Kevin Brooks Schlafende Geister

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(8)
(4)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schlafende Geister“ von Kevin Brooks

»Unglaublich fesselnd!« Mo Hayder

John Craine ist Privatdetektiv und nie uber die grausame Ermordung seiner Ehefrau vor 17 Jahren hinweggekommen. Er konzentriert sich bei Tag auf seine Arbeit und bei Nacht auf den Whisky. Jetzt soll er eine verschwundene junge Frau finden. Er bekommt es mit einem machtigen Gegner zu tun: Mick Bishop, ein einflussreicher und korrupter Polizist, hat beste Kontakte ins kriminelle Milieu. Craine wird in ein Netz aus Korruption und Lügen verstrickt, das sich immer enger um ihn zusammenzieht ...

Hab beim Lesen gemerkt, dass ich´s irgendwie schon kenne. Nicht schlecht, aber bleibt auch nicht in Erinnerung.

— EFST79

Habe nicht so ein.. geniales Buch erwartet

— Meteorit

Stöbern in Krimi & Thriller

Jeden Tag gehörst du mir

Erfrischend anders aufgebauter Thriller...weg von dem Schema "Tat- Ermittlungen"!

Igela

Die Moortochter

Eine spannende Geschichte, konnte mich Aber nicht überzeugen

Nataszaaa

Giftflut

Topaktuell und märchenhaft spannend

Sigismund

Der Todesmeister

Spannend & humorvoll

lauravoneden

NEXX: Die Spur

Sehr guter und nachdenklich machender Thriller

Langeweile

Schatten

Solider Thriller, ich hätte zwar die Beziehung der beiden nicht unbedingt gebraucht der Täter/ Opfer Teil war dafür gnadenlos spannend.

JosefineS

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Genial!

    Schlafende Geister

    Meteorit

    22. November 2014 um 12:42

    Rezension "Schlafende Geister" Schlafende Geister ist ein Buch von Kevin Brooks und ist am 18.10.2011 im dtv Verlag mit 396 Seiten erschienen. Kevin Brooks ist ein bekannter englischer Schriftsteller, der Jugend- sowie normale Thriller schreibt. Schlafende Geister ist der erste Teil der Reihe um John Craine. Inhalt: In dem Buch geht es um einen Privatdetektiv John Craine, der ein Trauma erlitt, als er seine Freundin vor 17 Jahren getötet in ihrer Wohnung fand. Seitdem kommt er aus seinem Trott nicht wieder raus, am Tag arbeitet er, in der Nacht betrinkt er sich total. Bis John Craine einen neuen, bislang ungelösten Fall antritt. Es geht um die verschwundene Anna Gerrish. John Craine fragt sich rum, bis er auf den damaligen Ermittler und Polizist Mick Bishop trifft, einem kranken und zugleich korrupten Ermittler der nicht nur einen guten Draht zum kriminellen Milleu hat, sondern auch seine Ermittlungen gestaltet, wie ER es will... Meine Meinung: Wow, ein klasse Buch. Das Cover möchte ich hier nicht groß bewerten, da ich nur das Ebook besitze. Jedoch sieht es bestimmt super aus. Kevin Brooks war mir vorher kein großer Name, vielleicht schonmal gehört, jedoch noch nie ein Buch in den Händen gehalten. Zum Glück hat sich dies geändert und ich bin auf dieses tolle Buch gestoßen. Ich dachte mir, wow ein korrupter Polizist, das muss doch spannend sein! Die Spannung kam auch nicht zu kurz. Die Hauptcharaktere sind sympathisch und die Geschichte drumherum ist auch interessant. Ich fand das auch total interessant, wie John Craine ermittelt, nähmlich nicht nur alleine, sondern er hat auch Freunde und einen Hacker an seiner Seite. Ca. bei der Mitte des Buches hatte ich schon einen verdacht geschöpft, wer mit dem ganzen zu tun hat, jedoch lag ich am Ende wohl komplett daneben. Was mir nicht so sehr gefallen hat waren die ganzen Zigaretten und Whiskeys im Buch. Alle paar Seiten wird mindestens einmal Alkohol getrunken oder eine Zigarette geraucht. Klar, er hat ein Trauma, jedoch war mir das ein bisschen zu viel! Nichtsdestotrotz ist es ein klasses Buch, die anderen beiden Bücher werde ich auch noch lesen und wohl noch die Jugendbücher mal anschauen! "Ich habe getan, was ich tun musste, John. Ich habe den Tod von ein paar wertlosen Menschen für das Leben meines Bruders in kauf genommen." ein Zitat von dem korrupten Polizisten, um zu zeigen, wie krank der ist! Mein Fazit ist, dass ich diesen Autor total unterschätz habe und ich würde es jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen! In meinen Augen, ja es ist kein Psychothriller aber trotzdem, kann er fast mit dem Fitzek mithalten! Zumindest von der Spannung her! Klasse Buch! Wieso wird sowas nicht mal in die Charts "gehyped"??

    Mehr
  • Ich bin begeistert!

    Schlafende Geister

    arunaa

    11. April 2013 um 17:02

    Ich kannte den Autor bis dato noch gar nicht und hab mir das Buch zum Schnäppchenpreis gekauft, weil der Klappentext sehr vielversprechend klang. Sozusagen ein Experiment, da ich sonst eher der Empfehlungskäufer bin. Ein Hammer Buch! Flüssig geschrieben mit einem super schweißtreibenden Spannungsbogen, mit immer wieder neuen Wendungen und einem so gar nicht vorhersehbaren Ende. Dieses hat mich wirklich sprachlos gemacht und mir die Gänsehaut über den Buckel gejagt. Es ist ganz ohne überflüssige Details aufgebaut und auch keine so üblichen Klischees werden so arg bedient und ausgeschmückt. Die Charaktere sind brilliant gezeichnet und nicht einem fehlt es an Emotionen. Ich werde mir den Autor jetzt mal genauer anschauen, er hat mich neugierig gemacht.

    Mehr
  • Rezension zu "Schlafende Geister" von Kevin Brooks

    Schlafende Geister

    Aygen

    01. July 2012 um 09:23

    "Ich bin so verdammt am Ende, wie ein Mensch nur sein kann." Inhalt: Der Privatermittler John Craine ist nie über die Ermordung seiner Frau hinweggekommen. Zumal er derjenige war, der sie im gemeinsamen Schlafzimmer förmlich abgeschlachtet vorgefunden hat. Er ist seitdem Kettenraucher und trinkt sich jede Nacht in den Schlaf. Als er dann einen neuen Auftrag bekommt, ein verschwundenes Mädchen Namens Anna Gerrish zu finden, ahnt er noch nicht, auf wen er treffen wird und das er wieder aufs Neue mit seiner Vergangenheit und dem Tot seiner Frau konfrontiert wird. Handlung/Charaktere: Kevin Brooks Thriller 'Schlafende Geister' schafft es, durch die schnell steigende Spannung den Leser zu fesseln. Der Aufbau der Story ist gut durchdacht. Trotz den uns bereits bekannten Thriller-Bausteinen bekommen seine Charaktere durch seine Darstellung besondere Züge. Selbst der Protagonist John Craine, der eigentlich einen ziemlich chaotischen und verlebten Eindruck macht, hat viel Sympathie und auch die Beschreibung seiner Trauer und Wut lässt ihn menschlicher und emotionaler erscheinen, als anfänglich erwartet. Auch die Hervorhebung seiner Gedanken bzw. Erlebnisse an der Ermordung seiner Frau durch eine andere und kleinere Schriftart, ist perfekt gewählt. Kevin Brooks beschreibt auf ehrliche und brutale Weise, die Geschehnisse, die John Craine auf der Suche nach Anna Gerrish erlebt. Als bereits zu Anfang bekannt wird, dass das verschwundene Mädchen nicht, wie durch ihre Familie beschrieben, gut behütet aufgewachsen ist und sogar nach John Crains Vermutung sexuellen Missbrauch erleben musste, gewinnt die Geschichte zunehmend an Fahrt. John erkennt durch das Zusammentreffen mit dem leitendenden Detective Chief Inspector Mick Bishop, das hinter dem Verschwinden des Mädchens ganz andere Machenschaften laufen. Bishop ist ein korrupter und brutaler Mann, der nicht davor zurückschreckt seine Macht zu missbrauchen. Er wird gekonnt als der perfekte Bösewicht dargestellt, der versucht John's Ermittlungen zu sabotieren. Kevin Brooks schafft es, die so von Grund auf verschiedenen Charaktere perfekt miteinander zu verbinden und der Geschichte somit den überaus gelungen Verlauf und Abschluss zu verleihen. Trotz offenem Ende ist man nicht enttäuscht. Durch seine Art und Weise, wie er die Geschichte abschließt, weckt er Hoffnung auf eine Fortsetzung. Meine persönliches Fazit: Ich kenne die Jugendromane von Kevin Brooks noch nicht, deshalb hatte ich auch an sein erstes Erwachsenenbuch keine Erwartungen. Mir persönlich haben die Handlung, der Aufbau und insbesondere der Schreibstil, mit einer Prise britischem Humor sehr gefallen. Auch der Handlungsort England war, wie ich finde, sehr gut gewählt. Es werden zwar alle üblichen Thriller-Klischees, angefangen vom psychisch angeschlagenen, ehemaligen Drogensüchtigen und jetzt trinkenden Protagonisten John Craine bis über den korrupten DCI Bishop erfüllt, jedoch wird man sehr schnell vom Schreibstil und des intelligenten und spannenden Aufbaus der Story gefesselt. Man darf weitaus mehr erwarten, als im Klappentext angegeben ist und auch das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Meiner Meinung nach sind hier spannende Lesestunden garantiert!

    Mehr
  • Rezension zu "Schlafende Geister" von Kevin Brooks

    Schlafende Geister

    Residenz_Buchhandlung

    19. March 2012 um 11:32

    Kevin Brooks ist mir als hervorragender Jugendautor ein Begriff, und er beweist mit diesem Krimi, daß er auch sehr gut für Erwachsene schreiben kann. Seit dem Tod seiner Frau vor 17 Jahren lebt John Crane mehr schlecht als recht von seiner Privatdetektei in einem verstaubten Hinterhof. Sein Philosophiestudium hatte er an den Nagel gehängt, nachdem er seine Frau bestialisch ermordet im eigenen Haus fand. Nie hat er sich von diesem traumatischen Erlebnis erholt. Whisky ist sein steter Begleiter, mit dem er seine Trauer und Einsamkeit betäubt. Eines Tages bittet ihn Mrs. Gerrish um Hilfe, denn ihre Tochter Anna ist verschwunden. Die Polizei fühlt sich nicht bemüßigt, eine abenteuerlustige 22-jährige zu suchen, und so übernimmt John den Fall. Die Spur führt in einen zwielichtigen Nachtclub, wo Drogen und Gewalt die Würze des Vergnügens bilden. Hier fand Anna offenbar auf Kunden für ihren Nebenjob... Wie soll John Mrs. Gerrish erklären, daß ihre süße Anna auf den Straßenstrich ging? Was ist geschehen? Ist Anna in das falsche Auto eingestiegen? Je tiefer John gräbt, desto mehr Parallelen zum Tod seiner Frau tauchen auf. Und dann ist da auch noch Mick Bishop, ein kaltschnäuzigen, korrupter Bulle, der Dreck am Stecken hat. Das weiß John seit langem, und zwischen den beiden Männern gibt es eine langjährige Feindschaft bestehend aus kalter Wut und Mißtrauen. Johns Recherchen wirbeln Staub auf und sie wecken schlafende Geister der Vergangenheit. Und plötzlich steht John selbst auf einer Abschußliste. Nur auf wessen? Brooks hat einen ungeheuer spannenden Krimi abgeliefert, der mir deshalb so gut gefällt, weil er auf dem Boden bleibt. Die Handlung ist realistisch, und gewinnt gerade dadurch ihre Spannung. Außerdem hat Brooks ein Talent, Menschen und Handlungen mit wenigen Pinselstrichen greifbar und lebendig zu machen. Seine Dialoge sind eine Wucht: lakonisch,witzig und jedes Wort ein Treffer. Die Handlung hat Tempo, verharrt aber an den richtigen Stellen, um in die Tiefe zu gehen. Dadurch ist man bei den Ernmittlungen live dabei. Ein richtig guter Krimi also für diejenigen, die nicht immer gleich die ganze Welt retten müssen!

    Mehr
  • Rezension zu "Schlafende Geister" von Kevin Brooks

    Schlafende Geister

    Gurke

    08. March 2012 um 09:07

    „Die Polizei – dein Freund und Helfer.“ * Privatdetektiv John Craine würde bei diesem Sprichwort wohl herzlich lachen! Helen Gerrish ist seine neueste Mandantin und beauftragt den Witwer mit einem sehr persönlichen Anliegen. Ihre Tochter Anna ist seit vier Wochen spurlos verschwunden und die Ermittlungen der Polizei haben nach dieser langen Zeit noch keine Erfolge erzielt. Man vermutete, dass die junge Kellnerin freiwillig von Zuhause ausgerissen sei, um ein besseres Leben ohne Verpflichtungen zu führen, welches sie irgendwann aber wieder in die vertraute Wärme der Familie treiben würde. John beginnt seine Arbeit und findet schon bald Einzelheiten über das Mädchen heraus, die so gar nicht in das heile Bild der Eltern passen dürften. Als sich dann aber Detective Chief Inspector (DCI) Mick Bishop in die Suche einklinkt, spürt er, dass es hierbei um viel mehr geht, als die verschwundene Anna und sein Jagdinstinkt nimmt die Fährte auf. * Bishop ist ein fieser Kerl, der mit Korruption, Erpressung und den richtigen Verbindungen zu obersten Instanzen mit einem Anruf eine regelrechte Armee zu Leuten schicken kann, die ihm im Weg stehen und braucht dabei keinerlei Konsequenzen bei seinen brachialen Anweisungen zu fürchten. John ist aber trotz augenscheinlichem Nachteil nicht hilflos, schließlich hat er mit seinem Neffen Cal ein technisches Genie an seiner Seite, der gemeinsam mit seinem „Onkel Johnny“ ein dynamisches Duo bildet. * Ein wichtiger Teil des Charakters sind die Erinnerungen an seine geliebte Stacey! Ihr Verlust und die Erinnerungen an den Tatort sind auch 16 Jahre danach noch ein Schock. Wie Gespenster arbeiten diese sich hauptsächlich in den einsamen Abendstunden wieder an die Oberfläche und zerren ihn in ein schwarzes Loch. Wir Leser erfahren in (kursiv gedruckten) Bruchstücken immer neue Details darüber und so sind diese Passagen sehr emotionale Einschübe, die das Wesen des Detektivs in neuem Licht erscheinen lassen. * Einzig die vielen Süchte des Protagonisten habe ich als etwas störend empfunden, da er sich nicht nur zu jeder Tages- und Nachtzeit gerne einen Drink genehmigt, sondern auch alles mit seiner Kettenraucherei verqualmt. Um das Klischee der verlotterten Spürnase abzurunden, kann er auch auf eine Drogen-Vergangenheit zurückschauen und bedient sich zudem noch an den Aufputschmitteln seines Neffen. Wenn man bedenkt, dass er seine Frau durch einen schrecklichen Mord in seinem eigenen Haus verloren hat und die grausam zugerichtete Leiche als Erster entdecken musste, kann das natürlich eine Erklärung dafür sein, dass er die Substanzen als Ersatz für die Trauer in seinem Herzen konsumiert. Ich habe allerdings in letzter Zeit zu viele Krimis gelesen, in denen Cops auf ihre tägliche Dosis Schnaps, Whisky, etc. nicht verzichten können und finde es besonders in Johns Fall sehr ärgerlich, dass er dadurch häufig keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und deswegen leichte Beute für seinen Widersachter Bishop wird. * Das kolossale Ende bietet aber auch durchaus noch Potenzial für eine Fortsetzung und manch offene Frage ruft gerade danach. Kreiert der Autor vielleicht sogar einen neuen Harry Hole? Dieser ging von Jo Nesbo auch als trinkender Ermittler in die erfolgreiche Reihe und kämpft in jedem Band erneut gegen seine Laster. John und/oder Kevin Brooks könnte(n) ohne weiteres in dessen Fußstapfen treten, denn das Finale überzeugt auf fantastischen dreißig Seiten mit Spannung, die sich Schlag auf Schlag steigert. Vielleicht kann eine starke Frau an Johns Seite und eine gute Therapie ihn zu einer erneuten Topform verhelfen und dann gibt es auch den fünften Stern. :-)

    Mehr
  • Rezension zu "Schlafende Geister" von Kevin Brooks

    Schlafende Geister

    Träumerin

    25. December 2011 um 06:39

    John Craine, ein abgehalfterter Privatdetektiv, der viel raucht und trinkt, übernimmt den Fall eines vermissten Mädchen, deren Verschwinden durch die Presse ging. Nach Monaten erinnert sich kaum noch jemand an sie, doch ihre Mutter bringt Craine dazu, sich den Fall genauer anzusehen. Langsamer dringt er dadurch in ein Netz aus Lügen und Intrigen, die vorallem einen Ermittler betreffen. Und durch ungeahnte Hilfe seines hackenden Neffen entwirrt er den Fall des Mädchens. Doch was er entdeckt, macht sein eigenes Leben ungemein gefährlicher und lässt seine Albträume wieder in den Vordergrund treten. Kevin Brooks, bekannt durch diverse Jugendromane, setzt uns hier einen gut durch dachten Krimi vor, der einem von Anfang an die Schwere der Hauptperson heran führt. Auch alle anderen Charaktere sind lebensecht gezeichnet und scheinen aus dem Leben gegriffen. Vorallem aber der Polizist, der seine Fäden im Hintergrund zieht und immer drohend über allem schwebt. Mit einer der besten Krimis die ich dieses Jahr gelesen habe.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks