Lucas

von Kevin Brooks 
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Lucas
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (181):
SophiaLaGrandes avatar

Über die Fremdheit in sich selbst; über die Angst vor der Wahrheit und deren Tribut.

Kritisch (17):
EFST79s avatar

Der Autor schafft es einfach nicht, meine Aufmerksamkeit zu halten. Ich hab es abgebrochen.

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Inhaltsangabe zu "Lucas"

Deutscher Jugendliteraturpreis 2006

Eine Geschichte über Liebe und Hass - und alles, was dazwischen liegt.

Im Rückblick schreibt Caitlin die Geschichte des letzten Sommers auf – des Sommers, in dem Lucas auf ihre Insel kam und in dem die Welt ihrer Kindheit zerbrach. Während sie selbst vom ersten Moment an fasziniert ist von jenem Fremden, der schön ist und geheimnisvoll, von nirgendwoher zu kommen scheint und sich jeder Einordnung entzieht, reagieren die meisten Inselbewohner misstrauisch und vorurteilsvoll. Caitlin freundet sich mit Lucas an und beginnt sich sogar in ihn zu verlieben.
Zugleich muss sie miterleben, wie ihm die Erwachsenen alle krummen Dinger in die Schuhe schieben wollen, die in der Gegend passieren, und wie die tonangebende Jugendclique ihn verspottet und verfolgt. Auch Caitlin selbst zieht nun Hass auf sich und gerät in Gefahr. Und es kommt immer schlimmer: Eben noch galt Lucas schlicht als unerwünschter Herumtreiber, dann unterstellt man ihm, er habe ein kleines Mädchen belästigt, das er in Wirklichkeit vorm Ertrinken gerettet hat. Als auf der Insel eine junge Frau ermordet in den Dünen gefunden wird, ist für Caitlin erschütternd klar, was passieren wird. Hat sie eine Chance, Lucas vor der gnadenlosen Hetzjagd zu schützen, die nun beginnt?
Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2006 (Jugendjury)
Nominiert für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis
Auf der Empfehlungsliste der Besten 7 (Deutschlandfunk/Focus) im Juni 2005
Eule des Monats Juli 2005, verliehen vom Bulletin für Kinder- und Jugendliteratur

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423709132
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.04.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.08.2007 bei Silberfisch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Eine Geschichte direkt aus dem Leben

    Das Buch „Lucas“ habe ich in der Bücherei gesehen und da der Inhalt mich direkt angesprochen hat, musste es mit.

    „Lucas“ erzählt die Geschichte eines Jungen (Lucas), der auf einmal auf einer Insel auftaucht. Keiner weiß, woher er kommt, oder was er auf der Insel will. Cait, die die Geschichte erzählt, ist fasziniert von ihm, diesem rätselhaften Fremden. Da auf der Insel fast ausschließlich Einheimische wohnen, wird Lucas von allen misstrauisch beäugt. Alles, was auf der Insel geschieht, versuchen die Bewohner ihm anzuhängen. Cait steht zu Lucas und findet sich schon bald in einer Hetzjagd zwischen Leben und Tod wieder...

    Das Buch ist aus der Ich – Perspektive geschrieben, denn Cait erzählt die Geschichte in Rückblenden. Zwischendurch finden sich immer wieder Absätze aus der Gegenwart.

    Cait, 15 Jahre alt, ist eher eine Einzelgängerin. Sie hat eine beste Freundin, aber die Freundschaft der beiden wird auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Cait lebt mit ihrem Vater zusammen. Ihr älterer Bruder studiert und kommt in den Semesterferien nach Hause, fast zeitgleich kommt Lucas auf die Insel. Cait versteht sich zu Anfang nicht wirklich mit ihrem Bruder, den sie lange nicht gesehen hat und der sich sehr verändert hat. Doch im Laufe der Handlung ändert sich die Beziehung der beiden. Lucas und Cait halten von Anfang an zueinander. Sie verbringen immer wieder Zeit miteinander und auch als alle an Lucas zweifeln, steht Cait bedingungslos hinter ihm.

    Lucas ist der Fremde, von dem niemand etwas weiß. Wir Leser erfahren auch nicht viel über ihn. Er vertraut Cait und sagt zu ihr: „Und versuch dir keine Sorgen zu machen. Ich werde immer in der Nähe sein.“ (S. 292) Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft und Lucas rettet Cait aus brenzligen Situationen.

    Der Schreibstil von Kevin Brooks ist angenehm und einfach zu verstehen. Mich haben jedoch die sehr genauen Beschreibungen der Umgebung gestört. Zu Anfang war das sehr gut, man konnte sich vieles besser vorstellen, aber irgendwann nervte es nur noch.

    „Lucas“ ist eine sehr besondere Geschichte von Liebe und Hass, die uns zeigt: Wir sollten jeden Tag genießen und nicht immer vorschnell über andere urteilen. Des halb ist es für mich auch nicht verwunderlich, dass das Buch 2006 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt.

    Leider muss ich wegen den Beschreibungen der Umgebung, wie eben schon genannt, einen Stern abziehen. Trotzdem ist das Buch sehr empfehlenswert und regt zum Nachdenken an!

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    Helentonias avatar
    Helentoniavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Beängstigend, großartig - ein atmosphärisches Buch, dass man einfach nicht mehr weglegen kann.
    Dicke Empfehlung

    Cait sitzt im Auto, als sie Lucas das erste Mal sieht. Er ist dabei, auf die Insel zu wandern.

    Was Cait nicht weiß: Zwischen ihr und Lucas wird sich schon bald eine sonderbare, enge Beziehung aufbauen.

    Was Lucas nur ahnt: Die Inselbewohner hassen Fremde, die sich anders leben.

    Aus genau diesem Grund entwickelt sich von Seiten der Inselbewohner immer mehr Hass gegen Lucas und Cait, die zu Lucas steht, muss zusehen, wie alle schlechten Ereignisse Lucas zugeschrieben werden und sich schon bald die Lage geradezu ins Unmenschliche zuspitzt...

    Ein großartiges Kevin Brooks-Buch! Man nimmt sofort die nicht immer angenehme Buchatmosphäre in sich auf und kann das Buch einfach nicht mehr weglegen.

    Ich war überrascht, wie tiefschürfend das Buch mittendrin wurde und was für eine Wahnsinns-Weisheit Caits Vater am Ende des Buches noch hatte. Brooks hat es geschafft, mit vollkommen authentischen Figuren zu zeigen, wie schnell Hass die Menschlichkeit beiseiteschieben kann!

    Das Buch ist eine dicke Empfehlung und bekommt ganze 5 von 5 Sternen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: wie geschehen Verbrechen an den "anderen"
    am Ende tut es allen leid

    und das ist so erschreckend an diesem Superbuch - wir reisen mit, wir verstehen alles und jeden und sehen schon zu Anfang den Abgrund und das Ende - und keiner hält uns oder die da im Buch auf. So muss Literatur wirken - ein Sog, eine große Geschichte, eine riesige Liebe, ein schreckliches Verbrechen - tausende Leute sind jeden Tag bereit, den ersten Stein zu werfen (heute genügt ja ein Post im sozialen Netzwerk) - nie wissend wohin das führt....

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    Gelindes avatar
    Gelindevor 5 Jahren
    Lucas

    Lucas ein Jugendroman von Kevin Brooks

    In die abgeschlossene Welt einer Insel vor der englischen Küste kommt Lucas, ein rätselhafter jugendlicher Fremder, der das Leben der 15 jährigen Cait unwiderruflich verändert.
    Die Menschen auf der Insel mögen keine Fremden, die nicht in ihr Bild passen. So beginnt in der Schwüle eines drückenden Sommers das Misstrauen zu lodern und falsche Gerüchte werden geschürt _ bis eine unaufhaltsame Hetzjagd beginnt. Kann Cait, die als einzige von Lucas Unschuld überzeugt ist, die mörderische Meute aufhalten?

    Eine Geschichte über Liebe und Hass – und alles, was dazwischen liegt.


    Soweit der Klapptext des Buches.

    Die Geschichte wird von der 15 jährigen Cait erzählt.
    Der Schreibstil ist mir zu übertrieben, es erscheint mir so, als ob aus jedem „objektiven“ Satz eine Beschreibung von mindestens dem doppelten oder dreifachen gemacht wurde. Ich mag normalerweise schöne Be-und Umschreibungen, aber hier ist es mir einfach zu viel.
    Dann ist auch alles (in meinen Augen) so schwarz und weiß gemalt Cait und Lucas wissen immer alles schon im Voraus, sie wissen auch immer was gut und richtig ist – und doch läuft es auf ein tragisches Ende hinaus ??
    Auch dieser „mystische Hauch‘“ gefällt mir persönlich einfach nicht.

    Kein Buch für mich

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 6 Jahren
    Rezension zu "Lucas" von Kevin Brooks

    Cait wohnt mit ihrem Vater und mit ihrem Bruder, der seit einem Jahr an einem College ist, auf einer kleinen Insel in Großbritannien. Die Mutter hat sie schon in jungen Jahren verloren, der Vater trinkt gerne seinen Kummer weg und mit dem Einkommen eines Autors haben sie es auch nicht leicht, aber trotz allem ist es kein schlechtes Leben.
    Und nie hätte Cait sich gedacht, dass ein Tag ihr Leben so derart verändern kann.
    Alles hat an dem Tag begonnen, an dem sie Lucas zuerst gesehen hat.
    Sie und ihr Vater haben ihren Bruder vom Bahnhof abgeholt und auf dem Weg über die Brücke hat sie eine Gestalt gesehen, ganz in Grün gekleidet, nur die Schuhe waren schwarz.
    Als sie an ihm vorbeifahren, hat Cait das Gefühl, dass der Junge nur sie anschaut und niemanden sonst auf dieser Welt.
    Und diese eine Begegnung bringt die ganze Geschichte ins Rollen...
    .
    Ich weiß, dass die Inhaltsangabe nicht viel sagt, doch es ist bei diesem Buch sehr schwer, den Inhalt in Worten zu fassen. Ich habe nun schon das Zweite Buch des Autors gelesen und ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Denn der Autor hat einen grnadiosen Stil, der den Leser in den Bann zieht, ohne dass er es so richtig merkt und dann kann man nicht mehr aufhören zu lesen.
    Obwohl das Buch Lucas heißt und die Geschichte sich eigentlich um ihn dreht, ist Cait die Hauptperson.
    Das Buch ist nicht gerade fröhlich, sondern tendiert eher in die andere Richtung, wie bei allen Büchern des Autors und ich kann dieses hier einfach nur weiterempfehlen.

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    Shaddowlinos avatar
    Shaddowlinovor 7 Jahren
    Rezension zu "Lucas" von Kevin Brooks

    Das ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich das Cover mal wirklich passend finde. Der Handlungsort ist eine Insel vor der englischen Küste, bei der Ebbe und Flut ein Teil des Buches ausmacht. Wenn das Mädchen, das am Rand abgebildet ist, noch eine kleine Holzfigur statt der Blume in der Hand halten würde, wäre es wirklich perfekt.

    Inhaltlich will ich gar nichts weiter dazu sagen, außer dass es einen fesselt, wenn man sich fesseln lässt, so wie ich. Man fühlt mit Cait und das ist mir sehr wichtig. Man fühlt ihre Hilflosigkeit, ihre Zuneigung zu dem Fremden, man kann ihre Gefühle verstehen, nicht nur die, die Lucas betreffen, sondern auch den Hass auf ihren Bruder Dominic, der mal wieder zurück kommt, die Verachtung für ihre „Freunde“ und das Mitgefühl für ihren Vater. Nicht zuletzt auch die Angst, dass sie vielleicht nichts tun kann und die Hoffnung, die sie immer wieder schöpft.

    Ein rundum gelungenes lesenswertes Buch, bis auf das Ende. Das ist wirklich Geschmackssache und ich habe das Buch danach erstmal in die Ecke geworfen, weil ich sauer war und sogar ein paar Tränen vergossen habe über die Ungerechtigkeit. Da habe ich das Buch wirklich gehasst in dem Moment und ich scheue mich jetzt noch davor es wieder zu lesen. Das ist aber eigentlich kein Kritikpunkt, denn den habe ich hier nicht. Es ist nur Geschmackssache. Die Anerkennung, die es bekommen hat, hat dieses Buch verdient.

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 7 Jahren
    Rezension zu "Lucas" von Kevin Brooks

    Ein Jugendroman, der mich nicht sonderlich begeistert hat. Irgendwie hat er mich in eine "seltsame" Stimmung versetzt. Andere Bücher von Kevin Brooks gefallen wir weitaus besser.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Lucas" von Kevin Brooks

    Lucas von Kevin Brooks
    ___
    Inhalt:
    Eines Tages ist er einfach da: Lucas. Alle nennen ihn den Zigeuner, den Perversen, den Übeltäter und schieben ihm alle Schuld in die Schuhe. Doch Cait lernt ihn kennen, sieht in sein Inneres und die beiden werden Freunde. Mehr noch, es entwickelt sich etwas wundervolles, unbeschreibliches zwischen ihnen. Doch die Leute von der Insel, auf die Lucas gekommen ist, lassen nicht locker. Und so beginnt eine Jagd, ein gefährliches Spiel mit fatalen Folgen. Folgen, die schmerzen.
    ___
    Meinung:
    Das Buch handelt hauptsächlich von körperlicher Gewalt. Es beschreibt Szenen, in denen jemandem etwas mit Gewalt aufgezwungen werden soll. Aber auch welche, in denen Blut fließt. Es geschehen Taten aus Eifersucht und Hass.
    Cait hat diese Geschichte aufgeschrieben. Sie schildert die Ereignisse nachdem sie passiert sind. Um genau zu sein, ein Jahr danach. Sie greift auf in die Geschichte ein in dem sie schreibt: "Wenn ich gewusst hätte was danach passiert, hätte ich mich hier anders entschieden." Dadurch wird Spannung aufgebaut, da man zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß was danach geschehen ist.
    Das traurige Ende enttäuscht den Leser zwar, macht das ganze Geschehen aber realistischer und regt mehr zum Nachdenken an. Aber auch schon zwischendurch passieren so heftige Dinge, dass man kurzzeitig eine Pause einlegen muss, um darüber nachzudenken.
    Auch die Sprache Brooks ist wieder klar und direkt, und doch poetisch, wie eben ein typisches Brooks-Buch.
    ___
    Fazit:
    Für Abwechslung eine ganz nette, unterhaltende Geschichte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Lucas" von Kevin Brooks

    Inhalt: Lucas kommt auf die kleine Insel, auf der Cait mit ihrer Familie lebt. Einfach so. Niemand weiß wer er ist, noch wo er her kommt oder was er überhaupt dort will. Cait wird von dem geheimnissvollen und interessanten Lucas angezogen und lernt ihn bei einem Spaziergang kennen. Sie hat ihn sofort gern, weil er einfach anders ist. Er sieht toll aus, ist dabei aber nicht arrogant. Und er lebt total zurückgezogen im Wald. Dieses Unwissen gefällt den Anwohnern der Insel natürlich nicht - das unbekannte bedeutet Gefahr.

    Lucas hat keine Angst anders zu sein und seine Meinung zu sagen. Er wird im Buch mit einem Tier verglichen; wenn er sich oder jemanden, den er gern hat (in diesem Fall Cait), beschützen muss, bekommt er einen emotionslosen Blick und ist kaum zu stoppen, wenn er auf jemanden losgeht. Das muss aber so sein, wenn man in der "Wildnis" und auf sich allein gestellt lebt.

    Das gefällt den Insel Bewohnern natürlich noch weniger und sie wollen ihn loswerden.

    (Quelle: jpc.de)

    Zuerst hatte ich ein bisschen Angst, das Buch zu lesen. Es hat nämlich den "Deutschen Jugendliteratur Preis" bekommen und ich hab befürchtet, dass es für mich zu viel Niveau hat. *g*

    Das Buch hat mir aber echt gut gefallen! Die Charaktere sind mir sehr sympathisch, vorallem Cait, Lucas und Caits Bruder Dominic. Die meiste Zeit des Buches ist er zwar oberflächlich und gemein, das liegt aber nur am Einfluss seiner "Freunde". Später sieht er ein, wie blöd er sich verhalten hat, entschuldigt sich und ist echt nett.

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    Glasss avatar
    Glassvor 7 Jahren
    Rezension zu "Lucas" von Kevin Brooks

    "Lucas" war mein erstes Buch von Kevin Brooks und es wird nicht mein letzes gewesen sein.
    Obwohl ich das Buch nun schon vor ein paar Stunden beendet habe, wirkt die
    geheimnisvolle Atmosphäre, die ich im Verlauf des ganzen Buches gespürt habe, immer noch nach.

    "Lucas" ist ein Büch übers Erwachsenwerden, über Schmerz, Trauer und Verlust.
    Ein Buch über Freundschaft und diese, die eigentlich gar keine ist.
    Ein Bücher über die Familie, Fehler, Vergebung.
    Eines über Liebe und Hass.

    Kevin Brooks hat es geschafft, all dies und noch vieles mehr in einem sprachlichen Meisterwerk zu vereinen, welches ganz ohne Kitsch und Schnulz auskommt.
    Denn es geht um Liebe und Liebe ist nicht romantisch. Liebe es das, was man fühlt.

    Ein Buch, dass man gelesen haben sollte.

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