsferien hat "Kissing the rain" mich nicht vom Hocker gehauen. Schade! Vielleicht lag es einfach daran, dass ich Brooks Erzählstimme in KTR nicht wirklich überzeugend fand. Trotzdem werde ich mir "Martyn Pigs" besorgen!

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  • Rezension zu "Kissing the Rain" von Kevin Brooks

    Kissing the Rain
    Rainbow

    Rainbow

    01. September 2009 um 12:27

    Moo ist 15, fett, Außenseiter und Mobbing-Opfer - und nun dummerweise auch noch Zeuge eines Mordes. Als es zum Prozess kommt, muss er aussagen, zugunsten eines Kriminellen. Eigentlich sollte es nicht so schwer sein, die Wahrheit zu sagen, doch wofür entscheidest du dich, wenn alles, was du tun kannst, ganz offensichtlich falsch ist? Moo erzählt seine Geschichte selbst - und wenn ich "erzählt" sage, meine ich es auch. Das Buch ist komplett umgangssprachlich geschrieben, ständig gibt es großgeschriebene Wörter, die betonen sollen, oder auch Fremdwörter, die falsch geschrieben sind, Wiederholungen... Natürlich ist das ganze ein legitimes Stilmittel, wird aber, wenn es sich auf das gesamte Buch erstreckt, doch anstrengend und etwas nervig - ich brauchte eine ganze Weile, bis ich mich an den Stil gewöhnt hatte. Hinzu kommt, dass das Buch bis mindestens zur Hälfte eher mäßig spannend ist, vor allem, wenn man eher nicht am Thema Mobbing interessiert ist (das im Klappentext auch nicht erwähnt wird), sondern an der Mordgeschichte. Zwischendurch hatte ich immer mal den Eindruck, dass Moo als der Erzähler auch nicht so genau weiß, wovon er redet, was sich dann auf den Leser überträgt - typisch halbgare Gedanken eines 15-Jährigen, Identifikationsmöglichkeiten bietet Moo anders aber kaum. Das Ende holt an Spannung auf, also wenn ihr bis zur Hälfte gekommen seid, lohnt sich das Weiterlesen. Gesamt gesehen hat mich das Buch nicht überzeugt, und ich hoffe nur, dass die anderen Bücher von Kevin Brooks besser sind.

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  • Rezension zu "Kissing the Rain" von Kevin Brooks

    Kissing the Rain
    JuliaO

    JuliaO

    21. July 2008 um 16:15

    An sich bin ein Brooks Fan - aber dieses Buch konnte ich noch nicht mal zu ende lesen. Es ist von Anfang bis Ende in absolutem Slang geschrieben. Ich weiß das ist ein Stilmittel und SOLL so sein, aber ich fand es einfach nur grauenhaft... Es hat mich auch nicht wirklich in den Bann ziehen können, so wie es seine anderen Bücher getan haben, sonst hätte ich villeicht darüber hinwegsehen können, aber irgendwie fehlt dem Buch das "gewisse etwas" was seine anderen Bücher so überdurchschnittlich gut macht

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  • Rezension zu "Kissing the Rain" von Kevin Brooks

    Kissing the Rain
    philine

    philine

    21. March 2008 um 19:50

    Kevin Brooks behandelt wieder ein aktuelles und wichtiges Thema: Mobbing. Seine Figur, Moo, beschäftigt sich auch mit der Frage nach Wahrheit. Und außerdem mit dem rücksichtslosen Verhalten der Menschen, wenn jeder etwas anderes will. Und wie Moo mit erpresserischen Beeinflussungen (nicht) zurecht kommt. Die Story ist aus der Sicht von Moo geschrieben. Daher sind die Sätze emotionsgeladen und kurz und einfach. Nach "Lucas" habe ich von Kevin Brooks mehr erwartet. Ich finde, dem Buch fehlt noch etwas Entscheidenes. Es ist mir stellenweise zu einfach und oberflächlich.

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